DE1211703B - Elektrischer Leistungsschalter - Google Patents
Elektrischer LeistungsschalterInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B5/00—Non-enclosed substations; Substations with enclosed and non-enclosed equipment
- H02B5/06—Non-enclosed substations; Substations with enclosed and non-enclosed equipment gas-insulated
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/008—Pedestal mounted switch gear combinations
-
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- H01H33/04—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
- H01H33/14—Multiple main contacts for the purpose of dividing the current through, or potential drop along, the arc
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. CL:
HOIh
Deutsche Kl.: 21 c - 35/10
Nummer: 1211703
Aktenzeichen: S 89718 VIII d/21 c
Anmeldetag: 27. Februar 1964
Auslegetag: 3. März 1966
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Leistungsschalter
für Hochspannung mit mehreren in Reihe geschalteten Unterbrechungsstellen. Die Unterbrechungsstellen
sind in sogenannten Schaltkammern untergebracht. Dies sind Isolierstoffgehäuse mit
üblicherweise metallischen Armaturen an den Enden. Die Schaltkammern hat man bisher in verschiedener
Weise im Raum angeordnet, um bei möglichst geringem Raumbedarf eine hohe elektrische Festigkeit
und zugleich einen mechanisch stabilen ^Aufbau des Schalters zu erhalten.
Es ist z. B. bei Flüssigkeitsschaltern bekannt, die Schaltkammern in einer vertikalen Ebene senkrecht
oder schräg anzuordnen. Bei Druckgasschaltern liegen die Schaltkammern meist in einer horizontalen
Ebene. Sie können z.B. gleichachsig auf einer Geraden angeordnet sein. Es ist aber auch bekannt,
Schaltkammern in einer horizontalen Ebene zickzackförmig anzuordnen, wobei der Winkel zwischen den
einzelnen Schaltkammern etwa 90° beträgt.
Im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen sind bei einem Leistungsschalter mit mehreren in Reihe
geschalteten Unterbrechungsstellen, deren Schaltkammern in einer horizontalen Ebene liegen, erfindungsgemäß
die Schaltkammern derart annähernd auf einer Geraden angeordnet, daß die den Stützisolatoren
abgekehrten Stirnseiten zweier aneinandergrenzender Schaltkammern um die Breite der Schaltkammern
versetzt sind.
Die Erfindung bietet gegenüber Schaltern, deren Schaltkammern gleichachsig auf einer Geraden liegen,
den Vorteil, daß alle Schaltkammern von den Stirnseiten her ohne weiteres zugänglich sind. Deshalb
ist die Wartung der Schaltkammern und gegebenenfalls die Auswechselung von Schaltstücken
besonders einfach. Dieser Vorteil wird erreicht, ohne auf die Vorteile einer gleichachsigen Anordnung verzichten
zu müssen. Der Schalter nach der Erfindung kann z. B. ohne großen Aufwand eine beachtliche
Stabilität erreichen, weil die annähernd auf einer Geraden angeordneten Schaltkammern zusammen mit
den Stützisolatoren leicht zu einem widerstandsfähigen Rahmen verbunden werden können. Außerdem
können sich die Massenkräfte der beweglichen Schaltstücke aller Unterbrechungsstellen weitgehend
ausgleichen.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird im folgenden ein Ausführungsbeispiel an Hand der
Zeichnung beschrieben. Der in
F i g. 1 in einer Seitenansicht und in
F i g. 2 im Grundriß dargestellte Schalterpol eines Hochstspannungsschalters für beispielsweise 22OkV
Elektrischer Leistungsschalter
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Als Erfinder benannt:
Helmut Beier, Berlin
Helmut Beier, Berlin
besitzt ein Fahrgestell 1, das auf Rollen 2, z. B. auf Schienen, verfahrbar ist. Das Fahrgestell trägt zwei
Stützisolatoren 4, die jeweils aus zwei über Flansche 5 miteinander verschraubten Einzelisolatoren 6 bestehen.
Die beiden Stützisolatoren 4 tragen je ein metallisches Getriebegehäuse 8.
An den Getriebegehäusen 8 sind auf gegenüberliegenden Seiten je eine Schaltkammer 9 a bis 9 d
befestigt. Jede Schaltkammer besteht aus einem Porzellanrohr mit metallischen Armaturen an den
Enden, wobei die freien, den Getriebegehäusen abgekehrten Stirnseiten durch lösbare Deckel 11 verschlossen
sind. Jede Schaltkammer enthält eine Unterbrechungsstelle. Alle Unterbrechungsstellen
sind in Reihe geschaltet. Der Schalter hat mithin Vierfachunterbrechung.
Unterhalb der Schaltkammern 9 erstrecken sich parallel zu diesen in bekannter Weise weitere Isolierstoffgehäuse
10, die geeignete Elemente, z. B. Kondensatoren, zur Steuerung der Spannungsverteilung
enthalten. Die Isolierstoffgehäuse 10 sind mit Metallarmaturen 14 versehen und ebenso wie die Schaltkammern
am Getriebegehäuse befestigt.
