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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Garofen mit einer Einrichtung zum Verteilen von Wasser im Inneren des Garraums des Ofens, um Dampf zu erzeugen, entsprechend den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1, der den Hauptanspruch bildet.
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Insbesondere betrifft die Erfindung das speziell technische Gebiet von Lebensmittel-Garöfen, in denen eine Dampferzeugung zum Garen im Inneren des Ofens stattfindet, und sie liefert ein System zum Zerstäuben von in den Garraum eingespritztem zerstäubtem Wasser, um die anschließende, durch die Temperatur des Ofens und/oder eine Heizeinrichtung hervorgerufene Dampferzeugung zu erleichtern.
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Bei einem bekannten Zerstäubungssystem wird Wasser direkt in den Einzugsbereich des Gebläses eingeleitet, welches typischerweise die Form eines Gebläses mit Radialschaufeln vom 2-Wege-Typ handelt, ausgelegt für den Betrieb in beide Drehrichtungen beim Ausführen spezieller Garzyklen.
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Das obige System sorgt für die Zufuhr eines Wasserstroms vorbestimmten Durchsatzes an einer Stelle in der Nähe des Einzugsbereichs des Gebläses derart, dass aufgrund der Geschwindigkeit der von dem Gebläse eingezogenen Luft und/oder des Dampfs, dieser in den Einzugsbereich eintretende Wasserstrom ziemlich gleichmäßig über die Innenfläche der Schaufeln verteilt wird, die bei einer hohen Drehzahl (typischerweise 1000 bis 3000 Umdrehungen pro Minute bei einer Stromversorgungsfrequenz von 50 Hz) den Strom zerstäuben können.
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Das Erhitzen des Garraums erleichtert das anschließende Verdampfen des zerstäubten Stroms, hervorgerufen durch das Auftreffen des Wassers auf die Gebläseschaufeln. In diesem Zusammenhang liegt eine typische Anwendung in dem Einsatz elektrischer Widerstände in der Form von Heizdrähten, die sich in koaxialen Anordnungen bezüglich des Gebläses erstrecken, um die Länge der Schaufeln abzudecken und den Austausch mit Wärme in der den zerstäubten Wasserstrom führenden Luft in den Austragbereich des Gebläses zu fördern, um dadurch die Erzeugung von Dampf in dem Garraum zu erleichtern. Andere Anwendungen sehen den Einsatz von Verbrennungsgas-/Luft-Wärmetauschern vor.
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In Öfen mit mehreren Gebläsen, denen jeweils eine Heizeinrichtung zugeordnet ist, und die typischerweise in vertikaler Lage übereinander vorgesehen sind, besteht die Notwendigkeit, jedem Gebläse mit im Wesentlichen gleichen Strömungsdurchsatz Wasser zuzuführen, wobei eine gewisse Toleranz der Strömungsgeschwindigkeitswerte als akzeptabel angenommen wird, damit gleichmäßige Temperaturbedingungen innerhalb des Garraums vorliegen. Bei bekannten Systemen, in denen jedem Gebläse eine zugehörige und getrennte Zuleitung zugeordnet ist, wird eine Toleranz von +/–20% der Strömungsgeschwindigkeitswerte jeder Leitung üblicherweise als akzeptabel anerkannt.
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Bei dem Verdampfungsprozess ist die latente Verdampfungswärme des Wassers sehr hoch, und da der Prozess der Verdampfung zerstäubten Wassers im Wesentlichen adiabatisch verläuft, bewirkt dieser Prozess eine beträchtliche Verringerung der Lufttemperatur während des Prozesses. Gibt es Ungleichmäßigkeiten in den Wasserströmen, die in dem Gebläse zerstäubt werden, so gibt es abgehende Luftströme mit unterschiedlichen Temperaturen, wenngleich auch diese noch in den Grenzen der oben angegebenen Toleranz als akzeptabel angesehen werden. Die obige bekannte Lösung erfüllt diese Forderung dadurch, dass jedes Gebläse mit einer eigenen Wasserzuführleitung ausgestattet ist, getrennt und unabhängig von den anderen Leitungen, an denen sich Strömungsgeschwindigkeits-Steuerelemente befinden. Diese Elemente können kalibrierte Öffnungen oder Proportional-Ventile zum Steuern der Strömungsgeschwindigkeit aufweisen. All diese Ausgestaltungen sollen gewährleisten, dass jedes Gebläse von dem gleichen Wasserstrom getroffen wird, wobei die akzeptierten Toleranzen eingerechnet sind, um eine wesentliche Gleichförmigkeit der Dampferzeugung zu erhalten und dadurch gleichförmige Garbedingungen für die in dem Garraum vorhandenen Lebensmittel zu garantieren. Mit zunehmender Anzahl von Gebläsen innerhalb des Garraums (bei Öfen für öffentliches Catering sind Anwendungen mit bis zu fünf Gebläsen üblich) wird das Wasserverteilungssystem offensichtlich komplizierter, sowohl aufgrund der erhöhten Anzahl von Komponenten als auch deren gesamter Abmessungen, was zu einer Steigerung der damit einhergehenden Kosten führt (teilweise bedingt durch die Menge der erforderlichen Teile), und aufgrund der gesamten Ausgestaltung des Systems, bei der jede Zuleitung mit entsprechenden Strömungsgeschwindigkeits-Steuerelementen an eine gemeinsame externe Versorgungsquelle anzuschließen ist.
