DE1083952B - Regeleinrichtung fuer Elektroden ohne Gegengewicht bei Elektrooefen - Google Patents

Regeleinrichtung fuer Elektroden ohne Gegengewicht bei Elektrooefen

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DE1083952B
DE1083952B DEL33258A DEL0033258A DE1083952B DE 1083952 B DE1083952 B DE 1083952B DE L33258 A DEL33258 A DE L33258A DE L0033258 A DEL0033258 A DE L0033258A DE 1083952 B DE1083952 B DE 1083952B
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electrodes
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DEL33258A
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Alfred Lang
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/144Power supplies specially adapted for heating by electric discharge; Automatic control of power, e.g. by positioning of electrodes
    • H05B7/148Automatic control of power
    • H05B7/152Automatic control of power by electromechanical means for positioning of electrodes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/25Process efficiency

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Description

Bei elektrischen Lichtbogenofen müssen während des Betriebes die Elektroden einen bestimmten Abstand vom Schmelzmaterial haben, um die richtige Lichtbogenleistung zu erzielen. Dazu werden Regeleinrichtungen verwendet, die eine konstante Wirkleistungsaufnahme des Ofens gewährleisten sollen.
Es sind Regelungen: mit Hilfe von magnetischen Verstärkern bekannt, bei denen der Quotient von Lichtbogenspannung und Elektrodenstrom als Regelgröße verwendet wird. Dabei werden die beiden Meßgrößen Strom und Spannung gleichgerichtet und über Widerstände derart verglichen, daß beim Sollwert die Spannungsabfälle gleich groß und entgegengesetzt gerichtet sind. Der bei Abweichung entstehende Differenzstrom wird nach Größe und Richtung in magnetischen Vorverstärkern- verstärkt und steuert in bekannter Weise über magnetische Leistungsverstärker einen Drehstrommotor-mit Schleifringläufer, welcher über Zahnstangen oder Seiltriebe die Elektroden verstellt. :-
Die Wirkungsweise dieser bekannten Regelung ist im Prinzip folgende: Wenn beim Schmelzvorgang durch Ansteigen der Schmelze der brennende Lichtbogen sich verkürzt, fällt die Liehtbogenspannung ab, und der Elektrodenstrom steigt an. Der vom Regler gelieferte Differenzstrom wirkt nun.in Heberichfung auf den Stellmotor ein, -bis der Sollwert des Quotienten von Strom und Spannung wieder erreicht ist. Wenn im umgekehrten Falle beispielsweise durch.· Abbrand der Elektroden oder Zusammensinken des Schmelzgutes der Lichtbogen sich über seinen Sollwert verlängert, führt die Elektrode eine Senkbewegung durch. Reißt der Lichtbogen ab, so senkt sich die Elektrode mit maximaler Geschwindigkeit, bis im Augenblick der Berührung mit dem Schmelzgut der Elektrodenstrom plötzlich ansteigt. Infolge des entgegengesetzten Steuerimpulses hebt sich die Elektrode wiederum an und zündet dabei den Lichtbogen.
Üblicherweise wird das Eigengewicht der Elektroden von Elektroöfen durch Gegengewichte ausgeglichen. Daraus ergibt sich, daß die maximalen Stellgeschwindigkeiten in Senk- und Heberichtung nur wenig voneinander abweichen. Sie sind festgelegt durch die Nenndrehzahl des Antriebsmotors, die unterhalb der synchronen Drehzahl liegt.
Nun sind aber auch öfen bekannt, bei denen zur Vereinfachung der mechanischen Konstruktion auf Gegengewichte verzichtet wird. Das Eigengewicht der Elektroden wirkt dann als dauerndes Drehmoment auf den Antriebsmotor. Dadurch erhöht sich die Senkgeschwindigkeit erheblich gegenüber der Hebegeschwindigkeit. Bei brennendem Lichtbogen wirkt sich dies jedoch kaum nachteilig aus. Beim Abweichen vom Sollwert nach unten wird die Senkbewegung nämlich
