CH720508A2 - Treppenmodul für eine Katzentreppe - Google Patents
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Abstract
Treppenmodul zum Aufbau einer Katzentreppe bestehend aus einem rohrförmigen Grundkörper (1) mit an einem ersten Ende (3) ausgebildeten Aufnahmeöffnung (4) mit einem Aufnahmedurchmesser, der im Wesentlichen gleich gross oder grösser ist als der Aussendurchmesser des anderen, zweiten Endes (5) des Grundkörpers (1) und die Aufnahmeöffnung (4) eine Querschnittsform aufweist, welcher der Aussenquerschnittsform des zweiten Endes (5) des Grundkörpers (1) entspricht, und weiter bestehend aus einer flächigen Stufe (20), welche den Grundkörper (1) umschliesst und eine im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse (2) des Grundkörpers (1) stehende Stufenfläche bildet, und bestehend weiter aus einem Fixiermittel zum lösbaren Fixieren der Stufe (20) am Grundkörper (1) Das Fixiermittel ist beispielsweise in Form eines über mindestens das erste Ende (3) des Grundkörpers (1) schiebbares und damit verriegelbares und axial an das Stufenelement (20) in Anschlag bringbares Verschlusselement. Mehrere derartige Treppenmodule lassen sich damit einfach zu einer Katzentreppe zusammenstecken und fixieren.
Description
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Treppenmodul zum Erstellen einer Katzentreppe sowie eine aus solchen Treppenmodulen aufgebaute Katzentreppe.
[0002] Als Katzentreppe wird eine Konstruktion verstanden, welche beispielsweise an der Aussenseite von Hausfassaden zur Verbindung eines Fensters oder Balkons mit dem Boden angebracht wird und es Katzen oder anderen kleinen Haustieren erlaubt, selbständig von dem das Gebäude umgebenden Boden das Fenster resp. Balkon zu erreichen resp. umgekehrt vom Fenster oder Balkon auf den das Gebäude umgebenden Boden zu gelangen. Selbstverständlich können derartige Katzentreppen auch im Innern von hohen Gebäuden angeordnet sein, beispielsweise in Treppenhausern oder hohen Räumen.
[0003] In der einfachsten Form werden hierfür schräg angeordnete Bretter vom Boden zum entsprechenden Einstiegsort angeordnet, welche entsprechend der Steigung entweder aus einem Material bestehen oder zumindest eine Oberfläche aufweisen, in welche die Katzen mit ihren Krallen eindringen können oder die mit darauf voneinander beabstandet angeordneten Leisten als Tritthilfen versehen sind.
[0004] Weiter sind auch aufwendigere Konstruktionen bekannt, welche häufig als Grundkonstruktion von einem auf die benötigte Länge (Höhe zwischen Boden und Fenster resp. Balkon) gefertigtem Rohr oder Stange ausgehen, die im Wesentlichen vertikal vom Boden abstehend eingesetzt wird, an welcher voneinander beabstandete, häufig horizontal angeordnete und zueinander versetzte Stufen oder Podeste angebracht werden. So ist beispielsweise in CH 704 614 eine derartige Konstruktion offengelegt, welche fertig aufgebaut eine Art Wendeltreppe bildet, die für Katzen gut zugänglich ist. Allerdings muss hier vor dem Aufbau der Katzentreppe die erforderliche Höhe genau bestimmt werden und das Rohr entsprechend angefertigt werden und der Aufbau durch das Anbringen einer grösseren Anzahl von Stufen ist sehr aufwändig und das fertige Produkt nur am dafür vorgesehen Ort einsetzbar, d.h. später nicht mehr oder nur mit hohem Anpassungsaufwand für einen anderen Verwendungsort wiederverwendbar.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung bestand darin, Bauelemente zum Aufbau einer in der Höhe flexiblen resp. praktisch beliebig einstellbaren und stabilen Katzentreppe bereitzustellen. Weiter soll auch verhindert werden, dass die aufgebaute Katzentreppe als Einstiegshilfe für Menschen missbraucht wird, um sich dadurch Zugang zum Fenster oder Balkon zu verschaffen. Weiter soll der Aufbau nicht nur von unten nach oben, sondern auch von oben nach unten möglich sein.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch Treppenmodul nach Anspruch 1 gelöst.
[0007] Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der abhängigen Ansprüche 2 bis 10.
