DE102012108512A1 - Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine, die einen Maschinenkörper aufweist, auf dem ein Messerträger (100) und mehrere Spindeln (93) angeordnet sind, wobei der Messerträger (100) aufweisend: einen Trägerkörper (10), der mindestens eine Aufnahmereihe (11) besitzt, die eine Vielzahl von Aufnahmeausnehmungen (111) bildet, die jeweils eine Öffnung (112) haben, die nach außen offen ist; eine Vielzahl von Klammern (20), die am Trägerkörper (10) angeordnet sind und jeweils einen durchgehenden Aufnahmeraum (21) und eine Öffnung (22) besitzen, wobei die Aufnahmeräume (21) der Klammern (20) mit den Aufnahmeausnehmungen (111) und die Öffnungen (22) mit den Öffnungen (112) fluchten; und eine Vielzahl von Messerhaltern (30), die jeweils ein Spindelverbindungsende (31) und ein Messerverbindungsende (32) besitzen, wobei die Spindelverbindungsenden (31) der Messerhalter (30) eine gleiche Form und Größe haben, wobei die Messerverbindungsenden (32) der Messerhalter (30) entsprechend den Messerklingen eine gleiche oder nicht gleiche Form und Größe haben, wobei die Messerhalter (30) an der Umfangsseite jeweils einen Klemmbereich (33) besitzen, der durch die Öffnung (22) der Klammer (20) in den Aufnahmeraum (21) gesteckt werden kann. Dadurch können die Spindeln der erfindungsgemäßen Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine mit Messerklingen des Messerträgers (100), die unterschiedliche Form und Größe besitzen, verbunden werden, wodurch der Wirkungsgrad erhöht wird und die Kosten reduziert werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine, insbesondere den Messerträger der Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine.
  • Eine Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine besitzt mehrere Spindeln und kann komplizierte Werkstücke oder eine hohe Anzahl von Werkstücken bearbeiten, so dass die Bearbeitung zeit- und kraftsparend ist.
  • Die Messerklingen der Spindeln der Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine müssen ausgetauscht werden. Wenn der Austausch manuell durchgeführt wird, ist dies sehr zeit- und kraftaufwendig. Die Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine weist üblicherweise eine Messerbank und einen Messerträger auf. Durch die Messerbank kann ein aktiver Messeraustausch und durch den Messerträger kann ein passiver Messeraustausch durchgeführt werden. Dadurch benötigt die Messerbank einen Antrieb und besitzt ein größeres Volumen, so dass die Kosten hoch sind. Beim Messerträger wird die Spindel zu dem Messerträger bewegt, um die gewünschte Messerklinge auszuwählen, wodurch der Messerträger keinen Antrieb benötigt, so dass das Volumen verkleinert wird und die Kosten reduziert werden.
  • Die Spindel besitzt ein bestimmtes Format und ist nur für einen bestimmten Messerhalter geeignet. Daher besitzt die herkömmliche Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine nur Messerklingen mit wenigen Formaten. Bei der Bearbeitung eines Werkstücks kann die Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine gleichzeitig nur die Messerklingen mit gleicher Form und Größe verwenden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine zu schaffen, die einen Messerträger aufweist, der Messerklingen mit unterschiedlicher Form und Größe trägt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine zu schaffen, die eine Vielfach-Bearbeitungsfunktion aufweist.
  • Diese Aufgaben werden durch die erfindunsgemäße Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine gelöst, die einen Maschinenkörper aufweist, auf dem ein Messerträger und mehrere Spindeln angeordnet sind, wobei der Messerträger aufweist: einen Trägerkörper, der mindestens eine Aufnahmereihe besitzt, die eine Vielzahl von Aufnahmeausnehmungen bildet, die jeweils eine Öffnung haben, die nach außen offen ist; eine Vielzahl von Klammern, die am Trägerkörper angeordnet sind und jeweils einen durchgehenden Aufnahmeraum und eine Öffnung besitzen, wobei die Aufnahmeräume der Klammern mit den Aufnahmeausnehmungen und die Öffnungen mit den Öffnungen fluchten; und eine Vielzahl von Messerhaltern, die jeweils ein Spindelverbindungsende und ein Messerverbindungsende besitzen, wobei die Spindelverbindungsenden der Messerhalter eine gleiche Form und Größe haben, wobei die Messerverbindungsenden der Messerhalter entsprechend den Messerklingen eine gleiche oder nicht gleiche Form und Größe haben, wobei die Messerhalter an der Umfangsseite jeweils einen Klemmbereich besitzen, der durch die Öffnung der Klammer in den Aufnahmeraum gesteckt werden kann.
