CH95474A - Geruchverschluss (sog. Siphon), insbesondere für Wassersteine und Wandbrunnen. - Google Patents
Geruchverschluss (sog. Siphon), insbesondere für Wassersteine und Wandbrunnen.Info
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Description
Geruchverschluss (sog. Siphon), insbesondere für Wassersteine und Wandbrunnen. Der den Gegenstand der vorliegenden Er findung bildende Geruchverschluss (sog. Si phon) besitzt ein Gefäss mit einem an eine Ablaufleitung anzuschliessenden Oberteil und einem von letzterem abnehmbaren Unterteil, der einen Wassersack und Schlammsammler bildet. Der Oberteil ist mit einem Überlauf versehen und der Länge nach von einem in den Unterteil hineinragenden Einlaufrohr für abzuführendes Schmutzwasser versehen; der Unterteil wird mittelst eines Exzenters gegen den Oberteil angepresst.
Die beigegebene Zeichnung stellt ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar.
Fig. 1 ist ein Meridianschnitt und Fig: 2 eine Seitenansicht.
Im Oberteil<I>a</I> eines Gefässes a, <I>f</I> ist das an die Ablaufleitung, zum Beispiel eines Wassersteines oder Wandbrunnens, anschliess- ba.re, denselben der Länge nach durch setzende Einlaufrohr b befestigt, das eine Strecke weit in den Unterteil f des Gefässes hineinragt. Dieser Unterteil bildet einen Wassersack und zugleich Schlammsammler. Beide Teile, sowie auch das Rohr b, bestehen vorteilhafterweise aus galvanisiertem Blech. Zwischen beiden Teilen ist ein Dichtungs ring d, z. B. aus Gummi, eingefügt. Seit lich am Oberteil ist ein Überlaufrohr c an gebracht.
Ferner greifen in Warzen g am Oberteil a die hakenförmig einwärts ge bogenen obern Enden der Schenkel h eines Bügels ein; die untern Enden der Bügel schenkel sind ebenfalls hakenförmig ein wärts gebogen und greifen in eine Kugel k ausserhalb des Zentrums dieser letzteren ein. Die durch diese untern Enden der Bügel schenkel gelegt gedachte Axe bildet die Dreh- axe der Kugel k, während die durch die obern Enden der Bügelschenkel gelegt ge dachte Axe die Schwingase des Bügels bildet. Die Kugel ist mit einem Handgriff m versehen und greift in eine Vertiefung i am Boden des Gefässunterteils f ein.
Ist der beschriebene Siphon einmal in Betrieb genommen, so erfüllt das durch das Einlaufrohr b eingetretene Schmutzwasser das Gefäss a, f bis an die untere Kante des Überlaufrohres c, so dass keinesfalls Luft aus dem Kanal, an welchen das Überlaufrohr angeschlossen wird, durch die im Gefäss be findliche Wassersäule hindurch in das Rohr b gelangen kann; dagegen bildet diese Wasser säule kein Hindernis für das Abfliessen neu hinzutretenden Schmutzwassers nach dem Überlauf c.
Schlamm und feste Bestandteile, die sich im Schmutzwasser befinden, sam meln sich am Boden des Gefässunterteils f, Durch Zurückklappen des Handgriffes m wird die Kugel 7e um die durch die untern Enden der Bügelschenkel h gehende Exzen- teraxe gedreht; hierbei tritt das bisher in die Vertiefung i ragende Kugelsegment aus dieser Vertiefung heraus, so dass der Bügel zur Seite geschwenkt werden kann, wie in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien ange deutet ist. Nach dem Ausschwenken des Bü gels kann der Gefässunterteil f behufs Rei nigung abgenommen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Geruchverschluss (sog. Siphon), insbeson dere für Wassersteine und Wandbrunnen, gekennzeichnet durch ein Gefäss mit einem an eine Ablaufleitung anzuschliessenden, mit Überlauf versehenen Oberteil und einem von letzterem abnehmbaren, einen Wassersack und Schlammwasser bildenden Unterteil; in welch letzteren ein am Oberteil befestigtes und diesen der Länge nach durchsetzendes Einlaufrohr hineinragt, und welcher durch ein Exzenter gegen den Oberteil angepresst wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Geruchverschluss gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Exzen ter an einem Bügel gelagert ist, der am Oberteil des Gefässes schwingbar gehalten ist und den Gefässunterteil umfasst.2. Geruchverschluss gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass als Exzenter eine Kugel vor gesehen ist. 3. Geruchverschluss gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Oberteil und dem Unterteil des Gefässes ein Dichtungsring eingelegt ist. 4. Geruchverschluss gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gefäss aus galvanisiertem Blech besteht.
Applications Claiming Priority (2)
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| CH95474X | 1921-04-16 | ||
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| CH95474A true CH95474A (de) | 1922-07-17 |
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| CH95474D CH95474A (de) | 1921-04-16 | 1921-04-30 | Geruchverschluss (sog. Siphon), insbesondere für Wassersteine und Wandbrunnen. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH95474A (de) |
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1921
- 1921-04-30 CH CH95474D patent/CH95474A/de unknown
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