[0008] Durch den rohrförmigen Grundkörper in erfindungsgemässer Ausbildung lassen sich mehrere dieser Grundkörper zu einer in der Höhe einfach einstellbaren Stange zusammenschieben resp. stapeln. Die Höhe lässt sich in Schritten, die der Höhe des Grundkörpers abzüglich der Abschnittlänge des zweiten Endes entspricht. Damit lassen sich die in der Praxis erforderlichen Bedingungen an die Gesamthöhe einer Katzentreppe einfach erfüllen. Durch die Abstimmung der Querschnittsformen der Aufnahmeöffnungen des ersten und zweiten Endes sowie der Abschnittslänge wird eine achsstabile Verbindung der einzelnen Grundkörper erzielt und es können auf einfache Weise Katzentreppen mit grossen Höhen aufgebaut werden. An jedem Grundkörper kann eine Stufe angebracht werden, welche im Wesentlichen rechtwinklig von der Längsachse des Grundkörpers nach Aussen absteht und als Treppentritt dient. Jede Stufe kann in einem praktisch beliebigen Winkel gegenüber der vorausgehenden resp. folgenden Stufe des vorausgehenden resp. nachfolgenden Grundkörpers angeordnet werden und damit praktisch eine Wendeltreppe bilden. Die Stufen können dabei in regelmässigen oder unregelmässigen Versatzwinkeln angeordnet werden. Die Stufen stützen sich dabei in vertikaler Richtung parallel zur Längsachse des Grundkörpers auf den jeweils an der Aussenwand der Grundkörper ausgebildeten Kragen ab, der ihre vertikale Position in Bezug auf den jeweiligen Grundkörper definiert. Mittels eines Fixiermittels wird nach der gewünschten winkelmässigen Ausrichtung der Stufe diese mit dem Grundkörper lösbar fixiert. Beispielsweise kann dies mittels einer in der Stufe eindrehbar geführten Klemmschraube erfolgen, welche beispielsweise direkt gegen die Aussenwand des jeweiligen Grundkörpers geführt ist oder in eine dort ausgebildete Aufnahmeöffnung eingreifen kann. Selbstverständlich kann das Muttergewinde für die Klemmschraube auch im Grundkörper ausgebildet sein und der Klemmschraubenkopf gegen die Mündung einer in der Stufe ausgebildeten Klemmschraubendurchführung in klemmenden Anschlag gebracht werden.
[0009] Wenn der Grundkörper vorteilhaft als Hohlkörper ausgebildet ist, können im Innern der fertig zusammengestellten Katzentreppe beispielsweise Leitungen oder Seile entlang der gesamten Höhe der Katzentreppe verdeckt geführt werden. Seile können beispielsweise für die Versteifung oder Sicherung der Verbindung der einzelnen Grundkörper eingesetzt werden. Der Einsatz von elektrischen Leitungen ermöglicht die Versorgung der Katzentreppe mit Strom oder Sensorleitungen. Wenn der Querschnitt des Grundkörpers vorteilhaft rund ausgeführt wird, lässt sich ein Grundkörper einfach und kostengünstig herstellen. Die Wandstärke des Grundkörpers kann im Bereich des zweiten Endes geringer gewählt werden im Vergleich zur Wandstärke im ersten Bereich, um damit ohne Stabilitätsverlust Gewicht und Material einzusparen. Die Stabilität kann durch Angleichen des inneren Querschnitts des ersten Endes an den Aussenquerschnitt des zweiten Endes verstärkt werden, indem ein vollflächiger oder mindestens teilflächiger Kontakt, beispielsweise über in der Innenwand angeformte und parallel zur Längsachse verlaufende Rippen, zwischen zwei ineinander gesteckte resp. geschobene Grundkörper realisiert wird.
[0010] Der genannte Kragen zur vertikalen Aufnahme der Stufe kann als mindestens teilumlaufend oder vollständig umlaufende an der Oberfläche des Grundkörpers ausgestaltete Rippe gebildet sein und eine im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Grundkörpers liegende Kragenfläche zur Aufnahme der Stufe aufweisen. Auf dieser Kragenfläche können beispielsweise kantige, radial angeordnete Rippen ausgebildet sein, die in passend ausgebildete Rippen der Stufe im Auflagebereich eingreifbar sind. Damit ist die Stufe verdrehsicher in der gewünschten Winkelposition auf dem Grundkörper aufgeschoben und über den Kragen gehalten.
