DD236830B5 - Mic-zirkulator - Google Patents
Mic-zirkulator Download PDFInfo
- Publication number
- DD236830B5 DD236830B5 DD27567885A DD27567885A DD236830B5 DD 236830 B5 DD236830 B5 DD 236830B5 DD 27567885 A DD27567885 A DD 27567885A DD 27567885 A DD27567885 A DD 27567885A DD 236830 B5 DD236830 B5 DD 236830B5
- Authority
- DD
- German Democratic Republic
- Prior art keywords
- permanent magnet
- mic
- magnetic yoke
- circulator
- band
- Prior art date
Links
- 239000000758 substrate Substances 0.000 claims description 18
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims 1
- BGPVFRJUHWVFKM-UHFFFAOYSA-N N1=C2C=CC=CC2=[N+]([O-])C1(CC1)CCC21N=C1C=CC=CC1=[N+]2[O-] Chemical compound N1=C2C=CC=CC2=[N+]([O-])C1(CC1)CCC21N=C1C=CC=CC1=[N+]2[O-] BGPVFRJUHWVFKM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 3
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 3
- 230000005672 electromagnetic field Effects 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000003044 adaptive effect Effects 0.000 description 1
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000011835 investigation Methods 0.000 description 1
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 1
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Non-Reversible Transmitting Devices (AREA)
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Die Erfindung betrifft einen MIC-Zirkulator, der meist in Zusammenschaltung mit anderen MIC-Baugruppen in einem metallischen, magnetisch leitenden Gehäuse angeordnet ist. Zirkulatoren dieser Art finden Anwendung in vielen Bereichen der Nachrichten- und Radartechnik. Dabei werden an die technischen Daten der eingesetzten Zirkulatoren oftmals hohe Anforderungen gestellt. Schaltungen, die auf Laständerungen sehr empfindlich reagieren, sind z. B. PSK-Modulatoren und SHF-Oszillatoren. Zur Entkopplung dieser Schaltungen benötigt man Zirkulatoren, die als Richtungsleitungen geschaltet sind und deren Sperr- und Echodämpfung in der Größenordnung von 25...3OdB liegen.
Bekannt sind Zirkulatoren, bei denen im Bereich einer Streifenleiterverzweigung eine Scheibe gyromagnetischen Materials in eine Bohrung eines dielektrischen Substrates eingebracht ist. Diese Scheibe steht unter dem Einfluß eines magnetischen Gleichfeldes, das von einem auf die Strukturseite des Substrates aufgebrachten Dauermagneten erzeugt und über ein Magnetjoch geschlossen ist. Bei der Anordnung mit anderen Schaltungen in einem metallischen Gehäuse zeigt sich, daß nicht zu vernachlässigende Rückwirkungen auf die Zirkulatorcharakteristik auftreten, die sich beispielsweise als störende Resonanzen im Nutzband bemerkbar machen. Die Ursache liegt darin, daß das Magnetjoch elektromagnetische Felder trägt, die sich mit der Umgebung des Zirkulators verkoppeln können.
Als Maßnahme zur Vermeidung dieser Resonanzen ist gemäß DE-OS 2253144 eine leitende federnde Verbindung zwischen Magnetjoch und Gehäusewandung vorgesehen. Damit werden zwar die Resonanzen wirksam unterdrückt, jedoch hat diese Maßnahme Auswirkungen auf die Impedanz des Gyrators und damit auf die Eigenschaften des Zirkulators. Der Zirkulator erfährt durch den Einbau in das Gehäuse eine Verfälschung der Sperr- und Echodämpfung gegenüber dem abgeglichenen Zustand. Ein Nachgleich im Gehäuse ist nicht möglich, da die Anschlüsse des Zirkulators nicht mehr zugänglich sind. Ein Magnetsystem, das vernachlässigbare Veränderungen der Eigenschaften des Zirkulators zuläßt, ist durch das WP 200701 bekannt geworden. Das Magnetjoch hat dabei die Form einer sternförmigen Verzweigung, deren Arme zur Strukturseite des Substrates abgebogen sind. Bei dieser Lösung ist von Nachteil, daß das Magnetsystem einen weiten Bereich der Substratstruktur für Abgleichzwecke unzugänglich macht. Die benötigten Masseflächen schränken den Raum für die Anpassungsstruktur des Zirkulators erheblich ein und wirken daher einer Miniaturisierung des Bauelementes entgegen. Die Herstellung des Magnetjoches erfordert aufgrund der komplizierten Form und der notwendigen engen Toleranzen einen relativ hohen Fertigungsaufwand.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, einen integrierfähigen Zirkulator zu schaffen, dessen kompakter und einfacher Aufbau einen geringen Fertigungs- und Materialaufwand erfordert.
