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Die
Erfindung betrifft eine PTC-Anordnung, bei der die für
elektrische Bauteile üblichen Stromspitzen beim Einschalten
reduziert werden sollen.
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Aus
der Druckschrift
DE
10 2005 042 560 A1 ist ein PTC-Heizregister bekannt, bei
dem die einzelnen Heizmodule unterschiedliche Widerstandswerte aufweisen
und getrennt voneinander ansteuerbar sind.
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Eine
zu lösende Aufgabe besteht darin, eine Anordnung von PTC-Elementen
anzugeben, die eine geringe Differenz zwischen Einschaltstrom und
Betriebsstrom aufweisen.
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Diese
Aufgabe wird durch eine PTC-Anordnung gemäß Anspruch
1 gelöst.
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Die
PTC-Anordnung weist mehrere PTC-Elemente auf. Von diesen PTC-Elementen
weist mindestens ein erster Teil eine erste Referenztemperatur TRef1 auf, die sich von wenigstens einer zweiten
Referenztemperatur TRef2 der restlichen
PTC-Elemente dadurch unterscheidet, dass TRef2 größer
als TRef1 ist.
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Die
Referenztemperatur eines PTC-Elements entspricht in etwa der Temperatur,
bei der der doppelte kleinste Widerstandswert erreicht wird.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform weisen ungefähr
die Hälfte der PTC-Elemente eine erste Referenztemperatur
auf.
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Die
restlichen PTC-Elemente der Anordnung weisen eine zweite Referenztemperatur
auf, die höher ist als die erste Referenztemperatur.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform liegt die Differenz zwischen
der ersten Referenztemperatur und der zweiten Referenztemperatur
vorzugsweise bei mindestens 10°C. Bei einer geringeren
Differenz ist der durch die Anordnung erzielte Effekt geringer beziehungsweise
verschwindet bei zu kleiner Differenz vollständig.
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Bevorzugt
entspricht die Anzahl der PTC-Elemente mit der zweiten höheren
Referenztemperatur in etwa der Anzahl der PTC-Elemente mit der ersten
niedrigeren Referenztemperatur.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform sind die PTC-Elemente
mit der höheren zweiten Referenztemperatur und die PTC-Elemente
mit der niedrigeren ersten Referenztemperatur bevorzugt in abwechselnder
Reihenfolge angeordnet. Durch die abwechselnde Reihenfolge von PTC-Elementen
mit hoher und mit niedriger Referenztemperatur wird eine optimale
Verteilung der PTC-Elemente erreicht, sodass keine größeren
lokalen Bereiche mit ungleichmäßiger Wärmeentwicklung
entstehen. Durch die abwechselnde Reihenfolge kann eine möglichst gleichmäßige
Erwärmung erreicht werden.
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Bei
elektrischen Bauteilen treten beim Einschalten unerwünschte
Stromspitzen auf. Aufgrund der Stromspitzen müssen die
elektrischen Zuführungen und damit die Leitungsquerschnitte,
beziehungsweise zusätzliche Komponenten zur Steuerung wesentlich
stärker ausgelegt werden, was zu erheblichen Mehrkosten
führt.
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Durch
die Anordnung von PTC-Elementen mit hoher und mit niedriger Referenztemperatur
kann eine geringe Differenz zwischen dem Einschaltstrom und dem
Betriebsstrom erreicht werden. Der Einschaltstrom ist der Strom,
der beim Einschalten an den PTC-Elementen anliegt und der Betriebsstrom
ist der Strom, der nach dem Einschalten im weiteren zeitlichen Verlauf
an den PTC-Elementen anliegt. Im Gegensatz zu einer Anordnung mit
PTC-Elementen, bei der alle PTC-Elemente die gleiche Referenztemperatur
aufweisen, wird somit ein möglichst optimales Verhältnis
von Einschaltstrom zu Betriebsstrom erreicht. Verschiebt sich das
Verhältnis der Anzahl der PTC-Elemente zu Gunsten der PTC-Elemente mit
höherer Referenztemperatur bzw. zu Gunsten der PTC-Elemente
mit niedriger Referenztemperatur, so ist das Verhältnis
von PTC-Elementen mit hoher Referenztemperatur zu PTC-Elementen
mit niedriger Referenztemperatur nicht mehr im Optimum, wodurch
sich die Differenz zwischen Einschalt- und Betriebsstrom erhöht.
