Zählwerk. Die Erfindung bezieht sich- auf ein Zähl werk, zum Beispiel für Verbrauchsmesser, insbesondere für Elektrizität, Gas, Wasser und ähnliche Verkaufsmittel. Das Zählwerk ist derjenigen Art, welche gestattet, die ab gegebene Menge des Verkaufsmittels auf ge- t.rennteii Zahlenreihen zu registrieren, und bei welcher (lie weeliselweise Inbciriebsetzung der Zahlenreihen dur(-li @t-enereorrie,litnng(:n er folgt.
Als Aiisl'iilirungsl)eispiel der Erfindung ist in der Zeichnung ein I)rei@acbfarif-Zü.hl- werk für<B>Ei</B> lektrizitätsziililer dargestellt, des sen Zahlenreihen durch elektromagnetische Relais in Betrieb gesetzt werden. Diese kön nen durch mechanische Vorrichtungen ersetzt werden.
In der schematischen Figur sind die Über setzungsverhältnisse der Zwischenräder, wel che angebracht sind, um jeweils die richtige Drehrichtung und die richtige Drehgeschwin digkeit der Zahlenreihen zu erhalten, nur un gefähr angenommen. Es bedeuten I, 1I, III die drei Zahlenreihen des Ziihlwerkes, wel che von einem Zahnrad a aus angetrieben werden.
Die Relais, welche die Zahlenreihen
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abwechselnd <SEP> in <SEP> Betrieb <SEP> setzen <SEP> sollen, <SEP> sind <SEP> mit
<tb> 1- <SEP> und <SEP> 2 <SEP> bezeichnet.
<tb> <I>3</I> <SEP> <B>1</B> <SEP> <I>'</I> <SEP> 4 <SEP> und <SEP> <B>)</B> <SEP> sind <SEP> Zahnrtl-der, <SEP> welche <SEP> auf
<tb> den <SEP> Achsen <SEP> der <SEP> die <SEP> Zahlenreihen <SEP> I, <SEP> 11, <SEP> 111
<tb> darstellenden <SEP> Zahlenrollen <SEP> sitzen. <SEP> 6 <SEP> ist <SEP> ein
<tb> Zahnrad, <SEP> (las <SEP> auf <SEP> einer <SEP> in <SEP> ihrer <SEP> Lage <SEP> nnver ündcrbaren <SEP> Zwise-beinvelb> <SEP> 7 <SEP> sitzt, <SEP> welche
<tb> aehse <SEP> elnreli <SEP> ein <SEP> Getriebe <SEP> 8 <SEP> mit, <SEP> einer <SEP> Schwenk >
<tb> ac@lise <SEP> !) <SEP> in <SEP> @ <SEP> erbin(lung <SEP> ste)ii-.
<SEP> Die <SEP> Schwenh achse <SEP> !l <SEP> wird <SEP> von <SEP> dein <SEP> Relais <SEP> 1 <SEP> gesteuert
<tb> <B>r</B>
<tb> und <SEP> h < igt <SEP> ein <SEP> Zahnrad <SEP> <B>10.</B> <SEP> Das
<tb> a
<tb> sitzt <SEP> auf <SEP> einer <SEP> vom <SEP> Relais <SEP> 2 <SEP> gesteuerten
<tb> Scliwcnl>ae@hse <SEP> 11. <SEP> und <SEP> diese <SEP> trägt <SEP> ein <SEP> Zahn rad <SEP> 1?.
<tb> @\'enn <SEP> kein <SEP> Relais <SEP> erregt <SEP> ist, <SEP> ist <SEP> die <SEP> Zah lenreibe <SEP> I <SEP> im <SEP> Betrieb, <SEP> indem <SEP> dann <SEP> der <SEP> An trieb <SEP> von <SEP> a <SEP> über <SEP> 12, <SEP> 6, <SEP> 8 <SEP> und <SEP> 10 <SEP> auf <SEP> das <SEP> An triebsrad <SEP> 3 <SEP> der <SEP> Zahlenreihe <SEP> I <SEP> erfolgt.
<SEP> Wird
<tb> das <SEP> Relais <SEP> 1 <SEP> erregt, <SEP> so <SEP> schaltet <SEP> dieses, <SEP> indem
<tb> es <SEP> das <SEP> Zahnrad <SEP> 10 <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Zahnrad <SEP> 3 <SEP> heraus hebt <SEP> und <SEP> mit <SEP> dein <SEP> Zahnrad <SEP> 4 <SEP> in <SEP> Eingriff
<tb> bringt, <SEP> auf <SEP> die <SEP> Zahlenreihe <SEP> II <SEP> um, <SEP> so <SEP> dass
<tb> diese <SEP> registriert.
<SEP> Wird <SEP> dagegen <SEP> das <SEP> Relais <SEP> 2
<tb> erregt, <SEP> so <SEP> liebt <SEP> dieses <SEP> das <SEP> Zahnrad <SEP> 12 <SEP> aus
<tb> demjenigen <SEP> 6 <SEP> heraus <SEP> und <SEP> bringt <SEP> es <SEP> mit <SEP> dem
<tb> Zahnrad <SEP> 5 <SEP> (]ei- <SEP> Zahlenreihe <SEP> III <SEP> in <SEP> Eingriff, das heisst es schaltet die Zahlenreihe IIL ein uilrl gleichzeitig die Zahlenreihen I und<B>TI</B> aus. Die Zablenreilien I und II stehen also still, bleich gültig, ob das Relais 1 erregt ist oder nieht.
In allen Fällen registriert jeweils nur eine Zalilerii@eilie, und der Verbrauch kann oli.iie weiteres abgelesen werden, ohne dass er erst durch heclienoperationen ermittelt wer den müsste, wie dies bei älteren Konstruktio- nen der Fall ist. Das Zählwerk gemäss der Erfindung ist von konstruht ixen Schwierigkeiten, wie sie ähnlichen Zählwerken anhaften, frei.
Jedes der neiden Relais hat nur eine Funktion aus- zuüben, n < nilicli ein Antriebsrad von einem Rad auf ein äiideres umzuschalten. Weiter hin bietet die Anordnun- den Vorteil, dass
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die <SEP> Zahl <SEP> der <SEP> Zahlenreihen <SEP> ohne <SEP> wehere: <SEP> vei,_
<tb> mehrt <SEP> werden <SEP> harn, <SEP> \wobei <SEP> Glas <SEP> Z < ililwerlc
<tb> dann <SEP> jeweils <SEP> ein <SEP> Relais <SEP> weniger <SEP> als <SEP> Zahlen reihen <SEP> aufweist.