DE102018208635A1 - Mobiles Messsystem zur dezentralen Erfassung von Messdaten einer Aufzugsanlage - Google Patents

Mobiles Messsystem zur dezentralen Erfassung von Messdaten einer Aufzugsanlage Download PDF

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Matthias Glück
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein mobiles Messsystem zur dezentralen Erfassung von Messdaten einer Aufzugsanlage. Das mobile Messsystem weist eine Mehrzahl von Sensoreinheiten auf umfassend jeweils eine drahtlose Kommunikationseinheit auf, die ausgebildet sind, eine Sensorkommunikation zwischen der Mehrzahl von Sensoreinheiten aufzubauen. Ferner umfasst die Mehrzahl von Sensoreinheiten jeweils zumindest einen Sensor, die ausgebildet sind, zumindest ein Messdatum der Messdaten zu erfassen und als erfasste Messdaten an der drahtlosen Kommunikationseinheit bereitzustellen. Das mobile Messsystem weist ferner eine Basisstation auf, die ausgebildet ist, eine Datenverbindung mit einer Auswahl von Sensoreinheiten der Mehrzahl von Sensoreinheiten aufzubauen und die erfassten Messdaten mittels der Datenverbindung und mittels der Sensorkommunikation zu erhalten

Description

  • Die Erfindung betrifft ein mobiles Messsystem zur dezentralen Erfassung von Messdaten einer Aufzugsanlage. Ausführungsbeispiele zeigen ein Sensor-Tag Mesh-Netzwerk (dt.: etwa: vermaschtes Netz aus Sensordatensammlern).
  • Häufig sind Fehlerursachen in einem Aufzugsystem nicht immer eindeutig zu erkennen und zu beheben. Oft werden nicht genügend Sensoren verbaut, um die Kosten so gering zu halten wie möglich. Meistens sind zusätzliche Sensoren zwar für die Fehlersuche, aber nicht für den Betrieb nötig und werden somit ebenfalls eingespart. Dies erschwert die Fehlersuche für den Monteur deutlich. Des Weiteren wird dies bei Aufzügen mit Linearantrieb durch die gesteigerte Anzahl an Komponenten noch zusätzlich erschwert.
  • Tritt ein Fehler nur sporadisch auf, hat der Servicemonteur meist nicht die Möglichkeit, ein erweitertes Aufzeichnen von Signalen und Zuständen zu aktivieren, um einen sporadischen Fehler zu suchen, da weitere Sensorwerte nicht vorhanden sind. Eine Fehlersuche basiert einzig und allein auf den aktuell zur Verfügung stehenden Sensoren und der Erfahrung des Monteurs. Ein einzelner Sensor bzw. Sensoren an einer einzelnen Stelle in der Aufzugsanlage reichen für eine gute Abdeckung aller möglichen Signale und Fehlerquellen jedoch nur in seltenen Ausnahmefällen aus. Des Weiteren ist eine Funk Punkt-zu-Punkt Verbindung zwischen einer Basisstation, die die Messwerte auswertet und einer Mehrzahl von Sensoren in der Aufzugsanlage nur selten möglich. Dies liegt an der Charakteristik der Aufzugsanlagen, die aus zumindest einem langen Schacht bestehen, dessen Schachtwand aus (Stahl-) Beton besteht und den sich darin befindlichen Aufzugskabinen, die ebenfalls für elektromagnetische Strahlung kaum durchlässig sind. Durch diese Faktoren wird die Signalausbreitung im Aufzugsschacht erheblich gestört.
  • Aufgabe der Erfindung ist es demnach, ein verbessertes Messsystem zur Fehleranalyse in einer Aufzugsanlage bereitzustellen.
  • Die Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie den Zeichnungen.
  • Ausführungsbeispiele zeigen ein mobiles Messsystem zur dezentralen Erfassung von Messdaten einer Aufzugsanlage. Das mobile Messsystem weist eine Mehrzahl von Sensoreinheiten auf, umfassend jeweils eine drahtlose Kommunikationseinheit. Die Kommunikationseinheiten sind ausgebildet, eine Sensorkommunikation zwischen der Mehrzahl von Sensoreinheiten aufzubauen. Ferner umfasst die Mehrzahl von Sensoreinheiten jeweils zumindest einen Sensor. Die Sensoren sind ausgebildet, (jeweils) zumindest ein Messdatum der Messdaten zu erfassen und als erfasste Messdaten an der drahtlosen Kommunikationseinheit bereitzustellen. Das mobile Messsystem weist ferner eine Basisstation auf, die ausgebildet ist, eine Datenverbindung mit einer Auswahl von Sensoreinheiten der Mehrzahl von Sensoreinheiten aufzubauen und die erfassten Messdaten mittels der Datenverbindung und mittels der Sensorkommunikation zu erhalten (und zu speichern).