  • Jede Aufnahmereihe beinhaltet mehrere Aufnahmeausnehmungsgruppen, wobei die Anzahl der Aufnahmeausnehmungen jeder Aufnahmeausnehmungsgruppe je nach der Anzahl der Spindel gewählt werden kann.
  • Die Klammern sind hufeisenförmig ausgebildet und besitzen eine Elastizität.
  • Die Messerverbindungsenden der Messerhalter sind mit Messerklingen mit unterschiedlicher Form und Größe verbunden.
  • Der Außendurchmesser des Klemmbereiches des Messerhalters ist etwas kleiner als der Innendurchmesser des Aufnahmeraums der Klammer und etwas größer als die Öffnung der Klammer.
  • Der Messerträger weist einen Schutzdeckel auf, der auf dem Trägerkörper angeordnet ist und linear zwischen einer Öffnungsposition und einer Schließposition bewegt werden kann, wobei wenn sich der Schutzdeckel in der Öffnungsposition befindet, die Klammern, die Messerhalter und die Messerklingen außerhalb des Schutzdeckels liegen, und wenn sich der Schutzdeckel in der Schließposition befindet, die Klammern, die Messerhalter und die Messerklingen innerhalb des Schutzdeckels liegen.
  • Der Trägerkörper besitzt an den beiden Außenseiten jeweils eine erste Gleitführung und der Schutzdeckel besitzt an den beiden Innenseiten jeweils eine zweite Gleitführung, die gleitbar mit der ersten Gleitführung verbunden ist.
  • Die ersten Gleitführungen des Trägerkörpers sind durch Gleitnuten und die zweiten Gleitführungen des Schutzdeckels sind durch Gleitschienen gebildet.
  • Die ersten Gleitführungen des Trägerkörpers sind durch Gleitschienen und die zweiten Gleitführungen des Schutzdeckels sind durch Gleitnuten gebildet.
  • Zwischen dem Trägerkörper und dem Schutzdeckel ist ein Antrieb angeordnet, der den Schutzdeckel linear zwischen der Öffnungsposition und der Schließposition bewegen kann.
  • Die erfindungsgemäße Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine kann Messerhalter mit unterschiedlichem Format (wie BT, SK, HSK usw.) verwendet. Je nach dem Formt der Messerhalter können die Klammern verändert werden, so dass die Erfindung für unterschiedliche Messerhalter geeignet ist. Die Messerhalter können mit Messerklingen mit unterschiedlicher Form und Größe verbunden werden, so dass der Wirkungsgrad erhöht wird.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
  • 2 eine perspektivisch Darstellung gemäß 1, wobei sich der Schutzdeckel in der Öffnungsposition befindet,
  • 3 eine perspektivisch Darstellung gemäß 1, wobei sich der Schutzdeckel in der Schließposition befindet,
  • 4 eine schematische Darstellung der Anordnung der Messerklingen gemäß 1,
  • 5 eine Schnittdarstellung der Erfindung gemäß 1, wobei sich der Schutzdeckel in der Öffnungsposition befindet,
  • 6 eine Schnittdarstellung der Erfindung gemäß 1, wobei sich der Schutzdeckel in der Schließposition befindet,
  • 7A bis 7D Darstellungen der Erfindung gemäß 1 beim Abnehmen der Messerklinge,
  • 8A bis 8D Darstellungen der Erfindung gemäß 1 beim Zurücksetzen der Messerklinge.
  • Wege zur Ausführung der Erfindung
  • Die 1 bis 8 zeigen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung, die einen Maschinenkörper und einen Messerträger 100 umfasst.
  • Die erfindungsgemäße Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine weist eine Vielzahl von Spindeln 93 auf. Die Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine gehört zu einer bekannten Technik und wird hier daher nicht detailliert beschrieben. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind vier Spindeln 93 vorgesehen.
  • Der Messerträger 100 weist einen Trägerkörper 10, mehrere Klammern 20, mehrere Messerhalter 30, einen Schutzdeckel 40 und einen Antrieb 50 auf.
