CH86256A - Kraftanlage, bei der brennbares Gas, teils in Gasmaschinen, teils in einem Dampferzeuger verbraucht wird. - Google Patents

Kraftanlage, bei der brennbares Gas, teils in Gasmaschinen, teils in einem Dampferzeuger verbraucht wird.

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CH86256A
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Vaporackumulator Aktiebolaget
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Vaporackumulator Ab
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  Kraftanlage, bei der brennbares Gas, teils in Gasmaschinen, teils in einem  Dampferzeuger verbraucht wird.    Bei Kraftanlagen, in denen brennbares  Gas,     beispielweise        Hochofengas.,    zur Erzeu  gung von Kraft verbraucht wird, verursacht  die wirtschaftliche Ausnutzung des Brenn  stoffes erhebliche Schwierigkeiten, da in der       Regel    sowohl die Gaszufuhr, als auch der  Kraftverbrauch sehr stark schwanken : diese  Schwankungen treten nicht gleichzeitig auf,  sondern sind voneinander unabhängig.  



  Die Belastungsschwankungen beeinflussen  äusserst unwirtschaftlich den Wirkungsgrad  der in solchen Anlagen zur Deckung der Be  lastungsspitzen verwendeten Gasmaschinen und  machen oft den Vorteil der     "spezifisch    niedri  gen     Gasverbrauchsziffer    derartiger Maschinen  bedeutungslos, da die Maschinen, um die  Belastungsspitzen decken zu können, im       Durchschnitt    nur sehr schwach belastet wer  den können und der Gasverbrauch einer Gas  maschine pro Leistungseinheit bei niedrigen  Belastungen sehr hoch ist.  



  Aus diesem Grunde ist man immer mehr  dazu übergegangen, einen Ausgleich zu schaf  fen, beispielsweise durch Anordnung von         Schwungradumformern    oder dergleichen. Sol  che Mittel sind aber sehr teuer und umständ  lich, auch erfordern sie gewöhnlich eine Um  formung des in der Zentrale meistenteils  zur Verfügung stehenden Wechselstromes in  Gleichstrom, was wiederum mit Verlusten  verknüpft ist.  



  Man ist ferner dazu übergegangen, einen  gemischten Betrieb einzuführen, wobei die  Grundbelastung von Gasmaschinen, die Spitzen  deckung dagegen von Dampfturbinen über  nommen wird, die von Dampfkesseln gespeist  werden, denen ein Teil des Gases zugeführt  wird.  



  Um einen besseren Ausgleich zwischen  Gaszufuhr und Kraftverbrauch zu erzielen,  hat man dann mit Vorliebe     Grosswasserraum-          kessel    benutzt, deren Wasserinhalt aber nur  bis zu einem gewissen Grade den Ausgleich  ermöglicht.  



  Bei der Anwendung solcher Kessel bleibt  der grösste Teil der Belastungsschwankungen  immer noch unausgeglichen und ein Aus  gleich der Schwankungen in der Gaszufuhr      verwirklicht sich nur in sehr- geringem     Masse.     Ein Ausgleich dieser letztgenannten Schwan  kungen     mittelst    Gasbehälter kann beispiels  weise bei     Hochofengasen    mit     Rücksicht.    auf       den        niedrigen    Wärmeinhalt derselben prak  tisch kaum     au,geführt    werden.  



  Zwecks vorliegender Erfindung ist diesen       Übelständen    abzuhelfen. Bei einer Anlage       gemäss    der     l-"rfirid(ing    können Gasbehälter  vermieden oder     klein    gehalten werden, wo  durch eine     Verbilligung    der Anlage erzielt  ist, und. der Belastungsausgleich     kann    ohne       we#entliche        Beeinträchtigung    des     Wirkungs-          grades    der einzelnen Kraftmaschinen durch  geführt werden.  



  Die     ErfindunZ    besteht darin, dass die Kraft  anlage, bei der brennbares Gas teils in Gas  maschinen, teils in einem Dampferzeuger     ver-          bratieht    wird. zwischen Dampferzeuger und       Dampfverbraueher    einen isolierteren, ausser  halb des     Dampferzeugers    für sieh bestehen  den Wärmespeicher enthält, mit einer unter  Druck     stehenden    Flüssigkeit von diesem       Drucke    entsprechender Temperatur, wobei der       Flüsigkeitsraurn    des Speichers mit dem  Dampfraume des Dampferzeugers mittelst einer       Leitung    verbunden ist.  



  Da der Speicher ganz von dem Dampf  erzeuger getrennt aufgestellt ist, kann der  selbe erheblich grösser     gewählt        werdet),    als  der     Wasserraum    von     Grosswasserraumkesseln,     wobei der     Behälter    seht gut isoliert werden       kann,    zum Zwecke, die Wärmeverluste erheb  lich herabzusetzen. Anderseits kann ein viel       grösserer        Druckabfall    als zur Zeit im     Dampf-          kesselbetriebe    üblich, im Speicher zugelassen       werden,    ohne den Wirkungsgrad der -Dampf  turbine wesentlich herabzusetzen.

   Ein wei  terer Vorteil     der    Anlage ist, dass als Dampf  erzeuger die     eilieblich    billigeren Wasserrohr  kessel anstatt     t_=rosswasserraumkessel    verwen  det     iverden        können,    in denen der Druck prak  tisch fast beliebig hoch gesteigert werden  kann. Anderseits     kann    der Speicher für  einen geringeren Druck als der Kessel gebaut       werden,    wodurch er wieder billiger wird.  