[0011] Vorteilhaft ist die Stufe mindestens zweiteilig aus einem ersten und einem zweiten Stufenelement, welches im Bereich der Durchgansöffnung für das Grundelement hälftig geteilt ist. Die Verbindung erfolgt vorteilhaft über eine horizontal in Relation zur Längsachse des Grundkörpers überlappende Feder-Nut-Verbindung, die im zusammengesetzten Zustand der beiden Stufenelemente sowohl eine horizontale wie auch eine vertikale Verschiebung in der Montagerichtung parallel zur Längsachse des Grundkörpers verhindert und damit eine stabile Auftrittsfläche bereitstellt. Vorteilhaft kann eines der beiden Stufenelement halbringförmig ausgebildet sein, um eine klassische Rundtreppe zu bilden. Selbstverständlich können aber auch beide Stufenelemente als nach Aussen abragende Treppenflächen ausgebildet sein, sowohl in symmetrischer Form als auch in asymmetrischer Form zur Bildung eines Zwischenpodestes.
[0012] Vorteilhaft weist die obenliegende Auftrittsfläche der Stufe eine rutschfeste oder zumindest rutschhemmende Oberfläche auf. Dies kann beispielsweise durch Aufbringen einer speziellen Schicht oder alternativ durch die Ausbildung einer entsprechenden Oberflächenstruktur erfolgen.
[0013] Vorteilhaft wird im ersten Stufenelement resp. in jedem Stufenelement mit ausgebildeter Auftrittsfläche eine quer zur radialen Längsachse der Auftrittsfläche verlaufende Nut ausgebildet, welche als Sollbruchstelle dient. Die Nut wird vorzugsweise derart dimensioniert, dass sie bei einer Auftrittskraft ab 20 - 30 kg bricht. Damit wird verhindert, dass die aufgebaute und montiert Katzentreppe als Leiter für Menschen zweckentfremdet verwendet wird. Damit wird verhindert, dass über eine derartige Katzentreppe ein einfacher Zugang zu einem höher gelegenen Balkon oder Fenster ermöglicht wird, mithin ein Einbruchsschutz realisiert wird.
[0014] Vorzugsweise ist zur Fixierung der Stufe am Grundkörper ein über die Aussenwand des Grundkörpers aufschiebbares und axial verdrehbares Verschlusselement ausgebildet, welches von oben an die Stufe in Anschlag bringbar ausgebildet ist und damit die Stufe zwischen dem Kragen und dem Verschlusselement in Längsrichtung des Grundkörpers einschliesst resp. einklemmt. Vorteilhaft ist das Verschlusselement und die Aussenwand des Grundkörpers an dieser Stelle als Drehverschluss im Sinne eines Bayonettverschlusses ausgebildet, indem durch das Verdrehen des Verschlusselementes gegenüber dem Grundkörper auf der Innenseite des Verschlusselementes angeordnete Rippen in entsprechend angeordnete Aufnahmenuten des Grundkörpers eingedreht werden und eine klemmende Verbindung realisieren.
[0015] Vorzugsweise sind derartige Aufnahmenuten sowohl im Mittelbereich des Grundkörpers, wo weiter ein Auflagekragen zur Auflage der Mündung der Aufnahmeöffnung eines weiteren Grundkörpers ausgebildet ist, wie auch am ersten Ende des Grundkörpers ausgebildet und das Verschlusselement in doppelter Höhe dieser Bereiche ausgebildet, um gleichzeitig sowohl einen ersten wie einen zweiten, auf den ersten aufgeschobenen Grundkörper mit einer Drehbewegung zu fixieren.
[0016] Um ein Verdrehen der einzelnen Grundkörper gegeneinander zu verhindern, können vorteilhaft Finger und Nuten an beiden Enden der Grundkörper ausgebildet sein, welche beim verbinden zwei Grundkörpern miteinander einander eingreifen und ein gegenseitiges Verdrehen der Grundkörper um ihre Längsachse verhindern.
[0017] Weiter wird erfindungsgemäss eine Katzentreppe nach Anspruch 11 oder 12, gebildet aus den Treppenmodule entsprechend der Ansprüche 1 bis 10 beansprucht.
[0018] Wenn das Verschlusselement jeweils zwei ineinander geschobene Grundkörper und damit auch gleichzeitig die jeweilige Stufe fixiert, wird eine formstabile, in der Höhe praktisch beliebig aufbaubare aber auch wieder einfach zu demontierende Katzentreppe bereitgestellt.