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Das der Erfindung zu Grunde liegende Problem besteht darin, einen Garofen mit einer Einrichtung zum Verteilen von Wasser für die Dampferzeugung im Inneren der Garkammer zu schaffen, dessen strukturelle und funktionelle Ausgestaltung ermöglicht, die Beschränkungen des oben erläuterten Standes der Technik zu überwinden. Gelöst wird dieses Problem durch die Erfindung mittels eines Garofens gemäß den beigefügten Ansprüchen.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich deutlich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung, welches lediglich zu Anschauungszwecken und ohne Beschränkung in den beigefügten Zeichnungen dargestellt ist. Es zeigen:
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1 eine perspektivische Ansicht eines Ofens, der mit einer Einrichtung zum Verteilen von Wasser im Inneren des Ofens gemäß der Erfindung ausgerüstet ist;
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2 eine perspektivische Detailansicht der in 1 dargestellten Einrichtung,
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3 ein vergrößerte perspektivische Ansicht mit einigen abgelösten Teilen der Einzelheiten aus 2,
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4 eine vergrößerte Ansicht im axialen Schnitt der Einzelheit der 2,
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5 eine der 1 entsprechende perspektivische Ansicht eines Ofens gemäß der Erfindung in einer anderen, mit fünf Gebläsen ausgestatteten Version, und
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6 eine schematische Detailansicht der Einrichtung der vorhergehenden Figuren.
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In den erwähnten Figuren bezeichnet 1 die Gesamtheit einer Wasserverteilungseinrichtung, ausgebildet für den Einsatz in einem Garraum 2 eines für Lebensmittel ausgelegten Ofens 3, wobei die letztgenannten beiden Elemente lediglich schematisch und teilweise dargestellt sind. Die Einrichtung bildet Teil eines Systems, das ausgelegt ist für die Erzeugung von Dampf im Inneren des Garraums, wie aus der folgenden Beschreibung ersichtlich werden wird.
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Der Ofen 3 ist ein Ofentyp mit einer Gebläseeinrichtung zur Zirkulation von Luft im Inneren des Garraums. Nach 1 enthält die Gebläseeinrichtung in dem beschriebenen Beispiel 3 Radialradiatoren 4', 4'', 4''' (mit Schaufeln 4a) einzelner elektrischer Gebläseeinheiten, angeordnet in einer vertikalen Übereinanderstellung einer über der anderen, wobei die Funktion dieser Einheiten darin besteht, eine zwangsweise Luftumwälzung zu erzeugen, die in der Lage ist, für den Wärmeaustausch mittels Konvektion zu sorgen, der für die Garvorgänge erforderlich ist. Außerdem ist der Ofen mit einer Wärmeerzeugungseinrichtung ausgestattet, beispielsweise mit elektrischen Widerständen in Form von Heizdrähten 5, die in Form eines Rings um die Außenseite jedes Gebläses geschlungen sind, wie rein schematisch in 1 dargestellt ist.
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In dem Ofen 3 gibt es außerdem eine Einrichtung zum Erzeugen von Wasserdampf im Inneren des Garraums 2, wobei diese Einrichtung für die Zufuhr eines Wasserstroms in flüssigem Zustand in den Garraum und das Zerstäuben dieses Stroms dient, damit das Verdampfen des Wassers aufgrund des Wärmeaustauschs mit der heißen Luft in dem Ofen und/oder mit den Heizwiderständen erleichtert wird.
