DE102006060702A1 - Benutzerfreundliche Steuerungseinrichtung für Multimediaanlagen - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Steuerungseinrichtung für Multimediaanlagen, welche wahlweise TV, Beamer, Monitor, Receiver für freies oder Bezahltfernsehen, CD-Laufwerk, VCR-Laufwerk, DVD-Laufwerk, Sound- bzw. Audiokomponenten, PC/WWW, Bildtelefon oder andere externe Geräte einmal oder mehrfach enthalten, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs. Sie ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerungseinrichtung vorgesehen wird, die eine Fernbedienung mit nur zwei Bedienelementen ohne Anzeigeelement, ein freiprogrammierbares oder fest programmiertes Steuerteil sowie ein Anzeigeteil enthält, wobei das Anzeigeteil aus anwählbaren, in einer Linie angeordneten Anzeigefeldern zur Anzeige der verfügbaren externen Geräte oder deren unmittelbar aktivierbaren Funktionen besteht und sich im Sichtfeld des Benutzers der Multimediaanlage befindet.

Description

  • Es sind Einrichtungen zur Steuerung von Fernsehgeräten, die durch den Anschluss mehrerer externer Geräte zusätzliche Funktionen wie z. B. das Speichern von Titeln und das Abspielen von Datenträgern ermöglichen, im Folgenden Text Multimediaanlage genannt, bekannt. Sie sind jedoch umständlich in der Handhabung, wie beispielsweise
    • a) separate Fernbedienungen für das Fernsehgerät, den SAT-Receiver, das Bandgerät (VCR), das CD-Laufwerk, das DVD-Laufwerk, für weitere separate Fernbedienungen, z. B. für verschiedene Decoder oder
    • b) universelle Fernbedienungen zur Steuerung des Fernsehgerätes und mehrerer externer Geräte.
  • Beiden vorgenannten Arten von Fernbedienungen mangelt es an Benutzerfreundlichkeit. Diesem Mangel wird von verschiedenen Herstellern versucht, Abhilfe zu schaffen, indem
    • c) Fernbedienungen angeboten werden, die nur einen minimalen Funktionsumfang anzuwählen gestatten, wie z. B. nur Kanal und Lautstärke, wodurch Multimediaanwendungen nicht möglich sind,
    • d) Fernbedienungen entwickelt werden, die mittels einer Datenschnittstelle die Funktionalität der externen Geräte aus dem Internet laden können, die dann auf der Fernbedienung angezeigt und angewählt wird, oder
    • e) ein Beratungssystem mit Menü und „Hilfe-Funktion" eingerichtet wird.
  • Lässt man die unter c genannten Fernbedienungen wegen unzureichender Funktionalität außer Betracht, wird zusammenfassend der Stand der Technik dadurch gekennzeichnet, dass immer mehr Funktionalität in der Fernbedienung konzentriert wird. Die Handhabung der Fernbedienung und die Steuerung der Geräte durch den Benutzer ist zunehmend unübersichtlich. Die Einbeziehung weiterer Geräte, wie Rechnernetze, Personalcomputer (PC), Beamer oder des World Wide Web (WWW) stößt auf diesem Weg auf zunehmende Hindernisse.
  • Die Aufgabe, die mit der vorliegenden Erfindung gelöst werden soll, besteht in der Schaffung einer Steuerungseinrichtung für Multimediaanlagen, welche möglichst einfach im Aufbau und in der Handhabung ist und damit dem Benutzer der Multimediaanlage deren vollen Funktionsumfang leicht handhabbar bietet.
