DE10049309C1 - WC-Spülkasten mit Befestigungsclip für ein Anschlussteil - Google Patents
WC-Spülkasten mit Befestigungsclip für ein AnschlussteilInfo
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Abstract
Bei einem WC-Spülkasten (1) mit einem einenends durch eine Wandöffnung (8) des Spülkastens (1) hindurchgreifenden Element (2), insbesondere Anschlussteil, das an der einen (ersten) Seite (3') der Spülkastenwand (3) mit einer ersten Anlagefläche (6) anliegt, und mit einem Sicherungselement (11), das das Element (2) in Anlage an der anderen (zweiten) Seite (3'') der Spülkastenwand (3) sichert, weist das Element (2) am durchgreifenden Ende eine zweite Anlagefläche (10) in einem Abstand zur ersten Anlagefläche (6) größer als die Wandstärke des Spülkastens (1) auf, wobei das Sicherungselement (11) zwischen der zweiten Seite (3'') der Spülkastenwand (3) und der zweiten Anlagefläche (10) auf einen Steckabschnitt (2') des Elements (2) aufsteckbar ist. Durch das Sicherungselement (11) wird das Element (2) zum einen sicher in der Wandöffnung (8) in der Spülkastenwand (3) gehalten, zum anderen kann das Sicherungselement (11) einfach gelöst werden, so dass das Element (2) entnommen werden kann.
Description
Die Erfindung betrifft einen WC-Spülkasten mit einem einenends durch eine
Wandöffnung des Spülkastens hindurchgreifenden Element, insbesondere An
schlussteil, das an der einen (ersten) Seite der Spülkastenwand mit einer ersten
Anlagefläche anliegt, und mit einem Sicherungselement, das das Element in
Anlage an der anderen (zweiten) Seite der Spülkastenwand sichert.
Ein derartiger WC-Spülkasten ist beispielsweise durch die DE 25 20 991 A1
bekanntgeworden.
Bei diesem bekannten WC-Spülkasten ist ein Wiederauffüllungsventil an der
Spülkastenwand befestigt. Dazu ist das Ventilgehäuse mit einem Einlaufstutzen
in einer Öffnung in der Spülkastenwand montiert, gegen welche das Ventilge
häuse mittels einer Ventilgehäusewand, die gegen die Innenseite der Spülka
stenwand anliegt, und mittels einer Mutter, die auf dem Einlaufstutzen ange
bracht ist und gegen die Außenseite der Wand anliegt, festgespannt gehalten
wird. Bei diesem WC-Spülkasten ist zwar die Verschraubung von außen, also
ohne beengte Platzverhältnisse durchzuführen. Die Verschraubung ist jedoch
für jeden zugänglich und kann nur mittels eines Schraubenschlüssels erfolgen.
Spülkästen werden häufig in eine Gebäudewand eingelassen bzw. in einem
Gestell gelagert, das dann mit Fliesen verkleidet wird, so dass der Spülkasten
nicht mehr einfach zugänglich ist. Das Innere des Spülkastens ist nur noch über
eine sogenannte Revisionsöffnung erreichbar. Soll der Spülkasten an die
Brauchwasserleitung angeschlossen werden, so muss eine mit dem Spülkasten
verbundene Anschlussarmatur mit der Brauchwasserleitung verbunden werden.
Dazu wird die Anschlussarmatur, die eine Öffnung der Spülkastenwand durch
greift, aus dem Spülkasten entnommen.
Bei bekannten Spülkästen dieser Art ist zur Befestigung der Anschlussarmatur
an deren durchgreifenden Ende ein Sicherungselement in Form einer Über
wurfmutter vorgesehen, mit der die Anschlussaramatur von innen fixiert wird.
Die Überwurfmutter ist mit einem Schraubenschlüsser nur sehr mühsam durch
die Revisionsöffnung erreichbar, so dass der Ein- und Ausbau der Anschluss
armatur sehr schwierig und zeitaufwendig ist. Bei anderen bekannten Spülkä
sten ist die Anschlussarmatur mit der Spülkastenwand verschraubt. Da das In
nere des Spülkastens nur durch die Revisionsöffnung zugänglich ist, können
die Schrauben nur schwer gelöst werden. Außerdem können die Schrauben in
den Spülkasten fallen, von wo sie häufig nicht mehr herausholbar sind.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, einen WC-Spülkasten der
eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass ein einfacher und schneller
Ein- bzw. Ausbau ermöglicht wird.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass dass das Element
am durchgreifenden Ende eine zweite Anlagefläche aufweist, die in einem Ab
stand zur ersten Anlagefläche größer als die Wandstärke des Spülkastens an
geordnet ist und einen kleineren Außenquerschnitt als die Wandöffnung auf
weist, wobei das Sicherungselement zwischen der zweiten Seite der Spülka
stenwand und der zweiten Anlagefläche auf einen Steckabschnitt des Elements
aufsteckbar und abziehbar ist, und in aufgesteckter Lage an der zweiten Anla
gefläche des Elements und der zweiten Seite der Spülkastenwand anliegt.
