DE10108994A1 - Verfahren zum Selektieren von Informationen, insbesondere von Verkehrsinformationen - Google Patents
Verfahren zum Selektieren von Informationen, insbesondere von VerkehrsinformationenInfo
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Abstract
Es wird ein Verfahren zum Selektieren von Informationen, insbesondere von Verkehrsinformationen, die von einer Informationszentrale (3) über ein Verfahren, bei dem die Informationen an eine Vielzahl unbekannter Empfänger (20), insbesondere Kraftfahrzeuge gesendet werden, beschrieben, wobei die Empfänger (20) ein Endgerät (1) zum Empfangen und zum Verarbeiten der von der Informationszentrale (3) gesendeten Informationen und zum Ausgeben zumindest einer Teilmenge der empfangenen und/oder verarbeiteter Informationen sowie eine Positionsbestimmungseinrichtung (2) aufweisen. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Informationszentrale (3), die das Straßennetz betreffende Informationen, insbesondere Verkehrsinformationen, an eine Vielzahl von nicht definierten Empfängern (20) sendet, sowie ein Endgerät (1) in einem Kraftfahrzeug, welches von einer Informationszentrale (20) Informationen übermittelt werden, gesendete Informationen empfängt, verarbeitet und zumindest eine Teilmenge der empfangenen und/oder verarbeiteten Informationen ausgibt. DOLLAR A Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, daß die von der Informationszentrale (3) gesendten Informationen zusätzlich zumindest mit Daten über die die Informationen betreffenden Streckenabschnitte (Sn) verknüpft sind und im Endgerät (1) des Empfängers (20) eine Filterung der empfangenen Informationen anhand seiner momentanen Position erfolgt und nur die Informationen die seine momentane Position betreffenden Informationen ausgegeben werden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Selektieren von Informationen, insbesondere
von Verkehrsinformationen, die von einer Informationszentrale über ein Verfahren, bei
dem die Informationen an eine Vielzahl unbekannter Empfänger, insbesondere
Kraftfahrzeuge gesendet werden, wobei die Empfänger ein Endgerät zum Empfangen
und zum Verarbeiten der von der Informationszentrale gesendeten Informationen und
zum Anzeigen zumindest einer Teilmenge der empfangenen und/oder verarbeiteter
Informationen sowie eine Positionsbestimmungseinrichtung aufweisen. Die Erfindung
betrifft weiterhin eine Informationszentrale, die das Straßennetz betreffende
Informationen, insbesondere Verkehrsinformationen, an eine Vielzahl von nicht
definierten Empfängern sendet, sowie ein Endgerät in einem Kraftfahrzeug, welches von
einer Informationszentrale über ein Verfahren, bei dem an eine nicht definierte Anzahl
von Empfängern Informationen übermittelt werden, gesendete Informationen empfängt,
verarbeitet und zumindest eine Teilmenge der empfangenen und/oder verarbeiteten
Informationen ausgibt.
Zur Auswahl routenrelevanter Informationen ist in der europäischen Patentanmeldung
EP 586 897 A1 ein Verfahren beschrieben, bei dem über die Auswertung der
Empfangsfrequenzen der empfangbaren Sender die Position des Kraftfahrzeuges
bestimmt wird. Ausgehend von dieser Position kann über ein Bedienelement im
Kraftfahrzeug eine gewünschte Richtung bzw. ein Richtungsfächer ausgewählt werden.
Die diesen Auswahlbereich betreffenden Informationen werden dann entweder optisch
oder akustisch zur Anzeige gebracht. Für die Definition des Auswahlbereiches ist eine
optische Anzeige vorgesehen, auf der die Einteilung einer Landkarte im Richtungsfächer
gezeigt ist. Dies bedeutet, daß der Fahrer vor der Auswahl des Selektionsbereiches sich
erst einmal auf der Anzeige orientieren muß, wo er sich befindet und welche Fahrtroute
er einschlagen möchte.
Eine Weiterbildung des Verfahrens ist aus der deutschen Patentanmeldung 195 12 741
bekannt. Bei dem beschriebenen Verfahren ist vorgesehen, daß neben der Filterung der
empfangenen Informationssignale über die Auswertung von Sendesignalen mindestens
eines Senders außerdem das Ausgangssignal eines im Kraftfahrzeug vorgesehenen
Mittels zur Bestimmung relevanter Fahrtrichtungsänderungen, beispielsweise eines
Gyroskops, für eine weitere Selektierung der empfangenen Informationen genutzt wird.
Aus der nicht vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung DE 199 11 674 ist ein
Broadcast-Point-to-Point-Informationsverfahren zur individuellen Information eines
Endgerät-Nutzers durch Senden von Allgemeininformationen und
endgerätnutzerindividuellen Detailinformationen umfassenden Informationen von einer
Zentrale an das Endgerät bekannt, wobei über einen Broadcast-Funkkanal von der
Zentrale Allgemeininformationen an das Endgerät gesendet werden. Bei der Darstellung
der Allgemeininformationen für den Endgerätenutzer erfolgt auch die Darstellung von
Hinweisen auf Möglichkeiten des Abrufs von Paketen von Detailinformationen. Bei einer
endgerätenutzerseitigen Auswahl eines Paketes von Detailinformationen werden
automatisch vom Endgerät über einen Point-to-Point-Funkkanal diese Informationen
angefordert und von der Zentrale an das Endgerät über einen Point-to-Point-Funkkanal
übertragen.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, den Empfänger mit von das Verkehrsnetz im weitesten
Sinne oder zu wählende Fahrtrouten betreffende Informationen nur dann zu versorgen,
wenn sie den jeweiligen Empfänger auch betreffen.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale der Patentansprüche 1, 21 und 33 gelöst.
Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen dargestellt.
Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, daß die von der Informationszentrale gesendeten
Informationen zusätzlich zumindest mit Daten über die die Informationen betreffenden
Streckenabschnitte verknüpft sind und im Endgerät des Empfängers eine Filterung der
empfangenen Informationen anhand seiner momentanen Position erfolgt und nur die
Informationen die seine momentane Position betreffenden Informationen ausgegeben
werden.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die von der
Informationszentrale gesendeten Informationen neben den Daten über die die
Informationen betreffenden Streckenabschnitte auch Daten von Streckenabschnitten
aufweisen, die mit den die Informationen betreffenden Streckenabschnitten einen im
wesentlichen geschlossenen Verlauf im Straßennetz bilden. Über die momentane
Position und die Daten der mit den die Informationen betreffenden Streckenabschnitten
verbundenen Streckenabschnitte kann im Endgerät des Empfängers festgestellt werden,
ob er sich auf einer Route zu dem die Information betreffenden Streckenabschnitt
befindet und die entsprechende Information ausgegeben werden.
Nach einer zusätzlichen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, daß die Daten der
Streckenabschnitte, die in einem logischen Zusammenhang für eine Fahrtroute mit den
die Informationen betreffenden Streckenabschnitten stehen, Informationen enthalten, ob
und welche Informationen der die Informationen betreffenden Streckenabschnitte
ausgegeben werden sollen, wenn sich der Empfänger auf diesem Streckenabschnitt
befindet. Dabei ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß die Informationszentrale eine
Entscheidung, ob und welche Daten gesendet werden, in Abhängigkeit des Verlaufes
des gesamten Straßennetzes, beispielsweise in Abhängigkeit, ob Alternativrouten von
diesem Streckenabschnitt abzweigen, trifft.
Gemäß einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung weisen die Daten über die die
Informationen betreffenden Streckenabschnitte und der mit diesen in Zusammenhang
stehenden Streckenabschnitte Daten über den Verlauf der Streckenabschnitte auf. Dies
können beispielsweise die geographischen Koordinaten eines Anfangs- und eines
Endpunktes des Streckenabschnittes sein. Zusätzlich können die Daten auch die
geographischen Koordinaten zumindest eines zwischen dem Anfangs- und dem
Endpunkt des Streckenabschnittes liegenden Stützpunktes enthalten. Vorzugsweise
werden nicht nur die Punktkoordinaten sondern auch die Daten eines Fangradius um die
jeweiligen Punktkoordinaten gesendet.
Nach einer Ausbildung der Erfindung sendet die Informationszentrale die Informationen
laufend oder in Zeitabständen als Rundspruchnachrichten in einem definierten Bereich,
insbesondere Sendebereich, insbesondere über ein Cell-Broadcast-Verfahren, ein
Digital Audio-Broadcast-Verfahren oder ein Digital Video-Broadcast-Verfahren an eine
Vielzahl von Endgeräten. In diesem Bereich, insbesondere Sendebereich, werden von
der Informationszentrale vorteilhafterweise die Informationen und/oder Daten der
Streckenabschnitte gesendet, die in diesem Bereich liegen. Da den Empfänger auch
Informationen interessieren könnten, die außerhalb dieses Bereiches liegen,
insbesondere wenn seine geplante Fahrtroute über diesen Bereich hinausgeht, kann
vorgesehen sein, daß die Informationszentrale zusätzlich Informationen zu
Streckenabschnitten und Daten der informationsrelevanten Streckenabschnitte sendet,
die sich in einem Umkreis des Bereiches befinden. Zur Selektierung dieser
Informationen, sendet die Informationszentrale vorzugsweise zusätzlich Daten von
Streckenabschnitten, die die informationsrelevanten Streckenabschnitte, die außerhalb
des Bereiches liegen, mit Streckenabschnitten, die sich innerhalb des Bereiches
befinden, verbinden. Diese Streckenabschnitte können dabei auch virtuell sein, d. h. sie
müssen nicht real existieren, um die zu sendende Datenmenge zu reduzieren.
Die vom jeweiligen Endgerät empfangenen Informationen und/oder Daten werden im
Endgerät laufend gespeichert, wobei jeweils die nicht mehr gültigen Informationen
und/oder Daten gelöscht werden. Ist der Speicher des Endgerätes voll, werden immer
die Daten und Informationen mit der größten Entfernung zur momentanen Position des
Empfängers und damit des Endgerätes gelöscht. Die Entfernung wird dabei als
Entfernung zwischen der momentanen Position und des Anfangspunktes des
Streckenabschnittes im Straßennetz ermittelt.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß neben der
momentanen Position auch die Fahrtrichtung des Empfängers bei der Filterung der
Informationen berücksichtigt wird. Die Fahrtrichtung wird dabei vorteilhafterweise aus
der momentanen Position und einer vorangegangenen Position des Empfängers
ermittelt.
Nach dem Erreichen eines neuen Streckenabschnittes durch den Empfänger werden die
eingegangenen und abgespeicherten Informationen erneut einem Filterungs- oder
Selektierungsvorgang unterzogen, wobei vorzugsweise nur eine sich ergebende
Informationsänderung automatisch ausgegeben wird.