  • Kerngedanke dieser Erfindung ist es, einzelne kleine Sensoreinheiten bei Bedarf an dem Fahrkorb und in dem Aufzugschacht zu verteilen um ergänzend zu den in der Aufzugsanlage vorhandenen Sensoren weitere Daten zur Fehleranalyse zu erhalten. Eine Sensoreinheit kann einen oder bevorzugt eine Mehrzahl von Sensoren aufweisen, die verschiedene physikalische Größen erfassen, z.B. die Geschwindigkeit oder Beschleunigung der Fahrkorbs, die Lautstärke, Luftgeschwindigkeiten, eine Neigung des Fahrkorbs, Luftfeuchtigkeit, um exemplarisch nur eine Auswahl von möglichen Messgrößen zu nennen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass durch die Schachtkonstruktion mit massiven Materialien (Eisen, Beton etc.) sowie der (die) sich im Schacht befindliche(n) Fahrkorb (Fahrkörbe) eine Signalausbreitung spätestens bei erreichen eines Fahrkorbs erheblich gestört ist. Diese Problematik wird bei seillosen Aufzugssystem, beispielsweise solchen mit Linearantrieb, insbesondere solchen, die eine Mehrzahl von (im Wesentlichen) vertikalen Schächten aufweisen, die durch einen oder mehrere (im Wesentlichen) horizontale Schächte miteinander verbunden sind, noch verstärkt, da die Messsignale nicht nur innerhalb von einem Schacht, sondern zwischen verschiedenen Schächten, die nur punktuell miteinander verbunden sind, von den Sensoren abzurufen sind. Um diese Problematik zu lösen, können die Sensoreinheiten auch als Relais eingesetzt werden, um die gemessenen Daten einer anderen Sensoreinheit an einen Rechner zum Speichern der Daten weiterzuleiten. Eine Form ein solches Netzwerk mit Relais zu bilden ist ein vermaschtes Netzwerk (engl. mesh network).
  • Weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigen, dass sich eine erste Sensoreinheit der Mehrzahl von Sensoreinheiten automatisch mit einer zweiten Sensoreinheit der Mehrzahl von Sensoreinheiten verbinden kann. Dies ist z.B. vorteilhaft bei Sensoreinheiten, die an einem Fahrkorb angeordnet sind. Dieser bewegt sich im Aufzugschacht und befindet sich daher abhängig von der Position des Fahrkorbs in Reichweite von verschiedenen Sensoreinheiten, die sich am Aufzugschacht befinden. Die erfassten Messdaten werden dann automatisch über eine erreichbare Sensoreinheit an die Basisstation weitergeleitet, zumindest dann, wenn die Sensoreinheit selbst außer Reichweite der Basisstation ist.
  • Gemäß weiteren Ausführungsbeispielen bilden die Basisstation und die Mehrzahl von Sensoreinheiten ein vermaschtes Netz. In einem vermaschten Netz (engl. Mesh network) ist jeder Netzwerkknoten, hier die Mehrzahl von Sensoreinheiten, mit einem oder mehreren anderen Netzwerkknoten verbunden. Die Informationen werden von Knoten zu Knoten weitergereicht, bis sie das Ziel, die Basisstation erreichen. Vermaschte Netze sind selbstheilend und dadurch sehr zuverlässig: Wenn ein Netzwerkknoten oder eine Verbindung blockiert ist oder ausfällt, kann sich das Netz darum herum neu stricken. Die Daten werden umgeleitet und das Netzwerk ist nach wie vor betriebsfähig.
  • Ausführungsbeispiele zeigen ferner, dass die Basisstation ausgebildet ist, Betriebsdaten der Aufzugsanlage zu erhalten und die erhaltenen Betriebsdaten und die erfassten Messdaten derart zu verarbeiten, dass den erfassten Messdaten ein Betriebszustand, insbesondere eine räumliche Position in der Aufzugsanlage, zugewiesen ist. Somit ist es z.B. möglich, die Position einer Sensoreinheit, die an einem Fahrkorb angebracht ist, in der Aufzugsanlage exakt zu ermitteln. Ferner kann ermittelt werden, in welcher Entfernung von einer Sensoreinheit sich bei der Messung ein Fahrkorb befunden hat, um mögliche Korrelationen zu ermitteln. Dies kann beispielsweise durch den Abgleich von Zeitstempeln der Betriebsdaten der Aufzugsanlage erfolgen. So kann in den Betriebsdaten zu einem Zeitstempel die Position des Fahrkorbs gespeichert sein. Ein (im Rahmen der Abtastrate) mit dem gleichen Zeitstempel versehenes Messdatum kann nach einem Abgleich der Zeitstempel der Position des Fahrkorbs zugeordnet werden, an dem die entsprechende Sensoreinheit angebracht ist. Diese Informationen können z.B. in einem 3D-Modell der Aufzugsanlage für den Benutzer grafisch aufgearbeitet werden.
  • In anderen Worten ist es möglich, die Messdaten mit den Betriebsdaten (z.B. Position, Geschwindigkeit, etc.) der Aufzugsanlage, die z.B. über ein Feldbussystem, beispielsweise einen CAN-Bus (Controller Area Network) abgerufen werden können, in Relation zu setzen, um so ein dreidimensionales Bild der Daten aus dem Aufzugschacht zu erhalten. Des Weiteren können Trigger (Ereignisse) für bestimmte Zustände der Aufzugsanlage z.B. basierend auf Hüllkurven von Messdaten oder Fehler der Aufzugsanlage erstellt werden, um so im Fehlerfall eine gesammelte Aufzeichnung aller Messdaten zu generieren. Nach dem Einsatz können die Sensoreinheiten aus dem Aufzugsystem entfernt und in einer weiteren Aufzugsanlage verwendet werden.
