DE10115034A1 - Gelenkmechanismus für einen Fahrzeugsitz und Fahrzeugsitz, der mit einem solchen Mechanismus ausgestattet ist. - Google Patents

Gelenkmechanismus für einen Fahrzeugsitz und Fahrzeugsitz, der mit einem solchen Mechanismus ausgestattet ist.

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Abstract

Gelenkmechanismus mit einem beweglichen Flansch (8), der mit einer kreisförmigen Zahnung (13) versehen ist, und mit einem festen Flansch (7), der erste und zweite gezahnte Sperren (11, 25) trägt, die radial gleiten, um mit der Zahnung in Eingriff zu kommen. Die erste Sperre gleitet normalerweise ohne Umfangsspiel am festen Flansch, während die zweite Sperre mit Spiel zwischen zwei Führungen (14) gleitet, die zur Zahnung hin divergieren und mit dieser zwei Räume in Form von Keilen (45) bilden, die zwei Keile (44) aufnehmen, die beiderseits der zweiten Sperre vorspringen.

Description

Die Erfindung betrifft Gelenkmechanismen für Fahrzeugsitze und Sitze, die mit solchen Mechanismen ausgestattet sind.
Insbesondere betrifft die Erfindung einen Gelenkmechanismus für einen Fahrzeug­ sitz, der Folgendes aufweist:
  • - erste und zweite starre Beschläge, die um eine Rotationsachse gegeneinander verschwenkbar befestigt sind,
  • - eine mit dem ersten Beschlag fest verbundene Zahnung, die mindestens einen auf der Rotationsachse zentrierten Kreisbogen bildet,
  • - mindestens ein gezahntes Verriegelungsorgan, das an dem zweiten Beschlag im Wesentlichen ohne Spiel in einer Umfangsrichtung befestigt ist, solange der Gelenkmechanismus kein Moment erfährt, das einen bestimmten Normalwert übersteigt, wobei das Verriegelungsorgan in einer im Wesentlichen radialen Richtung beweglich ist, zwischen einer aktiven Position einerseits, in der es im Eingriff mit der Zahnung des ersten Beschlags steht und die ersten und zweiten Beschläge gegeneinander verriegelt, und einer gelösten Position andererseits, in der es nicht in die Zahnung des ersten Beschlags eingreift (beispielsweise kann das Verriegelungsorgan in radialer Richtung gleiten oder gegebenenfalls um eine am Ende eines Hebelarms gelegene Achse verschwenken; in diesem Fall kann der gezahnte Teil des Verriegelungsorgans eine krumme, die radiale Richtung tangierende Bahn beschreiben),
  • - und eine Steuervorrichtung, mit der das Verriegelungsorgan wahlweise in seine aktive oder in seine gelöste Position gebracht werden kann.
In der EP-A-0 720 930 ist ein Beispiel eines solchen Gelenkmechanismus beschrieben, der völlig zufrieden stellend ist.
Angesichts immer strenger werdender Sicherheitsnormen kann es sich jedoch in bestimmten Fällen als nützlich erweisen, die Widerstandsfähigkeit von Gelenkmechanismen der oben beschriebenen Art zu erhöhen, damit sie im Falle eines Unfalls, wenn sie besonders hohen Drehmomenten ausgesetzt sind, möglichst nicht brechen.
Hierzu ist ein Gelenkmechanismus der in Rede stehenden Art erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass
  • - er zusätzlich mindestens ein Sperrorgan mit einer Zahnung aufweist, die mit der Zahnung des ersten Beschlags in Eingriff kommen kann, wobei dieses Sperrorgan derart am zweiten Beschlag befestigt ist, dass seine Zahnung ein gewisses Spiel in Umfangsrichtung besitzt, und wobei das Sperrorgan zwischen einer aktiven Position einerseits, in der es in Eingriff mit der Zahnung des ersten Beschlags steht, und einer gelösten Position andererseits, in der es nicht in die Zahnung des ersten Beschlags eingreift, beweglich ist,
  • - und dadurch, dass die Steuervorrichtung das Sperrorgan und das Ver­ riegelungsorgan simultan entweder in deren aktive oder gelösten Position setzen kann,
  • - und dadurch, dass der zweite Beschlag mindestens eine Führung aufweist, die normalerweise durch das Spiel in Umfangsrichtung vom Sperrorgan getrennt ist, wobei diese Führung mit einer zum Sperrorgan gehörenden seitlich hervorstehenden Anlagefläche zusammenwirken kann, wenn das Sperrorgan durch Keileffekt gegen die Zahnung des ersten Beschlags gedrückt wird, wenn der Gelenkmechanismus ein Moment erfährt, das den Normalwert übersteigt und das Umfangsspiel des Sperrorgans beseitigt, wenn dieses zu seiner Führung verschoben wird.
Dank dieser Anordnungen wird die Verriegelung des Gelenkmechanismus durch das Sperrorgan verstärkt, wenn der Mechanismus ein starkes Drehmoment erfährt.
Außerdem erlaubt das Umfangsspiel des Sperrorgans gegenüber dem zweiten Beschlag nicht nur, das Sperrorgan in normalen Zeiten trotz seiner vorspringenden Anlagefläche in seine gelöste Position zu verschieben, sondern gewährleistet auch, dass das Sperrorgan vollständig im Eingriff mit der Zahnung des ersten Beschlags steht, solange es sich nicht in seiner gelösten Position befindet.