Bei einer ungleichen Verteilung von PTC-Elementen mit hoher Referenztemperatur und
PTC-Elementen mit niedriger Referenztemperatur erhöht sich
der Einschaltstrom der Anordnung.
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Bei
einer herkömmlichen Anordnungen von PTC-Elementen mit PTC-Elementen
mit gleicher Referenztemperatur ist der Einschaltstrom wesentlich größer
als der im weiteren zeitlichen Verlauf anliegende Betriebsstrom,
so dass bei vielen Anwendungen unerwünschte Stromspitzen
beim Einschalten auftreten. Aufgrund der Stromspitzen müssen
die elektrischen Zuführungen und damit die Leitungsquerschnitte,
beziehungsweise zusätzliche Komponenten zur Steuerung wesentlich
stärker ausgelegt werden, was zu erheblichen Mehrkosten
führt.
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Durch
die oben beschriebene Anordnung von PTC-Elementen mit hoher und
niedriger Referenztemperatur wird eine Differenz zwischen Einschalt-
und Betriebsstrom erreicht, die geringer ist als bei einer Anordnung,
bei der alle PTC-Elemente die gleiche Referenztemperatur aufweisen.
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Bevorzugt
ist der Einschaltstrom größer oder gleich dem
Betriebsstrom. Durch die oben beschriebene Anordnung von PTC-Elementen
mit hoher Referenztemperatur und PTC-Elementen mit niedriger Referenztemperatur
ist es möglich, den Einschaltstrom annähernd an
den Betriebsstrom anzugleichen, so dass der Einschaltstrom bevorzugt
gleich groß, oder zumindest annähernd so groß wie
der Betriebsstrom ist.
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Durch
die geringere Differenz zwischen Einschaltstrom und Betriebsstrom
kann bei Verwendung der Anordnung von PTC-Elementen mit hoher und mit
niedriger Referenztemperatur eine höhere Leistungsauskopplung
erreicht werden. Durch die geringere Differenz zwischen Einschaltstrom
und Betriebsstrom wird vorzugsweise ein höherer Betriebsstrom
bei gleicher Einschaltleistung erreicht.
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Die
Leistungsauskopplung einer Anordnung von PTC-Elementen ist für
die im Betriebszustand erzeugte Wärmemenge äquivalent
zu der dazu benötigten elektrischen Leistung.
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Die
Einschaltleistung ist die elektrische Leistung, die während
des Einschaltvorgangs auftritt. Sie ist äquivalent zu der
Wärmemenge, die notwendig ist, um die Anordnung von der
Umgebungstemperatur auf die Betriebstemperatur zu bringen.
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Gegenüber
einer Anordnung mit PTC-Elementen mit gleicher Referenztemperatur
weist die beschriebene Anordnung mit PTC- Elementen mit hoher und
niedriger Referenztemperatur vorzugsweise einen reduzierten Einschaltstrom
bei gleich bleibendem Betriebsstrom auf.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform kann die Anordnung mit
PTC-Elementen mit hoher und niedriger Referenztemperatur mit einer
geringeren Bestückungsanzahl erfolgen, wobei weiterhin
die gleiche elektrische Restleistung erzielt wird. Die elektrische
Restleistung bezeichnet die Leistung die die Anordnung nach dem
Einschalten an Wärme abgibt. Durch die verringerte Anzahl
an PTC-Elementen kann der Einschaltstrom wesentlich verringert werden.
Durch die ausgewogene Mischbestückung con PTC-Elementen
mit unterschiedlicher Bezugstemperatur kann der Einschaltstrom wesentlich
verringert werden. Im Vergleich zu einer Anordnung bestehend nur
aus PTC-Elementen mit geringerer Referenztemperatur kann zum Erreichen
der gleichen Restleistung die Anzahl der eingesetzten PTC-Elemente
auf zirka 80% reduziert werden.
