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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abtrennen und Entfernen von Gewebeteilen insbesondere aus einem Körper eines Lebewesens mittels einer feststehenden Führungsschiene, an der entlang eine Gleitschiene bewegbar ist, wobei Führungsschiene und Gleitschiene im distalen Bereich ein Schneid- oder Stanzmaul zum Abtrennen des Gewebeteils aufweisen.
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STAND DER TECHNIK
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Es sind medizinische Vorrichtungen mit einer Schneidzangeneinrichtung zum Entnehmen von Gewebeproben, Entfernen von lang gestreckten Körperelementen, wie Nerven- oder Venenabschnitten od.dgl. mit zwei Zangenschenkel bekannt, welche ein Aussenrohr und ein Innenrohr aufweisen. Das Innenrohr dient meist dazu, ein Scherenelement zu betätigen. Durch das Innenrohr wird dann das abgeschnittene Gewebestück abgesaugt.
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Sogenannte Gewebe- oder Knochenstanzen sind in vielfältiger Form und Ausführung bekannt und auf dem Markt. Verwiesen wird hier nur beispielsweise auf die
DE 195 13 572 C2 , in der ein chirurgisches Instrument mit einem Schaft und einem an dem Schaft gleitbar und lösbar angeordneten Schlitten aufgezeigt ist. Der Schlitten ist dabei lösbar mit einem Griffteil und der Schaft mit einem Hauptgriffteil verbunden. Am distalen Ende des Schaftes ragt ein Gegenelement auf, gegen das eine Schneidkante am distalen Ende des Schlittens gefahren werden kann. Hierdurch wird ein Gewebeteil ausgestanzt.
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AUFGABE
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine derartig bekannte Knochen- oder Gewebestanze vielfältiger verwendbar auszugestalten.
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LÖSUNG DER AUFGABE
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Zur Lösung der Aufgabe führt, dass die Führungsschiene einen Absaugkanal zum Entfernen des abgetrennten Gewebeteils ausbildet.
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Damit wird die Funktionalität der bisher bekannten Gewebe- und Knochenstanze wesentlich erhöht. Es bedeutet, dass diese Art von Instrumenten auch ohne einen zusätzlichen Aufwand zum Absaugen von Gewebeteilen verwendet werden kann. Es muss lediglich die Führungsschiene als ein Absaugkanal ausgebildet werden, wobei zum einen der Absaugkanal in der Führungsschiene integriert ist, das heisst, dass die Führungsschiene selbst hohl ausgebildet ist. Denkbar ist aber auch, dass die Führungsschiene zusammen mit der Gleitschiene einen relativ geschlossenen Absaugkanal ausbildet. Auch dieser Gedanke soll von der vorliegenden Erfindung umfasst sein.
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Der Absaugkanal beginnt in dem Schneid- oder Stanzmaul beziehungsweise einem von diesem Maul gebildeten Auffangraum für Gewebeteile. Anderenends geht er in einen Anschlussnippel für beispielsweise einen Absaugschlauch über, sodass dann das Gewebeteil beispielsweise in einem Behälter gefangen werden kann. Bevorzugt ist diesem Anschlussnippel noch ein Ventil vorgeschaltet, mit dem es möglich ist, den Absaugkanal auch abzusperren, sodass die Vorrichtung ganz allgemein als Schneid- oder Knochenstanze verwendet werden kann.
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Die Gleitschiene soll mit der Führungsschiene verbunden sein. In der Regel wird die Führungsschiene feststehend ausgebildet und die Gleitschiene entlang dieser feststehenden Führungsschiene verschiebbar sein. Wie die Verbindung erfolgt, ist von untergeordneter Bedeutung. Gedacht ist beispielsweise an eine Führung von Nutensteinen an der einen Schiene in entsprechenden Nuten der anderen Schiene. Sollte die Vorrichtung auch leicht lösbar beziehungsweise zerlegbar sein, so sind diese Verbindungen entsprechend ausgestaltet. Hierfür gibt es genügend Beispiele im Stand der Technik.