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Das vorerwähnte Zerstäubungssystem bewirkt, dass der von einer externen Quelle kommende Wasserstrom zu dem Einlassbereich
4b jedes Ventilators geleitet wird. Ein System dieser Art ist zum Beipspiel in der
italienischen Gebrauchsmusteranmeldung Nr. PD2010U000039 , eingereicht von der Anmelderin, beschrieben.
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Wenn es in den Einzugsbereich eintritt, wird das Wasser aufgrund der hohen Geschwindigkeit der Luft und/oder des von dem Gebläse angezogenen Dampfs nahezu gleichmäßig über die Innenfläche der Schaufeln 4a verteilt, die, während sie mit hoher Geschwindigkeit umlaufen, in der Lage sind, das Wasser zu zerstäuben. Der Strom von Mikrotröpfchen, die durch den Aufprall des Wassers auf den Schaufeln erzeugt wird, wird dann durch die im Inneren des Garraums erzeugte Wärme einer Verdampfung unterzogen.
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Einer der Hauptvorteile der Einrichtung zum Verteilen des Wassers im Inneren des Ofens besteht darin, dass sie für eine Gleichmäßigkeit der Zufuhr des Wasserstroms in jedem vorhandenen Ventilator sorgt, um gleichförmige Lufttemperaturbedingungen im Inneren des Garraums zu gewährleisten.
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Eine detaillierte Beschreibung wird im Folgenden die Verteilungseinrichtung 1 gemäß der Erfindung erläutern, die ausgelegt ist für die Versorgung von drei Radialgebläsen oder Ventilatoren 4', 4'' und 4''', obschon sich versteht, dass ein und dasselbe erfindungsgemäße Konzept in gleicher Weise anwendbar ist auf Gebläse- und Zerstäubungssysteme mit einer abweichenden Anzahl von Ventilatoren. Beispielsweise zeigt 5 eine Version eines Ofens, der mit fünf Gebläsen ausgestattet ist, außerdem mit einer Wasserverteilungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
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1 zeigt eine bevorzugte Ausgestaltung der Ventilatoren, die hier in einer vertikalen Übereinanderstellung einer über dem anderen angeordnet sind, wobei die Drehachsen X parallel zueinander verlaufen und eine gemeinsame vertikale Richtung rechtwinklig schneiden. Der Begriff ”vertikal” bezieht sich hier auf eine Orientierung bezüglich einer theoretisch ”horizontalen” Ebene, auf welcher der Ofen auf dem Boden ruht.
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Die Einrichtung 1 enthält eine rohrförmige Leitung 6 zum Zuführen des Stroms zu zerstäubenden Wassers, wobei sich diese Leitung von einem ihrer Enden 6a (gelegen in dem höchstgelegenen Bereich des Garraums 2), das an eine externe Versorgungsquelle anschließbar ist, entlang einem ersten Abschnitt 7a der Leitung erstreckt, der sich zu dem Einzugsbereich 4b des ersten Ventilators 4' in der Nähe des höchstgelegenen Bereichs des Garraums erstreckt. Der erste Abschnitt 7a wird fortgesetzt durch einen damit in Fluidverbindung stehenden zweiten Abschnitt 7b der Leitung, der sich seinerseits zu dem Einzugsbereich eines zweiten Ventilators 4'' erstreckt, der vertikal oberhalb des ersten Ventilators 4' angeordnet ist. Der zweite Abschnitt 7b der Leitung wird fortgesetzt durch einen mit ihm in Fluidverbindung stehenden dritten Abschnitt 7c der Leitung, der in einem Endabschnitt innerhalb des Einzugsbereichs des dritten Ventilators 4''' endet, der sich an einer Stelle unterhalb des Ventilators 4'' befindet. Die Abschnitte 7a, 7b und 7c der Leitung 6 verlaufen koaxial zueinander und erstrecken sich geradlinig entlang einer vertikalen Richtung, welche die Drehachsen X der Ventilatoren schneiden.