C'.i -»ir·; Regeleinrichtung für Elektroden
ohne Gegengewicht bei Elektroöfen
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs-G.m.b.H., Frankfurt/M., Theodor-Stern-Kai 1
Dx.-Ing. Alfred Lang, Eßlingen/Neckar,
ist als Erfinder genannt worden
sofort abgebremst, da der Antrieb Hebeimpulse erhält. Ganz anders ist dies im Falle des abgerissenen Lichtbogens. Jetzt wird der Motor sofort auf volle Antriebsleistung in Senkrichtung gesteuert. Da das Eigengewicht der Elektroden jedoch noch ein zusätzliches Drehmoment ausübt, erreicht der Motor eine Drehzahl, die weit über der synchronen Drehzahl liegt. Die Elektrode schlägt dann mit überhöhter Geschwindigkeit auf das -harte Schmelzgut auf bzw. taucht in das Schmelzgut ein. Beim Aufschlagen wird die . weiche Kohlenelektrode abgestoßen oder kann ganz zerbrechen. Das Eintauchen in kohlenstoffarme Schmelzbäder vermindert deren Qualität, da der Kohlenstoff der Elektrode begierig von der Schmelze aufgenommen wird.
Alle diese Nachteile vermeidet die Erfindung dadurch, daß Mittel vorgesehen sind, die es verhindern, daß die Senkdrehzahl bei abgerissenem Lichtbogen einen einstellbaren maximalen Wert überschreitet, der unterhalb der synchronen Drehzahl liegt. Ein besonderer magnetischer Sperrverstärker liefert nur im Falle des abgerissenen Lichtbogens einen der Drehzahl in Senkrichtung proportionalen Strom, sobald die Drehzahl einen einstellbaren maximalen Wert überschreitet. Dieser Strom bewirkt, daß der Antrieb in Senkrichtung entsprechend der steigenden Drehzahl gedrosselt und bei noch höherer Drehzahl auf die Heberichtung umgesteuert wird. Dadurch ergibt sich eine mittlere Senkgeschwindigkeit, die so eingestellt werden kann, daß die Elektrode beim Aufsetzen keinen Schaden erleidet bzw. nicht zu tief in das Schmelzbad eintaucht.
An Hand der Fig. 1 soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert werden. Der mit der Tachometermaschine 1 gekuppelte Drehstrommotor 2 ist über den symbolisch dargestellten Umsteuerverstärker 3 an das Dreiphasensystem 4 angeschlossen.
' -; 009 547/342
Durch den symbolisch dargestellten Regler 5 werden der Elektrodenstrom und die Lichtbogenspannung erfaßt und verglichen. Das Ergebnis dieses Vergleichs ist der Steuerstrom, welcher über die gegensinnig in Reihe geschalteten Wicklungen 6 und 7 der beiden Vorverstärker 8 und 9 fließt.
Der Ausgangsstrom I1 und I2 der beiden Vorverstärker 8 und 9 bewirkt über den Umsteuerverstärker 3 die Steuerung von Drehzahl und Drehrichtung des Motors 2. Die beiden anderen gegensinnig in Reihe geschalteten Steuerwicklungen 10 und 11 der Vorverstärker 8 und 9 sind vom Ausgangsstrom /3 des Sperrverstärkers 12 durchflossen. Der Sperrverstärker 12 hat die beiden Steuerwicklungen 13 und 14. Die Steuerwicklung 13 liegt in Reihe mit der Tachometermaschine 1, mit Gleichrichter 15 und dem an einer konstanten Spannung liegenden Widerstand 16. Die Steuerwicklung 14 ist vom Strom I5 durchflossen und dient einer Schwellwertbildung bei Abreißen des Lichtbogens in dem Sinne, daß der Sperrverstärker 12 schon bei kleinstem Steuerstrom J4 öffnet, wenn der Lichtbogen abgerissen ist, während er bei brennendem Lichtbogen trotz I1 geschlossen bleibt.
