DE1007281B - Strangpresse fuer Metalldraht - Google Patents

Strangpresse fuer Metalldraht

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Publication number
DE1007281B
DE1007281B DESCH13837A DESC013837A DE1007281B DE 1007281 B DE1007281 B DE 1007281B DE SCH13837 A DESCH13837 A DE SCH13837A DE SC013837 A DESC013837 A DE SC013837A DE 1007281 B DE1007281 B DE 1007281B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressed
chamber
wire
metal wire
extrusion press
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Pending
Application number
DESCH13837A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ernst Emmerich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schloemann AG
Original Assignee
Schloemann AG
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Publication date
Application filed by Schloemann AG filed Critical Schloemann AG
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Publication of DE1007281B publication Critical patent/DE1007281B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C25/00Profiling tools for metal extruding
    • B21C25/02Dies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

DEUTSCHES
Es ist bekannt, Draht aus Metallen, wie Aluminium oder Aluminiumlegierungen durch Strangpressen herzustellen und dabei das Preßgut in Blockform zuzuführen. Hierbei wird das Preßgut von einem Stempel aus einem Aufnehmer durch eine Matrize ausgepreßt.
Um längere Drähte herzustellen, bedarf es des aufeinanderfolgenden Auspressens mehrerer Blöcke. Wenn dabei diejenigen Teile des Preßgutes zum Auspressen gelangen, die beim Aufeinandersetzen eines Blockes auf den Preßrest aneinanderstoßen, so zeigt der Draht Mängel, die darauf zurückzuführen sind, daß Luftblasen oder oxydierte Metallteilchen oder sonstige Verunreinigungen so dicht im Draht sitzen, daß die Widerstandsfähigkeit des Drahtes erheblich abfällt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die gefährliche Herabsetzung der Widerstandsfähigkeit des Drahtes zu vermeiden. Die Lösung beruht auf der Erkenntnis, daß es genügt, die Luftblasen ader Verunreinigungen möglichst gleichmäßig im Werkstoff zu verteilen; sie liegt auf dem Wege, eine gute Durchmischung bzw. Durchknetung des Werkstoffes herbeizuführen.
Eine Durchknetung des Preßgutes findet bei bekannten Strangpressen dadurch statt, daß der Preßgutstrom umgelenkt und einer Preßkammer zugeführt wird. In dieser Weise sind z. B. die sogenannten Kabelummantelungspressen mit Winkelpreßkopf ausgeführt. Eine Preßgutumlenkung ist z. B. auch bei sogenannten Doppelblockpressen vorhanden.
Die Erfindung zielt darauf, für das Drahtpressen eine einfache und wirksame Anordnung zum Durchmischen zu schaffen.
Es ist bekannt, eine Mehrzahl von Blöcken dadurch zu beliebig langen Drähten zu verprassen, daß einem Aufnehmer mit im Verhältnis zum Gesamtquerschnitt der Drähte kleinem Querschnitt achsgleich eine Preßkammer großen Querschnitts und Inhalts nachgeordnet ist. Am Ende dieser Preßkammer liegen gleichmäßig über ihre Grundfläche verteilt die in Achsrichtung der Kammer verlaufenden Auspreßöffnungen der Drähte. Diese Einrichtung ist zwar einfach, erscheint aber deshalb zur Lösung der vorliegenden Aufgabe ungeeignet, weil ein Drahtaustritt nur in dem engeren Bereich um die Aufnehmer- bzw. Stempelachse zu erwarten ist. Aus diesem Grunde findet auch weder eine eigentliche Umlenkung noch Durchmischung des Preßgutes trotz Vorhandenseins einer Preßkammer statt.
Die Erfindung knüpft nun zwar an eine derartige Strangpresse für Metalldraht in beliebigen Längen aus einer Mehrzahl von aufeinanderfolgend ausgepreßten Blöcken mit einer hinter dem Aufnehmer achsgleich angeordneten Preßkammer an. Im Unterschied zur bekannten Anordnung ist diese aber erfin-Strangpresse für Metalldraht
Anmelder:
Schloemann Aktiengesellschaft,
Düsseldorf, Steinstr. 13
