DD242560A1 - Sehtestfigur zur feststellung subjektiv empfundener kontrastgleichheit zwischen beiden augen - Google Patents
Sehtestfigur zur feststellung subjektiv empfundener kontrastgleichheit zwischen beiden augen Download PDFInfo
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Abstract
In der Augenheilkunde ist es erforderlich, bestehende Fehlsichtigkeiten beider Augen so genau zu korrigieren, dass beide Augen nach Moeglichkeit eine gleiche Sehqualitaet erreichen. Die Erfindung betrifft eine Sehtestfigur, mit deren Hilfe ungleiche Sehqualitaeten zwischen beiden Augen unzweifelhaft festgestellt werden koennen. Die Sehtestfigur kennzeichnet sich dadurch, dass vier Halbkreis-Ringfiguren konzentrisch um eine kleine zentral gelegene Ringfigur angeordnet sind. Letztere dient als Fixationspunkt fuer das Augenpaar. Als zusaetzlicher Rahmenfusionsreiz fuer das Augenpaar befinden sich im Mittelpunkt der Halbkreis-Ringfiguren dunkle Kreisflaechen. Dem rechten Auge werden dabei die rechts uebereinanderstehenden und dem linken Auge die links uebereinanderstehenden Halbkreisflaechen oder umgekehrt zur Sicht freigegeben. Beide sichtbaren Bildhaelften koennen in ihrer Sehqualitaet miteinander verglichen werden. Sie muessen in variablem Kontrast darzubieten sein.
Description
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Sehtestfigur zur Feststellung subjektiv empfundener Kontrastgleichheit zwischen beiden Augen. In der Augenheilkunde ist es erforderlich, bestehende Fehlsichtigkeiten beider Augen so genau zu korrigieren, daß beide Augen nach Möglichkeit eine gleiche Sehqualität erreichen. Dazu ist es erforderlich, ungleiche Sehqualität zwischen beiden Augen unzweifelhaft festzustellen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zur subjektiven Prüfung der Kontrastgleichheit zwischen beiden Augen haben bisher Buchstaben und Linien oder Rechteckmuster Verwendung gefunden. Die verwendeten Buchstaben bieten keine Flächengleichheit, die im Gebrauch befindlichen Linien oder Rechteckmuster erlauben keine Prüfung in allen Meridianen. Eine Kontrastveränderung ist in allen Fällen nicht vorgesehen.
Ziel der Erfindung
Mit der Erfindung wird erreicht, daß durch die jedem Auge getrennt dargebotenen Figuren ein seher genauer Vergleich der Kontrastempfindungen in allen Meridianen ermöglicht wird. • Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sehtestfigur zu schaffen, mit deren Hilfe ungleiche Kontrastsehqualität beider Augen festgestellt und quantitativ bestimmt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch eine Sehtestfigur gelöst, die in der Mitte als Fixierpunkt einen kleinen dunklen Kreisring aufweist und beidseitig davon je zwei Hälbkreis-Ringfiguren spiegelbildlich angeordnet sind, die jeweils im Zentrum eine dunkle Kreisfläche besitzen, Die jedem Auge getrennt dargebotenen Halbkreis-Ringfiguren einer Seite sind durch Polarisationsverfahren oder Verfahren der Freisichtigkeit in der Kontrastdarbietung von 0 bis 100% variierbar.
Ausführungsbeispiel
In einer Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Sehtestfigur besteht aus vier Halbkreis-Ringfiguren 2; 3 die um eine zentral gelegene kleine dunkle Kreisringfigur 1 angeordnet sind. Die Anordnung der Halbkreis-Ringfiguren 2;3 ist dabei so getroffen, daß jeweils zwei übereinander angeordnet sind und die Bögen in Richtung der Kreisfigur 1 liegen, Im Zentrum der Halbkreis-Ringfiguren 2; 3 ist jeweils eine kleine dunkle Kreisfläche 4 angeordnet.
Die Betrachtungseinrichtung oder-anordnung wird so getroffen, daß die Kreisringfigur 1 und die dunklen kleinen Kreisflächen 4 von beiden Augen gleichzeitig wahrgenommen werden. Sie dienen als Fixierpunkt bzw. als Rahmenfusionsreiz. Die übereinanderliegenden Halbkreis-Ringfiguren 2 oder 3 werden jeweils nur von einem Auge wahrgenommen, um beide Bildeindrücke dieser Figuren miteinander vergleichen zu können. Eine Einschätzung in allen Meridianen ist bei dieserfigürlichen Anordnung gut möglich. Die Kontrastdarbietung dieser Halbkreis-Ringfiguren 2;3 muß von 0 bis 100% variierbar sein. Dies kann durch Polarisationsverfahren oder im Verfahren der Freisichtigkeit erzielt werden. Die Arbeitsweise mit der erfindungsgemäßen Sehtestfigur ist folgende:
Dem Patienten wird das Bild zunächst mit 100%igem Kontrast dargeboten. Subjektiv empfundene Kontrastunterschiede werden durch Nachkorrektur auszugleichen versucht, wobei der Patient auf einen in allen Meridianen gleichmäßigen Kontrast zu achten hat. Naturgemäß gelingt es bei Funktionsstörungen eines Auges nicht, eine Kontrastgleichheit herzustellen.
Um Differenzen quantitativ erfassen zu können, muß die Kontraststärker des besser empfundenen Bildes bis zur Gleichheit mit dem anderen Auge verändert werden. Die so gewonnene Kontrastdifferenz in Prozenten kann dann abgelesen werden.
