DE119671C - - Google Patents
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- DE119671C DE119671C DENDAT119671D DE119671DA DE119671C DE 119671 C DE119671 C DE 119671C DE NDAT119671 D DENDAT119671 D DE NDAT119671D DE 119671D A DE119671D A DE 119671DA DE 119671 C DE119671 C DE 119671C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B39/00—Locking of screws, bolts or nuts
- F16B39/22—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
- F16B39/28—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt
- F16B39/38—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt with a second part of the screw-thread which may be resiliently mounted
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bolts, Nuts, And Washers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
.M 119671 KLASSE 47«.
(New-York, V. St. A.).
Der Erfindungsgegenstand bezieht , sich auf solche Gegenmuttern, welche aus zwei über
einander liegenden, durch einen federnden Theil mit einander verbundenen Theilen bestehen,
deren Gewinde derart gegen einander versetzt sind, dafs sie beim Aufschrauben der
Mutter unter Spannung des federnden Theiles in eine Linie gebracht werden, und bezweckt,
durch Anordnung des Gewindes excentrisch zur Mutterbohrung den von der Federwirkung
des Verbindungstheiles auf den Gewindebolzen ausgeübten Druck noch durch die aus der
excentrischen Lagerung des Gewindes herrührende einseitige Andrückung der Mutter
gegen den Gewindebolzen zu ergänzen und dementsprechend eine erhöhte Sicherheit der
Gegenmutter zu erzielen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι die schaubildliche Ansicht einer Metallplatte, aus welcher eine Anzahl der vorliegenden
Gegenmuttern hergestellt wird.
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht, durch welche die zusammengefaltete und in Mutterrohstücke
getheilte Platte veranschaulicht wird, und bei welcher jedes Mutterrohstück mit
einer mittleren Durchlochung versehen dargestellt ist.
Fig. 3 ist ein Verticalschnitt nach Linie A-A in gröfserem Mafsstabe von einem der .durchlochten
Mutterrohtheile,
Fig. 4 die Oberansicht von Fig. 3,
Fig. 5 ein der Fig. 3 entsprechender Verticalschnitt, durch welchen die beiden durchlochten
Muttertheile abgesetzt und die Innenge\vinde durch beide Muttertheile ununterbrochen geschnitten
dargestellt sind, so dafs die Gewinde in beiden Theilen in der gleichen Achsenrichtung
liegen.
Fig. 6 ist die Oberansicht von Fig. 5.
Fig. 7 ist der Horizontalschnitt nach Linie B-B der Fig. 5.
Fig. 8 ist ein der Fig. 3 ähnlicher Verticalschnitt durch die fertige Gegenmutter, durch
welchen die beiden Muttertheile eben über einander liegend dargestellt sind, die Schraubengewinde
in beiden Theilen jedoch aufserachsig stehen.
Fig. 9 ist die Oberansicht von Fig. 8.
Fig. 10 ist ein Längsschnitt in übertriebenem
Mafsstabe zur Darstellung der Wirkungsweise der' auf einen Bolzen aufgesetzten Sicherung.
Das Rohstück für die herzustellende Doppeloder Gegenmutter wird durch Zusammenbiegen
einer Platte d (Fig. 1) in der Längsrichtung nach Linie X- X hergestellt, so dafs die Gegenmutter
aus zwei über einander liegenden, in bekannter Weise durch einen federnd wirkenden
Theil c mit einander verbundenen Theilen α b (Fig. 2) besteht. Die sich vollständig
deckenden Muttertheile werden dann quer durchbohrt, zur Bildung von einander entsprechenden
Durchlochungen g h im ' oberen und unteren Muttertheil α b (Fig. 3).
Hierauf werden die letzteren in der in Fig. 5 dargestellten Weise etwas zu einander verschoben,
wodurch die Mittelachse der Bohrungen g h (Fig. 3) in die durch strichpunktirte
Linie C-D (Fig. 5) angedeutete, zu einander versetzte Richtung übergeführt wird, und in
dieser Lage dann die Bohrungen mittelst eines geeigneten, entweder aufserachsig zur einen
oder zur anderen Bohrung angeordneten Werkzeuges mit Gewinde versehen, so dafs also dem
flachen Gewindetheil der einen Mutterhälfte der tiefere Theil der anderen Mutterhälfte entspricht.
