DD159727A1 - Transportable und zerlegbare schiessstandeinrichtung fuer das schiessen mit luftdruckwaffen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schiessstandeinrichtung zur Schiessausbildung und zur Ausstattung von Schiessstaenden fuer Luftdruckwaffen. Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Schiessstandeinrichtung fuer das Schiessen mit Luftdruckwaffen an beliebigen ebenen Plaetzen mit wenigen Handgriffen ohne Fussbodenbefestigung auf- und abzubauen. Die Schiessstandeinrichtung besteht erfindungsgemaess aus den zerlegbaren und erweiterungsfaehigen Baugruppen -Schutzwand, Beleuchtung und Tisch, die durch Schnellverschluesse miteinander verbunden sind und ist wahlweise fuer den Einsatz von Scheibenwechsel - oder Scheibenzuganlagen einsetzbar. Riffelgummiplatten unter den Staendern und Tischuntergestellen bewirken eine Haftung am Fussboden. An der Schutzwand sind Klappen angebracht, die in geschlossener Stellung die Kugelfaenge fuer Scheibenzuganlagen und in geoeffneter Stellung Scheibenwechselanlagen hinter der Schutzwand aufnehmen koennen. Die Scheibenwechselanlagen sind waehrend des Schiessens zugaenglich. Die Beleuchtung laesst sich zur Erreichung d.guenstigsten Ausleuchtung der Schiessscheiben verstellen.
Description
I -
Schießstandeinrichtung
Die Erfindung betrifft eine Schießstandeinrichtung für das Schießen mit Luftdruckwaffen bestehend aus einer Schutzwand, Beleuchtungseinrichtungen und mindestens einem Tisch zur Aufnahme von Zielscheibenvorrichtungen, vorrangig in Form von Scheibenwechsel- oder Scheibenzuganlagen. Charakteristik der bekannten technischenLösungen^ Für die Durchführung von sportlichen Schießwettbewerben in nationalen und internationalen Vergleichen sind international verbindliche Y/ettkampfregeln und .Richtlinien für die Errichtung und Abnahme von Schießstandeinrichtungen vorgeschrieben, um allen beteiligten Spprtschützen gleiche, optimale Wettkampfbedingungen zu sichern.
Auch für ein leistungsforderndes Training müssen Schießanlagen- zur Verfügung stehen, die diesen Erfordernissen entsprechen»
Hiervon ausgehend .sind bereits Lösungen bekannt, v/o Zielscheibenvorrichtungen und Beleuchtungseinrichtungen für . das Schießen mit Luftdruckwaffen an festen Wänden und Tischen montiert werden. Nachteile dieser bekannten Lösungen sind, daß der Aufbau der Zielscheibenvorrichtungen und der Beleuchtung von den jeweiligen örtlichen Bedingungen abhängig ist.
Der schnelle und wettkampfgerechte Aufbau einer größeren Anzahl von Zielscheibenvorrichtungen ist dadurch nicht gegeben. Beim Einsatz von Scheibenzuganlagen wurde bisher davon ausgegangen, daß die Tischgruppe für die Aufnahme der Antriebseinrichtung und die Wände für die Aufnahme der Kugelfänge und der Beleuchtung fest mit dem Fußboden ver-•bunden sein müssen.
Die Umstellung auf andere Ausführungen von Zielscheibenvorrichtungen bedingt Umbaumaßnahmen an den Befestigungseinrichtungen. Die Schießstandeinrichtungen sind somit nicht komplett auf andere Einsatzoite übertragbar. . :
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrundes eine Schießstandeinrichtung zu entwickeln, die auf annähernd ebenen und gegebenenfalls überdachten Platzen in Sälen, Turnhallen und größeren Räumen unabhängig von der Beschaffenheit des !Fußbodens ohne feste Verankerung für das sportliche Schiessen mit Luftdruckwaffen oder für Schießspiele eingesetzt werden kann. · ' ' .
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Schutzwand, die Beleuchtung und der Tisch aus zerlegbaren' und erweiterungsfähigen Baugruppen .bestehen, wobei'die Schutzwand an.Ständern befestigt ist, die durch Klemmverbindungen und Distanzstreben miteinander verbunden sind und der Tisch aus einer Aneinanderreihung von Untergestellen und Zwischenplatten besteht, die durch Schnellverschlüsse verbunden sind, während die Beleuchtung in Halterungen an der Schutzwand in zwei, unterschiedlichen Stellungen einrastbar angeordnet ist»
Zur Erhöhung der Bodenhaftung sind unter den Ständern der Schutzwand und unter den Fußplatten der Untergestelle Platten aus Riffelgummi angebracht und die Fußplatten der Untergestelle zum Ausgleich von eventuell vorhandenen Fußbodenunebenheiten verstellbar ausgebildet.
Zur Erhöhung der Standfestigkeit dienen ebenfalls die an der Seite der Schutzwand hin schräg nach vorn gerichteten Beine der Untergestelle»
Die Schutzwand, die vorteilhafterweise aus Hartfaserplatten entsprechender Dicke besteht, ist mit einer Klappe ver-
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sehen., die im geschlossenen Zustand die Aufnahme eines Kugelfanges für eine Scheibenzuganlage und im geöffnetem Zustand die Anbringung einer Scheibenwechselanlage jeweils mittels Aufnahmebolzen ermöglicht. . . . :
Die erfindungsgemäße Schießstandeinrichtung ist mit wenigen Handgriffen auf- und abgebaut, erfordert keine Paßbodenbefestigung und ist für die variable nutzung von Scheibenwechselanlagen oder Scheibenzuganlagen geeignet. Die Anzahl der einzurichtenden Schießbahnen ist von eins an beliebig erweiterungsfähig. Die Schutzwand fängt alle Schüsse abprallfrei auf. Eine Begehung hinter der Wand, zwecks Einlegen und Entnahme von Schießscheiben in Seheibenwechselanlagen, während des Schießens, ist gefahrlos möglich. Durch zweckdienliche Anordnung von Befestigungselementen, Beleuchtungskörper und Elektroanschlüssen sind.die Voraussetzungen, für das Betreiben von Scheibenwechsel- bzw. Scheibenzuganlagen entsprechend den internationalen Wettkampfregeln gegeben. AjAsfüj^ra,güS^.i£j)ielej!_
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Pig. 1: die Gesamtansicht einer Schießstandeinrichtung nach der Erfindung als Gruppe mit 5 Schießbahnen,
Pig. 2: Teilansichten über Details der Schutzwand.
Die Schutzwand 1 setzt sich aus Ständer 4 und Wandplatten aus 10 mm dicken Hartfaserplatten 5 zusammen, die durch Klemmverbindungen 6 und Distanzstreben 7 verbunden sind. Die Tischgruppe 3 besteht aus zerlegbaren Untergestellen 9 und Zwischenplatten 10, die durch Schnellverschlüsse miteinander verbunden sind. Riffelgummiplatten an den Tisch-Untergestellen erwirken gleichermaßen, wie bei den Ständern eine Haftung am Fußboden. Durch Verdrehung der vorderen Pußplat-
ten 11 lassen sich. Unebenheiten am Fußboden ausgleichen. An der Unterseite jeder Tischplatte sind Steckdosen und Anschlußkabel 12, für die Stromzuführung und für die Steuergeräte der Scheibenwechsel- bzw. Scheibenzuganlage angebracht» . '
Bei Einsätz von Scheibenwechselanlagen 15 werden die Klappen 17 geöffnet und die Scheibenwechselanlagen mit eingebauten . Kugelfang und Scheibenbandtransporteinrichtung an den Aufnahmebolzen 16 an der Hinterseite der Wand befestigt. Das Scheibenband ist jeweils in der Größe einer Schießscheibe dem Schützen sichtbar. Die Beleuchtung ist dabei in Stellung 13 anzubringen. Die Scheibenbänder können hinter der Wand, während des Schießens in die Seheibenwechselanlagen eingelegt oder entnommen werden. Auf der Tischgruppe sind die Steuergeräte angeordnet, die zum Wechseln der Scheiben nach dem Schießen durch die Schützen bestätigt werden.
Bei Einsatz von Scheibenzuganlagen werden die Klappen 17 geschlossen und die .Kugelfänge 18 an den Aufnahmebolzen 195 nach vorn zum Schützen zeigend, befestigt. Die Beleuchtung ist dabei in Stellung 14 anzubringen. Der elektrische Anschluß der Steuergeräte erfolgt über die Stromverteilung unter den Tischplatten,, Der Abstand zwischen den Anlagen ist entsprechend den internationalen Regeln bemessen.
Claims (5)
- Erfindungsanspruch.Schießstandeinrichtung für das Schießen mit Luftdruckwaffen, die wahlweise mit Scheibenwechsel- oder Scheibenzuganlagen mit Kugelfängen ausgestattet ist, bestehend aus einer Schutzwand, einer Beleuchtungseinrichtung und mindestens einem Tisch, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzwand (1), die Beleuchtung (2) und der Tisch (3) aus zerlegbaren und erweiterungsfähigen Baugruppen bestehen, wobei die Schutzwand (1) an Ständern(4) befestigt ist, die durch Klemmverbindungen (6) und Distanzstreben (7) miteinander verbunden sind und der Tisch (3) aus einer Aneinanderreihung von Untergestellen (9) und Zwischenplatten (10) besteht, die durch Schnellverschlüsse verbunden sind, während die Beleuchtung (2) in Halterungen an der Schutzwand in zwei unterschiedlichen Stellungen (13»H) einrastbar angeordnet ist.
- 2. Schießstandeinrichtung nach 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter den Ständern (4) der Schutzwand(I) und unter den Fußplatten (11) der Untergestelle (9) Platten aus Riffelgummi angebracht und die .Fußplatten(II) der Untergestelle (.9) verstellbar sind«,
- 3. Schießstandeinrichtung nach · 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Untergestelle (9) zur Schutzwand (1) hin schräg nach vorn ragen. .
- 4. Schießstandeinrichtung nach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzwand (1) mit einer Klappe (17) 5 die im geschlossenen Zustand die Aufnahme eines Kugelfanges (18) für eine Seheibenzuganlage mittels Aufnah-• mebolzen (19) und im geöffneten Zustand die Anbringung einer Scheibenwechselanlage (15) mittels Aufnahmebolzen (16) ermöglicht, versehen ist.
- 5. Schießstandeinrichtung nach . 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzwand (1) aus Hartfaserplatten entsprechender Dicke besteht. ·Hierzu,. <L..Seiten Zeichnungen
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1981
- 1981-02-23 DD DD22795081A patent/DD159727A1/de unknown
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