Bei bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung kann man eventuell auf die eine und/oder andere der folgenden Anordnungen zurückgreifen:
  • - der zweite Beschlag besitzt zwei Führungen, die das Sperrorgan einrahmen und normalerweise durch das Umfangsspiel vom Sperrorgan getrennt sind, wobei diese Führungen jeweils mit zwei zum Sperrorgan gehörenden Anlageflächen zusammenwirken können, wenn das Sperrorgan durch einen Keileffekt gegen die Zahnung des ersten Beschlags gedrückt wird, wenn der Gelenkmechanismus ein Moment erfährt, das den Normalwert übersteigt und das Umfangsspiel des Sperrorgans beseitigt;
  • - das Sperrorgan ist gleitend in einer im 'Wesentlichen radialen Richtung zwischen seinen beiden Führungen befestigt, wobei die Führungen jeweils zwei Anlagebereiche besitzen, die im Wesentlichen in punktuellem Kontakt mit dem Verriegelungsorgan platziert sind, wobei ein gewisses Winkelspiel des Ver­ riegelungsorgans vorhanden ist, das dem Umfangsspiel der Zahnung des Sperr­ organs entspricht;
  • - die Anlagefläche des Sperrorgans bildet mit der Zahnung des Sperrorgans einen Keil, der seitlich gegenüber dem Sperrorgan vorspringt;
  • - die Führung des Sperrorgans grenzt mit der Zahnung des ersten Beschlags einen Raum in Form eines Keils ab, der sich zur entsprechenden Anlagefläche des Sperrorgans hin öffnet;
  • - die Steuervorrichtung weist Folgendes auf:
    • - eine rotierende Nocke, die elastisch in eine Ruhestellung gepresst wird, wo sie das Verriegelungsorgan in seine aktive Position bringt,
    • - und mindestens eine Steuerplatte, die mit der Nocke fest verbunden ist und das Verriegelungs- und das Sperrorgan zumindest teilweise bedeckt, wobei diese Steuerplatte Ausschnitte aufweist, die mit am Verriegelungs- und am Sperrorgan vorgesehenen vorspringenden Kulissensteinen zusam­ menwirken können, sodass das Verriegelungs- und das Sperrorgan gleich­ zeitig in ihre gelöste Position gebracht werden, wenn die Nocke in eine Betätigungsposition verschoben ist;
  • - das Sperrorgan wird durch eine Feder, die es mit dem zweiten Beschlag ver­ bindet, in seine aktive Position gepresst;
  • - der Ausschnitt der Steuerplatte umfasst eine Nockenfläche in Form einer Rampe, die das Sperrorgan in seiner aktiven Position halten kann, wenn sich die Nocke in ihrer Betätigungsposition befindet;
  • - die Steuervorrichtung umfasst
    • - eine rotierende Nocke, die elastisch in eine Ruhestellung gepresst wird, in der die Nocke das Verriegelungsorgan in seine aktive Position setzt, und
    • - mindestens eine Steuerplatte, die mit der Nocke fest verbunden ist und das Verriegelungs- und das Sperrorgan zumindest teilweise bedeckt, wobei diese Steuerplatte einen Ausschnitt aufweist, der mit einem vorspringen­ den Kulissenstein am Verriegelungsorgan zusammenwirken kann, um das Verriegelungsorgan in seine gelöste Position zu setzen, wenn die Nocke in eine Betätigungsposition verschoben ist, und wobei die Steuerplatte darüber hinaus eine Nockenfläche aufweist, die mit einem vorspringenden Kulissenstein am Sperrorgan zusammenwirken kann, sodass das Sperr­ organ in seine aktive Position verschoben wird, wenn die Nocke in ihre Betätigungsposition verschoben wird, wobei das Sperrorgan elastisch in seine gelöste Position gepresst wird;
  • - das Sperrorgan wird von einem elastischen Organ, das an der Zahnung des ersten Beschlags anliegt, elastisch in seine gelöste Position gepresst;
  • - das elastische Organ weist eine Anlageplatte in Form eines Kreissektors auf, die an der Zahnung des ersten Beschlags anliegt, und mindestens einen elastischen Lappen, der mit der Anlageplatte fest verbunden und in eine im Sperrorgan vorgesehene Aussparung eingefügt ist;
  • - das elastische Organ ist ein Metalldraht, der mindestens ein äußeres Teilstück in Form eines Kreisbogens aufweist, das an der Zahnung des ersten Beschlags anliegt, wobei sich dieses kreisbogenförmige Teilstück in mindestens einem Zweig fortsetzt, der zu einer Klammer umgebogen ist und dessen Ende in eine Aussparung des Sperrorgans eingefügt ist;
  • - das elastische Organ umfasst zwei kreisbogenförmige Teilstücke, die durch einen V-förmigen, rückspringenden Abschnitt miteinander verbunden sind, wo­ bei jedes der kreisbogenförmigen Teilstücke von einem Zweig verlängert wird, der zu einer Klammer umgebogen ist und in Windungen endet, die gemäß einer zur Rotationsachse parallelen Achse aufgewickelt und in eine Aussparung im Sperrorgan eingefügt sind, wobei mindestens eine der Wicklungen mit Spiel in die entsprechende Aussparung eingefügt ist;
  • - der Gelenkmechanismus umfasst:
    • - zwei einander diametral gegenüberliegende Verriegelungsorgane und
    • - zwei einander ebenfalls diametral gegenüberliegende Sperrorgane, die im Wesentlichen im rechten Winkel zu den beiden Verriegelungsorganen angeordnet sind;
  • - der Gelenkmechanismus umfasst ein Sperrorgan und zwei Verriegelungsorgane, die symmetrisch bezüglich des Sperrorgans angeordnet sind, wobei das Sperr­ organ mit jedem Verriegelungsorgan einen Winkel zwischen 100 und 170 Grad bezüglich der Rotationsachse bildet;
  • - die Steuervorrichtung umfasst eine rotierende Nocke, die elastisch in eine Ruhestellung gepresst wird, in der die Nocke die Verriegelungsorgane in ihrer aktiven Position hält, wobei die Nocke, erste, zweite und dritte Anlageflächen aufweist, die radial nach außen vorspringen und um die Rotationsachse herum verteilt sind, wobei die ersten und zweiten Anlageflächen der Nocke gegen die Verriegelungsorgane zur Anlage kommen können, wenn sich die Nocke in der Ruhestellung befindet, und die dritte Anlagefläche der Nocke symmetrisch in Bezug auf die erste und zweite Anlagefläche angeordnet ist und sich radial auf einen mit dem zweiten Beschlag fest verbundenen Anschlag stützen kann, wenn sich die Nocke in Ruhestellung befindet, wobei der Anschlag die Verschiebung des Sperrorgans begrenzt.
Außerdem hat die Erfindung einen Fahrzeugsitz zum Gegenstand, der ein Sitzkissen und eine Rückenlehne aufweist, die miteinander durch mindestens einen Gelenk­ mechanismus der oben erläuterten Art verbunden sind.
Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsformen hervor, die lediglich als nicht einschränkende Beispiele dienen und auf die beigefügten Zeichnungen Bezug nehmen.
Fig. 1 ist eine schematische Ansicht eines Fahrzeugsitzes mit einem Gelenkmechanismus gemäß einer ersten Ausfüh­ rungsform der Erfindung.
Fig. 2 zeigt einen Axialschnitt eines Gelenkmechanismus in Ruhestellung, mit dem der Sitz von Fig. 1 ausgestattet ist.
Fig. 3 ist eine Schnittansicht entlang der durchbrochenen Linie III-III von Fig. 2.
Fig. 4 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung eines der Sperrorgane des Gelenkmechanismus von Fig. 3 mit seiner Feder.
Fig. 5 ist eine geschnittene Detailansicht entlang der Linie V-V von Fig. 3.
Fig. 6 und 7 sind ähnliche Ansichten wie in Fig. 3 und zeigen den Gelenkmechanismus in seiner Betätigungsposition bezie­ hungsweise bei Anliegen eines starken Drehmoments an der Sitzrückenlehne.
Fig. 8 ist eine ähnliche Ansicht wie in Fig. 3 und zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 9 ist eine schematische Ansicht eines Sitzes, bei dem sich die Neigung der Rückenlehne mithilfe mindestens eines Gelenkmechanismus gemäß einer dritten Ausführungs­ form der Erfindung einstellen lässt.