Werden dann die beiden Mutterhälften wieder in ihre parallele, in Fig. 8 und 9 gezeigte Lage zurückgedreht und die Mutter
auf einen Gewindebolzen aufgeschraubt, so wird vom letzteren auf den flachen Theil des
Gewindes ein Druck ausgeübt, welcher gleich ist der Summe der Drucke, welche herrühren
aus der durch die Verdrehung der über einander liegenden Muttertheile wie bekannt im
Verbindungstheil vorhandenen Federkraft, und aus der einseitigen Anpressung eines jeden der
Muttertheile gegen den Gewindebolzen infolge des flachen Gewindetheils, so dafs also die
vorliegende Gegenmutter einen erhöhten Sicherheitsgrad gegenüber den bekannten, nur auf
die Wirkung der Federkraft des Verbindungstheils der beiden über einander gelagerten
Muttertheile beschränkten Gegenmuttern darbietet.
Der tiefere Theil des Gewindes dagegen vermittelt die Verschiebung der Mutter zur
Selbsteinstellung der Stellung des Gewindebolzens entsprechend.
Die Wirkungsweise der neuen Sicherung ergiebt sich aus Fig. 10, welche die Sicherung
in Verbindung mit einem Schraubenbolzen zeigt, und zwar der Deutlichkeit halber in so
stark übertriebenem Mafsstabe, dafs bei 3 auf einer Seite der Bohrung überhaupt kein Gewinde
erscheint.
Wird die zweitheilige Mutter auf den Theil 5 aufgeschraubt, so wird ein Druck auf die
Mutter in der Richtung der Pfeile 1 ausgeübt. Durch diesen Druck wird das Gewinde der
Mutter bei 4 gegen die untere Seite des Bolzengewindes 6 geprefst und die schrägen Contactflächen
üben einen seitlichen Druck in der Richtung der Pfeile 2 aus.
Dieser Druck wirkt in den beiden Muttertheilen in entgegengesetzter Richtung, weil die
Excentricität in den beiden Hälften eine umgekehrte ist, und deshalb werden die beiden
Theile der Mutter aus einander gekeilt oder seitlich verschoben, ohne irgend eine federnde
Wirkung, lediglich durch die Excentricität der Gewinde.
Der seitlich in entgegengesetzter Richtung auf die beiden Muttertheile wirkende Druck
wirkt in derselben Richtung, wie der durch die federnde Wirkung der Mutter entstehende
Druck; er ist also zu dem federnden Seitendruck zuzuzählen, er verstärkt diesen und vermehrt
somit den festen Halt der Sicherung.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Federnde Doppelschraubenmutter, bestehend aus zwei über einander liegenden, durch einen gemeinsamen federnden Theil (c) mit einander verbundenen Theilen (a) und (b) mit excentrisch gegen einander versetztem Innengewinde, gekennzeichnet dadurch, dafs das Gewinde der beiden Theile (a) und (b) in den in Richtung der Excentricität einander gegenüber liegenden Längsseiten der Gewindebohrungen verschiedene Einschnittstiefe zeigt.
- 2. Ein Verfahren zur Herstellung der im Anspruch ι gekennzeichneten Schraubenmutter, bei welchem die aus zwei über einander liegenden, durch einen gemeinsamen federnden Theil (c) mit einander verbundenen Theilen (a) und (b) bestehende Doppelmutter dadurch hergestellt wird, dafs zunächst die Theile (a) und (b) in der Decklage ihrer Aufsenflächen mit concentrischen Bohrungen (g h, Fig. %) versehen und hierauf mit den Achsen C und D der Vorbohrungen etwas gegen einander verschoben werden (Fig. 5), dadurch gekennzeichnet, dafs hierauf excentrisch zu den Vorbohrungen C und D nach Achse E in den beiden Theilen (a) und (b) zugleich Gewinde so eingeschnitten wird, dafs das Gewinde in den in Richtung der Excentricität einander gegenüber liegenden Längsseiten der Bohrungen verschieden tief ausfällt, worauf die Muttertheile (a) und (b) wieder in die Decklage ihrer Aufsenflächen zurückgebogen werden (Fig. 8).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE119671C true DE119671C (de) |
Family
ID=388789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT119671D Active DE119671C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE119671C (de) |
-
0
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