Von der Informationszentrale gesendete Informationen werden vorzugsweise zeitgleich
einer Filterung unterzogen und bei einer Informationsänderung ausgegeben.
Weiterhin kann vorgesehen sein, daß in einem Lernprozeß, der beispielsweise manuell
ausgelöst wird, der durch den Empfänger befahrene Streckenverlauf im Endgerät
abgespeichert wird. Die Speicherung kann auch historienrelevant erfolgen, daß heißt
wenn der Empfänger einen Streckenverlauf zum x-mal befährt, wird dieser automatisch
im Endgerät abgespeichert.
Befährt nun der Empfänger erneut diesen Streckenverlauf, wird dieser Streckenverlauf
alleinig und/oder mit anderen Kriterien bei der Filterung der empfangenen Informationen
berücksichtigt.
Nach einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung kann zusätzlich vorgesehen sein, daß
zu ausgegebenen Informationen über ein Point-to-Point-Verfahren automatisch oder
nach Anforderung Detailinformationen von der Informationszentrale an das jeweilige
Endgerät ausgegeben werden und/oder ausgebbar sind.
Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, daß bei Annäherung an einen
eine Information betreffenden Streckenabschnitt durch das Fahrzeug, die Information
rechtzeitig automatisch ausgegeben wird, aber auch nur dann wenn der die Information
betreffende Streckenabschnitt potentiell auf der Fahrtroute des Fahrzeuges liegt. Die
Ausgabe von Informationen, die die Fahrtroute des Fahrzeuges potentiell nicht betreffen,
werden nicht ausgegeben. Eine Überfrachtung mit nicht relevanten Informationen wird
vermieden. Ein weiterer Vorteil ist die Dynamisierung der im Endgerät abgespeicherten
Straßenkarte. Es werden kontinuierlich Veränderungen im Straßennetz berücksichtigt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben.
Die zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Systems zur Selektierung von Verkehrsinformationen
und
Fig. 2 ein Beispiel für von einer Informationszentrale gesendete Verkehrsinformationen.
In Fig. 1 ist ein System zur Selektierung von Verkehrsinformationen, die über ein Cell-
Broadcast-Verfahren an eine Vielzahl von Empfängern gesendet werden, dargestellt.
Das Endgerät 1 eines Kraftfahrzeuges, weist eine Positionsbestimmungseinrichtung 2
zur Ermittlung der geographischen Koordinaten seines momentanen Standortes,
vorzugsweise eine Satelliten gestützte Erfassungseinrichtung, eine
Verarbeitungseinrichtung 6, eine Empfangseinrichtung 4 zum Empfang der von der
Informationszentrale gesendeten Informationen und Daten auf, die in der
Verarbeitungseinrichtung 6 gespeichert werden. In Abhängigkeit der erfaßten
momentanen Position und einer erfaßten Fahrtrichtung des Kraftfahrzeuges werden die
empfangenen Verkehrsinformationen gefiltert bzw. selektiert und die für die Fahrtroute
des Kraftfahrzeuges über die Wiedergabeeinrichtung 5 optisch und/oder akustisch
ausgegeben. Dazu werden die Informationen beispielsweise in Textbausteine
umgewandelt, die wie folgt aufgebaut sein können: "7 km Stau auf der A7 Richtung
Nord in 5 km Entfernung, Reisezeitverlängerung 15 Minuten" oder "20 km stockender
Verkehr auf der A1 Richtung Nord in 16 km Entfernung über A 250,
Reisezeitverlängerung 10 Minuten". Diese Textbausteine werden nicht als analoger Text
sondern als Daten gesendet, die im Endgerät in Textbausteine umgewandelt werden.
Sind im Endgerät Umsetzungsprogramme für verschiedene Sprachen abgelegt, ist es
möglich die gewünschte Ausgabesprache zu wählen. Es sind jedoch auch graphische
Ausgabeverfahren denkbar.
