DE113226C - - Google Patents
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- DE113226C DE113226C DENDAT113226D DE113226DA DE113226C DE 113226 C DE113226 C DE 113226C DE NDAT113226 D DENDAT113226 D DE NDAT113226D DE 113226D A DE113226D A DE 113226DA DE 113226 C DE113226 C DE 113226C
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- exciter
- machine
- alternating current
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- armature
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K19/00—Synchronous motors or generators
- H02K19/16—Synchronous generators
- H02K19/26—Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings
- H02K19/30—Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings for compounding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Synchronous Machinery (AREA)
Description
KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
Eine Regelung von Wechselstromerzeugern bei Aenderung der Belastung sowie bei Auftreten
von Phasenverschiebung kann indirect* durch Regelung der Feldstärke der Erregermaschine
erreicht werden. Hierzu wird in bekannter Weise in dem Erregeranker durch den Wechselstrom der Hauptmaschine ein besonderes
Feld erzeugt, dessen Rückwirkung das Feld des Erregers und damit auch das Feld der Hauptmaschine in gewünschter Weise
beeinflufst.
Der (wenn nöthig transformirte) Wechselstrom kann durch die Gleichstromwicklung
des Erregerankers oder durch eine besondere Wicklung in denselben geschickt werden; nothwendig
ist, dafs das im Erregeranker erzeugte Drehfeld die gleiche Polzahl besitzt wie der
Erreger selbst, und dafs die Pole des Drehfeldes in bestimmten, unter normalen Verhältnissen
ungeänderten Stellungen zu den Polen des Erregerfeldes verbleiben.
Läfst man Haupt - und Erregermaschine synchron laufen und benutzt man zur Erzeugung
des Drehfeldes im Erregeranker den Wechselstrom der Hauptmaschine selbst oder einen Strom von gleicher Wechselzahl, so
müssen Haupt- und Erregermaschine gleiche Polzahl erhalten.
Gemäfs vorliegender Erfindung wird dieser Uebelstand dadurch beseitigt, dafs die Wechselzahl
des in den Erregeranker geleiteten Stromes und damit die Polzahl des erzeugten Feldes
verringert wird. Alsdann ist bei synchronem Laufe der Haupt- und Erregermaschine für
das Feld des Erregers nur eine kleinere Polzahl erforderlich.
Zur Verringerung der Wechselzahl dient eine besondere Erzeugermaschine, deren Feld
durch den Strom der Hauptmaschine gespeist wird und die in den Erregeranker einen Strom
liefert, dessen Wechselzahl gemäfs der Anzahl ihrer Pole und Umdrehungen geändert ist.
Gleichzeitig kann diese Maschine zur Spannungserniedrigung des Stromes dienen.
Eine Anordnung der beschriebenen Art ist in der Zeichnung dargestellt. Hier ist G die
Hauptmaschine, E ihr Erreger, J die Maschine zur Aenderung der Wechselzahl. Die drei
Maschinen sind auf einer gemeinsamen Welle LM angeordnet. G sei vierpolig und liefere zweiphasigen
Wechselstrom von bestimmter Wechselzahl f. Derselbe wird in passender Weise
durch die Primärspulen X Y der Inductionsmaschine J geschickt, aus deren secundärem
Theil im vorliegenden Falle dreiphasiger Wechselstrom von der halben Wechselzahl f.2
entnommen wird. Dieser Wechselstrom wird in den Erregeranker A eingeleitet und erzeugt
dort ein zweipoliges Drehfeld, dessen Winkelgeschwindigkeit gleich und entgegengesetzt der
Winkelgeschwindigkeit des Ankers selbst ist, so dafs das Drehfeld im Räume feststeht.
Die Richtung des Drehfeldes wird so gewählt und die Schaltung so angeordnet, dafs
das Erregerfeld durch die Rückwirkung des Ankers bei Nacheilen des Stromes in der
Arbeitsleistung gestärkt, bei Voreilen geschwächt wird, so dafs eine selbstthätige Regulirung erreicht
wird.
Ist die zu regelnde Maschine ein Motor, so mufs bei Nacheilen des Stromes das Erregerfeld
geschwächt, bei Voreilen gestärkt
werden, was durch geeignete Schaltung leicht erzielt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung zur selbstthätigen Regelung von Wechselstrommaschinen bei Phasenverschiebung des Arbeitsstromes, sowie bei Belastungsänderung durch Einleiten von Wechselstrom in den mit der Maschine synchron laufenden Erregeranker, dadurch gekennzeichnet, dafs in die Wechselstromzuleitung zum Erregeranker eine die Wechselzahl und gegebenenfalls die Spannung verringernde Maschine eingeschaltet wird, zum Zwecke, dem Erreger eine kleinere Polzahl geben zu können als der Hauptmaschine.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE113226C true DE113226C (de) |
Family
ID=382826
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT113226D Active DE113226C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE113226C (de) |
-
0
- DE DENDAT113226D patent/DE113226C/de active Active
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