Absperrschieberventil. Absperrsellieberventile, bei denen zwei einander gegenüberliegende Dichtplatten durch die Seliieberspindel vor ihre Abdich tungsflächen, ohne diese zu berühren, geführt und durch ein Schraubengetriebe auseinan der gepresst, bezw. gegeneinander gezogen werden, sind bekannt.
So wurde vorgeschlagen, die Sthieber- spindel ohne Gewinde auszuführen<B>'.</B> und nur in ihrem untern Teile mit einer ihr kon- aehsialen Zwieselschraube zu versehen, deren Muttern durch Scharniere mit den Dicht platten verbunden sind.
Diese Bauart hat den Nachteil, dass immer nur einds der beiden Ge winde der Zwieselschraube mit Hilfe der Scharniere die ihm naheliegenden Teile der beiflen Dichtplüten auf die Sitze pressen kann" während die andersgängige Schraube .sich niemals so genau einstellen lässt, dass beide züi einer Dichtplatte gehörigen Schar niere ihre Platte vollkommen parallel an pressen könnten. Undielitigkeiten sind daher von -vornherein unvermeidlich.
Ein weiterer Nachteil #dieses Schiebers besteht darin, dass wegen der geringen Über- setzung der am Handrade angreifenden Men- schenkraftder Anpressungsdruck völlig unge nügend ist, um einen wirklich dichten Schluss züi erzielen, selbst wenn die Diehtplatten wirklich parallel zueinander und achsial <B>ge-</B> führt werden könnten.
<B>Ei</B> in anderer Vorschlag geht dahin, mit- telst eines durch die Schieberspindel gedreh ten Hebels eine in Richtung der Rohrachse liegende Zwieselschraube in die als Muttern ausgebildeten Dichtplatten ein- oder aus ihnen heraus zu schrauben.
Nach dieser Kon struktion ist eine völlige Beherrschung der Dielitplatten in jeder Lage ausgeschlossen, so dass also eine zwangsläufige Bewegung nicht mö-lich ist. Überdies werden die DieUtplaften in einer seliraubenförmigen Be wegung auf di:ü Sitze gepresst, so dass sehr bald die Dichtfläellen beschädigt werden.
Ganz --allgemein haben die Zwieselschrauben, mögen sie nun in Richtung der Sehieber- spindel oder in Richtung der Rohrachse an geordnet- sein, den erheblichen Nachteil, dass ihre Herstellung im Vergleich zu derjenigen einer gewöhnlichen Schraube sehr Löst- spielig ist.
Diese Nachteile wer-den gemäss der Erfin- duno, dadurch beseitigt, dass das zum Aus- einanderpressen der Dichtplatten dienende Schraubengetriebe. aus zwei Spindeln glei chen Drehsinnes besteht.
Auf der Zeichnung sind einige beispiels weise Ausführungsformen des Erfindungs gegenstandes beispielsweise dargestellt.
Fig. <B>1</B> zeigt das Sehieberventil in ge- sehlossenem Zustande im senkrechten Quer- sehnitte.-, Fig. 2 ist der dazugehörige Längs schnitt, in <B>.</B> Fig. <B>3</B> ist das Sthiebervenfil in geöff netem Zustande im senkrechten Querschnitte dargestellt: Fig. 4 ist der dazugehörige Längsschnitt:
Fig. <B>5</B> stellt eine andere, Ausführungs form des Sehieberventils dar, bei welcher eine Druchausgleiehvorrichfung vorgesehen el ist; Fig. <B>6</B> zeig4- eine verbesserte Ausfüh- - t5 rungsform -der Druckausgleichvorrichtung kD im senkrechten Längssehnifte;
Fig. <B>7</B> ist ein senkrechter Querschnitt nach der Mittelebene der Fig. <B>6.</B>
Das Schiebergehäuse a mitden Fla-nschen 1) und c trägt in bekannter Weise Abdich- fungsflächen a. Mit dem Gehäuse ist die Haube<B>d</B> verbunden, in welcher mittelst einer Stopfbüchse,<B>d'</B> die Spindelhülse i geführt ist. Die Spindel li, ist, -v#,ic üblich, in dem von den Säulen<B>f</B> getragenen Kopfe<B>g</B> geha.Iten und mit dem Handrade <B>h\</B> verbunden.