Durch das Sicherungselement wird das Element zum einen sicher in der Wand
öffnung in der Spülkastenwand gehalten, zum anderen kann das Sicherungs
element einfach gelöst werden, so dass das Element entnommen werden kann.
Die Befestigung erfolgt ebenso einfach und schnell, da das Sicherungselement
nur im Bereich zwischen der zweiten Anlagefläche und der Innenseite der Spül
kastenwand auf den Steckabschnitt des Elements aufgeschoben werden muss.
Es versteht sich, dass der Steckabschnitt für das Sicherungselement auch als
Umfangsnut oder Rille ausgebildet sein kann. Insbesondere ist es im Gegen
satz zum Stand der Technik nicht mehr nötig, eine Überwurfmutter zu lösen
bzw. anzuziehen. Da kein Schraubenschlüssel zum Lösen der Überwurfmutter
mehr nötig ist, wird vermieden, dass dieser aus Versehen in den Spülkasten
fällt. Das Element braucht auch nicht mehr mit dem Spülkasten verschraubt zu
werden. Das hat zur Folge, dass das Element schneller aus- und eingebaut
werden kann und dass keine Schrauben in den Spülkasten fallen können. Als
zu befestigendes Element kommen Anschlussteile, insbesondere Ventile, in
Frage, jedoch auch alle anderen denkbaren Gegenstände, die die Spülkasten
wand durchgreifen und am Spülkasten befestigt werden müssen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen WC-Spül
kastens ist das Sicherungselement am Element klemmend gehalten. Das Si
cherungselement liegt dadurch sehr eng, also ohne Spiel, an dem Steckab
schnitt an. Es wird keine zusätzliche Befestigungseinrichtung zum Halten des
Sicherungselements an dem Element benötigt.
Eine bevorzugte Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass das Siche
rungselement ein offener Ring ist, der den Steckabschnitt um mehr als 180°
umgreift. Dies bedeutet, dass der den Ring unterbrechende Spalt kleiner als der
Außendurchmesser des Steckabschnitts ist. Der Ring umgreift den Steckab
schnitt also um etwas mehr als die Hälfte, so dass das Sicherungselement an
dem Steckabschnitt ohne zusätzliche Verriegelung ortsfest durch Formschluss
hält.
Wenn die Ringenden Einführschrägen zum elastischen Aufweiten der Ringen
den auf den Durchmesser des Steckabschnitts aufweisen, wird das Anbringen
des Sicherungselements erleichtert. Vorzugsweise laufen die Einführschrägen
in einer gedachten Verlängerung V-förmig zusammen. Die Einführschrägen bil
den dann eine Führung beim Anbringen des Sicherungselements. Außerdem
erfolgt durch ein Gleiten des Steckabschnitts entlang der Einführschrägen eine
graduelle Aufweitung der Ringenden. Die Ringenden bewegen sich in ihre Aus
gangsstellung zurück, wenn das Sicherungselement auf den Steckabschnitt
aufgestreckt ist. Das Sicherungselement weist daher vorzugsweise eine geringe
Elastizität auf.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung weist der Ring zwischen seiner Innen- und
Außenumfangseite abschnittsweise Durchbrüche auf. Im Prinzip handelt es sich
bei dem Sicherungselement um konzentrische Ringe, die teilweise miteinander
verbunden sind. Der äußere Ring vergrößert die Anlagefläche des Sicherungs
elements an der Innenseite der Spülkastenwand. Ein Sicherungselement, das
zwei konzentrische Ringe aufweist, die nur abschnittsweise miteinander ver
bunden sind, lässt sich leichter an dem Element anbringen als ein einzelner
breiterer Ring, da sich der Spalt des Ringes bzw. der Ringe zwischen den Rin
genden leichter aufweiten lässt.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn am Sicherungselement ein Griff vorgesehen
ist. Mit einem Griff kann das Sicherungselement besonders leicht gehandhabt,
also insbesondere entfernt und angebracht werden. Dadurch, dass der Benut
zer eine genügend große Angriffsfläche hat, wird es unwahrscheinlich, dass das
Sicherungselement aus der Hand rutscht und in den Spülkasten fällt.
