DE10019503C2 - Bildschirmanzeigeeinrichtung für Internet-Werbeanzeigen - Google Patents
Bildschirmanzeigeeinrichtung für Internet-WerbeanzeigenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Bildschirmanzeigeeinrichtung für Internet-Werbeanzeigen.
Die Webseiten des Internet, beispielsweise der Server eines Informationslieferanten
liefert eine Banner-Werbeanzeige zusammen mit der Information, und solch eine Banner-
Werbeanzeige wird auf dem Bildschirm als HTML-Tag (HTML = Hyper text make up langua
ge) eingefügt. Wenn ein Benutzer eine Banner-Werbeanzeige anklickt, wird die damit ver
knüpfte Webseite des Werbenden geliefert. Da diese Banner-Werbeanzeigen, die Bilder ent
halten können, die Zugriffsrate herabsetzen und das Publikum diese nicht aktiv nutzt, wird
Cyber-Geld für die reserviert, die die Banner-Werbeanzeigen anklicken, um die Benutzung
der Banner-Werbeanzeigen zu erhöhen. In jüngster Zeit wurden Werbeanzeigen vom TV-Typ
vorgeschlagen, die Werbung unter Verwendung der Warte- oder Ladezeit darbieten, bis eine
Webseite zu einer anderen Webseite übergeht.
Die japanische Patentveröffentlichung Nr. Hei 10-254966 zeigt ein Informationsanzei
gesystem in einem elektronischen Netzwerk, bei der einige Zeit benötigt wird, wenn man dar
auf wartet, die tatsächlichen Dateninhalte zu erhalten.
Gemäß Fig. 1 umfasst ein Benutzerterminal 1 einen Kommunikationssteuerteil 11, der
Dateninhalte von einem Netzwerk NW erhält, einen Werbeteil 13, der Werbedaten hereinholt,
einen Werbedaten-Speicherteil 16, der Werbedaten speichert, und einen Anzeigesteuerteil 12,
der die Dateninhalte auf einem Monitor 15 anzeigt. Wenn der Benutzer die gewünschten Da
teninhalte von dem Netzwerk NW erhält, überwacht in diesem System der Anzeigesteuerteil
12, ob eine Wartezeit (Standby-Zeit) erzeugt wird. Wenn eine Wartezeit erzeugt wird, werden
die Werbedaten, die in dem Werbedaten-Speicherteil 16 gehalten werden, auf der Monitor
schaltung 15 angezeigt.
Bei diesem herkömmlichen System ist der Werbeeffekt jedoch nicht groß, weil die
Benutzer ihre Aufmerksamkeit auf das Suchen der gewünschten Information konzentrieren.
Ferner müssen die PC-Benutzer in das Internet gehen und eine entsprechende Webseite besu
chen, um derartige Werbeanzeigen zu betrachten. Schließlich kann die Werbeanzeige nicht in
das Programm eingefügt werden, wenn ein gewöhnliches Anwendungsprogramm ausgeführt
wird.
Aus der DE 197 57 385 A1 ist eine Vorrichtung zur Unterdrückung von Werbung für
Geräte der Unterhaltungselektronik bekannt, bei der ein Werbeblock aufgrund spezifischer
Merkmale als solcher identifiziert und das Gerät so lange in einen anderen Betriebszustand
ohne Werbung versetzt wird, bis der Werbeblock vorüber ist. Die Vorrichtung weist mehrere
Computer auf, die Informationsdaten von einem Informationslieferanten empfangen, in dem
ein Anwendungsprogramm ausgeführt wird, welches auf einem Speichermedium gespeichert
ist. Die Informationsdaten werden auf dem Bildschirm eines Monitors angezeigt. Ein Kom
munikationskanal bildet die Schnittstelle zwischen den Computern und peripheren Geräten.
Eine Monitorschaltung empfängt die Informationsdaten von den Computern, damit diese auf
dem Bildschirm angezeigt werden können. Die Vorrichtung ist so ausgelegt, dass uner
wünschte Werbesendungen unterdrückt werden können.