Anhand von Fig. 2 soll das erfindungsgemäße Verfahren zur Selektierung von
Verkehrsinformationen im Endgerät 1 eines Kraftfahrzeuges näher beschrieben werden,
wobei sich die Erfindung auch auf die von der Informationszentrale 3 ausgesendeten
Informationen bezieht. Die Informationszentrale sendet in einem Bereich x, der
beispielsweise einer Broadcast-Zelle entspricht, Verkehrsinformationen 11, 13 zu den
Streckenabschnitten S11 und S13 zyklisch als Rundspruchnachrichten an alle sich im
Bereich x aufhaltenden Endgeräte 1. Diese Verkehrsinformationen 11, 13 sind zusätzlich
mit Daten der betroffenen Streckenabschnitte S11 und S13 verknüpft. Beim
Streckenabschnitt S11 sind dies die geographischen Koordinaten des
Anfangspunktes Pa und des Endpunktes Pe, beim Streckenabschnitt S13 werden neben
den Koordinaten des Anfangs- und des Endpunktes Pa, Pe auch die Koordinaten des
Stützpunktes Ps von der Informationszentrale 3 gesendet. Eine Information kann auch
mehrere benachbarte Streckenabschnitte oder Teile von Streckenabschnitten betreffen,
wobei der Punkt (End- und Anfangspunkt) zwischen den betroffenen
Streckenabschnitten Sn nicht gesendet wird bzw. gesendet werden muß. Außerdem
werden zu den Daten der Streckenabschnitte Sn von der Informationszentrale die Daten
solcher Streckenabschnitte An gesendet, die mit dem jeweiligen Streckenabschnitt Sn
eine Fahrtroute bilden könnten. Zum Beispiel werden zum Streckenabschnitt S13 die
Koordinaten der Anfangs- und Endpunkte der Streckenabschnitte A1-A10 und zum
Streckenabschnitt S11 die Koordinaten der Angangs- und Endpunkte der
Streckenabschnitte A11 bis A19, A23 und A24 gesendet. Zusätzlich können auch hier
Koordinaten von auf dem jeweiligen Streckenabschnitt An liegenden Stützpunkten
gesendet werden. Da die Möglichkeit besteht, daß das Kraftfahrzeug den Bereich x
verläßt und damit auch Verkehrsinformationen außerhalb des Bereiches interessant
werden können, sendet die Informationszentrale auch Verkehrsinformationen 12 mit den
Daten der zugehörigen Streckenabschnitte S12, die außerhalb des Bereiches x in einem
von der Informationszentrale bestimmbaren Umkreis liegen, sowie Daten von
Streckenabschnitten A1 bis A10 und A20 bis A22 die mit dem Streckenabschnitt S12
eine Fahrtroute bilden könnten. Zur Verbindung des Streckenabschnittes A21 mit dem
Streckenabschnitt S12, werden von der Informationszentrale außerdem Daten von
Streckenabschnitten Aa1 gesendet, wobei der Streckenabschnitt Aa1 nicht dem realen
Verlauf des Straßennetzes entsprechen muß, sondern als virtueller Streckenabschnitt
gebildet sein kann. Zusätzlich sendet die Informationszentrale 3 zu jedem der
Streckenabschnitt An und Aan Daten, welche der Verkehrsinformationen 11, 12, 13 für
den jeweiligen Streckenabschnitt gültig ist. Ist für einzelne Streckenabschnitte aufgrund
ihrer Lage im Verkehrsnetz momentan keine Verkehrsinformation gültig, wird für diesen
Streckenabschnitt auch keine Information 11, 12, 13 gesendet.
Die gesamten von der Informationszentrale 3 gesendeten und vom Endgerät 1
empfangenen Informationen und Daten werden der Verarbeitungseinrichtung 6
zugeführt und dort gegebenenfalls abgespeichert und einer Filterung unterzogen. Das
das Endgerät 1 aufweisende Kraftfahrzeug 20 befindet sich momentan auf dem
Streckenabschnitt A9. Über die Positionsbestimmungseinrichtung 2 wird die aktuelle
geographische Position des Kraftfahrzeuges ermittelt und mit den von der
Informationszentrale 3 gesendeten geographischen Daten der Streckenabschnitte An
korreliert und ermittelt, auf welchem Streckenabschnitt sich das Kraftfahrzeug 20
befindet. Über die Ermittlung zweier zeitlich aufeinanderfolgender Positionen läßt sich
zusätzlich auf die Fahrtrichtung schließen. Im Ausführungsbeispiel werden die
Verkehrsinformationen 12 und 13 vom Endgerät 1 ausgegeben werden. In der
Gegenrichtung würde keine Informationen ausgegeben werden.
Die Ausgabe der Informationen selbst kann nach der Erfindung auch von der Position
des Endgerätes im Verkehrsnetz und/oder den Verlauf des Straßennetzes abhängen.
Verläuft beispielsweise ein Stau über mehrere Streckenabschnitte und führt die Route
des Fahrzeuges 20 nicht "von Hinten" an das Stauende heran, sondern z. B. über ein
Autobahnkreuz "mitten" in den Stau hinein, so wird das Endgerät 1 nur die Länge und
Reisezeitverlängerung desjenigen Staus ausgeben, der gemäß der Route vom
Fahrzeug 20 durchfahren wird.
Ein mögliches von der Informationszentrale gesendetes Datentelegramm mit den Daten
der Streckenabschnitte An, die mit den informationsrelevanten Streckenabschnitten Sn
eine Fahrtroute bilden könnten, kann folgendermaßen aufgebaut sein:
- - eine Bezugskoordinate, die einen willkürlichen Punkt innerhalb des Bereiches x angibt,
- - eine Zahl, die angibt, wie viele Verkehrsmeldungen für ein Endgerät in diesem Bereich überhaupt in Frage kommen können,
- - eine Identifikation jeder Verkehrsinformation, eine Zahl, die angibt, wie viele Streckenabschnitte An, Aan gesendet werden,
- - eine Identifizierung, die angibt, ob es sich um einen Streckenabschnitt Aan handelt,
- - die Kurzbezeichnung der Straße, z. B. A1
- - eine Zahl, wie viele Stützpunkte, einschließlich des Anfangs- und Endpunktes, für den Streckenabschnitt gesendet werden,
- - für jeden Stützpunkt, einschließlich des Anfangs- und Endpunktes, die geographischen Koordinaten im vereinbarten Koordinatensystem, relativ zur Bezugskoordinate,
- - für jeden Stützpunkt, einschließlich des Anfangs- und Endpunktes, welcher Fangradius anzuwenden ist. Die Bildung und Anwendung von Fangradien ist beispielsweise aus der älteren Anmeldung DE 100 52 109 bekannt.
