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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Reibungskupplung, insbesondere
für den Antriebsstrang eines Fahrzeugs, umfassend eine
mit einem Antriebsorgan zur gemeinsamen Drehung um eine Drehachse
zu koppelnde Schwungmasse, welche eine erste Reibfläche
bereitstellt, ein Gehäuse, welches in seinem radial äußeren
Bereich an der Schwungsmasse festgelegt ist, eine Anpressplatte,
welche eine zweite Reibfläche bereitstellt und vermittels
einer Mehrzahl von Kopplungseinheiten mit dem Gehäuse zur
gemeinsamen Drehung um die Drehachse und bezüglich des
Gehäuses axial bewegbar gekoppelt ist, eine Kraftbeaufschlagungsanordnung,
welche bezüglich des scheibenartigen Gehäuses
und der Anpressplatte abgestüzt ist zur Beaufschlagung
der Anpressplatte in Richtung auf die Schwungmasse zu, wobei das Gehäuse
durch eine Mehrzahl von in die Schwungmasse eingreifenden Befestigungsbolzen
an dieser festgelegt ist.
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Aus
der
DE 195 13 454
A1 ist eine Reibungskupplung bekannt, bei welcher die Schwungmasse im
Wesentlichen topfartig ausgebildet ist mit einem Bodenbereich und
einem Wandungsbereich. An einer Stirnseite des Wandungsbereichs,
das im Wesentlichen scheibenartig ausgebildete Gehäuse
axial an. Die Befestigungsbolzen, welche das Gehäuse an der
Schwungmasse arretieren, beaufschlagen mit ihren Köpfen
die von der Schwungmasse abgewandt liegende Seite des im Allgemeinen
aus Blechmaterial gefertigten Gehäuses. Da dieses Blechmaterial
auch zum Bereitstellen der Möglichkeit, das Gehäuse durch
plastische Verformung in die gewünschte Form zu bringen,
vergleichsweise weich ist, besteht die Gefahr, dass durch zu feste
Beaufschlagung durch die Köpfe der Befestigungsbolzen Verformungen
des Gehäuses generiert werden. Es ist die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Reibungskupplung, insbesondere für den
Antriebsstrang eines Fahrzeugs vorzusehen, bei welcher die Gefahr
einer Verformung im Bereich des Gehäuses durch die Wechselwirkung
mit Befestigungsbolzen praktisch nicht besteht.
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Erfindungsgemäß wird
diese Aufgabe gelöst durch eine Reibungskupplung, insbesondere
für den Antriebsstrang eines Fahrzeugs, umfassend eine
mit einem Antriebsorgan zur gemeinsamen Drehung um eine Drehachse
zu koppelnde Schwungmasse, welche eine erste Reibfläche
bereitstellt, ein Gehäuse, welches in seinem radial äußeren
Bereich an der Schwungsmasse festgelegt ist, eine Anpressplatte, welche
eine zweite Reibfläche bereitstellt und vermittels einer
Mehrzahl von Kopplungseinheiten mit dem Gehäuse zur gemeinsamen
Drehung um die Drehachse und bezüglich des Gehäuses
axial bewegbar gekoppelt ist, eine Kraftbeaufschlagungsanordnung, welche
bezüglich des scheibenartigen Gehäuses und der
Anpressplatte abgestüzt ist zur Beaufschlagung der Anpressplatte
in Richtung auf die Schwungmasse zu, wobei das Gehäuse
durch eine Mehrzahl von in die Schwungmasse eingreifenden Befestigungsbolzen
an dieser festgelegt ist und wobei an einer von der Schwungmasse
abgewandten Seite des Gehäuses dort, wo Befestigungsbolzen
vorgesehen sind, eine größere Materialhärte
für die Beaufschlagung durch die Befestigungsbolzen bereitgestellt
ist, als in anderen Bereichen des Gehäuses.
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Da
in denjenigen Bereichen, in welchen die Befestigungsbolzen also
in Wechselwirkung mit dem Gehäuse treten, eine größere
Materialhärte vorhanden ist, ist die Gefahr einer Verformung
und damit die Gefahr undefinierter Befestigungszustände
vermieden.
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Die
größere Materialhärte kann beispielsweise
dadurch bereitgestellt werden, dass das Gehäuse dort, wo
die Befestigungsbolzen dieses beaufschlagen, mit größerer
Materialhärte ausgebildet ist, als in anderen Bereichen.