Die Spindelhülse i geht aii ihrem untern En-Je über in einen Querbalken i', der zwei Bolzen <B><I>k,</I></B> trägt. An diesen Bolzen sind die obern En den von<B>je</B> zwei Lenkern<B>1</B> drehbar befestigt, deren untere Enden in gleicher Weise an zwei Kurbeln ii mittelst Bolzen m. angelenkt sind. Jeder der Bolzen m, trägt zur Ausfül lung -des Abstandes zwis-chen den beiden an einer Kurbel angreifenden Lenkern<B>1</B> und zum Zwecke der Führunr, eine Rolle r.
Die n Kurbeln n sind fest verbunden mit zwei Spindeln 12' gleichen Drehsinnes, welche durch einen Sehraubenbolzen q miteinander vereinigt und durch Kugellager gerreneinan- ZD der abgestützt sind. Jede Druckspindel 21.' trägt einen als Mutter ausgebildeten unrun- den Ventilteller o. der mit einem Dichtungs ringe 1) versehen ist.
Die Ventilteller umgrei fen mit ihrem _Rande ihre Sitze a'. Das Ven- tilc,ehäuse a ist mit zwei einander -eyenüber- liecen,clen Führungsleisten s ausgestattet, die bis in die Haube (I verlängert sind. An den Kurbeln 17, sind Anschläge t vorgesehen.
Das Sehieberventil kann mit einer Entlastungs einrichtung versehen sein (FinG. <B>5).</B> Dann trägt jeder der Venfilteller o ein kleines Rückschlagventil ii, ii. weIches Bohrungen<B>r</B> verschliesst oder freigibt, die durch den für die Aehsialbewegung, -der Ventilteller voro-e- n <B><I>Z,
</I></B> el sehenen Spielraum mit Bohrungen w im Halsteile der Ventilteller in Verbindun- stehen. Gegen die zugleich -als Führung die nende runde Mutter n\ der Ausgleichvenfile stützt sieh eine Spiralfeder, welche im schlie ssenden Sinne wirkt.
Das S-chieberventil Igenii-i,ss -der Erfindung arbeitet folgendermassen: Inder Üffnungsstellung, Tig. <B>3</B> und 4) sin-fl durch entsprechende, Drehung des Handrades 17 die beiden mittelbar am Kopfstück i hän genden Venfilteller o so weit. in den obern Ge häuseteil hinaufgezogen, dass der Durehtritts- quersehnitt vollkommen freigegeben ist.
Die Ventilteller o sind (Fig. 4) in dieser Sfellung mit ihrem Mutterg ,ewinde, vollkommen auf die Druchspindel <B>v!</B> aufgesehraubt. Die Mit- fela-elisen der Bolzenpaare in, und<B>k</B> liegen hierbei senkrecht übereinander (Fi.-1-. <B>3).</B> da die beiden Kurbeln ii !durch die Anschläge t daran verhindert sind,
sieh über die gezeieh- nete gegenseitige Lage hinaus zu drehen. Soll nun das Schieberventil (reschlossen werden, so wird das Handrad 17 in entsprechendem Sinne gedreht, wodurch die. Spindelhülse i sieh in bekannter )Äreise von der Spindel li nach unten absehraubt. Mittelst des Kopf stückes i' werden die an den Bolzen<B>k</B> befe stigten Lenkerpaare<B>1</B> und damit die durch die Kurbeln i?.
mit den untern Bolzen in der Lenker verbundenen Ventilteller o hinab-e- führt, bis ihr unterer Rand auf dem Boden des Gehäuses aufsitzt (Fig. 2). Während die- ser Bewegung führten sich die Lenker<B>1</B> mit ihren nockenartigen Ausbauchungen beider seits der Führungsleisten s, und die Rollen r rollten sich auf der Vorderfläche dieser Lei sten ab. Hierdurch ist ein elastisches Abbie gen der Ventilteller aus der Mittellage unter <B>C</B> dem Drucke der abzusperren-den Flüssigkeit unmöglich gemacht.
Sobald die Ventilteller in ihrer Sehlussstellung angelangt sind, eine <I>2D</I> Weiterabwärtsbewegung des Ganzen also ausgeschlossen ist, drehen sieh unter dem Drucke der sich weiter niederschraubenden Spin-delhülse i die Kurbeln n aus der Stel lung gemäss Fig. <B>3</B> heraus, bis sie im äusser sten Falle die in den Fig. <B>1</B> und 2 gezeich nete Stellung einnehmen. Da die Ventilteller durch ihre unrunde Gestalt verhindert- sind, sieh mitzudrehen, werden sie achsial an die Dichtflächen a' herangeführt.
