DE10030002C2 - Vorrichtung zur Steuerung einer Motorfunktion eines Kraftfahrzeugs - Google Patents
Vorrichtung zur Steuerung einer Motorfunktion eines KraftfahrzeugsInfo
- Publication number
- DE10030002C2 DE10030002C2 DE10030002A DE10030002A DE10030002C2 DE 10030002 C2 DE10030002 C2 DE 10030002C2 DE 10030002 A DE10030002 A DE 10030002A DE 10030002 A DE10030002 A DE 10030002A DE 10030002 C2 DE10030002 C2 DE 10030002C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- signal
- engine
- controller
- control device
- theft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000009849 deactivation Effects 0.000 claims description 17
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 3
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 claims description 2
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 4
- 230000006870 function Effects 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 2
- 238000012795 verification Methods 0.000 description 2
- 230000003213 activating effect Effects 0.000 description 1
- 230000002457 bidirectional effect Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000007274 generation of a signal involved in cell-cell signaling Effects 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 1
- 230000007659 motor function Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000008054 signal transmission Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K31/00—Vehicle fittings, acting on a single sub-unit only, for automatically controlling vehicle speed, i.e. preventing speed from exceeding an arbitrarily established velocity or maintaining speed at a particular velocity, as selected by the vehicle operator
- B60K31/16—Vehicle fittings, acting on a single sub-unit only, for automatically controlling vehicle speed, i.e. preventing speed from exceeding an arbitrarily established velocity or maintaining speed at a particular velocity, as selected by the vehicle operator having means to prevent or discourage unauthorised use or adjusting of the controlling means
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60W—CONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
- B60W2520/00—Input parameters relating to overall vehicle dynamics
- B60W2520/10—Longitudinal speed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
Description
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur Steuerung
einer Motorfunktion eines Kraftfahrzeugs nach der Gattung
des unabhängigen Anspruchs. Aus der WO 95/11820 ist bereits
eine Fahrzeugsicherungsanordnung bekannt, die ein
Diebstahlschutzsteuergerät umfaßt, das einen Datenaustausch
mit wenigstens einem Funktionssteuergerät, insbesondere
einem Motorsteuergerät, führt, um dessen
Betriebsbereitschaft zu steuern. Zur ordnungsgemäßen
Inbetriebnahme müssen das Motorsteuergerät und das
Diebstahlschutzsteuergerät eine Verifikationsprozedur
erfolgreich durchlaufen. Mit dieser Anordnung kann jedoch
nicht eine gezielte Deaktivierung des Motors im laufenden
Betrieb erreicht werden.
Aus der DE 197 11 745 C1 ist ein Sicherungssystem für
Kraftfahrzeuge bekannt. Eine erste Baugruppe steht über eine
drahtlose Funkstrecke in Verbindung mit einer zweiten Baugruppe,
die in einem Kraftfahrzeug angeordnet ist. Sendet die erste
Baugruppe ein erstes Signal mit einem ersten Datentelegramm,
welches von der zweiten Baugruppe empfangen wird, so wird eine
Schalteinrichtung der zweiten Baugruppe des Sicherungssystems
aktiviert, um Betriebsfunktionen des Kraftfahrzeugs wie Zündung
oder Benzinpumpe zu unterbrechen. Eine Aktivierung der
Schalteinrichtung ist alternativ dann möglich, wenn nicht
innerhalb eines vorbestimmten Zeitintervalls ein zweites Signal
der ersten Baugruppe eingeht. Dann wird auf eine unterbrochene
Funkverbindung zwischen der ersten Baugruppe und der zweiten
Baugruppe geschlossen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, bereits
standardmäßig vorgesehene Komponenten für eine sichere
Deaktivierung des Motors zu nutzen. Diese Aufgabe wird durch
die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Steuerung einer
Motorfunktion eines Kraftfahrzeugs umfaßt eine Steuerung zur
Ansteuerung eines Motors in einem Kraftfahrzeug. Der
Steuerung ist ein erstes Signal zugeführt, das die Steuerung
auswertet und in Abhängigkeit von dem ersten Signal eine
Deaktivierung des Motors veranlaßt. Erfindungsgemäß ist der
Steuerung ein zweites Signal zugeführt, das ein
Diebstahlschutzsteuergerät erzeugt und das die Steuerung
auswertet, wobei die Steuerung in Abhängigkeit von dem
zweiten Signal die Deaktivierung des Motors veranlaßt. Als
Steuerung ist vorzugsweise ein Motorsteuergerät verwendet.