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Alternativ
ist es möglich, dass in Zuordnung zu den Befestigungsbolzen
Unterlegeelemente vorgesehen sind, die bezüglich des Materials
des Gehäuses eine größere Materialhärte
aufweisen.
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Um
das Gehäuse mit dem bzw. den Befestigungbolzen zu einer
Einheit zusammenfassen zu können, ohne zusätzliche
Bauteile zu benötigen, wird vorgeschlagen, dass die Unterlegeelemente
an dem Gehäuse durch Befestigungselemente festgelegt sind,
vermittels welchen die Kopplungseinheiten bezüglich des
Gehäuses festgelegt sind.
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Wenn
in Zuordnung zu mehreren Befestigungsbolzen ein Unterlegeelement
vorgesehen ist, kann die Anzahl an Bauteilen gering gehalten werden.
Wenn weiterhin die Unterlegeelemente nach radial außen
nicht über die Befestigungsbolzen, insbesondere deren Köpfe,
hervorstehen, wird die Beanspruchung zusätzlichen radialen
Bauraums durch die Unterlegeelemente vermieden.
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Die
Kopplungseinheiten können beispielsweise wenigstens eine
Blattfeder umfassen.
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Weiter
kann die Kraftbeaufschlagungsanordnung eine Membranfeder umfassen.
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Die
Ausgestaltung der Reibungskupplung kann derart sein, dass die Kraftbeaufschlagungsanordnung
in ihrem radial äußeren Bereich bezüglich des
Gehäuses und radial weiter innen bezüglich der Anpressplatte
abgestützt ist. Selbstverständlich ist es auch
möglich, diese Reibungskupplung nicht von dem gezogenen
Typ, sondern vom gedrückten Typ auszugestalten, also die
Anpressplatte radial weiter außen zu beaufschlagen, als
die Abstützung am Gehäuse erfolgt.
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Zur
Erlangung einer sehr effizienten radialen Bauraumausnutzung wird
weiter vorgeschlagen, dass die Schwungmasse im Wesentlichen topfartig ausgebildet
ist mit einem die erste Reibfläche bereitstellenden Bodenbereich
und einem radial außen vom Bodenbereich im Wesentlichen
axial sich erstreckenden Wandungsbereich, wobei das Gehäuse scheibenartig
ausgebildet ist und bezüglich einer Stirnseite des Wandungsbereichs
abgestützt und daran festgelegt ist.
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Dabei
können im Wandungsbereich Aussparungen für die
Kopplungseinheiten gebildet sein, so dass auch hierfür
nicht zusätzlicher Bauraum in Anspruch genommen werden
muss.
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Im
Wandungsbereich können weiterhin dort, wo Befestigungsbolzen
vorgesehen sind, axial offene Aussparungen vorgesehen sein.
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Um
Verformungen des Gehäuses durch mangelnde Unterstützung
vermittels des Wandungsbereichs zu vermeiden, wird weiter vorgeschlagen, dass
wenigstens ein Unterlegeelement wenigstens eine Aussparung in Umfangsrichtung überbrückt.
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Die
vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beiliegenden
Figuren detailliert beschrieben. Es zeigt:
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1 eine
Teil-Axialansicht einer Reibungskupplung;
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2 eine
Schnittansicht der Reibungskupplung der 1, geschnitten
längs einer Linie II-II in 1;
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3 eine
eine Schnittansicht der Reibungskupplung der 1, geschnitten
längs einer Linie III-III in 1;
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4 eine
Schnittansicht der Reibungskupplung der 1, geschnitten längs
einer Linie IV-IV in 1;
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5 eine
Schnittansicht der Reibungskupplung der 1, geschnitten
längs einer Linie V-V in 1;
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6 eine
Ansicht der Reibungskupplung der 1 in Blickrichtung
VI in 1;
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7 eine
weitere Teil-Axialansicht einer Reibungskupplung;
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8 eine
Schnittansicht der in 7 dargestellten Reibungskupplung,
geschnitten längs einer Linie VIII-VIII in 7;
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9 eine
Schnittansicht der in 7 dargestellten Reibungskupplung,
geschnitten längs einer Linie IX-IX in 7;
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10 eine
Schnittansicht der in 7 dargestellten Reibungskupplung,
geschnitten längs einer Linie X-X in 7;
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11 eine
Schnittansicht der in 7 dargestellten Reibungskupplung,
geschnitten längs einer Linie XI-XI in 7.
