DD257501A1 - Verfahren zur herstellung von lwl-adern - Google Patents

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DD257501A1
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DD29970687A
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Hans U Mueller
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Oberspree Kabelwerke Veb K
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von LWL-Adern, insbesondere einer LWL-Hohlader, fuer einen Betriebstemperaturbereich von 25C bis 70C. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass der LWL mit einem Gleitmittel, vorzugsweise einem Oel, benetzt wird und mit einer definierten Zugspannung 70 p in einen Extruderkopf einlaeuft, ein Plastschlauch bei einer Massetemperatur von 185 bis 195C, einem Massedruck von 60 bis 100 bar und einem Verstreckungsgrad 2 extrudiert wird, wobei die Ueberlaenge des LWL im Plastschlauch 10% betraegt.

Description

Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Zur Herstellung von LWL-Adern sind schon eine Vielzahl von Verfahren bekannt geworden.
In der DE-OS Nr. 2722147 ist eine LWL-Hohiader beschrieben worden, bei der zwei Plastmäntel mit unterschiedlichen Eigenschaften auf den LWL aufgebracht sind, wobei das Spiel zwischen dem LWL und der Isolierhülle einige Zehntel Millimeter betragen kann. Nachteilig ist, daß für das Aufbringen der beiden Schichten ein hoher Aufwand notwendig ist.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß beide Schichten genau aufeinander abgestimmt sein müssen, um eine definierte Überlänge des LWL zum Schlauch zu erzielen. Schon geringe Abweichungen führen zu Störungen, die negative Dämpfungsänderungen zur Folge haben.
In der DE-OS Nr. 2842 604 wird die Herstellung einer Hohlader in elliptischer Form beschrieben. Nachteiliginier ist die komplizierte Herstellung der elliptischen Form.
Die DE-OS Nr. 2621 508 beschreibt die Herstellung einer Hohlader sowie insbesondere die hierfür speziell modifizierte Extruderlinie. Als Isolierhülle wird ein Polypropylen mit einem relativ hohen Ε-Modul in Längsrichtung sowie einem relativ niedrigen Ε-Modul in Querrichtung lose über den LWL extrudiert. Anschließend wird die Ader in einem Ofen erwärmt, auf die konkreten Abmessungen gezogen und zur besseren Ausrichtung der Moleküle in Richtung der LWL-Achse sowie zur Minimierung der Nachschwindung getempert. Der Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß ein hoher Verfahrens- und maschinentechnischer Aufwand notwendig ist.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein kostengünstiges Verfahren zu schaffen, mit dem mit einfachen, technologischen Mitteln und geringem technischem Aufwand LWL-Hohladern hergestellt werden können, die eine hohe Lebensdauer aufweisen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem LWL-Hohladern hoher mechanischer Festigkeit und sehr gutem Dämpfungsverhalten hergestellt werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein LWL mit einem Gleitmittel, vorzugsweise einem Öl, benetzt wird und mit einer definierten Zugspannung < 7Öp in einem Extruderkopf einläuft, ein Plastschlauch bei einer Massetemperatur von bis 1950C, einem Massedruckvon60bis 100 bar und mit einem Verstreckungsgrad < 2 extrudiert wird, wobei die Überlänge des LWL im Plastschlauch < 10%o beträgt.
Das erfindungsgemäße Verfahren gewährleistet eine kostengünstige Herstellung von LWL-Hohladern mit hoher mechanischer Festigkeit und sehr gutem Dämpfungsverhalten.
Des weiteren wird eine gute Entkopplung des LWL gegenüber äußeren Kräften erreicht.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Die Herstellung der LWL-Hohlader erfolgt durch Extrusion eines Plastschlauches über einen LWL.
Ein mit Silikongummi in der Schichtdicke von 60μΓη primärbeschichteter LWL im 0 125μ.ιη wird nach dem Ablauf von der Ziehspule mit Silikonöl benetzt. Er läuft tänzergeregelt mit einer Abzugskraft von 65 ± 5p in den Extruderkopf ein.
Derfürden Schlauch verwendete Plastwerkstoff ist Polypropylen, mit einem Elastizitätsmodul von 1 400-1 500N mm"2, einer Schrumpfung in Längsrichtung von < 0,6% und einem linearen thermischen Ausdehnungskoeffizienten von 1,1 · 10~4grd~1. Der Plastwerkstoff wird mit einer Massetemperatur von ca.190°C und einem Massedruck von ca. 85 bar verarbeitet.
Der erzielte Verstreckungsgrad beträgt 1,23. Bei einer Abzugsgeschwindigkeit von 35 m min"1 ergibt sich eine Ziehkegellänge von > 10mm.
Die Kühlung des Extrudates erfolgt im Wasserbad mit einer Wassertemperatur von ca. 15°C unmittelbar nach dem Zieh kegel. Die sich bei der Extrusion ergebene Überlänge des LWL zum Plastschlauch liegt bei < 3%o.
Diese Ader kann zur Erzielung der Wasserdichtigkeit mit einem Gel gefüllt werden.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung von LWL-Adern, insbesondere Hohladern, bei dem um einen LWL ein Plastschlauch aus einem Polymer, insbesondere Polypropylen, lose extrudiert wird, gekennzeichnet dadurch, daß der LWL mit einem Gleitmittel, vorzugsweise einem Öl, benetzt wird mit einer definierten Zugspannung < 70 ρ in den Extruderkopf einläuft, der Plastschlauch bei einer Massetemperatur von 185 bis 195°C, einem Massed ruck von 60 bis 100 bar und einem VerstreckungsgFad < 2 extrudiert wird, wobei die Überlänge des LWL im Plastschlauch < 10 %o beträgt.
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Lichtwellenleiter-Adern (LWL), insbesondere LWL-Hohladern, für einen Betriebstemperaturbereich von -25°C bis +70°C.
DD29970687A 1987-02-04 1987-02-04 Verfahren zur herstellung von lwl-adern DD257501A1 (de)

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