DE1024158B - Kuehlung der Stirnverbindungen von Laeufern dynamoelektrischer Maschinen - Google Patents

Kuehlung der Stirnverbindungen von Laeufern dynamoelektrischer Maschinen

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Publication number
DE1024158B
DE1024158B DEM23862A DEM0023862A DE1024158B DE 1024158 B DE1024158 B DE 1024158B DE M23862 A DEM23862 A DE M23862A DE M0023862 A DEM0023862 A DE M0023862A DE 1024158 B DE1024158 B DE 1024158B
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DE
Germany
Prior art keywords
openings
radial
cooling
conductors
end connections
Prior art date
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Pending
Application number
DEM23862A
Other languages
English (en)
Inventor
William Normann Kilner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metropolitan Vickers Electrical Co Ltd
Original Assignee
Metropolitan Vickers Electrical Co Ltd
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Publication date
Application filed by Metropolitan Vickers Electrical Co Ltd filed Critical Metropolitan Vickers Electrical Co Ltd
Publication of DE1024158B publication Critical patent/DE1024158B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/24Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors with channels or ducts for cooling medium between the conductors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)

Description

  • Kühlung der Stirnverbindungen von Läufern dynamoelektrischer Maschinen Die Erfindung bezieht sich auf dynamoelektrische Maschinen und wird insbesondere bei großen Wechselstromerzeugern mit Turbinenantrieb angewendet.
  • Bekanntlich gehört zu den hauptsächlichen Faktoren, welche die Leistung einer großen dynamoelektrischen Maschine, beispielsweise eines Wechselstromgenerators mit Turbinenantrieb, begrenzen, auch der Temperaturanstieg; dieser hängt wiederum von der Wärmeabführung ab, und der einen Grenzwert darstellende Temperaturanstieg ist naturgemäß als Temperaturanstieg eines bestimmten einzelnen Bauteils des betreffenden Stromerzeugers gegeben.
  • Es ist bekannt, Maschinen der oben näher bezeichneten Art dadurch zu kühlen, daß man ein Strömungsmittel, z. B. Luft oder Wasserstoff, über die Oberflächen des Rotorkerns und der Leiter hinwegstreichen läßt.
  • Es ist auch bekannt, in den Rotorwicklungen großer Turbogeneratoren radiale Kühlkanäle vorzusehen, die zur Umfangsfläche des Rotors hin offen sind. Um auch die Stirnverbindungen der Rotorwicklung zusätzlich zu kühlen, hat man auch in diesen schon radiale Kühlkanäle vorgesehen, die radial gerichtete Austrittsöffnungen aufweisen. Hierzu mußten entsprechende Öffnungen in den Wicklungskappen bzw. Halterungen angebracht werden, wodurch diese merklich geschwächt wurden.
  • Es treten dabei hohe örtliche Spannungsspitzen in den aus unmagnetischem Werkstoff bestehenden Kappen auf, die sich besonders bei Schnelläufern nachteilig auswirken. Solche radialen Öffnungen in den Kappen sind daher unerwünscht.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Kühlanordnung der Stirnverbindungen zu ermöglichen, ohne die Wicklungskappen zu schwächen.
  • Die Kühlung der Stirnverbindung von Läufern dynamoelektrischer Maschinen nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Kühlkanäle in seitliche Öffnungen in den Seitenflächen der Spulen münden. Solche Öffnungen vermeiden eine Schwächung der Wicklungskappen durch Anbohren oder dergleichen. Es wurde zwar bisher angenommen, daß ohne radiale Austrittsöffnungen eine ausreichende Kühlwirkung nicht erzielbar sei. Diese Ansicht konnte in eingehenden Versuchen jedoch widerlegt werden, und es hat sich herausgestellt, daß mit der erfindungsgemäßen Anordnung eine gute Kühlwirkung erzielt wird.
  • Diese neue Kühlung der Stirnverbindung der Rotorwicklung läßt sich besonders dort anwenden, wo auch die in den Nuten liegenden Wicklungsteile durch einen radialen Kühlmittelfluß gekühlt werden, da hierdurch trotz der seitlichen Öffnungen in den Stirnverbindungen ein radialer Druckgradient und damit eine Strömung in radialer Richtung in den Stirnverbindungen sichergestellt wird. Eine besonders vorteilhafte Kombination ergibt sich, wenn, man die erfindungsgemäße Kühlung der Stirnverbindungen mit einer solchen Kühlung der in den Nuten eingebetteten Leiter verbindet, bei der das Kühlmittel den radialen Kanälen durch axiale Hilfsnuten am Boden der Wicklungsnuten zugeführt wird, wie dies in der deutschen Auslegeschrift 1011 974 beschrieben und dargestellt ist.
  • Bei einer derartigen Kombination wird ein Teil des aus den seitlichen Öffnungen in den Stirnverbindungen austretenden Gases durch die Hilfsnuten in den allgemeinen Kühlmittelstrom abgeführt.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel erstrecken sich radiale Kanäle in geeigneten gegenseitigen Abständen jeweils durch, die ganze Wicklunig, und jeder dieser Kanäle steht mit in sämtlichen Leitern vorgesehenen seitlichen Öffnungen in Verbindung.
