DD115207B2 - Pneumatischer Stellmotor zum Aufschalten von Meßstellen in geschlossenen Systemen - Google Patents
Pneumatischer Stellmotor zum Aufschalten von Meßstellen in geschlossenen SystemenInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft einen pneumatischen .Stellmotor zum Aufschalten von Meßstellen, in geschlossenen Systemen nach -Patent 108 816, , der bei geringem Raumbedarf große Stellkräi'be entwickelt und weitestgehend verlustfrei arbeitet, vorzugsweise zur Ermittlung von Druckverhältnissen in Kreiselpumpen.
Nach Patent 103 816 wurde im Rahmen einer Druckmessung in rotierenden 3vsteinen, ein elektrischer Antrieb vorgeschlagen. Pur Meßverfahren, und -vorrichtungen in rotierenden Systemen ist kennzeichnend, daß sie auf kleinsten Raum angeordnet werden müssen und eine sichere Übertragung der Stellkräfte und aer Meßwerte aus dem ruhenden in. das rotierende System und umgekehrt gewährleistet sein muß. Insbesondere bei kleinem Baugrößen eignet sich der elektrische Stellmotor nicht zur Erzeugung von größeren Kräften. Größere Leistungen des Elektromotors bedingen stärkere Wicklungen und diese wirken sich sofort auf die Baumöle aus«
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Eine andere Möglichkeit besteht in der Verwendung eines mittels Magnetkraft arbeitenden Stellmotors. Dieser Stellmotor enthält zusätzlich eine Schnecken-Verstellung, Ein. solcher Antrieb zeichnet sich durch hohe Genauigkeit aus, ist aber infolge seiner spezifischen Wirkungsweise nur für größere Aggregate anwendbar. Die bekannten pneumatischen und hydraulischen Stellmotoren arbeiten mit hin- und hergehenden Kolben, in ruhenden Systemen. Als Antrieb zum Aufschalten von Meßstellen in rotierenden Systemen lassen sich die pneumatischen und hydraulischen Stellmotoren insbesondere für kleinere Baugrößen aufgrund konstruktiver Schwierigkeiten, hinsichtlich der Leitungsführung und der strömungsgünstigen Formgestaltung nicht verwirklichen.
Die Erfindung bezweckt einen Stellmotor zum Aufschalten von Meßstellen in geschlossenen Systemen, insbesondere auch in solchen mit geringen Einbauraum, der ein genaues Aufschölten der Meßstellen garantiert und auf kleinsten Raum große Stellkräfte entwickelt.
Der Erfindung l'iegu die Aufgabe zugrunde, einen zwecke entsprechenden Stellmotor zu entwickeln, dor bei Einwirkung einer pneumatischen Hilfsenergie eine variable einstellbare Rotationsbewegung vollführt.
Erfindungsgemäß besteht der pneumatische Stellmotor aus
einem zylindrischen Gehäuse. Dieses wurde durch eine eingebaute Teilerbuchse in zwei Kammern unterteilt. Ein mit zwei Flügeln ausgestatteter Rotor ist im zylindrischen Gehäuse und in der Teilerbuchse gelagert.
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In der Stirnseite der Teilerbuchse befinden sieb. Bohrungen für die Steuerluftzu- und «abfuhr und zwei Endschaltstifte mit Exzenter zur Feineinstellung. Weiterhin sind im zylindrischen Gehäuse noch Abdichtungen, vorzugsweise eine Gummiring- und eine Simraeringdichtung sowie ein Sicherungsring angeordnet. Die Steuerluft wird in die zwei entgegengesetzt liegenden, von Teilerbuchse und Flügeln begrenzten, Teilkammern eingeleitet. Durch den an den Flügeln wirkenden Druck wird der Rotor bewegt, bis ein Flügel den Endschaltstift erreicht. Dann v.drd die Rotorbewegung gestoppt. Durch Umschaltung der Steuerluft wird der Rotor in die Ausgangsstellung zurückbevjegt, Die Endschaltstifte mit Exzenter dienen zur Feineinstellung der Rotorbewegung«,
Der erfindungsgemäße Stellmotor ermöglicht die schnelle und sichere Aufschaltung mehrerer Messungen. Der hierfür erforderlich technische Aufwand ist relativ gering* Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Stellmotors besteht in der Übertragung großer Stellkrärte. Geringo Jnaichthüiten haben woder auf die Genauigkeit des Stellmotors noch auf das zu messende Medium Einfluß.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert worden.
Figur 1 zeigt den Seitenquerschnitt des Stellmotors Figur 2 zeigu den Schnitt A-A Figur 3 zeigt die Teilerbuchse Figur 4 zeigt die Teilerbuchne Figur 5 zeigt den Schnitt B-B
In ein 40 mm langes zylindrisches Gehäuse 1 mit ej nem Innendurchmesser von 22 vxa wurde eine Teilerbuchse eingepaßt. Durch das zerrjrische Anordnen des im Gehäuse 1 und Teilerbuchse 2 gelagerten 7 mm starken
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Rotors 3 erfolgte die Teilung des Gehäuseinnenraumes in zv.ei Kaisern. I.Iit den auf den Rotor 3 befestigten. zv.fei Flügeln 4 mit einer Fläche von je 7i5 x 22 mm, wird der Innenraum des zylindrischen Gehäuses 1 in vier Teilkummern unterteilt. Außerdem wurde die Teilerbuchse 2 noch mit Bohrungen für die Steuerluftzufuhr 12 und den Luftaustritt sowie mit Endschaltstiften mit Exzenter 6, welche zur Einstellung der Bewegung des Rotors 3 dienen und mit Muttern befestigt werden, versehen. Die Abdichtung des Stellmotors erfolgt mit einer Gummiring-7 und einer Simmeringdichtung 8, Außerdem enthält das zylindrische Gehäuse 1 noch einen Sicherungsring 11. Mit diesem Stellmotor wurden Druckmessungen in Kreiselpumpen nach Patent 108 316 vorgenommen. Zur Inbetriebsetzung des Stellmotors strömt Steuerluft in die zwei schräg gegenüberliegenden von Flügel 4 und Teilerbuchse 2 unterteilten Te ilkα urne πι ein. Infolge dei unmittelbaren Druckeinwirkimg auf die Flügel 4 wird der da^it verbundene Rotor 3 in eine Drehbewegung versetzt und die nächste Meßsteile aufgeschaltet. Die Bewegung des Rotors 3 erfolgt bis zu der durch den Endschaltstift 6 markierten Endstellung. Durch Umschalten der Luftzuführung kann der Rotor 3 dann wieder in seine Ausgangsstellung zurückbewegt werden о
Nach der erfindungsgemaßen Lösung wird bei einem
о Steuerluftdruck von 2 kp/cm durch den Stellmotor eine Kraft von 3s3 kp wirksam.
Claims (1)
- I 8 2600Patо nt ansprüc ho1. Pneumatischer Stellmotor aura Auf schal ton von Meßstellen, in geschlossenen Systemen nach Patent 108 816, dadurch gekennzeichnet, daß in ein zylindrisches Gehäuse (1) eine Teilerbuchse (2), mit an der Stirnseite befindlichen Bohrungen (5) für die Steuerluftauführung (12) ила Endschaltstiften mit Exzenter (6), einen Rotor (3) mit Flügeln (4) enthält.Hierzu & Seiten Zeichnungen14 Й.89- 07/ Iwо ~/ -τ г '·
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