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Ein wesentliches Element der vorliegenden Erfindung ist die Ausgestaltung des Schneid- oder Stanzmauls. Zum einen ist daran gedacht, ein Teil dieses Schneid- oder Stanzmauls feststehend auszugestalten. Dabei kann dieser Teil zum Beispiel einstückig aus der Führungsschiene herausgeformt sein. Denkbar ist aber auch die Anordnung an einem Aufschub, welcher, bevorzug lösbar, mit der Führungsschiene verbunden wird. Die Lösbarkeit gewährleistet, dass der feststehende Teil durch einen beliebigen anderen, auch bewegbaren Teil ausgetauscht werden kann, ohne dass es wesentlicher Veränderungen der gesamten Vorrichtung bedarf.
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Dem feststehenden Teil kann nun ein bewegbares Schneidelement zugeordnet sein, welches bevorzugt gelenkig mit der Gleitschiene verbunden ist. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist dabei dieses Schneidelement löffelartig ausgestaltet und wirkt zum Schneiden mit dem feststehenden Teil zusammen. Beide Elemente bilden jeweils eine Schneide beziehungsweise Schneidkante aus, die zum Abtrennen eines Gewebeteils zusammenwirken. Dabei liegt im Rahmen der Erfindung, dass ein Teil der Schneidkanten auch konkav, bevorzugt beidseitig konkav zu einer Spitze hin zu verlaufend, ausgebildet ist. Dies hat den Vorteil, dass, insbesondere wenn die Spitze an dem bewegbaren Schneidelement angeordnet ist, diese in das Gewebe eingekrallt werden kann und das abzutrennende Gewebeteil zu sich beziehungsweise in den Auffangraum des Schneid- oder Stanzmauls hineinzieht. Die konkave Ausgestaltung der Schneidkante hat dann den zusätzlichen Vorteil, dass nur ein scherenartiges, punktuelles Abtrennen des Gewebeteils erfolgt, sodass die notwendige aufzubringende Kraft gering gehalten werden kann.
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Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung soll dem Schneid- oder Stanzmaul Flüssigkeit zugeführt werden können. Dabei kann es sich beispielsweise um Wasser handeln. Dies geschieht über eine Leitung, die nahe dem Schneid- oder Stanzmaul austritt. Damit die Flüssigkeit auch in das Innere des Schneid- oder Stanzmauls eindringen kann, soll das Schneidelement eine entsprechende Ausnehmung aufweisen.
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Bei einem besonderen Ausführungsbeispiel der Erfindung, für das auch gesondert Schutz begehrt wird, wird die Vorrichtung als Kürette, das heisst, als Schabvorrichtung verwendet. In diesem Fall ist an der Spitze beziehungsweise am distalen Ende der Führungsschiene ein entsprechendes Schabelement vorgesehen, welches eine relativ scharfe Schneid- oder Schabkante besitzt. Zum Abführen eines abgeschabten Gewebeteils besitzt zusätzlich der feststehende Teil des Schneid- oder Stanzmauls in seinem Boden nahe dem Schabelement eine Öffnung, durch die das abgeschabte Gewebeteil in den Auffangraum des Schneid- oder Stanzelements eindringen kann. Es wird dann durch den oben erwähnten Absaugkanal abgesaugt.
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Wird das Schabelement nicht eingesetzt, das heisst, die Vorrichtung nicht als Kürette verwendet, so soll die eben erwähnte Öffnung in dem feststehenden Teil des Schneid- oder Stanzmauls auch verschliessbar sein. Hierzu ist unterhalb der Führungsschiene ein entsprechender Schliessschieber oder Schliessstreifen vorgesehen, der von einem Griff der Vorrichtung her bedient werden kann. Beispielsweise kann zu diesem Zweck nahe den Zangengriffen der Vorrichtung ein zusätzlicher Abzugschieber vorgesehen werden, der entlang der Führungsschiene gleiten kann und den Schliessschieber bewegt.
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Figurenbeschreibung
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Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugt Auszugsbeispiel sowie anhand der Zeichnungen; diese zeigt in
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1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung zum Abtrennen und Entfernen von Gewebeteilen mit einem geschlossenen Schneid- oder Stanzmaul;
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2 eine vergrössert dargestellte perspektivische Ansicht des distalen Endes der Vorrichtung gemäss 1;
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3 eine vergrössert dargestellte, teilweise durchscheinende Seitenansicht des distalen Endes der Vorrichtung gemäss 1;
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4 eine vergrössert dargestellte perspektivische Draufsicht auf einen Teil des distalen Endes der Vorrichtung gemäss 1;
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5 eine vergrössert dargestellte perspektivische Unteransicht des distalen Endes der Vorrichtung gemäss 1;
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6 einen vergrössert dargestellten durchscheinenden Ausschnitt aus einer Seitenansicht aus der Vorrichtung gemäss 1.
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Die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Abtrennung und Entfernen von nicht näher gezeigten Gewebeteilen, insbesondere aus einem Körper eines Lebewesens, ist ähnlich einer bekannten Gewebestanze ausgebildet. Die Vorrichtung P1 weist eine Führungsschiene (30) auf, die in diesem Ausführungsbeispiele feststehend mit einem Zangengriff verbunden ist. Mit dem Zangengriff (2) ist über ein Drehgelenk (3) ein weiterer Zangengriff (4) verbunden, der eine gelenkige Verbindung (5) mit einer Gleitschiene (31) eingeht. Nach der gelenkigen Verbindung (5) mündet die Gleitschiene (31) in ein Drehventil (7) ein, das in einen Anschlussnippel (8), beispielsweise zum Anschliessen eines Absaugschlauches, übergeht. Durch eine Schliessbewegung der beiden Zangengriffe (2) und (4) gegeneinander erfolgt ein Bewegen der Gleitschiene (31) gegenüber der Führungsschiene (30), wobei die Gleitschiene (31) gemäss 6 eine Nut (34) aufweist, in der ein von der Führungsschiene (30) aufragender Nutenstein (35) geführt ist. Der Nutenstein (35) ist T-förmig ausgebildet. Dem entspricht die Ausgestaltung der Nut (34) als hinterschnittene Nut, wobei ein vorderer Bereich (36) dieser Nut (34) wiederum so ausgebildet ist, dass der Nutenstein (35) in die Nut (34) eingesetzt werden kann. Hierzu entspricht die Kontur des vorderen Bereichs (36) in etwa der Kontur des Nutensteins (35). Dies Anordnung ist bei Knochenstanzen bekannt.
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Auf der Gleitschiene (31) befindet sich eine Leitung (18) zum Zuführen einer Flüssigkeit zu einem Schneid- oder Stanzmaul (32), wobei die Leitung (18) anderenends ebenfalls einen Anschlussnippel (37) aufweist. Dieser dient dem Anschluss der Leitung (18) an eine nicht näher gezeigte Flüssigkeitsquelle.
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Unter der Führungsschiene (30) ist ein Schliessschieber (38) vorgesehen, der in 1 nur mit einem kurzen Abschnitt angedeutet ist, er unterlegt die Führungsschiene (30), wie in 6 teilweise erkennbar, von einem Abzugschieber (39) bis zum Schneid- und Stanzmaul, wie dies später beschrieben wird. Der Abzugschieber (39) kann entlang der Führungsschiene (30) bewegt werden und ist bevorzugt federvorgespannt.
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Das Schneid- und Stanzmaul (32) besteht gemäss den 2 bis 5 aus einem feststehenden Teil (40), welches beispielsweise einstückig mit der Führungsschiene (30) verbunden ist. Es ist trogförmig ausgebildet und besitzt eine U-förmige Randkante (41), die auf der Innenseite eine U-förmige Schneide (42) ausbildet.