  • Erfindungsgemäß wird zur Steuerung der Multimediaanlage eine Fernbedienung 1, ein Steuerteil 2 und ein Informationsteil 3 gemäß 1 verwendet. Sie werden stets in gleicher Weise genutzt:
    • – Betätigung des Kontakts B der Fernbedienung erzeugt ein Signal zu dem Steuerteil,
    • – das Steuerteil erzeugt Signale zu den externen Geräten und zu dem Informationsteil,
    • – der Zustand der externen Geräte und Datenträger wird dem Steuerteil gemeldet,
    • – auf dem Informationsteil werden die verfügbaren Geräte oder Funktionen angezeigt,
    • – mittels der Kontakte A1 oder A2 der Fernbedienung wird das gewünschte externe Gerät oder die gewünschte Funktion auf dem Informationsteil angewählt,
    • – mittels des Kontakts B der Fernbedienung wird das angewählte externe Gerät oder die angewählte Funktion durch das Steuerteil aktiviert, gleichzeitig wird die Anzeige auf dem Informationsteil dahingehend geändert, dass neben der getätigten Anwahl auch die nun verfügbaren Geräte oder Funktionen angezeigt werden.
  • Der Rückweg zu anderen Geräten oder anderen Funktionen erfolgt durch Anwahl und Aktivierung der linken Felder des Informationsteils, wodurch die bereits vorgenommenen Aktivierungen von Geräten oder Funktionen gelöscht werden.
  • Die Fernbedienung 1 ähnelt in ihrer Form und Handhabung einer Pistole: Sie wird mit dem Handgriff gehalten, die Auslösung erfolgt durch den Zeigefinger, der „Lauf" ist bei Nutzung eines optischen Übertragungssignals auf den Empfänger des Steuerteils 2 gerichtet. Sie enthält nur zwei Bedienelemente: eine Wippe A und einen Kontaktgeber B. Wird die Wippe mit dem Daumen nach links bewegt, wird der Kontakt A1 geschlossen, der eine Linksbewegung des Kursors auf dem Informationsteil 3 bewirkt. Rechts wird der Kontakt A2 geschlossen, der eine Rechtsbewegung des Kursors auf dem Informationsteil bewirkt. Mit dem Zeigefinger wird der Kontakt B betätigt, der das momentan auf dem Informationsteil angezeigte Gerät oder die angezeigte Funktion aktiviert. Wird einer der Kontakte A1, A2 oder B betätigt, wird ein entsprechendes Signal von der Fernbedienung zu dem Steuerteil übertragen.
  • Das Steuerteil 2 setzt die Signale der Fernbedienung 1 in Schalthandlungen um, die den Bildinhalt des bildgebenden Geräts und des Informationsteils 3 verändern. Das bildgebende Gerät ist ein Fernsehgerät, ein Beamer oder ein anderes Gerät gleicher Funktion. Es wird bei ausgeschalteter Anlage durch Betätigung des Kontakts B der Fernbedienung eingeschaltet und auf dem Informationsteil wird eine Zeile mit den verfügbaren externen Geräten angezeigt. Dies können anlagenspezifisch SAT-Receiver, DVD-Geräte, Bandgeräte (VCR), andere Decoder, Computer oder andere Datenspeicher sein. Nach Anwahl und Aktivierung eines externen Geräts werden durch das Steuerteil die nun verfügbaren Funktionen abgefragt und auf den Feldern des Informationsteils angezeigt.
  • Das Informationsteil 3 besteht aus mehreren Anzeigefeldern. Die Anzeigefelder sind in einer Linie angeordnet. In Abhängigkeit von dem aktuellen Zustand der Multimediaanlage werden auf diesen Feldern die verfügbaren externen Geräte, die verfügbaren Hauptfunktionen des angewählten Geräts oder weitere Funktionen zur Ausführung der aktivierten Hauptfunktion angezeigt.
  • Diese erfindungsgemäße Steuerungseinrichtung für Multimediaanlagen hat folgende Vorteile:
    Die Fernbedienung ist leicht handhabbar. Sie ist übersichtlich, da sie nur zwei Bedienelemente enthält und nur die momentan zur Verfügung stehenden Geräte und deren Funktionen, außerhalb der Fernbedienung, im Sichtfeld des Benutzers, angezeigt werden. Der ständig wiederkehrende Bedienvorgang-Anwählen-Aktivieren-Anwählen-Aktivieren- ... macht selbst die Inanspruchnahme bisher komplizierter Gerätefunktionen kinderleicht.