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Erfindungsgemäß befindet sich eine erste Strömungsablenkeinrichtung, insgesamt mit 10 bezeichnet, zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt 7a, 7b der Leitung, und in ähnlicher Weise befindet sich zwischen dem zweiten und dem dritten Abschnitt der Leitung, 7b, 7c eine zweite Strömungsablenkeinrichtung. Da diese Einrichtungen in ihrem Aufbau im Wesentlichen identisch sind, soll im Folgenden lediglich die erste Ablenkeinrichtung 10 beschrieben werden, obschon bauliche und funktionelle Unterschiede hervorgehoben werden, wenn dies angemessen ist.
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Die Hauptfunktion der Ablenkeinrichtung 10 besteht darin, den Strom aufwärts von der Ablenkeinrichtung (relativ zu der Richtung des durch Schwerkraft in vertikaler Richtung ankommenden Stroms) ankommenden Stroms aufzuteilen in zwei einzelne Ströme, die die Ablenkeinrichtung mit einem vorbestimmten Wert verlassen (+/– einer akzeptierbaren Toleranz, die beispielsweise +/–20% betragen kann), wobei ein erster dieser Ströme von der Ablenkeinrichtung zu dem Einzugsbereich des ersten Ventilators 4' geleitet wird, während der zweite die Ablenkeinrichtung verlassende Strom entlang dem zweiten Abschnitt 7b der Leitung in Richtung zu dem unten liegenden Ventilator 4'' geleitet wird, bis der Strom auf die zweite Ablenkeinrichtung auftrifft. Mithilfe der zweiten Ablenkeinrichtung 10 wird der ankommende Strom zusätzlich unterteilt in zwei separate Ströme, die in Richtung des zweiten und des dritten Ventilators 4'', 4''' geleitet werden.
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Im Einzelnen: die Ablenkeinrichtung 10 enthält eine scheibenförmige Platte 11, vorzugsweise mit einem flachen Profil und kreisförmiger Gestalt, welche rechtwinklig zu der axialen Richtung des Stroms und an einer Stelle zwischen den einander gegenüberliegenden Enden der Leitungsabschnitte 7a, 7b platziert ist. Außerdem befindet sich die Platte an einer zentralen Stelle bezüglich der Leitungsachse, aufgrund dieser Lage trifft der entlang dem ersten Abschnitt 7a geleitete Strom beim Fallen auf die Platte 11 und fällt dann erneut über die kreisförmige Kante 11a der Platte in Richtung des zweiten Leitungsabschnitts 7b.
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Außerdem enthält die Ablenkeinrichtung eine Austragrutsche 12 unterhalb der Platte 11 an einer solchen Stelle, dass sie mit einem mit A bezeichneten vorbestimmten Bereich der Umfangskante 11a der Platte zusammenwirkt, um den betreffenden Teil des Stroms, der durch Auftreffen auf die Platte zugeführt wird, und der über den vorbestimmten Bereich A der Kante gelangt, zu sammeln und zu führen, und auf diese Weise den ersten in Richtung des Einzugsbereichs des ersten Ventilators gerichteten Strom zu separieren.
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Bei der hier beschriebenen Konfiguration gibt es eine Korrelation des Verhältnisses zwischen dem ersten und dem zweiten Strom mit dem Verhältnis zwischen den Längen der Umfangskantenprofile der Platte, die zu dem Abschnitt A (an dem die abfallende Rutsche vorgesehen ist) gehört, und zu dem Rest des Umfangsprofils der Platte, hier durch B angedeutet (wobei das gesamte Umfangsprofil der Platte gleich der Summe aus den Längen A und B ist).
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Wenn zum Beispiel Q die Gesamtströmung ist, die entlang der Leitung 6 strömt, und Q in einen ersten Strom mit Q/5 und einen zweiten Strom mit 4/5 von Q getrennt wird, so wird das Verhältnis zwischen den Anteilen der Umfangsbögen A und B so gewählt, dass es den entsprechenden Wert von 1 zu 4 hat. Diese Korrelation gilt für jedes vorbestimmte Trennungsverhältnis zwischen dem ersten und dem zweiten Strom.
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Die Platte 11e wird in geeigneter Weise von dem ersten Leitungsabschnitt 7a am freien Ende von diesem Abschnitt gehalten. Dieses Ende ist mit mehreren Durchgangsöffnungen 13 in der zylindrischen Wand der Leitung ausgebildet, die es dem aus dem ersten Leitungsabschnitt 7a auf die Platte fallenden Strom ermöglicht, zu dem zweiten Leitungsabschnitt 7b und zu der Austragrutsche 12 zu gelangen. Zwischen diesen Öffnungen sind Leitungsabschnitte 14 definiert und die Platte 11 ist an den freien Enden dieser Abschnitte befestigt.
