DE110628C - - Google Patents

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DE110628C
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transport device
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G19/00Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
    • B65G19/18Details
    • B65G19/22Impellers, e.g. push-plates, scrapers; Guiding means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Framework For Endless Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 81: Transportwesen.
Patentirt im Deutschert Reiche vom 15. August i8gg ab.
Diese Erfindung bezweckt, eine Verminderung der Reibungswiderstände an solchen Transport - oder Förderapparaten herbeizuführen, welche eine um Kettenräder laufende endlose Kette besitzen, die mittelst vorspringender Arme oder Stifte während ihrer Vorwärtsbewegung das Transportgut mit sich führt und durch an Querarmen befestigte Gleitbacken eine seitliche Führung erhall. Solche Transportvorrichtungen werden besonders in der Zuckerindustrie verwendet, wo dieselben zum Fortschaffen der Rübenschnitzel von der Schneidemaschine nach den Diffuseuren verwendet werden.
Fig. ι a und ib zeigen eine derartige Transportvorrichtung von der Seite und im lotrechten Schnitt nach der Linie x-y der Fig. 2, in welcher die Transportvorrichtung vom Ende gesehen veranschaulicht wird. Fig. 3 zeigt eine Einzelheit des Apparates.
Unterhalb des unteren Theiles der endlosen Kette ist eine Rinne α vorgesehen, in welcher das Transportgut von den Armen oder Stiften b der Kette vorwärts bewegt wird. Die Führung dieser letzteren geschieht durch an der Kette befestigte Querstücke c, auf deren Enden geeignete und auf Gleitschienen laufende Gleitbacken d angeordnet sind. Die an und für sich schon bedeutende gleitende Reibung wird hierbei durch Verunreinigungen, wie z. B. die Schnitzel begleitenden Sand und dergleichen, sehr gesteigert und dadurch nicht nur der Kraftverbrauch, sondern auch die Abnutzung sowohl an Gleitschienen, als an Kettengliedern sehr grofs und auch ungleich, so dafs lästige Ausbesserungen der Gleitvorrichtungen häufig vorgenommen werden müssen. Man hat es versucht, statt der Gleitbacken Rollen zu verwenden; dadurch wird aber kein besseres Ergebnifs erzielt, denn sobald die Rollen aus irgend einem Grunde sich nicht mehr drehen, werden sie ungleich abgenutzt, und dann arbeitet die Vorrichtung noch ungünstiger, als wenn Gleitbacken angeordnet sind.
Alle diese Uebelstä'nde sind durch die vorliegende Erfindung beseitigt. Die beiderseits der Länge nach verlaufenden Gleitschienen e tauchen in Oelrinnen oder Oelbehälter _/, die mit OeI bis zu einer solchen Höhe gefüllt sind, dafs die Gleitflächen der Schienen e stets mit einer dünnen Oelschicht bedeckt sind. Um eine gleichmäfsige Vertheilung des Oeles auf den Gleitflächen herbeizuführen, sind die Schienen im Abstande von etwa 200 mm durchlocht (Fig. 3) und zur Unterstützung der Schienen zwischen ihnen und dem Boden der Rinnen f geeignete Bolzen vorgesehen.
Die Gleitflächen der Schienen e müssen immer recht weit unterhalb der Oberkanten der Oelrinnen f sich befinden. Die für das obere Kettentrum bestimmten Rinnen reichen mit ihren Enden, wie aus Fig. 1 hervorgeht, nicht ganz bis an das Kettenrad, und folglich müssen die Gleitbacken d über die obere Kante der Endwand der Rinne geführt werden, ehe sie von dem Kettenrade nach unten befördert werden. Zu diesem Zwecke sind an den Enden der Rinnen f Federn ' g angebracht (Fig. ιa), welche, eine Fortsetzung der Gleitflächen bildend, über die Endwände der Oelrinnen und noch um ein Stück weiter hinaus gebogen sind, so dafs eine Art Brücke
für die Gleitbacken gebildet wird, auf welche dieselben ohne Hindernifs über die Kanten der Rinnen gleiten können.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ketten-Transportvorrichtungen mit in seitlichen Führungen gleitenden Querarmen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Gleitbacken (d) der Querarme auf Schienen (e) gleiten, welch letztere so tief in Oelrinnen oder Oelbehälter (f) eintauchen, dafs auf der Gleitfläche der Schiene stets eine dünne Oelschicht vorhanden ist, zum Zwecke, die Reibung zwischen den Gleitbacken (d) der Kette und den Gleitschienen (e) zu vermindern. I
    Eine Ketten-Transportvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die in OeI tauchenden Schienen (e) in geeigneten Abständen durchlocht sind, zum Zwecke, die gleichmäfsige Vertheilung des Oeles auf den Schienen zu erleichtern.
    Eine Ketten-Transportvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs an dem äufseren Ende der den oberen Theil der Kette tragenden Gleitschienen (e) als Fortsetzung der Schienen Federn oder Blechstücke (g) befestigt sind, welche über die Kanten der Oelrinnen ffJ gebogen sind und als Stützen für die Gleitbacken (d) der Kette dienen, wenn diese über die genannten Kanten geführt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1180313B (de) * 1962-09-06 1964-10-22 Gewerk Eisenhuette Westfalia Einkettenkratzerfoerderer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1180313B (de) * 1962-09-06 1964-10-22 Gewerk Eisenhuette Westfalia Einkettenkratzerfoerderer

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