Erfindungsgemäß kann das Motorsteuergerät nun sowohl durch
das erste Signal als auch durch das zweite Signal eine
Deaktivierung des Motors veranlassen. Als erstes Signal ist
beispielsweise das eines Zündschlosses vorgesehen. Tritt nun
bei der Signalerzeugung oder Signalübertragung des ersten
Signals ein Fehler auf, besteht nun immer noch die
Möglichkeit, daß über das zweite Signal der Motor
deaktiviert wird. Es eignet sich hierfür insbesondere das
Diebstahlschutzsteuergerät, da es in modernen
Kraftfahrzeugsystemen zur Bereitstellung einer
Wegfahrsperreninformation ohnehin mit dem Motorsteuergerät
zu dessen Freischaltung verbunden ist. Dieses zweite Signal
wertet das Motorsteuergerät nun gezielt in Hinblick auf eine
mögliche Deaktivierung auch im laufenden Betrieb aus. So
könnte vorgesehen sein, daß das Diebstahlschutzsteuergerät
zyklisch ein sogenanntes Alife-Signal sendet. Erkennt das
Motorsteuergerät das Ausbleiben dieses Alife-Signals
innerhalb einer vorgebbaren Zeitspanne, so veranlaßt es eine
Deaktivierung des Motors. Das Diebstahlschutzsteuergerät
unterbindet ein Senden dieses Alife-Signals, wenn ein
Bediensignal des Benutzers darauf hindeutet, daß er den
Motor abstellen möchte. Dies könnte beispielsweise über eine
Auswertung des Zündschloßsignals oder eines
Transpondersignals erfolgen. Bei "Zündung aus" unterbleibt
das Senden eines Alife-Signals, so daß die Steuerung die
Deaktivierung des Motors veranlaßt.
In einer zweckmäßigen Weiterbildung ist vorgesehen, daß in
Abhängigkeit von dem zweiten Signal die Steuerung die
Deaktivierung des Motors nur veranlaßt, wenn eine weitere
Information vorliegt, die einen Deaktivierungswunsch des
Benutzers signalisiert. Als solche Information könnte
beispielsweise die Fahrgeschwindigkeit herangezogen werden.
Soll über das zweite Signal die Deaktivierung erreicht
werden, so veranlaßt das Motorsteuergerät diese nur dann,
wenn das Fahrzeug steht. Damit wird ausgeschlossen, daß im
laufenden Betrieb ein fehlerhaftes zweites Signal zum
Stillsetzen des Motors führt. Als weitere Information könnte
auch das Fahrerwunschmoment (beispielsweise über die
Gaspedalbetätigung oder die Gaspedalstellung) alternativ
oder zusätzlich ausgewertet werden.
Einer vorteilhaften Ausgestaltung wird das zweite Signal
hardwaremäßig durch einen sogenannten Watchdog, der in der
Steuerung integriert ist, ausgewertet. Durch die
hardwaremäßige Überwachung des zweiten Signals läßt sich die
Funktionssicherheit der Anordnung erhöhen.
Weitere zweckmäßige Weiterbildungen ergeben sich aus
weiteren abhängigen Ansprüchen und aus der Beschreibung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird im Folgenden näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen
Vorrichtung.
Ein Motorsteuergerät 10 tauscht Daten aus mit einem
Diebstahlschutzsteuergerät 12. Das
Diebstahlschutzsteuergerät 12 gibt ein zweites Signal 13 an
das Motorsteuergerät 10 ab. Dem Diebstahlschutzsteuergerät
12 wird ein Signal eines Zündschlosses 16 zugeführt.