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Es
wird somit die Anzahl der PTC-Elemente und somit auch die Gesamtoberfläche
der PTC-Elemente reduziert. In Heizanwendungen, bei denen die Elemente
einen thermischen und elektrischen Kontakt zu einem Metallstreifen
aufweisen, wie sie in Heizregistern zu finden sind, ist die Fläche
des gesamten Heizregisters und somit auch die Fläche für den
Wärmeübergang gleich.
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Der
Einschaltstrom ist somit aufgrund der reduzierten Anzahl und der
unterschiedlichen Referenztemperatur geringer, als bei einer Anordnung
bestehend nur aus PTC-Elementen mit geringerer Referenztemperatur.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform ist die PTC-Anordnung
in einem elektrisch nicht leitenden Positionierrahmen mit mehreren
Kavitäten angeordnet. Die PTC-Heizelemente sind in den
Kavitäten angeordnet, wobei die PTC-Heizelemente mit wenigstens
einem flächigen elektrischen Leiter befestigt sind. Der
flächige elektrische Leiter ist bevorzugt auf dem Positionierrahmen
aufgebracht. Bevorzugt ist der flächige elektrische Leiter
auf dem Positionierrahmen aufgeklebt, sodass jede einzelne Kavität
feuchtigkeitsdicht verschlossen ist. Der flächige elektrische Leiter
ist nicht mit den PTC-Heizelementen verklebt, sodass diese in den
Kavitäten in lateraler Richtung flexibel sind. Durch die
bevorzugt beidseitige Abdeckung der PTC-Heizelemente mittels flächiger
elektrischer Leiter ist eine spannungsfreie mechanische Befestigung
und Kontaktierung möglich, wobei eine gleichzeitig eine
größtmögliche Flexibilität erreicht wird.
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Die
Anordnung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen
und den dazugehörigen Figuren näher erläutert.
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Die
nachfolgend beschriebenen Zeichnungen sind nicht als maßstabsgetreu
aufzufassen. Vielmehr können zur besseren Darstellung einzelne
Dimensionen vergrößert, verkleinert oder auch
verzerrt dargestellt sein.
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Elemente,
die einander gleichen oder die die gleiche Funktion übernehmen,
sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
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1 zeigt
den zeitlichen Verlauf der Stromaufnahme einer PTC-Anordnung mit
PTC-Elementen mit jeweils unterschiedlicher Referenztemperatur und
80% der Anzahl der PTC-Elemente im Vergleich mit einer PTC- Anordnung
mit PTC-Elementen mit gleicher Referenztemperatur bei einer Messung
bei 25°C Umgebungstemperatur.
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2 zeigt
den zeitlichen Verlauf der Stromaufnahme einer PTC-Anordnung wie
in 1 bei einer Messung bei 0°C Umgebungstemperatur.
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3 zeigt
den zeitlichen Verlauf der Stromaufnahme einer PTC-Anordnung wie
in 1 bei einer Messung bei –20°C
Umgebungstemperatur.
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4 zeigt
den zeitlichen Verlauf der Stromaufnahme einer PTC-Anordnung mit
PTC-Elementen mit jeweils unterschiedlicher Referenztemperatur bei gleicher
Anzahl der PTC-Elemente im Vergleich mit einer PTC-Anordnung mit
PTC-Elementen mit gleicher Referenztemperatur bei einer Messung
bei 25°C Umgebungstemperatur.
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5 zeigt
den zeitlichen Verlauf der Stromaufnahme einer PTC-Anordnung wie
in 4 bei einer Messung bei 0°C Umgebungstemperatur.
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6 zeigt
den zeitlichen Verlauf der Stromaufnahme einer PTC-Anordnung wie
in 4 bei einer Messung bei –20°C
Umgebungstemperatur.
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7 zeigt
eine schematische Explosionszeichnung der PTC-Anordnung in einem
Positionierrahmen in dreidimensionaler Darstellung
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8 zeigt
eine beispielhafte Anordnung der PTC-Elemente mit unterschiedlicher
Referenztemperatur.