Fig. 10 und 11 sind Schnittansichten entlang der Linie X-X von Fig. 11 beziehungsweise entlang der Linie XI-XI von Fig. 10 des Gelenkmechanismus im Sitz von Fig. 9, die die Ruhestellung des Gelenkmechanismus zeigen (um die Abbildung klarer zu machen, sind die Sperren und die Nocke des Gelenkmechanismus nicht geschnitten dar­ gestellt, und die Steuerplatte des Mechanismus oberhalb der Schnittebene wurde in punktierter Linie dargestellt).
Fig. 12 und 13 sind Detailansichten, die die mittlere Feder und den Lappen zur Steuerung des Mechanismus der Fig. 10 und 11 zeigen.
Fig. 14 ist eine entlang der Linie VI-VI von Fig. 11 auf der Höhe einer der Sperren des Mechanismus der Fig. 10 und 11 geschnittene Detailansicht.
Fig. 15 ist eine Unteransicht eines Federblatts, das an der Sperre von Fig. 14 vorgesehen ist.
Fig. 16 und 17 sind den Fig. 11 beziehungsweise 14 ähnlich und zeigen die Betätigungsposition des Gelenkmechanismus.
Fig. 18 und 19 sind den Fig. 11 beziehungsweise 14 ähnlich und zei­ gen eine vierte Ausführungsform der Erfindung.
In den einzelnen Figuren tragen identische oder ähnliche Elemente die gleichen Bezugszeichen.
Wie schematisch in Fig. 1 dargestellt, betrifft die Erfindung einen Fahrzeugsitz 1, insbesondere einen Kraftfahrzeug-Vordersitz, der Folgendes aufweist:
  • - zum einen ein Sitzkissen 2, das am Boden 3 des Fahrzeugs befestigt ist, und
  • - zum anderen eine Rückenlehne 4, die mithilfe mindestens eines von einem Steuerhebel 6 oder Ähnlichem gesteuerten Gelenkmechanismus 5 um eine horizontale Querachse X verschwenkbar ist.
Wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt, weist der Gelenkmechanismus 5 Folgendes auf
- einen Flansch 7 aus Metall, der im vorliegenden Fall fest und mit dem starren Beschlag des Sitzkissens 2 fest verbunden ist,
  • - einen Flansch 8 aus Metall, der im vorliegenden Fall beweglich und mit dem Beschlag der Rückenlehne 4 fest verbunden ist,
  • - eine Einfassung 9 aus Metall, die an den äußeren Umfang des festen und des beweglichen Flansches gecrimpt ist und mit diesen ein geschlossenes rundes Gehäuse festlegt, und
  • - eine Verriegelungsvorrichtung 10, die in diesem Gehäuse enthalten ist und den Flansch 8 gegenüber dem festen Flansch 7 verriegeln kann, solange der Hebel 6 nicht betätigt wird.
Diese Verriegelungsvorrichtung 10 kann beispielsweise zwei erste, einander dia­ metral gegenüberliegende Sperren oder Organe 11 aus Metall zum Verriegeln aufweisen, die jeweils eine äußere Zahnung 12 aufweisen, die in eine innere kreis­ förmige Zahnung 13 eingreifen kann, die im beweglichen Flansch 8 vorgesehen und auf der Achse X zentriert ist.
Jede der Sperren ist radial verschiebbar in einem zwischen zwei starren Führungen 14 festgelegten Kanal befestigt, die zum Flansch 7 gehören und die Sperre 11 im Wesentlichen ohne Spiel in Umfangsrichtung einrahmen.
Auf diese Weise sind die Sperren 11 verschiebbar zwischen
  • - einer Verriegelungsposition einerseits, in der die Zahnung 12 der Sperren im Eingriff mit der Zahnung 13 des beweglichen Flansches steht, um den Gelenk­ mechanismus zu blockieren, und
  • - einer gelösten Position andererseits, in der die Sperren nicht mit der Zahnung des beweglichen Flansches zusammenwirken.
Jede Sperre weist darüber hinaus mindestens einen Kulissenstein 15 auf, der axial zum beweglichen Flansch 8 hin vorspringt.
Die Verriegelungsvorrichtung 10 umfasst eine Steuervorrichtung mit einer Nocke 16 aus Metall, die mit einer Steuerwelle 17 fest verbunden ist, die wiederum mit dem Hebel 6 fest verbunden ist, wobei diese Nocke das Gleiten der Sperren 11 kontrolliert.
Außerdem ist eine Feder 18 beispielsweise in einer tiefgezogenen Schale 19 befestigt, die im festen Flansch 7 ausgeformt ist, und presst die Steuerwelle 17 und die Nocke 16 in Winkelrichtung 20 in eine Ruhestellung, in der die Nocke die Sperren 11 in ihre Verriegelungsposition setzt, wobei die Nocke unter Einwirkung des Steuerhebels 6 in der entgegengesetzten Winkelrichtung 21 verschwenken kann und dabei den Sperren erlaubt, in ihre gelöste Position zu gleiten, um auf diese Weise den Gelenk­ mechanismus zu entsperren.
Außerdem ist ein starres Metallplättchen 22, das in einer radialen Ebene angeordnet ist, mit der Nocke 16 drehfest verbunden und erstreckt sich zwischen der Nocke und dem beweglichen Flansch 8 und bedeckt dabei teilweise die Sperren 11. Dieses Plätt­ chen umfasst zwei Ausschnitte 23, in denen die Kulissensteine 15 der Sperren eingefügt sind, wobei jeder der Kulissensteine mit einer Nockenfläche 24 zu­ sammenwirkt, die den entsprechenden Ausschnitt radial nach außen hin abgrenzt und die entsprechende Sperre radial nach innen verschieben kann, wenn die Nocke 16 in der Richtung 21 dreht (Fig. 6).
Die Steuervorrichtung umfasst darüber hinaus zwei zusätzliche Sperren oder Sperr­ organe 25 aus Metall (Fig. 3 bis 5), die einander in Bezug auf die Achse X dia­ metral gegenüberliegen und im 90-Grad-Winkel zu den Sperren 11 angeordnet sind.
Jede der Sperren 25 umfasst eine äußere Zahnung 26, die in die innere Zahnung 13 des beweglichen Flansches 8 eingreifen kann.
Außerdem ist jede der Sperren 25 in eine Richtung R radial verschiebbar in einer von den beiden angrenzenden Anschlagsorganen 14 gebildeten Führung derart befestigt, dass die Sperre verschiebbar ist zwischen
  • - einer aktiven Position einerseits, in der die Zahnung 26 dieser Sperre im Eingriff mit der Zahnung 13 des beweglichen Flansches steht, und
  • - einer gelösten Position andererseits, in der die Sperre 25 nicht mit der Zahnung 13 des beweglichen Flansches zusammenwirkt.
Jede Sperre 25 wird elastisch in ihre aktive Position gepresst, beispielsweise mittels einer Feder 27, die ein im Wesentlichen in U-Form umgebogenes elastisches Blättchen sein kann, das eine in der Sperre 25 vorgesehene Aussparung 28 durchquert und in eine im festen Flansch 7 (Fig. 4 und 5) vorgesehene Aussparung 29 dringt.