Außerdem tauscht das Diebstahlschutzsteuergerät 12 Daten aus
mit einem Transponder 18. Das Motorsteuergerät 10 umfaßt
einen Watchdog 22 und steuert eine Zündspule 14 an. Außerdem
ist dem Motorsteuergerät 10 ein von dem Zündschloß 16
beeinflußtes erstes Signal 17 zugeführt. Das
Motorsteuergerät 10 ist über ein Bussystem 20 mit einer
Sensorik 24 zum Zweck des Datenaustauschs verbunden.
Das Motorsteuergerät 10 beeinflußt für die Ansteuerung des
im Kraftfahrzeug angeordneten Motors wesentliche
Komponenten. Beispielhaft aufgeführt ist die Aktivierung
einer Zündspule 14. Außerdem erfaßt das Motorsteuergerät 10
das erste Signal 17, das von dem Zündschloß 16
bereitgestellt wird. Möchte der Benutzer den Motor des
Fahrzeugs abstellen, betätigt er den Zündschalter im Sinne
von "Zündung aus". Das auch als Klemme 15 geläufige Signal
ändert daraufhin den logischen Zustand. Das Motorsteuergerät
10 erkennt diesen Flankenwechsel und leitet daraufhin
Schritte zur Deaktivierung des Motors ein. Das Gemisch wird
nicht mehr gezündet, indem das Motorsteuergerät 10 die
Zündspule 14 nicht mehr aktiviert. Die geschilderte
Deaktivierung des Motors kann nun das Motorsteuergerät 10
erfindungsgemäß auch über das zweite Signal 13 herbeiführen.
Das zweite Signal 13 wird dem Motorsteuergerät 10 über eine
serielle Schnittstelle zugeführt, über die es mit dem
Diebstahlschutzsteuergerät 12 verbunden ist. Für eine
ordnungsgemäße Inbetriebnahme des Motorsteuergeräts 10 zum
Starten des Kraftfahrzeugs führt der Benutzer einen
Zündschlüssel in das Zündschloß ein. In dem Zündschlüssel
ist ein Transponder 18, mit hinterlegtem Code integriert.
Beim Einführen des Zündschlüssels in das Zündschloß wird der
Transponder 18 zur Aussendung seines hinterlegten Codes
veranlaßt. Das Diebstahlschutzsteuergerät 12 erfaßt den vom
Transponder 18 ausgesendeten Code und vergleicht ihn mit
einem in dem Diebstahlschutzsteuergerät 12 hinterlegten
Referenzcode. Stimmt der vom Transponder 18 gesendete Code
mit dem erwarteten Referenzcode überein, so sendet das
Diebstahlschutzsteuergerät 12 ein Freigabesignal an das
Motorsteuergerät 10. Daraufhin schaltet sich das
Motorsteuergerät 10 frei, so daß es nun den ordnungsgemäßen
Startvorgang des Kraftfahrzeugs steuern kann. Zwischen dem
Diebstahlschutzsteuergerät 12 und dem Motorsteuergerät 10
könnte zur weiteren Erhöhung der Sicherheit zur
Inbetriebnahme eine bidirektionale Verifikationsprozedur
durchlaufen werden, bei der sich erst das Motorsteuergerät
10 durch einen speziellen Code im Diebstahlschutzsteuergerät
12 als berechtigt ausweisen muß. Erst dann würde das
Diebstahlschutzsteuergerät 12 dem Motorsteuergerät 10 ein
Freigabesignal senden.
Über eben diese Datenleitung, über die bei der
Inbetriebnahme das Freigabesignal an das Motorsteuergerät 10
gesendet wird, sendet das Diebstahlschutzsteuergerät 12 auch
im laufenden Betrieb das zweite Signal 13. Es handelt sich
hierbei um ein sogenanntes Alife-Signal. Das
Diebstahlschutzsteuergerät 12 sendet zyklisch,
beispielsweise alle 100 ms, dieses Signal 13. Das
Motorsteuergerät 10 überwacht die Datenleitung daraufhin, ob
dieses Alife-Signal 13 auch zyklisch eingeht. Tritt es nach
einer vorgebbaren Zeitspanne nicht mehr auf, so erkennt dies
das Motorsteuergerät 10 und leitet daraufhin die
Deaktivierung des Motors durch eine entsprechende
Ansteuerung der Zündspule 14 ein. Der Motor kann nun somit
auch in Abhängigkeit von dem zweiten Signal 13, dem Alife-
Signal, deaktiviert werden.