Die hohen Forderungen bezüglich seiner Sperr- und Echodämpfung sollen auch im eingebauten Zustand garantiert werden und keinen zusätzlichen Prüf- oder Abgleichaufwand zur Folge haben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen mit einem Magnetsystem verbundenen MIC-Zirkulator zu schaffen, der unempfindlich gegenüber magnetischen Einflüssen ist und bei dem ein Überkoppeln der elektromagnetischen Felder von der Struktur auf das Magnetsystem verhindert wird. Der Zirkulator soll in ein metallisches, magnetisch leitendes Gehäuse einsetzbar sein, ohne daß durch dessen Einfluß die Eigenschaften des Zirkulators stark beeinträchtigt oder durch unerwünschte Resonanzen in Mitleidenschaft gezogen werden.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Zirkulator, der auf der Strukturseite eines dielektrischen Substrates eine Streifenleiterverzweigung aufweist, wobei in deren Verzweigungsbereich eine Scheibe gyromagnetischen Materials in eine Bohrung des Substrates eingebracht ist, die unter dem Einfluß eines magnetischen Gleichfeldes steht, das durch einen auf der Verzweigung angeordneten metallischen Dauermagneten zusammen mit einem Polschuh erzeugt und über ein Magnetjoch zur Masseseite des Substrates zurückgeschlossen ist, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen Dauermagnet und Magnetjoch ein Spalt vorhanden ist und eine bandförmige metallische Leitung mit der dem Spalt zugewandten Seite des Dauermagneten in dessen Zentrum elektrisch leitend verbunden ist, wobei die Leitung zu einer Massefläche auf der Strukturseite des Substrates führt, deren Lage vorteilhafterweise am Rande des Substrates gewählt wird. Wie Untersuchungen gezeigt haben, wird durch diese Maßnahme ein Überkoppeln der elektromagnetischen Felder auf das Magnetjoch wirksam unterdrückt. Der Luftspalt bewirkt als Bestandteil des Magnetkreises eine Stabilisierung des magnetischen Arbeitspunktes, so daß im Zusammenwirken mit dem Magnetjoch naheliegende magnetisch leitende Gehäuseteile oder magnetische Streufelder keine Änderung des Gleichfeldes hervorrufen. In ein metallisches, magnetisch leitendes Gehäuse eingebaute Zirkulatoren zeigen nur vernachlässigbar geringe Veränderungen der Sperr- und Echodämpfungswerte. Die Verbindung der bandförmigen metallischen Leitung mit der Oberfläche des Dauermagneten erfolgt zweckmäßigerweise über eine kreisförmige Federscheibe, da andere Kontaktierungsmöglichkeiten mit Stahlmagneten schwierig zu realisieren sind. Als vorteilhaft, im Sinne einer optimalen Erfüllung der Aufgabenstellung hat es sich erwiesen, die bandförmige metallische Leitung im Bereich der Verbindung mit dem Dauermagneten bzw. mit der, den Kontakt zum Dauermagneten herstellenden Federscheibe, zusätzlich mit dem Magnetjoch elektrisch leitend zu verbinden. Wird als Dauermagnet ein keramischer Sintermagnet verwendet, so muß dieser zur Gewährleistung der Funktion elektrisch leitend beschichtet sein.
Ausführungsbeispiel
Anhand eines Ausführungsbeispiels soll die Erfindung näher erläutert werden. In der dazugehörigen Zeichnung stellen dar
Fig. 1: einen erfindungsgemäßen MIC-Zirkulator mit bogenförmig gestalteten Anschlußarmen in der Draufsicht und Fig.2: Schnitt nach Fig. 1.
In der Zeichnung ist ein MIC-Zirkulator mit einer Streifenleiterverzweigung 1 dargestellt, deren Anschlußarme bogenförmig gestaltet sind. Die spezielle Lage der Anschlußarme hat für das Wesen der Erfindung keine unmittelbare Bedeutung. Im Bereich der Streifenleiterverzweigung 1 befindet sich in einem dielektrischen Substrat 2 eine Bohrung, in die eine Scheibe 3 gyromagnetischen Materials implantiert ist. Die Scheibe 3 wird durch einen auf die Strukturseite des Substrates 2 aufgebrachten scheibenförmigen Dauermagneten 4 und einen Polschuh 5 magnetisiert. Ein Magnetjoch 6 schließt den Magnetkreis zur Rückseite der Scheibe 3. Zwischen Dauermagnet 4 und Magnetjoch 6 befindet sich ein Luftspalt 7, in dem über eine Federscheibe 8 eine bandförmige metallische Leitung 9 angeschlossen ist. Die bandförmige metallische Leitung 9 führt zu einer Massefläche 10 auf der Strukturseite des Substrates 2, welche vorteilhafterweise am Rand des Substrates 2 angeordnet und über die Substratkante mit der Masseseite kontaktiert ist. Im dargestellten Beispiel ist die bandförmige metallische Leitung 9 über eine Federscheibe 8 zentrisch mit dem Dauermagneten 4 und zusätzlich mit dem Magnetjoch 6 elektrisch leitend verbunden. Zur Verbesserung der Reproduzierbarkeit der Eigenschaften des MIC-Zirkulators ist das Magnetjoch 6 an der Kante des Substrates 2 mit dessen Masseseite elektrisch leitend verbunden.