[0019] Vorteilhaft kann der obere Endabschluss durch einen Abschlusskörper gebildet werden, dessen erstes Ende entsprechend dem ersten Endbereich eines erfindungsgemässen Grundkörpers ausgebildet ist und dessen anderes Ende als abgerundete oder spitze Kappe ausgebildet ist. Damit wird bei durchgehend offenen Profilen der gebildete Hohlraum nach oben geschlossen resp. abgedeckt und damit das Eindringen von Feuchtigkeit oder Wasser gehemmt oder verhindert.
[0020] Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachstehend anhand von Figuren noch näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 den Längsschnitt eines Grundkörpers eines erfindungsgemässen Treppenmoduls; Fig. 2 die Seitenansicht auf zwei ineinander geschobene Treppenmodule mit zugehöriger Stufe und Verschlusselement; Fig. 3 den Längsschnitt eines erfindungsgemässen Treppenmoduls mit Grundkörper, Stufe und Verschlusselement; Fig. 4 die Aufsicht auf eine aus zwei Stufenelementen bestehende Stufe; Fig. 5 die Seitenansicht der Stufe nach Figur 4: Fig. 6 schematisch die Ansicht auf den Verbindungsbereich der zwei Stufenelemente von Figur 5 vor dem Zusammenfügen; Fig. 7 die Ansicht eines aus mehreren Treppenmodulen zusammengesetzten erfindungsgemässen Katzentreppe.
[0021] In Figur 1 ist der Längsschnitt durch eine Ausführungsform eines Grundkörpers 1 eines erfindungsgemässen Treppenmoduls dargestellt.
[0022] Der Grundkörper 1 ist hier als rohrförmiger Hohlkörper ausgebildet, der an beiden Stirnflächen offen ist. Das erste Ende 3 des Grundkörpers weist eine Länge 6 auf, welche kleiner ist als die Hälfte der Gesamtlänge des Grundkörpers und der Länge des inneren Abschnittes 13 des zweiten, unteren Endes 5 entspricht. Etwas auf der Höhe des Endes dieses zweiten Endes ist am der Aussenfläche des Grundkörpers 1 ein erster Kragen 7 ausgebildet, mit einer nach oben gerichteten Kragenfläche 8. Der untere Bereich der Seitenwand des Grundkörpers 1 ist nach dem Kragen 7 nach oben im Durchmesser verkleinert fortgeführt.
[0023] Auf der Kragenfläche 8 sind hier dachförmige, eckige radial verlaufende Rippen 9 ausgebildet, wie dies in der Zeichnung schematisch angedeutet ist. Diese Rippen 9 dienen als axiale Verdrehsicherung für ein von oben über das erste Ende 3 aufgeschobene und auf den Kragen 7 abgestützte Stufe, wie dies nachfolgend noch beschrieben wird.
[0024] Oberhalb dieses Kragens 7 ist im Abstand ein zweiter Kragen 10 ausgebildet, der als umlaufender Flansch an der Aussenseite des Grundkörpers 1 ausgeformt ist. Dieser zweite Kragen 10 dient als Auflager für einen weiteren, über des erste Ende 3 des Grundkörpers 1 aufgeschobenen folgenden Grundkörper 1', wie er nachfolgend noch beschrieben wird.
[0025] Zwischen dem ersten Kragen 7 und dem zweiten Kragen 10 ist am Umfang des Grundkörpers 1 eine Verriegelungsnut 14 ausgebildet, welche in axialer Richtung bis auf den Nutboden reichende und von der Oberkante des Kragens 10 her ausgehende reichende Aussparungen zur Einführung eines Verriegelungsstegs aufweist (hier in der Zeichnung nicht dargestellt).
[0026] Im Kragen 10 ist hier weiter noch mindestens eine Kerbe 12 ausgebildet, in welche ein an der unteren Stirnfläche des Grundkörpers 1 ausgebildete Nase 11 eines zweiten Grundkörpers 1' eingreifen kann. Zur einfachen Positionierung der Nase 11 in die Kerbe 12 kann diese eine geneigte Kontur aufweisen, wie dies aus der Figur hervorgeht. Es ist für den Fachmann klar, dass auch mehrere Nasen 11 resp. Kerben 12 ausgebildet sein können, um zuverlässig ein gegenseitiges Verdrehen von zwei ineinander geschobenen Grundkörper 1 resp. 1' zu verhindern.