Das Diebstahlschutzsteuergerät 12 kann das zyklische
Aussenden des Alife-Signals 13 unterbinden, wenn es einen
Motordeaktivierungswunsch des Benutzers erkennt. Hierzu ist
die Überwachung des Zündschlosses 16 durch das
Diebstahlschutzsteuergerät 12 vorgesehen. Bringt der
Benutzer den Zündschloßschalter in die Position "Zündung
aus", sendet das Diebstahlschutzsteuergerät 12 nicht mehr
zyklisch das Alife-Signal 13. Alternativ könnte der
Deaktivierungswunsch auch über den Transponder 18 dem
Diebstahlschutzsteuergerät 12 mitgeteilt werden.
Zur Erhöhung der Sicherheit kann alternativ vorgesehen
werden, das zweite Signal 13 durch das Motorsteuergerät 10
nur dann auszuwerten, wenn zumindest eine weitere
Zusatzinformation den Deaktivierungswunsch des Benutzers
plausibel macht. Hierzu ist dem Motorsteuergerät 10 durch
die entsprechende Sensorik 24 und über das Bussystem 20 die
Fahrgeschwindigkeit zugeführt, ebenso wie das
Fahrerwunschmoment. Erst wenn die Fahrgeschwindigkeit den
Wert 0 km/h annimmt und das Fahrerwunschmoment unter einer
vorgebbaren Schwelle liegt, wertet das Motorsteuergerät das
zweite Signal 13 aus. Sollte bei der Fahrgeschwindigkeit = 0
und einem sehr kleinen Fahrerwunschmoment nun kein Alife-
Signal zyklisch vorliegen, erfolgt erst dann die
Deaktivierung des Motors. Damit kann ausgeschlossen werden,
daß der Motor in kritischen Situationen abgestellt wird.
In einer alternativen Ausgestaltung könnte auch vorgesehen
sein, daß das Diebstahlschutzsteuergerät 12 nur dann die
zyklische Aussendung des Alife-Signals 13 unterbindet, wenn
das Fahrzeug steht (Geschwindigkeit = 0) und das
Fahrerwunschmoment eine vorgebbare Schwelle unterschreitet.
Als weitere alternative Ausführungsform könnte das
Diebstahlschutzsteuergerät 12 aktiv ein Deaktivierungssignal
senden. Empfängt das Motorsteuergerät 10 dieses
Deaktivierungssignal des Diebstahlschutzsteuergerätes 12, so
veranlaßt es daraufhin das Deaktivieren des Motors. Als
auslösendes Moment zum Senden dieses entsprechenden
Deaktivierungssignals könnte wieder das Zündschloß bzw. der
Zündschalter oder der Transponder 18 herangezogen werden.
Auch könnte beispielsweise ein Bremslichtschalter
ausgewertet werden.
In dem Motorsteuergerät 10 ist ein Watchdog 22 integriert,
der das zyklische Auftreten des Alife-Signals 13 überwacht.
Wird das Alife-Signal 13 nicht mehr zyklisch gesendet oder
kommt die Software nicht an diesem Programmteil vorbei, so
generiert der Watchdog 22 einen Reset-Befehl für das
Motorsteuergerät 10. Dadurch wird das Abstellen des Motors
bewirkt.