Claims (1)
- Erfindungsanspruch:Sehtestfigur zur Feststellung subjektiv empfundener Kontrastgleichheit zwischen beiden Augen, gekennzeichnet dadurch, daß die Figur in der Mitte als Fixierpunkt einen kleinen dunklen Kreisring (1) aufweist und beidseitig davon je zwei Halbkreis-Ringfiguren (2; 3) spiegelbildlich angeordnet sind, die jeweils im Zentrum eine dunkle Kreisfläche (4) besitzen, wobei die jedem Auge getrennt dargebotenen Halbkreis-Ringfiguren <2;3) durch Polarisationsverfahren oder Verfahren der Freisichtigkeit in der Kontrastdarbietung von 0 bis 100% variierbar sind.Hierzu 1 Seite ZeichnungenAnwendungsgebiet der ErfindungDie Erfindung betrifft eine Sehtestfigur zur Feststellung subjektiv empfundener Kontrastgleichheit zwischen beiden Augen. In der Augenheilkunde ist es erforderlich, bestehende Fehlsichtigkeiten beider Augen so genau zu korrigieren, daß beide Augen nach Möglichkeit eine gleiche Sehqualität erreichen. Dazu ist es erforderlich, ungleiche Sehqualität zwischen beiden Augen unzweifelhaft festzustellen.Charakteristik der bekannten technischen LösungenZur subjektiven Prüfung der Kontrastgleichheit zwischen beiden Augen haben bisher Buchstaben und Linien oder Rechteckmuster Verwendung gefunden. Die verwendeten Buchstaben bieten keine Flächengleichheit, die im Gebrauch befindlichen Linien oder Rechteckmuster erlauben keine Prüfung in allen Meridianen. Eine Kontrastveränderung ist in allen Fällen nicht vorgesehen.Ziel der ErfindungMit der Erfindung wird erreicht, daß durch die jedem Auge getrennt dargebotenen Figuren ein seher genauer Vergleich der Kontrastempfindungen in allen Meridianen ermöglicht wird.• Darlegung des Wesens der ErfindungDer Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sehtestfigur zu schaffen, mit deren Hilfe ungleiche Kontrastsehqualität beider Augen festgestellt und quantitativ bestimmt werden kann.Diese Aufgabe wird durch eine Sehtestfigur gelöst, die in der Mitte als Fixierpunkt einen kleinen dunklen Kreisring aufweist und beidseitig davon je zwei Halbkreis-Ringfiguren spiegelbildlich angeordnet sind, die jeweils im Zentrum eine dunkle Kreisfläche besitzen. Die jedem Auge getrennt dargebotenen Halbkreis-Ringfiguren einer Seite sind durch Polarisationsverfahren oder Verfahren der Freisichtigkeit in der Kontrastdarbietung von Obis 100% variierbar.AusführungsbeispielIn einer Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Sehtestfigur besteht aus vier Halbkreis-Ringfiguren 2; 3 die um eine zentral gelegene kleine dunkle Kreisringfigur 1 angeordnet sind. Die Anordnung der Halbkreis-Ringfiguren 2;3 ist dabei so getroffen, daß jeweils zwei übereinander angeordnet sind und die Bögen in Richtung der Kreisfigur 1 liegen. Im Zentrum der Halbkreis-Ringfiguren 2; 3 ist jeweils eine kleine dunkle Kreisfläche 4 angeordnet. Die Betrachtungseinrichtung oder-anordnung wird so getroffen, daß die Kreisringfigur 1 und die dunklen kleinen Kreisflächen 4 von beiden Augen gleichzeitig wahrgenommen werden. Sie dienen als Fixierpunkt bzw. als Rahmenfusionsreiz. Die übereinanderliegenden Halbkreis-Ringfiguren 2 oder 3 werden jeweils nur von einem Auge wahrgenommen, um beide Bildeindrücke dieser Figuren miteinander vergleichen zu können. Eine Einschätzung in allen Meridianen ist bei dieserfigürlichen Anordnung gut möglich. Die Kontrastdarbietung dieser Halbkreis-Ringfiguren 2;3 muß von Obis 100% variierbar sein. Dies kann durch Polarisationsverfahren oder im Verfahren der Freisichtigkeit erzielt werden. Die Arbeitsweise mit der erfindungsgemäßen Sehtestfigur ist folgende:Dem Patienten wird das Bild zunächst mit 100%igem Kontrast dargeboten. Subjektiv empfundene Kontrastunterschiede werden durch Nachkorrektur auszugleichen versucht, wobei der Patient auf einen in allen Meridianen gleichmäßigen Kontrast zu achten hat. Naturgemäß gelingt es bei Funktionsstörungen eines Auges nicht, eine Kontrastgleichheit herzustellen. Um Differenzen quantitativ erfassen zu können, muß die Kontraststärker des besser empfundenen Bildes bis zur Gleichheit mit dem anderen Auge verändert werden. Die so gewonnene Kontrastdifferenz in Prozenten kann dann abgelesen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD28273485A DD242560A1 (de) | 1985-11-12 | 1985-11-12 | Sehtestfigur zur feststellung subjektiv empfundener kontrastgleichheit zwischen beiden augen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD242560A1 true DD242560A1 (de) | 1987-02-04 |
Family
ID=5572953
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD28273485A DD242560A1 (de) | 1985-11-12 | 1985-11-12 | Sehtestfigur zur feststellung subjektiv empfundener kontrastgleichheit zwischen beiden augen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD242560A1 (de) |
-
1985
- 1985-11-12 DD DD28273485A patent/DD242560A1/de unknown
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