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Die 1 bis 6 zeigen
eine erste Ausgestaltungsform einer Reibungskupplung 10,
mit welcher im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs ein Drehmoment
von einem Antriebsorgan, also beispielsweise einer Kurbelwelle einer
Brennkraftmaschine, in einen Antriebsstrang weitergeleitet werden kann,
beispielsweise auf die Eingangswelle eines Getriebes übertragen
werden kann. Die Reibungskupplung 10 umfasst ein im Wesentlichen
mit topfartiger Gestalt ausgebildetes und als Schwungmasse wirksames
Schwungrad 12. Dieses Schwungrad 12 umfasst einen
im Wesentlichen scheibenartigen Bodenbereich 14, der radial
innen durch eine Mehrzahl von Schraubbolzen 16 an ein um
eine Drehachse A drehbares Anrtriebsorgan, also beispielsweise eine Kurbelwelle,
angeschraubt werden kann. In seinem radial äußeren
Bereich trägt der Bodenbereich 14 einen Anlasserzahnkranz 18.
Ferner geht dort ein integral mit dem Bodenbereich ausgebildeter
Wandungsbereich 20 vom Bodenbereich 14 ab. Das
Schwungrad 12 kann beispielsweise in einem Gussverfahren aus
Metall hergestellt werden.
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Die
Reibungskupplung 10 umfasst ferner ein hier im Wesentlichen
scheibenartig ausgebildetes Gehäuse 22. In seinem
radial äußeren Bereich 24 liegt dieses
Gehäuse 22 an einer Stirnseite 26 des Wandungsbereichs 20 an
und ist, wie im Folgenden dargelegt, durch eine Mehrzahl von Befestigungsbolzen,
beispielsweise Schraubbolzen 28, am Schwungrad 12 festgelegt.
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In
dem von dem Schwungrad 12 und dem Gehäuse 22 umschlossenen
Raumbereich ist eine Anpressplatte 30 angeordnet. Die Anpressplatte 30 liegt
mit einer Reibfläche 32 einer Reibfläche 34 des Schwungrads 12 axial
gegenüber. Zwischen diesen beiden Reibflächen 32 und 34 sind
die Reibbeläge 36 einer allgemein mit 38 bezeichneten
Kupplungsscheibe klemmbar. Diese Reibbeläge 36 sind über
einen Torsionsschwingungsdämpfer 40 mit einem
Nabenbereich 42 der Kupplungsscheibe 38 gekoppelt. Dieser
Nabenbereich 42 kann mit einer Getriebeeingangswelle zur
gemeinsamen Drehung gekoppelt werden.
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Ein
als Kraftbeaufschlagungsanordnung wirksamer Kraftspeicher 54 ist
in seinem radial äußeren Endbereich 56 über
einen Drahtring 58 oder dergleichen am Gehäuse 22 abgestützt
und beaufschlagt weiter radial innen in einem oder mehreren Schneidenbereichen 60 die
Anpressplatte 30. Radial innen kann an dem beispielsweise
als Membranfeder mit im Allgemeinen ebener Struktur ausgebildeten Kraftspeicher 54 im
Bereich von Federzungen 62 desselben ein Ausrückermechanismus 64 ziehend angreifen,
um durch Ziehen der Federzungen 62 in Richtung von dem
Schwungrad 14 weg die durch den Kraftspeicher 54 auf
die Anpressplatte 43 ausgeübte Belastung zu mindern
oder aufzuheben. Die in den Fig. gezeigte Kupplung ist also grundsätzlich
von dem gezogenen Typ.
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Die
Anpressplatte 30 ist im Bereich nach radial außen
vorstehender Kopplungsvorsprünge 44, die vorzugsweise
mit gleichem Umfangsabstand um die Drehachse A herum verteilt angeordnet
sind, über mehrere Kopplungseinheiten 46 mit dem
Gehäuse 22 ebenfalls in dessen radial äußerem
Bereich 24 fest verbunden. Die Kopplungseinheiten 46 umfassen
beispielsweise jeweils zwei gestapelt angeordnete und näherungsweise
in Umfangsrichtung sich erstreckende Blattfedern 48, die
in einem ihrer Umfangsendbereiche beispielsweise über einen
Nietbolzen 50 am radial äußeren Bereich 24 des
Gehäuses 22 festgelegt sind. In ihrem anderen
Endbereich sind die Kopplungseinheiten 46 bzw. Blattfedern 48 jeweils
durch einen in der 1 erkennbaren Schraubbolzen 52 an
einem zugeordneten der Kopplungsvorsprünge 44 festgelegt.