  • Gemäß weiteren Ausführungsbeispielen weist die erste Sensoreinheit eine Schnittstelle auf, die ausgebildet ist, weitere Messdaten eines außerhalb der ersten Sensoreinheit angeordneten weiteren Sensors zu empfangen und an der drahtlosen Kommunikationsschnittstelle bereitzustellen. Dies ist vorteilhaft, um z.B. günstige Sensoreinheiten mit Basisfunktionen herstellen zu können, die je nach Anforderungsprofil um einen oder mehrere externe Sensoren ergänzt werden können um ein breiteres Spektrum an Messgrößen zu erhalten. In anderen Worten kann eine Sensoreinheit geschaffen werden, die überall einsetzbar ist und je nach Einsatzort (z.B. an einem Fahrkorb oder im Aufzugschacht) mit spezifischen Sensoren ausgestattet werden kann. Dieses Baukastenprinzip ermöglicht die kostengünstige Fertigung ohne die nötige Variabilität der Sensoreinheiten für verschiedene Einsatzzwecke zu verlieren.
  • Weitere Ausführungsbeispiele umfassen die drahtlosen Kommunikationseinheiten der Mehrzahl von Sensoreinheiten, die ausgebildet sind, die Sensorkommunikation mittels eines Long Range Wide Area Network (LoRaWAN, dt. etwa: weit reichendes Weitverkehrsnetz) Protokolls aufzubauen. LoRaWAN nutzt das Zirpenfrequenzspreizungsverfahren (engl.: Chirp Spread Spectrum, CSS). LoRaWAN zeichnet sich durch seine enorme Reichweite von bis zu rund 40km auf freier Fläche aus. Auch innerhalb von Städten kann eine Reichweite von rund 2km erreicht werden. Diese enorme Reichweite wird auch dadurch begünstigt, dass die Datenverbindung Gebäude durchdringen und auch unterirdische Räume erreichen kann. Der Stromverbrauch ist gleichzeitig mit beispielsweise zwischen 10mA und 100nA sehr gering, so dass eine lange Lebensdauer einer internen Stromversorgung erzielt werden kann. Für die Verwendung in Aufzugsanlage ergibt sich der Vorteil, dass durch das robuste Datensignal auch bei den extrem schwierigen Bedingungen eine vergleichsweise weite Reichweite der Signale erhalten werden kann. Somit kann die Anzahl der Sensoreinheiten auf diejenigen reduziert werden, die auch tatsächlich zur Messung benötigt werden. Ist dies nur eine geringe Zahl, so könnten bei Bedarf weitere Sensoreinheiten eingesetzt werden, die zwar redundante bzw. nicht benötigte Daten liefern, aber als Relais fungieren, damit nicht eine Sensoreinheit beim Versenden ihrer Messdaten außerhalb der Reichweite von einer weiteren Sensoreinheit liegt, die die Messdaten empfangen könnte. Diese Sensoreinheiten, die nur als Relais eingesetzt werden, können mittels LoRaWAN reduziert oder sogar vollständig vermieden werden.
  • Weitere Ausführungsbeispiele zeigen die Sensoreinheit der Mehrzahl von Sensoreinheiten mit einer internen Energieversorgung, die ausgebildet ist, die Sensoreinheit autark mit Energie zu versorgen. Somit kann die Sensoreinheit die Abwesenheit von einer kabelgebundenen Energieversorgung aufweisen, um die Handhabung der Sensoreinheiten zu verbessern. Die Sensoreinheiten können demnach in sich geschlossene Systeme sein, die zwar optional Schnittstellen für externe Sensoren aufweisen können, jedoch insgesamt keinen festen Bezugspunkt wie z.B. eine Steckdose bzw. generell eine fest installierte Energieversorgung, benötigen. Somit können die Sensoreinheiten ohne Aufwand an jede beliebige Position in der Aufzugsanlage platziert werden, an der ausreichend Platz zur Verfügung steht. Die Sensoreinheit kann in einem Hohlquader Platz finden, dessen längste Innenkante eine länge von z.B. weniger als 15cm oder sogar weniger als 5cm aufweist. Ein entsprechendes Volumen kann 1000cm3 oder sogar 150cm3 unterschreiten.
  • In einer Ausgestaltung umfasst die Aufzugsanlage zumindest eine feststehende erste Fahrschiene, welche fest in einer ersten, insbesondere vertikalen, Richtung, ausgerichtet ist, sowie zumindest eine feststehende zweite Fahrschiene, welche fest in einer zweiten, insbesondere horizontalen, Richtung ausgerichtet ist. Die Auszugsanlage umfasst zumindest eine Umsetzeinheit zum Überführen des Fahrkorbs von einer Fahrt in der ersten Richtung in eine Fahrt in der zweiten Richtung. Insbesondere umfasst die Umsetzeinheit zumindest eine bewegbare, insbesondere drehbare, dritte Fahrschiene.
  • Insbesondere ist die dritte Fahrschiene überführbar zwischen einer ersten Stellung, insbesondere einer Ausrichtung in der der Richtung, und einer zweiten Stellung, insbesondere einer Ausrichtung in der zweiten Richtung.
