DD242567A1 - Einrichtung zum trennen eines fischabfall-fluessigkeitsgemisches - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Trennen eines Gemisches aus Fisch/Fischresten und Wasser. Angestrebt wird eine maximale Nutzung der Rohware Fisch und ein moeglichst feststoffarmes Abwasser. Es ist Aufgabe der Erfindung, den Fluessigkeitsanteil des Foerdergutes soweit herabzusenken, dass ein Weitertransport in dem Foerdertrog gerade noch moeglich und die Weiterverarbeitung der Feststoffanteile in der Fischmehlanlage optimal ist. Erfindungsgemaess wird dieses dadurch erreicht, dass durch am Boden des Foerderschneckentroges angeordnete Siebstaebe Finger eines Rechens eingreifen, die die Siebschlitze staendig freiraeumen. Anzuwenden ist die Erfindung in der fischbe- und -verarbeitenden Industrie, sowohl an Land als auch auf Fabrikschiffen. Fig. 1
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
. Die Erfindung betrifft das Trennen von Flüssigkeit aus einem Gemisch, bestehend aus Fisch/Fischresten und Wasser. Diese Erfindung kann Anwendung finden in der fischverarbeitenden Industrie, sowohl an Land als auch auf Fabrikschiffen.
Die bei der Fischbearbeitung anfallenden und nicht für die menschliche Ernährung verwendbaren Fische und Fischreste (Küt) werden zusammen mit dem technologisch erforderlichen Spülwasser im allgemeinen mittels Förderschnecken zur Weiterverarbeitung in die Fischmehlanlage gefördert. Zum Trennen der flüssigen und festen Anteile dieses Gemisches während der Förderung in Schnecken werden entsprechend der allgemeinen Praxis bisher Lochbleche oder Siebstäbe verwendet, die in dem Boden des Schneckentroges eingebaut sind.
Bekannt ist auch die Verwendung eines Rechens, der von den in einer Schwimmrinne in Förderrichtung angeordneten Siebstäben, die hier angesammelten Fischabfälle periodisch entfernt. Der Rechen ist an den beiden Enden eines rotierenden Balkens angeordnet, dessen Drehachse quer zur Förderrichtung über der Schwimmrinne liegt. Ein restloser Weitertransport ist hierbei nicht wahrscheinlich, da sich ständig große Mengen Küt an Rechen und Siebstäben festsetzen würden.
In der DE-PS 2834497 wird ein Schwingsieb vorgeschlagen, das in ein System von Förderbändern eingebaut ist. Da Fischreste, insbesondere Eingeweide, die Eigenschaft haben, auf Flächen haften zu bleiben bzw. sich um Stäbe oder ähnliches zu wickeln, würde das Schwingsieb sehr bald verstopft sein.
Eineweitere Lösung wird in der DD-PS 200 778 vorgeschlagen. Hier findet ein Zellrad.mit perforierten Seiten-und Bodenflächen Anwendung, das im unteren Totpunkt mit dem Küt-Flüssigkeitsgemisch beaufschlagt wird und im oberen Totpunkt die Feststoffe austrägt. Während der Drehung soll die Flüssigkeit durch die perforierten Wände ablaufen. Im praktischen Einsatz würden auch hier die Öffnungen sehr schnell verstopfen, und es würde einen hohen Aufwand erfordern, diese ständig freizuhalten.
In der DE-PS 2134840 wird ein Feststoffabscheider für Schneckenförderer vorgeschlagen. Hierbei findet ein Abstreifer Verwendung, der fest mit der Schneckenwelle verbunden ist. Während der Rotation der Förderschnecke erfolgt das Abstreifen der von dem Rost aufgefangenen Feststoffe.
Es wurde eine Möglichkeit gefunden, die im unteren Bereich des Schneckentroges parallel zur Längsachse angeordneten Siebschlitze definierter Weite kontinuierlich freizuräumen. Die Länge dieser Schlitze entspricht etwa der Größe der Schneckensteigung. Die Anzahl der parallelen Schlitze sowie die Schlitzweite sind in Abhängigkeit vom Schneckendurchmesser frei wählbar.