Aus der DE 39 10 052 C2 ist ein Fernsehempfänger mit Bildschirmtextempfang be
kannt, wobei der Bildschirmtext dem eigentlichen Fernsehbild überlagert wird. Der Fernse
hempfänger kann in einen Betriebszustand versetzt werden, bei dem der Bildschirmtext auf
einem Hilfsbildschirm wiedergegeben wird und zugleich ein Fernsehbild betrachtet werden
kann. Die Umschaltung in den Hilfsbildschirm-Modus erfolgt durch eine Tastenfeldschaltung.
Somit kann der Hilfsbildschirm-Modus nach belieben ein und aus geschaltet werden.
Der Erfindung liegt dem gegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Bildschirmanzeigeein
richtung für Internet-Werbeanzeigen bereitzustellen, durch die Werbeanzeigedaten jederzeit
angezeigt werden, um den Werbeeffekt zu verbessern, und dadurch den Wirkungsgrad der In
formationsübertragung zu erhöhen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Bildschirmanzeigeeinrichtung in
der in dem Hauptanspruch angegebenen Weise gekennzeichnet, während die Unteransprüche
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung charakterisieren.
Es ist ein wichtiger Vorteil der Erfindung, dass eine Bildschirmanzeigeeinrichtung mit
einer Hilfs-Anzeigeeinrichtung für Internet-Werbeanzeigen geschaffen wird, die die Werbe
daten in Realzeit auf der Hilfs-Anzeigeeinrichtung an der Monitorschaltung anzeigt, wenn auf
das Internet zugegriffen wird, und die die zuletzt auf den neuesten Stand gebrachten Werbedaten
auf der Hilfs-Anzeigeeinrichtung an der Monitorschaltung anzeigt, wenn nicht auf das
Internet zugegriffen wird.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass eine Bildschirman
zeigeeinrichtung mit einer Hilfs-Anzeigeeinrichtung für Internet-Werbeanzeigen bereitgestellt
wird, die den Zustand eines Monitoranzeigebereichs in einen Leerlauf (idle mode) versetzt,
indem seine Betriebsweise automatisch in eine geschützte Betriebsweise (protected mode)
geändert wird, wenn Werbedaten nicht kontinuierlich auf der Hilfs-Anzeigeeinrichtung an der
Monitorschaltung angezeigt werden, wodurch die Forderung der Werbenden erfüllt wird, dass
der Werbeeffekt und der Wirkungsgrad der Werbeübertragung verbessert wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der beiliegenden Zeichnun
gen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm eines herkömmlichen Informations-Anzeigesystems in ei
nem elektronischen Netzwerk;
Fig. 2 ein Blockdiagramm einer Bildschirmanzeigeeinrichtung mit einer Hilfs-
Anzeigeeinrichtung für Internet-Werbeanzeigen gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfin
dung;
Fig. 3 den Monitor, an dem die Hilfs-Anzeigeeinrichtung angeschlossen ist; und
Fig. 4A bis 4C jeweils Monitorbildschirme und Hilfs-Anzeigeeinrichtungen nach
der Erfindung.
Die Einrichtung umfasst einen Computer 30, der Informationsdaten und Werbedaten
von einem Server 20 eines Informationslieferanten in einem Internet 25 empfängt, indem er
ein Anwendungsprogramm ausführt. Der Rechner teilt einen Bereich auf dem Monitorbild
schirm zu, um diese Werbedaten anzuzeigen, wodurch die Informationsdaten und die Werbe
daten zu einem Bild synthetisiert werden. Ein universeller serieller Bus (USB) 40 bildet die
Schnittstelle für vorgegebene Eingangs- und Ausgangssignale zwischen dem Computer 30
und den peripheren Geräten. Ein Monitor 70 überprüft durch Eingeben und Ausgeben vorge
gebener Signale über den USB 40, ob das Anwendungsprogramm in dem Computer 30 nor
mal arbeitet. Die Benutzung des Computers wird begrenzt, wenn das Anwendungsprogramm
nicht normal durchgeführt wird. Eine Hilfs-Anzeigeeinrichutng 90 empfängt Werbedaten über
den USB 40, um sie auf einem Hilfs-Anzeigeschirm 100 anzuzeigen.