  • Ausführungsbeispiele zeigen ferner ein Verfahren zur dezentralen Erfassung von Messdaten einer Aufzugsanlage mit folgenden Schritten: Befestigen einer ersten Sensoreinheit an einer ersten Position in der Aufzugsanlage; Befestigen einer zweiten Sensoreinheit an einer zweiten Position in der Aufzugsanlage; Inbetriebnehmen der Aufzugsanlage, d.h. die Aufzugsanlage von einem sicheren Zustand, in dem in dem Aufzugsschacht gearbeitet werden kann in den Betriebsmodus, z.B. in ihren Regelbetrieb, überführen; Erfassen von Messdaten der Aufzugsanlage mit in der ersten und in der zweiten Sensoreinheit angeordneten Sensoren; Aufbauen einer drahtlosen Sensorkommunikation zwischen der ersten Sensoreinheit und der zweiten Sensoreinheit; Aufbauen einer Datenkommunikation zwischen einer Basisstation und der ersten Sensoreinheit; Speichern der erfassten Messdaten der ersten Sensoreinheit und der zweiten Sensoreinheit in der Basisstation. In anderen Worten ist es nicht notwendig, dass die zweite Sensoreinheit eine (direkte) Verbindung mit der Basisstation aufbaut. Vielmehr kann die zweite Sensoreinheit die Messdaten über die erste Sensoreinheit an die Basisstation senden. Die erste Basisstation übernimmt dann die Aufgabe eines Relais. Eine solche Kommunikation wird z.B. mit einem (nicht vollständig) vermaschten Netz hergestellt. In nochmals anderen Worten weist die Datenkommunikation die Abwesenheit einer Verbindung zwischen der Basisstation und der zweiten Sensoreinheit auf.
  • Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind der Gegenstand der abhängigen Patentansprüche.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen jeweils schematisch
    • 1 ein Blockdiagramm eines mobilen Messsystems;
    • 2 ein Blockdiagramm einer Aufzugsanlage mit einem exemplarischen mobilen Messsystem;
    • 3 ausschnittsweise eine erfindungsgemäße Aufzugsanlage in perspektivischer Darstellung.
  • Bevor nachfolgend Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung im Detail anhand der Zeichnungen näher erläutert werden, wird darauf hingewiesen, dass identische, funktionsgleiche oder gleichwirkende Elemente, Objekte und/oder Strukturen in den unterschiedlichen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind, so dass die in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen dargestellte Beschreibung dieser Elemente untereinander austauschbar ist bzw. aufeinander angewendet werden kann.
  • 1 zeigt ein schematisches Blockdiagramm eines mobilen Messsystems 2 zur dezentralen Erfassung von Messdaten 4. Das Messsystem 2 weist eine Mehrzahl von Sensoreinheiten 6 und eine Basisstation 8 auf. In 1 umfasst die Mehrzahl von Sensoreinheiten eine erste Sensoreinheit 6a und eine zweite Sensoreinheit 6b. Generell ist die Anzahl der Sensoreinheiten 6 jedoch beliebig erweiterbar, wie es durch die Punkte 6' angedeutet wird. Die erste und die zweite Sensoreinheit 6a, 6b umfassen jeweils eine drahtlose Kommunikationseinheit 10a, 10b sowie jeweils zumindest einen Sensor 12a, 12b. Optional weist die Sensoreinheit 6a noch zwei weitere Sensoren 12a', 12a'' auf. Jeder der Sensoren 12 kann eine physikalische Größe erfassen und als (digitales) Messdatum 4a, 4a', 4a'', 4b der entsprechenden drahtlosen Kommunikationseinheit 10a, 10b bereitstellen. Die drahtlosen Kommunikationseinheiten 10a, 10b können eine Sensorkommunikation 14 zwischen der ersten und der zweiten Sensoreinheit 6a, 6b aufbauen. Die Sensorkommunikation wird drahtlos, also z.B. mittels LoRaWAN, Bluetooth, Wireless LAN, etc. hergestellt. Die Basisstation 8 kann eine Datenverbindung 16 mit einer beliebigen Auswahl von Sensoreinheiten aus der Mehrzahl von Sensoreinheiten 6, hier der ersten Sensoreinheit 6a, herstellen und die erfassten Messdaten 4 der ersten Sensoreinheit 6a und der zweiten Sensoreinheit 6b mittels der Datenverbindung 16 und der Sensorkommunikation 14 erhalten. Die Auswahl ist typischerweise eine echte Teilmenge der Mehrzahl von Sensoreinheiten.
  • Die Sensoren 12 können beliebige physikalische Größen erfassen. Beispiele sind ein Gyroskop zur Messung der Neigung, ein Beschleunigungssensor zur Messung der Beschleunigung, Thermometer zur Messung der Temperatur, Hygrometer zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit, ein Barometer zur Messung des Luftdrucks, ein Mikrofon zur Messung der Lautstärke und/oder zum Aufzeichnen von Geräuschen, etc. Die Sensoreinheiten 6 können einen oder mehrere Sensoren 12 aufweisen. Ferner können die Sensoreinheiten 6 eine Schnittstelle (nicht dargestellt) aufweisen, an die eine oder mehrere externe, d.h. nicht in einem Gehäuse der Sensoreinheit 6 angeordneten Sensoren 12 angeschlossen werden. So kann die Sensoreinheit 6 eine Grundausstattung an Sensoren 12 aufweisen und nach Bedarf mit zusätzlichen externen Sensoren 12 bestückt bzw. verbunden werden. Die Grundausstattung kann somit kostengünstig und klein hergestellt werden und abhängig von der Position in der Aufzugsanlage, an der die Sensoreinheit 6 platziert wird und/oder dem Aufwand, der für die Fehlersuche betrieben werden soll, (modular) erweitert werden.