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In 1 ist
ein zeitlicher Verlauf der Stromaufnahme von zwei unterschiedlichen
PTC-Anordnungen dargestellt. Die Kurve 10a zeigt den zeitlichen
Verlauf der Stromaufnahme einer PTC-Anordnung mit PTC-Elementen
mit hoher und niedriger Referenztemperatur. Gegenüber einer
PTC-Anordnung die nur PTC-Elemente mit der gleichen Referenztemperatur
aufweist, werden in der PTC-Anordnung, die in der Kurve 10a dargestellt
ist, nur 80% der Fläche an PTC-Elementen verwendet. Die
Kurve 10a hat ihr Maximum des Einschaltstroms bei 23.8
A. Im weiteren zeitlichen Verlauf sinkt die Kurve auf einen Betriebsstrom
von 18.1 A ab. Die Kurve 10b zeigt den zeitlichen Verlauf
der Stromaufnahme einer PTC-Anordnung mit PTC-Elementen mit gleicher
Referenztemperatur. Die Kurve 10b hat ihr Maximum des Einschaltstroms
bei 26.9 A. Im weiteren zeitlichen Verlauf sinkt die Kurve auf einen
Betriebsstrom von 16.9 A ab. Der Einschaltstrom der Kurve 10a ist
gegenüber der Kurve 10b ist um 2.9 A kleiner.
Der Betriebsstrom nach 60 s ist bei der Kurve 10a im Vergleich
zu Kurve 10b um 1.2 A höher. Die Messung wurde
bei konstant 25°C Umgebungstemperatur durchgeführt.
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Die
Referenztemperatur für die diese und die folgenden Messungen
in den 2 bis 6 lagen bei 140°C bzw.
170°C bei einer Anordnung von PTC-Elementen mit unterschiedlicher
Referenztemperatur, bzw. bei 140°C bei einer Anordnung
mit gleichen PTC-Elementen mit gleicher Referenztemperatur.
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Die
angelegte Spannung betrug bei allen Messungen jeweils 13,5 V bei
einem Widerstand der PTC-Elemente von jeweils 8,2 ± 0,3
Ohm.
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Bei
den Messungen in den 1 bis 3 wurden
bei einer möglichen Maximalbestückung von 17 PTC-Elementen
für die Bestückung mit PTC-Elementen mit unterschiedlicher
Referenztemperatur nur 12 PTC-Elemente verwendet, für die
Anordnung mit PTC-Elementen mit gleicher Referenztemperatur 15 von
17 möglichen. Bei den Messungen in den 4 bis 6 wurden
jeweils 17 PTC-Elemente verwendet.
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Die 2 zeigt
den zeitlicher Verlauf der Stromaufnahme von zwei unterschiedlichen
PTC-Anordnungen. Die Kurve 10a zeigt den zeitlichen Verlauf
der Stromaufnahme einer PTC-Anordnung mit PTC-Elementen mit hoher
und niedriger Referenztemperatur. Gegenüber einer PTC-Anordnung
die nur PTC-Elemente mit der gleichen Referenztemperatur aufweist,
werden in der PTC-Anordnung, die in der Kurve 10a dargestellt
ist, nur 80% der Fläche an PTC-Elementen verwendet. Die
Kurve 10a hat ihr Maximum des Einschaltstroms bei 23.8
A. Im weiteren zeitlichen Verlauf sinkt die Kurve auf einen Betriebsstrom
von 20.9 A ab. Die Kurve 10b zeigt den zeitlichen Verlauf
der Stromaufnahme einer PTC-Anordnung mit PTC-Elementen mit gleicher
Referenztemperatur. Die Kurve 10b hat ihr Maximum des Einschaltstroms
bei 26.9 A. Im weiteren zeitlichen Verlauf sinkt die Kurve auf einen
Betriebsstrom von 19.7 A ab. Der Einschaltstrom der Kurve 10a ist
gegenüber der Kurve 10b ist um 2.9 A kleiner.