- - eine Information für welche Fahrtrichtung die Verkehrsinformation gültig ist. Diese Information kann dabei weitere Informationen enthalten, beispielsweise, ob für die Fahrtrichtung auf diesem Streckenabschnitt An dieselbe Verkehrsinformation selektiert werden soll, wie für den vorhergehenden Streckenabschnitt An-1, ob welche Verkehrsinformationen auf diesem Streckenabschnitt An in welcher Fahrtrichtung selektiert werden soll.
Sind im Bereich x mehr Daten von Streckeninformationen zu senden, als in einem
Datentelegramm Platz finden, so werden die Daten auf mehrere Datentelegramme
verteilt und diese Datentelegramme zyklisch gesendet.
Die Zuordnung Verkehrsinformationen zu den Streckenabschnitten Sn kann über ein
weiteres Datentelegramm erfolgen. Die in diesem Datentelegramm gesendeten
Informationen und Daten können einen weitaus größeren Bereich des Straßennetzes
betreffen und sollte folgende Informationen und Daten enthalten:
- - eine Zahl, die angibt, wie viele Verkehrsinformationen in dem Datentelegramm gesendet werden;
- - pro Verkehrsinformation, die Identifikation der Verkehrsinformation, die Entfernung zwischen dem Anfangspunkt des Streckenabschnittes und dem Beginn der Verkehrsinformation auf dem Streckenabschnitt, die Länge der Störung, eine Information, die die Art der Verkehrsinformation (Stau, stockender Verkehr, Baustelle, Eis usw.) angibt, eine Kurzbezeichnung des Streckenabschnittes Sn, eine Information, ob und wie viele nachfolgende Streckenabschnitte Sn betroffen sind und
- - pro Streckenabschnitt Sn, die Koordinaten des Anfangspunktes Pa, wenn es sich um den ersten oder einzigen betroffenen Streckenabschnitt Sn in Informationsrichtung handelt, die Koordinaten des Endpunktes des letzen Streckenabschnittes Sn eine Information über die Reiseverlängerungszeit auf diesem Streckenabschnitt Sn.
Sind in einem Datentelegramm mehr Verkehrsinformationen mit den dazugehörigen
Streckenabschnitten zu senden, als in einem Datentelegramm Platz finden, so werden
die Verkehrsinformationen auf mehrere Datentelegramme verteilt und zyklisch im
Bereich x gesendet.
Weiterhin soll ausgeführt werden, daß bei dem Erreichen eines neuen Anfangspunktes
eines Streckenabschnittes An durch das Kraftfahrzeug 20 ein neuer
Selektierungsvorgang der Verkehrsinformationen anhand der gespeicherten
Informationen gestartet wird. Eine andere Möglichkeit besteht nach dem Erreichen eines
Anfangspunkt Pa eines neuen Streckenabschnittes An zu warten bis neue
Verkehrsinformationen von der Informationszentrale empfangen werden und dann den
Filterungsvorgang erneut zu starten.
Die permanente Bestimmung des momentan befahrenen Streckenabschnittes An erfolgt
durch die regelmäßige Positionsbestimmung des Kraftfahrzeuges 20. Dabei ordnet die
Verarbeitungseinrichtung 6, die momentane geographische Position des
Kraftfahrzeuges einem Anfangs-, End- oder Stützpunkt Pa, Pe, Ps zu, wenn der
Abstand der momentanen geographischen Position zu den angegebenen Koordinaten
des Punktes kleiner als der dem Punkt zugewiesene Fangradius ist. Befindet sich das
Kraftfahrzeug 20 an einem der Punkte und erreicht es danach den nächsten Punkt und
liegen beide Punkte auf dem selben nicht virtuellen Streckenabschnitt An, so wird dieser
Streckenabschnitt als der momentan befahrene Streckenabschnitt ausgewählt.
Zusätzlich kann dem Endgerät 1 manuell ein Modus "Aufzeichnen der Strecke"
zugewiesen werden. In diesem Fall werden für alle Streckenabschnitte die
geographischen Koordinaten mehrerer Punkte, insbesondere des Anfangs- und des
Endpunktes vom Endgerät 1 abgespeichert. Unabhängig davon werden alle
Verkehrsinformationen, die diese Strecke bzw. diesen Streckenabschnitt betreffen
ausgelesen. Dies gilt auch für zukünftiges Befahren der Strecke durch das
Kraftfahrzeug.
Jede Verkehrsinformation die in einem definierten Zeitabschnitt für den
Streckenabschnitt noch nicht ausgegeben worden ist, wird aus dem empfangenen
Datentelegramm extrahiert und ein Verkehrsmeldungstext, wie bereits beschrieben
gebildet. Dabei wird die Entfernung der Verkehrsinformation zum momentan befahrenen
Streckenabschnitt An anhand der empfangenen aus den Straßenabschnitten An
gebildeten Straßenkarte ermittelt. Liegt eine Verkehrsinformation außerhalb des
Bereiches x, so wird diese an die Straßenkarte durch den mitgesendeten
Streckenabschnitt Aan, der auch virtuell sein kann, angeschlossen. Handelt es sich
dabei um einen virtuellen Streckenabschnitt, entspricht dieser keinem real existierenden
Streckenabschnitt, er wird lediglich zur Ermittlung der Entfernung der
Verkehrsinformation herangezogen. Die Länge eines Streckenabschnittes wird aus den
Koordinaten seines Anfangs- und Endpunktes Pa Pe und gegebenenfalls dazwischen
liegender Stützpunkte berechnet. Die Entfernung vom momentan befahrenen
Streckenabschnitt An zur Verkehrsinformation ergibt sich durch die Iteration über alle
Streckenabschnitte bis zur Verkehrsinformation bzw. den betroffenen
Streckenabschnitt Sn.