  • Der Sensor 12b erzeugt (wie auch die anderen Sensoren 12) zyklisch oder ausgelöst durch ein bestimmtes Ereignis das Messdatum 4b. Das Messdatum 4b wird, optional mit weiteren Messdaten (nicht gezeigt), zu der Basisstation 8 geschickt. In 1 befindet sich die zweite Sensoreinheit 6b in einer Reichweite zu der Basisstation 8, in der die Datenverbindung 16 zwischen der zweiten Sensoreinheit 6b und der Basisstation 8 aufgebaut werden kann, so dass die Messdaten 4 direkt über die Datenverbindung 16 gesendet werden können. Auch wenn die vorherige Terminologie suggeriert, dass die Datenverbindung 16 über eine drahtlose Verbindung (z.B. LoRaWAN, Bluetooth, Wireless LAN, etc.) aufgebaut wird, kann abweichend auch eine drahtgebundene Verbindung verwendet werden. In diesem Fall kann die zweite Sensoreinheit 6b die einzige Sensoreinheit 6 sein, zu der die Basisstation 8 die Datenverbindung 16 unterhält. „In einer Reichweite zu der Basisstation“ ist dann so zu verstehen, dass eine drahtgebundene Verbindung aufgebaut werden kann oder soll, während nachfolgend „außerhalb der Reichweite“ im Kontext mit einer drahtgebundenen Verbindung so zu verstehen ist, dass eine drahtgebundene Verbindung nicht möglich oder nicht erwünscht ist.
  • Im Gegensatz zur zweiten Sensoreinheit 6b befindet sich die erste Sensoreinheit 6a jedoch außerhalb der Reichweite zu der Bassistation 8, in der die Datenverbindung 16 aufgebaut werden kann, oder es wird aus anderen Gründen keine Datenverbindung 16 zwischen der ersten Sensoreinheit 6a und der Basisstation 8 aufgebaut. So sendet die erste Sensoreinheit 6a die Messdaten 4, die z.B. Messdaten 4a, 4a' und 4a'' aufweisen können, zunächst mittels der Sensorkommunikation 14 zu der zweiten Sensoreinheit 6b. Die zweite Sensoreinheit 6b dient als Relais für die Messdaten 14 der ersten Sensoreinheit 6a und sendet dieselben mittels der Datenverbindung 16 an die Basisstation 8.
  • Befindet sich keine weitere Sensoreinheit in Reichweite einer Sensoreinheit, z.B. der ersten Sensoreinheit, oder werden die Messdaten nicht direkt nach der Erfassung an die Basisstation weitergeleitet, können die Messdaten der ersten Sensoreinheit auch in einem Speicher in der ersten Sensoreinheit zwischengespeichert werden. Sobald die Messdaten abgerufen bzw. versendet werden können, also z.B. wenn sich eine weitere Sensoreinheit in Reichweite der ersten Sensoreinheit befindet, können die Messdaten dann aus dem Speicher der ersten Sensoreinheit an die Basisstation versendet werden.
  • Trifft nun ein Monteur an einer Aufzugsanlage ein, welche (sporadische) Fehler aufweist, nimmt dieser sich eine beliebige Anzahl an Sensoreinheiten, stattet diese wenn nötig mit den benötigten externen Sensoren aus und platziert die Sensoreinheiten in der Aufzugsanlage, d.h. im Aufzugschacht oder am Fahrkorb. Es ist ausreichend, wenn jede Sensoreinheit mindestens eine Verbindung zu einer weiteren bzw. benachbarten Sensoreinheit aufbauen kann. Jede Verbindung darf jedoch nur einmal gezählt werden, d.h. die Verbindung von der ersten Sensoreinheit zu der zweiten Sensoreinheit kann nicht gleichzeitig die Verbindung von der zweiten Sensoreinheit zu der ersten Sensoreinheit sein, um Inselbildungen bzw. in sich geschlossene Gruppen von Sensoreinheiten zu vermeiden, die keine Verbindung zu einer Sensoreinheit außerhalb der Gruppe aufweisen. Der Verbindungsaufbau und die Verwaltung der Kommunikation können hierbei voll automatisiert ablaufen.
  • Der Monteur kann nun die Anlage verlassen und zu einem späteren Zeitpunkt alle Daten abrufen oder die Daten (in Echtzeit) direkt auswerten. Hierbei reicht es wiederum aus, wenn die Basisstation, über die die Daten abgerufen werden, nur eine Verbindung zu mindestens einer Sensoreinheit aufweist, um alle Sensoreinheiten im Netzwerk zu erreichen.