Außerdem umfasst die Sperre 25 einen Kulissenstein 30, der axial zum beweglichen Flansch 8 hin vorspringt und in einen im Plättchen 22 vorgesehenen Ausschnitt 31 dringt.
Dieser Ausschnitt 31 umfasst eine Nockenfläche 32, die mit dem Kulissenstein 30 der entsprechenden Sperre 25 zusammenwirkt, um die Sperre gleichzeitig mit den oben erwähnten Sperren 11 in die gelöste Position zu verschieben (Fig. 6).
Außerdem ist aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, dass jede Sperre 25 einen hinteren Abschnitt 33 aufweist, der mit zwei seitlichen Flächen 34 versehen ist, die parallel zur radialen Symmetrieachse R der Sperre 25 verlaufen und in gegenseitigem Kontakt mit entsprechenden Flächen 35 stehen, die zu zwei angrenzenden Führungen 14 gehören. Jede der Flächen 35 bildet vorzugsweise zwei ebene Flächen 36, die miteinander einen Winkel von beispielsweise ungefähr 170 Grad einschließen und somit eine Spitze 37 bilden, die mit der Sperre 25 in Kontakt steht.
Dank dieser Anordnungen kann jede Sperre 25 leicht um eine zur Achse X parallele Achse verschwenken, sodass sich die Zahnung 26 der Sperre mit einem gewissen Spiel in Umfangsrichtung gegenüber dem festen Flansch 7 verschieben kann.
Diese winkelmäßige Verschiebung ist begrenzt
  • - durch Anschlagen der ebenen Flächen 36 jeder Fläche 35 gegen die entsprechende Seitenfläche 34,
  • - durch das Zusammenwirken zwischen einem bogenförmigen Ausschnitt 39, der im hinteren Teil der Sperre 25 vorgesehen ist, und einem Anschlag 40 des festen Flansches 7, der ständig zumindest teilweise in dem bogenförmigen Ausschnitt 39 eingefügt ist, und
  • - durch die seitlichen Anlageflächen 41 des aufgeweiteten Kopfes 42 der Sperre 25, die radial nach außen divergieren (und dabei jeweils einen Winkel a zwischen beispielsweise 30 und 60 Grad mit der Achse R bilden) und mit einem gewissen Spiel von zwei Führungsrampen 43 eingerahmt sind, die zu den beiden an die Sperre 25 angrenzenden Führungen 14 gehören.
Die Anlageflächen 41 bilden mit der Zahnung 26 der Sperre 25 Keile 44, die seitlich gegenüber der Sperre vorspringen, wobei jeder dieser Keile 44 in einen freien Raum 45 in Form eines Keils eingefügt ist, der zwischen der entsprechenden Führungs­ rampe 43 und der Zahnung 13 des beweglichen Flansches festgelegt ist.
Während der normalen Benutzung des Gelenkmechanismus haben die Sperren 25 im Wesentlichen keine Wirkung.
Wenn die Sitz-Rückenlehne dagegen ein besonders hohes Drehmoment erfährt (beispielsweise größer als 100 m.dekaN), insbesondere infolge eines Unfalls, in den das Fahrzeug verwickelt ist, können die Sperren 11 die Führungen 14 leicht ver­ formen, sodass der bewegliche Flansch 8 in der Winkelrichtung 20 bezüglich dem festen Flansch 7 zu verschwenken beginnt, beispielsweise um einem Winkel kleiner 2 Grad, wie in Fig. 7 dargestellt.
Einer der Keile 44 jeder Sperre 25 beseitigt dann das leichte Umfangsspiel, das ihn ursprünglich von der entsprechenden Führungsrampe 43 trennte, sodass jede Sperre 25 durch einen Klemmeffekt stark gegen die Zahnung 13 des beweglichen Flansches gedrückt wird, was die mechanische Festigkeit des Gelenkmechanismus beträchtlich verstärkt.
Da die in Fig. 8 dargestellte Variante in gleicher VVeise wie die in den Fig. 2 bis 7 gezeigte Ausführungsart funktioniert, wird sie nachfolgend nicht im Detail beschrieben.
Diese Variante unterscheidet sich nur in folgenden Punkten von der Ausführungsart der Fig. 2 bis 7:
  • - die Sperren 11 sind bezüglich der Rotationsachse X in einem Winkel von 120 Grad zueinander angeordnet,
  • - der Gelenkmechanismus umfasst nur eine einzige Sperre 25, die in einem Winkel von 120 Grad zu den beiden Sperren 11 angeordnet ist,
  • - die Nocke 16 weist drei Anlageflächen 16a auf, die bezüglich der Achse X in einem Winkel von 120 Grad zueinander angeordnet sind und am hinteren Teil den beiden Sperren 11 beziehungsweise am hinteren Anschlag 40 der Sperre 25 anliegen, wenn die Nocke 16 in Ruhestellung ist, sodass dann die auf die Nocke ausgeübten Kräfte ausgeglichen werden, ohne die Welle 17 übermäßig zu beanspruchen, und
  • - die Führungen 14 der Sperren 11 sind anders als die Führungen 14 der Sperren 25.
Natürlich sind auch andere Varianten möglich, insbesondere solche, bei denen
  • - die Anzahl der Sperren 11 verschieden von 2, aber nicht null ist,
  • - die Anzahl der Sperren 25 größer 2 ist,
  • - die Sperren 11 nicht verschiebbar befestigt, sondern gegebenenfalls am Ende eines Hebelarms verschwenkbar sind,
  • - sich die Steuervorrichtung der Sperren 11 und 25 von der oben beschriebenen Steuervorrichtung unterscheidet, die die Nocke 16, die Feder 18, das Steuer­ plättchen 22 und die Federn 27 umfasst,
  • - die Sperren 25 über eine andere Verbindung als eine Gleitverbindung mit dem festen Flansch 7 verbunden sind: Beispielsweise können die Sperren 25 jeweils am Ende eines Hebelarms verschwenkbar am Flansch 7 befestigt sein. Oder die Sperren 25 könnten jeweils am Ende eines verschwenkbar mit Spiel am festen Flansch 7 befestigten Hebelarm angeordnet sein.
  • - jede Sperre 25 einen einzigen Keil 44 aufweist, der mit einer einzigen Führungsrampe 43 zusammenwirkt, sodass der Gelenkmechanismus 5 blockiert wird, wenn ein hohes Drehmoment in einer einzigen Winkelrichtung auf ihn wirkt, die beispielsweise der Richtung der Belastung entspricht, die auf den Gelenkmechanismus wirkt, wenn das Fahrzeug von hinten einen Aufprall erfährt,
  • - der aufgeweitete Kopf 42 der Sperren 25 und die entsprechenden Teile der Führungen 14 andere als die oben beschriebenen Formen aufweisen können, vorausgesetzt, dass diese Formen miteinander zusammenwirken, um die Sperren 25 im Fall eines starken Drehmoments durch einen Klemmeffekt gegen die Zahnung 13 zu drücken.