1
Endgerät
2
Positionsbestimmungseinrichtung
3
Informationszentrale
4
Empfangseinrichtung
5
Wiedergabeeinrichtung
6
Verarbeitungseinrichtung
11
Verkehrsinformation
12
Verkehrsinformation
13
Verkehrsinformation
20
Kraftfahrzeug, Empfänger
x Bereich
Sn Streckenabschnitt
An Streckenabschnitt
Aan Streckenabschnitt
Pa Anfangspunkt
Pe Endpunkt
Ps Stützpunkt
x Bereich
Sn Streckenabschnitt
An Streckenabschnitt
Aan Streckenabschnitt
Pa Anfangspunkt
Pe Endpunkt
Ps Stützpunkt
Claims (44)
1. Verfahren zur Selektion von Informationen (11, 12, 13), insbesondere
Verkehrsinformationen, die von einer Informationszentrale (3) über ein Verfahren,
bei dem die Informationen an eine Vielzahl von nicht definierten Empfängern (20),
insbesondere Kraftfahrzeugen, gesendet werden, wobei die Empfänger (20) ein
Endgerät (1) zum Empfangen und zum Verarbeiten der von der
Informationszentrale (3) gesendeten Informationen sowie zum Ausgeben zumindest
einer Teilmenge der empfangenen und/oder Informationen und eine
Positionsbestimmungseinrichtung (2) zur Ermittlung der momentanen Position des
Empfängers (20) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die von der
Informationszentrale (3) gesendeten Informationen (11, 12, 13) zusätzlich zumindest
mit Daten über die die Informationen betreffenden Streckenabschnitte (Sn) verknüpft
sind und im Endgerät (1) eine Filterung der empfangenen Informationen (11, 12, 13)
über die momentane Position des Empfängers (20) erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von der
Informationszentrale (3) gesendeten Informationen (11, 12, 13) zusätzlich Daten der
Streckenabschnitte (An) enthalten, die mit den die Informationen betreffenden
Streckenabschnitten (Sn) einen geschlossenen Verlauf bilden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten der
Streckenabschnitte (An) zusätzlich eine Information enthalten, ob und welche
Informationen (11, 12, 13) der Streckenabschnitte (Sn) für diesen
Streckenabschnitt (An) gültig sind.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Informationszentrale (3) die Informationen zu den Streckenabschnitten (An) in
Abhängigkeit des Verlaufes des Straßennetzes, insbesondere in Abhängigkeit von
alternativen Routen, sendet.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Daten über die die Informationen (11, 12, 13) betreffenden Streckenabschnitte (An,
Sn) und/oder die Streckenverläufe (An) Daten über den Verlauf der
Streckenabschnitte sind.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten über den
Verlauf der Streckenabschnitte (Sn; An) die Koordinaten zumindest eines Anfangs-
und eines Endpunktes (Pa, Pe) des Streckenabschnittes aufweisen.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten über den
Verlauf der Streckenabschnitte (Sn; An) zusätzlich die Koordinaten zumindest eines
zwischen dem Anfangs- und dem Endpunkt (Pa, Pe) auf dem Streckenabschnitt
liegenden Stützpunktes (Ps) aufweisen.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Informationen (11, 12, 13) und/oder Daten von der Informationszentrale (3) als
Rundspruchnachrichten in einem definierten Bereich (x), insbesondere über ein Cell-
Broadcast-Verfahren, ein Digital Audio-Broadcast-Verfahren (DAB) oder ein Digital
Video-Broadcast-Verfahren (DVB) an eine Vielzahl von Endgeräten (1) gesendet
werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in einem
definierten Bereich (x), insbesondere eines Sendebereiches, Informationen (11, 13)
und/oder Daten der Streckenabschnitte (Sn; An) dieses Bereiches (x) von der
Informationszentrale (3) gesendet werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß von der
Informationszentrale (3) zusätzlich Information (12) zu Streckenabschnitten (Sn) und
Daten der informationsrelevanten Streckenabschnitte (Sn) gesendet werden, die sich
in einem Umkreis des Bereiches (x) befinden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Informationszentrale (3) Daten von Streckenabschnitten (Aan) sendet, die die
informationsrelevanten Streckenabschnitte (Sn), die sich außerhalb des
Bereiches (x) befinden, mit Streckenabschnitten (Sn; An), die sich innerhalb des
Bereiches befinden, verbinden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Streckenabschnitte (Aan) zumindest zum Teil virtuelle Streckenabschnitte sind.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die im
Endgerät (1) empfangenen Informationen (11, 12, 13) und/oder Daten abgespeichert
werden.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß vom
Endgerät (1) die Filterung der empfangenen Informationen (11, 12, 13) zumindest
über die von der Positionsbestimmungseinrichtung erfaßte momentane Position des
Endgerätes (1) und einen dazugehörigen Streckenabschnitt (An) erfolgt.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Filterung der
empfangenen Informationen (11, 12, 13) zusätzlich die Fahrtrichtung des
Empfängers (20) auf dem Streckenabschnitt (An) berücksichtigt wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß bei der
Filterung zusätzlich die Information für den Streckenabschnitt (An), auf dem sich der
Empfänger (20) befindet, berücksichtigt wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß bei
Erreichen eines neuen Streckenabschnittes (An) durch den Empfänger (20) ein
neuer Filterungsvorgang im Endgerät (1) gestartet und das Ergebnis, vorzugsweise
noch nicht ausgegebene Informationen, ausgegeben wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß in
einem Lernprozeß während des Befahrens eines Streckenverlaufes durch den
Empfänger (20) der Streckenverlauf im Endgerät (1) abgespeichert wird.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß ein
vom Empfänger (20) mehrmals befahrener Streckenverlauf im Endgerät (1)
abgespeichert wird.