  • Alternativ kann jeder radiale Kanal eine seitliche Öffnung in einem einzigen Leiter speisen, wobei die aufeinanderfolgenden radialen Kanäle jeweils seitliche Öffnungen in getrennten bzw. verschiedenen Leitern speisen, so daß eine gleichmäßige Kühlung gewährleistet ist. Bei abgeänderter Anordnung kann naturgemäß auch jeder radiale Kanal seitliche Öffnungen in zwei oder mehr Leitern versorgen. Als Kühlmittel kann man Luft. Wasserstoff oder ein anderes geeignetes Gas verwenden, wobei der Begriff »Gas« auch eine leicht verdampfende Flüssigkeit umfaßt.
  • Die Erfindung wird an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Teils des Endes der Wicklung des Rotors eines durch eine Turbine angetriebenen Wechselstromgenerators, wobei die Wicklungskappe fortgelassen ist, um die Leiter deutlicher erkennen zu lassen; Fig. 2 und 3 zeigen radiale Schnitte durch einen Teil der Stirnverbindung, wobei die Kanäle bzw. Öffnungen in verschiedener Weise angeordnet sind.
  • In Fig. 1 bezeichnet die Bezugsziffer 1 die Zähne des Rotorkerns zwischen den einzelnen Nuten, in welchen isolierende Abdeckungen 2 und in, Längsrichtung verlaufende Keile 3 vorgesehen sind, welch letztere in bekannter Weise die durch die Wicklung ausgeübten Radialkräfte aufnehmen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel umfaßt jede Wicklung vier Leiter, und jeder .dieser Leiter besteht jeweils aus zwei Streifen. Hierbei sind die den ersten Leiter bildenden Streifen durch die Bezugszeichen 4u bzw. 4 b bezeichnet, während die Streifen bzw. Bänder, aus denen sich die weiteren Leiter zusammensetzen, jeweils mit 5 a und 5b, 6 a. und 6 b bzw. 7 a und 7 b bezeichnet sind. In diesen Leitern sind radiale Kanäle 8 vorgesehen, die sich durch sämtliche Windungen jeder Wicklung erstrecken, und jeder Leiter besitzt seitliche Austrittsöffnungen 9.
  • Man erkennt somit, daß das zum Kühlen dienende Gas bei dieser Anordnung durch die Kanäle 8 radial nach außen, in Fig. 1 also nach oben strömt, und daß das Gas durch die seitlichen Öffnungen 9 in den umgebenden Raum ausströmt. Die Kanäle 8 und die Öffnungen 9 sind in geeigneten gegenseitigen Abständen über die Länge der Stirnverbindungen verteilt, so daß man zwischen den Leitern Beilegstücke derart anordnen kann, daß die Kanäle bzw. die Öffnungen nicht abgedeckt werden.
  • Fig. 2 zeigt ein abgeändertes Ausführungsbeispiel, bei welchem jeder der radialen Kanäle jeweils einen getrennten Leiter versorgt. Der linke Kanal in Fig. 2 versorgt somit eine Öffnung 9' in dem Leiter 4, der nächste radiale Kanal mündet in einer Öffnung 9' in dem Leiter 5 usw., so daß die radialen Kanäle jeweils in sich wiederholender Folge in den Öffnungen der einzelnen Leiter münden. Bei der dargestellten Anordnung werden die vier Leiter durch je ein Kupferband gebildet; es liegt jedoch nahe, daß sie gemäß der Anordnung nach Fig. 1 durch je zwei Kupferhänder oder sogar durch eine noch größere Anzahl von aufeinandergelegten Bändern gebildet sein können.
  • Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Anordnung, bei welcher der linke Kanal 8 mit Öffnungen 9 in den beiden Leitern 4 und 5 in Verbindung steht, während der nächste Kanal 8 in Öffnungen mündet. die in den leiden Leitern 6 und 7 vorgesehen sind. Die Kanäle 8 stehen somit abwechselnd mit den Öffnungen 9 in den beiden äußeren Leitern (in Fig. 3 oben) bzw. mit den Öffnungen in den beiden inneren Leitern in Verbindung. Es ist ersichtlich, daß man auch mehr als zwei Leiter mittels eines einzigen radialen Kanals versorgen kann.
  • In allen Fällen ist der oberste Streifen 4a (Fig. i) massiv ausgeführt, so daß die äußeren Enden der Kanäle 8 abgedeckt werden und das Kühlmittel nur durch die seitlichen Öffnungen austreten kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schnell laufende dynamoelektrische Maschine mit einem Rotor mit einer in Nuten im Rotorkern eingebetteten Wicklung und über die Enden des Rotorkerns hinausragenden Stirnverbindungen, die radiale, sich von den Innenflächen der Spulen nach außen erstreckende Kühlkanäle aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Kühlkanäle (8) in seitliche Öffnungen (9) in den Seitenflächen der Spulen münden. 2. -Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden radialen Kanal in sämtlichen Leitern einer Spule Austrittsöffnungen vorgesehen sind. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnungen jeweils nacheinander in verschiedenen Leitern oder Gruppen von Leitern vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften N r. 291025, -M36 886, 679856; französische Patentschriften Nr. 714 319, 8-14 786 mit Zusatz 49 943; USA.-Patentschrift 1Tr. 2 221567.
DEM23862A 1953-07-22 1954-07-21 Kuehlung der Stirnverbindungen von Laeufern dynamoelektrischer Maschinen Pending DE1024158B (de)

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ID=10868745

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DEM23862A Pending DE1024158B (de) 1953-07-22 1954-07-21 Kuehlung der Stirnverbindungen von Laeufern dynamoelektrischer Maschinen

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Citations (6)

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