DE1069309B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1069309B
DE1069309B DENDAT1069309D DE1069309DA DE1069309B DE 1069309 B DE1069309 B DE 1069309B DE NDAT1069309 D DENDAT1069309 D DE NDAT1069309D DE 1069309D A DE1069309D A DE 1069309DA DE 1069309 B DE1069309 B DE 1069309B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
current
transducer
spark
series
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069309D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE1069309B publication Critical patent/DE1069309B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23HWORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
    • B23H7/00Processes or apparatus applicable to both electrical discharge machining and electrochemical machining
    • B23H7/14Electric circuits specially adapted therefor, e.g. power supply
    • B23H7/18Electric circuits specially adapted therefor, e.g. power supply for maintaining or controlling the desired spacing between electrode and workpiece

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description

  • Schaltanordnung zur Regelung des Elektrodenvorschubs bei Funkenerosionsmaschinen nach dem Funkenstrom Die Erfindung betrifft eine Schaltanordnung zur Regelung des Elektrodenvorschubes in Funkenerosionsmaschinen. Sie gibt ferner einige bevorzugte Schaltungsbeispiele von Einrichtungen zur Durchführung des Verfahrens an.
  • Beim Funkenerosionsverfahren werden bekanntlich zwischen einer Elektrode und dem Werkstück elektrische Funkenentladungen erzeugt, welche die Aufgabe haben, Durchbrüche oder Gravuren entsprechend der Elektrodenform in das Werkstück einzuarbeiten. Zur Aufrechterhaltung des Bearbeitungsspaltes zwischen Werkzeugelektrode und Werks.tückelektrode ist es erforderlich, die Werkzeugelektrode mit zunehmender Tiefe der Einarbeitung nachzuführen, um in jedem Augenblick eine solche Größe des Bearbeitungsspaltes aufrechtzuerhalten, daß eine einwandfreie Funkenentladung im Bearbeitungsspalt stattfinden kann. Um die Elektrode nachzuführen, ist es bekannt, die Spannung am Bearbeitungsspalt bzw. die Ströme im Funkenkreis zu messen und die Abhängigkeit dieser Größen, die gegebenenfalls einem Verstärker zugeführt werden, einen Stellmotor für den Elektrodenvo-rschub zu betätigen. So ist es beispielsweise bekannt, die am Bearbeitungsspalt auftretenden elektrischen Spannungsänderungen einem Leonard-Generator zuzuführen und mit der vom Generator abgegebenen elektrischen Leistung einen Stellmotor zu betreiben. Da die impulsförmigen Spannungen am Bearbeitungsspalt eine Funktion seiner Größe sind, kann ein Wert dieser Spannungen, der dem Wert des gewünschten Bearbeitungsspaltes entspricht, festgelegt werden. Mit 'einer derartigen Sollspannung werden die tatsächlichen Spannungen am Bearbeitungsspalt verglichen und die Differenz zwischen diesen Spannungen wird über einen Verstärker einem Stellmotor zugeführt.
  • Die bisher bekannten Schaltanordnungen beziehen sich alle auf die Abnahme elektrischer Größen am Bearbeitungsspalt oder am gleichstromseitigen Aufladekreis und haben bestimmte Nachteile. Die Nachteile bestehen darin, daß diese Spannungen oder Ströme impulsförmig oder sägezahnartig und in den meisten Fällen mit verschiedenen Einschwingvorgängen der beteiligten Schaltelemente überlagert sind. Diese Einschwingvorgänge werden besonders durch die Funkenentladungen angestoßen. Es ist daher mitunter erforderlich, die Spannung im Bearbeitungsspalt beispielsweise durch Integration umzuformen, damit sie zur Aussteuerung der Regeleinrichtung geeignet sind. Ferner sind diese Spannungen am Bearbeitungsspalt besonders bei Verwendung von Funkengeneratoren, die nach dem Prinzip der gesteuerten Entladung arbeiten, abhängig von der jeweiligen Ausbildung des Arbeitskreises. Vor allem spielt die veränderliche Induktivität, die von der jeweiligen Größe des Werkstückes und der Elektroden, d. h. vom jeweiligen Bearbeitungsfall abhängig ist, eine nicht unbedeutende Rolle. Es kann daher möglich sein, daß bei gleichen geometrischen Abmessungen des Bearbeitungsspaltes, jedoch bei zwei verschiedenen Werkstücken mit verschiedenen geometrischen Anordnungen zwei unterschiedliche Spannungen gemessen werden. Damit wird aber die Vorschubregelung abhängig von den zufälligen Einzelheiten in der Ausbildung des Entladekreises. Andererseits sind die Spannungen und der Stromverlauf am Bearbeitungsspalt einer Funkenerosionsmaschine verhältnismäßig unruhig, da die effektive Größe des Bearbeitungsspaltes durch die veränderliche Verschmutzung und durch Vibration der Maschine Einflüssen unterliegt, die auch dann nicht konstant sind, wenn die geometrische Größe des Bearbeitungsspaltes mechanisch gesehen gleichbleibt.
  • Um diese Einflüsse in der V orschubregelung weitgehend auszuschalten, ist es erforderlich, daß die Integration der Funkenspannung mit einer verhältnismäßig hohen Zeitkonstante erfolgt. Dies hat aber zur Folge, daß die Reaktionszeit der Vorschubregelung vergrößert wird, was in vielen Fällen zu einer unerwünschten Trägheit des gesamten Vorschubregelsystems führt.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden. Sie betrifft eine Schaltanordnung zur Elektrodenvorschubregelung bei der Funkenerosion, bei der eine der Stromstärke im Ladekreis entsprechende Spannung mit einer Sollspannung verglichen wird, und die Erfindung besteht darin, daß bei Anwendung des Prinzips der angesteuerten Entladung eines Energiespeichers und mittels Transduktoren gesteuerter Aufladung des Energiespeichers zwei Stromwandler, deren Sekundärseiten in Serie liegen und, über einen Verstärker, mit einem als Stellmotor dienenden Asynchronmotor verbunden, derart geschaltet sind, daß der Primärkreis des einen Stromwandlers in die Stromzuleitung des transduktorgeregelten Funkengenerators geschaltet ist, während der Primärkreis des anderen Stromwandlers in Reihe mit einem zweiten Transduktor geschaltet ist,- der vom gleichen Steuerstrom durchflossen wird wie der Transduktor des Funkengenerators und den Stromfluß durch einen Sollwertgeber dienenden festen Widerstand bestimmt. Diese Maßnahme hat gegenüber den bekannten Verfahren zur Vorschubregelung den Vorteil, daß sowohl die kurzzeitigen Schwankungen als auch die Änderungen der Induktivität im Entladekreis die Änderung der netzseitigen Stromaufnahme nicht merklich beeinflussen. Alle Vorgänge werden dabei immer über den Zeitpunkt einer Halbwelle der Wechselspannung integriert, so daß eine mehr als notwendige Verzögerung von vornherein vermieden wird. Die Verzögerung, die durch die Integration über eine halbe Periode der Wechselspannung erfolgt, wirkt sich nicht störend aus, da die Ansprechzeiten der Stellmotore, die für die Regelung des Vorschubs der Elektrode in Frage kommen, ohnehin stets größer sind als eine halbe Periode der Wechselspannung.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird also erreicht, daß die Vorschubregelung ohne Verwendung besonderer Integrations- oder Beruhigungsglieder mit einer genügend ruhigen Stehgröße erfolgt, und zwar ohne die Zeitkonstante der Vorschubregelung mehr als erforderlich zu verlängern. Mit besonderem Vorteil kann das erfindungsgemäße Verfahren dann angewendet werden, wenn zur Vorschubregelung der Elektrode Wechselstromasvnclzronmotore herangezogen werden sollen. In diesem Falle ist das Steuersignal bereits ein Wechselstrornsignal der gewünschten Frequenz und braucht nicht erst durch Modulatoren oder ähnliche Meßumformer aus gemessenen integrierten Gleichstromwerten in die entsprechenden Wechselstromstellgrößen umgeformt zu werden.
  • In der Zeichnung ist ein Schaltbeispiel einer bevorzugten Anordnung schematisch dargestellt.
  • Es wird dabei ein Funkengenerator verwendet, der nach dem Prinzip der angesteuerten Entladung bei Steuerung der Stromaufnahme durch Transduktoren arbeitet. Die Spannungsquelle 5 ist über den Transduktor 24 und den Stromwandler 4 mit dem Ladegleichrichter 25 verbunden. Die Auflädung des Kondensators 15 erfolgt über die Ladeimpedanz 14, während die Entladung des Ladekondensators 15 über das mit diesem Kondensator verbundene Werkstück 2 und die Werkzeugelektrode 3 erfolgt. Ferner ist in der Schaltung ein Sollwertgeberkreis vorgesehen, der aus dem Transduktor 26, dem Stromwandler 30 und dem festen Widerstand 27 besteht und der ebenfalls aus der Spannungsquelle 5 gespeist wird. Der Transduktor 24 hat dabei die Aufgabe, den Ladestrom zu regeln, während dem Transduktor 26 die Aufgabe zukommt, den Sollwert in der richtigen Phasenlage zu geben. Beide Transduktoren werden mit ihren Steuerwicklungen über einen regelbaren Widerstand 29 an eine Gleichspannungsquelle 28 angeschlossen. Die beiden Sekundärwicklungen der Stromwandler 4 und 30 sind mit den Lastwiderständen 6 und 31 überbrückt und in Serie mit dem Eingang des Verstärkers 8 verbunden. Die Differenz der an beiden Stromwandlern 4 und 30 auftretenden Sekundärspannungen wird dem Verstärker zugeführt. Der Ausgang des Verstärkers ist mit dem als Stellmotor für die Elektrode wirkenden Asvnchronmotor 9 verbunden.
  • Wenn die mittlere Spannung am Gleichrichter 25, die eine Funktion der Größe des Bearbeitungsspaltes ist, der mittleren Spannung am Sollwert gebenden Widerstand 27 entspricht, heben sich die Sekundärspannungen der Stromwandler 4 und 30 auf, und es gelangt keine Spannung an den Stellmotor. Wenn jedoch die Spannung am Bearbeitungsspalt und damit auch die Spannung am Gleichrichter 25 vom Sollwert abweicht, entsteht aus der Subtraktion der Sekundärspannungen der Stromwandler eine Wechselspannung mit veränderlicher Phase und Amplitude, die den Stellmotor 14 in der einen oder anderen Richtung in Bewegung setzt. In den Zeichnungen sind nur die hierfür erforderlichen prinzipiellen Schaltmittel angegeben, wobei die eigentlichen an sich bekannten mechanischen Vorrichtungen zur Betätigung des Vorschubes an Elektroden der Einfachheit halber weggelassen wurden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltanordnung zur Elektrodenvorschubregelung bei der Funkenerosion, bei der eine der Stromstärke im Ladekreis entsprechende Spamnung mit einer Sollspannung verglichen wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung des Prinzips der angesteuerten Entladung eines Energiespeichers (15) und mittels Transduktoren (24, 26) gesteuerter Aufladung des Energiespeichers (15) zwei Stromwandler (4, 30), deren Sekundärseiten in Serie liegen und, über einen Verstärker (8), mit einem als Stellmotor dienenden Asynchronmotor (9) verbunden, derart geschaltet sind, daß der Primärkreis des einen Stromwandlers (4) in die Stromzuleitung des transduktorgeregelten Funkengenerators geschaltet ist, während der Primärkreis des anderen Stromwandlers (30) in Reihe mit einem zweiten Transduktor (26) geschaltet ist, der vom gleichen Steuerstrom (28) durchflossen wird wie der Transduktor (24) des Funkengenerators und den Stromfluß durch einen als Sollwertgeber dienenden festen Widerstand (27) bestimmt. In Betracht gezogene Druckschriften: »Schriftenreihe des Verlages Technik SVT 186«, S. 15 bis 17, 29 bis 32, 37.
DENDAT1069309D 1958-12-24 Pending DE1069309B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED0029667 1958-12-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1069309B true DE1069309B (de) 1959-11-19