  • Optional weist die erste Sensoreinheit 6a eine interne Energieversorgung 18, z.B. einen Akkumulator und/oder eine Batterie auf. Die Sensoreinheit 6a kann somit vollständig autark betrieben werden. Verbindungen nach außen können ausschließlich drahtlos erfolgen. Ferner kann eine Solarzelle vorgesehen sein, die, sofern sich die Sensoreinheit im (Tages-) Licht befindet, den Akkumulator auflädt oder die Sensoreinheit direkt (temporär) mit Energie versorgt.
  • Ferner kann die erste Sensoreinheit 6a eine Recheneinheit aufweisen, die ausgebildet ist, die Steuerung der Sensoreinheit 6a zu übernehmen. Die anderen in dieser Beschreibung genannten Sensoreinheiten 6 können die gleichen Merkmale aufweisen, wie die erste Sensoreinheit 6a und/oder die zweite Sensoreinheit 6b.
  • 2 zeigt eine schematische Darstellung des Messsystems 2 in einer beispielhaften Aufzugsanlage 100. Die Aufzugsanlage 100 weist einen Fahrkorb 110 auf, der innerhalb eines Schachts 120 verfahrbar angeordnet ist. Der Fahrkorb 110 kann, entsprechend einer Ausrichtung des Schachts 120, (im Wesentlichen) vertikal oder (im Wesentlichen) horizontal verfahren werden (angedeutet durch die Pfeile am Fahrkorb 110). Das mobile Messsystem 2 bzw. die Sensoreinheiten 6 sind in der Aufzugsanlage verteilt angeordnet. Die erste Sensoreinheit 6a ist an dem Fahrkorb 110 angeordnet während die zweite Sensoreinheit 6b an dem Schacht 120 angeordnet ist. Ferner sind weitere Sensoreinheiten 6c, 6d, 6e, 6f gezeigt, die exemplarisch jeweils ebenfalls an dem Schacht 120 angeordnet sind. Zwischen den Sensoreinheiten ist die Sensorkommunikation 14 aufgebaut. So befindet sich die Sensoreinheit 6f in Reichweite der Sensoreinheiten 6d, 6a und 6e und unterhält zu diesen die Sensorkommunikation 14, um die Messdaten an die Basisstation 8 zu senden. In dieser Weise spannen die Sensoreinheiten ein vermaschtes Netz auf. Bewegt sich der Fahrkorb 110 in der Zeichenebene nach unten, so befindet sich die Sensoreinheit 6a irgendwann in Reichweite der Sensoreinheit 6d und baut zu diesem Zeitpunkt automatisch die Sensorkommunikation mit der Sensoreinheit 6d auf. So kann das Abreißen der Sensorkommunikation zu der Sensoreinheit 6f, wenn sich die erste Sensoreinheit 6a außer Reichweite befindet, kompensiert werden, indem die Messdaten über die Sensoreinheit 6d geleitet werden.
  • Ferner ist die Basisstation 8 gezeigt, die eine Datenverbindung zu den Sensoreinheiten 6b, 6c und 6d unterhält. Die Basisstation 8 kann einen Speicher aufweisen, der lokal angeordnet ist (z.B. eine Festplatte) oder entfernt (z.B. einen Onlinespeicher/Cloud). Hierin können die Messdaten z.B. zyklisch, direkt nach einer Messung oder beim Auftreten eines Ereignisses abgespeichert werden.
  • Ferner kann die Basisstation 8 Betriebsdaten 20 der Aufzugsanlage 100 erhalten. Z.B. in einer Recheneinheit kann die Basisstation die Betriebsdaten 20 und die Messdaten derart verarbeiten, dass den Messdaten ein Betriebszustand 22 der Aufzugsanlage 100, insbesondere eine räumliche Position zugewiesen ist. Die räumliche Position kann insbesondere auch relativ zu dem bzw. den Fahrkörben 110 bestimmt werden. Dies kann über den Abgleich von Zeitstempeln erfolgen. Dies z.B. für die Messdaten relevant, die mit Sensoreinheiten aufgenommen wurden, die an dem Fahrkorb befestigt sind. Mittels der Zuordnung der Messdaten zu den Betriebsdaten der Aufzugsanlage kann so bestimmt werden, an welcher Position im Aufzugsschacht sich die Sensoreinheit gerade befunden hat. In anderen Worten wird den Messdaten so eine räumliche Position in der Aufzugsanlage zugewiesen, auch wenn sich die Sensoreinheit, die die Messdaten erfasst, bewegt. Aber auch für die statischen Sensoreinheiten ist es relevant, den aktuellen Betriebszustand der Aufzugsanlage zu kennen. So können sich Messwerte, die neben einem Fahrkorb ermittelt worden sind, von denjenigen Messwerten unterscheiden, bei denen sich der Fahrkorb gerade nicht in unmittelbarer Nähe befindet. Diese Information erleichtert das Auffinden von Unregelmäßigkeiten ungemein, insbesondere wenn dieselben durch einen Fahrkorb 110 hervorgerufen werden.