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Dem feststehenden Teil (40) ist ein bewegbares Schneidelement (43) zugeordnet, welches über ein Drehgelenk (44) mit der Führungsschiene (30) gekoppelt ist.
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Die Bewegung des Schneidelements (43) um das Drehgelenk (44) erfolgt durch Verschieben der Gleitschiene (31) gegenüber der Führungsschiene (30), wobei die Gleitschiene (31) eine gelenkige Verbindung (45) mit dem Schneidelement (43) eingeht.
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In das Schneidelement (43) ist eine Ausnehmung (46) eingeformt, welche beim Öffnen des Schneidelements (43) einen Durchgriff der Leitung (18) beziehungsweise deren Austrittsöffnung (47) erlaubt, sodass Flüssigkeit aus der Leitung (18) direkt in den Bereich des Schneid- und Stanzmauls (32) eingebracht werden kann.
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In 3 ist erkennbar, dass das Schneidelement (43) eine Schneidkante (48) ausbildet, die beidseits konkav zu einer Spitze (49) des Schneidelements (43) hin verläuft. Dies hat einen besonderen Vorteil, da die Spitze (49) zusammen mit dem feststehenden Teil (40) des Schneid- und Stanzmauls (32) den am weitesten entfernten Teil des Gewebes erfasst beziehungsweise sich in das Gewebe eingräbt und danach erst die Schneidwirkung der Schneidkante (48) zusammen mit der Schneide (42) erfolgt. Dabei erfolgt durch die konkave Ausgestaltung der Schneidkante (48) auch kein linienförmiges Aufeinandertreffen von Schneide (42) und Schneidkante (48), sondern nur ein punktuelles, wie bei einer Schere, wodurch die fortlaufende Schneidwirkung wesentlich erleichtert ist und geringere Kräfte für das Schneiden erforderlich sind.
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In den 4 und 5 ist erkennbar, dass der feststehende Teil (40), das heisst, dessen Boden (50) von einer Öffnung (51) durchsetzt ist. Wie insbesondere in 5 erkennbar, wird diese Öffnung (51) zumindest teilweise von einem Schabelement (52) umrundet, wobei dieses Schabelement (52) eine Innenkontur (53) aufweist, die mit einer Aussenkontur (54) des Schliessschiebers (38) so zusammen wirkt, dass die Öffnung (51) durch den Schliessschieber (38) und das Schabelement (52) verschlossen werden kann.
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Gemäss 4 ist der feststehende Teil (40) des Scheid- und Stanzmauls (32) nicht einstückig mit der Führungsschiene (30) verbunden, sondern Teil eines Aufschubs (55), der einem Deckstreifen (56) aufgeschoben ist, der wiederum von der Führungsschiene (30) abragt. Dabei übergreift der Aufschub (55) mit zwei Randstreifen (57.1) und (57.2) diesen Deckstreifen (56), sodass eine schienenförmige Führung entsteht. Die Randstreifen (57.1) und (57.2) besitzen jeweils eine Ausklinkung (58.1) und (58.2), in die jeweils eine Seitenlasche (59.1) und (59.2) eingelegt beziehungsweise eingebogen ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht ein leichtes Austauschen des Aufschubs (55), wodurch der feststehende Teil (40) des Scheid- und Stanzmauls (32) durch ein anderes Element ersetzt werden kann.
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Ferner ist in dieser 4 besonders deutlich zu erkennen, dass das feststehende Teil (40) einen trogförmigen Auffangraum (60) für Gewebeteile- beziehungsweise -stücke ausbildet, die dann durch einen den Aufschub (55) und die Führungsschiene (30) durchziehenden Absaugkanal (33) abgesaugt werden können.
