DE1211703B - Elektrischer Leistungsschalter - Google Patents

Elektrischer Leistungsschalter

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Publication number
DE1211703B
DE1211703B DES89718A DES0089718A DE1211703B DE 1211703 B DE1211703 B DE 1211703B DE S89718 A DES89718 A DE S89718A DE S0089718 A DES0089718 A DE S0089718A DE 1211703 B DE1211703 B DE 1211703B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching chambers
circuit breaker
switching
chambers
straight line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES89718A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Beier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Priority claimed from FR87A external-priority patent/FR1419176A/fr
Publication of DE1211703B publication Critical patent/DE1211703B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B5/00Non-enclosed substations; Substations with enclosed and non-enclosed equipment
    • H02B5/06Non-enclosed substations; Substations with enclosed and non-enclosed equipment gas-insulated
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/008Pedestal mounted switch gear combinations
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/04Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H33/14Multiple main contacts for the purpose of dividing the current through, or potential drop along, the arc

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
HOIh
Deutsche Kl.: 21 c - 35/10
Nummer: 1211703
Aktenzeichen: S 89718 VIII d/21 c
Anmeldetag: 27. Februar 1964
Auslegetag: 3. März 1966
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Leistungsschalter für Hochspannung mit mehreren in Reihe geschalteten Unterbrechungsstellen. Die Unterbrechungsstellen sind in sogenannten Schaltkammern untergebracht. Dies sind Isolierstoffgehäuse mit üblicherweise metallischen Armaturen an den Enden. Die Schaltkammern hat man bisher in verschiedener Weise im Raum angeordnet, um bei möglichst geringem Raumbedarf eine hohe elektrische Festigkeit und zugleich einen mechanisch stabilen ^Aufbau des Schalters zu erhalten.
Es ist z. B. bei Flüssigkeitsschaltern bekannt, die Schaltkammern in einer vertikalen Ebene senkrecht oder schräg anzuordnen. Bei Druckgasschaltern liegen die Schaltkammern meist in einer horizontalen Ebene. Sie können z.B. gleichachsig auf einer Geraden angeordnet sein. Es ist aber auch bekannt, Schaltkammern in einer horizontalen Ebene zickzackförmig anzuordnen, wobei der Winkel zwischen den einzelnen Schaltkammern etwa 90° beträgt.
Im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen sind bei einem Leistungsschalter mit mehreren in Reihe geschalteten Unterbrechungsstellen, deren Schaltkammern in einer horizontalen Ebene liegen, erfindungsgemäß die Schaltkammern derart annähernd auf einer Geraden angeordnet, daß die den Stützisolatoren abgekehrten Stirnseiten zweier aneinandergrenzender Schaltkammern um die Breite der Schaltkammern versetzt sind.
Die Erfindung bietet gegenüber Schaltern, deren Schaltkammern gleichachsig auf einer Geraden liegen, den Vorteil, daß alle Schaltkammern von den Stirnseiten her ohne weiteres zugänglich sind. Deshalb ist die Wartung der Schaltkammern und gegebenenfalls die Auswechselung von Schaltstücken besonders einfach. Dieser Vorteil wird erreicht, ohne auf die Vorteile einer gleichachsigen Anordnung verzichten zu müssen. Der Schalter nach der Erfindung kann z. B. ohne großen Aufwand eine beachtliche Stabilität erreichen, weil die annähernd auf einer Geraden angeordneten Schaltkammern zusammen mit den Stützisolatoren leicht zu einem widerstandsfähigen Rahmen verbunden werden können. Außerdem können sich die Massenkräfte der beweglichen Schaltstücke aller Unterbrechungsstellen weitgehend ausgleichen.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird im folgenden ein Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung beschrieben. Der in
F i g. 1 in einer Seitenansicht und in
F i g. 2 im Grundriß dargestellte Schalterpol eines Hochstspannungsschalters für beispielsweise 22OkV Elektrischer Leistungsschalter
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Als Erfinder benannt:
Helmut Beier, Berlin
besitzt ein Fahrgestell 1, das auf Rollen 2, z. B. auf Schienen, verfahrbar ist. Das Fahrgestell trägt zwei Stützisolatoren 4, die jeweils aus zwei über Flansche 5 miteinander verschraubten Einzelisolatoren 6 bestehen. Die beiden Stützisolatoren 4 tragen je ein metallisches Getriebegehäuse 8.