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Steuerung einer Motorfunktion eines
Kraftfahrzeugs, mit einer Steuerung (10, 22) zur
Ansteuerung eines Motors in einem Kraftfahrzeug,
wobei der Steuerung (10, 22) ein von einem Zündschloß
(16) bereitgestelltes erstes Signal (17) zugeführt
ist, das die Steuerung (10, 22) auswertet und in
Abhängigkeit von dem ersten Signal (17) die
Deaktivierung des Motors veranlaßt, wobei der
Steuerung (10, 22) ein zweites Signal (13) zugeführt
ist, das ein die Inbetriebnahme einer
betriebsnotwendigen Komponente (10, 14, 22)
steuerndes Diebstahlschutzsteuergerät (12) erzeugt,
und das die Steuerung (10, 22) auswertet, wobei das
Diebstahlschutzsteuergerät (12) das zweite Signal
(13) zyklisch sendet und die Steuerung (10, 22) den
Motor deaktiviert, wenn das zweite Signal (13) nicht
innerhalb einer vorgebbaren Zeitspanne empfangen
wird, wobei das Diebstahlschutzsteuergerät (12) ein
Senden des zweiten Signals (13) unterbindet, wenn ein
Bediensignal des Benutzers auf einen
Motorabstellwunsch hindeutet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung (10, 22) den Motor in Abhängigkeit
von dem zweiten Signal (13) nur dann deaktiviert,
wenn der Steuerung (10, 22) und/oder dem
Diebstahlschutzsteuergerät (12) zumindest eine
Information vorliegt, die einen Deaktivierungswunsch
eines Benutzers signalisiert.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung (10, 22)
die Deaktivierung des Motors veranlaßt, wenn die
Geschwindigkeit des Fahrzeugs und/oder das
Fahrerwunschmoment einen vorgebbaren Grenzwert
unterschreitet.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Auswertung des
zweiten Signals (13) nur erfolgt, wenn eine
Information vorliegt, die einen Deaktivierungswunsch
des Benutzers signalisiert.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Diebstahlschutzsteuergerät (12) das zweite Signal
(13) in Abhängigkeit von einem Ausgangssignal eines
Zündschlosses (16), eines Zündstartschalters oder
eines Transponders (18) erzeugt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Information von einer
Sensorik (24) erfaßt wird und über ein Bussystem (22)
an die Steuerung (10, 22) und/oder an das
Diebstahlschutzsteuergerät (12) gelangt.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung (10) einen
Watchdog (22) umfaßt, der das zweite Signal (13)
auswertet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10030002A DE10030002C2 (de) | 2000-06-17 | 2000-06-17 | Vorrichtung zur Steuerung einer Motorfunktion eines Kraftfahrzeugs |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10030002A DE10030002C2 (de) | 2000-06-17 | 2000-06-17 | Vorrichtung zur Steuerung einer Motorfunktion eines Kraftfahrzeugs |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10030002A1 DE10030002A1 (de) | 2001-12-20 |
| DE10030002C2 true DE10030002C2 (de) | 2003-04-03 |
Family
ID=7646166
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10030002A Expired - Lifetime DE10030002C2 (de) | 2000-06-17 | 2000-06-17 | Vorrichtung zur Steuerung einer Motorfunktion eines Kraftfahrzeugs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10030002C2 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2857315A1 (fr) * | 2003-07-09 | 2005-01-14 | Eric Raphael Michel Botey | Systeme passif securise de controle d'utilisation d'un vehicule ou d'un appareil qui verifie des conditions de securite ainsi que la presence d'un badgde radiofrequence apparie dans un perimetre defini |
| US7394352B2 (en) | 2005-04-11 | 2008-07-01 | International Truck Intellectual Property Company, Llc | Vehicle control network integrated theft deterrent system |