Die Räumeinrichtung stellt einen Rechen mit mehreren Fingern dar, die durch die Schlitze so weit in den Schneckenraum hineinragen, daß sie von dem Schrieckengang erfaßt werden. Dieser nimmt den Rechen, der außerhalb des Schneckentroges auf einem endlosen, über 2 Rollen laufenden Band befestigt ist, etwa um den Betrag einer Ganghöhe in Förderrichtung mit und gibt ihn an der Umlenkstelle frei. Durch Federwirkung wird der Rechen entgegen der Förderrichtung im Tal des Schneckengangs zurückgeführt. Der Schneckengang erfaßt dann wiederum den Rechen und transportiert diesen vorwärts, usw. Die Rückwärtsbewegung des Rechens bewirkt den Reinigungsvorgang der Schlitze.
Kütreste, die auf den Schlitzen liegengeblieben sind, bzw. sich hier verhakt haben, werden durch den Rechen zurückgeschoben und zusammen mit den am Schneckengang befindlichen Fischresten in Förderrichtung transportiert.
Die Bewegung des Rechen erfolgt also periodisch, d. h., er wird bei jeder Umdrehung der Schnecke vom gleichen Schneckengang erfaßt und in Förderrichtung transportiert, bis er an der Umlenkstelle automatisch freigegeben und mittels Federwirkung in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird. Der Grad der Flüssigkeitsabscheidung ist beeinflußbar durch die Anzahl der
Trenneinrichtungen je Schnecke. Der Rechen läßt sich jederzeit während der Schneckenbewegung außer Betrieb setzen, indem j er in der Endstellung (Umlenkstelle) festgesetzt wird. So können Reinigungs-, Wartungs- und Einstellarbeiten durchgeführt I
werden, ohne daß die Schnecke und die vor-bzw. nachgeschalteten Aggregate abgestellt werden müssen. !
Ausführungsbeispiel j
Die erfinderische Lösung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Trenneinrichtung im Längsschnitt
Fig.2: Trenneinrichtung im Querschnitt . "
Etwa überder Länge einerSchneckengangsteigungbefindetsich im Boden des Schneckentroges 1 eine rechteckige Öffnung, die von außen durch Siebschlitze 3 abgedeckt wird. In die längs angeordneten Siebschlitze 3 ragen die Finger 4 eines Rechens 5 so weit in den Schneckenraum, daß sich die Finger4 und der Schneckengang 2 geringfügig überdecken. Der Rechen 5 ist unterhalb des Schneckentroges 1 auf Keilriemen 6 befestigt, die über Umlenkrollen 7 und 8 laufen und eine Bewegung parallel zur Förderrichtung ermöglichen. Während der Rotation der Schnecke wird der Rechen 5 vom Schneckengang 2 erfaßt und in Förderrichtung verschoben. Die geradlinige Bewegung des Rechens 5 geht oberhalb des Drehpunktes der Umlenkrolle 7 in eine Kreisbewegung über.
An dieser Stelle dreht die Schnecke praktisch über den Rechen 5 hinweg und gibt diesen für die notwendige Rückbewegung frei. Diese Rückbewegung wird durch die Zugfedern 9 ausgelöst. Dabei wird der Rechen 5 so weit zurückgeführt, bis er auf den Schneckengang trifft und dieser ihn wiederum in Förderrichtung bewegt.
Claims (4)
1. Einrichtung zum Trennen eines Fischabfall-Flüssigkeitsgemisches, gekennzeichnet dadurch, daß auf Keilriemen (6) ein hin- und herbewegter Rechen (5) angebracht ist, dessen Finger (4) durch längs angeordnete Siebschlitze (3), die sich am Boden des Schneckentroges (1) befinden, hineintragen.
2. Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Rückführung des Rechen (5) innerhalb einer Ganghöhe der Förderschnecke mittels Zugfeder (9) erfolgt.
3. Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß sich Finger (4) und Schneckengang (2) geringfügig überdecken.
4. Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Vorwärtsbewegung des Rechens (5) in Transportrichtung durch den rotierenden Schneckengang (2) erfolgt.
Priority Applications (1)
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| DD28278485A DD242567A1 (de) | 1985-11-13 | 1985-11-13 | Einrichtung zum trennen eines fischabfall-fluessigkeitsgemisches |
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1985
- 1985-11-13 DD DD28278485A patent/DD242567A1/de not_active IP Right Cessation
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