20. Verfahren nach Anspruch 18 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine Filterung
der von der Informationszentrale (3) gesendeten Informationen (11, 12, 13) im
Endgerät (1) in Abhängigkeit der gespeicherten Streckenverläufe erfolgt.
21. Informationszentrale, die das Straßennetz betreffende Informationen (11, 12, 13),
insbesondere Verkehrsinformationen, an eine Vielzahl von nicht definierten
Empfängern (20) sendet, dadurch gekennzeichnet, dadurch gekennzeichnet, daß die
Informationen (11, 12, 13) zusätzlich zumindest mit Daten über die die
Informationen (11, 12, 13) betreffenden Streckenabschnitte (Sn) verknüpft sind.
22. Informationszentrale nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die
gesendeten Informationen zusätzlich Daten der Streckenabschnitte (An) enthalten,
die mit den die Informationen (11, 12, 13) betreffenden Streckenabschnitten (Sn) im
wesentlichen einen geschlossenen Verlauf bilden.
23. Informationszentrale nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten der
Streckenabschnitte (An) zusätzlich Informationen enthalten, ob und welche
Informationen (11, 12, 13) der Streckenabschnitte (Sn) für diesen
Streckenabschnitt (An) gültig sind.
24. Informationszentrale nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die
Informationszentrale (3) derart ausgebildet ist, daß die Informationen zu den
Streckenabschnitten (An) in Abhängigkeit des Verlaufes des Straßennetzes,
insbesondere in Abhängigkeit von alternativen Routen, gesendet werden.
25. Informationszentrale nach einem der Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet,
daß die Daten über die die Informationen betreffenden Streckenabschnitte (Sn)
und/oder die Streckenverläufe (An) Daten über den Verlauf der
Streckenabschnitte (Sn, An) sind.
26. Informationszentrale nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten
über den Verlauf der Streckenabschnitte (Sn; An) die Koordinaten zumindest eines
Anfangs- und eines Endpunktes (Pa, Pe) des Streckenabschnittes (Sn, An)
aufweisen.
27. Informationszentrale nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten
über den Verlauf der Streckenabschnitte (Sn; An) zusätzlich die Koordinaten
zumindest eines zwischen dem Anfangs- und dem Endpunkt (Pa, Pe) auf dem
Streckenabschnitt (Sn, An) liegenden Stützpunktes (Ps) aufweisen.
28. Informationszentrale nach einem der Ansprüche 21 bis 27, dadurch gekennzeichnet,
daß die Informationszentrale (3) derart ausgebildet ist, daß die Informationen als
Rundspruchnachrichten in einem definierten Sendebereich (x), insbesondere über
ein Cell-Broadcast-Verfahren, ein Digital Audio-Broadcast-Verfahren (DAB) oder ein
Digital Video-Broadcast-Verfahren (DVB) an eine Vielzahl von Endgeräten (1)
gesendet werden.
29. Informationszentrale nach einem der Ansprüche 21 bis 28, dadurch gekennzeichnet,
daß die Informationszentrale (3) derart ausgebildet ist, daß in einem definierten
örtlichen Bereich (x), insbesondere eines Sendebereiches, Informationen und/oder
Daten der Streckenabschnitte (Sn; An) dieses Bereiches gesendet werden.
30. Informationszentrale nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die
Informationszentrale (3) derart ausgebildet ist, daß zusätzlich Informationen zu
Streckenabschnitten (Aan) und Informationen der informationsrelevanten
Streckenabschnitte (Sn) gesendet werden, die sich in einem definierten Umkreis des
definierten örtlichen Bereiches (x) befinden.
31. Informationszentrale nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die
Informationszentrale (3) derart ausgebildet ist, daß Informationen von
Streckenabschnitten (Aan) gesendet werden, die die informationsrelevanten
Streckenabschnitte (Sn), die sich außerhalb des definierten örtlichen Bereiches
befinden, mit Streckenabschnitten (Sn, An), die sich innerhalb des Bereiches
befinden, verbinden.
32. Informationszentrale nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die
Streckenabschnitte (Aan) zumindest zum Teil virtuelle Streckenabschnitte sind.
