DE121663C - - Google Patents

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DE121663C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C8/00Non-adjustable resistors consisting of loose powdered or granular conducting, or powdered or granular semi-conducting material
    • H01C8/02Coherers or like imperfect resistors for detecting electromagnetic waves

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
■Μ 121663 KLASSE 21 a.
in BUDAPEST.
Der der Erfindung zu Grunde liegende Gegenstand hat den Zweck, die von einer .Sendestation nach beliebigen Richtungen hin sich ausbreitenden elektromagnetischen sogenannten Hertz'sehen Wellen wahrnehmen zu können und dieselben zu einer directen Verständigung zu benutzen. Zu diesem Zwecke bediente man sich bisher des Branly-Lodge'schen Cohärers, welcher bekanntlich aus zwei in locker liegendes Metallpulver tauchenden Zuleitungen besteht und infolge der Ankunft elektrischer Wellen den ihm in unbestrahltem Zustande eigenthümlichen Widerstand erniedrigt. Erst durch Erschütterung dieses Cohärers stellt sich wieder sein früherer Widerstand her.
Es ist heute allgemein bekannt, dafs dieser letztere Umstand zu vielen Unbequemlichkeiten beim Gebrauche des Cohärers führt.
Eine wesentliche Verbesserung wurde durch die Entdeckung des elektrischen Cohärers von Neugschwender (D. R. P. 107843) erzielt, indem diese Vorrichtung das Abklopfen unnöthig macht. Doch ist bei dieser Anordnung die Constanterhaltung des nothwendigen Feuchtigkeitsgrades mit grofsen Schwierigkeiten verbunden. Die gar nicht zu vermeidenden kleinen Aenderungen in der Dicke der. den Cohärer bedeckenden Feuchtigkeitsschicht verändern fortwährend die Empfindlichkeit.
Die der vorliegenden Erfindung zu Grunde liegende Anordnung besteht in vollkommen trockenen Silber-, Platin- oder aus anderen Materialien hergestellten (event, eingebrannten) Belegungen auf Glas, Porcellan oder anderen Nichtleitern, auf welche solche Metalle abgeschieden werden können. Durch dünne Schnitte werden diese Metallbelegungen in zwei oder mehrere Theile getrennt, so dafs der Strom einer Stromquelle die Belegung nicht anders als bei Ueberschreitung der trennenden Schnitte durchfliefsen kann. Eine derartige vollkommen trocken zu erhaltende,Anordnung mit einer Stromquelle und einem Stromanzeiger (Galvanometer, Telegraphenrelais, Telephon) in Reihe oder anderen Schaltungsweisen geschaltet und mit der für drahtlose Telegraphie erforderlichen Erd- und Luftleitung, wie ein Cohä'rer (Fritter) verbunden, vergröfsert den Widerstand bei Einwirkung elektrischer Oscillationen und verliert diese Widerstandsveränderung, sobald die Oscillationen aufhören.
Eine Ausführungsform, die sich sehr bewährt, besteht darin, dafs man die beschriebene Vorrichtung in ein Gefäfs bringt, welches luftleer gemacht oder mit elektricitätsleitenden Gasen gefüllt wird. Auch von der die Luft elektrisch leitend machenden Eigenschaft mancher Substanzen, wie z. B. des Radium oder Polonium, kann mit Vortheil Gebrauch gemacht werden.

Claims (1)

  1. Patent-AnsPRUCη:
    Empfangsapparat für elektrische Wellen zur Uebertragung derselben in wahrnehmbare Zeichen, dadurch gekennzeichnet, dafs eine dünne, durch enge Spalte in zwei oder mehrere Theile getrennte Metallbelegung auf geeigneten Nichtleitern angebracht ist, welche trocken entweder in freier Luft oder in Gefäfsen eingeschlossen werden, die mit die Elektricität leitenden Gasen gefüllt oder evacuirt sind, und beim Eintreffen der Wellen ihren Leitungswiderstand vergröfsert, beim Aufhören derselben aber selbstthätig in den ursprünglichen Zustand zurückkehrt.
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