DE1165415B - Einrichtung zum Verschwenken der beiden Zylindertrommeln einer Druckfluessigkeits-Axialkolbenmaschine - Google Patents
Einrichtung zum Verschwenken der beiden Zylindertrommeln einer Druckfluessigkeits-AxialkolbenmaschineInfo
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- DE1165415B DE1165415B DEW31536A DEW0031536A DE1165415B DE 1165415 B DE1165415 B DE 1165415B DE W31536 A DEW31536 A DE W31536A DE W0031536 A DEW0031536 A DE W0031536A DE 1165415 B DE1165415 B DE 1165415B
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B1/00—Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
- F04B1/12—Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
- F04B1/20—Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
- F04B1/22—Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block having two or more sets of cylinders or pistons
- F04B1/24—Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block having two or more sets of cylinders or pistons inclined to the main shaft axis
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Description
- Einrichtung zum Verschwenken der beiden Zylindertrommeln einer Druckflüssigkeits-Axialkolbenmaschine Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Verschwenken der beiden spiegelbildlich zu einer Triebscheibe angeordneten und mit dieser umlaufenden Zylindertrommeln einer Druckflüssigkeits-Axialkolbenmaschine, deren zylindrische Steuerspiegelkörper mit ihren quer zu den Trommellängsachsen liegenden Mantelflächen auf Führungsflächen des Maschinengehäuses schwenkbar gelagert und durch tangential zu den Mantelflächen verschiebbare Stehstangen verstellbar sind. Die dabei bestehende Forderung, daß das hydraulische Kräftegleichgewicht an der zylinderförmigen Gleitfläche des Steuerspiegelkörpers durch die Verstellkräfte so wenig wie möglich beeinflußt werden soll, ist bei einer bekannten Axialkolbenmaschine dadurch berücksichtigt, daß zur übertragung der Verstellkraft der Steuerspiegelkörper mit einem Kugelzapfen versehen ist, welcher in eine Querbohrung der Stellstange eingreift.
- Die genannten Mittel genügen an sich für die Verwirklichung eines Verstellprinzips, welches sich bisher insbesondere bei einer Axialkolbenmaschine mit nur einem schwenkbaren Steuerspiegelkörper bewährt hat. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht jedoch darin, dieses Prinzip auch für Axialkolbenmaschinen der eingangs erwähnten Art, bei welchen also zwei Zylindertrommeln um jeweils übereinstimmende Neigungswinkel schwenkbar sind, in vorteilhafter Weise verwendbar zu machen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß an jeder Stellstange zwei gelenkig durch ein Joch miteinander verbundene und beiderseits der durch den einen Steuerspiegelkörper hindurchgeführten Antriebswelle liegende Zahnstangen in je eine Verzahnung am Umfang der Steuerspiegelkörperrücken eingreifen und beide Stellstangen durch eine gemeinsame Schnekkenwelle im Maschinengehäuse zugleich verstellbar sind.
- Bei einer derartigen Verstelleinrichtung wird der Verstellweg der Stellstange in genau gleichen Teilen auf die Zahnstangenpaare und damit auf die beiden Steuerspiegelkörper übertragen, wobei die verwendeten Mittel wenig Bauraum beanspruchen und mit verhältnismäßig geringen Kosten hergestellt werden können. In diesem Sinne schlägt die Erfindung vor, am zylinderförmigen Rücken der Steuerspiegelkörper in Richtung der Zylindermantellinie verlaufende Nuten für die hydraulische Entlastung mit Evolventen-Profil vorzusehen und so anzuordnen, daß diese gleichzeitig dem formschlüssigen Eingriff der Verstell-Zahnstangen dienen.
- Nach einem weiteren Erfindungsvorschlag sind die Verstellstangen an ihrem freien Ende mit Gewinden versehen, auf denen im Gehäuse ortsfest gelagerte Schneckenräder verschraubbar sind, in welche die Schneckenwelle eingreift. Diese Mittel gewährleisten eine genaue, spielfreie übertragung der Verstellbewegungen von der Schneckenwelle auf die Stellstangen und bewirken bei selbsthemmendem Gewinde, daß die eingestellte Lage ohne zusätzliche Mittel fixiert bleibt.