Bei einer vorteilhafte Ausbildungsform ist das Element in oder an der Spülkas
tenwand drehfest gelagert. Ein beispielsweise als Ventil ausgebildetes Element
drehsicher anzuordnen ist insbesondere auch deshalb vorteilhaft, da bei de
fektem Ventil der untere, sich im Spülkasten befindende Teil des Ventils ersetzt
werden kann, ohne dass das ganze Ventil ausgebaut werden muss. Die drehsichere
Lagerung des oberen Ventilteils erlaubt es, den unteren Ventilteil abzu
drehen, ohne dass zu befürchten ist, dass der obere Ventilteil sich dreht und
dabei eventuell eine daran angeschlossene Kunststoffwasserleitung beschä
digt. Durch die drehsichere Lagerung des oberen Ventilteils entsteht ein Ge
genlager, so dass zum Lösen des unteren Ventilteils gefahrlos Schrauben
schlüssel und großer Kraftaufwand eingesetzt werden können.
Wenn bei einer Weiterbildung an der ersten Seite der Spülkastenwand min
destens ein Anschlag als Verdrehsicherung für einen unrunden, insbesondere
polygonen Querschnitt der Anlagefläche des Elements vorgesehen ist, wird das
Element durch den Anschlag drehsicher fixiert. Als Anschlag kann z. B. ein von
der Oberfläche des Spülkastens hervorstehender Vorsprung vorgesehen sein,
der an der ersten Anlagefläche anliegt und so ein Verdrehen verhindert. Alter
nativ kann der Spülkasten eine Aufnahme aufweisen, die in Zusammenwirkung
mit der Anlagefläche ein Verdrehen des Elements verhindert.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der
Zeichnung. Ebenso können die vorstehend genannten und die noch weiter aus
geführten Merkmale erfindungsgemäß jeweils einzeln für sich oder zu mehreren
in beliebigen Kombinationen Verwendung finden. Die gezeigten und beschrie
benen Ausführungsformen sind nicht als abschließende Aufzählung zu verste
hen, sondern haben vielmehr beispielhaften Charakter für die Schilderung der
Erfindung.
Die Erfindung ist in der Zeichnung stark schematisiert dargestellt und wird an
hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Teilschnitt durch einen erfindungsgemäßen Spülkasten;
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Sicherungselement des Spülkastens der Fig. 1;
und
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein eine Spülkastenwand durchgreifendes An
schlussteil.
Fig. 1 zeigt einen Teilschnitt durch einen WC-Spülkasten 1. Ein als Anschluss
teil ausgebildetes Element 2 durchgreift mit seinem einen Ende eine Spülkas
tenwand 3. An seinem anderen Ende 4 weist das Element 2 einen Anschluss
stutzen 5 für den Anschluss an eine nicht dargestellte Brauchwasserleitung aus
Kupfer oder Kunststoff auf. An der Außenseite 3' des Spülkastens 1 liegt das
Element 2 mit einer im Querschnitt im wesentlichen viereckigen ersten Anlage
fläche 6 an, die formschlüssig in eine Aufnahme 7 der Spülkastenwand 3 ein
greift. Der Außenquerschnitt der Anlagefläche 6 ist größer als die Wandöffnung
8 in der Spülkastenwand 3, so dass die Anlagefläche 6 an der Außenseite 31
der Spülkastenwand 3 anliegt und dadurch verhindert, dass das Element 2 in
den Spülkasteninnenraum 9 fällt. Innerhalb des Spülkastens 1 weist das Ele
ment 2 eine zweite Anlagefläche 10 auf, deren Außenquerschnitt kleiner ist als
die Wandöffnung 8 in der Spülkastenwand 3, so dass das Element 2 durch die
Wandöffnung 8 entnommen werden kann. Der Abstand der beiden Anlageflä
chen 6, 10 ist größer als die Wandstärke der Spülkastenwand 3. Zwischen der
zweiten Anlagefläche 10 und der Spülkastenwand 3 ist ein mit einem Griff 12
versehenes Sicherungselement 11 auf einen runden Steckabschnitt 2' des E
lements 2 aufgesteckt. Das Sicherungselement 11 liegt also an der Innensei
te 3" der Spülkastenwand 3 und an der zweiten Anlagefläche 10 an, wodurch
das Element 2 in der Aufnahme 7 sicher und auch drehfest befestigt ist. Zum
Lösen des Elements 2 wird das Sicherungselement 11 vom Steckabschnitt 2'
abgezogen.