In der dritten Ausführungsform der Erfindung, die schematisch in Fig. 9 dargestellt ist, betrifft die Erfindung immer noch einen Fahrzeugsitz 101, insbesondere einen Kraftfahrzeug-Vordersitz, der zum einen ein auf dem Boden 103 des Fahrzeugs befestigtes Sitzkissen 102 und zum anderen eine um eine horizontale Querachse X verschwenkbar auf dem Sitzkissen 102 befestigte Rückenlehne 104 umfasst.
Wie zuvor ist der starre Beschlag der Rückenlehne mit dem starren Beschlag des Sitzkissens über einen Gelenkmechanismus 105 verbunden, der von einem Griff 106 gesteuert wird, welcher um eine horizontale Querachse X verschwenkbar befestigt ist. Eventuell kann der Beschlag der Rückenlehne über zwei identische oder ähnliche Gelenkmechanismen 105 mit dem Sitzkissen verbunden sein, die mit dem Griff 106 gesteuert werden und beidseitig am Sitz angeordnet sind.
Durch die in Fig. 9 dargestellte Betätigung des Griffes 106 in der Winkelrichtung A wird der Gelenkmechanismus 105 entsperrt, sodass der Benutzer des Sitzes die Neigung der Rückenlehne 104 direkt an der Rückenlehne einstellen kann, wobei diese im Allgemeinen von mindestens einer (nicht dargestellten) Feder nach vorne gepresst wird.
Wie in den Fig. 10 und 11 dargestellt, umfasst der Gelenkmechanismus
  • - einen festen Flansch 107 aus Metall, der sich senkrecht zur Achse X erstreckt und beispielsweise mit dem starren Beschlag des Sitzkissens fest verbunden sein kann,
  • - einen beweglichen Flansch 108 aus Metall, der sich ebenfalls senkrecht zur Achse X erstreckt und beispielsweise mit dem Beschlag der Rückenlehne fest verbunden sein kann, wobei der Flansch 108 eine äußere Einfassung 108a umfasst, die von einer äußeren Einfassung 107a umgeben ist, die zum Flansch 107 gehört,
  • - und eine Einfassung 109 aus Metall, die an den äußeren Umfang des festen und des beweglichen Flanschs 107, 108 gecrimpt ist und mit diesen ein ge­ schlossenes rundes Gehäuse abgrenzt, und
  • - eine Verriegelungsvorrichtung mit Sperre 110, die in dem Gehäuse enthalten ist und den beweglichen Flansch 108 gegenüber dem festen Flansch 107 blockieren kann, solange der Griff 106 in Ruhestellung ist.
Die Verriegelungsvorrichtung 110 umfasst
  • - zwei Sperren 111 aus Metall, die bezüglich der Achse X in einem Winkel von 120 Grad zueinander angeordnet sind und jeweils eine äußere Zahnung 112 aufweisen, die in eine innere kreisförmige Zahnung 113 im beweglichen Flansch 108 eingreifen kann, wobei jede der Sperren radial verschiebbar in einer Führung 114 befestigt ist, die mit dem festen Flansch 107 fest verbunden ist (die Führung 114 kann beispielsweise von zwei Halbausschnitten oder Stanzungen 114a gebildet sein, die im festen Flansch vorgesehen sind), sodass die Sperren verschiebbar sind zwischen einer Eingriffsposition einerseits, in der die Zahnung 112 der Sperren in Eingriff mit der Zahnung 113 des beweglichen Flansches steht, um den Gelenkmechanismus 105 zu blockieren, und einer gelösten Position andererseits, in der die Sperren 111 nicht mit der Zahnung 113 des beweglichen Flansches zusammenwirken, wobei jede Sperre darüber hinaus mindestens hinten einen Kulissenstein 115 aufweist, der axial zum beweglichen Flansch 108 hin vorspringt,
  • - eine Nocke 116 aus Metall, die über eine Steuerwelle 106a mit dem Griff 106 fest verbunden ist und eine Steuerfläche 116a besitzt, die zwei vorspringende Nockenflächen 116b, 116c umfasst, die zur Anlage gegen die hintere Seite der Sperren 111 kommen können, wobei die Nockenfläche 116c winkelmäßig, den Sperren 111 gegenüberliegend, von einem Kreisbogensektor 116d mit kon­ stantem Radius verlängert wird, - eine Spiralfeder 117 (siehe Fig. 12), die in einer im festen Flansch 107 tiefgezogenen Aufnahme 117a befestigt ist und die Nocke 116 in eine Ruhe­ stellung presst, in der die Nockenflächen 116b, 116c die Sperren 111 in ihre Eingriffsposition setzen, wobei die Nocke unter Einwirkung des Griffs 106 in winkelmäßiger Richtung A bis zu einer winkelmäßigen Betätigungsposition schwenken kann, wobei die Sperren 111 zu ihrer gelösten Position gleiten und so den Gelenkmechanismus 105 entsperren können (vorteilhafterweise besitzt die Aufnahme 117a, die die Feder 117 aufnimmt, einen bogenförmigen Aus­ schnitt 117b, in den sich ein zurückgeschlagenes Ende 117c der Spiralfeder 117 einhängt, während das andere Ende 117d der Spiralfeder einen seitlich abge­ flachten Abschnitt der Steuerwelle 106a einspannt), und
  • - eine starre Steuerplatte 118 aus Metall (siehe Fig. 11 und 13), die durch Aufpressen an der Nocke 116 befestigt ist und sich in radialer Richtung zwischen der Nocke und dem beweglichen Flansch 108 erstreckt und dabei die Sperren 111 teilweise bedeckt, wobei die Steuerplatte zwei Ausschnitte 119 auf­ weist, in die die Kulissensteine 115 der Sperren eingefügt sind, wobei jeder der Kulissensteine mit einer Nockenfläche 120 in Form einer Rampe zusammen­ wirkt, die den entsprechenden Ausschnitt 119 radial nach außen abgrenzt und die entsprechende Sperre 111 radial nach innen verschieben kann, wenn die Nocke 116 in der Winkelrichtung A dreht.
Um die mechanische Festigkeit des Gelenks 105 gegenüber Drehmomenten zu erhöhen, die es erfahren kann, insbesondere, wenn das Fahrzeug, in dem der Sitz angebracht ist, in einen Unfall verwickelt ist, umfasst der feste Flansch 107 darüber hinaus zwei Anschlagsbereiche 121 (siehe Fig. 11), die vorzugsweise von zwei Halbaussschnitten oder Stanzungen 121a gebildet werden, die im Flansch vorgesehen sind. Diese Anschlagsbereiche 121 sind vorteilhafterweise auf der Achse X zentrierte Flächen in Form von Kreisbögen, deren Radius dem des Kreissektors 116d der Nocke entspricht, wobei der Kreissektor 116d in Gleitkontakt mit den Anschlagsbereichen 121 steht.