  • Wie aus den 1 bis 4 ersichtlich ist, weist der Trägerkörper 10 mehrere Aufnahmereihen 11 auf, die parallel oder in der entgegengesetzten Richtung angeordnet sind. Jede Aufnahmereihe 11 besitzt mehrere Aufnahmeausnehmungsgruppen 14. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel beinhaltet jede Aufnahmeausnehmungsgruppe 14 vier Aufnahmeausnehmungen 111. Jede Aufnahmeausnehmung 111 besitzt eine Öffnung 112, die nach außen offen ist. Selbstverständlich kann die Anzahl der Aufnahmeausnehmung 111 jeder Aufnahmeausnehmungsgruppe je nach der Anzahl der Spindel gewählt werden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind vier Spindeln vorgesehen. Der Trägerkörper 10 besitzt an den beiden Außenseiten jeweils eine erste Gleitführung 12, die durch eine Gleitnut gebildet ist. Auf der Unterseite des Trägerkörpers 10 sind zweite Führungselemente 13 vorgesehen, die durch Gleitnuten gebildet sind.
  • Wie aus den 1 bis 4 ersichtlich ist, sind die Klammern 20 hufeisenförmig ausgebildet, besitzen eine Elastizität und bilden einen durchgehenden Aufnahmeraum 21 und eine Öffnung 22, die nach außen offen ist. Die Klammern 20 sind auf dem Trägerkörper 10 angeordnet, wobei die Aufnahmeräume 21 der Klammern 20 mit den Aufnahmeausnehmungen 111 und die Öffnungen 22 mit den Öffnungen 112 fluchten.
  • Wie aus den 1 bis 4 ersichtlich ist, weisen die Messerhalter 30 ein Spindelverbindungsende 31 und ein Messerverbindungsende 32 auf. Die Spindelverbindungsenden 31 der Messerhalter 30 besitzen eine gleiche Form und Größe. Die Messerverbindungsenden 32 der Messerhalter 30 können entsprechend den Messerklingen unterschiedlich ausgebildet sein. Wenn sie gleich ausgebildet sind, können sie die gleichen Messerklingen tragen. Wenn sie unterschiedlich ausgebildet sind, können sie unterschiedliche Messerklingen 91 tragen, wie es in 4 dargestellt ist. Die Messerhalter 30 besitzen an der Umfangsseite jeweils einen Klemmbereich 33, dessen Außendurchmesser gleich oder kleiner ist als der Innendurchmesser des Aufnahmeraums 21 der Klammer 20 und etwas größer ist als die Öffnung 22 der Klammer 20. Dadurch kann der Klemmbereich 33 des Messerhalters 30 durch die Öffnung 22 in den Aufnahmeraum 21 der Klammer 20 gesteckt und von den beiden Armen der Klammer geklemmt werden, so dass die Messerhalter 30 vorübergehend an den Klammern 20 befestigt sind.
  • Wie aus den 1 bis 3 ersichtlich ist, befindet sich der Schutzdeckel 40 über dem Trägerkörper 10 und weist an den beiden Innenseiten jeweils eine zweite Gleitführung 41, die durch eine Gleitschiene gebildet ist und entlang der ersten Gleitführung 12 des Trägerkörpers 10 gleiten kann.
  • Wie aus den 1 bis 6 ersichtlich ist, ist der Antrieb 50 zwischen dem Trägerkörper 10 und dem Schutzdeckel 40 angeordnet, um den Schutzdeckel 40 entlang den ersten Gleitführungen 12 des ersten Trägerkörpers 10 zu bewegen. Dadurch kann der Schutzdeckel 40 von dem Antrieb 50 zwischen einer Öffnungsposition und einer Schließposition bewegt werden. Wenn sich der Schutzdeckel 40 in der Öffnungsposition befindet, liegen die Klammern 20, die Messerhalter 30 und die Messerklingen 91 außerhalb des Schutzdeckels 40 (2 und 5) und können zum Einsatz genommen werden. Wenn sich der Schutzdeckel 40 in der Schließposition befindet, liegen die Klammern 20, die Messerhalter 30 und die Messerklingen 91 innerhalb des Schutzdeckels 40 (3 und 6) und werden vor Stoß und Schmutz geschützt.
  • Nachfolgend wird die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine und deren Messerträger 100 beschrieben:
    Zunächst werden die ersten Führungselemente 13 des Messerträgers 10 gleitbar mit den zweiten Führungselementen 92 (des Maschinentisches der Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine) verbunden, wodurch der Messerträger 10 entlang den zweiten Führungselementen 92 gleiten kann.
  • Wenn die Spindel 93 der Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine ein Messer auswählen soll, wie es in den 7A, 7B, 7C und 7D dargestellt ist, bewegt der Antrieb 50 den Schutzdeckel 40 in die Öffnungsposition, damit die Klammern 20, die Messerhalter 30 und die Messerklingen 91 außerhalb des Schutzdeckels 40 liegen. Anschließend kann die Spindel 93 nach unten zu dem Messerhalter 30 (7A) der gewünschten Messerklinge (nicht dargestellt) bewegt werden, bis das Spindelverbindungsende 31 des Messerhalters 30 mit der Spindel verbunden ist (7B). Danach bewegt die Spindel 93 den Messerhalter 30 und die Messerklinge durch die Öffnung 22 der Klammer 22, wodurch der Messerhalter 30 von der Klammer 20 getrennt wird (7C). Schließlich kann die Spindel 93 mit dem Messerhalter 30 und der Messerklinge nach oben oder in die Bearbeitungsposition bewegt werden (7D). Dann ist die Messerabnahme beendet.
  • Wenn die Spindel 93 das Messer zurücksetzen soll, wie es in den 8A, 8B, 8C und 8D dargestellt ist (z. B. wenn die Spindel 93 nach der Bearbeitung das Messer zurücksetzt oder das Messer austauscht), bewegt der Antrieb 50 ebenfalls den Schutzdeckel 40 in die Öffnungsposition, damit die Klammern 20 des Trägerkörpers 10 außerhalb des Schutzdeckels 40 liegen. Anschließend wird die Spindel 93 zusammen mit dem Messerhalter 30 und der Messerklinge (nicht dargestellt) nach unten bewegt (8A), bis der Klemmbereich 33 des Messerhalters 30 die Höhe der Öffnung 22 der Klammer 20 erreicht (8B). Danach wird die Spindel 93 horizontal bewegt, damit der Klemmbereich 33 des Messerhalters 30 durch die Öffnung 22 der Klammer 20 in den Aufnahmeraum 21 der Klammer 20 eintritt (8C). Schließlich wird die Spindel 93 nach oben (8D) in die Ursprungsposition oder die Position des Messerhalters der gewünschten Messerklinge bewegt, um diese Messerklinge abzunehmen.
  • Der Messerträger 100 weist mehrere Messerhalter 20 auf, die jeweils ein Spindelverbindungsende 31 mit gleicher Form und Größe zur Verbindung mit der Spindel 93 und ein Messerverbindungsende 32 mit unterschiedlicher Form und Größe zur Verbindung mit der Messerklinge besitzen.
  • Dadurch können die Spindeln der erfindungsgemäßen Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine mit dem Messerträger 100 mit Messerklingen, die unterschiedlicher Form und Größe besitzen, verbunden werden (um z. B. Drehen, Fräsen, Bohren, Schneiden usw. durchzuführen), so dass der Wirkungsgrad erhöht wird.
  • Im obengenannten Ausführungsbeispiel sind die ersten Gleitführungen des Trägerkörpers durch Gleitnuten und die zweiten Gleitführungen des Schutzdeckels durch Gleitschienen gebildet. In der Praxis können die ersten Gleitführungen des Trägerkörpers auch durch Gleitschienen und die zweiten Gleitführungen des Schutzdeckels auch durch Gleitnuten gebildet sein.
  • Die vorstehende Beschreibung stellt nur die bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung dar und soll nicht als Definition der Grenzen und des Bereiches der Erfindung dienen. Alle gleichwertige Änderungen und Modifikationen gehören zum Schutzbereich dieser Erfindung.
  • Bezugszeichenliste
  • 100
    Messerträger
    10
    Trägerkörper
    11
    Aufnahmereihe
    111
    Aufnahmeausnehung
    112
    Öffnung
    12
    erste Gleitführung
    13
    erstes Führungselement
    20
    Klammer
    21
    Aufnahmeraum
    22
    Öffnung
    30
    Messerhalter
    31
    Spindelverbindungsende
    32
    Messerverbindungsende
    33
    Klemmbereich
    40
    Schutzdeckel
    41
    zweite Gleitführung
    50
    Antrieb
    91
    Messerklinge
    92
    zweites Führungselement
    93
    Spindel
    14
    Aufnahmeausnehmungsgruppe

Claims (10)

  1. Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine, die einen Maschinenkörper aufweist, auf dem ein Messerträger (100) und mehrere Spindeln (93) angeordnet sind, wobei der Messerträger (100) aufweisend: einen Trägerkörper (10), der mindestens eine Aufnahmereihe (11) besitzt, die eine Vielzahl von Aufnahmeausnehmungen (111) bildet, die jeweils eine Öffnung (112) haben, die nach außen offen ist, eine Vielzahl von Klammern (20), die am Trägerkörper (10) angeordnet sind und jeweils einen durchgehenden Aufnahmeraum (21) und eine Öffnung (22) besitzen, wobei die Aufnahmeräume (21) der Klammern (20) mit den Aufnahmeausnehmungen (111) und die Öffnungen (22) mit den Öffnungen (112) fluchten, und eine Vielzahl von Messerhaltern (30), die jeweils ein Spindelverbindungsende (31) und ein Messerverbindungsende (32) besitzen, wobei die Spindelverbindungsenden (31) der Messerhalter (30) eine gleiche Form und Größe haben, wobei die Messerverbindungsenden (32) der Messerhalter (30) entsprechend den Messerklingen eine gleiche oder nicht gleiche Form und Größe haben, wobei die Messerhalter (30) an der Umfangsseite jeweils einen Klemmbereich (33) besitzen, der durch die Öffnung (22) der Klammer (20) in den Aufnahmeraum (21) gesteckt werden kann.
  2. Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Aufnahmereihe (11) mehrere Aufnahmeausnehmungsgruppen (14) beinhaltet wobei die Anzahl der Aufnahmeausnehmung (111) jeder Aufnahmeausnehmungsgruppe je nach der Anzahl der Spindel gewählt werden kann.
  3. Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (20) hufeisenförmig ausgebildet sind und eine Elastizität besitzen.
  4. Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messerverbindungsenden (32) der Messerhalter (30) mit Messerklingen (91) mit unterschiedlicher Form und Größe verbunden sind.
  5. Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Außendurchmesser des Klemmbereiches (33) des Messerhalters (30) etwas kleiner ist als der Innendurchmesser des Aufnahmeraums (21) der Klammer (20) und etwas größer ist als die Öffnung (22) der Klammer (20).
  6. Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Messerträger (100) einen Schutzdeckel (40) aufweist, der auf dem Trägerkörper (10) angeordnet ist und linear zwischen einer Öffnungsposition und einer Schließposition bewegt werden kann, wobei wenn sich der Schutzdeckel (40) in der Öffnungsposition befindet, die Klammern (20), die Messerhalter (30) und die Messerklingen (91) außerhalb des Schutzdeckels (40) liegen, und wenn sich der Schutzdeckel (40) in der Schließposition befindet, die Klammern (20), die Messerhalter (30) und die Messerklingen (91) innerhalb des Schutzdeckels (40) liegen.
  7. Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper (10) an den beiden Außenseiten jeweils eine erste Gleitführung (12) und der Schutzdeckel (40) an den beiden Innenseiten jeweils eine zweite Gleitführung (41) besitzt.
  8. Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Gleitführungen (12) des Trägerkörpers (10) durch Gleitnuten und die zweiten Gleitführungen (41) des Schutzdeckels (40) durch Gleitschienen gebildet sind.
  9. Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Gleitführungen (12) des Trägerkörpers (10) durch Gleitschienen und die zweiten Gleitführungen (41) des Schutzdeckels (40) durch Gleitnuten gebildet sind.
  10. Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Antrieb (50), der zwischen dem Trägerkörper (10) und dem Schutzdeckel (40) angeordnet ist und den Schutzdeckel (40) linear zwischen der Öffnungsposition und der Schließposition bewegen kann.
DE102012108512A 2012-01-20 2012-09-12 Mehrspindel-Kombinationsbearbeitungsmaschine Ceased DE102012108512A1 (de)

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