CH97491A - Absperrschieberventil. - Google Patents

Absperrschieberventil.

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CH97491A
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
    • F16K3/16Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • F16K3/18Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members

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Description


      Absperrschieberventil.            Absperrsellieberventile,    bei denen zwei  einander gegenüberliegende Dichtplatten  durch die     Seliieberspindel    vor ihre Abdich  tungsflächen, ohne diese zu berühren, geführt  und durch ein Schraubengetriebe auseinan  der     gepresst,        bezw.    gegeneinander gezogen  werden, sind bekannt.  



  So wurde vorgeschlagen, die     Sthieber-          spindel    ohne Gewinde auszuführen<B>'.</B> und nur  in ihrem untern Teile mit einer ihr     kon-          aehsialen        Zwieselschraube    zu versehen, deren  Muttern durch Scharniere mit den Dicht  platten verbunden sind.

   Diese Bauart hat den  Nachteil,     dass    immer nur     einds    der beiden Ge  winde der     Zwieselschraube    mit Hilfe der  Scharniere die ihm     naheliegenden    Teile der       beiflen        Dichtplüten    auf die Sitze pressen  kann" während die     andersgängige    Schraube  .sich niemals so genau einstellen     lässt,        dass     beide     züi    einer Dichtplatte gehörigen Schar  niere ihre Platte vollkommen parallel an  pressen könnten.     Undielitigkeiten    sind daher  von -vornherein unvermeidlich.  



  Ein weiterer Nachteil     #dieses    Schiebers  besteht darin,     dass    wegen der geringen Über-         setzung    der am     Handrade    angreifenden     Men-          schenkraftder        Anpressungsdruck    völlig unge  nügend ist, um einen wirklich dichten     Schluss          züi    erzielen, selbst wenn die     Diehtplatten     wirklich parallel zueinander     und        achsial   <B>ge-</B>  führt werden könnten.  



  <B>Ei</B> in anderer Vorschlag geht dahin,     mit-          telst    eines durch die     Schieberspindel    gedreh  ten Hebels eine in Richtung der Rohrachse  liegende     Zwieselschraube    in die als Muttern  ausgebildeten Dichtplatten ein- oder aus  ihnen heraus zu schrauben.

   Nach dieser Kon  struktion ist eine völlige Beherrschung der       Dielitplatten    in jeder Lage ausgeschlossen,  so     dass    also eine zwangsläufige Bewegung  nicht     mö-lich    ist. Überdies werden die       DieUtplaften    in einer     seliraubenförmigen    Be  wegung auf     di:ü    Sitze     gepresst,    so     dass    sehr  bald die     Dichtfläellen    beschädigt werden.

    Ganz --allgemein haben die     Zwieselschrauben,     mögen sie nun in Richtung der     Sehieber-          spindel    oder in Richtung der Rohrachse an  geordnet- sein, den erheblichen Nachteil,     dass     ihre Herstellung im Vergleich zu derjenigen  einer gewöhnlichen Schraube sehr     Löst-          spielig    ist.

        Diese Nachteile     wer-den    gemäss der     Erfin-          duno,    dadurch beseitigt,     dass    das zum     Aus-          einanderpressen    der Dichtplatten dienende  Schraubengetriebe. aus zwei Spindeln glei  chen Drehsinnes besteht.  



  Auf der Zeichnung sind einige beispiels  weise Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes beispielsweise dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt das     Sehieberventil    in     ge-          sehlossenem    Zustande im senkrechten     Quer-          sehnitte.-,          Fig.    2 ist der dazugehörige Längs  schnitt, in  <B>.</B>     Fig.   <B>3</B> ist das     Sthiebervenfil    in geöff  netem Zustande im senkrechten Querschnitte  dargestellt:       Fig.    4 ist der dazugehörige Längsschnitt:

         Fig.   <B>5</B> stellt eine andere, Ausführungs  form des     Sehieberventils    dar, bei welcher  eine     Druchausgleiehvorrichfung    vorgesehen       el     ist;       Fig.   <B>6</B>     zeig4-    eine verbesserte     Ausfüh-          -    t5       rungsform    -der     Druckausgleichvorrichtung          kD     im senkrechten     Längssehnifte;

            Fig.   <B>7</B> ist ein senkrechter Querschnitt  nach der     Mittelebene    der     Fig.   <B>6.</B>  



  Das     Schiebergehäuse    a     mitden        Fla-nschen          1)    und     c    trägt in bekannter Weise     Abdich-          fungsflächen    a. Mit dem Gehäuse ist die  Haube<B>d</B> verbunden, in welcher mittelst einer  Stopfbüchse,<B>d'</B> die     Spindelhülse    i geführt ist.  Die Spindel     li,    ist,     -v#,ic    üblich, in dem von  den Säulen<B>f</B> getragenen Kopfe<B>g</B>     geha.Iten     und mit dem     Handrade   <B>h\</B> verbunden.