Claims (3)
1. MIC-Zirkulator, der vorzugsweise in Zusammenschaltung mit anderen MIC-Baugruppen in einem metallischen, magnetisch leitenden Gehäuse angeordnet ist und der auf der Strukturseite eines dielektrischen Substrates eine Streifenleiterverzweigung aufweist, wobei in deren Verzweigungsbereich eine Scheibe gyromagnetischen Materials in eine Bohrung eingebracht ist, die unter dem Einfluß eines magnetischen Gleichfeldes steht, das durch einen auf der Verzweigung angeordneten elektrisch leitenden Dauermagneten zusammen mit einem Polschuh erzeugt und über ein Magnetjoch zur Masseseite des Substrates zurückgeschlossen ist, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen dem Dauermagneten (4) und dem Magnetjoch (6) ein Luftspalt (7) vorhanden ist und eine bandförmige metallische Leitung (9) mit der dem Luftspalt (7) zugewandten Seite des Dauermagneten (4) in dessen Mitte elektrisch leitend verbunden ist, wobei die bandförmige metallische Leitung (9) zu einer Massefläche (10) auf der Strukturseite des Substrates (2) führt.
2. MIC-Zirkulator nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Verbindung der bandförmigen metallischen Leitung (9) zur Oberfläche des Dauermagneten (4) über eine kreisförmige Federscheibe (8) realisiert ist.
3. MIC-Zirkulator nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Federscheibe (8) und die bandförmige metallische Leitung (9) zusätzlich mit dem Magnetjoch (6) elektrisch leitend verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD27567885A DD236830B5 (de) | 1985-04-29 | 1985-04-29 | Mic-zirkulator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD27567885A DD236830B5 (de) | 1985-04-29 | 1985-04-29 | Mic-zirkulator |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD236830A1 DD236830A1 (de) | 1986-06-18 |
| DD236830B5 true DD236830B5 (de) | 1993-11-04 |
Family
ID=5567286
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD27567885A DD236830B5 (de) | 1985-04-29 | 1985-04-29 | Mic-zirkulator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD236830B5 (de) |
-
1985
- 1985-04-29 DD DD27567885A patent/DD236830B5/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD236830A1 (de) | 1986-06-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69624320T2 (de) | Nichtreziprokes Schaltungselement | |
| DE2719530A1 (de) | Breitband-isolator | |
| DE69621567T2 (de) | Nichtreziprokes Schaltungselement | |
| DE1591427B1 (de) | Zirkulator und verfahren zum herstellen eines zirkulators | |
| DE1161600B (de) | Stern-Zirkulator | |
| EP0683539A1 (de) | Mikrowellenleitungsstruktur | |
| DD236830B5 (de) | Mic-zirkulator | |
| DE69621195T2 (de) | Nichtreziprokes Schaltungselement | |
| DE2908255A1 (de) | Zirkulator mit lokalisierten elementen und einer einstellbaren banderweiterungsschaltung | |
| DE3034034A1 (de) | Y-zirkulator in streifenleitungsbauweise | |
| DE3213831C2 (de) | Zirkulator in Finleitungstechnik | |
| DE2253144C3 (de) | In einem metallischen Gehäuse angeordneter Y-Verzweigungszirkulator | |
| DE10151658A1 (de) | Nichtreziproke Schaltungsbauelement und Kommunikationsvorrichtung mit demselben | |
| DE3785134T2 (de) | Duennschichtiger zirkulator mit drei angepassten anschluessen. | |
| EP0429791B1 (de) | Anordnung zum Abstimmen eines Resonators | |
| EP0860891B1 (de) | Mikrowellen-Bauelement | |
| DE2812207C2 (de) | Verzweigungszirkulator in Streifenleitungstechnik, insbesondere für den GHz-Bereich von etwa 1 GHz bis 4 GHz | |
| DE1591427C (de) | Zirkulator und Verfahren zum Herste! len eines Zirkulators | |
| DE3006387A1 (de) | Anpassnetzwerk fuer einen mikrowellen-verzweigungszirkulator oder eine mikrowellen-einweg-verzweigungsleitung | |
| EP2137787B1 (de) | Gleichspannungstrenner | |
| DE2818854A1 (de) | Zirkulator mit in mic-technik ausgebildeten anschlussarmen | |
| DD200701A1 (de) | Magnetsystem eines zirkulators fuer hoechste frequenzen | |
| DE1591268C (de) | Dreiarmiger Femtzrrkulator in Strei fenleitertechnik | |
| DE2249180C3 (de) | Zirkulator für den Frequenzbereich von 10 bis 1000 MHz in konzentrierter Bauweise | |
| DE2359384C3 (de) | Hohlleiter-Y-Zirkulator mit Ferritscheiben |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| B5 | Patent specification, 2nd publ. accord. to extension act | ||
| ENJ | Ceased due to non-payment of renewal fee |