Die beiden Anschlagsbereiche 121 sind radial zur Achse X hin ausgerichtet und auf derselben Seite einer diametralen Linie D angeordnet, wobei die Sperren 111 in Be­ zug auf die diametrale Linie auf der gegenüberliegenden Seite der Anschlagsbereiche 121 angeordnet sind, sodass jeder Anschlagsbereich 121 zur hinteren Seite einer der Sperren 111 hin ausgerichtet ist.
So werden bei Anliegen eines Moments zwischen dem festen und dem beweglichen Flansch 107 bzw. 108 des Gelenkmechanismus die Reaktionskräfte F1, F2 der beiden Sperren 111 von der Nocke 116 zurückgenommen und durch die von den Anschlagsbereichen 121 auf entsprechende Abschnitte 122 des Kreissektors 116d der Nocke ausgeübten Reaktionen R1, R2 kompensiert. Unter Berücksichtigung der Anordnung der Anschlagsbereiche 121 in Form eines V, das sich zu den beiden Sperren 111 hin öffnet, befindet sich die Nocke 116 unter Einwirkung dieser ver­ schiedenen Kräfte F1, F2, R1, R2 in einer stabilen Gleichgewichtsposition, was die mechanische Festigkeit des Ganzen noch verbessert und das Fehlen von Schlupf der Sperren 111 bei sehr hohen Momenten garantiert, die zwischen den beiden Flanschen 107, 108 anliegen.
Außerdem umfasst die Steuervorrichtung 110 vier zusätzliche starre Sperrorgane 123, 124 aus Metall, so genannte Sperren (siehe Fig. 10 und 11). Eine dieser Sperren 124 ist zwischen den beiden Sperren 111 auf einer Seite der oben erwähnten diametralen Linie D angeordnet, während die beiden anderen Sperren 124 und die Sperre 123 auf der anderen Seite der diametralen Linie D angeordnet sind, wobei die Sperre 123 zwischen den beiden anderen Sperren 124 angeordnet ist.
Jede der Sperren 123, 124 umfasst eine Zahnung 125, 126, die radial nach außen zeigt und mit der inneren Zahnung 113 des beweglichen Flansches 108 in Eingriff kommen kann. Außerdem ist jede der Sperren 123, 124 radial verschiebbar in einer mit dem festen Flansch 107 fest verbundenen Führung befestigt, sodass die Sperre 123, 124 verschiebbar ist zwischen
  • - einer aktiven Position einerseits, in der die Zahnung 125, 126 der Sperre in Eingriff mit der Zahnung 113 des beweglichen Flansches steht (Fig. 10, 11 und 14),
  • - und einer gelösten Position andererseits, in der die Sperre 123, 124 nicht mit der Zahnung 113 des beweglichen Flansches zusammenwirkt (Fig. 16 und 17).
Die Führungen der verschiedenen Sperren 123, 124 bestehen aus Halbausschnitten oder Stanzungen im festen Flansch 107. Insbesondere die Sperre 124, die zwischen den beiden Sperren 111 angeordnet ist, wird zwischen zwei der Stanzungen 114a geführt, die ebenfalls zum Führen der Sperren 111 dienen, während die drei anderen Sperren 123, 124 von den oben erwähnten Stanzungen 121a geführt werden, die außerdem jeweils eine der beiden Führungen 14a jeder Sperre 111 festlegen.
Wie in den beiden ersten Ausführungsbeispielen der Erfindung befindet sich jede Sperre 123, 124 normalerweise in Kontakt mit einem Bereich von Punkten 144 jeder ihrer Führungen 114a, 121a.
Jede der Sperren 123, 124 weist eine radial nach außen divergierende Form auf und besitzt so zwei divergierende Seitenflächen 127, 128, die den entsprechenden Anlage­ flächen 129, 130 zugewandt sind, welche von den Führungen 114a, 121a gebildet werden und nach außen divergieren.
Wie in den Fig. 10 und 11 dargestellt, wird die Sperre 123 elastisch in seine aktive Position gepresst, beispielsweise mittels einer Feder 131, die ein im Wesent­ lichen U-förmig umgebogenes Blättchen sein kann, das eine Aussparung 132 in der Sperre 123 durchquert und in eine Aussparung 133 im festen Flansch 107 dringt.
Außerdem umfasst die Sperre 123 einen Kulissenstein 134, der axial zum beweg­ lichen Flansch 108 hin vorspringt und in einen Ausschnitt 135 in der Steuerplatte 118 dringt. Dieser Ausschnitt 135 weist eine Außenfläche 136 in Form einer Rampe auf, die die Sperre 123 radial nach innen verschieben kann, wenn sich die Nocke 116 in Betätigungsposition befindet, sowie eine Innenfläche 137 in Form einer Rampe, die gegen den Kulissenstein 134 zum Anschlag kommen und die Sperre 123 in aktiver Position halten kann, wenn sich die Nocke 116 in Betätigungsposition befindet.
Außerdem ist jede Sperre 124 mit einem elastischen Metallblatt 138 versehen (siehe Fig. 14 und 15), das zum einen eine Anlageplatte 139 aufweist, die den vorderen Teil der Sperre 124 bedeckt und gegen die Zahnung 13 des beweglichen Flansches 108 zur Anlage kommt, und zum anderen zwei elastische Lappen 140, die von der Anlageplatte 139 aus umgebogen sind und in eine Aufnahme 141 in der Sperre 124 dringen. Die elastischen Lappen 140 pressen die Sperre 124 elastisch in ihre gelöste Position (Fig. 16 und 17).
Vorteilhafterweise setzt sich die Platte 139 der Blattfeder zum festen Flansch 107 hin über einen Rücksprung 139a fort, der in die Aussparung 141 der Sperre 124 dringt. Der Rücksprung 139a wird selbst radial nach außen hin von einem Lappen 139b verlängert, der unter der Sperre 124 hindurchgeht und eine gute Positionierung der Blattfeder 138 gegenüber der Sperre 124 garantiert.
Jede Sperre 124 umfasst darüber hinaus einen Kulissenstein 142, der axial zum beweglichen Flansch 108 hin vorspringt, und die äußere peripherische Fläche der Steuerplatte 118 umfasst Anlageflächen 143, die gegen die Kulissensteine 142 zur Anlage kommen können, wenn sie die elastischen Lappen 140 zusammendrücken, um die Sperren 124 in ihre aktive Position zu verschieben, wenn sich die Nocke 116 in Betätigungsposition befindet (Fig. 10, 11 und 14).
Während der normalen Benutzung des Gelenkmechanismus 105 haben die Sperren 123, 124 im Wesentlichen keine Wirkung.