Fig. 2 zeigt die schematische Kennlinie des Sperrverstärkers 12. Im normalen Betrieb liegt der Arbeitspunkt weit im negativen Gebiet, beispielsweise bei P1. Erst wenn der Lichtbogen abreißt und damit die Lichtbogenspannung ihren maximalen Wert erreicht hat bzw. der Elektrodenstrom zu Null geworden ist, hat sich der Steuerstrom I5 so verringert, daß der Arbeitspunkt den Schwellwert bei P2 erreicht hat. Mit dem Steuerstrom J4 kann nun der Sperrverstärker ausgesteuert werden.
Fig. 3 zeigt die schematischen Kennlinien der beiden Vorverstärker 8 und 9. Daran soll nun die Wirkungsweise des Ausführungsbeispiels der Erfindung erläutert werden. Der Lichtbogen ist abgerissen und soll neu gezündet werden. Durch den Regler 5 wird der Vorverstärker 8 voll ausgesteuert, Vorverstärker 9 geschlossen. Der Arbeitspunkt liegt bei P3. Der Motor bewegt die Elektrode nach unten. Der Sperrverstärker 12 hat seinen Schwellwert P2 erreicht. Durch den Gleichrichter 15 wird verhindert, daß infolge der Spannung am Widerstand 16 ein Strom I1 fließt. Erst wenn die Motordrehzahl beispielsweise 80% der Nenndrehzahl erreicht hat, ist die Spannung der Tachometermaschine so groß geworden, daß sie die gegengeschaltete Spannung am Widerstand 16 überwiegt und einen Strom J4 fließen läßt. Nun öffnet Sperrverstärker 12 und der Steuerstrom J3 bewirkt die Abwärtssteuerung des Vorverstärkers 8. Bei beispielsweise 90% der Nenndrehzahl sind beide Vorverstärker geschlossen, und bei weiterem Ansteigen der Drehzahl öffnet Vorverstärker 9, so daß der Motor abgebremst wird und sich eine mittlere Drehzahl einstellt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Regeleinrichtung für Elektroden ohne Gegengewichte bei Elektroöfen, bei der der Quotient von Lichtbogenspannung und Elektrodenstrom als Regelgröße und ein über Magnetverstärker gesteuerter Drehstromasynchronmotor als Stellmotor verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die es verhindern, daß die Senkdrehzahl bei abgerissenem Lichtbogen einen einstellbaren maximalen Wert überschreitet, der unterhalb der synchronen Drehzahl liegt.
2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Begrenzung der Senkdrehzahl aus einer Stromquelle bestehen, welche erst oberhalb einer einstellbaren Senkdrehzahl einen drehzahlproportionalen Strom abgibt, sowie aus einem Sperrverstärker (12), der bei Abreißen des Lichtbogens seinen Schwellwert erreicht.
3. Regeleinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrverstärker (12) bei Überschreiten der einstellbaren Senkdrehzahl über besondere Steuerwicklungen (10 und 11) auf die Vorverstärker (8 und 9) einwirkt.
4. Regeleinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromquelle aus einer Reihenschaltung von Tachometermaschine (1), Gleichrichter (15) und von einem konstanten Strom durchflo.ssenem Widerstand (16) besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©009 547/542 6.60
DEL33258A 1959-05-20 1959-05-20 Regeleinrichtung fuer Elektroden ohne Gegengewicht bei Elektrooefen Pending DE1083952B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011003468A1 (de) 2011-02-01 2012-08-02 Sms Siemag Ag Vorrichtung zur Regulierung der Elektrode eines Elektro-Reduktionsofens

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011003468A1 (de) 2011-02-01 2012-08-02 Sms Siemag Ag Vorrichtung zur Regulierung der Elektrode eines Elektro-Reduktionsofens
WO2012104323A1 (de) 2011-02-01 2012-08-09 Sms Siemag Ag Vorrichtung zur regulierung der elektrode eines elektro-reduktionsofens

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