  • Multimediaanlagen, welche wahlweise TV, Beamer, Monitor, Receiver für freies oder Bezahltfernsehen, CD-Laufwerk, VCR-Laufwerk, DVD-Laufwerk, Sound- bzw. Audiokomponenten, PC/WWW, Bildtelefon und andere externe Geräte einmal oder mehrfach enthalten, sind mit den herkömmlichen Bediengeräten und -verfahren für den nicht speziell ausgebildeten Benutzer nicht mehr beherrschbar. Die Erschließung großer, internationaler Marktsegmente erfordert den Einsatz der erfindungsgemäßen Steuerungseinrichtung – der einfachen Fernbedienung, des universellen Steuerteils und des einfach und klar strukturierten Anzeigeteils.
  • Die Möglichkeit der Verbindung der erfindungsgemäßen Steuerungseinrichtung mit dem DVB/MHP-Standard ermöglicht dem Benutzer der Multimediaanlage den problemlosen Zugang zu neuesten Technologien der Information und Kommunikation, sowohl im Konsumbereich als auch bei wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Tätigkeiten.
  • Ausführungsbeispiele
  • Die zwei folgenden Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Steuerungseinrichtung für Multimediaanlagen sind an Hand der wechselnden Anzeigen des Anzeigeteils und der zugehörigen Bedienhandlungen des Benutzers auf der Fernbedienung ausführlich beschrieben. Beide Ausführungsbeispiele stellen in Abhängigkeit von dem Aufbau der zu steuernden Multimediaanlage und den vom Benutzer gewünschten Funktionen der Geräte zwei von vielen möglichen Bedienabläufen dar.
  • Als bildgebendes Gerät sind neben dem Fernsehgerät auch Beamer, Monitore oder andere bildgebende Geräte denkbar. Statt einer IR Signalübertragung von der Fernbedienung zu dem Steuerteil ist auch eine Funkverbindung verwendbar, insbesondere dann, wenn zwischen der Fernbedienung und dem Steuerteil keine optische Verbindung möglich ist. Als Form der Linie, in der die Felder des Anzeigeteils angeordnet sind, sind vorzugsweise eine waagerechte Linie, aber auch eine senkrechte Linie oder beliebig gekrümmte Linien anwendbar. Für die Verbindung zwischen dem Steuerteil und den gesteuerten Geräten ist der USB-Standard, vorrangig der DVB/MHP-Standard oder, für marktbeherrschende Hersteller, ein firmeneigener Standard verwendbar. Die Kontaktgeber B oder C sind vorzugsweise alternativ verwendbar; Ihre gemeinsame Anordnung auf der Fernbedienung erfordert unnötigen Mehraufwand. Die Farben zur Hinterlegung der Felder des Anzeigeteils zur Kennzeichnung von Geräten und Funktionen und weitere technische und gestalterische Details sind frei wählbar und austauschbar.
  • Ausführungsbeispiel 1:
  • Die Multimediaanlage bestehe aus einem Fernsehgerät, einer SAT-Antenne mit SAT-Receiver, einem Bandlaufwerk (VCR), einem DVD-Recorder sowie mehreren Decodern im Bezahlfernsehen. Mehrere Fernbedienungen sind vorhanden, eine universelle Fernbedienung ist nach entsprechender Programmierung geeignet, alle Gerätefunktionen zu aktivieren.