   Die       Spindelhülse    i geht     aii    ihrem untern     En-Je     über in einen Querbalken     i',        der    zwei Bolzen  <B><I>k,</I></B> trägt. An diesen Bolzen sind die obern En  den von<B>je</B> zwei Lenkern<B>1</B> drehbar befestigt,  deren untere Enden in gleicher Weise an  zwei Kurbeln     ii    mittelst Bolzen m.     angelenkt     sind. Jeder der Bolzen m, trägt zur Ausfül  lung -des Abstandes     zwis-chen    den beiden an  einer Kurbel angreifenden Lenkern<B>1</B>     und     zum Zwecke der     Führunr,    eine Rolle r.

   Die  n  Kurbeln n sind fest verbunden mit zwei  Spindeln 12' gleichen Drehsinnes, welche  durch einen     Sehraubenbolzen        q    miteinander  vereinigt und durch Kugellager     gerreneinan-          ZD       der abgestützt sind. Jede Druckspindel 21.'  trägt einen als Mutter ausgebildeten     unrun-          den    Ventilteller     o.    der mit einem Dichtungs  ringe     1)    versehen ist.

   Die Ventilteller umgrei  fen mit ihrem     _Rande    ihre Sitze a'.     Das        Ven-          tilc,ehäuse    a ist mit zwei einander     -eyenüber-          liecen,clen    Führungsleisten s ausgestattet, die  bis in die Haube     (I    verlängert sind. An     den     Kurbeln 17, sind Anschläge t vorgesehen.

   Das       Sehieberventil    kann mit einer Entlastungs  einrichtung versehen sein     (FinG.   <B>5).</B> Dann  trägt jeder der     Venfilteller    o ein kleines       Rückschlagventil        ii,        ii.        weIches    Bohrungen<B>r</B>  verschliesst oder freigibt, die durch den für  die     Aehsialbewegung,    -der     Ventilteller        voro-e-          n   <B><I>Z,

  </I></B>     el          sehenen    Spielraum mit Bohrungen w im  Halsteile der Ventilteller in     Verbindun-          stehen.    Gegen die zugleich     -als    Führung die  nende runde Mutter n\ der     Ausgleichvenfile     stützt sieh eine Spiralfeder, welche im schlie  ssenden Sinne wirkt.  



  Das     S-chieberventil        Igenii-i,ss        -der    Erfindung  arbeitet folgendermassen:  Inder     Üffnungsstellung,        Tig.   <B>3</B>     und    4)     sin-fl     durch entsprechende, Drehung des Handrades  17 die beiden mittelbar am Kopfstück i hän  genden     Venfilteller    o so weit. in den obern Ge  häuseteil     hinaufgezogen,        dass    der     Durehtritts-          quersehnitt    vollkommen freigegeben ist.

   Die  Ventilteller o sind     (Fig.    4) in dieser     Sfellung          mit        ihrem        Mutterg        ,ewinde,        vollkommen        auf     die     Druchspindel   <B>v!</B>     aufgesehraubt.    Die     Mit-          fela-elisen    der     Bolzenpaare    in, und<B>k</B> liegen  hierbei senkrecht übereinander     (Fi.-1-.   <B>3).</B> da  die beiden Kurbeln     ii    !durch die Anschläge t  daran verhindert sind,

   sieh über die     gezeieh-          nete    gegenseitige Lage hinaus zu drehen. Soll  nun das Schieberventil     (reschlossen    werden,  so wird das Handrad 17 in entsprechendem  Sinne gedreht, wodurch die.     Spindelhülse    i  sieh in bekannter     )Äreise    von der Spindel     li     nach unten     absehraubt.    Mittelst des Kopf  stückes     i'    werden die an den Bolzen<B>k</B> befe  stigten Lenkerpaare<B>1</B> und damit die durch  die Kurbeln i?.

