DE1007239B - Sicherheitsvorrichtung fuer Stapelgeraete - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung fuer Stapelgeraete

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DE1007239B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F17/00Safety devices, e.g. for limiting or indicating lifting force
    • B66F17/003Safety devices, e.g. for limiting or indicating lifting force for fork-lift trucks
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P7/00Emergency devices preventing damage to a machine or apparatus

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Description

DEUTSCHES
Stapelgeräte, namentlich fahrbare, bestehen aus einem Grundrahmen und einem an diesen Grundrahmen angebrachten Hubmast, in oder an welchem mittels einer hydraulischen Presse der Lastträger vertikal bewegt wird. Bei plötzlicher sehr weiter Öffnung des die Druckflüssigkeit im Preßzvlinder steuernden Abfiußventils oder beim Bruch oder Undichtigkeit der Preßflüssigkeitsleitung besteht die Gefahr, daß durch schlagartiges Nachlassen des Druckes im Preßzylinder der Lastträger mit einer unzulässigen Geschwindigkeit eine Abwärtsbewegung ausführt.
Die Senkgeschwindigkeit der Last darf mit Rücksicht auf die Standfestigkeit des Gerätes eine bestimmte, von der Größe der gesenkten Last abhängige Geschwindigkeit nicht überschreiten, andererseits kann duich plötzliches zu weites Öffnen des die Senkgeschwindigkeit steuernden Ventils oder durch Bruch der Abflußleitung aus dem Hubzylinder eine unzulässige Steigerung der Senkgeschwindigkeit eintreten.
Diese Gefahr wird durch den Gegenstand der Erfindung beseitigt. Die Anordnung ist schematisch in der Figur dargestellt, 5 ist die Erweiterung der Preßflüssigkeitsleitung 7, in der die Preßflüssigkeit in der Richtung ZA beim Senken der Last strömt. An der Zuflußseite ist eine Blende 1 eingebaut, welche ein elastisches Rohr 2 teilweise abschließt und durch entsprechende Maßnahmen so gegen die Wandung der Erweiterung 5 abgestützt ist, daß zwischen der Außenwand des elastischen Rohres 2 und der Wand der Erweiterung 5 ein ringförmiger Raum 4 mit der Zutrittsseite des Preßflüssigkeitsrohres 7 in Verbindung steht. Innerhalb des elastischen Rohres 2 ist ein beispielsweise kegelförmiger Einsatz 3 vorgesehen, der mit zahlreichen Öffnungen 6 versehen ist, deren Querschnitt mindestens gleich dem Lumen der Blende 1 ist. Wenn jetzt in der Preßflüssigkeitsleitung in Richtung A durch zu weites und zu schnelles Öffnen des Absperrgliedes oder durch Bruch der Leitung eine plötzliche Druckabnahme eintritt, so wird durch die auf die Außenseite des elastischen Rohres 2 wirkende Druckflüssigkeit im Raum 4 das elastische Rohr 2 etwa in der gestrichelt dargestellten Form 2' eingeschnürt. Dabei legt es sich schließend an die Öffnungen 3 und verhindert damit ein weiteres Abfließen der Preßflüssigkeit in Richtung A oder drosselt mindestens sehr stark dieses Abfließen. Infolgedessen kann der von dem über der Düse herrschenden Flüssigkeitsdruck getragene Lastträger keine unzulässige hohe Senkgeschwindigkeit annehmen, und ein Kippen des Stapelgerätes infolge Überschreitung der höchstzulässigen Geschwindigkeit wird mit Sicherheit verhindert.
Bei geeigneter Bemessung der Vorrichtung regelt sich die Senkgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Last, Sicherheitsvorrichtung für Stapelgeräte
Anmelder:
Hans Still Aktiengesellschaft,
Hamburg-Billstedt, Liebigstr. 33
so daß die Wucht der sinkenden Last
konstant oder
annähernd konstant bleibt, da die drosselnde Wirkung der Vorrichtung mit der Last m steigt.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Sicherheitsvorrichtung für Stapelgeräte, dadurch gekennzeichnet, daß in diejenige Preßflüssigkeitsleitung, welche die Preßflüssigkeit beim Senken des Lastträgers aus dem Hubzylinder abführt, außer dem Steuerventil üblicher Form mit ihm in Reihe liegend ein elastisches Rohr (2) mit einer zwischen ihm und dem Hubzylinder angeordneten, es teilweise abschließenden Blende (1) in die Flüssigkeitsleitung — vorzugsweise in eine Erweiterung (5) derselben — eingefügt ist, welches von einem etwa ringförmigen Raum (4) umschlossen ist, der mit der zwischen der Blende (1) und dem Hubzylinder befindlichen Preßflüssigkeitsleitung in Verbindung steht, so daß auf der Außenseite des Rohres (2) der gleiche von dem Gewicht des Lastträgers und der Last abhängige Druck wirkt, der in der Zuflußleitung zu dem Sicherheitsventil herrscht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Rohr (2) in der Abflußrichtung von einem Hohlkörper (3) abgeschlossen wird, welcher in das elastische Rohr hineinragt und mit Durchbrüchen (6) versehen ist, deren Gesamtquerschnitt mindestens gleich dem Lumen der Blende (1) ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (3) so geformt ist, daß sich die Wandung des elastischen Rohres (2) unter der Wirkung des auf ihnen von außen ruhenden Druckes mehr oder weniger weit, je nach der Höhe dieses Druckes, an den Hohlkörper anlegt und um so mehr Durchbrüche (6) verschließt, je größer der in dem Raum (4) herrschende Druck ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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