DD242585A1 - Automatische positioniervorrichtung zum zusammenfuegen von konstruktionsteilen - Google Patents

Automatische positioniervorrichtung zum zusammenfuegen von konstruktionsteilen Download PDF

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DD242585A1
DD242585A1 DD28283185A DD28283185A DD242585A1 DD 242585 A1 DD242585 A1 DD 242585A1 DD 28283185 A DD28283185 A DD 28283185A DD 28283185 A DD28283185 A DD 28283185A DD 242585 A1 DD242585 A1 DD 242585A1
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vibration
rivet
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structural
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DD28283185A
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Karsten Lehmann
Peter Wallstein
Uwe Muehlbach
Norbert Mieth
Original Assignee
Deutsche Reichsbahn
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen Zusammenfuegen zweier Konstruktionsteile, vorzugsweise Zangenteile, wobei die Teile so zu positionieren sind, dass sie lagerichtig uebereinanderliegen, die vorgefertigten Loecher deckungsgleich angeordnet sind und ein Niet ohne Fase durch beide Konstruktionsteile gefuehrt werden kann. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe durch die vibrierende Aufnahmeeinrichtung geloest, in der unter Ausnutzung von Schwerkraftwirkungen der Fuegevorgang realisiert wird.

Description

Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1: Seitenansicht der Vorrichtung Fig. 2: Draufsicht der Vorrichtung Fig.3: Prinzipdarstellung
Die gegenüberliegenden Rutschen 2 sind eritsprechend der Form der Konstruktionsteile 3 gestaltet. In der Aufnahmeeinrichtung 1 legen sich die beiden Konstruktionsteile 3 entsprechend der Gestaltung der Aufnahmeeinrichtung 1 übereinander, wobei die Löcher 4 übereinander liegen. Die Vibrationseinrichtung 6 versetzt die Aufnahmeeinrichtung 1 samt Rutschen 2 in Vibration, gegenüber der Bodenplatte wird die Vibration durch die Gummischicht 5 gedämpft. Der Niet wird durch die Zuführungseinrichtung 7 über die Löcher der Konstruktionsteile positioniert und bei gleichzeitiger Vibration ohne erhöhten . Kraftaufwand in die Löcher eingeführt. Über eine Kippvorrichtung 8 und eine Klappvorrichtung 9 wird das genietete Bauteil ausgeworfen.

Claims (5)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Automatische Positioniervorrichtung zum Zusammenfügen von Konstruktionsteilen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Rutschen (2) mit einer Aufnahmeeinrichtung (1) fest verbunden sind und das gesamte System mittels Vibration in schwingende Bewegung gehalten werden kann.
  2. 2. Automatische Positioniervorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei zu fügenden Konstruktionsteile (3) über getrennte und gegenüberliegende Rutschen (2) in eine Aufnahmeeinrichtung (1) wechselseitig übereinandergelegt werden und durch Vibration des gesamten Systems ein Verkanten der Konstruktionsteile (3) verhindert und die Ausrichtung entsprechend der Form der Aufnahmeeinrichtung (1) gewährleistet ist.
  3. 3. Automatische Positioniereinrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Konstruktionsteile (3) über die Rutschen (2) selbständig durch die Wirkung der Schwerkraft und durch unterstützende Vibration erfolgt.
  4. 4. Automatische Positioniereinrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer Zuführungseinrichtung (7) mit Greifer ein Niet ohne Fase vertikal in das Loch (4) des obenliegenden Konstruktionsteiles (3) geführt wird und der Niet sich selbständig in das Loch (4) des untenliegenden Konstruktionsteiles (3), durch Vibration der Aufnahmeeinrichtung (1), fällt.
  5. 5. Automatische Positioniereinrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Form der Rutsche (2) dem Konstruktionsteil (3) entspricht.
    Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung -
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum automatischen Zusammenfügen zweier übereinanderliegender Konstruktionsteile, insbesondere Zangenteile mit aufgelegtem Gelenk, in einer Aufnahmeeinrichtung, wobei die Konstruktionsteile lagerichtig übereinander positioniert und genietet werden.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Beim Zusammenfügen zweier Konstruktionsteile mit vorgefertigten Löchern mittels Nietverbindung ist es häufig notwendig, die Konstruktionsteile lagerichtig übereinander zu legen und einen Niet durch beide Löcher hindurchzuführen, so daß eine Nietverbindung realisiert werden kann. Die lagerichtige Positionierung und das Einbringen des Nietes wird meist manuell realisiert, Automatisierungslösüngen bestehen oft aus komplizierten Vorrichtungen mit Lagererkennungssystemen und Möglichkeiten des Ausgleichs von Positionierfehlern. Es ist bekannt, für das Zusammenfügen zweier Konstruktionsteile Vibrationsbewegungen auszunutzen (vgl. DE 2556880), wobei eins der beiden Teile durch Vibration senkrecht zur Fügeachse bewegt wird und Teile mit Fase ineinander gesteckt werden.
    Des weiteren sind Baugruppensysteme, bestehend aus einem ungesteuerten Fügemechanismus mit nachgiebigen schwingungsfähigen Gliedern und einem Greifer zum schwingungserregten Fügen von Werkstückpaaren bekannt. Derartige Systeme betreffen jedoch immer das Fügen von eng tolerierten Baugruppen, wobei das einzuführende Bauteil vom System in das aufnehmende Bauteil hineingeführt wird.
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindung ist es, für zwei Konstruktionsteile, die zu vernieten sind, eine Vorrichtung zu entwickeln, die das automatisierte lagerichtige Aufeinanderlegen der Konstruktionsteile und das Einführen eines Nietes ohne Fase durch beide Konstruktionsteile sowie das Vernieten der Teile ermöglicht.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Ausnutzung der relativ großen Toleranz zwischen Niet und den entsprechenden Löchern eine sehr einfache Vorrichtung zu schaffen, die das Zusammenfügen der beiden konstruktionsteile, besonders unter Ausnutzung von Schwerkraft und Vibrationsbewegungen schnell und ohne komplizierte Baugruppen- und Positionierungssysteme ermöglicht und das Vorhandensein einer Fase nicht erfordert. Die zu fügenden Bauteile richten sich nacheinander gegenüber dem einzuführenden Niet ein. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Aufnahmeeinrichtung und zwei, an ihr starrverbundene, wechselseitig angeordnete Rutschen vibrieren können. Die Konstruktionsteile gelangen über Rutschen in die Aufnahmeeinrichtung und richten sich dort lagerichtig entsprechend der Gestaltung der Aufnahmeeinrichtung aus. Um ein Verkanten und Klemmen der Konstruktionsteile zu verhindern, wird die Wirkung der Schwerkraft durch Vibrieren der Einrichtung unterstützt. Die Form der Aufnahmeeinrichtung ist so gestaltet, daß die beiden bereits vorhandenen Löcher der Konstruktionsteile übereinander angeordnet werden, ohne genau zu fluchten. Mittels eines Greifers bekannter Art wird der Niet in das Loch des oben liegenden Konstruktionsteils eingelegt, anschließend wird die Aufnahmeeinrichtung wieder in Vibration gesetzt. Nach einer endlichen Anzahl von Schwingungen legt sich der Niet unter Wirkung des Eigengewichts auch in das Loch des unten liegenden Konstruktionsteilsein, das Vernieten nach einem bekannten Verfahren ist nun möglich, dabei wird der Greifer als Gegenstempel genutzt. Das fertig genietete Werkstück wird nach Beendigung des Fügevorganges ausgeworfen und gelangt über eine geneigte Führungsbahn zur nächsten Bearbeitungsstation.
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