DD143807B1 - Anordnung zur gewinnung von signalen aus einspritznadelventilen - Google Patents

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Heyo Mennenga
Juergen Frenzel
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Heyo Mennenga
Juergen Frenzel
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Description

Einspritznadelventils wenig größer als der Hub der Düsennadel ist. Die Wicklungsenden der Spule werden durch das Rohr an einen Anschlußkopf für Meßkabel geführt und mit diesem fest verbunden. Gemäß der Erfindung bilden die Spule, das Rohr und der Anschlußkopf für Meßkabel eine zusammenhängende Einheit, die mittels eines geeigneten Zwischenstückes vorzugsweise mit der Verschlußkappe des Ventils, durch die auch das Rohrende mit der Spule geführt wird, einfach zu verbinden ist und mit dem der Funktionsabstand zwischen der Spulenstirnseite und dem Magneten eingestellt und in bezug auf den Haltekörper des Ventils fixiert werden kann.
Ausführungsbeispiel
Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel entsprechend der erfindungsgemäßen Anordnung, bei dem die Spule 3, die auf einen Kern aus hochpermeablem Material gewickelt ist, beispielsweise im Ende eines Rohres 5 so eingesetzt ist, daß die Spulenstirnseite mit dem unteren Rohrende abschließt. Die verstärkten Wicklungsenden 4 der Spule 3 sind durch das Rohr 5 an einen Anschlußkopf 12, beispielsweise eine Buchse für Meßkabelstecker, geführt. Die Spule 3, die verstärkten Wicklungsenden 4 derselben und die Zuleitungen zum Kabelanschlußkopf 12 sind vorzugsweise mit einem Kunstharz vergossen. Das Rohr 5 mit der Spule 3 ist durch die Verschlußkappe 10, die axial fluchtenden Bohrungen in der Einstellschraube 9 und im oberen Federteller sowie durch die Druckfeder 7 bis dicht an den Magneten 2 geführt, der beispielsweise hier auf dem unteren Federteller 1 des Ventils, der fest mit dem Druckbolzen verbunden ist, befestigt ist.
Der zwischen der Spulenstirnseite und dem Magneten 2 bestehende Funktionsabstand A, der in der Ruhelage des Einspritznadelventils wenig größer als der Hub der Düsennadel ist, kann mittels des Zwischenstückes 11 eingestellt und fixiert werden.
Beim Einspritzvorgang wird der Magnet 2 infolge der Bewegung der Düsennadel relativ gegenüber der Spule 3 bewegt, deren Lage in bezug auf den Halterkörper 6 des Ventils arretiert ist, so daß in der Spule 3 eine Spannung in bekannter Weise induziert wird.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung ergibt sich eine Anordnung zur Gewinnung von Signalen aus Einspritznadelventilen, die gegenüber bekannten technischen Lösungen eine Reihe von Vorteilen bietet. So läßt sich die erfindungsgemäße Anordnung sehr einfach montieren und demontieren. Die für einen Einbau notwendigen Änderungen am Einspritzventil sind gering und machen eine Nachrüstung an Einspritznadelventilen bekannter Bauart leicht möglich.
Die Spulenausführung und die Führung der Zuleitungen für einen Meßkabelanschluß sind derart, daß keine Verbindungen zwischen Kraftstoff und Spule 3 bzw. Zuleitungen zum Anschlußkopf 12 auftreten. Von Vorteil ist auch, daß die erfindungsgemäße Anordnung von Spule 3, Rohr 5 und Anschlußkopf.12 mit dem Zwischenstück 11 eine einfach und getrennt vom Einspritzventil zu fertigende zusammenhängende Einheit bilden, die einfach mit dem Einspritzventil verbunden werden kann. Da ein Funktionsabstand A zwischen der Spulenstirnseite und dem Magneten 2, der in der Ruhelage des Ventils wenig größer als der Düsennadelhub ist, besteht und der Magnet 2 außerhalb der Spule 3 bewegt wird, ist keinerlei mechanische Berührung gegenseitig oder mit anderen bewegten Bauteilen, die zu einer Zerstörung von Spule und Magnet führen kann, möglich.