   mit den untern Bolzen in der  Lenker verbundenen Ventilteller o     hinab-e-          führt,    bis ihr unterer Rand auf dem Boden  des Gehäuses aufsitzt     (Fig.    2). Während die-           ser    Bewegung führten sich die Lenker<B>1</B> mit  ihren     nockenartigen        Ausbauchungen    beider  seits der Führungsleisten s,     und    die Rollen r  rollten sich auf der Vorderfläche dieser Lei  sten ab. Hierdurch ist ein elastisches Abbie  gen der Ventilteller aus der Mittellage unter  <B>C</B>       dem    Drucke der     abzusperren-den    Flüssigkeit  unmöglich gemacht.

   Sobald die Ventilteller  in ihrer     Sehlussstellung    angelangt sind, eine  <I>2D</I>  Weiterabwärtsbewegung des Ganzen also  ausgeschlossen ist, drehen sieh unter dem  Drucke der sich weiter     niederschraubenden          Spin-delhülse    i die Kurbeln n aus der Stel  lung gemäss     Fig.   <B>3</B> heraus, bis sie im äusser  sten Falle die in den     Fig.   <B>1</B> und 2 gezeich  nete Stellung einnehmen. Da die Ventilteller  durch ihre     unrunde    Gestalt verhindert- sind,  sieh     mitzudrehen,    werden sie     achsial    an die  Dichtflächen a' herangeführt.

   Sobald sie     mit-          der    gewünschten Pressung auf den     Dich-          fungsflächen    aufliegen, ist die     Achsialbewe-          ,gung,    beendet-.  



  Die Ventilteller und die Sitze übergreifen  einander in dieser Stellung.  



  Die Ventilteller machen demnach bei  ihrer     Abwärfsbewegung    aus der Lage     völli-          gger    Öffnung in     fliejenige    vollständigen  Schlusses zunächst eine     Verschiebungsbewe-          senkrecht,    zur Rohrachse, wobei sie so  weit zusammengezogen, sind,     dass    sie die       DielitungsfIKP-hen    a'     nieht    berühren     (Fig.    4),       und    darauf eine     Schlussbewegung    in Rich  tung der Rohrachse.  



       Mit    diesem Schieberventil     lässt    sieh in       x-orteilhafter    Weise eine     Enflastungseinricli-          fun-    vereinigen, deren besonderer Vorzug  darin liegt,     dass    sie nicht, wie bisher üblich,  ausserhalb des     Schiebergehäuses    angeordnet       und    durch besondere,     Abselilussorgane    und  Spindeln in Tätigkeit gesetzt werden     muss,     sondern sich vollständig im Innern     Jes    Ge  häuses befindet und     -anz        selbsttäti-    wirkt.

         t#    n  In     Ficr.   <B>5</B> ist ein solches Schieberventil  mit     Entlastungseinrichtung    beispielsweise       daralestellt.    Jeder der Ventilteller o trägt in  seiner Mitte ein kleines     Rückschlagventil,     dessen Teller     it    in Richtung der Achse     lie-          (rende    Bohrungen v abschliesst.

   Diese Boli-         rungen    münden in den für die Bewegung der       Druckspin,del,        n'    im Muttergewinde des Ven  tiltellers o vorgesehenen Hohlraum, welcher  wiederum durch Bohrungen w mit dem zwi  schen den Ventiltellern o befindlichen Ge  häuseraum in Verbindung steht.

   Werden nun  ,durch entsprechende Drehung des Handrades  h' die beiden Ventilteller o ein wenig auf die       Druchspindeln   <B>n\</B>     aufgesehraubt,    so wird der  unmittelbar unter der Wirkung der Druck  flüssigkeit     stehen-de    Ventilteller o von seiner       Dichtungsfläche   <B>d</B> abgehoben, während in  folge des unvermeidlichen Restes elastischer       Durchbieggung    der     anderei    Ventilteller noch  auf seinem Sitz fest anfliegt.

   Durch den     èi-          nen    ringförmigen Spalt, zwischen dem abge  hobenen Ventilteller und seinem Sitze strömt       nunmelir    die Druckflüssigkeit in     4en    Innen  raum und von hier durch die Bohrungen w  in die Bohrungen v, um den an der druck  losen Seite liegenden Ventilteller u abzu  heben, sobald der Druck hinreichend gewor  den ist, um die Gegenwirkung der kleinen       Spiralf6der    zu überwinden. Die runde Mut  ter<B>u'</B> dient dem Entlastungsventile zugleich  als Führung.

   Hierdurch, wird der notwendige  Druckausgleich 'herbeigeführt,     so#        dass    bald  auch der andere Ventilteller<B>o</B> von seinem  Sitze freikommt, indem     #die    elastische     Durch-          biegung-    wieder zurückgeht, Sollte aus irgend  einem Grunde der Ventilteller u nicht unter  der Einwirkung der allmählich überströmen  den Druckflüssigkeit abgehoben werden, so       ,verden    durch Weiterdrehen des Handrades  die Druckspindeln n' sich weiter in das     Mut;

  -          terge-,vN,in-cle    der Teller o hineinschrauben, bis  sie die runden Muttern     it'    berühren und da  mit die Ventilteller u abdrücken.     Hier#durcli     wird das Überströmen Ader Druckflüssigkeit  zwangsweise erzielt. Statt, dessen kann auch  die Öffnung der     Enflastungsventile    durch  besondere, für diesen Zweck vorgesehene  Einrichtungen bewirkt werden.  



  Da Federn erfahrungsgemäss unter der.  Einwirkung von überhitztem Dampfe leiden,  indem sie entweder weich werden oder bre  chen, geht     die.11errselia.ft    über das Ventil  unter Umständen verloren. Treten unter die-           ser    Voraussetzung beispielsweise     Undichtig-          keiten    am     Hauptventilteller    auf, so würde  das Gehäuse unter Druck gesetzt und das       Entlastungsventil    geöffnet werden. Die  Folge davon wären fortgesetzte Verluste an  Druckflüssigkeit.

      Diese Mängel werden durch die Ausfüh  rungsform nach den     Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> dadurch  beseitigt"     (lass    das Muttergewinde für jede       Druckspindel    in einer gegen den Ventilteller       undrehbar,    aber     versehieblieli    angeordneten  Buchse vorgesehen ist, deren den Gewinde  raum der Spindel abschliessende Kappe zu  gleich als     Entlastungsventilhegel    ausgebildet  ist, derart,     dass    die beim Schliessen des Schie  bers sich     heraussehraubende    Spindel zunächst  die Buchse samt der     aufges-ehraubten    Kappe       a:

  chsial    verschiebt bis zum Auftreffen auf  den Sitz des     Entlastungsventils    (also bis     Zu     dessen Schliessung), um darnach auch den     un'     runden     Ha.uptventilteller    in reiner     Achsial-          versehiebung    bis zum Auftreffen     und        Auf-          pressen    auf den Hauptsitz mitzunehmen.  



  Die Gewindebuchse     u"    ist in eine     Boll-          run--    des Ventiltellers o eingesetzt     unddarin     durch Schrauben<B>y</B> gehalten. Diese Schrau  ben sind nur so weit     mitGewinde   <B>y'</B> versehen,       #vie    sie im     Fleisel-i    des Ventiltellers o sitzen.  Der Bolzen ist vollkommen glatt.

   Die Mittel  linien der Schrauben liegen nahe der     Zylin-          dermantelfläche    der erwähnten Bohrung, so       dass    die Bolzen zum grösseren Teile im     Ventil-          feller    o, zum kleineren in der     Buelise,        u"          bezw.    der auf diese geschraubten Kappe u\  liegen. Diese     Anordnuno-    bietet den Vorteil,       d,ass    die Schrauben<B>y</B> niemals locker werden  können, wie es möglich wäre, wenn sie genau  zur Hälfte in jedem der beiden Teile lägen.

    In der in     Fig.   <B>6</B> gezeichneten Lage ist     zwi-          sehen    der als     Ventilkeael        aus-ebildeten        Au-          ssenfläche    der     Kappeu'    und dem Sitz v' noch  ein freier Spalt z -vorhanden.<B>In</B> dem in den  Ventilteller o     eingesehraubten    Sitzkörper v'  sind Bohrungen     iii'    vorgesehen.

   Zwischen<B>je</B>  zwei Schrauben<B>y</B> sind Bohrungen<B>X</B>     (Fig.   <B>7)</B>       ana,eordnet.    welche den Spaltraum r, mit dem       Clehäuseinnern    in Verbindung setzen.    Diese Ausführungsform des Entlastungs  ventils arbeitet folgendermassen:  Die Ventilteller o seien (wie gezeichnet)  bis zum Auftreffen auf ihre Anschläge  hinabgeführt, so     dass    sie also     mitden        Durch-          trit,tsöffnuno,en        achs,-leieh    liegen.

   Bei dieser  Lage strömt die     Druchflüssigkeit    noch über,  und zwar sowohl um die     Hauptvenfilteller    o  herum, als auch durch die beiden noch offe  nen Entlastungsventile. Der letztere     '\Ve",l,     führt durch die Bohrungen     iv',    den Spalt z,  die     achsialen    Bohrungen x     (Fig.   <B>7),</B> den Ge  häuseraum     und    darauf in :der umgekehrten  Reihenfolge durch das andere Entlastungs  ventil.  



  Werden nun durch die Kurbeln n die  Spindeln n\ gedreht, so schrauben sie sieh aus  den Mutterbuchsen     u"    heraus. Diese werden  dadurch samt den mit ihnen verschraubten  Kappen u\     achsial    verschoben, bis sie, die  Entlastungsventile schliessend, auf die Sitze  v' treffen. Von dem Augenblicke an werden  auch die     11auptvenfilteller    o mitgenommen  bis zum Auftreffen und     Aufpressen    auf die  Hauptsitze a'. Hierdurch wird der Schieber  geschlossen. Er trennt jetzt die Druckseite  von der drucklosen.

   Soll nun der Schieber ge  öffnet werden, die drucklose Seite also wie  der unter Druck kommen, so werden mittelst  der Kurbeln die     Spindelhälften        n'    in die       Mutterbuchsen        hineingesehraubt.    Dadurch  nähern sich die beiden     Hauptventilteller    o  einander.

   Da     4er    Abstand der Hauptsitze     a,"     konstant ist,     müsste    auf beiden Seiten ein  Spalt entstehen.     Auf    der     Duckseite    fliesst  durch den jetzt freigegebenen     Haupfspalt     Druckflüssigkeit in den Gehäuseraum und  drückt auf die Innenseite des bisher druck  losen Ventiltellers o, so     dass        auf    -der druck  losen Seite ein Spalt nicht entstehen kann.  dieser Ventilteller vielmehr auf seinem Sitze  ruhen bleibt.

   Durch     Weiferdrelien    der Spin  deln 71' legt sich der     -druekseitige    Ventilteller  gegen -seine     Füliruno"sleiste    z", während der  <B>3 :Z</B>  andere Ventilteller von seiner     Fiihruiicsleiste,     noch frei ist.

   Beim     Weiferrlrehen    der Spin  deln     hafin    der     druckseitige    Ventilteller wegen  seines     Anliecens    an der Leiste z\ in der       ZD              lo,        n,    der     Ventil-          Achsialbewegung    nicht folge       teller    an der     druchlosen    Seite wird infolge  :

  des im Gehäuseraume herrschenden Druckes       noeli    auf seinem Sitze a\ gehalten, während       41as    Entlastungsventil auf dieser Seite bereits       1.eöffnet    wird, da der auf ihm ruhende Druck       mir    ein Bruchteil des auf seinen     Ilauptventil-          teller    o wirkenden Druckes ist.

   Die Druck  flüssigkeit fliesst     nuinmehr    aus dem Gehäuse  raum durch das     Entl-astungsventil    im druck  losen Ventilteller langsam in die drucklose  Leitung über.     Hierdurel-i    -wird nicht     mir        all-          iii#;i,liliel-i    ein Druckausgleich herbeigeführt,  der es ermöglicht, die beiden Ventilteller  ohne besondere Kraftanstrengung in den  obern Gehäuseraum     hinaufzuzielien,    sondern  es wird auch zugleich der bisher kalte Teil       .der    (Dampf-) Leitung langsam angewärmt.

    Hierdurch wird der weitere Vorteil erzielt,       dass    die bisher     übliell    gewesene     Umführungs-          leifung    -überflüssig wird. Ist der     Druckaus-          gleieli    hergestellt, so können die beiden     Ven-          filteller        #durch        Weiter-drehen        -des        Han-drades,     ohne auf den Sitzen zu     sehleifen,        hochgezo-          ,gen    werden.  



  Die grossen Vorzüge des neuen     Seliiebers     springen besonders dann ins Auge, wenn es  sich     da-ruin    handelt, eine Leitung abzuschlie  ssen, in der die Druckflüssigkeit mit grosser       Gesühwindigkeit;    strömt.

   So ist es zum Bei  spiel bis heute nicht möglich gewesen, zum       Absehlusse    der Dampfleitung unmittelbar  vor einer Dampfturbine einen Schieber zu  verwenden, weil dieser wegen des grossen       Dr-Liekabfalles    weder geschlossen noch geöff  net werden     konnte,Ja.    die     Dielltfläche    infolge  der einseitigen Belastung mit     Klerartiger          Pressuno-    aufeinander ruhten,     da3    sie sich       el     ineinander festfrassen und jede     Bewegung:

  des     <B>A</B>     #bsperrorganes        unmöglich        machten.        Aus        die-          sein    Grunde     musste    man bisher an dieser  Stelle ein Ventil mit allen seinen bekannten  Nachteilen verwenden. Das Gleiche gilt in  erhöhtem Masse für den Fall eines     Rohr-          bruelies.     



  Der Einbau einer     zylin-drischen        Gewinde-          mutterbü,chse        ii.'*/    mit ihrer Kappe u' in den       Haupfventilteller    o, die Sicherung dieser    Buchse gegen Drehen     durcli    Schrauben<B>y,</B> die  Ausbildung der Kappe u\ als     Ventilhegel,     welcher dem in den Ventilteller o einge  schraubten     Entlastungsventilsitze    v' gegen  übersteht, hat noch den besonderen Vorteil,       dass    auf diese Weise die beiden aufeinander  arbeitenden Teile leicht     eingesebliffen    -werden  können.

   Zu diesem Zwecke wird die Buchse       iV'    mit der     aufgesehraubten    Kappe     it'    in die  Bohrung des Ventiltellers o eingesetzt, bis sie  auf der     Arbeitsfläclie    des zuvor     eingesehraub-          ten    Sitzkörpers     v'    ruht. Die für die Köpfe  der Schrauben<B>y</B> eingedrehten Vertiefungen  können zweckmässig als Angriffspunkte beim  Einschleifen der Kappe auf dein     Vertilsitze     dienen.  



  Der Gesamtquerschnitt der Bohrungen x       sowohl        wie        derjenig        e        der        Bohrungen        w'        ist     erheblich geringer gehalten, beispielsweise  halb so gross, als der     Qi-,tersebnitt,    des Ring  spaltes<B>r-</B> Hierdurch wird erreicht,     dass    die  aufeinander     eingeschliffenen        Dichtflä)ahen     des Entlastungsventils wegen der im Spalt  geringeren Geschwindigkeit der Druckflüssig  keit von     #dieser    weniger angegriffen werden.

    <B>Z,</B>         DerDurchmesger    der     einzelnenBohrungen     <I>w\</I> ist ziemlich klein gehalten, so     dass    die die  Bohrungen tragende Wand des Sitzkörpers v'  die     Diehtfläclien    des Entlastungsventils -wie  ein Sieb     ge-en        Verunreinigung    und Fremd  körper schützt.  



       Nach,der    in     Fig.   <B>5</B> dargestellten     Ausfüh-          rungsforin    sind ferner die beiden durch einen       Schra,ubeiibolzen        q    miteinander verbundenen       Spindelhälften    n', n\ durch Kugellager ge  geneinander abgestützt. Es hat sich nun er  geben,     dass    die Kugeln bei fester     Anpressung     der Teller auf ihre Sitze leicht unter zu hohen  spezifischen Druck kommen können.

   Daher  ist     naeh        Fia.   <B>6</B> und<B>7</B> das Kugellager ersetzt  durch ein oder mehrere     honzentrisehe        Kegel-          walzenlager.    Diese Stützlager kennzeichnen  sich dadurch,     dass    die mathematischen Spitzen  der     Kegelstumpfwalzen    im gemeinsamen Mit  telpunkte der konzentrischen Laufkreise lie  gen.

   Durch diese Anordnung -wird eine reine  rollende Reibung     aewährleistet    und die     Flä-          ZD              ehenpressung    in den zulässigen Grenzen     ge-          en          balten.     



  Ein besonderer Vorteil des neuen Schieber  ventils liegt darin,     dass    einerseits die     Dich-          tung),sflächen   <B>p</B> durch ihre Lage gegen     Ter-          sehmutzung    geschützt sind, anderseits     flie     Sitze     a'        dureh    den Flüssigkeitsstrom fortge  setzt gereinigt werden. Die     Diehtungsflächen          hiinnen   <B>je</B> nach dem     Verwen,duil,?,3zweel-ze    in  verschiedenem     Diehtungsmaterial    ausgeführt  werden.

   Sollten sieh trotz der günstigen  Lage der     Dichtungsfhiellen        gera,de    im     Augen-          blieke    des     Sehliessens        Versehmutzungen    auf  dem Sitze befinden, so würden diese durch       den    harten Sitz in das     beis*piels-#veise    weiche       Diehtungsmaterial    des     Kegelg        ein,-,

  eclrüül#t          e"        el          und        so        eine        unbeclinr4        g        e        Dichtung        erzielt        wer-          den.        -N#7enn    es der besondere Ausführungs  zweck. erfordert, können natürlich auch gleich       li#,#irte    Teile aufeinander arbeiten.  



  Das Schieberventil gemäss der Erfindung  eignet sieh auch gut als Absperrorgan     für          HeisscIampfleitungen,    da in ihm die,     Reibun-          0'(111    auf das Mindestmass herabgesetzt und in       inerklichein    Betrage überhaupt nur bei den       Anpressungsspindeln    n\ vorhanden sind.  .Aber auch bei diesen liegen die     Gewinde-          "än-e        -eschützt.    so     dass    deren     Verschmutzun(r          auso,    schlossen ist.

   Der     Achsialdruel-,    -wird       #,e     überdies von Kugel-     bezw.    Kegellagern     auf-          .genommen.        1.     



  Die     Abmessunoen    sind so     oewählt,        dass          t'        e#     bereits     naeh        Zurücklegiing    der<B>Hälfte</B> des zur  Verfügung stehenden Hubes der Druckspin  del die Ventilteller o an ihrer     Diehtungs-          fläche    a\ liegen, so     dass    die zweite Hälfte  dieses Hubes zum festen Anpressen zur     Ver-          füg.un-    sieht.

   Selbst wenn durch langen     Ge-          en     brauch allmählich eine gewisse Abnutzung  der bewegten Teile eingetreten sein sollte,<I>so</I>  würde doch darunter die     Diehtigkeit    nicht  leiden, da, in dem Falle ja,     nur    die Druck  spindel     ii'    ein wenig weiter aus den Ventil  tellern o     herausgesehraubt    zu werden brau  chen. Die Kurbeln     ii,    würden dann einen Win  kel     mit-einander    bilden, der im     aussersten     Falle um ein Geringes kleiner ist, als in     Fig.     <B>1</B> gezeichnet.

      Es sieht nichts im Wege, die     graAlinige          Be-v#,egun-    der     Spindelhülse    i auf die<B>A</B>     n-          M          presssehrauben    n' mit andern     technologrischen     Mitteln oder     auf    anderem     Iziiiem,-itisebpm          We#,e    zu     bewirli-,en.    ohne damit vom Wesen  <B>?n</B>  der Erfindung abzuweichen.  



  Die durch das     Sebieberventil    gemäss der  Erfindung erzielte absolute     Diehtigkeit    ist  nicht     nur    zurzeit mit Rücksicht     aufden    Koh  lenmangel von grösster Wichtigkeit,     solilern          a-Lieh    deswegen, weil die oft     mit    verheerenden  Folgen verbundenen     Wassersehläge    dadurch  vermieden werden können.

Claims (1)

  1. PATENTA-NSPRUCH: Absperrsehieberventil, bei dem zwei ein ander gegenüberliegenle Diehtplatten durch die Sehieberspindel vor ihre Abdichtun.-s- flächen, ohne diese zu berühren.
    -,efübrt und durch ein Schraubencetriebe auseinander(Te- presst bezw. gegeneinander gezogen werden, dadurch gekennzeiehnet, dass das Sehraubc-n- getriebe aus zwei Spindeln (V) gleichen Drehsinnes besteht.
    UNTERANSPRüCHE <B>-</B> <B>1.</B> Absperrschieberventil nach Patentan spruch, dadurch gi,1,--enn7eielinet, dass die beiden Spindeln (ii!) durch einen Sühran- benbolzen (q) miteinander vereinigt und flurch ein Druelda-,er -e-eneinander ab-e- stützt sind. 2.
    Absperrschieberventil nach Patentan spruch, bei dem das Gleiten der aufeinan- dergepressten Dielitfläehen <B>je</B> eines Ventil sitzes bei der Üffnungsbewegung tileg Schieberventils in Richtung der Sehieber- spindel verhindert ist, Aadurell gekenn zeichnet, dass die Diehtfläehen <B>(p)</B> im Ventilteller derart vertieft liegen, dass dür sie umgebende Rand die. andere Dicht <I>fläche</I> (a.1.)
    in der Sehliesslage umgreift. <B>3.</B> Absperrschieberventil nach Patentan spruch mit Entlaqtungseinrichtung, <B>da-</B> durch gekennzeichnet, dass in' jeder der beiden Didlitplatten <B>(0)</B> Entlastungsven tile vorgesehen sind, deren Teller (u) Bah- rungen (v) abdecken oder freigeben, die durch.
    den für das Spiel der Druekspindel (n') ini Muttergewinde jeder der Dicht platten (o) vorgeselienen Ilohlraum mit in chis Gehäuseinnere mündenden Bohrungen (iv) in Verbindung stehen.
    <B>I.</B> Absperrschieber nach Patentansprucli, dadurch gekennzeichnet, dass das Mutter- gewin-de für jede Druckspindel (ii') in einer gegen den Ventilteller (o) undreli- n bar, aber versehieblich angeordneten Buehse (if,") vorgesehen ist, deren den Ge- en winderaum der Spindel (n') abschliessende Kappe (ii,')
    zugleich als Entlastungsven- filkegel ausgebildet ist, derart, dass die beim Schliessen des Schiebers sich heraus schraubenden Spindeln (ii, n) zunächst die Buelisen samb den aufgesehraub- ten Kappen (,it") aehsial verschieben bis zum Auftreffen auf die -Sitze (v') des Entlasiungsvenfils (also bis zu deren Schliessung),
    um darnach aLieh die unrun- den ITauptventilteller (o) in reiner Ach- sialverschiebung bis zum Auftreffen und Aufpressen auf die Hauptsitze (a') mit zunehmen.
    <B>5.</B> Absperrsehieber nach Patentanspruch, Ja- durch geli-.ennzeichnet, dass die das Mutter- olewinde tragende Buchse samt- ihrer Kappe (ii') als zylindrischer Körper aus gebildet und verschieblich in eine zylin- ,drisblie Bohrung des Hauptventiltellers (o) eingesetzt ist, in der sie durch als Rundkeile wirkende Bolzen von in den Venülteller (o)
    eingeschraubten Schrau ben<B>(y)</B> an einer Drehung verhindert ist. <B>6.</B> Absperrschieber nach Pgtentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Spaltes (z) des Entlastungsventils er- lieblich grösser bemessen ist, als die Quer schnitte der beiderseits sich anschliessen den Bohrungen (x) und (,tv'), <B><I>zu</I></B> dem Zweck-e, durch Herabsetzung der Ge schwindigkeit der Druckflüssigkeit die aufeinander geschliffenen DichtfläcIlen ,des Entlastungsventils zu schonen.
    <B>-7.</B> Absperrschieber nach Patentanspruch, da durch. gekennzeichnet, dass die beiden Spindelhälften (W, n'). gegeneinander durch ein oder mehrere konzüntrische Ke- gelstumpfwalzenlager ab.gestützt sind, bei dem die mathematischen Spitzen der Ke gelstümpfe<I>(e, e')</I> im Mittelpunkte des oder der konzentrischen Laufkreise liegen, zu dem Zwecke, eine reine rollende Rei' bung zu gewährleisten und die Flächen pressung in den zulässigen Grenzen zu halten.
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