Der Hilfs-Anzeigeschirm 100 (Fig. 3) ist auf der Vorderseite der Monitorschaltung 70
installiert, so dass ein Anzeigebereich R1 zusätzlich zu dem Bildschirm R2 der Monitor
schaltung dargeboten wird, so dass ein Benutzer Werbedaten beobachten kann. Vorzugsweise
wird eine Flüssigkristallanzeigeeinrichtung (LCD) als Hilfs-Anzeigeschirm 100 verwendet.
Die Werbedaten, die von dem Server 20 geliefert werden, umfassen Inhalte über ein
kommerzielles Objekt des Werbenden (beispielsweise Angaben über Lagerbestände), und es
gibt keine Grenze für diese Inhalte. Diese Werbedaten sind in einem Textformat oder in einem
Graphikformat vorbereitet, um die HTML-Standards zu erfüllen, und ein Benutzer klickt diese
Anzeigedaten mit einer Maus an, um sich zu einer damit verknüpften Webseite zu bewegen.
Sobald der Computer mit Strom versorgt wird, treibt ein Mikroprozessor 33 des Com
puters 30 das Computerbetriebssystem (OS) an, um den Computer hochzufahren, und ein
Anwendungsprogramm, das auf einer Festplatte 34 gespeichert ist, die ein Hilfsspeichermedi
um darstellt, wird ausgeführt, um auf den Server 20 über den Internet-Zugriffsteil 31 zuzu
greifen. Wenn der Zugriff ausgeführt ist, liefert der Mikroprozessor 33 Informationsdaten und
Werbedaten von dem Server 20. Die Werbedaten werden von einer Werbedatenbank (DB) 2
heruntergeladen und in der Festplatte 34 gespeichert. Die von dem Server 20 gelieferten Wer
bedaten werden periodisch auf der Festplatte 34 gespeichert und durch neue Werbedaten auf
den neuesten Stand gebracht. Der Mikroprozessor 33 gibt die Informationsdaten an eine Vi
deokarte 32 aus und gibt die Werbedaten über den USB 40 an den Mikroprozessor 91 ab.
Die Videokarte 32 setzt die Informationsdaten auf einen einzigen Bildschirm in Farb
signale R, G und B um und liefert sie dann an den Videosignal-Verarbeitungsteil 73 der Mo
nitorschaltung 70. Der Videosignal-Verarbeitungsteil 73 verstärkt die synthetisierten Farbsi
gnale, so dass sie eine vorgegebene Amplitude erhalten, und er liefert sie an eine Kathoden
strahlröhre (CRT) 80. Die Videokarte 32 erzeugt ein horizontales Synchronsignal und ein
vertikales Synchronsignal für den Mikroprozessor 71 der Monitorschaltung 70. Der Mikro
prozessor 71 empfängt die horizontalen und vertikalen Synchronsignale und liest die vorher in
dem Speicher 74 gespeicherten Informationen für das Monitormanagement, um die Anzeige
der Informationsdaten auf dem Monitorbildschirm zu steuern, und er steuert dann eine Glät
tungsschaltung (nicht gezeigt). Folglich werden die Informationsdaten auf der Monitorschal
tung angezeigt.
Der Mikroprozessor 91 der Hilfs-Anzeigeeinrichtung 90 empfängt die Werbedaten
über den USB 40 und liefert sie an den LCD-Treiberteil 93. Der Mikroprozessor 91 liest die
LCD-Managementinformation aus, die in einem Speicher 92 gehalten wird, und steuert die
Anzeige der Werbedaten auf dem Hilfs-Anzeigeschirm 100. Der LCD-Treiberteil 93 setzt die
anstehenden Werbedaten in Farbsignale um und legt sie an den Hilfs-Anzeigeschirm 100 an.