Dipl.-Ing. Ernst Emmerich, Köln-Brück,
ist als Erfinder genannt worden
dungsgemäß so getroffen, daß bei in einer mittigen Zone erfolgendem Eintritt des Preßgutes in die Kammer der Austritt aus ihr auf eine Randzone verteilt ist oder umgekehrt, ohne daß die Ein- und Austrittsöffnungen sich überschneiden.
Durch die Erfindung wird die bekannte, verhältnismäßig einfache Geradeauspresse zur Lösung der gestellten Aufgabe für die Herstellung von Metalldraht, insbesondere aus Aluminium und dessen Legierungen, bei guter Umlenkung und Durchmischung des Preßgutes nutzbar gemacht. Die Anordnung gemäß der Erfindung läßt die Verwendung von Blöcken auch großen Querschnitts zu.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht.
Die Kammermatrize gemäß Fig. 1 besteht aus zwei zusammengesetzten Teilen 1 und 2 und hat vorzugsweise kreisförmigen Innen- und Außenquerschnitt.
Das Preßgut wird aus dem Aufnehmer in Richtung des Pfeiles 3 durch die Öffnung 4 in die Kammermatrize hineingeführt und tritt aus den Öffnungen 5 und 6 wieder aus, die an ihrer Innenseite mit Matrizen 7 besetzt sind. Der Preßgutstrom, der durch die Öffnung 4 eintritt, füllt zunächst den Kammerhohlraum vollständig aus und sucht dann durch die engeren Querschnitte der Matrizen 7 auszutreten. Erfahrungsgemäß verläuft in einem solchen Falle der Strom des eintretenden Preßgutes in gerader Linie weiter. Da er bei der dargestellten Kammer hierbei auf den zwischen den Matrizen 7 liegenden Teil trifft, muß er sich umlenken und teilen, damit er aus den Öffnungen 5 und 6 austreten kann. Diese Umlenkung bewirkt im allgemeinen eine völlig ausreichende Vermischung der unerwünschten Einschlüsse des Preßgutes mit dem übrigen Preßgut, so daß die austretenden Drahte keine feststellbare Qualitätsverminderung aufweisen. Selbstverständlich ist es möglich, an Stelle von zwei Austrittsöffnungen 5 und 6 drei oder mehr
7095(OTlK
vorzusehen. Auch, sind andere Ausführungsbeäspiele der Kammermatrize möglich, wie Fig. 2 zeigt.
Bei dieser Kammermatrize tritt das Preßgut in Richtung der Pfeile 10 in die Öffnungen 11 ein. Um von hier aus zu der einzigen Austrittsöffnung 12 zu gelangen, bedarf es wiederum einer Änderung der Strömungsrichtung, die die gewünschte Vermischung herbeiführt. Damit der gewünschte Erfolg in vollem Umfang erzielt wird, ist es zweckmäßig, den Querschnitt α der Kammern so zu bemessen, daß er mindestens das Dreifache, vorzugsweise das Zehn- bis Fünfzehnfache des Querschnittes, der bei 5, 6 bzw. 12 austretenden Drahtstränge besitzt. Eine andere Bemessungsregel für die Kammer besteht darin, daß das Volumen des Kammerinhaltes, wenigstens das Dreifache des Volumens von 0,1 m des austretenden Drahtstranges betragen soll. Die Beachtung dieser Regel ist insbesondere wichtig bei der Herstellung von Preßdrähten mit einem Durchmesser von 10 bis 15 mm. Selbstverständlich, ist es auch möglich, Kammermatrizen zu verwenden, bei denen der Eintritt des Preßgutes, von der Seite etwa gemäß den strichpunktierten Linien 4° in Fig. 1 erfolgt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Strangpresse zur Herstellung von Metalldraht in beliebigen. Längen aus einer Mehrzahl von aufeinanderfolgend ausgepreßten Blöcken mit einer hinter dem Aufnehmer achsgleich angeordneten Preßkammer vor dem Drahtaustritt, dadurch gekennzeichnet, daß bei in einer mittigen Zone erfolgendem Eintritt des Preßgutes in die Kammer der Austritt aus ihr auf eine Randzone verteilt ist oder umgekehrt, ohne daß die Ein- und Austrittsöffnungen sich überschneiden.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 136 007, 266 941, 040;
    britische Patentschrift Nr. 657 185;
    schweizerische Patentschrift Nr. 207 756;
    USA.-.Patentsehrift Nr. 1 720 722.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 709· 507/132 4.57
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