  Die     Wirkungsweise    des     Speichers    ist klar:       Übersteigt    die dem Dampferzeuger zugeführte         Grasmenge    die jeweilig gebrauchte Dampf  kraft, so wird der Druck im Speicher steigen,  im umgekehrten Falle     sinken.    "-Man     wird    den  Betrieb     zweckmässig.    so einrichten, dass die  Gasmaschinen die Grundbelastung hergeben,  während zum Beispiel eine Dampfturbine die  Spitzendeckung übernimmt.  



  Kraftanlagen gemäss der Erfindung sind       auf    der Zeichnung in drei verschiedenen Aus  führungsbeispielen schematisch     vera:r"clr@ru-          licht.     



  In     Fig.    1 bezeichnet     cz.        einen    Hochofen, von  dem ein Teil des     rases    nach     erf@@lgter    Reini  gung durch die Leitung     li    nach den Gas  maschinen geleitet wird, die     Dynamos,    Ge  bläse oder dergleichen treiben. Ein     anderer     Teil des Gases wird durch die Zweigleitung     c1     nach dem Dampferzeuger e, einem Dampf  kessel, beziehungsweise einer     Kesselbatterie     geleitet, wo das Gas verbrannt wird.

   Der in  e erzeugte Dampf wird dann durch die Lei  tung<I>f</I> dem Speicher g zugeführt, wo er unter  dessen     Wasserspiegel    einmündet. Vom Spei  cher führt eine     Leitung        1i    nach einer Tur  bine     i,    eventuell auch eine weitere nach     einem     andern     Dampfverbraucher        k.     



  Der     Drricli:    im Kessel     kann        gleieli    sein  dein Drucke im Speicher; in     diesem    Falle  ist in der Leitung f kein Ventil erforder  lich, wie gezeichnet, da die jeweilig erzeugte       Dampfmenge    von     selbst    in den Speicher  strömt. Der     1,seS-,eldruck    kann aber auch  höher als der Speicherdruck gewählt werden,  etwa um dem Dampfkessel,     beziehungsweise     der Kesselbatterie noch Dampf für , andere  Zwecke     unterkonstantem    Drucke entnehmen  zu     können.    In diesem Falle ist zwischen  Dampfkessel und Speicher ein Regelorgan.

         zweckmässig    eine regelbare     Lavaldüse,    ein  gesetzt, die die Dampfabgabe an den Speicher  bestimmt und die auch     automatisch    regelbar  sein kann, beispielsweise abhängig von dem  jeweiligen Drucke im Speicher.  



  Wenn erforderlich, kann     ausserdem    Dampf  aus einem andern -Dampferzeuger durch Lei  tung 1 dem Speicher     f    zugeführt     . ,-erden.     



  Das Ventil m in der     Gasleitung    kann derart  selbsttätig wirken, dass es in. seiner     Wirkung         von der Stellung     des        Gasbehiilters,    dem     Gas-          drucl@e    in der Leitung oder dergleichen     ab-          hüugig    ist. Das     Ventil    kann     ferner    selbst  tätig sehliebend sein, wenn der Druck im  S     ich(        twert        erre        cht    hat.  



       pe        -i-   <B>y</B> seinen     Michs   <B>1</B>       Fig.    ? stellt eine Ausführungsform dar,  bei der in     einen)    Zweige<I>f</I>     i    der Leitung<I>f</I>  eine unmittelbar     vom        Dallipferzeuger    getrie  bene Dampfturbine     i'    angeordnet ist.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    3 sind  zwei Turbinen i'     und        i    auf derselben Welle  angeordnet. Von     i'fülirt    die     Abdampfleitung    f'       zuni    Speicher     ,g    und die Dampfleitung     h        Zlir     Turbine i.

   Die beiden Leitungen     f'=    und     h.,     oder die eine derselben,     kühnen        ,,wandernd#     au der     zugehörigen    Turbine     angeschlossen     sein, wie bei     i'-'    schematisch gezeigt ist, so  dass Dampf in bekannter Weise an     verschie-          denen    Stufen der Turbine i -     erttnoininen    oder  an verschiedenen Stufen der     Turbine    i zugeführt       werden    kann.

   Am einfachsten wird dies dadurch  erzielt,     dab    die     Leitungen        f''    und     h    nach ver  schiedenen Stufen der Turbinen sich verzwei  gen, wobei jede Abzweigung mit einem     Ab-          sperrorgan    versehen ist. Dieser ,.wandernde"         Anseldub    kann     natiirlich    auch bei einer     Anlage          geinüb    zig. 1 und 2     Verwendung    finden.  



  Die beiden     Turbinen        i         und    i können auch  auf     verschiedenen        Wellen    sitzen, oder auch       Stufeirgruppen    einer     einzigen    Turbine     dar-          stelle .  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kraftanlage. hei der brennbares Gas, teils in Gasinasehinen, teils in einem Dampferzeu- ger verbrauelit wird, dadurch gekennzeichnet, daL, behufs Ausgleichs der Schwankungen in der Gaszufuhr und der Belastung der Anlage zwischen Dampferzeuger und Dainpfverbrau- eher ein isolierter, auf,erhalb des Dampf erzeugers für sieh bestehender.
    eine Flüssig keit unter Druck und von dieseln Di#ueke ent- sprechenIer Temperatur enthaltender Wärme- speicher eingeschaltet ist, dessen Flüssig keitsraum finit dem Dampfraume des Dampf erzeugers mittelst einer Leitung; verbunden ist.
CH86256D 1915-06-14 1919-06-27 Kraftanlage, bei der brennbares Gas, teils in Gasmaschinen, teils in einem Dampferzeuger verbraucht wird. CH86256A (de)

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CH86256D CH86256A (de) 1915-06-14 1919-06-27 Kraftanlage, bei der brennbares Gas, teils in Gasmaschinen, teils in einem Dampferzeuger verbraucht wird.

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