Family

ID=7040185

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1069309D Pending DE1069309B (de) 1958-12-24

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH379663A (de)
DE (1) DE1069309B (de)

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Also Published As

Publication number Publication date
CH379663A (de) 1964-07-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2614765C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur funkenerosiven Bearbeitung
DE2325786C2 (de) Schaltung zur Regelung der Betriebsparameter eines Elektronenstrahlerzeugers
DE4138923A1 (de) Elektronische vorrichtung zur verwaltung und steuerung des elektrischen speisungsstroms zum widerstandsschweissen, insbesondere von metallenen dosenkoerpern
DE2320702A1 (de) Schaltung zum erzeugen von gesteuerten impulsen fuer die bearbeitung mit elektrischen intermittierenden entladungen
DE1613530C3 (de) Anordnung zur Steuerung der ' Erregung eines asynchron anlaufenden Synchronmotors
DE2317383A1 (de) Regeleinrichtung fuer eine speisewechselspannung
DE1128063B (de) Schaltanordnung fuer Elektro-Erosion mit pulsierendem Gleichstrom
EP0451464B1 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Regelung des Schweissstromes bzw. der Schweissleistung in Abhängigkeit von der Schweissgeschindigkeit
DE1069309B (de)
DE2641275C3 (de) Einrichtung für Funkenerosionsmaschinen zur Erzeugung eines mit der Breite ihres Arbeitsspalts variierenden elektrischen Meßsignals
DE2364483B2 (de) Speiseschaltung für eine Heizeinrichtung
DE2652974C3 (de) Einrichtung für Funkenerosionsmaschinen zur Bildung einer mit der Breite ihres Arbeitsspalts variablen Signalspannung
DE2258241A1 (de) Stromversorgungseinrichtung fuer elektrische bearbeitungsvorrichtung
DE1513573C3 (de) Stromversorgungsanlage
DE1054614B (de) Schaltungsanordnung zur Funkenerosion mit automatischer Regelung des Elektrodenvorschubes
AT255604B (de) Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln des Vorschubes der Werkzeugelektroden von Elektroerosionsvorrichtungen
DE1638599A1 (de) Verfahren zur Steuerung der Drehzahl und Drehrichtung einer Drehstrommaschine
DE2156381C3 (de) Vorrichtung zum Impuls-Lichtbogenschweißen
AT376333B (de) Steuerimpulsgenerator zur ansteuerung von schalttransistoren
DE689721C (de) Anordnung zur Grob- und Feinregelung der Spannung oder Drehzahl elektrischer Maschinen
DE911638C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen frequenzabhaengigen Regelung
DE2227464C3 (de) Elektrische Widerstands-KondensatorschweiBmaschine
DE1457133C (de) Regeleinrichtung fur die Spannung von Elektroabscheidern
DE975343C (de) Anordnung zur Konstanthaltung der Spannung eines elektrischen Generators bei Drehzahlaenderungen der Antriebsmaschine
DE1904550A1 (de) Verfahren zur Steuerung und Regelung einer Drehstrommaschine