Der Betriebsstrom nach 60 s ist bei der Kurve 10a im Vergleich
zu Kurve 10b um 1.2 A höher. Die Messung wurde
bei konstant 0°C Umgebungstemperatur durchgeführt.
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In 3 ist
ein zeitlicher Verlauf der Stromaufnahme von zwei unterschiedlichen
PTC-Anordnungen dargestellt. Die Kurve 10a zeigt den zeitlichen
Verlauf der Stromaufnahme einer PTC- Anordnung mit PTC-Elementen
mit hoher und niedriger Referenztemperatur. Gegenüber einer
PTC-Anordnung die nur PTC-Elemente mit der gleichen Referenztemperatur
aufweist, werden in der PTC-Anordnung, die in der Kurve 10a dargestellt
ist, nur 80% der Fläche an PTC-Elementen verwendet. Die
Kurve 10a hat ihr Maximum des Einschaltstroms bei 23.8
A. Im weiteren zeitlichen Verlauf sinkt die Kurve auf einen Betriebsstrom
von 22.8 A ab. Die Kurve 10b zeigt den zeitlichen Verlauf
der Stromaufnahme einer PTC-Anordnung mit PTC-Elementen mit gleicher
Referenztemperatur. Die Kurve 10b hat ihr Maximum des Einschaltstroms
bei 26.9 A. Im weiteren zeitlichen Verlauf sinkt die Kurve auf einen
Betriebsstrom von 22.8 A ab. Der Einschaltstrom der Kurve 10a ist
gegenüber der Kurve 10b ist um 2.9 A kleiner.
Der Betriebsstrom nach 60 s ist bei der Kurve 10a identisch
zu der Kurve 10b. Die Messung wurde bei konstant –20°C Umgebungstemperatur
durchgeführt.
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Bei
den 1 bis 3 zeigen die Kurven 10a für
eine PTC-Anordnung bei der PTC-Elemente mit hoher und niedriger
Referenztemperatur verwendet werden, einen niedrigeren Einschaltstrom
und im weiteren zeitlichen Verlauf nach 60 s einen etwas höheren
Betriebsstrom, als die Kurven 10b. Der niedrigere Einschaltstrom
wird durch die geringere Anzahl von PTC-Elementen bei einer PTC-Anordnung,
bei der PTC-Elemente mit hoher und niedriger Referenztemperatur
verwendet werden, erreicht.
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Die 4 bis 6 weisen
eine geringfügig unterschiedliche Bestückung mit
PTC-Elementen auf, als in den 1 bis 3 dargestellt
ist. Somit werden in den 4 bis 6 für
die unterschiedlichen Kurven anstelle der Bezugszeichen 10a und 10b die
Bezugszeichen 11a und 11b verwendet.
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Die 4 zeigt
den zeitlicher Verlauf der Stromaufnahme von zwei unterschiedlichen
PTC-Anordnungen. Die Kurve 10a zeigt den zeitlichen Verlauf
der Stromaufnahme einer PTC-Anordnung mit PTC-Elementen mit hoher
und niedriger Referenztemperatur. Gegenüber dem 1 bis 3 werden sowohl
in beiden dargestellten Kurven 10 und 10b PTC-Anordnungen
verwendet bei denen die Fläche identisch ist. Die Kurve 10a hat
ihr Maximum des Einschaltstroms bei 30.3 A. Im weiteren zeitlichen
Verlauf sinkt die Kurve auf einen Betriebsstrom von 17.5 A ab. Die
Kurve 10b zeigt den zeitlichen Verlauf der Stromaufnahme
einer PTC-Anordnung mit PTC-Elementen mit gleicher Referenztemperatur.
Die Kurve 10b hat ihr Maximum des Einschaltstroms wie die Kurve 10a bei
30.3 A. Im weiteren zeitlichen Verlauf sinkt die Kurve auf einen
Betriebsstrom von 15.6 A ab. Der Einschaltstrom der Kurve 10a ist
identisch mit der Kurve 10b. Der Betriebsstrom nach 60
s ist bei der Kurve 10a im Vergleich zu Kurve 10b um
1.1 A höher. Die Messung wurde bei konstant 25°C
Umgebungstemperatur durchgeführt.