Sobald sie mit- der gewünschten Pressung auf den Dich- fungsflächen aufliegen, ist die Achsialbewe- ,gung, beendet-.
Die Ventilteller und die Sitze übergreifen einander in dieser Stellung.
Die Ventilteller machen demnach bei ihrer Abwärfsbewegung aus der Lage völli- gger Öffnung in fliejenige vollständigen Schlusses zunächst eine Verschiebungsbewe- senkrecht, zur Rohrachse, wobei sie so weit zusammengezogen, sind, dass sie die DielitungsfIKP-hen a' nieht berühren (Fig. 4), und darauf eine Schlussbewegung in Rich tung der Rohrachse.
Mit diesem Schieberventil lässt sieh in x-orteilhafter Weise eine Enflastungseinricli- fun- vereinigen, deren besonderer Vorzug darin liegt, dass sie nicht, wie bisher üblich, ausserhalb des Schiebergehäuses angeordnet und durch besondere, Abselilussorgane und Spindeln in Tätigkeit gesetzt werden muss, sondern sich vollständig im Innern Jes Ge häuses befindet und -anz selbsttäti- wirkt.
t# n In Ficr. <B>5</B> ist ein solches Schieberventil mit Entlastungseinrichtung beispielsweise daralestellt. Jeder der Ventilteller o trägt in seiner Mitte ein kleines Rückschlagventil, dessen Teller it in Richtung der Achse lie- (rende Bohrungen v abschliesst.
Diese Boli- rungen münden in den für die Bewegung der Druckspin,del, n' im Muttergewinde des Ven tiltellers o vorgesehenen Hohlraum, welcher wiederum durch Bohrungen w mit dem zwi schen den Ventiltellern o befindlichen Ge häuseraum in Verbindung steht.
Werden nun ,durch entsprechende Drehung des Handrades h' die beiden Ventilteller o ein wenig auf die Druchspindeln <B>n\</B> aufgesehraubt, so wird der unmittelbar unter der Wirkung der Druck flüssigkeit stehen-de Ventilteller o von seiner Dichtungsfläche <B>d</B> abgehoben, während in folge des unvermeidlichen Restes elastischer Durchbieggung der anderei Ventilteller noch auf seinem Sitz fest anfliegt.
Durch den èi- nen ringförmigen Spalt, zwischen dem abge hobenen Ventilteller und seinem Sitze strömt nunmelir die Druckflüssigkeit in 4en Innen raum und von hier durch die Bohrungen w in die Bohrungen v, um den an der druck losen Seite liegenden Ventilteller u abzu heben, sobald der Druck hinreichend gewor den ist, um die Gegenwirkung der kleinen Spiralf6der zu überwinden. Die runde Mut ter<B>u'</B> dient dem Entlastungsventile zugleich als Führung.
Hierdurch, wird der notwendige Druckausgleich 'herbeigeführt, so# dass bald auch der andere Ventilteller<B>o</B> von seinem Sitze freikommt, indem #die elastische Durch- biegung- wieder zurückgeht, Sollte aus irgend einem Grunde der Ventilteller u nicht unter der Einwirkung der allmählich überströmen den Druckflüssigkeit abgehoben werden, so ,verden durch Weiterdrehen des Handrades die Druckspindeln n' sich weiter in das Mut;
- terge-,vN,in-cle der Teller o hineinschrauben, bis sie die runden Muttern it' berühren und da mit die Ventilteller u abdrücken. Hier#durcli wird das Überströmen Ader Druckflüssigkeit zwangsweise erzielt. Statt, dessen kann auch die Öffnung der Enflastungsventile durch besondere, für diesen Zweck vorgesehene Einrichtungen bewirkt werden.
Da Federn erfahrungsgemäss unter der. Einwirkung von überhitztem Dampfe leiden, indem sie entweder weich werden oder bre chen, geht die.11errselia.ft über das Ventil unter Umständen verloren. Treten unter die- ser Voraussetzung beispielsweise Undichtig- keiten am Hauptventilteller auf, so würde das Gehäuse unter Druck gesetzt und das Entlastungsventil geöffnet werden. Die Folge davon wären fortgesetzte Verluste an Druckflüssigkeit.