Fig. 2 zeigt die Draufsicht auf das Sicherungselement 11. Das Sicherungsele
ment 11 weist einen ersten Ring 21 mit einer Innenumfangsseite 21' auf, der
durch einen Spalt 22 unterbrochen ist, so dass der Kreisbogen des ersten
Rings 21 etwa 310° bemisst. Der Innendurchmesser des ersten Rings 21 ent
spricht in etwa dem Außendurchmesser des Steckabschnitts 2'. Konzentrisch
zu dem ersten Ring 21 ist ein zweiter Ring 23 mit einer Außenumfangsseite 23'
angeordnet, der ebenfalls durch den Spalt 22 unterbrochen ist. Die in einer
Ebene liegenden Ringe 21, 22 sind durch Einführschrägen 24, 25 und im Be
reich des Griffs 12 miteinander verbunden. Die von den Ringen 21, 23 abge
deckte Fläche ist größer als die Wandöffnung 8 in der Spülkastenwand 3, so
dass das Element 2 bei aufgestecktem Sicherungselement 11 nicht entnommen
werden kann. Die Abschnitte der Ringe 21, 23, die nicht miteinander verbunden
sind schließen Durchbrüche 26, 27 ein, die ein elastisches Aufwerfen der Rin
genden auf den Außendurchmesser des Steckabschnitts 2' ermöglichen.
Fig. 3 zeigt, dass die erste Anlagefläche 6 in der an die äußere Form der ersten
Anlagefläche 6 angepassten Aufnahme 7 in der Spülkastenwand 3 eingelegt
und darin drehfest gelagert ist.
Claims (8)
1. WC-Spülkasten (1) mit einem einenends durch eine Wandöffnung
(8) des Spülkastens (1) hindurchgreifenden Element (2), insbeson
dere Anschlussteil, das an der einen (ersten) Seite (3') der Spülka
stenwand (3) mit einer ersten Anlagefläche (6) anliegt, und mit ei
nem Sicherungselement (11), das das Element (2) in Anlage an der
anderen (zweiten) Seite (3") der Spülkastenwand (3) sichert,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Element (2) am durchgreifenden Ende eine zweite Anla
gefläche (10) aufweist, die in einem Abstand zur ersten Anlageflä
che (6) größer als die Wandstärke des Spülkastens (1) angeordnet
ist und einen kleineren Außenquerschnitt als die Wandöffnung auf
weist, wobei das Sicherungselement (11) zwischen der zweiten
Seite (3") der Spülkastenwand (3) und der zweiten Anlagefläche
(10) auf einen Steckabschnitt (2') des Elements (2) aufsteckbar und
abziehbar ist und in aufgesteckter Lage an der zweiten Anlagefläche
(10) des Elements (2) und der zweiten Seite (3") der Spülkasten
wand (3) anliegt.
2. WC-Spülkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das Sicherungselement (11) am Element (2) klemmend gehalten ist.
3. WC-Spülkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das Sicherungselement (11) ein offener Ring ist, der den
Steckabschnitt (2') um mehr als 180° umgreift.
4. WC-Spülkasten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an
den Ringenden Einführschrägen (24, 25) zum elastischen Aufweiten
der Ringenden auf den Durchmesser des Steckabschnitts (2')
vorgesehen sind.
5. WC-Spülkasten nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
dass der Ring zwischen seiner Innen- und Außenumfangseite (21',
23') abschnittsweise Durchbrüche (26, 27) aufweist.
6. WC-Spülkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch einen Griff (12) am Sicherungselement (11).
7. WC-Spülkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Element (2) in oder an der
Spülkastenwand (3) drehfest gelagert ist.
8. WC-Spülkasten nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an
der ersten Seite (3') der Spülkastenwand (3) mindestens ein
Anschlag (Aufnahme 7) als Verdrehsicherung für ein Element (2) mit
unrundem, insbesondere polygonem Querschnitt der Anlagefläche
(6) vorgesehen ist.
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