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In
seinem radial äußeren, also radial außerhalb
des radial äußeren Bereichs 56 des Kraftspeichers 54 liegenden
Bereich 24 stellt das Gehäuse 22 in Zuordnung
zu den Kopplungseinheiten 46 jeweils Anlageflächenbereiche 64 bereit,
in welchen die Kopplungseinheiten 46 über die
Nietbolzen 50 an dem Gehäuse 22 festgelegt
sind und an diesem festliegen. Wie man insbesondere in 4 erkennt,
sind diese Anlageflächenbereiche 64 bezüglich
des radial äußeren Bereichs 56 des Kraftspeichers 54 so
angeordnet, dass keine axiale Überdeckung besteht. Insbesondere
die beiden Blattfedern 48 einer jeweiligen Kopplungseinheit 46 sich
im Wesentlichen nicht axial überlappen mit dem radial äußeren
Bereich 56 des Kraftspeichers 54. Zusammen mit
den Endbereichen der Blattfedern 48 ist durch einen jeweiligen
Nietbolzen 50 eine Einlegescheibe 66 festgelegt,
die sich jedoch mit dem radial äußeren Bereich 56 des
Kraftspeichers 54 axial überlappt. Die Gesamtheit
der über den Umfang verteilt liegenden Einlegescheiben 66 bildet
eine Zetrierformation für den Kraftspeicher 54,
so dass dieser in der Reibungskupplung 10 bzw. bezüglich
des Gehäuses 22 und auch der Anpressplatte 30 zentriert
gehalten ist. Hier kann ein geringfügiger Abstand zwischen
den Einlegescheiben 66 und dem radial äußeren
Bereich 56 des Kraftspeichers 54 bestehen, so
dass grundsätzlich hier kein Reibungskontakt bestehen muss.
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Die
Kopplungseinheiten 46 bzw. die Blattfedern 48 derselben
können in Umfangsrichtung gekrümmt verlaufen,
also dem Außenumfang des Kraftspeichers 54 folgen
und diesen somit auch zur Kopplung mit der Anpressplatte 30 axial übergreifen.
In demjenigen Bereich, in welchem die Kopplungseinheiten 46 bzw.
auch die Kopplungsvorsprünge 44 der Anpressplatte 30 liegen,
weist der Wandungsbereich 20 Aussparungen 68 auf,
die zum axial freien Ende des Wandungsbereichs 20 auch
offen sind.
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Durch
die vorangehend beschriebene Ausgestaltung der Reibungskupplung 10 wird
es möglich, die Kopplungseinheiten 46 weit nach
radial außen zu verlagern, so dass sie sich im Wesentlichen auch
im radialen Erstreckungsbereich des Wandungsbereichs 20 erstrecken.
Dementsprechend kann auch der Kraftspeicher 54 radial sehr
groß gebaut werden. Ein gegenseitiges Stören mit
den Kopplungseinheiten 46 kann gleichwohl vermieden werden.
Dieser Effekt kann dadurch noch stärker hervorgebracht
werden, dass die Anlageflächenbereiche 64 an dem
beispielsweise aus Blechmaterial aufgebauten und durch Prägung
und Tiefziehen in die gewünschte Form gebrachten Gehäuse 22 nicht
an der der Stirnseite 26 zugewandten Seite des Gehäuses 22 vorgesehen
sind, sondern an der davon abgewandten Seite, also an der Außenseite
des Gehäuses 22.
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Wie
man insbesondere in den 5 und 6 erkennt,
weist das grundsätzlich flach, also im Wesentlichen scheibenartig
ausgebildete Gehäuse 22 an mehreren Umfangspositionen
axial abgebogene und den Wandungsbereich 20 des Schwungrads 12 radial
außen in axialer Richtung übergreifende Zentrierabschnitte 70 auf.
In Zuordnung zu diesen Zentrierabschnitten 70 ist der Wandungsbereich 20 radial
außen mit einem Rücksprung 72 ausgebildet, welcher
beispielsweise in radialer Richtung so tief ist, dass die Zentrierabschnitte 70 in
radialer Richtung vollständig in diesem Rücksprung 72 aufgenommen werden
können, also nicht über die ansonsten vorhandene
Außenumfangsfläche 74 des Wandungsbereichs 20 hervorstehen.
Dies ist daher von Bedeutung, da derartige Reibungskupplungen 10 allgemein in
radial äußerst begrenzten Bauräumen unterzubringen
sind und somit ein über die Außenumfangsfläche 74 hervorstehender
Bereich des Gehäuses 22 vermieden werden kann.
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Ferner
erkennt man beispielsweise in den 2 und 6,
dass dort, wo die Schraubbolzen 28 das Gehäuse 22 am
Schwungrad 12 festlegen, der Wandungsbereich 22 mit
axial offenen Aussparungen 76 ausgebildet ist. Diese erstrecken
sich in demjenigen axialen Bereich des Wandungsbereichs 22,
in welchem auch der Rücksprung 72 gebildet ist. In
diesem Bereich verlaufen dann die Schraubbolzen 28 außerhalb
des Materials des Schwungrads 12. Erst in dem dann axial
folgenden Bereich sind im Wandungsbereich 20 bzw. im Bodenbereich 14 Gewindebohrungen 78 gebildet,
in welche die Schraubbolzen 28 eingeschraubt sind. Der
Grund für das Vorsehen dieser Aussparungen 76 liegt
darin, dass, wie die 2 dies deutlich zeigt, dort
wo der Rücksprung 72 gebildet ist, der Wandungsbereich 20 mit
deutlich verminderter Materialsträrke gebildet ist und
beim Einbringen von Gewindebohrungen bzw. Schraubbolzen die Gefahr
des Ausbrechens besteht.
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In
der 1 erkennt man, dass die Schraubbolzen 28,
durch welche das Gehäuse 22 am Schwungrad 12 festgelegt
ist, jeweils in Dreiergruppen in Umfangsrichtung näher
beieinander liegend vorgesehen sind, wobei beispielsweise vier derartige Dreiergruppen
gleichmäßig über den Umfang verteilt vorgesehen
sein können. Auf diese Art und Weise wird jeweils zwischen
zwei derartigen Dreiergruppen ausreichend Umfangsraum erhalten,
in welchem dann jeweils eine Kopplungseinheit 46 vorgesehen sein
kann. In Zuordnung zu jeder dieser Gruppen von Schraubbolzen 28 ist
ein Unterlegeelement 80 vorgesehen. Dieses ist der Außenumfangskontur
des radial äußeren Bereichs 24 des Gehäuses 22 angepasst gekrümmt
ausgebildet und liegt zwischen den Köpfen der Schraubbolzen 28 und
dem radial äußeren Bereich 24 des Gehäuses 22.
D. h., die Köpfe der Schraubbolzen 28 beaufschlagen
das Gehäuse 22 über diese Unterlegeelemente 80.
Da das Gehäuse 22 aus im Allgemeinen vergleichsweise
leicht verformbarem Blechmaterial hergestellt werden soll, werden
auf diese Art und Weise verschiedene Vorteile kombiniert. Einerseits
besteht nicht die Gefahr, dass beim festen Anziehen der Schraubbolzen 28 deren
Köpfe sich in das Material des Gehäuses 22 einprägen
und somit undefinierte Befestigungszustände entstehen.
Hierzu ist es insbesondere vorteilhaft, die Unterlegeelemente 80 aus
einem Material herzustellen, das eine größere
Materialhärte aufweist, als das Material des Gehäuses 22,
also beispielsweise aus gehärtetem Stahlblech oder dergleichen.
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Ein
weiterer so eingeführter Vorteil ist, dass das Gehäuse 22 dort,
wo die Schraubbolzen 28 eingebracht werden und mithin im
Wandungsbereich 20 die Aussparungen 76 vorhanden
sind, axial nicht gestützt wäre und beim Anziehen
der Schraubbolzen 28 die Gefahr bestünde, dass
das Gehäuse axial in die Aussparungen 76 hineingezogen
wird und sich dabei undefiniert verformt. Durch die vermittels der
Unterlegeelemente 80 eingeführte Verstärkung
wird jedoch auch dieser Effekt vermieden. Um insbesondere in diesen
Bereich die Stabilität des Gehäuses 22 noch zu
erhöhen, kann dieses in Zuordnung zu einem oder mehreren
der Schraubbolzen 28 im jeweiligen Umfangsbereich mit einer
axialen Ausformung 82 versehen sein, so dass durch den
hierzu erforderlichen Umformungsvorgang eine erhöhte Steifigkeit
des Gehäuses 22 erzielt wird.
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Durch
das Bereitstellen von Unterlegeelementen 80 jeweils für
mehrere Befestigungsbolzen 28 wird auf Grund der besseren
Flächenbelastung eine gleichmäßigere
Belastung des Gehäuses 22 erzielt. Dazu trägt
insbesondere auch bei, dass die Unterlegeelemente 80 sich
in Umfangsrichtung über die Köpfe der Schraubbolzen 28 hinaus
erstrecken.
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Die
Unterlageelemente 80 können selbstverständlich
in Radialrichtung nach innen über die Köpfe der
Schraubbolzen 28 vorstehen, um die Flächenpressung
noch weiter zu vermindern.
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Es
ist selbstverständlich, dass diese Unterlegeelemente 80 nicht
notwendigerweise so gebildet sein müssen, dass sie in Zuordnung
jeweils zu einer Gruppe von Schraubbolzen 28 vorgesehen
sind. Es kann für jeden Schraubbolzen 28 auch
ein separates Unterlegeelement vorgesehen sein. Auch die radiale Dimensionierung
so, dass sie im Wesentlichen exakt derjenigen der Schraubköpfe
entspricht, ist auf Grund der radialen Bauraum sparenden Ausgestaltung
vorteilhaft. Bei einer alternativen Variante könnte auf
die Unterlegeelemente 80 verzichtet werden und das Material
des Gehäuses 22 dort, wo es durch die Schraubbolzen 28 direkt
beaufschlagt wird, durch Induktivhärten oder in sonstiger
Weise härter gemacht werden, als in den sonstigen Bereichen.
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Die 7 bis 11 zeigen
eine alternative Ausgestaltungsform der erfindungsgemäß aufgebauten
Reibungskupplung. Komponenten, welche vorangehend beschriebenen
Komponenten hinsichtlich Aufbau bzw. Funktion entsprechen, sind
mit dem gleichen Bezugszeichen unter Hinzufügung des Anhangs „a"
bezeichnet. In wesentlichen Bereichen besteht hier Übereinstimmung
im Aufbau, insbesondere hinsichtlich der Ausgestaltung des Gehäuses
und des Schwungrades, so dass auf die voranstehenden Ausführungen
verwiesen werden kann.
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Bei
dieser Ausgestaltungsform sind die Kopplungseinheiten 46a bzw.
die hier in Dreierstapeln vorgesehenen Blattfedern 48a in
ihren bezüglich des Gehäuses 22a festgelegten
Endbereichen nicht in direktem, körperlichem Kontakt mit
dem Gehäuse 22a. Es sind beispielsweise scheibenartige
oder mit den Nietbolzen 50a integral ausgebildete Abstandselemente 84a vorgesehen,
welche zwischen den radial äußeren Bereichen 24a des
Ge häuses 22a und den Kopplungseinheiten 46a liegen
und nunmehr die Anlageflächenbereiche 64a für
diese bereitstellen. Diese Anlagebereiche 64a liegen somit
ebenfalls nicht in axialer Überlappung mit dem radial äußeren Bereich 56a des
Kraftspeichers 54a, sondern auf der der Stirnseite 26a des
Wandungsbereichs 20a zugewandten Seite. Auch auf diese
Art und Weise wird ein gegenseitiges Stören der Kopplungseinheiten 46a mit
dem Kraftspeicher 54a bei gleichwohl sehr großer radialer
Bauweise desselben vermieden. Die Abstandselemente 84a liegen,
wie man in 10 erkennt, in geringem radialem
Abstand zum radial äußeren Bereich 56a des
Kraftspeichers 54a und stellen somit wieder eine Zentrierformation
für diesen bereit.
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Weiter
erkennt man beispielsweise in 7, dass
die Unterlegeelemente 80a in Umfangsrichtung sich jeweils
bis in denjenigen Bereich erstrecken, in welchem auch jeweils eine
Kopplungseinheit liegt und dort mit einem Verbindungsabschnitt 86a am
Gehäuse 22a festgelegt sind. Diese Festlegung
kann vorzugsweise mittels der Nietbolzen 50a erfolgen, mit
welchen auch die Kopplungseinheiten 46a bezüglich
des Gehäuses 22a festgelegt sind. Es sei hier darauf
hingewiesen, dass dies selbstverständlich auch bei der
vorangehend beschriebenen Ausgestaltungsform so sein kann, Die Festlegung
der Unterlageelemente 80a bezüglich des Gehäuses 22a kann selbstverständlich
auch in anderer Art und Weise beispielsweise durch Verklebung oder
durch Einsatz separat hierfür vorgesehener Befestigungsbolzen
oder dergleichen erfolgen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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