  • Bei Nutzung der Erfindung werden die Fernbedienungen oder die universelle Fernbedienung durch die Fernbedienung 1 mit nur zwei Bedienelementen, der Wippe A und dem Kontakt B, ersetzt. Diese Fernbedienung steuert mittels IR das Steuerteil mit den Signalen der Wippe A (A1 oder A2) und des Kontaktgebers B. Das Informationsteil ist als Fenster auf dem Bildschirm des Fernsehgeräts ausgebildet. Wird im ausgeschalteten Zustand das Signal B gegeben, schaltet das Steuergerät das Fernsehgerät und die externen Geräte ein. Das Steuerteil fragt über eine USB-Schnittstelle die Betriebsbereitschaft der externen Geräte ab und steuert das Informationsteil so, dass folgende Inhalte in den Feldern erscheinen:
    Figure 00050001
  • Nach dieser Anwahl ist das Feld AUS rot hinterlegt. Der Kursor befindet sich auf dem Feld SAT. Dieses Feld ist gelb hinterlegt. Wird der Kursor mittels der Wippe A nach links bewegt und ein Signal mittels des Kontaktgebers B gegeben, wird von dem Steuerteil die Anlage ausgeschaltet. Betätigt der Benutzer jedoch die Wippe A mit den Kontakten A1 und A2, leuchtet das Feld für das jeweils angewählte externe Gerät gelb auf. Wird nun der Kontaktgeber B betätigt, wird das angewählte externe Gerät aktiviert und auf dem Anzeigeteil werden die verfügbaren Funktionen dieses Geräts angezeigt. Die anderen, nicht angewählten Geräte werden in den Bereitschaftsmodus geschaltet. War der SAT-Receiver angewählt, zeigt das Informationsteil jetzt die verfügbaren Sender an:
    Figure 00050002
  • Das zweite Feld von links zeigt das angewählte externe Gerät an. Wird dieses Feld mittels der Wippe A angewählt und mittels des Kontaktgebers B aktiviert, wird durch das Steuerteil der SAT-Receiver ausgeschaltet und auf dem Anzeigeteil wird wieder die Auswahl der möglichen externen Geräte angezeigt. Für das erste Feld von links gilt das oben Gesagte. Da die beiden linken Felder einen Rücksprung bewirken, werden sie rot hinterlegt. Die Senderauswahl erfolgt wie oben gezeigt mittels der Wippe A und des Kontaktgebers B. Ist ein Sender angewählt und aktiviert, wird durch das Steuerteil der Sender auf den Bildschirm geschaltet und auf dem Informationsteil werden die verfügbaren Funktionen angezeigt. Wird das ZDF angewählt, zeigt das Informationsteil:
    Figure 00050003
  • Jetzt dienen die ersten drei Felder von links dem Rücksprung und werden entsprechend rot hinterlegt. Die verfügbaren Funktionen während des Empfangs des ZDF werden wiederum mittels der Wippe A angewählt und mittels des Kontakgebers B aktiviert. Wird das Feld „Videotext" angewählt und aktiviert, wird von dem Steuerteil die Bildinformation „Videotext" des angewählten Senders auf den Bildschirm geschaltet und auf dem Informationsteil werden die Informationen zur Steuerung der Videotextseiten angezeigt:
    Figure 00060001
  • Wieder dienen die rot markierten linken Felder dem Rücksprung. Wird das Feld „vorwärts" angewählt und der Kontaktgeber B festgehalten (Dauerkontakt), läuft die Nummer der Videotextseiten aufwärts bis zu der gewünschten Seitennummer, durch Anwahl und Aktivierung des Felds „rückwärts" läuft die Nummer der Videotextseiten abwärts. Wird das Feld „speichern" angewählt und aktiviert, werden vom Steuerteil auf dem Informationsteil die verfügbaren Speichermedien angezeigt:
    Figure 00060002
  • Sind weitere Speichermedien in der Multimediaanlage vorhanden, werden die Anzeigen vom Steuerteil so lange nach links verschoben, bis im rechten Bereich des Informationsteils alle verfügbaren Speichermedien angezeigt werden. Das Feld „DVD" ist jetzt gelb hinterlegt. Nach Anwahl und Aktivierung eines Speichermediums erfolgt die Speicherung der Videotextseite in dem angewählten Speichermedium, wobei mittels des Steuerteils im Titel des gespeicherten Files die Angaben „Sender", „Datum", „Uhrzeit", „Videotext", „Seitennummer" eingetragen werden. Verlauf und Ende der Speicherung werden durch wechselnde farbige Hinterlegung des Symbols für das gewählte Speichermedium angezeigt.