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Die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung ist folgendes:
Die erfindungsgemässe Vorrichtung P1 kann beispielsweise durch einen Trokar oder entsprechend erzeugte Körperöffnung in den Körper eines Menschen eingeführt werden, um ein Gewebeteil, gleich welcher Art, zu entnehmen. Das Gewebeteil wird in den Bereich des Scheid- oder Stanzmauls (32) gebracht, sodann wird dieses Scheid- oder Stanzmaul (32) geschlossen. Dabei wird mit der Spitze (49) des Schneidelements (43) in das Gewebe eingekrallt und das Gewebeteil in den Auffangraum (60) eingezogen. Durch weiteres Schliessen des Scheidelements (43) erfolgt im Zusammenwirken mit der Schneide (42) des feststehenden Teils (40) ein Abscheren des Gewebeteils.
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Gleichzeitig erfolgt Flüssigkeitszugabe durch die Leitung (18), wobei diese Flüssigkeit auch durch die Ausnehmung (46) in den Auffangraum (60) des Scheid- und Stanzmauls (32) eindringen kann. Diese Flüssigkeit unterstützt ein Absaugen des abgescherten Gewebeteils durch den Absaugkanal (33). Sollte irgendwo das Gewebeteil feststecken, wird es durch die Flüssigkeit noch zusätzlich mitgerissen.
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Während bei der aufgezeigten Vorgehensweise die Öffnung (51) im Boden (50) des feststehenden Teils (40) geschlossen ist, wird bei einem gewünschten Abschaben eines Gewebe- oder Knochenteils diese Öffnung (51) geöffnet, indem der Schliessschieber (38) mittels des Abzugsschiebers (39) zum proximalen Teil der Vorrichtung P1 hin verschoben wird. Die Öffnung (51) wird, wie in 5 gezeigt, geöffnet, wobei tatsächlich der Schliessschieber (38) noch weiter zurückgezogen wird, damit das Schabelement (52) wirksam werden kann. Das Schabelement (52) besitzt eine Schabkante (61), die relativ scharf ausgebildet ist, damit beispielsweise ein Knochen abgekratzt werden kann.
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Das abgeschabte Gewebeteil kann durch die Öffnung (
51) in den Auffangraum (
60) eindringen und wird dort durch den Absaugkanal (
33) abgesaugt, vor allem, nachdem mittels des Abzugsschiebers (
39) der Schliessschieber (
38) nach vorne gegen das Schabelement (
52) hin bewegt worden ist und die Öffnung (
52) verschlossen hat. Bezugszeichenliste
| 1 | | 34 | Nut |
| 2 | Zangengriff | 35 | Nutenstein |
| 3 | Drehgelenk | 36 | vorderer Bereich |
| 4 | Zangengriff | 37 | Anschlussnippel |
| 5 | gelenkige Verbindung | 38 | Schlissschieber |
| 6 | | 39 | Absaugschaber |
| 7 | Ventil | 40 | feststehendes Teil |
| 8 | | 41 | Randkante |
| 9 | | 42 | Schneide |
| 10 | | 43 | Schneidelement |
| 11 | | 44 | Drehgelenk |
| 12 | | 45 | gelenkige Verbindung |
| 13 | | 46 | Ausnehmung |
| 14 | | 47 | Austrittsöffnung |
| 15 | | 48 | Schneidkante |
| 16 | | 49 | Spitze |
| 17 | | 50 | Boden |
| 18 | Leitung | 51 | Öffnung |
| 19 | | 52 | Schabelement/ Kürette |
| 20 | | 53 | Innenkontur |
| 21 | | 54 | Aussenkontur |
| 22 | | 55 | Aufschub |
| 23 | | 56 | Deckstreifen |
| 24 | | 57 | Randstreifen |
| 25 | | 58 | Ausklinkung |
| 26 | | 59 | Seitenlasche |
| 27 | | 60 | Auffangraum |
| 28 | | 61 | Schabkante |
| 29 | | P1 | Vorrichtung |
| 30 | Führungsschiene | | |
| 31 | Gleitschiene | | |
| 32 | Schab- und Stanzmaul | | |
| 33 | Absaugkanal | | |
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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