Wenn dagegen ein besonders hohes Drehmoment (beispielsweise größer als 100 mldekaN) zwischen dem festen und dem beweglichen Flansch 107 bzw. 108 wirkt, insbesondere infolge eines Verkehrsunfalls mit dem Fahrzeug, in dem sich der Sitz befindet, können die Sperren 111 ihre Führungen 114 leicht verformen, sodass der bewegliche Flansch 108 zu verschwenken beginnt. Sobald dieses Verschwenken einen ausreichenden Wert erreicht hat (beispielsweise ungefähr 2 Grad), um das Spiel zwischen den Sperren 123, 124 und ihren Führungen 114a, 121a zu beseitigen, werden die Sperren 123, 124 durch einen Keileffekt zwischen einer der Seitenflächen 127, 128 jeder Sperre und der entsprechenden Anlagefläche 129, 130 stark gegen die Zahnung 113 des beweglichen Flansches gedrückt. Aufgrund dieser Klemmwirkung wird die mechanische Festigkeit des Gelenks 105 noch beträchtlich verstärkt. Da die vierte, in den Fig. 18 und 19 dargestellte erfindungsgemäße Ausführungs­ form der dritten erfindungsgemäßen Ausführungsform sehr ähnlich ist, wird sie nachfolgend nicht im Detail erläutert.
Diese vierte erfindungsgemäße Ausführungsform unterscheidet sich von der dritten Ausführungsform einzig durch die Tatsache, dass das elastische Blatt 138 jeder Sperre 124 durch einen elastischen Draht 145 ersetzt ist, der zwei kreisbogenförmige Teilstücke 146 aufweist, die in Anlage gegen die innere Zahnung 113 des beweg­ lichen Flansches angeordnet sind, wobei diese beiden kreisbogenförmigen Teilstücke 146 vorzugsweise durch einen V-förmigen, rückspringenden Abschnitt 147 voneinan­ der getrennt sind. Die Teilstücke 146 des elastischen Drahts 145 werden von zwei elastischen Zweigen 148 verlängert, die zueinander hin zu einer Klammer umgebogen sind und sich jeweils bis zu einem Ende erstrecken, das eine Wicklung 149 bildet. Jede dieser Wicklungen 149 besteht aus einer Reihe von Windungen, die sich entlang einer zur Achse X parallelen zentralen Achse erstrecken und in eine Auf­ nahme 150, 151 dringen, die in der Sperre 124 vorgesehen ist, sodass der elastische Draht 145 die Sperre 124 in ihre gelöste Position presst.
Vorteilhafterweise weist zumindest die Aufnahme 151 eine in Umfangsrichtung längliche Form auf, was der entsprechenden Wicklung 149 erlaubt, sich in Umfangs­ richtung zu verschieben, indem sie den Verformungen des V-förmigen, rückspringen­ den Abschnitts 147 des elastischen Drahtes 145 folgt.

Claims (17)

1. Gelenkmechanismus für einen Fahrzeugsitz, der Folgendes aufweist:
erste und zweite starre Beschläge (8, 7; 108, 107), die um eine Rotations­ achse (X) gegeneinander verschwenkbar befestigt sind,
eine mit dem ersten Beschlag (8) fest verbundene Zahnung (13; 113), die mindestens einen auf der Rotationsachse (X) zentrierten Kreisbogen bildet,
mindestens ein gezahntes Verriegelungsorgan (11; 111), das an dem zweiten Beschlag (7; 107) im Wesentlichen ohne Spiel in einer Umfangs­ richtung befestigt ist, solange der Gelenkmechanismus kein Moment erfährt, das einen bestimmten Normalwert übersteigt, wobei das Ver­ riegelungsorgan in einer im Wesentlichen radialen Richtung (R) beweglich ist, zwischen einer aktiven Position einerseits, in der es im Eingriff mit der Zahnung des ersten Beschlags steht und die ersten und zweiten Beschläge gegeneinander verriegelt, und einer gelösten Position andererseits, in der es nicht in die Zahnung des ersten Beschlags eingreift,
und eine Steuervorrichtung (16, 18, 22, 27; 116, 117, 118, 131, 138, 145), mit der das Verriegelungsorgan (11) wahlweise in seine aktive oder in seine gelöste Position gebracht werden kann,
dadurch gekennzeichnet, dass er darüber hinaus mindestens ein Sperrorgan (25; 123, 124) mit einer Zahnung (26; 125, 126) aufweist, die mit der Zahnung (13; 113) des ersten Beschlags in Eingriff kommen kann, wobei dieses Sperrorgan derart am zweiten Beschlag (7; 107) befestigt ist, dass seine Zahnung (26; 125, 126) ein gewisses Spiel in Umfangsrichtung besitzt, und wobei das Sperrorgan (25; 123, 124) zwischen einer aktiven Position einerseits, in der es in Eingriff mit der Zahnung (13; 113) des ersten Beschlags steht, und einer gelösten Position andererseits, in der es nicht in die Zahnung des ersten Beschlags eingreift, beweglich ist,
und dadurch, dass die Steuervorrichtung (16, 18, 22, 27; 116, 117, 118, 131, 138, 145) das Sperrorgan (25; 123, 125) und das Verriegelungsorgan (11, 111) simultan entweder in deren aktive oder gelösten Position setzen kann, und dadurch, dass der zweite Beschlag (7, 107) mindestens eine Führung (14; 114a, 121a) aufweist, die normalerweise durch das Spiel in Umfangsrichtung vom Sperrorgan getrennt ist, wobei diese Führung mit einer zum Sperrorgan (25; 123, 124) gehörenden seitlich hervorstehenden Anlagefläche (41; 127, 128) zusammenwirken kann, wenn das Sperrorgan durch Keileffekt gegen die Zahnung (13; 113) des ersten Beschlags gedrückt wird, wenn der Gelenk­ mechanismus ein Moment erfährt, das den Normalwert übersteigt und das Umfangsspiel des Sperrorgans (25; 123, 124) beseitigt, wenn dieses zu seiner Führung (14; 114a, 121a) verschoben wird.
2. Gelenkmechanismus nach Anspruch 1, bei dem der zweite Beschlag (7; 107) zwei Führungen (14; 114a, 121a) besitzt, die das Sperrorgan (25; 123, 124) einrahmen und normalerweise durch das Umfangsspiel vom Sperrorgan getrennt sind, wobei diese Führungen jeweils mit zwei zum Sperrorgan gehö­ renden Anlageflächen (41; 127, 128) zusammenwirken können, wenn das Sperr­ organ durch einen Keileffekt gegen die Zahnung (13; 113) des ersten Beschlags gedrückt wird, wenn der Gelenkmechanismus ein Moment erfährt, das den Normalwert übersteigt und das Umfangsspiel des Sperrorgans beseitigt.
3. Gelenkmechanismus nach Anspruch 2, bei dem das Sperrorgan (25; 123, 124) gleitend in einer im Wesentlichen radialen Richtung (R) zwischen seinen beiden Führungen (14; 114a, 121a) befestigt ist, wobei die Führungen jeweils zwei Anlagebereiche (37; 144) besitzen, die im Wesentlichen in punktuellem Kontakt mit dem Verriegelungsorgan stehen, wobei ein gewisses Winkelspiel des Verriegelungsorgans vorhanden ist, das dem Umfangsspiel der Zahnung des Sperrorgans entspricht.
4. Gelenkmechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Anlagefläche (41; 127, 128) des Sperrorgans mit der Zahnung (26; 125, 126) des Sperrorgans einen Keil bildet, der seitlich gegenüber dem Sperrorgan vorspringt.
5. Gelenkmechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Führung (14, 114a; 121a) des Sperrorgans mit der Zahnung (13; 113) des ersten Beschlags einen Raum in Form eines Keils abgrenzt, der sich zur entsprechen­ den Anlagefläche (41; 127, 128) des Sperrorgans hin öffnet.
6. Gelenkmechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Steuervorrichtung Folgendes aufweist:
eine rotierende Nocke (16; 116), die elastisch in eine Ruhestellung gepresst wird, wo sie das Verriegelungsorgan (11; 111) in seine aktive Position bringt,
und mindestens eine Steuerplatte (22; 118), die mit der Nocke (16; 116) fest verbunden ist und das Verriegelungsorgan (11; 111) und das Sperrorgan (25; 123) zumindest teilweise bedeckt, wobei diese Steuer­ plattte Ausschnitte (23, 31; 119, 135) aufweist, die mit am Verriegelungs- und am Sperrorgan vorgesehenen vorspringenden Kulissensteinen (15, 30; 115, 134) zusammenwirken können, sodass das Verriegelungs- und das Sperrorgan gleichzeitig in ihre gelöste Position gebracht werden, wenn die Nocke (16; 116) in eine Betätigungsposition verschoben ist.
7. Gelenkmechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Sperrorgan (25; 123) durch eine Feder (27; 131), die es mit dem zweiten Be­ schlag (7; 107) verbindet, in seine aktive Position gepresst wird.
8. Gelenkmechanismus nach Anspruch 6 oder 7, bei dem der Ausschnitt (135) der Steuerplatte eine Nockenfläche (137) in Form einer Rampe umfasst, die das Sperrorgan (123) in seiner aktiven Position halten kann, wenn sich die Nocke (116) in ihrer Betätigungsposition befindet.
9. Gelenkmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem die Steuer­ vorrichtung (110) umfasst
eine rotierende Nocke (116), die elastisch in eine Ruhestellung gepresst wird, in der die Nocke das Verriegelungsorgan (111) in seine aktive Position setzt, und
mindestens eine Steuerplatte (118), die mit der Nocke (116) fest ver­ bunden ist und das Verriegelungsorgan (111) und das Sperrorgan (124) zumindest teilweise bedeckt, wobei diese Steuerplatte einen Ausschnitt (119) aufweist, der mit einem vorspringenden Kulissenstein (15) am Verriegelungsorgan zusammenwirken kann, um das Verriegelungsorgan in seine gelöste Position zu setzen, wenn. die Nocke (116) in eine Betäti­ gungsposition verschoben ist, und wobei die Steuerplatte (118) darüber hinaus eine Nockenfläche (143) aufweist, die mit einem vorspringenden Kulissenstein (142) am Sperrorgan (124) zusammenwirken kann, sodass das Sperrorgan in seine aktive Position verschoben wird, wenn die Nocke (116) in ihre Betätigungsposition verschoben wird, wobei das Sperrorgan (124) elastisch in seine gelöste Position gepresst wird.
10. Gelenkmechanismus nach Anspruch 9, bei dem das Sperrorgan (124) von einem elastischen Organ (138; 145), das an der Zahnung (113) des ersten Beschlags (108) anliegt, elastisch in seine gelöste Position gepresst wird.
11. Gelenkmechanismus nach Anspruch 10, bei dem das elastische Organ eine Anlageplatte (139) in Form eines Kreissektors, die an der Zahnung (113) des ersten Beschlags (108) anliegt, und mindestens einen elastischen Lappen (140) aufweist, der mit der Anlageplatte (139) fest verbunden und in eine im Sperr­ organ (124) vorgesehene Aussparung (141) eingefügt ist.
12. Gelenkmechanismus nach Anspruch 1.0, bei dem das elastische Organ ein Metalldraht ist, der mindestens ein äußeres Teilstück (146) in Form eines Kreisbogens aufweist, das an der Zahnung (113) des ersten Beschlags (108) anliegt, wobei sich dieses kreisbogenförmige Teilstück (146) in mindestens einem Zweig (148) fortsetzt, der zu einer Klammer umgebogen ist und dessen Ende (149) in eine Aussparung (150, 151) des Sperrorgans (124) eingefügt ist.
13. Gelenkmechanismus nach Anspruch 12, bei dem das elastische Organ zwei kreisbogenförmige Teilstücke (146) umfasst, die durch einen V-förmigen, rück­ springenden Abschnitt miteinander verbunden sind, wobei jedes der kreis­ bogenförmigen Teilstücke von einem Zweig (148) verlängert wird, der zu einer Klammer umgebogen ist und in Windungen (149) endet, die gemäß einer zur Rotationsachse parallelen Achse aufgewickelt und in eine Aussparung (150, 151) im Sperrorgan (124) eingefügt sind, wobei mindestens eine der Wick­ lungen (149) mit Spiel in die entsprechende Aussparung (151) eingefügt ist.
14. Gelenkmechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, der Folgendes umfasst:
zwei einander diametral gegenüberliegende Verriegelungsorgane (11) und
zwei einander ebenfalls diametral gegenüberliegende Sperrorgane (25), die im Wesentlichen im rechten Winkel zu den beiden Verriegelungsorganen angeordnet sind.
15. Gelenkmechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, der ein Sperr­ organ (25) und zwei Verriegelungsorgane (11) umfasst, die symmetrisch bezüglich des Sperrorgans angeordnet sind, wobei das Sperrorgan mit jedem Verriegelungsorgan einen Winkel (β) zwischen 100 und 170 Grad bezüglich der Rotationsachse (X) bildet.
16. Gelenkmechanismus nach Anspruch 1 S. bei dem die Steuervorrichtung eine rotierende Nocke (16) umfasst, die elastisch in eine Ruhestellung gepresst wird, in der die Nocke die Verriegelungsorgane (11) in ihrer aktiven Position hält, wobei die Nocke, erste, zweite und dritte Anlageflächen (16a) aufweist, die radial nach außen vorspringen und um die Rotationsachse (X) herum verteilt sind, wobei die ersten und zweiten Anlageflächen (16a) der Nocke gegen die Verriegelungsorgane (11) zur Anlage kommen können, wenn sich die Nocke in der Ruhestellung befindet, und die dritte Anlagefläche (16a) der Nocke symme­ trisch in Bezug auf die erste und zweite Anlagefläche angeordnet ist und sich radial auf einen mit dem zweiten Beschlag (7) fest verbundenen Anschlag (40) stützen kann, wenn sich die Nocke in Ruhestellung befindet, wobei der Anschlag die Verschiebung des Sperrorgans (25) begrenzt.
17. Fahrzeugsitz, der ein Sitzkissen (2; 102) und eine Rückenlehne (4; 104) auf­ weist, die miteinander durch mindestens einen Gelenkmechanismus (5; 105) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche verbunden sind.
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