An den Getriebegehäusen 8 sind auf gegenüberliegenden Seiten je eine Schaltkammer 9 a bis 9 d befestigt. Jede Schaltkammer besteht aus einem Porzellanrohr mit metallischen Armaturen an den Enden, wobei die freien, den Getriebegehäusen abgekehrten Stirnseiten durch lösbare Deckel 11 verschlossen sind. Jede Schaltkammer enthält eine Unterbrechungsstelle. Alle Unterbrechungsstellen sind in Reihe geschaltet. Der Schalter hat mithin Vierfachunterbrechung.
Unterhalb der Schaltkammern 9 erstrecken sich parallel zu diesen in bekannter Weise weitere Isolierstoffgehäuse 10, die geeignete Elemente, z. B. Kondensatoren, zur Steuerung der Spannungsverteilung enthalten. Die Isolierstoffgehäuse 10 sind mit Metallarmaturen 14 versehen und ebenso wie die Schaltkammern am Getriebegehäuse befestigt.
An den freien Enden der äußeren Schaltkammern 9 α und 9 d sind Anschlußbolzen 12 angebracht. Die freien Enden 18 und 19 der mittleren Schaltkammern 9 b und 9 c sind durch einen Leiter 20 verbunden. Ferner sind die freien Enden der Schaltkammern durch Metallbänder 13 mit den Metallarmaturen 14 der Isolierstoffgehäuse 10 verbunden, so daß die in diesen enthaltenen Elemente zur Spannungssteuerung parallel zu den Unterbrechungsstellen geschaltet sind.
Die Schaltkammern 9 liegen, wie F i g. 1 zeigt, in einer horizontalen Ebene. In dieser Ebene verlaufen sie, wie Fig.2 zeigt, annähernd auf einer Geraden parallel zu der strichpunktiert eingezeichneten Längsachse 17 des Schalterfahrgestells 1. Gegenüber dieser Geraden sind sie paarweise lediglich so weit verdreht,
609 510/314
daß die den Stützisolatoren abgekehrten Stirnseiten 18 und 19 der beiden aneinandergrenzenden Schaltkammern 9 b und 9 c um etwa die Breite der Schaltkammern gegeneinander versetzt sind. Beim Ausführungsbeispiel beträgt der Winkel der Abweichung von der Geraden etwa 10°.
Die Fig.2 läßt klar erkennen, daß es bei dem Schalter nach der Erfindung ohne weiteres möglich ist, von den Stirnseiten der Schaltkammer 9 her die in den Schaltkammern untergebrachten Unterbrechungsstellen zu warten. Es sind lediglich die Deckel 11 zu lösen. Dann können die Elemente der Unterbrechungsstellen untersucht und gegebenenfalls ausgewechselt werden. Im Gegensatz zu Schaltern, bei denen die Schaltkammern genau auf einer Geraden liegen, die Stirnseiten 18 und 19 sich also gegenüberstehen würden, ist es nicht erforderlich, zum Ausbau der Unterbrechungsstellen die Schaltkammern zu demontieren.
Die Erfindung ist für Leistungsschalter beliebiger Bauart geeignet, deren Schaltkammern horizontal verlaufen. Besondere Vorteile bietet sie jedoch für Gasschalter, weil es bei diesen im Gegensatz zu Flüssigkeitsschaltern nicht unbedingt erforderlich ist, vor dem Öffnen der Schaltkammern die Löschflüssigkeit zu entfernen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Elektrischer Leistungsschalter für Hochspannung mit mehreren in Reihe geschalteten Unterbrechungsstellen, deren Schaltkammern in einer horizontalen Ebene liegen und von zwei oder mehr Stützisolatoren getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkammern derart annähernd auf einer Geraden angeordnet sind, daß die den Stützisolatoren abgekehrten Stirnseiten zweier aneinandergrenzender Schaltkammern um die Breite der Schaltkammern versetzt sind.
2. Leistungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Stirnseiten der Schaltkammern in an sich bekannter Weise mit lösbaren Deckeln verschlossen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 963 443.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 510/314 2.66 © Bundesdruckerei Berlin
DES89718A 1964-02-27 1964-02-27 Elektrischer Leistungsschalter Pending DE1211703B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES89718A DE1211703B (de) 1964-02-27 1964-02-27 Elektrischer Leistungsschalter

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES89718A DE1211703B (de) 1964-02-27 1964-02-27 Elektrischer Leistungsschalter
FR87A FR1419176A (fr) 1964-12-28 1964-12-28 Disjoncteur électrique de puissance

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1211703B true DE1211703B (de) 1966-03-03

Family

ID=25997584

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES89718A Pending DE1211703B (de) 1964-02-27 1964-02-27 Elektrischer Leistungsschalter

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DE (1) DE1211703B (de)

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