Claims (3)

1. Anordnung zur Gewinnung von Signalen aus Einspritznadelventilen von Dieselmotoren, bei der ein Magnet verwendet wird, der sich infolge der Düsennadelbewegung bewegt und bei Bewegung der Düsennadel in einer in bezug auf den Halterkörper des Ventils unbeweglichen Spule eine Spannung, die als Signal dient, induziert wird, gekennzeichnet dadurch, daß die Spule (3) und der Magnet (2) in die unmittelbare Nähe der Düsennadel oder eines mit dieser synchron bewegten Teils des Einspritznadelventils verlagert sind, wobei der Magnet (2) unmittelbar auf dem Nadelventil oder des synchron bewegten Teils befestigt ist, und sich die Spule (3) am Ende eines Rohres (5.) befindet, daß vorzugsweise durch die Verschlußkappe (10) axial durch das Einspritznadelventil geführt ist, und die Rohrstirnseite und der Magnet (2) einen Abstand haben, der in der Ruhelage wenig größer ist als der Hub der Düsennadel.
2. Anordnung zur Gewinnung von Signalen nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Wicklungsenden der Spule (3) verstärkt sind und diese durch das Rohr (5) an einen Anschlußkopf (12) für Meßkabel geführt und an diesem befestigt sind.
3. Anordnung zur Gewinnung von Signalen nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Spule (3),.die verstärkten Wicklungsenden (4) und die Zuleitungen zum Anschlußkopf (12) vergossen sind und daß das Innere des Rohres (5) mit einem Kunstharz ausgegossen ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Gewinnung von Signalen aus Einspritznadelventilen von Dieselmotoren. Die unter Einsatz der beschriebenen Anordnung gewonnenen Signale dienen in Verbindung mit einer Verstärker-und Auswerteeinheit zur Gewinnung von Aussagen über den Zustand des Einspritznadelventils und damit zu seiner Überwachung am laufenden Motor.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der britischen Patentschrift Nr.729431 wird eine Einrichtung beschrieben, die in einer typischen Ausführung einen Magneten aufweist, der mit der Düsennadel des Einspritzventils oder mit einem Bauteil, das sich synchron mit der Düsennadel bewegt, verbunden ist, und dieser Magnet von einer mit der Verschlußkappe des Einspritzventils fest verbundenen Spule umgeben ist. Beim Einspritzvorgang bewegt sich bekanntlich die Düsennadel und damit der Magnet, wodurch wegen der Relativbewegung des Magneten gegenüber der Spule in dieser eine Spannung induziert wird. Die infolge der Düsennadelbewegung induzierte Spannung ist der Nadelgeschwindigkeit proportional und dient als Signal, aus dem u.a. der Einspritzbeginn festgestellt werden kann. In der ausgeführten technischen Lösung sind sowohl die Anordnung der Spule als auch die Ausführung dieser Spule von Nachteil. So sind für die Einbringung der bekannten Einrichtung in ein Einspritzventil durch die Spulenanordnung in der Verschlußkappe des Ventils und durch die relativ großen Abmessungen der Spule, da diese auch den Magneten umgibt, größere konstruktive Änderungen am Einspritzventil notwendig. Für einen Einbau der bekannten Einrichtung beispielsweise in Einspritzventile mit einer Kühlung des Düsenkörpers oder in solche, bei denen die Rückführung des Leckkraftstoffes durch die Verschlußkappe des Ventils erfolgt, sind auch insbesondere hinsichtlich eines Schutzes der Spule gegenüber Kraftstoff zusätzliche Änderungen am Einspritzventil erforderlich. Von Nachteil ist auch, daß der Magnet sich in der Spule bewegt, wodurch bei einer gegenseitigen mechanischen Berührung, wie sie beispielsweise infolge von Versatz des Magneten auftreten kann, die Gefahr der Zerstörung von Spule und Magnet besteht. Weitere Nachteile der bekannten technischen Lösung ergeben sich hinsichtlich der Ausbildung eines Anschlusses für Meßkabel, aus der erschwerten Austauschbarkeit dieser Einrichtung und mit der komplizierter gewordenen Wartung des Einspritzventils.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine vereinfachte Anordnung zur Gewinnung von Signalen aus Einspritznadelventilen, die sich einfacher als bekannte Einrichtungen herstellen und universell an Ventilen bekannter Bauart ohne großen Aufwand nachrüsten läßt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die zu lösende Aufgabe besteht darin, eine Anordnung zu schaffen, bei der die Spule, die Anschlüsse derselben und die Einrichtung für den Kabelanschluß eine zusammenhängende einfach zu fertigende Einheit bilden, die mit dem Einspritznadelventil in geeigneter Weise einfach zu verbinden ist. Die erfindungsgemäße Lösung nutzt den Umstand aus, daß in einer Spule nicht nur dann eine Spannung induziert wird, wenn sich ein Magnet in ihr bewegt, sondern daß eine Spannung auch dann auftritt, wenn der Magnet außerhalb der Spule bewegt wird. Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, die Spule am Ende eines Rohres zu befestigen, welches axial durch das Einspritznadelventil führt, und den Magneten auf dem unteren Federteiler bzw. auf dem als Federauflage ausgebildeten Ende des Druckbolzens zu befestigen. Dabei wird zwischen der Spulenstirnseite bzw. dem Rohrende und dem Magneten ein Funktionsbestand dargestellt, der in der Ruhelage des
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