  • Das Verschieben der Anzeigen im Informationsteilteil erfolgt durch Dauerhaltung der Wippenkontakte A1 (Verschiebung nach rechts) oder A2 (Verschiebung nach links). Dies ermöglicht die Anwahl vieler externer Geräte, vieler Sender, vieler Speicherinhalte usw.
  • In diesem Beispiel wurde nur die Speicherung des Inhalts einer Videotextseite auf einem externen Gerät dargestellt. Alle weiteren Funktionsbäume sind in gleicher Weise mittels der Fernbedienung 1, des Steuerteils 2 und des Informationsteils 3 realisierbar.
  • Ausführungsbeispiel 2:
  • Die Multimediaanlage bestehe aus einem Beamer, Audioboxen, einer SAT-Antenne mit SAT-Receiver, einem DVD-Recorder, mehreren Decodern im Bezahlfernsehen sowie einem Computer mit DVB-Einsteckkarte, Grafikkarte und Soundkarte. Mehrere Fernbedienungen sind vorhanden.
  • Bei Nutzung der Erfindung wird die Fernbedienung mit der Wippe A und dem Kontaktgeber B eingesetzt. Das Informationsteil ist jetzt als separates Gerät ausgeführt, das die einzelnen Anzeigefelder in einer gekrümmten, bogenförmigen Linie enthält. Von der Fernbedienung werden die Signale zu dem Steuerteil mittels Funk verschlüsselt übertragen. Die externen Geräte und das Informationsteil sind mit dem Steuerteil nach dem DVB-Standard (Digital Video Broadcasting) bei Nutzung der Multimedia Home Platform (MHP) verbunden, mittels dessen die externen Geräte und das Informationsteil gesteuert werden.
  • Wird im ausgeschalteten Zustand das Signal B gegeben, schaltet das Steuergerät den Beamer und die externen Geräte ein. Das Steuerteil fragt die Betriebsbereitschaft der externen Geräte ab und steuert das Informationsteil so, dass folgende Anzeigen erscheinen:
    Figure 00070001
  • Nach dieser Anwahl ist das Feld AUS auf dem Informationsteil magenta hinterlegt. Der Beamer ist eingeschaltet, jedoch ohne Bildsignal. Wird das Feld AUS angewählt und der Kontaktgeber B betätigt, wird von dem Steuerteil die Multimediaanlage ausgeschaltet. Betätigt der Benutzer jedoch die Wippe A mit den Kontakten A1 und A2, leuchtet das Feld für das jeweils angewählte externe Gerät hell auf. Wird nun der Kontaktgeber B betätigt, wird das angewählte externe Gerät aktiviert und auf dem Informationsteil werden die verfügbaren Funktionen dieses Geräts angezeigt. Die anderen, nicht angewählten externen Geräte werden ausgeschaltet.
  • War PC angewählt, zeigt das Informationsteil
    Figure 00070002
  • Wird mit dem Kontaktgeber B das hell hinterlegte Feld „Film" aktiviert, zeigt das Informationsteil
    Figure 00070003
  • Wird mit der Wippe A das Feld „Archiv 3" angewählt und mit dem Kontaktgeber B aktiviert, zeigt das Informationsteil
    Figure 00070004
  • Wird mit der Wippe A das Feld „Titel 2" angewählt und mit dem Kontaktgeber B aktiviert, wird von dem Steuerteil mittels des Beamers der Titel 2 projeziert und das Informationsteil zeigt die nun verfügbaren Funktionen an:
    Figure 00080001
  • Hier ist die Anzeige auf dem Informationsteil bereits mehrere Felder nach links verschoben. Wird nun mittels der Wippe A das Feld „Kopieren" angewählt und mittels des Kontaktgebers B aktiviert, zeigt das Informationsteil im rechten Teil die verfügbaren Speichermedien an.
