DE119342C - - Google Patents

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DE119342C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/26DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings
    • H02K23/38DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings having winding or connection for improving commutation, e.g. equipotential connection

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

KAfSfRLiCHET
PATENTAMT.
In der Praxis wurde die Beobachtung gemacht, dafs bei Wechselstrom- und Gleichstrommaschinen, welche entweder zwei Wickelungen, Reihenschaltungswickelung nach Art der Müller'sehen Wellenwickelung, oder offene Wickelung aufweisen, und bei Wechselstrommaschinen mit offener Spulenwickelung unausgeglichene magnetische Ströme auftreten, die auf mehr oder minder verschiedenen Ursachen beruhen, z. B. auf der ungleichen Abnutzung der Lager und der damit verbundenen Verrückung des Ankers in Bezug auf die Pole der Feldmagnete, fehlerhaftem Gufs, Ungleichheit der Feldmagnetwickelungen, auf der ungleichen Zu- und Abnahme der Polstärken, die ihren Grund in dem Wechsel der Belastung haben u. s. w. Es ist von Wichtigkeit, dafs die Pole einer mehrpoligen Maschine, einerlei, ob sie Gleich- oder Wechselstrom erzeugt, nahezu die gleiche Stärke haben, damit sie dieselbe magnetische Kraft auf die Ankerwickelung ausüben.
Es ist bekannt, zu diesem und ähnlichem Zwecke die Polstücke mit Kurzschlufswindungen zu versehen (vergl. beispielsweise die amerikanische Patentschrift 500301 bezw. die englische Patentschrift 23309 vom Jahre 1893), und der Erfinder selbst hat für in sich geschlossene Anker eine Schaltung angegeben, bei welcher durch Kurzschlufsverbindungen der Punkte gleichen Potentials elektromagnetische Schwankungen ausgeglichen werden. Obwohl diese letztere Form viel wirksamer als die erstere ist, läfst sie sich bei den oben genannten Wickelungsarten nicht anbringen. Diesem Uebelstande will die vorliegende Erfindung abhelfen.
Um die magnetischen Ströme auszugleichen, und um so eine mechanische oder magnetische schädliche Wirkung zu vermeiden, wird der Anker mit einer oder mehreren Wickelungen versehen, die in sich geschlossen und von der Hauptwickelung der Maschine unabhängig sind. Die inducirten Theile dieser Wickelung sind in Bezug auf die Pole der Maschine symmetrisch angeordnet, so dafs voreilende und zurückbleibende Ströme in ihr erzeugt werden, die durch äufsere Leitungen von einem Theile zum anderen geleitet werden, und hierdurch die gewünschte ausgleichende Wirkung hervorbringen.
Fig. ι stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung theüweise im Diagramm dar, und Fig. 2 zeigt das Schema der Wickelung, wobei der Anker und die Feldmagnetpole nur in punktirten Linien angedeutet und die Hauptspulen des Ankers und der Magnete fortgelassen sind.
In den Zeichnungen ist eine achtpolige Maschine dargestellt, deren Magnetwickelung mit ι bezeichnet ist. Der Anker 2 ist als gewöhnlicher mit Nuthen versehener Trommelanker ausgebildet, der eine Hauptwickelung 3 besitzt, die in den Nuthen liegt und in geeigneter Weise angeordnet und geschaltet ist. Aufserdem trägt der Anker noch aus den Leitern 4 bestehende, in sich geschlossene Wickelungen (Fig. 2), die in gleich weit ent-

Claims (1)

  1. fernten Punkten an dem Umfange des Ankers liegen; diese Wickelungen sind an jedem Ende durch Ringe 5 verbunden, so dafs sie geschlossene Stromkreise bilden. Die in einem der Leiter 4 erregten Ströme werden somit einem anderen durch die Ringe 5 zugeführt. Ferner ist noch ein zweiter Satz von ebenfalls von einander gleichweit entfernten Leitern 6 ähnlich den mit 4 bezeichneten vorgesehen, die durch die Ringe 7 mit einander verbunden sind. Der Grund für die Anordnung dieses zweiten Satzes liegt darin, dafs die Ausgleichung der magnetischen Ströme durch die Wickelungen 4 allein eine ungleichmäfsige und stofsweise, und dadurch als eine den Bedingungen nicht entsprechende anzusehen ist. Mit zwei derartigen Wickelungen dagegen wird eine- vollkommen gleichmäfsige Ausgleichung stattfinden; doch können noch mehr solcher Wickelungen angeordnet werden, wenn es für eine ganz genaue Ausgleichung als erforderlich erachtet wird. Indessen genügen im Allgemeinen auch für Maschinen von verschiedenster Polzahl zwei Sätze von Ausgleichswickelungen. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel befinden sich die Ausgleichswickelungen in denselben Nuthen, in die die Hauptwickelungen des Ankers gewickelt sind. Diese Nuthen brauchen in diesem Falle nur etwas tiefer gemacht zu werden, so dafs sie beiden Wickelungen Raum gewähren; doch können die Zusatzwickelungen, wenn es wünschenswerth erscheint, auch in besonderen Nuthen oder in anderer Weise in den Hauptnuthen untergebracht werden.
    Patenτ-Anspruch:
    Vorrichtung zur Ausgleichung der magnetischen Ströme bei elektrischen Maschinen, welche Reihenschaltungswickelungen nach Art der Wellenwickelung oder offene Wickelung haben, gekennzeichnet durch die Anordnung einer oder mehrerer in sich geschlossener Wicklungen, die von der Hauptwickelung unabhängig und symmetrisch in Bezug auf die Magnetpole am Umfang des Ankers vertheilt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2815597A1 (de) * 1977-05-18 1978-11-30 Sundstrand Corp Rotoranordnung fuer elektrische maschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2815597A1 (de) * 1977-05-18 1978-11-30 Sundstrand Corp Rotoranordnung fuer elektrische maschine

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