DE118640C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K11/00—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
- F16K11/02—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
- F16K11/06—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements
- F16K11/065—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with linearly sliding closure members
- F16K11/07—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with linearly sliding closure members with cylindrical slides
- F16K11/0712—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with linearly sliding closure members with cylindrical slides comprising particular spool-valve sealing means
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand dieser Erfindung bildet eine Dichtung für Kolbenschieber. Die Liderungsringe des Schiebers sind so ausgebildet, dafs
auch nach Schlufs der Dampfabsperrung der den Dampfkanal deckende Theil des Liderungsringes nicht von dem auf ihn einwirkenden
Dampfdrucke zusammengedrückt wird. Der Ring stellt sich vielmehr selbstthätig in seine
Arbeitshülsen ein, sobald die Maschine keinen Dampf verbraucht, und sein Druck auf die
Innenwandung der Arbeitshülsen bleibt an allen Punkten seiner Bahn im Wesentlichen
gleich.
Der vorliegende Kolbenschieber eignet sich insbesondere für solche Maschinen und Lokomotiven,
bei denen der Schieber längere Zeit stehen und der Dampfkanal während des ganzen Hubes geöffnet bleibt.
In den Zeichnungen zeigt:
Fig. ι den Längsschnitt des Kolbenschiebers, während die
Fig. 2 bis 7 einzelne Theile und verschiedene Ausführungsformen der Erfindung darstellen.
Wenn bei den bisher gebräuchlichen Kolbenschiebern die Packungsringe schmal ausgeführt
wurden, zerstörten sie in kurzer Zeit die Stege der Dampf kanäle; wenn die Ringe breiter gehalten
wurden, so mufste zur Innenseite Dampf geleitet werden, um die Ringe gegen den vom
Dampfcylinder darauf einwirkenden Dampfdruck widerstandsfähig zu machen. Deshalb wurde
aber eine grofse Kraftaufwendung zur Bewegung des Schiebers erforderlich. Die Einrichtung
des vorliegenden Schiebers ermöglicht es nun, die Packungsringe so fest gegen den
Dampf kanal zu drücken, dafs sie dem Cylinderdampf den nöthigen Gegendruck liefern, ohne
dafs Kesseldampf auf ihre Innenseiten einzuwirken braucht.
In den in die cylindrischen Schieberkammer 1 eingelassenen Büchsen 2 ist eine Reihe Dampfeinströmungsöffnungen
3, die mit einem Dampfkanale in Verbindung stehen, angeordnet. Der Mitteltheil 4 des Kolbenschiebers ist an beiden
Enden mit Einsätzen 6 versehen, welche in ihren centralen Oeffhungen die Schieberstange
aufnehmen. Diese Einsätze tragen in einer Ringnuth 5 je einen Liderungsring 8 und einen
Keilring 9. Die Wand des Einsatzes 6 ist rechtwinklig zur Längsachse des Schiebers gerichtet,,
während der Rand 10 des Wulstes 7 abgeschrägt ist. Gegen diesen schrägen Rand 10
liegt der Keilring 9 mit seiner schrägen Seite (Fig. 1). Der letztere ist so bemessen, dafs
über ihm und unter ihm ein freier Raum bleibt.
Tritt nun der Dampf zwischen den beiden Schieberenden ein, so wird er sofort zwischen
den vorspringenden Flantsch des Liderungsringes 8 und die Oberkante des Keilringes λ
treten, den letzteren also zusammendrücken und gleichzeitig den Liderungsring genügend festklemmen,
so dafs auch, wenn der Ring dem Drucke des Cylinderdampfes ausgesetzt ist, letzterer nicht im Stande ist, den Ring von
seinem Sitze gegen die Innenfläche der Hülsen 2 zu drücken. So lange also der Dampf auf
den Umfang des Keilringes einwirken kann, werden die Liderungsringe in derselben Ausdehnung
gehalten werden, die derjenigen ent- " spricht, welche die Elasticität der Ringe für
sich bedingt, d. h. eine innige leichte An-
Verein deutscher dngenieure Bezirksverein a. d. niederen Ruhr.
schmiegung der Ringoberflä'che an der Innenfläche der Hülsen 2, welche auch dann nicht
geändert wird, wenn der Ring ebenfalls dem Drucke des Cylinderdampfes ausgesetzt ist.
Hierdurch soll die Reibung der Liderungsringe an allen Punkten des Schieberweges wesentlich
dieselbe sein. Der Verschleifs der arbeitenden Theile wird dadurch ein äufserst gleichmäfsiger
und es wird ein ordnungsmäfsiges Arbeiten des Schiebers gesichert.
Sobald der Dampf abgesperrt wird, lösen,
sich· die Keilringe, durch ihre Federkraft angetrieben, aus der tiefsten Lage und geben
gleichzeitig die Liderungsringe frei, welche sofort wieder festgeklemmt werden, sobald
Kesseldampf an die Keilringe gelangt.
Die Fig. 4 bis 6 veranschaulichen verschiedene Ausführungsformen der Erfindung.
In Fig. 2 ist der Wulst 7 mit einem Flantsch32
versehen und letzterer mit Oeffnungen 33, damit der Dampf Zutritt zum Ring 9 erhält.
In Fig. 3 sind beide Seiten des Ringes 9 und dementsprechend auch die Wand 35 des
Ringes 8 abgeschrägt, damit letzterer um so fester gehalten werden kann.
In Fig. 4 besitzt der Liderungsring eine abgeschrägte Seite 36, während die Widerlagsfläche
des Wulstes 7 senkrecht ist. In der Fig. 5 ist der Keilring 9 an beiden Seiten abgeschrägt
und der Aufsenflantsch des Einsatzes 6 mit einer Oeffnung 37 versehen, durch
welche der etwa unter den Liderungsring gelangte Dampf austreten kann. Diese Oeffnung
kann auch in allen anderen Ausführungsformen dieser Dichtung angebracht werden.
Fig. 6 zeigt den Wulst mit Flantsch und Oeffnung wie Fig. 4, nur ist hier die Aufsenseite
15 des Liderungsringes abgeschrägt, um einem gröfseren Drucke des Cylinderdampfes
widerstehen zu können.
In Fig. 7 ist der Wulst so geformt wie. in Fig. 6, dagegen die Innenseite 18 des Liderungsringes
schräg ausgebildet.
Es ist leicht ersichtlich, dafs noch andere Ausführungen in der Gestaltung des Liderungsringes
und Keilringes gemacht werden können. Für die Wahl der einen oder anderen Ausführungsform
ist in jedem Falle die herrschende Kesselspannung und der Durchmesser der Ringe mafsgebend.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Dichtung für Kolbenschieber, dadurch gekennzeichnet, dafs zwecks gleichmäfsiger Andrückung des Liderungsringes 8 neben diesem in einer Ringnuth ein Keilring 9 derart angeordnet ist, dafs er unter Einwirkung des Dampfdruckes den Liderungsring 8 in seiner Stellung festklemmt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE118640C true DE118640C (de) |
Family
ID=387821
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT118640D Active DE118640C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE118640C (de) |
-
0
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