DE104170C - - Google Patents

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DE104170C
DE104170C DENDAT104170D DE104170DA DE104170C DE 104170 C DE104170 C DE 104170C DE NDAT104170 D DENDAT104170 D DE NDAT104170D DE 104170D A DE104170D A DE 104170DA DE 104170 C DE104170 C DE 104170C
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DENDAT104170D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B5/00Other centrifuges
    • B04B5/04Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers
    • B04B5/0407Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers for liquids contained in receptacles
    • B04B5/0414Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers for liquids contained in receptacles comprising test tubes
    • B04B5/0421Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers for liquids contained in receptacles comprising test tubes pivotably mounted

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  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den zu chemischen Arbeiten benutzten Centrifugen, welche zur Gewinnung von Niederschlagen aus Flüssigkeiten dienen, z. B. zur Gewinnung der rothen Blutkörperchen, sind die die Lösungen enthaltenden cylindrischen Gefäfse so angeordnet, dafs die Längsachse der Gefä'fse radial zur Umdrehungsachse steht. Die grofsen Uebelstände dieser Lagerung sind, dafs die günstigste Stelle der Centrifuge, die Peripherie, am wenigsten ausgenutzt wird, weil ja der Durchmesser der Gefäfse sich nach dem Raum nächst der Achse richten mufs.
Die denkbar beste Ausnutzung des günstigsten Raumes wird, wie bekannt, dadurch erreicht, dafs die Gefäfse mit ihrer Längsachse tangential angeordnet werden. Um dies nun angängig zu machen, ohne ein Springen der Gefäfse befürchten zu müssen, werden gemä'fs vorliegender Erfindung die Gefäfse mit einem, einem Centrifugenkranz angepafsten Boden versehen, und die Lagerung der Gefäfse ist derart, dafs der Gefäfsboden beim Centrifugiren Anlage und Stützung an dem Kranze findet.
Fig. ι zeigt eine derartige Centrifuge im Schnitt durch die Mitte und Fig. 2 eine Oberansicht derselben.
Als Lagerungskörper c für die Gefäfse a dient ein kräftiger, auf senkrechter Welle b befestigter Kranz, der durch eine Anzahl Arme mit einer Nabe verbunden ist. Nach der Gröfse der Centrifuge ist die Anzahl der Arme eine verschiedene.
In den durch Kranz, Arme und Nabe gebildeten sectorförmigen Räumen, möglichst nahe dem Kranz des Lagerkörpers, sind die Gefäfse α an Zapfen in schräg nach unten und aufsen gehenden Einschnitten c1 aufgehängt. Diese Einschnitte c1 sind in passenden Verstärkungen des Lagerkörperkranzes c gebildet und erstrecken sich bis etwa auf die halbe Kranzbreite nach unten, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. In diese Gefäfse α werden die die Lösung aufnehmenden Glasbehälter eingesetzt.
Um bei der verhältnifsmäfsig bedeutenden Länge der Gefäfse dem Zerspringen derselben vorzubeugen, ist der Boden derselben dem inneren Umfange des Kranzes c angepafst. Dadurch finden sie beim Centrifugiren Anlage und Stützung an dem Kranze des Lagerkörpers c und darin liegt ein wesentliches Moment der vorliegenden Einrichtung.
Die Lagerzapfen der Gefäfse α ruhen jedoch beim Stillstand der Centrifuge nicht an der tiefsten Stelle der Einschnitte c1, sondern werden durch Stifte 2'1 von Federn i, die unter den Armen des Kranzes befestigt sind, hochgehalten.
Zweck dieser Einrichtung ist, durch die Federn i der Fliehkraft entgegenzuwirken und ein ruhiges Anlegen der Gefäfse α an den Kranz des Lagerkörpers herbeizuführen; andernfalls würde das Anlegen an den Kranz mit stärkerem Stofs erfolgen können, der ein Zerspringen der Glasbehälter in den Gefäfsen a verursachen könnte. Wird die Centrifuge in Gang gesetzt, so legen sich die Gefäfse um, und bei starker Drehung werden die Stifte i1 heruntergedrückt. Dabei bewegen sich die Zapfen der Gefäfse gegen den Boden der Ein-
schnitte c1 hin und die Böden der Gefäfse legen sich ruhig und allmälig an den Kranz des Lagerkörpers c an.
In Fig. ι rechts und in Fig. 2 rechts und unten ist die Stellung eines Gefäfses α beim Gange der Centrifuge dargestellt, während Fig. ι links und Fig. 2 links und oben die Stellung der Gefäfse bei stillstehender Centrifuge zeigt.
Beim Abstellen der Centrifuge werden die Zapfen der Gefäfse α in den schrägen Schlitzen c1 angehoben und die Gefäfse von der Wandung des Kranzes abgerückt. Auf diese Weise wird ein Hängenbleiben der Gefäfse an dem Kranze vermieden.
Dadurch, dafs der Boden der Gefäfse α dem inneren Umfange des Kranzes des Lagerkörpers c angepafst ist, ist für die ganze Länge der Gefäfse ein sicherer Stützpunkt erreicht und die Gefahr des Zerspringens der Glasbehälter in den Gefäfsen beseitigt.

Claims (2)

Patent-AnspruchE.·
1. Absetz-Centrifuge, deren an Zapfen aufgehängte Gefäfse (a) mit einem Boden versehen sind, der dem Lagerkörper (c) der Gefäfse derart angepafst ist, dafs die in passenden Einschnitten (c1) des Lagerkörpers (c) gelagerten Gefäfse beim Centrifugiren Anlage und Stützung an dem Lagerkörper finden, zu dem Zweck, die Gefäfse mit ihrer Längsachse tangential lagern zu können, ohne die Gefahr des Zerspringens derselben befürchten zu müssen.
2. Centrifuge nach Anspruch 1, bei welcher beim Stillstand der Centrifuge die Gefäfse (a) durch Federn (i) angehoben gehalten werden, uuf deren Stiften (i1) die Lagerzapfen der Gefäfse aufliegen, zu dem ■ Zweck, durch die Federn (i) der Fliehkraft entgegenzuwirken und ein allmäliges Anlegen der Gefäfse an den Kranz des Lagerkörpers herbeizuführen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE104170C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2818404A1 (de) * 1977-05-06 1978-12-07 Du Pont Schwenkbecherzentrifugen-rotor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2818404A1 (de) * 1977-05-06 1978-12-07 Du Pont Schwenkbecherzentrifugen-rotor

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