Diese Mängel werden durch die Ausfüh rungsform nach den Fig. <B>6</B> und<B>7</B> dadurch beseitigt" (lass das Muttergewinde für jede Druckspindel in einer gegen den Ventilteller undrehbar, aber versehieblieli angeordneten Buchse vorgesehen ist, deren den Gewinde raum der Spindel abschliessende Kappe zu gleich als Entlastungsventilhegel ausgebildet ist, derart, dass die beim Schliessen des Schie bers sich heraussehraubende Spindel zunächst die Buchse samt der aufges-ehraubten Kappe a:
chsial verschiebt bis zum Auftreffen auf den Sitz des Entlastungsventils (also bis Zu dessen Schliessung), um darnach auch den un' runden Ha.uptventilteller in reiner Achsial- versehiebung bis zum Auftreffen und Auf- pressen auf den Hauptsitz mitzunehmen.
Die Gewindebuchse u" ist in eine Boll- run-- des Ventiltellers o eingesetzt unddarin durch Schrauben<B>y</B> gehalten. Diese Schrau ben sind nur so weit mitGewinde <B>y'</B> versehen, #vie sie im Fleisel-i des Ventiltellers o sitzen. Der Bolzen ist vollkommen glatt.
Die Mittel linien der Schrauben liegen nahe der Zylin- dermantelfläche der erwähnten Bohrung, so dass die Bolzen zum grösseren Teile im Ventil- feller o, zum kleineren in der Buelise, u" bezw. der auf diese geschraubten Kappe u\ liegen. Diese Anordnuno- bietet den Vorteil, d,ass die Schrauben<B>y</B> niemals locker werden können, wie es möglich wäre, wenn sie genau zur Hälfte in jedem der beiden Teile lägen.
In der in Fig. <B>6</B> gezeichneten Lage ist zwi- sehen der als Ventilkeael aus-ebildeten Au- ssenfläche der Kappeu' und dem Sitz v' noch ein freier Spalt z -vorhanden.<B>In</B> dem in den Ventilteller o eingesehraubten Sitzkörper v' sind Bohrungen iii' vorgesehen.
Zwischen<B>je</B> zwei Schrauben<B>y</B> sind Bohrungen<B>X</B> (Fig. <B>7)</B> ana,eordnet. welche den Spaltraum r, mit dem Clehäuseinnern in Verbindung setzen. Diese Ausführungsform des Entlastungs ventils arbeitet folgendermassen: Die Ventilteller o seien (wie gezeichnet) bis zum Auftreffen auf ihre Anschläge hinabgeführt, so dass sie also mitden Durch- trit,tsöffnuno,en achs,-leieh liegen.
Bei dieser Lage strömt die Druchflüssigkeit noch über, und zwar sowohl um die Hauptvenfilteller o herum, als auch durch die beiden noch offe nen Entlastungsventile. Der letztere '\Ve",l, führt durch die Bohrungen iv', den Spalt z, die achsialen Bohrungen x (Fig. <B>7),</B> den Ge häuseraum und darauf in :der umgekehrten Reihenfolge durch das andere Entlastungs ventil.
Werden nun durch die Kurbeln n die Spindeln n\ gedreht, so schrauben sie sieh aus den Mutterbuchsen u" heraus. Diese werden dadurch samt den mit ihnen verschraubten Kappen u\ achsial verschoben, bis sie, die Entlastungsventile schliessend, auf die Sitze v' treffen. Von dem Augenblicke an werden auch die 11auptvenfilteller o mitgenommen bis zum Auftreffen und Aufpressen auf die Hauptsitze a'. Hierdurch wird der Schieber geschlossen. Er trennt jetzt die Druckseite von der drucklosen.
Soll nun der Schieber ge öffnet werden, die drucklose Seite also wie der unter Druck kommen, so werden mittelst der Kurbeln die Spindelhälften n' in die Mutterbuchsen hineingesehraubt. Dadurch nähern sich die beiden Hauptventilteller o einander.
Da 4er Abstand der Hauptsitze a," konstant ist, müsste auf beiden Seiten ein Spalt entstehen. Auf der Duckseite fliesst durch den jetzt freigegebenen Haupfspalt Druckflüssigkeit in den Gehäuseraum und drückt auf die Innenseite des bisher druck losen Ventiltellers o, so dass auf -der druck losen Seite ein Spalt nicht entstehen kann. dieser Ventilteller vielmehr auf seinem Sitze ruhen bleibt.
Durch Weiferdrelien der Spin deln 71' legt sich der -druekseitige Ventilteller gegen -seine Füliruno"sleiste z", während der <B>3 :Z</B> andere Ventilteller von seiner Fiihruiicsleiste, noch frei ist.
Beim Weiferrlrehen der Spin deln hafin der druckseitige Ventilteller wegen seines Anliecens an der Leiste z\ in der ZD lo, n, der Ventil- Achsialbewegung nicht folge teller an der druchlosen Seite wird infolge :
des im Gehäuseraume herrschenden Druckes noeli auf seinem Sitze a\ gehalten, während 41as Entlastungsventil auf dieser Seite bereits 1.eöffnet wird, da der auf ihm ruhende Druck mir ein Bruchteil des auf seinen Ilauptventil- teller o wirkenden Druckes ist.
Die Druck flüssigkeit fliesst nuinmehr aus dem Gehäuse raum durch das Entl-astungsventil im druck losen Ventilteller langsam in die drucklose Leitung über. Hierdurel-i -wird nicht mir all- iii#;i,liliel-i ein Druckausgleich herbeigeführt, der es ermöglicht, die beiden Ventilteller ohne besondere Kraftanstrengung in den obern Gehäuseraum hinaufzuzielien, sondern es wird auch zugleich der bisher kalte Teil .der (Dampf-) Leitung langsam angewärmt.
Hierdurch wird der weitere Vorteil erzielt, dass die bisher übliell gewesene Umführungs- leifung -überflüssig wird. Ist der Druckaus- gleieli hergestellt, so können die beiden Ven- filteller #durch Weiter-drehen -des Han-drades, ohne auf den Sitzen zu sehleifen, hochgezo- ,gen werden.
Die grossen Vorzüge des neuen Seliiebers springen besonders dann ins Auge, wenn es sich da-ruin handelt, eine Leitung abzuschlie ssen, in der die Druckflüssigkeit mit grosser Gesühwindigkeit; strömt.
So ist es zum Bei spiel bis heute nicht möglich gewesen, zum Absehlusse der Dampfleitung unmittelbar vor einer Dampfturbine einen Schieber zu verwenden, weil dieser wegen des grossen Dr-Liekabfalles weder geschlossen noch geöff net werden konnte,Ja. die Dielltfläche infolge der einseitigen Belastung mit Klerartiger Pressuno- aufeinander ruhten, da3 sie sich el ineinander festfrassen und jede Bewegung:
des <B>A</B> #bsperrorganes unmöglich machten. Aus die- sein Grunde musste man bisher an dieser Stelle ein Ventil mit allen seinen bekannten Nachteilen verwenden. Das Gleiche gilt in erhöhtem Masse für den Fall eines Rohr- bruelies.
Der Einbau einer zylin-drischen Gewinde- mutterbü,chse ii.'*/ mit ihrer Kappe u' in den Haupfventilteller o, die Sicherung dieser Buchse gegen Drehen durcli Schrauben<B>y,</B> die Ausbildung der Kappe u\ als Ventilhegel, welcher dem in den Ventilteller o einge schraubten Entlastungsventilsitze v' gegen übersteht, hat noch den besonderen Vorteil, dass auf diese Weise die beiden aufeinander arbeitenden Teile leicht eingesebliffen -werden können.
Zu diesem Zwecke wird die Buchse iV' mit der aufgesehraubten Kappe it' in die Bohrung des Ventiltellers o eingesetzt, bis sie auf der Arbeitsfläclie des zuvor eingesehraub- ten Sitzkörpers v' ruht. Die für die Köpfe der Schrauben<B>y</B> eingedrehten Vertiefungen können zweckmässig als Angriffspunkte beim Einschleifen der Kappe auf dein Vertilsitze dienen.
Der Gesamtquerschnitt der Bohrungen x sowohl wie derjenig e der Bohrungen w' ist erheblich geringer gehalten, beispielsweise halb so gross, als der Qi-,tersebnitt, des Ring spaltes<B>r-</B> Hierdurch wird erreicht, dass die aufeinander eingeschliffenen Dichtflä)ahen des Entlastungsventils wegen der im Spalt geringeren Geschwindigkeit der Druckflüssig keit von #dieser weniger angegriffen werden.
<B>Z,</B> DerDurchmesger der einzelnenBohrungen <I>w\</I> ist ziemlich klein gehalten, so dass die die Bohrungen tragende Wand des Sitzkörpers v' die Diehtfläclien des Entlastungsventils -wie ein Sieb ge-en Verunreinigung und Fremd körper schützt.
Nach,der in Fig. <B>5</B> dargestellten Ausfüh- rungsforin sind ferner die beiden durch einen Schra,ubeiibolzen q miteinander verbundenen Spindelhälften n', n\ durch Kugellager ge geneinander abgestützt. Es hat sich nun er geben, dass die Kugeln bei fester Anpressung der Teller auf ihre Sitze leicht unter zu hohen spezifischen Druck kommen können.
Daher ist naeh Fia. <B>6</B> und<B>7</B> das Kugellager ersetzt durch ein oder mehrere honzentrisehe Kegel- walzenlager. Diese Stützlager kennzeichnen sich dadurch, dass die mathematischen Spitzen der Kegelstumpfwalzen im gemeinsamen Mit telpunkte der konzentrischen Laufkreise lie gen.
Durch diese Anordnung -wird eine reine rollende Reibung aewährleistet und die Flä- ZD ehenpressung in den zulässigen Grenzen ge- en balten.
Ein besonderer Vorteil des neuen Schieber ventils liegt darin, dass einerseits die Dich- tung),sflächen <B>p</B> durch ihre Lage gegen Ter- sehmutzung geschützt sind, anderseits flie Sitze a' dureh den Flüssigkeitsstrom fortge setzt gereinigt werden. Die Diehtungsflächen hiinnen <B>je</B> nach dem Verwen,duil,?,3zweel-ze in verschiedenem Diehtungsmaterial ausgeführt werden.
Sollten sieh trotz der günstigen Lage der Dichtungsfhiellen gera,de im Augen- blieke des Sehliessens Versehmutzungen auf dem Sitze befinden, so würden diese durch den harten Sitz in das beis*piels-#veise weiche Diehtungsmaterial des Kegelg ein,-,
eclrüül#t e" el und so eine unbeclinr4 g e Dichtung erzielt wer- den. -N#7enn es der besondere Ausführungs zweck. erfordert, können natürlich auch gleich li#,#irte Teile aufeinander arbeiten.
Das Schieberventil gemäss der Erfindung eignet sieh auch gut als Absperrorgan für HeisscIampfleitungen, da in ihm die, Reibun- 0'(111 auf das Mindestmass herabgesetzt und in inerklichein Betrage überhaupt nur bei den Anpressungsspindeln n\ vorhanden sind. .Aber auch bei diesen liegen die Gewinde- "än-e -eschützt. so dass deren Verschmutzun(r auso, schlossen ist.
Der Achsialdruel-, -wird #,e überdies von Kugel- bezw. Kegellagern auf- .genommen. 1.
Die Abmessunoen sind so oewählt, dass t' e# bereits naeh Zurücklegiing der<B>Hälfte</B> des zur Verfügung stehenden Hubes der Druckspin del die Ventilteller o an ihrer Diehtungs- fläche a\ liegen, so dass die zweite Hälfte dieses Hubes zum festen Anpressen zur Ver- füg.un- sieht.
Selbst wenn durch langen Ge- en brauch allmählich eine gewisse Abnutzung der bewegten Teile eingetreten sein sollte,<I>so</I> würde doch darunter die Diehtigkeit nicht leiden, da, in dem Falle ja, nur die Druck spindel ii' ein wenig weiter aus den Ventil tellern o herausgesehraubt zu werden brau chen. Die Kurbeln ii, würden dann einen Win kel mit-einander bilden, der im aussersten Falle um ein Geringes kleiner ist, als in Fig. <B>1</B> gezeichnet.
Es sieht nichts im Wege, die graAlinige Be-v#,egun- der Spindelhülse i auf die<B>A</B> n- M presssehrauben n' mit andern technologrischen Mitteln oder auf anderem Iziiiem,-itisebpm We#,e zu bewirli-,en. ohne damit vom Wesen <B>?n</B> der Erfindung abzuweichen.
Die durch das Sebieberventil gemäss der Erfindung erzielte absolute Diehtigkeit ist nicht nur zurzeit mit Rücksicht aufden Koh lenmangel von grösster Wichtigkeit, solilern a-Lieh deswegen, weil die oft mit verheerenden Folgen verbundenen Wassersehläge dadurch vermieden werden können.