Folglich werden die Werbedaten auf dem Anzeigebereich R1 des Hilfs-Anzeigeschirms 100
angezeigt.
Da die Werbedaten auf der Monitorschaltung nicht angezeigt werden, wenn der Benut
zer ein Anwendungsprogramm, welches in der Festplatte 34 gespeichert ist, löscht oder modi
fiziert, gibt der Mikroprozessor 71 der Monitorschaltung 70 vorgegebene Signale durch den
USB 40 ein und aus und überprüft, ob das Anwendungsprogramm in dem Computer 30 nor
mal ausgeführt wird oder nicht. Mit anderen Worten erzeugt der Mikroprozessor 71 peri
odisch ein Prüf-Anforderungssignal (check request signal) über den USB 40, und wenn ein
Antwortsignal von dem Mikroprozessor 33 eingegeben wird, der auf das Prüf-
Anforderungssignal antwortet, interpretiert die Mikroprozessor 71 dies als normale Anwen
dung des Anwendungsprogramms. Wenn der Mikroprozessor 33 periodisch das Prüfsignal
erzeugt, interpretiert der Mikroprozessor 71 dies als normalen Betrieb des Anwenderpro
gramms. Der USB 40 hat die herkömmliche Funktion, dass er ein Kommunikationsprotokoll
zum Absenden und Empfangen von Daten und Signalen zwischen dem Computer 30 und den
peripheren Geräten (ein Drucker 50, ein Scanner 60 und dergleichen) unterstützt.
Die Informationsdaten und die Werbedaten werden gleichzeitig auf der Monitorschal
tung beziehungsweise an dem Hilfs-Anzeigeschirm 100 angezeigt, während der Internetzu
griffsteil 31 auf das Internet 25 zugreift. Selbst wenn der Benutzer ein Anwendungsprogramm
(Hanguel word, Lotus, Excel oder dergleichen) betreibt, werden die Werbedaten kontinuier
lich auf dem Bereich R1 des Hilfs-Anzeigeschirms 100 angezeigt. Mit anderen Worten liefert
der Mikroprozessor 33 Informationsdaten des Anwendungsprogramms an die Videokarte 32,
und er gibt auch an den Mikroprocessor 91 die Webedaten ab, die von dem Server 20 durch
den USB 40 geliefert werden. Folglich setzt die Videokarte 32 die Informationsdaten des An
wendungsprogramms in Farbsignale in einem einheitlichen Bild um, und gibt sie an den Vi
deosignal-Verarbeitungsteil 73 ab. Der Videosignal-Verarbeitungsteil 73 verstärkt die umge
setzten Farbsignale und legt sie an die CRT 80 an. Der Mikroprozessor 91 gibt an den LCD-
Treiberteil 93 die Werbedaten ab, die entsprechend der LCD-Managementinformation von
dem Speicher 92 erhalten wurden. Die Werbedaten werden auf dem Anzeigebereich R1 des
Hilfs-Anzeigeschirms 100 angezeigt, und die Informationsdaten des Anwenderprogramms
werden auf dem Monitorschirm R2 angezeigt.
Wenn die von dem Server 20 gelieferten Informationsdaten oder die Informationsdaten
des Anwendungsprogramms auf dem Schirm R2 der Monitorschaltung angezeigt werden,
werden die Werbedaten, die von dem Server 20 heruntergeladen und auf der Festplatte 34 auf
den neuesten Stand gebracht werden, kontinuierlich auf dem Anzeigebereich R1 des Hilfs-
Anzeigeschirms 100 angezeigt.
Wenn der Mikroprozessor 33 das Anwendungsprogramm auf der Festplatte 34 normal
durchführt, bleibt die CRT 80 in einem aktiven Zustand, und Informationsdaten und Werbe
daten werden auf der CRT 80 angezeigt. Wenn ein Benutzer jedoch ein Anwendungspro
gramm, das auf der Festplatte 34 des Computers 30 gespeichert ist, löscht oder modifiziert
und wenn Werbedaten nicht auf der Monitorschaltung angezeigt werden, geht die CRT 80
automatisch in einen Leerlauf.
Der Computer 30 prüft, ob das Anwendungsprogramm normal durchgeführt wird. Es
gibt zwei Methoden, um dies zu überprüfen. Die erste Methode besteht darin, dass der Mikro
prozessor 71 der Monitorschaltung 70 periodisch ein Prüf-Anforderungssignal an den Mikro
prozessor 33 des Computers 30 über den USB 40 abgibt. Der Mikroprozessor 33, der dieses
Prüf-Anforderungssignal empfängt, gibt ein Antwortsignal an den Mikroprozessor 71 über
den USB 40 ab, wenn das Anwendungsprogramm normal durchgeführt wird. Der Mikropro
zessor 33 fährt damit fort, die Werbedaten auf dem Monitorbildschirm während des normalen
Betriebes des Anwenderprogrammes anzuzeigen. Wenn kein Antwortsignal gegeben wird,
geht der Mikroprozessor 33 in eine geschützte Betriebsweise.
Wenn der Mikroprozessor 71 von der normalen Betriebsweise in die geschützte Be
triebsweise übergeht, das heißt, wenn die CRT 80 sich im Leerlauf befindet, kann die erste
Methode, bei der bestimmte OSD Zeichen (beispielsweise "Benutzung unmöglich") absicht
lich angezeigt werden oder eine zweite Methode der Anzeige eines stillgeschalteten Signals
auf dem Monitorbildschirm kann ausgewählt werden.
Wenn bei der ersten Methode der Mikroprozessor 71 von der normalen Betriebsweise,
in der die Informationsdaten auf dem Monitorschirm R2 und Werbedaten auf dem Anzeigebereich
R1 des Hilfs-Anzeigeschirms 100 angezeigt werden, wie in Fig. 4A gezeigt ist, in die
geschützte Betriebsweise übergeht, gibt der Mikroprozessor 71 ein Betriebsarten-Steuersignal
an einen OSD-Verarbeitungsteil 72 ab, um von der normalen Betriebsweise in die geschützte
Betriebsweise umzuschalten. Der OSD-Verarbeitungsteil 72 erzeugt ein OSD-Zeichensignal
in Abhängigkeit von dem Betriebsarten-Steuersignal. Solch ein OSD-Zeichensignal wird an
die CRT 80 über den Videosignal-Verarbeitungsteil 73 angelegt. Als Resultat wird das OSD-
Zeichensignal angezeigt, wobei es nahezu den gesamten Bereich des Bildschirmes einnimmt,
wie in Fig. 5B gezeigt ist, und die Betriebsart wird in den Leerlauf umgeschaltet, um die vor
her angezeigten Informationsdaten zu überdecken.
Nach der zweiten Methode gibt der Mikroprozessor 71 an einen DPMS-Treiberteil 75
ein Betriebsarten-Steuersignal ab, um von der normalen Betriebsweise in die geschützte Be
triebsweise umzuschalten. In Abhängigkeit von dem Betriebsarten-Steuersignal wird der
DPMS-Treiberteil 75 betätigt, um die gegenwärtige Betriebsweise in eine Standby-
Betriebsweise oder Aussetzungs-Betriebsweise (suspend mode) umzuschalten, in der die Ab
gabe von einem der horizontalen und vertikalen Synchronsignale an die CRT 80 absichtlich
zurückgestellt wird. Im Falle der geschützten Betriebsweise ändert der DPMS-Treiberteil 75
entweder die Betriebsart in die Standby-Betriebsart, wobei das Anlegen des horizontalen Syn
chronsignales ausgesetzt und statt dessen das vertikale Synchronsignal an die CRT 80 ange
legt wird, oder der DPMS-Treiberteil 75 ändert die Betriebsart in die Aussetzungs-
Betriebsart (suspend mode), wobei die Anwendung des vertikalen Synchronsignales ausge
setzt und statt dessen das horizontale Synchronsignal an die CRT 80 angelegt wird. Folglich
wird ein stillgeschaltetes Signal an dem Monitorbildschirm von Fig. 4C angezeigt, wobei die
Monitorschaltung im Leerlauf ist, bei dem die Informationsdaten unlesbar sind.
Selbst wenn ein Benutzer eines der Anwendungsprogramme (Hangeul word, Lotus,
Excel und dergleichen) ausführt, die auf der Festplatte 34 gespeichert sind, ohne auf das Inter
net zuzugreifen, werden die Werbedaten kontinuierlich auf dem Anzeigebereich R1 des Hilfs-
Anzeigeschirms 100 der Monitorschaltung angezeigt, und diese Werbedaten werden schließ
lich in der Festplatte 34 auf den neuesten Stand gebracht. Wenn das Anwendungsprogramm,
welches auf der Festplatte 34 gespeichert ist, durchgeführt wird, nachdem das Computerbe
triebssystem den Computer hochgefahren hat, werden die Werbedaten, die von dem Server 20
geliefert und auf der Festplatte 34 auf den neuesten Stand gebracht werden, auf dem Anzeigebereich
R1 des Hilfs-Anzeigeschirms 100 angezeigt, und die Informationsdaten des Anwen
dungsprogramms werden auf den Anzeigebereich R2 des Monitorbildschirmes zur gleichen
Zeit angezeigt.
Die Monitorschaltung 70 prüft, ob das Anwendungsprogramm in dem Computer 30
normal ausgeführt wird oder nicht. Er bestimmt entweder ob ein Signal in Abhängigkeit von
einem Prüf-Anforderungssignal, das periodisch erzeugt wird, eingegeben wird, oder er über
wacht das Prüf-Anforderungssignal, das von dem Computer 30 periodisch eingegeben wird.
Wenn das Anwendungsprogramm gelöscht oder modifiziert wird, wird der OSD-
Verarbeitungsteil 72 oder der DPMS-Treiberteil 75 unter der Steuerung des Mikroprozessors
71 betätigt, so dass er in die geschützte Betriebsweise übergeht und bewirkt, dass die CRT 80
in den Leerlauf geht, wie in Fig. 4B oder 4C gezeigt ist.
Bei der Bildschirmanzeigeeinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung werden da
her die Werbedaten immer auf der Hilfs-Anzeigeeinrichtung gleichzeitig mit der Anzeige der
Informationsdaten, die von dem Server geliefert werden, oder die Informationsdaten des An
wendungsprogramms auf dem Monitorbildschirm bei Zugriff auf das Internet angezeigt.
Wenn das Anwendungsprogramm ohne Zugriff auf das Internet durchführt wird, werden die
zuletzt auf den neuesten Stand gebrachten Werbedaten kontinuierlich auf einer Seite des Mo
nitorbildschirms angezeigt.
Wenn das Anwendungsprogramm absichtlich beschädigt wird und die Werbedaten
nicht auf der Monitorschaltung angezeigt werden, geht die Betriebsweise automatisch in die
geschützte Betriebsweise über, um die Monitorschaltung nicht zu benutzen, so dass die Be
nutzung des Computers begrenzt wird.
Durch die Erfindung wird ein Computersystem einschließlich der Monitorschaltung
mit der Hilfs-Anzeigeeinrichtung an die Benutzer kostenfrei oder zu einem geringen Preis
abgegeben, wobei auf dem Computersystem die Werbedaten auf der Hilfs-Anzeigeeinrichtung
des Monitors angezeigt werden, so dass die Werbenden zufriedengestellt werden, die den
Werbeeffekt und den Wirkungsgrad der Informationsübertragung verbessern wollen.
Claims (9)
1. Bildschirmanzeigeeinrichtung für Internet-Werbeanzeigen, mit einem Computer (30),
der Informationsdaten und Werbedaten von einem Informationslieferanten des Internets emp
fängt, indem ein Anwendungsprogramm ausgeführt wird, um die Informationsdaten und die
Werbedaten auf einem Monitorbildschirm anzuzeigen, einem Kommunikationskanal (40), der
zwischen dem Computer (30) und peripheren Geräten eine Schnittstelle bildet, um vorgege
bene Signale zu übersenden und zu empfangen, einer Monitorschaltung (70), die die Informa
tionsdaten von dem Computer (30) erhält, um diese Daten auf dem Monitorbildschirm (80)
anzuzeigen, vorgegebene Signale über den Kommunikationskanal (40) einzugeben und aus
zugeben, und zu überprüfen, ob das Anwendungsprogramm in dem Computer (30) normal
betrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Monitorschaltung (70) die Benutzung des
Computers (30) begrenzt, indem der Monitorbildschirm (80) in einen geschützten Zustand
geschaltet wird, wenn das Anwendungsprogramm beschädigt ist oder nicht durchgeführt wird;
und dass eine Hilfs-Anzeigeeinrichtung für Internet-Werbeanzeigen vorgesehen ist, die Inter
net-Werbeanzeigen über den Kommunikationskanal empfängt und die Werbedaten auch dann
anzeigt, wenn der Monitorbildschirm (80) in den geschützten Zustand geschaltet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Computer (30) die
Werbedaten, die von dem Server (20) in das Hilfsspeichermedium (34) geliefert werden, peri
odisch abspeichert.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Monitorschaltung (70)
einen Mikroprozessor (71), der mit dem Kommunikationskanal (40) verbunden ist, und die
Monitorschaltung (70) derart steuert, dass sie in einer geschützten Betriebsweise, in der ein
Anwendungsprogramm in dem Computer (30) nicht durchgeführt wird, nicht benutzbar ist;
einen Videosignal-Verarbeitungsteil (73), in dem die Informationsdaten und die Werbedaten,
die von dem Computer (30) synthetisiert wurden, verstärkt werden und durch den diese Daten
an den Monitorbildschirm (80) angelegt werden; und einen Bildschirm-Verarbeitungsteil um
fasst, mit dem der Monitorbildschirm (80) in den Leerlauf zu schalten ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mikroprozessor (71)
ein Prüf-Anforderungssignal erzeugt, um zu überprüfen, ob das Anwendungsprogramm von
dem Rechner (30) ausgeführt wird, und dass die Monitorschaltung (70) in Abhängigkeit von
einem von dem Computer (30) eingegebenen Antwortsignal in die geschützte Betriebsweise
geht.
5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Monitorschaltung (70)
in Abhängigkeit von einem Prüfsignal in die geschützte Betriebsweise geht, welches peri
odisch von dem Computer (30) erzeugt wird.
6. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bildschirm-
Verarbeitungsteil (72) ein OSD-Verarbeitungsteil ist, welches bestimmte OSD-Zeichen auf
dem Monitorbildschirm über den Videosignal-Verarbeitungsteil anzeigt und bewirkt, dass der
Monitorbildschirm (80) in einen Leerlauf geht.
7. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bildverarbeitungsteil
ein DPMS-Treiberteil (75) ist, der entweder die Betriebsweise in eine Standby-Betriebsweise
umschaltet, wobei die Anwendung eines horizontalen Synchronsignales ausgesetzt und statt
dessen das vertikale Synchronsignal an dem Monitorbildschirm (80) angelegt wird, oder die
Betriebsweise in eine Aussetzungsbetriebsweise umschaltet, wobei die Anwendung des verti
kalen Sychronsignales ausgesetzt und statt dessen das horizontale Synchronsignal an dem
Monitorbildschirm (80) angelegt wird, wodurch ein stillgeschaltetes Signal auf dem Monitor
bildschirm angezeigt wird.
8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kommunikati
onskanal (40) einen universalen seriellen Bus verwendet.
9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Flüssigkristall-
Anzeigeeinrivhtung als Hilfs-Anzeigeeinrichtung verwendet wird.
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| DE19757385A1 (de) * | 1997-12-22 | 1999-07-01 | Clemente Spehr | Verfahren und Vorrichtung zur Unterdrückung von Werbung für Geräte der Unterhaltungselektronik |
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