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In 5 ist
der zeitliche Verlauf der Stromaufnahme von zwei unterschiedlichen
PTC-Anordnungen dargestellt. Die Kurve 10a zeigt den zeitlichen
Verlauf der Stromaufnahme einer PTC-Anordnung mit PTC-Elementen
mit hoher und niedriger Referenztemperatur. Gegenüber dem 1 bis 3 werden
sowohl in beiden dargestellten Kurven 10 und 10b PTC-Anordnungen
verwendet bei denen die Fläche identisch ist. Die Kurve 10a hat
ihr Maximum des Einschaltstroms bei 30.3 A. Im weiteren zeitlichen
Verlauf sinkt die Kurve auf einen Betriebsstrom von 21.3 A ab. Die
Kurve 10b zeigt den zeitlichen Verlauf der Stromaufnahme
einer PTC-Anordnung mit PTC-Elementen mit gleicher Referenztemperatur. Die
Kurve 10b hat ihr Maximum des Einschaltstroms ebenso wie
die Kurve 10a bei 30.3 A. Im weiteren zeitlichen Verlauf
sinkt die Kurve auf einen Betriebsstrom von 19.1 A ab. Der Einschaltstrom
der Kurve 10a ist identisch mit der Kurve 10b.
Der Betriebsstrom nach 60 s ist bei der Kurve 10a im Vergleich
zu Kurve 10b um 1.4 A höher. Die Messung wurde
bei konstant 0°C Umgebungstemperatur durchgeführt.
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Die 6 zeigt
den zeitlicher Verlauf der Stromaufnahme von zwei unterschiedlichen
PTC-Anordnungen. Die Kurve 10a zeigt den zeitlichen Verlauf
der Stromaufnahme einer PTC-Anordnung mit PTC-Elementen mit hoher
und niedriger Referenztemperatur. Gegenüber dem 1 bis 3 werden sowohl
in beiden dargestellten Kurven 10 und 10b PTC-Anordnungen
verwendet bei denen die Fläche identisch ist. Die Kurve 10a hat
ihr Maximum des Einschaltstroms bei 30.9 A. Im weiteren zeitlichen
Verlauf sinkt die Kurve auf einen Betriebsstrom von 26.3 A ab. Die
Kurve 10b zeigt den zeitlichen Verlauf der Stromaufnahme
einer PTC-Anordnung mit PTC-Elementen mit gleicher Referenztemperatur.
Die Kurve 10b hat ihr Maximum des Einschaltstroms etwas niedriger
als die Kurve 10a bei 30.3 A. Im weiteren zeitlichen Verlauf
sinkt die Kurve auf einen Betriebsstrom von 22.5 A ab. Der Betriebsstrom
nach 60 s ist bei der Kurve 10a im Vergleich zu Kurve 10b um
3.8 A höher. Die Messung wurde bei konstant –20°C
Umgebungstemperatur durchgeführt.
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Bei
den 4 bis 6 zeigen die Kurven 10a für
eine PTC-Anordnung bei der PTC-Elemente mit hoher und niedriger
Referenztemperatur verwendet werden, einen annähernd identischen
Einschaltstrom und im weiteren zeitlichen Verlauf nach 60 s einen
etwas höheren Betriebsstrom, als die Kurven 10b.
Da bei den beiden, in den Kurven 10a und 10b dargestellten,
PTC-Anordnung gleich viele PTC-Elemente verwendet werden ist auch
der Einschaltstrom annähernd gleich groß.
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In 7 ist
eine dreidimensionale Explosionszeichnung des Heizmoduls dargestellt.