- Die Einjustierung der erfindungsgemäßen Einrichtung auf gleiche Schwenklage der beiden Steuerspiegelkörper läßt sich beim Zusammenbau der Axialkolbenmaschine sehr einfach durchführen, da bei passender Abstimmung der beiden Schneckenlängen durch axiale Verschiebung der Schneckenwelle das eine Schneckenrad außer Eingriff gebracht, um das notwendige Ausgleichsmaß verdreht und durch eine Rückschiebung der Schneckenwelle in ihre Normallage wieder mit ihr in Eingriff gebracht werden kann.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt: F i g. 1 den Längsschnitt durch eine Axialkolbenmaschine, F i g. 2 einen Gehäusedeckel der Axialkolbenmaschine nach F i g. 1, von innen gesehen, F i g. 3 eine Ansicht der Schwenkfläche des Steuerspiegelkörpers.
- Die mit der Welle 1 antriebsverbundene Doppeltriebscheibe 2 ist in einem Gehäuse 3 gelagert und die Steuerspiegelkörper 4 sind in zylinderförmigen Mulden 4' der Gehäusedeckel 5 um eine in der Mitten-Ebene der Anlenkkugeln 6 liegende Querachse nach beiden Seiten schwenkbar geführt und abgestützt. Zur Durchführung der Antriebswelle 1 haben die Steuerspiegelkörper je einen konischen Tunne17, dessen kleinste Öffnung so bemessen ist, daß das verstärkte Antriebswellenende durchgesteckt werden kann. Die Zu- und Ableitung des Fördermittels (Öl) erfolgt bei dieser Anordnung bei beiden Steuerspiegelkörpern in an sich bekannter Weise von den Anschlußkanälen 8 der Gehäusedeckel 5 aus, unmittelbar über Schlitze 9 (F i g. 3) des Steuerspiegelkörpers und von da durch dessen etwa halbrunde Steuerschlitze 11 zu den Zylindern.
- Die bei derartig schwenkbar gelagerten Steuerspiegelkörpern an deren zylinderförmigem Rücken notwendigen Entlastungsnuten sind als querlaufende Zahnprofile 10 so eingefräst, daß die Schlitze 9 von einem geschlossenen und an der Gehäusedeckelführungsfläche dichtend anliegenden Rahmen 12 eingerahmt bleiben (F i g. 1 und 3). In einer in die Führungsfläche derGehäusedeckel eingearbeitetenNische 13 sind zwei über ein Joch 14 verbundene und zur Triebscheibenachse symmetrisch liegende Zahnstangen 15 eingelagert und geführt und greifen mit ihrer Verzahnung in die als Gegenprofil wirkenden Entlastungsnuten 10 der Steuerspiegelkörper 4 ein.
- In Ausnehmungen der Gehäusedeckel s sind, in Flucht auf die Triebscheibenachse zu, Schneckenräder 16a und 16b drehbar und ortsfest im Gehäuse gelagert. In deren Gewindebohrung eingeschraubte Gewindespindeln 17 (F i g. 1 und 2) sind über Bolzen 18 mit dem Joch 14 der Zahnstangen 15 gelenkig verbunden und gegen Verdrehung gesichert. Jede Drehung der Schneckenräder 16 a und 16 b bewirkt eine Verschiebung der Gewindespindel 17. Die aufzubringende Verstellkraft wird infolge der gelenkigen Verbindung mit den Zahnstangen 15 symmetrisch zur Triebscheibenachse auf die Steuerspiegelkörper übertragen. Die Schneckenräder 16 a und 16 b sind zwecks unter sich gleicher Verstellung der Steuerspiegelkörper miteinander zwangläufig gekoppelt, indem eine im Gehäusedeckel s ortsfest und drehbar gelagerte Schneckenwelle 19 mit beiden Rädern in Eingriff steht und durch ein Handrad 20 od. dgl. verdreht werden kann.