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Das Bezugszeichen 15 bezeichnet die Gesamtheit eines Gehäuses der Ablenkeinrichtung, gebildet durch zwei Halbschalen 15a, 15b, die miteinander gekoppelt werden können. Die Halbschalen 15a, 15b sind an dem ersten bzw. dem zweiten Leitungsabschnitt 7a bzw. 7b fixiert, und sie können durch Aufbringen von Druck auseinandernehmbar miteinander gekoppelt werden, Ergebnis des Eingriffs jeweiliger Profile 16a, 16b, die an den einander gegenüberliegenden Enden der Halbschalen ausgebildet sind.
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Jede Halbschale besitzt in geeigneter Weise ein aufgeweitetes Profil im Wesentlichen konischer Form, so dass die Ablenkeinrichtung im Innenraum des von den Halbschalen begrenzten Gehäuses 15 aufgenommen ist, wobei die Rutsche 12 über eine Öffnung 18 in dem Gehäuse nach außen vorsteht. Die Öffnung ist gebildet durch zwei in den Halbschalen 15a, 15b ausgebildete Ausnehmungen 18a bzw. 18b. Aufgrund der Gestalt des Gehäuses 15 und insbesondere aufgrund der Ausgestaltung der unteren Halbschale 15b wird der von der Platte 11 herabfallende und nicht in die Austragrutsche 12 geleitete Strom in den zweiten Leitungsabschnitt 7b geleitet, so dass Flüssigkeitsleckagen aus der Zuführleitung verhindert werden.
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Die Austragrutsche 12 enthält im Wesentlichen einen kanalförmigen Abschnitt 12b mit einer Bodenfläche 19, an die sich paarweise einander gegenüberliegende Seiten 19a anschließen, und einen zweiten Abschnitt 12b für die Anbringung der Rutsche an der Platte 11 (beispielsweise durch Einsetzen), wobei die Abschnitte 12a, b sich mit einer vorbestimmten Neigung zueinander erstrecken.
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Um im Wesentlichen den gleichen Strom jedem einzelnen Ventilator zuzuleiten, müssen die Platten 11 und/oder die zugehörigen Rutschen 12 jeder Ablenkeinrichtung 10 der Gruppe von entlang der Leitung 6 in Reihe angeordneten Ablenkeinrichtungen notwendigerweise voneinander unterschiedliche Abmessungen haben, während sie in gleichen Aufnahmegehäusen untergebracht sind, um den Strom in geeigneter Weise zu trennen.
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Wenn beispielsweise bei dem Aufbau nach 1 mit drei Ventilatoren Q die über den ersten Leitungsabschnitt 7a gelieferte Strömungsmenge am Eingang zu der ersten Ablenkeinrichtung 10 ist, dann wird 1/3 der Strömungsmenge Q zu dem Einzugsbereich des oberen Ventilators 4' geleitet, während 2/3 der Strömungsmenge Q entlang dem zweiten Leitungsabschnitt 7b geführt werden, um der zweiten, unten angeordneten Ablenkeinrichtung 10 zugeleitet zu werden.
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In dieser zweiten Strömungsablenkeinrichtung 10 sind die entsprechende Platte 11 und die Rutsche 12 so ausgestaltet, dass der Strom in zwei gleiche Teile aufgetrennt wird, demzufolge die in die zweite Ablenkeinrichtung gelangende Strömung mit der Menge 2/3 Q aufgeteilt wird in zwei Ströme gleicher Menge (1/3 Q), von denen der eine Strom zu dem Einzugsbereich des zweiten Ventilators 4'' gelenkt wird, während der andere Strom entlang dem dritten Leitungsabschnitt 7c zu dem Einzugsbereichs des dritten Ventilators 4''' geleitet wird (am Auslass des Leitungsabschnitts 7c). Damit garantiert die erfindungsgemäße Vorichtung, dass die gleiche Strömungsmenge Wasser jedem der drei Ventilatoren zugeleitet wird, nämlich 1/3 der Strömungsmenge Q, welche in den Garraum eingeleitet wird.