33. Endgerät in einem Kraftfahrzeug, welches von einer Informationszentrale (3) über
ein Verfahren, bei dem an eine nicht definierte Anzahl von Empfängern (20) Daten
übermittelt werden, gesendete Informationen empfängt, verarbeitet, direkt und/oder
verarbeitet abspeichert und zumindest eine Teilmenge der empfangenen und/oder
verarbeiteten Informationen ausgibt, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Positionsbestimmungseinrichtung (2) vorgesehen ist, mittels derer die momentane
Position des Empfängers (20) bestimmbar ist, die empfangbaren und/oder
empfangenen Informationen (11, 12, 13) zumindest zusätzlich mit Daten über die die
Informationen betreffenden Streckenabschnitte (Sn) verknüpft sind und das
Endgerät (1) derart ausgebildet ist, daß eine Filterung der empfangbaren und/oder
empfangenen Informationen (11, 12, 13) zumindest in Abhängigkeit der momentanen
Position des Empfängers (20) durchführbar ist oder durchgeführt wird und die
gefilterten Informationen (12, 13) ausgebbar sind und/oder ausgegeben werden.
34. Endgerät nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangbaren
und/oder empfangenen Informationen zusätzlich Daten der Streckenabschnitte (An)
enthalten, die mit den die Informationen (11, 12, 13) betreffenden
Streckenabschnitten (Sn) einen geschlossenen Verlauf bilden.
35. Endgerät nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten der
Streckenabschnitte (An) zusätzlich eine Information enthalten, ob und welche
Informationen (11, 12, 13) der Streckenabschnitte (Sn) für diesen
Streckenabschnitt (An) gültig sind.
36. Endgerät nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten der die
Informationen (11, 12, 13) betreffenden Streckenabschnitte (Sn) und/oder der
Streckenabschnitte (An) Daten über den Verlauf der Streckenabschnitte(Sn, An),
insbesondere die Koordinaten zumindest eines Anfangs- und eines
Endpunktes (Pa, Pe) des Streckenabschnittes (Sn, An), sind.
37. Endgerät nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten über den
Verlauf der Streckenabschnitte (Sn, An) zusätzlich die Koordinaten zumindest eines
auf dem Streckenabschnitt liegenden Stützpunktes (Ps) aufweisen.
38. Endgerät nach einem der Ansprüche 33 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß das
Endgerät (1) derart ausgebildet ist, daß die Filterung der empfangenen
Informationen (11, 12, 13) zumindest über die von der momentanen Position und
einen dazugehörigen Streckenabschnitt (An) erfolgt.
39. Endgerät nach einem der Ansprüche 33 bis 38, dadurch gekennzeichnet, daß das
Endgerät (1) derart ausgebildet ist, daß bei der Filterung der empfangenen
Informationen (11, 12, 13) zusätzlich die Fahrtrichtung des Empfängers (20) auf dem
Streckenabschnitt (An) berücksichtigt wird.
40. Endgerät nach einem der Ansprüche 33 bis 39, dadurch gekennzeichnet, daß das
Endgerät (1) derart ausgebildet ist, daß bei der Filterung zusätzlich die Information
für den Streckenabschnitt (An), auf dem sich das Fahrzeug befindet, berücksichtigt
wird.
41. Endgerät nach einem der Ansprüche 33 bis 39, dadurch gekennzeichnet, daß das
Endgerät (1) derart ausgebildet ist, daß bei Erreichen eines neuen
Streckenabschnittes (An) ein neuer Filterungsvorgang gestartet wird.
42. Endgerät nach einem der Ansprüche 33 bis 40, dadurch gekennzeichnet, daß das
Endgerät (1) derart ausgebildet ist, daß während eines Lernvorganges während des
Befahrens eines Streckenverlaufes durch den Empfänger (20) der Streckenverlauf
im Endgerät (1) abspeicherbar ist und/oder abgespeichert wird.
43. Endgerät nach einem der Ansprüche 33 bis 42, dadurch gekennzeichnet, daß das
Endgerät (1) derart ausgebildet ist, daß ein vom Empfänger (20) mehrmals
befahrener Streckenverlauf abgespeichert wird.
44. Endgerät nach Anspruch 42 oder 43, dadurch gekennzeichnet, daß das Endgerät (1)
derart ausgebildet ist, daß eine Filterung der von der Informationszentrale (3)
gesendeten Informationen (11, 12, 13) in Abhängigkeit der gespeicherten
Streckenverläufe erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10108994A DE10108994A1 (de) | 2000-03-10 | 2001-02-23 | Verfahren zum Selektieren von Informationen, insbesondere von Verkehrsinformationen |
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Family Applications (1)
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| DE10108994A Withdrawn DE10108994A1 (de) | 2000-03-10 | 2001-02-23 | Verfahren zum Selektieren von Informationen, insbesondere von Verkehrsinformationen |
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| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10354218A1 (de) * | 2003-11-20 | 2005-06-30 | Siemens Ag | Verfahren zur Auswahl und Aufbereitung von Verkehrsinformationen |
| EP1619641A3 (de) * | 2004-07-23 | 2007-07-25 | Robert Bosch Gmbh | Verfahren zur Übermittlung von Verkehrsmeldungen |
| EP1914514A1 (de) * | 2006-10-18 | 2008-04-23 | Harman Becker Automotive Systems GmbH | Verfahren zur Bedienung eines Navigationssystems in einem Fahrzeug und Fahrzeugnavigationssystem |
| DE102014201041B4 (de) | 2014-01-21 | 2025-03-20 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Bereitstellung einer Fahrtroute in einem Navigationssystem eines Kraftfahrzeugs |
-
2001
- 2001-02-23 DE DE10108994A patent/DE10108994A1/de not_active Withdrawn
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
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| 8120 | Willingness to grant licences paragraph 23 | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |