CH86451A - Kolben für Motoren mit hin- und hergehender Kolbenbewegung, besonders für Verbrennungsmotoren. - Google Patents

Kolben für Motoren mit hin- und hergehender Kolbenbewegung, besonders für Verbrennungsmotoren.

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CH86451A
CH86451A CH86451DA CH86451A CH 86451 A CH86451 A CH 86451A CH 86451D A CH86451D A CH 86451DA CH 86451 A CH86451 A CH 86451A
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Schou Gustav Bernhard
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Schou Gustav Bernhard
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  Kolben für Motoren mit hin- und hergehender Kolbenbewegung,     besonders    für  Verbrennungsmotoren.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Kolben für Motoren mit hin- und her  gehender Kolbenbewegung, besonders für Ver  brennungsmotoren.  



  Gemäss der Erfindung besitzt der Kolben  einen Kolbenmantel aus nicht metallischem  Material, eine Deckplatte aus Metall am inne  ren Kolbenende zum Schutze des Kolbenman  tels gegen Hitze und in den Kolbenmantel  eingesetzte Lagerhülsen für einen Kolben  zapfen.  



  Die Zeichnung betrifft beispielsweise Aus  führungsformen des Erfindungsgegenstandes.       Fig.    1 ist ein Schnitt einer ersten Aus  führungsform ;       Fig.    2 ist ein Schnitt nach Linie 2-2,  in     Fig.    1, in Richtung gegen den Kolben  boden gesehen;       Fig.    3 ist ein Schnitt einer weiteren Aus  führungsform des Erfindungsgegenstandes;       Fig.    4 ist ein Schnitt derselben nach der  Linie 4-4 in     Fig.    3 ;       Fig.    5 zeigt einen Teilschnitt einer wei  teren Ausführungsform.

      Gemäss     Fig.    1 und 2 besitzt der Kolben  mantel 10, der aus nicht metallischem Mate  rial, zum Beispiel Holz besteht, eine     zylin-          drische        Umfangsflüche    11 und ein zentrales  Loch 12 mit zwei einander gegenüberliegen  den, ebenen, parallelen Flächen 13. Lager  hülsen 14 für den Kolbenzapfen sind in Lö  cher in der Mitte der ebenen Flächen einan  der gegenüber     eingepasst.    Sie können zum  Beispiel aus Bronze, Messing bestehen.  



  Der Kolben ist am innern Ende mit einem  als Deckplatte ausgebildeten Kolbenboden  aus Metall versehen, der den Druck des  Treibmediums aufnimmt. Ein Ring 17 des  Kolbenbodens trägt einen Dichtungsring 21  und ist auf den Kolbenmantel 10 aufgepasst.  Ein Paar einander diametral gegenüber an  geordneter paralleler Laschen 19 ragen in  den Kolbenhohlraum und sind in Aussparun  gen bei den ebenen Flächen des Kolbenman  tels     eingepasst.    20 sind Versteifungsrippen  des Kolbenbodens 15. Der Kolbenboden kann  gegossen oder geschmiedet sein.

   Der äussere  Rand jeder Hülse 14 ist mit einem Paar      diametraler     Einschnitte    23 versehen, während  der innere Rand ein     Aussengewinde    24 trägt,  mittelst welchem die Lagerhülsen in     Boh-          runen    der Laschen 19 eingeschraubt sind.  Die Einschnitte 23 beider Hülsen 14 liegen  in derselben Ebene wie die Ringnut 25 des  Kolbens, die einen gespaltenen Dichtungs  ring 26 aufnimmt. Dieser Ring hindert die  Hülsen 14 am Drehen und am Lösen.  



  Die Deckplatte 15 schützt das obere Ende  des     Kolbenmantels    10 und die Laschen 19       verstärken    die Verbindung des Kolbens mit  den Kolbenzapfen. Infolge der Versteifungs  rippen 20 kann die Platte 15 etwas dünner  gehalten werden und findet eine rasche     \V        är-          rneausstrahlung    nach dem Innenraume des       Kolbenkörpers    statt, so dass eine gefährliche  Erhitzung des Kolbens bei Verbrennungsma  schinen vermieden wird. Durch die Lager  hülsen 14 wird die Deckplatte 15 am     Kol-          benkörper        festgehaltetl.     



  Bei der in     Fig.    3 und 4 gezeigten     Aus-          führungsform    besitzen die in die Bohrungen  22 in     verstärkten    Teilen des Kolbenmantels       eingesetzten    Lagerhülsen     14@    je eine Flan  sche     23t    am     innern    Ende, welche Flanschen  in Vertiefungen 27 in der Kolbenwand ein  greifen und so Verschiebungen der Lager  hülsen nach aussen verhindern. Die Deckplatte       15 t    wird     mittelst    Bolzen 181 mit versenkten       Kül-#fell    im     Kulbenmantel    befestigt.  



  Bei der in     Fig.    5 gezeigten Ausführungs  ford hat der Kolbenmantel     10v    einen Kol  benboden     201.    Die Deckplatte     15''    ist daher  hier leichter als bei den     Ausführungsformeu     nach     Fig.    1-4 und besitzt einen Ring, wel  cher am Rande mit Vorsprüngen 28 versehen  ist. Diese werden in den Kolbenmantel     10a     eingetrieben und dienen zur Festhaltung der       Deekplatte    am Kolben.

   Eine Isolierplatte 29,  zum Beispiel aus Asbest oder einem andern,       Wärme    nicht leitenden Material ist zwischen  die Deckplatte     1511    und den Boden     201'    ein  gesetzt, so dass eine V     erkohlung    des Kolben  mantels verhindert wird.  



  Durch Versuche ist es bestätigt worden,  dass     Kolbenli#?>rper    aus Holz genügend stark    sind und der Schutz durch eine Deckplatte  genügt. Doch kann es zuweilen     zweckmüssig     sein, den Kolben zu imprägnieren, so dass  derselbe unverbrennbar ist. Die Gefahr des       Einfrierens    des beschriebenen Kolbens, zum  Beispiel bei in kalten Regionen leer laufen  den Flugmotoren ist geringer als bei Metall  kolben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kolben für Motoren mit hin- und herge hender Kolbenbewegung, besonders für Ver brennungsmotoren, gekennzeichnet durch einen Kolbenmantel aus nicht metallischem Mate rial, eine Deckplatte aus Metall am innern Kolbenende zum Schutze des Kolbenmantels gegen Hitze und durch in den Kolbenmantel eingesetzte Lagerhülsen für einen Kolben zapfen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kolben nach Patentanspruch. dadurch ge kennzeichnet, dass die Deckplatte parallele, in die Kolbenhöhlung hineinragende La schen und in letzteren Löcher besitzen, in -elche die in den Kolbenmantel einge setzten Lagerhülsen für den Kolbenzapfen greifen und ein Lösen der Deckplatte ver hindern. 2.
    Kolben nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerhülsen an den Laschen befestigt sind. 3. Kolben nach Patentanspruch und rnter- ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die Lagerhülsen in die Laschen eingeschraubt sind. 4. Kolben nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Teile des Kolben mantels, die die Löcher für die Lager hülsen der Kolbenzapfen enthalten, dicker als die übrigen Teile sind. 5. Kolben nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Deckplatte mit Mit teln zur Verhinderung einer zu starken Erhitzung der Deckplatte versehen ist. 6.
    Kolben nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Deckplatte mit einem den Kolbenmantel umgreifenden Ringe ver sehen ist, in den Kolbenhohlraum reichende Organe zur Ausstrahlung der Hitze trägt und mit Alittefn zu ihrer Befestigung am Kolben versehen ist.
CH86451D 1918-05-31 1919-06-02 Kolben für Motoren mit hin- und hergehender Kolbenbewegung, besonders für Verbrennungsmotoren. CH86451A (de)

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