  • Figure 00080002
  • Wird nun das Feld „DVD" angewählt und aktiviert, wird der Titel 2 aus dem Archiv 3 auf die DVD gebrannt. Die Dauer der Übertragung und die Fertigmeldung werden durch Farbumschlag in dem Feld „DVD" angezeigt. Die Steuerung der Geräte erfolgt wiederum durch das Steuerteil.
  • In diesem Beispiel wurden nur die Anzeige und die Speicherung eines Titels aus einem Archiv auf einem externen Gerät dargestellt. Alle weiteren Funktionsbäume sind in gleicher Weise mittels der Fernbedienung 1, des Steuerteils 2 und des Informationsteils 3 realisierbar.
  • 1
    Fernbedienung
    2
    Steuerteil
    3
    Informationsteil

Claims (6)

  1. Einrichtung zur Steuerung Bild und Ton gebender Geräte, wie TV, Receiver, CD, DVD, PC, die zu einer Multimediaanlage verbunden sind, bestehend aus einer Fernbedienung 1, einem Steuerteil 2 und einem Informationsteil 3, dadurch gekennzeichnet, – dass die Fernbedienung 1 die Konstruktionsmerkmale Handgriff, Abzug und Lauf wie eine Pistole aufweist, wobei sie – ausschließlich nur eine Wippe A mit zwei alternativen Kontakten A1 und A2, die von dem Daumen des Benutzers betätigt wird, wodurch der Kursor auf dem Informationsteil von Feld zu Feld bewegt wird und – einen Kontaktgeber B, der im Abzug angeordnet ist und von dem Zeigefinger des Benutzers betätigt wird, wodurch das auf dem Informationsfeld angewählte Gerät oder die dort angewählte Funktion aktiviert wird, enthält, – dass das Steuerteil 2 – die externen Geräte, wie Receiver, CD, DVD, PC nach den Steuersignalen der Fernbedienung steuert und Meldungen von den externen Geräten empfängt, – das Bildsignal von dem aktiven externen Gerät auf das bildgebende Gerät, wie TV, Beamer, Monitor schaltet und – das Informationsteil so steuert, dass auf den Feldern des Informationsteils die verfügbaren externen Geräte sowie nach Aktivierung eines externen Geräts dessen verfügbare Funktionen angezeigt werden und – dass das Informationsteil 3 aus – in einer Linie angeordneten – anwählbaren Feldern besteht, welche in Abhängigkeit von dem jeweiligen Zustand der Multimediaanlage – die verfügbaren externen Geräte, – die verfügbaren Funktionen des angewählten externen Geräts sowie – die Rücksprungmöglichkeiten zu anderen Funktionen oder externen Geräten anzeigen.
  2. Steuerungseinrichtung nach Anspruch 1 für Multimediaanlagen, die nur Bild oder Ton darbieten.
  3. Fernbedienung nach Anspruch 1, jedoch ohne Kontaktgeber B, bei der ein Kontaktgeber C auf der Wippe A, mit gleicher Funktion wie der Kontaktgeber B, angeordnet ist.
  4. Fernbedienung nach Anspruch 1 oder Anspruch 3, jetzt mit beiden Kontaktgebern B und C ausgestattet, wobei die Schaltfunktionen anlagenabhängig auf die Kontaktgeber B und C aufgeteilt sind.
  5. Fernbedienung nach Anspruch 1, Anspruch 3 oder Anspruch 4, deren Wippe für Rechtshänder, für Linkshänder oder kombiniert für Rechts- und Linkshänder ausgebildet ist, indem der Bewegungsbereich des rechts Daumens, des linken Daumens oder beider Daumen bei der geometrischen Gestaltung der Wippe berücksichtigt ist.
  6. Steuerteil nach Anspruch 1, ausgebildet als freiprogrammierbare, maskenprogrammierbare oder verdrahtungsprogrammierte Komponente.
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