DD245010B1 - Hydrostatische axialkolbenmaschine und verfahren zu deren montage - Google Patents

Hydrostatische axialkolbenmaschine und verfahren zu deren montage Download PDF

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DD245010B1
DD245010B1 DD28497085A DD28497085A DD245010B1 DD 245010 B1 DD245010 B1 DD 245010B1 DD 28497085 A DD28497085 A DD 28497085A DD 28497085 A DD28497085 A DD 28497085A DD 245010 B1 DD245010 B1 DD 245010B1
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housing
flange
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Manfred Mueller
Johannes Schmidt
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Karl Marx Stadt Ind Werke
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/12Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F04B1/20Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
    • F04B1/2014Details or component parts
    • F04B1/2064Housings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)

Description

Infolge Verwendung des Lagers als Zentrierelement zwischen Gehäuse und Flansch entfällt hierfür ein besonderes Bauteil oder der bisher auch übliche Zentrierbund am Flansch, womit zusätzlich eine Massereduzierung des Gerätes sowie eine rationellere Fertigung erreicht wird.
Die Gestaltung des Gehäuses in der Weise, daß der Zentrierdurchmesser auf der Flanschseite kleiner gehalten ist als der auf der Steuerkopfseite erleichtert wesentlich den Montageablauf. Die durchgehenden Schrauben halten Zugkräfte vom Gehäuse fern und ermöglichen damit einen extremen Leichtbau des Gehäuses.
Ausführungsbeispiel
Nachfolgend ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, wobei die Zeichnung einen Längsschnitt durch eine hydrostatische Axialkolbenmaschine darstellt.
Die gezeigte, als Pumpe oder Motor einsetzbare hydrostatische Axialkolbenmaschine besitzt ein zylindrisches Gehäuse 1, welches einerseits mit einem Steuerkopf 2 und andererseits mit einem Flansch 3 verschlossen ist. Ein Zentrierbund 4 dient der Aufnahme des Gehäuses 1 am Steuerkopf 2. Eine durchgehende zentrale Triebwelle 5 ist sowohl mittels Gleitlager 6 im Steuerkopf 2 als auch mit einem Wälzlager 7 in Ausnehmungen 8/9 des Gehäuses 1 und des Flansches 3 gelagert, wobei sich der Außenring 10 des Wälzlagers 7 gegen den Flansch 3 abstützt und diesen gleichzeitig zentriert. Die Anordnung des Wälzlagers 7 erfolgt derart, daß sich die Teilungsfuge 11 mit einem Dichtelement 11a zwischen dem Gehäuse 1 und dem Flansch 3 in der Mitte des Wälzlagers 7, bezogen auf seine Breite, befindet. Die Ausnehmungen 8/9 im Gehäuse 1 und im Flansch 3 sind im Durchmesser kleiner ausgeführt als der Zentrierbund 4 des Steuerkopfes 2. Auf der Triebwelle 5 ist ein Zylinderkörper 12 drehfest angeordnet, welcher kraftschlüssig über einen Steuerspiegel 13 am Steuerkopf 2 zur Anlage gebracht wird. Die Gleitschuhe 14 der im Zylinderkörper 12 achsparallel angeordneten Arbeitskolben 15 stützen sich an einer Schiefscheibe 16 ab
Schrauben 17 spannen den Flansch 3 über das Gehäuse 1 gegen den Steuerkopf 2
Die Montage der Axialkolbenmaschine erfolgt in vertikaler Lage der Geräteachse 18.
Auf den von einer nicht dargestellten Vorrichtung aufgenommenen Steuerkopf 2 erfolgt die Auflage des Steuerspiegels 13, auf den wiederum der mit den Arbeitskolben 15 komplettierte Zylinderkörper 12 aufgelegt wird. Nach Einführung eines nicht dargestellten Zentrierdornes in das Gleitlager 6 des Steuerkopfes 2 wird das mit einem Sicherungsmittel 19 versehene und mit der Schiefscheibe 16 vormontierte Gehäuse 1 auf den Zentrierbund 4 des Steuerkopfes 2 aufgesetzt
Die Halterung der Schiefscheibe 16 im Gehäuse 1 während der Montage erfolgt mit einer weiteren Vorrichtung, die in die Ausnehmung 20 der Schiefscheibe 16 eingreift und nach dem Montagevorgang entfernt wird. Nachdem nun folgenden Entfernen des Zentrierdornes wird die mit dem Wälzlager 7 vormontierte Triebwelle 5 eingesetzt. Abschließend werden nach dem Auflegen des Flansches 3 die Schrauben 17 eingedreht und angezogen.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Montage einer hydrostatischen Axialkolbenmaschine mit einem zylinderförmigen Gehäuse, einem Steuerkopf und einem Flansch sowie einer durchgehenden, im Bereich einer Schiefscheibe mit einem Wälzlager gelagerten Triebwelle und einem drehfest auf dieser angeordneten Zylinderkörper, in dem Arbeitskolben achsparallel angeordnet sind, deren Gleitschuhe durch Federmittel an eine Schiefscheibe angedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Montage in vertikaler Lage einer Geräteachse (18) erfolgt, wobei auf den in eine nicht dargestellte Vorrichtung eingelegten Steuerkopf (2) ein Steuerspiegel (13) und der mit Arbeitskolben (15) komplettierte Zylinderkörper (12) aufgelegt, ein nicht dargestellter Zentrierdorn in ein Gleitlager (6) des Steuerkopfes (2) eingeführt und das mit der Schiefscheibe (16) und einem Sicherungsmittel (19) vormontierte Gehäuse (1) aufgesetzt werden, in welches nach Entfernen des Zentrierdornes infolge Einsetzen der mit dem Wälzlager (7) vormontierten Triebwelle (5) ein Außenring (10) des Wälzlagers (7) in etwa halber Breite eingesetzt wird, welcher, beim anschließenden Aufsetzen des Flansches (3) denselben zentriert, wonach abschließend Schrauben (17) eingedreht und angezogen werden.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Montage einer Axialkolbenmaschine mit einem zylinderförmigen Gehäuse, einem Steuerkopf und einem Flansch sowie einer durchgehenden, im Bereich einer Schiefscheibe mit einem Wälzlager gelagerten Triebwelle und einem drehfest auf dieser angeordneten Zylinderkörper. Anwendung findet dieses Verfahren bei der Montage von Axialkolbenpumpen und Axiakolbenmotoren mit konstantem Hubvolumen.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Bekannt ist ein Axiallager für Axialkolbenpumpen und -motoren (DD-PS 49.166), welches als Flansch ausgebildet und mit einer Zentrierung in einem zylinderförmigen Gehäuse geführt ist. Ein Steuerkopf ist mit einer Zentrierung gleichen Durchmessers ebenfalls in dem Gehäuse geführt. Ein im Flansch angeordnetes und von außen montiertes Wälzlager wird mit einem Deckel abgedeckt. Die Anordnung der Wälzlager erfordert eine Vormontage von Triebwelle und Zylinderkörper. Der Montageprozeß wird damit erschwert.
    Weiterhin müssen die Geräte zum Befestigen der Schrauben gewendet werden. Weiterhin ist ein Flüssigkeitsmotor (DE-OS 1.528.534) bekannt, welcher ein zylinderförmiges Gehäuse, einen Steuerkopf und einen Flansch besitzt. Steuerkopf und Flansch sind zweiteilig ausgebildet, wobei das jeweils innere Teil in dem Gehäuse zentriert ist. Die Anordnung der Schrauben zur Befestigung von Steuerkopf und Flansch erfolgt von beiden Seiten. Die dargestellte Lagerung der Triebwelle erfordert eine hohe Genauigkeit oder eine Abstimmung der Länge des Einbauraumes der Wälzlager. Das Einbringen der Schrauben von nur einer Seite ist nicht möglich.
    Es ist auch eine hydraulische Axialkolbenpumpe (DE-AS 2.154.560) bekannt, deren zylinderförmiges Gehäuse mit einem Steuerkopf und einem Deckel verschlossen ist. Während der Steuerkopf eine gehäuseseitige Zentrierung besitzt, ist der Deckel mit einer Nockenscheibe am Gehäuse frei angeordnet, was eine aufwendige Lagefixierung mittels Stiften und hierfür eine hohe Stichmaßgenauigkeit erfordert. Die Befestigung der Schrauben erfolgt von zwei Seiten, wodurch sich der Montageablauf kompliziert gestaltet.
    Ziel der Erfindung
    Ziel ist die Schaffung eines Verfahrens zur Montage einer Axialkolbenmaschine, welches den Einsatz von Montagerobotern ermöglicht.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur baukastenförmigen Montage einer hydrostatischen Axialkolbenmaschine zu schaffen, wobei die Verbindung der das Gehäuse stirnseitig begrenzenden Teile mit dem Gehäuse nur von einer Seite erfolgen soll. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem die Montage in vertikaler Lage der Geräteachse erfolgt, wobei auf den in eine nicht dargestellte Vorrichtung eingelegten Steuerkopf ein Steuerspiegel und der mit den Kolben komplettierte Zylinderkörper aufgelegt, ein nicht dargestellter Zentrierdorn in das Gleitlager des Steuerkopfes eingeführt und das mit der Schiefscheibe und einem Sprengring vormontierte Gehäuse aufgesetzt werden, in welches nach Entfernen des Zentrierdornes infolge Einsetzen der mit dem Wälzlager vormontierten Triebwelle der Außenring des Wälzlagers in halber Breite eingesetzt wird, welcher beim anschließenden Aufsetzen des Flansches denselben zentriert. Abschließend werden die Schrauben eingedreht und angezogen.
    Das vorliegende Verfahren schafft mit der Montage hydrostatischer Axialkolbenmaschinen von nur einer Seite die Voraussetzung für die Automatisierung des Montageprozesses.
DD28497085A 1985-12-23 1985-12-23 Hydrostatische axialkolbenmaschine und verfahren zu deren montage DD245010B1 (de)

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DE19863633083 DE3633083A1 (de) 1985-12-23 1986-09-29 Hydrostatische axialkolbenmaschine und verfahren zu deren montage
FR8615121A FR2592098B1 (fr) 1985-12-23 1986-10-30 Machine hydraulique a pistons axiaux et procede pour son montage
CH444886A CH674056A5 (de) 1985-12-23 1986-11-07

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DD245010A1 DD245010A1 (de) 1987-04-22
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FR2592098B1 (fr) 1991-01-25
DE3633083A1 (de) 1987-09-17
CH674056A5 (de) 1990-04-30
DD245010A1 (de) 1987-04-22
DE3633083C2 (de) 1991-11-21
FR2592098A1 (fr) 1987-06-26

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