An den freien Enden der äußeren Schaltkammern 9 α und 9 d sind Anschlußbolzen 12 angebracht. Die
freien Enden 18 und 19 der mittleren Schaltkammern 9 b und 9 c sind durch einen Leiter 20 verbunden.
Ferner sind die freien Enden der Schaltkammern durch Metallbänder 13 mit den Metallarmaturen 14
der Isolierstoffgehäuse 10 verbunden, so daß die in diesen enthaltenen Elemente zur Spannungssteuerung
parallel zu den Unterbrechungsstellen geschaltet sind.
Die Schaltkammern 9 liegen, wie F i g. 1 zeigt, in einer horizontalen Ebene. In dieser Ebene verlaufen
sie, wie Fig.2 zeigt, annähernd auf einer Geraden parallel zu der strichpunktiert eingezeichneten Längsachse
17 des Schalterfahrgestells 1. Gegenüber dieser Geraden sind sie paarweise lediglich so weit verdreht,
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daß die den Stützisolatoren abgekehrten Stirnseiten 18 und 19 der beiden aneinandergrenzenden Schaltkammern
9 b und 9 c um etwa die Breite der Schaltkammern gegeneinander versetzt sind. Beim Ausführungsbeispiel
beträgt der Winkel der Abweichung von der Geraden etwa 10°.
Die Fig.2 läßt klar erkennen, daß es bei dem
Schalter nach der Erfindung ohne weiteres möglich ist, von den Stirnseiten der Schaltkammer 9 her die
in den Schaltkammern untergebrachten Unterbrechungsstellen zu warten. Es sind lediglich die
Deckel 11 zu lösen. Dann können die Elemente der Unterbrechungsstellen untersucht und gegebenenfalls
ausgewechselt werden. Im Gegensatz zu Schaltern, bei denen die Schaltkammern genau auf einer Geraden
liegen, die Stirnseiten 18 und 19 sich also gegenüberstehen würden, ist es nicht erforderlich,
zum Ausbau der Unterbrechungsstellen die Schaltkammern zu demontieren.
Die Erfindung ist für Leistungsschalter beliebiger Bauart geeignet, deren Schaltkammern horizontal verlaufen.
Besondere Vorteile bietet sie jedoch für Gasschalter, weil es bei diesen im Gegensatz zu Flüssigkeitsschaltern
nicht unbedingt erforderlich ist, vor dem Öffnen der Schaltkammern die Löschflüssigkeit
zu entfernen.
Claims (2)
1. Elektrischer Leistungsschalter für Hochspannung mit mehreren in Reihe geschalteten
Unterbrechungsstellen, deren Schaltkammern in einer horizontalen Ebene liegen und von zwei
oder mehr Stützisolatoren getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkammern
derart annähernd auf einer Geraden angeordnet sind, daß die den Stützisolatoren abgekehrten
Stirnseiten zweier aneinandergrenzender Schaltkammern um die Breite der Schaltkammern
versetzt sind.
2. Leistungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Stirnseiten der
Schaltkammern in an sich bekannter Weise mit lösbaren Deckeln verschlossen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 963 443.
Deutsche Patentschrift Nr. 963 443.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 510/314 2.66 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES89718A DE1211703B (de) | 1964-02-27 | 1964-02-27 | Elektrischer Leistungsschalter |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES89718A DE1211703B (de) | 1964-02-27 | 1964-02-27 | Elektrischer Leistungsschalter |
| FR87A FR1419176A (fr) | 1964-12-28 | 1964-12-28 | Disjoncteur électrique de puissance |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1211703B true DE1211703B (de) | 1966-03-03 |
Family
ID=25997584
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES89718A Pending DE1211703B (de) | 1964-02-27 | 1964-02-27 | Elektrischer Leistungsschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1211703B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2018059884A1 (de) * | 2016-09-28 | 2018-04-05 | Siemens Aktiengesellschaft | Anordnung und verfahren zum schalten von hochspannungen |
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|---|---|---|---|---|
| DE963443C (de) * | 1953-02-10 | 1957-05-09 | Licentia Gmbh | Anordnung von Mehrphasen-Hochspannungs-Druckgasschaltern in Mehrphasennetzen |
-
1964
- 1964-02-27 DE DES89718A patent/DE1211703B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE963443C (de) * | 1953-02-10 | 1957-05-09 | Licentia Gmbh | Anordnung von Mehrphasen-Hochspannungs-Druckgasschaltern in Mehrphasennetzen |
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| CN109791857A (zh) * | 2016-09-28 | 2019-05-21 | 西门子股份公司 | 用于通断高电压的装置和方法 |
| RU2713928C1 (ru) * | 2016-09-28 | 2020-02-11 | Сименс Акциенгезелльшафт | Система и способ коммутирования высоковольтных напряжений |
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