  • 3 zeigt Teile einer erfindungsgemäßen Aufzugsanlage 100, in der das mobile Messsystem 2 verwendet wird. Exemplarisch sind in der Aufzugsanlage 100 die Sensoreinheiten 6a-6g dargestellt. Auf die Darstellung der Basisstation wurde zur besseren Übersichtlichkeit der Zeichnung verzichtet. Die Aufzugsanlage 100 umfasst eine Mehrzahl an Fahrschienen 102, entlang welcher mehrere Fahrkörbe 110 z.B. anhand einer Rucksacklagerung geführt werden können. Eine vertikale Fahrschiene 102V ist vertikal in einer ersten Richtung ausgerichtet und ermöglicht, dass der geführte Fahrkorb 110 zwischen unterschiedlichen Stockwerken verfahrbar ist. Es sind in dieser vertikalen Richtung mehrere vertikale Fahrschienen 102V in benachbarten Schächten 120 angeordnet. Die Fahrschienen können auch als Führungsschienen bezeichnet werden.
  • Zwischen den beiden vertikalen Fahrschienen 102V ist eine horizontale Fahrschiene 102H angeordnet, entlang welcher der Fahrkorb 110 anhand einer Rucksacklagerung geführt werden kann. Diese horizontale Fahrschiene 102H ist horizontal in einer zweiten Richtung ausgerichtet, und ermöglicht, dass der Fahrkorb 110 innerhalb eines Stockwerks verfahrbar ist. Ferner verbindet die horizontale Fahrschiene 102H die beiden vertikalen Fahrschienen 102V miteinander. Somit dient die zweite Fahrschiene 102H auch zum Überführen des Fahrkorbs 110 zwischen den beiden vertikalen Fahrschienen, um z.B. einen modernen Paternoster-Betrieb auszuführen. Es können in der Aufzugsanlage mehrerer nicht dargestellte solcher horizontalen Fahrschiene 102H vorgesehen sein, welche die beiden vertikalen Fahrschienen miteinander verbinden.
  • Über eine Umsetzeinheit mit einer bewegbaren, insbesondere drehbaren Fahrschiene 103 ist der Fahrkorb 110 überführbar zwischen einer vertikalen Fahrschiene 102V und einer horizontalen Fahrschiene 102H. Sämtliche Fahrschienen 102, 103 sind zumindest mittelbar in einer Schachtwand 120 installiert. Solche Aufzugsanlagen sind dem Grunde nach in der WO 2015/144781 A1 sowie in den DE10 2016 211 997A1 und DE 10 2015 218 025 A1 beschrieben.
  • Obwohl manche Aspekte im Zusammenhang mit einer Vorrichtung beschrieben wurden, versteht es sich, dass diese Aspekte auch eine Beschreibung des entsprechenden Verfahrens darstellen, sodass ein Block oder ein Bauelement einer Vorrichtung auch als ein entsprechender Verfahrensschritt oder als ein Merkmal eines Verfahrensschrittes zu verstehen ist. Analog dazu stellen Aspekte, die im Zusammenhang mit einem oder als ein Verfahrensschritt beschrieben wurden, auch eine Beschreibung eines entsprechenden Blocks oder Details oder Merkmals einer entsprechenden Vorrichtung dar.
  • Die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele stellen lediglich eine Veranschaulichung der Prinzipien der vorliegenden Erfindung dar. Es versteht sich, dass Modifikationen und Variationen der hierin beschriebenen Anordnungen und Einzelheiten anderen Fachleuten einleuchten werden. Deshalb ist beabsichtigt, dass die Erfindung lediglich durch den Schutzumfang der nachstehenden Patentansprüche und nicht durch die spezifischen Einzelheiten, die anhand der Beschreibung und der Erläuterung der Ausführungsbeispiele hierin präsentiert wurden, beschränkt sei.
  • Bezugszeichenliste
  • 2
    mobiles Messsystem
    4
    Messdaten
    6
    Sensoreinheit
    8
    Basisstation
    10
    drahtlose Kommunikationseinheit
    12
    Sensor
    14
    Sensorkommunikation
    16
    Datenverbindung
    18
    interne Energieversorgung
    20
    Betriebsdaten der Aufzugsanlage
    22
    Messdaten mit Betriebszustand der Aufzugsanlage
    100
    Aufzugsanlage
    102
    Fahrschiene
    103
    drehbares Schienensegment (dritte Fahrschiene)
    110
    Fahrkorb
    120
    Schacht
    F
    Fahrtrichtung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • WO 2015/144781 A1 [0035]
    • DE 102016211997 A1 [0035]
    • DE 102015218025 A1 [0035]

Claims (10)

  1. Mobiles Messsystem (2) zur dezentralen Erfassung von Messdaten (4) einer Aufzugsanlage (100), wobei das mobile Messsystem folgende Merkmale aufweist: eine Mehrzahl von Sensoreinheiten (6) umfassend jeweils eine drahtlose Kommunikationseinheit, die ausgebildet sind, eine Sensorkommunikation (14) zwischen der Mehrzahl von Sensoreinheiten (6) aufzubauen und umfassend jeweils zumindest einen Sensor (12), die ausgebildet sind, zumindest ein Messdatum (4a, 4a', 4a'', 4b) der Messdaten (4) zu erfassen und als erfasste Messdaten (4) an der drahtlosen Kommunikationseinheit (10) bereitzustellen; und eine Basisstation, die ausgebildet ist, eine Datenverbindung (16) mit einer Auswahl von Sensoreinheiten (6) der Mehrzahl von Sensoreinheiten (6) aufzubauen; wobei die Basisstation (8) ausgebildet ist, die erfassten Messdaten (4) mittels der Datenverbindung (16) und mittels der Sensorkommunikation (14) zu erhalten.
