DD159042C2 - pneumomechanischer flotationsapparat vom trogtyp - Google Patents

pneumomechanischer flotationsapparat vom trogtyp

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DD159042C2
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flotation apparatus
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Description

Titel der Erfindung
Pneumomechanischer Flotationsapparat vom Trogtyp
Anwendungsgebiet der Erfindung
Der Pneumomechanische Flotationsapparat vom Trogtyp gehört in das Gebiet der Naßaufbereitung von Feststoffen. Die Erfindung wird zweckmäßig in Aufbereitungsanlagen zur Gewinnung mineralischer Rohstoffe eingesetzt. Mit Vorteil läßt sich die vorgeschlagene Lösung in bestehenden Aufbereitungsanlagen realisieren.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Pneumomechanische Flotationsapparate vom Trogtyp der genannten Art haben zwischen den einzelnen Rühreinheiten Trennwände mit Durchströmöffnungen. In der DD-WP 81 386 ist der freie Durchtrittsquerschnitt veränderlich gestaltet.
Damit soll vor allem Einfluß auf die Verweilzeitverteilung genommen werden können. Bei der DD-AP 40 762 haben die Trennwände Öffnungen zum Durchtritt der Trübe. Auch in der DE-AS 1 808 931 sind die Trennwände mit Durchtrittsöffnungen versehen.
Der Nachteil der bekannten Lösungen besteht darin, daß in hohem Maße Rückvermischungen auftreten. Die Trübe trifft beim Einströmen in die Zelle auf den vom Rührer abgeworfenen Trübestrom. Dadurch wird ein Teil der Trübe in die vorherige Zelle zurückgefördert. Dies führt dazu, daß bereits abgereicherte Trübe den Wertstoffgehalt in den Zellen vermindert bzw. einen Teil des verfügbaren Zellenvolumens blockiert.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, den technologischen Effekt der Flotation bei den genannten Flotationsapparaten zu erhöhen· Insbesondere soll dies bei vorhandenen Anlagen erreicht werden, da bei diesen die weltweite Tendenz der verminderten Qualität des zu flotierenden Gutes sichtbare Auswirkungen auf ihre Rentabilität haben, die notwendigerweise durch neue Investitionen auszugleichen wären.
Darlegung .des Wesens der Erfindung
D'-r Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Flotationsapparaten der genannten Art die Möglichkeit der Rückvermischung zu mindern bzw. fast vollständig auszuschließen· Die pneumomechanischen Flotationsapparate vom Trogtyp b.esitzen Trennwände. Diese haben Durchströmöffnungen, die oberhalb des Rührers angeordnet sind. Es wurde gefunden, daß diesen Durchströmöffnungen zugeordnete Prall- und/oder Seitenbleche als Leiteinrichtungen für die durchströmende Trübe die äquivalente Rührstufenzahl wesentlich erhöht.
Diese Zv.-angsführungen sind nach den Trennwänden und in Höhe der Durchströmöffnungen angeordnet. Sie stehen nach der vorhandenen Situation parallel und/oder schräg zu den Trennwänden, dabei verdecken sie die Projektion der Durchströmörfnungen vollständig oder nur teilweise.
Trifft die Trübe beim Einströmen in die Zelle auf den vom Rührer abgeworfenen Trübestrom, verhindern die erfindungsgemaß angeordneten Prall- und/oder Seitenbleche die Rückströmung in die voranliegende Zelle, indem sowohl dem Trübestrom als auch dem Rückstrom die Strömungsrichtung zur nachfolgenden Zelle erteilt wird. Somit wird ausgeschlossen, daß bereits abgereicherte Trübe den Wertstoffgehalt in vorher liegenden Zellen vermindert, bzw. einen Teil des Zellenvolumens blockiert.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel naher erläutert werden. Die zugehörige Zeichnung zeigt schematisch die Draufsicht auf eine Zelle eines pneumomechanischen Flotationsapparates vom Trogtyp.
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Im Zentrum der Zelle befindet sich das Rührer-Stator-System 1, welches die aufgegebene Trübe in den erforderlichen Turbulenzzustand versetzt. Die in der Zelle vorhandenen Strombrecher 2 verhindern bekanntlich die Drehung der Trübe und lassen somit die Bildung von Tromben sowie einer beruhigten Trübeoberfläche nicht zu. In die Trennwände 3 sind die Durch-Strömöffnungen 4 oberhalb des Rührer-Stator-Systems 1 angeordnet. Die Durchströmöffnungen 4 haben ein Breiten-Höhenverhältnis von 5,5. Pur den Weitertransport des Grobkornes sind am Boden der Zelle in den Trennwänden 3 entsprechende öffnungen eingebracht. Die erfindungsgemäße Leiteinrichtung besteht aus dem Prallblech 5 und den Seitenblechen 6. Beide Bleche sind parallel zur Trennwand und in Strömungsrichtung nach dieser angeordnet. Das Prallblech 5 überdeckt die Projektion der Durchströmöffnung 4, wobei der Abstand zur Trennwand 3 und den Seitenwänden der Zelle 1/10 der Zellenlänge beträgt. Die Seitenbleche 6 stehen im Abstand von 3/10 der Zellenlänge zur Trennwand 3 und reichen vom Boden der Zelle bis in die Höhe der Strombrecher. Oben und unten sind die Seitenbleche 6 unter 15° nach innen abgeschrägt. Der durch die Durchströmöffnung 4 einlaufende Trübestrom, in der Zeichnung als Vollinie mit Pfeil dargestellt, trifft auf das Prallblech 5 und wird im wesentlichen seitlich und nach oben abgelenkt. Die Seitenbleche 6 leiten den Trübestrom auf das Zentrum der Zelle zum Rührer-Stator-System 1· Der vom Rührer abgeworfene Trübestrom, in der Zeichnung strichiert dargestellt, stößt seitlich als Rückstrom auf die Seitenbleche 6 und wird dort in die Richtung des Trübestromes abgelenkt. Der Rückstrom im Mittelteil der Zelle bewegt sich an der Trennwand 3 aufwärts und wird ebenfalls vom, durch das Prallblech 5 abwärts geleiteten Trübestrom erfaßt und zum Zentrum der Zelle bewegt. Eine Rückvermischung, das heißt das Eindringen des Rückstromes in die voranliegende Zelle wird somit weitgehend ausgeschlossen. Damit tritt zwangsläufig eine Steigerung der mittleren Verweilzeit der Trübe in den Zellen ein, was zu höherer Effektivität der Flotationsanlage führt. Im Beispiel ist mit der Erhöhung des Ausbringens bei mittelschwer flotierbarem Gut um annähernd 15 % z,u rechnen.

Claims (3)

Erfindungsansprüche
1. Pneumomechanischer Flotationsapparat vom Trogtyp, dadurch gekennzeichnet, daß in Strönrungsrichtung der Trübe und im Bereich der Durchströmöffnungen (4) in den Trennwänden (3) nach letzteren Prallbleche (5) und Seitenbleche (6) als
Leiteinrichtungen angeordnet sind.
2. Flotationsapparat nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prall- und/oder Seitenbleche (5;6), parallel oder schräg zu den Trennwänden (3) angeordnet sind.
3. Flotationsapparat nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prall- und/oder Seitenbleche (5»6) in den einzelnen Rühreinheiten unterschiedlich so angeordnet sind, daß sie die Durchströmungsöffnungen (4) jeweils oben, unten oder
seitlich teilv/eise nicht verdecken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnung

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