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Bei dem in 5 dargestellten Aufbau, bei dem fünf Gebläse vorgesehen sind, ist eine einzelne Zuleitung 6 vorhanden mit vier getrennten Strömungsablenkeinrichtungen (mit jeweiligen, voneinander verschiedenen Platten 11), angeordnet an den Einzugsbereichen der ersten vier Ventilatoren, gezählt von dem obersten Teil des Garraums an.
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Beginnend bei der ersten Ablenkeinrichtung im oberen Teil des Garraums unterteilt die entsprechende erste Platte mit ihrer Rutsche den Strom in 1/5 und 4/5 der in die Ablenkeinrichtung gelangenden Strömungsmenge Q, wobei 1/5 der Strömungsmenge dem ersten Ventilator zugeleitet wird.
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Die darunter gelegene zweite Ablenkeinrichtung unterteilt den eintretenden Strom in die Bruchteile 1/4 und 3/4, von denen 1/4 dieses Stroms dem unterhalb gelegenen zweiten Ventilator zugeleitet wird.
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Die darunter gelegene dritte Ablenkeinrichtung unterteilt den eintretenden Strom in die Bruchteile 1/3 und 2/3, wovon 1/3 dieses Stroms zu dem darunter gelegenen dritten Ventilator geleitet wird.
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Die darunter gelegene vierte Ablenkeinrichtung unterteilt den eintretenden Strom in gleiche Bruchteile 1/2 und 1/2, wovon 1/2 des Stroms dem vierten Ventilator zugeleitet wird, welcher sich darunter befindet. Der übrige Bruchteil von 1/2 des Stroms wird von dem unteren Anschlussteil der Leitung 6 zu dem fünften Ventilator geleitet.
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Bei diesem Aufbau wird daher gewährleistet, dass annähernd 1/5 der Strömungsmenge Q, die von oben entlang der Leitung 6 aus der externen Versorgungsquelle zugeleitet wird, jeden der fünf Ventilatoren zugeführt wird, wodurch eine ausgewogene Verteilung des Stroms zu jedem der vorhandenen Ventilatoren gelangt.
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Grundsätzlich ermöglichen die erfindungsgemäßen Ablenkeinrichtungen, dass die Ströme derart aufgeteilt werden, dass individuelle Ströme zu den Einzugsbereichen der jeweiligen Ventilatoren der Gebläse gezogen werden, wobei diese individuellen Ströme im Wesentlichen der Gesamtströmungsmenge entsprechen, geteilt durch die Anzahl von in dem Ofen vorhandenen Gebläsen.
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Die Erfindung löst also das genannte Problem unter Überwindung der Beschränkungen der bekannten Lösungen, wobei gegenüber dem Stand der Technik zahlreiche Vorteile erzielt werden.
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Ein Hauptvorteil besteht darin, dass mithilfe der Wasserverteilungseinrichtung gemäß der Erfindung die Bewerkstelligung der Wasserstromverteilung und die Unterteilungsleitung deutlich vereinfacht werden, sowohl im Hinblick auf Anzahl und Gesamtabmessungen der Bauteile als auch im Hinblick auf die erforderliche Montagearbeit. Tatsächlich lässt sich jedes erforderliche Wasserverteilungssystem einfach und rasch entsprechend der Anzahl vorhandener Gebläse innerhalb des Garraums einrichten, indem man einfach Abschnitte einer geradlinigen Leitung und eine entsprechende Anzahl von Strömungsablenkeinrichtungen gemäß der Erfindung verwendet. Außerdem hat dieses System ein extrem einfaches Layout, bei dem die Wasserverteilung entlang einer einzelnen vertikalen Versorgungsleitung stattfindet. Wegen der nur einfach vorhandenen Versorgungsleitung (die an eine externe Versorgungsquelle angeschlossen ist) ist nur eine stärker begrenzte Anzahl von Elementen erforderlich, um die Strömung stromaufwärts zu dem Verteiler zu steuern. Die Ausgestaltung ist gegebenenfalls nur beschränkt durch die Bereitstellung eines einzelnen Kalibrierlochs oder einer Kalibrieröffnung oder eines einzelnen Proportional-Ventilelements für die Strömungssteuerung.
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Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Abschnitte der Leitung und die Ablenkeinrichtungen leicht voneinander lösbar sind (da sie einfach ineinander gesteckt werden), und daher leicht zu reinigen sind. Dies ist ein beträchtlicher Vorteil deshalb, weil diese Bauteile während des Garvorgangs Verschmutzungen ausgesetzt sind.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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