| DE102008039303B4 (de) * | 2008-08-22 | 2011-05-05 | Audi Ag | Fernstartsystem für ein Fahrzeug und Verfahren zum Absichern einer Fernstartfunktion |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5276728A (en) * | 1991-11-06 | 1994-01-04 | Kenneth Pagliaroli | Remotely activated automobile disabling system |
| WO1995013943A1 (en) * | 1993-11-19 | 1995-05-26 | J.F.A. Technology, Inc. | System and method for remotely tripping a switch |
| EP0745522A1 (de) * | 1978-12-29 | 1996-12-04 | G. Uwe Hahn | Diebstahlsicherung für Fahrzeuge |
| DE19711745C1 (de) * | 1997-03-21 | 1999-02-11 | G Uwe Hahn | Sicherungssystem für Kraftfahrzeuge |
| DE19812318A1 (de) * | 1998-03-20 | 1999-09-30 | Bosch Gmbh Robert | Kraftfahrzeugdaten-Verarbeitungsvorrichtung |
-
2000
- 2000-06-17 DE DE10030002A patent/DE10030002C2/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0745522A1 (de) * | 1978-12-29 | 1996-12-04 | G. Uwe Hahn | Diebstahlsicherung für Fahrzeuge |
| US5276728A (en) * | 1991-11-06 | 1994-01-04 | Kenneth Pagliaroli | Remotely activated automobile disabling system |
| WO1995013943A1 (en) * | 1993-11-19 | 1995-05-26 | J.F.A. Technology, Inc. | System and method for remotely tripping a switch |
| DE19711745C1 (de) * | 1997-03-21 | 1999-02-11 | G Uwe Hahn | Sicherungssystem für Kraftfahrzeuge |
| DE19812318A1 (de) * | 1998-03-20 | 1999-09-30 | Bosch Gmbh Robert | Kraftfahrzeugdaten-Verarbeitungsvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10030002A1 (de) | 2001-12-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60308101T2 (de) | Vorrichtung zur Verhinderung der Aktivierung eines Motorstartsystem | |
| EP1000823B1 (de) | Fahrzeugsicherungsanordnung | |
| DE102006021604B4 (de) | Maschinenstart-Steuersystem | |
| DE102007020803B4 (de) | Maschinenstart-Steuersystem mit einer Ausfallsicherheits-Anordnung | |
| EP1341685B1 (de) | Vorrichtung zum schlüssellosen betrieb eines kraftfahrzeugs | |
| EP1044857B1 (de) | Elektronische Zündstartschalter- und Lenkradverriegelungsvorrichtung | |
| DE10154429A1 (de) | Kraftübertragungssteuerung für Fahrzeuge | |
| DE102015119706B4 (de) | Fahrzeugsteuersystem und Verfahren zum Verwenden desselben | |
| DE4334260A1 (de) | Steuervorrichtung für ein Fahrzeug mit einem Antiblockier-Bremssystem und einem Servolenkungs-Steuersystem | |
| EP0725743A1 (de) | Fahrzeugsicherungsanordnung | |
| DE10314575A1 (de) | Startsteuergerät | |
| DE10143454B4 (de) | Einrichtung zur Steuerung eines Fahrzeuges | |
| DE102014106692A1 (de) | Fahrzeugsteuervorrichtung | |
| DE102008039303B4 (de) | Fernstartsystem für ein Fahrzeug und Verfahren zum Absichern einer Fernstartfunktion | |
| WO1998012084A1 (de) | Fahrzeugsicherungsanordnung | |
| EP1807292B1 (de) | Verfahren zum betrieb einer mittels fremdkraft betätigbaren feststellbremse | |
| DE4405708C2 (de) | Kraftfahrzeug mit Diebstahlsicherung durch Motorstartblockierung | |
| DE10030002C2 (de) | Vorrichtung zur Steuerung einer Motorfunktion eines Kraftfahrzeugs | |
| DE102010007899B4 (de) | Kraftfahrzeug mit einem Längsführungssystem mit STOP- & GO-Funktion und einer automatisch einlegbaren Parkbremse | |
| EP1064177A2 (de) | Start-/fahrberechtigungssystemen für ein fahrzeug | |
| EP1744942B1 (de) | Verfahren zum entlüften einer elektronischen fahrzeugbremsanlage | |
| WO2002085660A1 (de) | Verfahren zur fahrererkennung sowie steuersystem für ein mit einer automatisierten kupplung ausgerüstetes fahrzeug | |
| DE10011410A1 (de) | Vorrichtung zur sicheren Signalerzeugung | |
| DE19944939C1 (de) | Steuergerät für ein Kraftfahrzeug | |
| EP0995650B1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Starten eines Kraftfahrzeugs |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8304 | Grant after examination procedure | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |