DD271069A1 - Schneideinsatz fuer lochspannung, insbesondere zur verwendung an rotierenden zerspanungswerkzeugen - Google Patents

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DD271069A1
DD271069A1 DD31419188A DD31419188A DD271069A1 DD 271069 A1 DD271069 A1 DD 271069A1 DD 31419188 A DD31419188 A DD 31419188A DD 31419188 A DD31419188 A DD 31419188A DD 271069 A1 DD271069 A1 DD 271069A1
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DD
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cutting
distance
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bore
cutting insert
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Application number
DD31419188A
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English (en)
Inventor
Hermann Reinhardt
Detlef Luetzkendorf
Gerd-Werner Oechsner
Dietmar Kuerschner
Gerhard Ender
Rudi Holland-Moritz
Eberhard Dressel
Original Assignee
Schmalkalden Werkzeug
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Abstract

Anwendungsgebiet der Erfindung sind Schneideinsaetze fuer Lochspannung, insbesondere zur Verwendung an rotierenden Zerspanungswerkzeugen, wie Schaftfraesen und Walzenstirnfraesen, wobei die Schneideinsaetze mit einer oder mehreren Anlageflaechen und einer oder mehreren den Anlageflaechen gegenueberliegenden Schneidkanten versehen sind. Die erfindungsgemaessen Schneideinsaetze sind dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (a4, a5) der Spannbohrung (6) zu den Anlageflaechen (4, 5) kleiner als der Abstand (s2, s3) der Spannbohrung (6) zu den Schneidkanten (2, 3) ist. Die erfindungsgemaessen Schneideinsaetze werden vorzugsweise an Schaftfraesern beim Zirkularfraesen verwendet, um gleichzeitig mit der Herstellung einer Bohrung eine Freimachung in die Bohrungswandung einzuarbeiten. Fig. 1

Description

27 ί
Titel der Erfindung
Schneideinsatz für Lochspannung« insbesondere zur Verwendung an rotierenden Zerepanungswerkzeugen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Anwendungsgebiet der Erfindung sind Schneideinsätze für Lochspannung, insbesondere zur Verwendung an rotierenden Zerspanungswerkzeugen wie Schaftfräsern« wobei die Schneideinsätze mit einer oder mehreren Anlageflächen und einer oder mehreren, den Anlageflächen gegenüberliegenden Schneidkanten versehen sind.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Schaftfräser und Walzenstirnfräser, insbesondere für große Schnittiefen werden üblicherweise mit Wendeschneidplatten aus Hartmetall bestückt, wobei jede Wendeschneidplatte in einem Plattensitz des Grundkörpers mittels einer In die Bohrung der Wendeschneidplatte eingreifenden Spannschraube befestigt ist« Solche Schaftfräser werden beim Zirkularfräsen verwendet, um große Bohrungen, Außenkonturen und andere Durchbrüche herzustellen· Dabei iet es oft erforderlich in großen Bohrungen Freimachungen herzustellen« Das erfolgt.in einem zweiten Arbeitsgang mit einem zweiten Werkzeug und erfordert damit zusätzlichen Zeitaufwand und Speicherplatzbedarf im Werkzeugspsicher*
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den Zeitaufwand für die Herstellung von Freimachungen einzusparen und den Speicherplatzbedarf zu verringern«
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, rotierende Zerspanungswerkzeuge wie Schaftfräser und Walzenetirnfraser die mit auswechselbaren Schneideineätzen bestückt sind so zu gestalten^ daß gleichzeitig mit der Bearbeitung einer Werkstückfläche in diese eine Freimachung eingearbeitet werden kann«
27ί
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß daduroh gelöst, daß der Abstand der Spannbohrung eines Schneideinsatzes für Lochspannung zu den Anlageflächen kleiner als der Abstand der Spannbohrung zu den Schneidkanten ist·
Der Abstand der Spannbohrung zu den Anlageflächen des Schneideinsatzes ist gleich dem Abstand der Spannbohrung eines üblichen standardisierten Schneideinsatzes zu den Anlageflächen bzw· Freiflächen, während der Abstand der Spannbohrung zu den Sch »eidkanten 0,2 mm bis 0,6 mm größer als bei den üblichen standardisierten Schneideinsätzen gleicher Baugröße ist· Die Schneidenecken des Schneideinsatzes sind zweckmäßigerweise abgerundet« Wird ein solcher erfindungsgemäßer Schneideinsatz in der Aufnahmeausnehmung eines Schaftfräsers befestigt, ragt die aktive Schneidkante um 0,2 bis 0,6 mm über die Schneidkanten der übrigen Schneid· einsätze hervor· Beim Fräsen mit diesem Werkzeug wird in der bearbeiteten Fläche eine Freimachung erzeugt, deren Breite der Länge der Schneidkante dee erfindungsgemäßen Schneideinsatzes und deren Tiefe dem Maß entspricht, um daß die Schneidkante die Schneidkanten der übrigen Schneideinsätze überragt· Für breitere Freimachungen müssen lediglich mehrere erfindungsgemäße Schneideinsätze über die Länge des Schaftfräsers verteilt angebracht werden«
Durch die erfindungsgemäßen Schneideinsätze wird der bisher übliche zweite Arbeitsgang zum Fräsen der Freimachung und des dazu erforderliche Werkzeug und damit Arbeitszeit und Speicherplatz eingespart« Hinzu kommt, daß durch die besondere Gestaltung der erfindungsgemäßen Schneideinsätze keine Veränderungen am Orundkörper eines rotierenden Zerspanungswerkzeuges erforderlich sind und damit zusätzliche Werkzeugkosten nur durch die benötigten erfindungsgemäßen Schneideinsätze entstehen. Oedes bisher.verwendete Werkzeug kann durch Einsatz der erfindungsgemäßen Schneideinsätze der entsprechenden Bearbeitungsaufgabe angepaßt werden·
Ausführungsbeispiel
Nachstehend wird die Erfindung an einem Ausführungsbelsplel näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
Flg. 1ί die Vorderansicht eines erfindungsgemäßen quadratischen Sohneideinsatzes
Fig. 2: die sohematlsohe Darstellung der Anordnung erf indungsgemäßer Sohneideinsätze In einem rotierenden Zerspanungswerkzeug und das bearbeitete Werkstück.
Der in Fig. 1 dargestellte quadratische Sohneideinsatz 1 ist mit zwei Schneidkanten 2, 3 und zwei diesen gegenüberliegenden Anlagefläohen 4, 5 sowie einer Spannbohrung 6 mit Kegelsenkung versehen. Die Abstände a^ und a,- zwischen den Anlageflächen 4 und 5 sind um 0,2 nun bis 0,6 mm kleiner als die Abstände S2 und s-, zwlsohen den Sohneidkanten ' 3 und der Spannbohrung 6 und entsprechen dem Abstand der Spannbohrung zu den Anlage- · flächen eines üblichen standardisierten Sohneideinsatzes gleicher Größe. Dadurch kann der erfindungsgemäße Schneideinsatz 1 in jeder Aufnahmeausnehmung eines rotierenden Zerspanungswerkzeuges) die mit zwei Anlageflachen versehen ist, aufgenommen werden. Die Sehn ei den e c ken 7, 8, 9 sind vorzugsweise abgerundet. An dem in Flg. 2 schematisch dargestellten Schaftfräser 10 sind neben den standardisierten Sohneideinsätzen 11 mehrere erfindungsgemäße Sohneldeins&tae 1.1, 1.2, 1.3 befestigt, deren Sohneiden 2 die Sohneiden 12 der SohneidelnsäLze 11 in radialer Richtung um das Haß b überragen, wobei das Mai; b die Differenz zwlsohen dem Abstand a. und dem Abstand S2 1st. Beim Zirkularfräsen einer Bohrung 13 in einem Werkstück 14 wird durch die Schneideinsätze 1.1, 1.2, 1.3 eine Freimachung 15 in der bearbeiteten Werkstückfläohe 16 erzeugt, deren Tiefe t dem Maß b entspricht und deren Breite d duroh die Sohneideinsätze und 1,2 bestimmt wird. Duroh Austausoh der Schneideinsätze 1.1, 1.2, 1.3 gegen standardisierte Sohneideinsätze 11 kann der Schaftfräser 10 wie üblloh für andere Bearbeitungsaufgaben genutzt werden.

Claims (3)

Patentansprüche
1« Schneideinsatz für Lochspannung, insbesondere zur Verwendung an rotierenden Zerspanungswerkzeugen, wobei der Schneideinsatz mit einer oder mehreren Anlageflächen und einer oder mehreren, den Anlageflächen gegenüberliegenden Sohneidkanten sowie einer zwischen den Schneidkanten und den Anlageflächen angeordneten Spannbohrung versehen iet, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (a.,a5) der Spannbohrung (6) zu den Anlageflächen (4, 5) kleiner als der Abstand (s2, S3) der Spannbohrung (6) zu den Schneidkanten (2, 3) iet·
2. Schneideinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (a4, a5) der Spannbohrung (6) zu den Anlageflächen (4, 5) des Schneideinsat2.es (1) gleich dem Abstand einer Spannbohrung zu den Anlageflächen eines standardisierten Schneideinsatzes (11) gleicher Größe ist«
3· Schneideinsatz nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneideneck^n (7, 8, 9) abgerundet sind«
- Hierzu 1 Blatt Zeichnungen -
DD31419188A 1988-03-30 1988-03-30 Schneideinsatz fuer lochspannung, insbesondere zur verwendung an rotierenden zerspanungswerkzeugen DD271069A1 (de)

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