Der Positionierrahmen 2 des Heizmoduls weist mehrere Kavitäten 3 auf,
die, vorzugsweise gleichmäßig, über die gesamte
Länge des Positionierrahmens 2 verteilt angeordnet
sind. Die Kavitäten 3 dienen zur Aufnahme von
mehreren PTC-Heizelementen 1. Vorzugsweise weisen die Kavitäten 3 eine
rechteckige Form auf. Die PTC-Heizelemente 1 weisen vorzugsweise
ebenfalls eine rechteckige Form auf. Der Umfang der PTC-Heizelemente 1 ist
vorzugsweise etwas geringer, als der Umfang der Kavität 3.
Die PTC-Heizelmente 1 weisen somit keinen Kontakt zum Randbereich
der Kavitäten 3 auf, so dass die PTC-Heizelemente 1a, 1b innerhalb
der Kavität 3 in lateraler Richtung beweglich
sind. Auf dem Positionierrahmen 2 sind beidseitig flächige
elektrische Leiter 4 aufgebracht. Die flächigen
elektrischen Leiter 4 werden vorzugsweise über
eine Verklebung auf den planen Flächen des Positionierrahmens 2 aufgebracht.
Der Positionierrahmen 2 weist beidseitig einen schmalen Steg 5 auf,
der zur Führung des flächigen elektrischen Leiters 4 dient.
Die Breite des flächigen elektrischen Leiters 4 entspricht
in etwa der Breite der freien planen Fläche des Positionierrahmens 2 zwischen den
beidseitig angeordneten Stegen 5.
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Die 8 zeigt
eine Teilansicht des Positionierrahmens 2 von oben. Die
Kavitäten 3 sind über die gesamte Länge
des Positionierrahmens 2 gleichmäßig
verteilt angeordnet. Der Positionierrahmen 2 weist beidseitig
am Rand einen schmalen Steg 5 auf. Die PTC-Heizelemente 1a mit
hoher Referenztemperatur T1 und die PTC-Heizelemente 1b mit
niedriger Referenztemperatur T2 sind abwechselnd in den Kavitäten 3 des
Positionierrahmens 2 angeordnet. Durch die abwechselnde
Reihenfolge von PTC-Elementen mit hoher und mit niedriger Referenztemperatur
wird eine optimale Verteilung der PTC-Elemente erreicht, sodass
keine größeren lokalen Bereiche mit ungleichmäßiger
Wärmeentwicklung entstehen. Durch die abwechselnde Reihenfolge
kann eine möglichst gleichmäßige Erwärmung
erreicht werden. Um eine möglichst homogene Wärmeverteilung
zu erzielen sollten Vorteilhafterweise eine Abwechselnde Reihenfolge
der Bezugstemperaturen bei den PTC-Elementen für die Bestückung
gewählt werden.
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Obwohl
in den Ausführungsbeispielen nur eine beschränkte
Anzahl möglicher Weiterbildungen der Erfindung beschrieben
werden konnte, ist die Erfindung nicht auf diese beschränkt.
Es ist prinzipiell möglich, eine andere Form des Positionierrahmens für
die Anordnung zu verwenden oder die Elemente in versetzter Lage
zueinander anzuordnen. Die Erfindung ist nicht auf die Anzahl der
schematisch dargestellten Elemente beschränkt.
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Die
Beschreibung der hier angegebenen Gegenstände und Verfahren
ist nicht auf die einzelnen speziellen Ausführungsformen
beschränkt. Vielmehr können die Merkmale der einzelnen
Ausführungsformen – soweit technisch sinnvoll – beliebig
miteinander kombiniert werden.
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- 1
- PTC-Element
- 1a
- PTC-Element
mit hoher Referenztemperatur
- 1b
- PTC-Element
mit niedirger Referenztemperatur
- 10a,
11a
- Verlauf
der Stromaufnahme einer PTC-Anordnung mit PTC-Elementen mit hoher
und niedriger Referenztemperatur
- 10b,
11b
- Verlauf
der Stromaufnahme einer PTC-Anordnung mit PTC-Elementen mit gleicher
Referenztemperatur
- T1
- hohe
Referenztemperatur
- T2
- niedrige
Rferenztemperatur
- 2
- Positionierrahmen
- 3
- Kavität
- 4
- flächiger
elektrischer Leiter
- 5
- Steg
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 102005042560
A1 [0002]