- Bei der Montage derartiger verstellbarer Axialkolbenmaschinen ist es notwendig, die beiden Verstelleinrichtungen auf gleiche Schräglage der Zylindertrommeln einzujustieren. Bei der gezeigten Anordnung ist dies dadurch möglich, daß die axiale Sicherung 21 der Schneckenwelle 19 entfernt und die Schneckenwelle nach rechts etwas herausgezogen wird. Dabei kommt das Schneckenrad 16a außer Eingriff und, kann nach Abnahme des Deckels 22 für sich um den notwendigen Ausgleichbetrag verstellt werden. Ein axiales Verschieben der Schneckenwelle 19 bei stillstehendem Schneckenrad 16 b bringt das Schneckenrad 16a wieder in Eingriff und die Welle selbst in ihre Normallage, wo sie wieder axial fixiert wird. Weitere Einzelheiten der als Beispiel gewählten Axialkolbenmaschine, also insbesondere die Ausbildung des Gehäuses, der Zylindertrommeln und der Kolben, sind nicht näher beschrieben, da die Gestaltung dieser Teile keinen Bestandteil der Erfindung bildet.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Verschwenken der beiden spiegelbildlich zu einer Triebscheibe umlaufenden Zylindertrommeln einer Druckflüssigkeits-Axialkolbenmaschine, deren zylindrische Steuerspiegelkörper mit ihren quer zu den Trommellängsachsen liegenden Mantelflächen auf Führungsflächen des Maschinengehäuses schwenkbar gelagert und durch tangential zu den Mantelflächen verschiebbare Stellstangen verstellbar sind, d a -durch gekennzeichnet, daß an jederStellstange (16, 17) zwei gelenkig durch ein Joch (14) miteinander verbundene und beiderseits der durch den einen Steuerspiegelkörper (4) hindurchgeführten Antriebswelle (1) liegende Zahnstangen (15) in je eine Verzahnung (10) am Umfang der Steuerspiegelkörperrücken (4) eingreifen, und beide Stellstangen (15,17) durch eine gemeinsame Schneckenwelle (19) im Maschinengehäuse zugleich verstellbar sind.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am zylinderförmigen Rücken der Steuerspiegelkörper (4) in Richtung der Zylindermantellinie verlaufende Entlastungsnuten (10) mit Evolventen-Profil so angeordnet sind, daß diese gleichzeitig dem formschlüssigen Eingriff der Verstell-Zahnstangen (15) dienen.
- 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellstangen (15, 17) an ihrem freien Ende Gewinde aufweisen, auf denen im Gehäuse (3) ortsfest gelagerte Schneckenräder (16a, 16b) verschraubbar sind, in welche die Schneckenwelle (19) eingreift. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 907 970; französische Patentschrift Nr. 1097 653.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW31536A DE1165415B (de) | 1956-05-29 | 1956-05-29 | Einrichtung zum Verschwenken der beiden Zylindertrommeln einer Druckfluessigkeits-Axialkolbenmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW31536A DE1165415B (de) | 1956-05-29 | 1956-05-29 | Einrichtung zum Verschwenken der beiden Zylindertrommeln einer Druckfluessigkeits-Axialkolbenmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1165415B true DE1165415B (de) | 1964-03-12 |
Family
ID=7599799
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW31536A Pending DE1165415B (de) | 1956-05-29 | 1956-05-29 | Einrichtung zum Verschwenken der beiden Zylindertrommeln einer Druckfluessigkeits-Axialkolbenmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1165415B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE907970C (de) * | 1951-03-22 | 1954-04-01 | Dr Heinrich Ebert | Hydraulisches Axialkolben-Pumpen-, Motor- oder Getriebeaggregat mit im Kreise angeordneten parallelen Kolben |
| FR1097653A (fr) * | 1953-01-24 | 1955-07-08 | Pompe à plateau oblique |
-
1956
- 1956-05-29 DE DEW31536A patent/DE1165415B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE907970C (de) * | 1951-03-22 | 1954-04-01 | Dr Heinrich Ebert | Hydraulisches Axialkolben-Pumpen-, Motor- oder Getriebeaggregat mit im Kreise angeordneten parallelen Kolben |
| FR1097653A (fr) * | 1953-01-24 | 1955-07-08 | Pompe à plateau oblique |
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