  2. Mobiles Messsystem (2) gemäß Anspruch 1, wobei eine drahtlose Kommunikationseinheit (10a) einer ersten Sensoreinheit (6a) der Mehrzahl von Sensoreinheiten (6) ausgebildet ist, sich automatisch mit einer drahtlosen Kommunikationseinheit (10b) einer zweiten Sensoreinheit (6b) der Mehrzahl von Sensoreinheiten (6) zu verbinden.
  3. Mobiles Messsystem (2) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Basisstation (8) und die Mehrzahl von Sensoreinheiten (6) ein vermaschtes Netz bilden.
  4. Mobiles Messsystem (2) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Basisstation (8) ausgebildet ist, Betriebsdaten der Aufzugsanlage (100) zu erhalten und die erhaltenen Betriebsdaten und die erfassten Messdaten (4) derart zu verarbeiten, dass den erfassten Messdaten (4) ein Betriebszustand der Aufzugsanlage (100), insbesondere eine räumliche Position in der Aufzugsanlage (100), zugewiesen ist.
  5. Mobiles Messsystem (2) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei eine erste Sensoreinheit (6a, 6b) der Mehrzahl von Sensoreinheiten (6) eine Schnittstelle aufweist, die ausgebildet ist, weitere Messdaten (4) eines außerhalb der ersten Sensoreinheit (6a) angeordneten weiteren Sensors zu empfangen und an der drahtlosen Kommunikationseinheit (10) bereitzustellen.
  6. Mobiles Messsystem (2) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei die drahtlosen Kommunikationseinheiten der Mehrzahl von Sensoreinheiten (6) ausgebildet sind, die Sensorkommunikation (14) mittels eines Protokolls, dass das Zirpenfrequenzspreizungsverfahren (engl. Chirp Spread Spectrum, CSS) nutzt, insbesondere dem Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) Protokoll, aufzubauen.
  7. Aufzugsanlage (100), umfassend: zumindest eine Fahrschiene (102), welche in einem Schacht (120) montiert ist; zumindest einen Fahrkorb (110) mit einem Fahrgestell, insbesondere eine Mehrzahl an Fahrkörben (110), wobei das Fahrgestell entlang der Fahrschiene (102) in einer Fahrtrichtung (F) verfahrbar ist; das mobile Messsystem gem. einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Mehrzahl von Sensoreinheiten (6) verteilt in der Aufzugsanlage angeordnet sind, insbesondere wobei die erste Sensoreinheit (6a) der Mehrzahl von Sensoreinheiten (6) an dem Fahrkorb (110) und die zweite Sensoreinheit (6b) der Mehrzahl von Sensoreinheiten (6) an dem Schacht (120) befestigt ist.
  8. Aufzugsanlage (100) nach einem der vorherigen Ansprüche, umfassend zumindest eine feststehende erste Fahrschiene (102V), welche fest in einer ersten, insbesondere vertikalen, Richtung (z), ausgerichtet ist; zumindest eine feststehende zweite Fahrschiene (102H), welche fest in einer zweiten, insbesondere horizontalen, Richtung (y) ausgerichtet; zumindest eine Umsetzeinheit zum Überführen des Fahrkorbs (110) von einer Fahrt in der ersten Richtung (z) in eine Fahrt in der zweiten Richtung (y); insbesondere umfasst die Umsetzeinheit zumindest eine bewegbare, insbesondere drehbare, dritte Fahrschiene (103); insbesondere ist die dritte Fahrschiene (103) überführbar zwischen einer ersten Stellung, insbesondere einer Ausrichtung in der der Richtung (z), und einer zweiten Stellung, insbesondere einer Ausrichtung in der zweiten Richtung (y).
  9. Verfahren zur dezentralen Erfassung von Messdaten (4) einer Aufzugsanlage (100) mit folgenden Schritten: Befestigen einer ersten Sensoreinheit (6a) an einer ersten Position in der Aufzugsanlage; Befestigen einer zweiten Sensoreinheit (6b) an einer zweiten Position in der Aufzugsanlage; Inbetriebnehmen der Aufzugsanlage (100); Erfassen von Messdaten (4) der Aufzugsanlage (100) mit in der ersten und in der zweiten Sensoreinheit (6a, 6b) angeordneten Sensoren (12); Aufbauen einer drahtlosen Sensorkommunikation (14) zwischen der ersten Sensoreinheit (6a) und der zweiten Sensoreinheit (6b); Aufbauen einer Datenkommunikation zwischen einer Basisstation (8) und der ersten Sensoreinheit (6a); Speichern der erfassten Messdaten (4) der ersten Sensoreinheit (6a) und der zweiten Sensoreinheit (6b) in der Basisstation (8).
  10. Verfahren gemäß Anspruch 9, wobei die Datenkommunikation die Abwesenheit einer Verbindung zwischen der Basisstation (8) und der zweiten Sensoreinheit (6b) aufweist.
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