[0027] In Figur 2 ist schematisch der Montagvorgang von zwei Grundkörpern dargestellt, wobei ein zweiter Grundkörper 1' von oben auf einen ersten Grundkörper 1 aufgeschoben ist. Gut zu erkennen ist, dass sich der zweite Grundkörper 1' auf den ersten Grundkörper 1 über seine untere Stirnfläche auf den zweiten Kragen 10 abstützt. Im dargestellten Fall wird eine zweiteilige Stufe 20, bestehend aus einem Halbring 21 und einer Trittfläche 22, seitlich auf den ersten Kragen 7 herangeführt, durch eine vertikale Bewegung verbunden und ruht danach auf dem ersten Kragen 7. Zur Fixierung sowohl der Stufe 20 wie auch der Verbindung der beiden Grundkörper 1 und 1' wird hier ein geschlossenes, ringförmiges Verschlusselement 30 eingesetzt. Der besseren Übersicht halber ist das Verschlusselement 30 hier neben den bereits zusammengesetzten Grundkörpern 1 und 1' dargestellt. Es ist für den Fachmann klar, dass dieses geschlossene Verschlusselement 30 vor dem Zusammenschieben der beiden Grundkörper 1 resp. 1' auf den oberen, ersten Bereich 3 des unteren Grundkörpers 1 aufgesetzt werden muss, da es zwischen den beiden breiten Wandbereichen des zweiten Bereiches 5 der Grundkörper 1 resp. 1' positioniert werden muss.
[0028] Anstelle dieses ringförmigen Verschlusselementes kann die Stufe 20 selbstverständlich auch durch eine direkte Schraub-/Klemmverbindung am Grundkörper 1 fixiert werden. Auch ist es denkbar, eine einteilige Stufe 20 mit einer Durchgangsöffnung zum Aufstecken über den ersten Bereich des Grundkörpers 1 einzusetzen.
[0029] In Figur 3 ist nochmals im Längsschnitt und schematisiert der Grundkörper 1 mit eingesetzter, zweiteilig zusammengesetzter Stufe 20 und aufgesetztem Verschlusselement 30 dargestellt, bevor ein weiterer Grundkörper 1' aufgesetzt wird.
[0030] Das hier dargestellte Verschlusselement 30 ist als ein dem Fachmann geläufiger Bayonettverschluss ausgebildet, welcher eine achsparalleles Verschieben der Verschlusselementes 30 in die Schliessposition erlaubt und anschliessend die vertikale Position durch eine axiale Drehbewegung des Verschlusselementes 30 in die Schliessposition fixiert. Damit wird einerseits die Stufe 20 axial gegen den ersten Kragen 7 angedrückt und fixiert und gleichzeitig die beiden Grundkörper 1 und 1' miteinander in axialer Richtung fixiert, indem sowohl im unteren Grundkörper 1 wie auch im oberen Grundkörper 1' jeweils eine Verriegelungsnut 14 des Verschlusses ausgebildet ist, in welche an der Innenseite des Verschlusselementes 30 angeordnete Verriegelungsstege 31 in Eingriff gebracht werden können.
[0031] In Figur 4 ist die Aufsicht auf eine zusammengesetzte, zweiteilige Stufe 20 dargestellt. Das erste Stufenelement 21, hier rechts dargestellt, ist als halbringförmiges Plattenelement ausgebildet, dessen innere Ausnehmung dem Aussendurchmesser des Grundkörpers 1 oberhalb des Bereich des zweiten Kragens 10 entspricht. Das zweite Stufenelement 22 ist als im Wesentlichen rechteckförmige Trittstufe ausgebildet. Vorteilhaft ist das radial aussenstehende Ende bogenförmig abgerundet ausgebildet. Auf der nach oben gerichteten Oberfläche des Stufenelementes 21 ist zumindest ein Teilbereich 27 mit einer rutschhemmenden Oberfläche oder Struktur ausgestattet. Weiter ist eine quer zur radialen Achse des Stufenelementes 22 ausgerichtete Nut 28 in der Oberfläche des Stufenelementes 22 ausgebildet, welche an dieser Stelle das Material derart schwächt, dass es beim Überschreiten einer Trittlast auf die Oberfläche des 27 des Stufenelementes 22 zu einem Bruch an dieser Stelle führt. Die Nut kann vorteilhaft derart ausgebildet sein, dass die zum Bruch führende Last bei 20 bis 25 kg erreicht wird. Damit kann eine aus solchen Treppenmodulen aufgebaute Treppe nur von Tieren benutzt werden, auf keinen Fall aber von Menschen als Treppe benutzt werden, da bei einem Auftreten auf eine derart ausgestaltete Stufe 20 diese bricht.
[0032] In Figur 5 ist noch die Seitenansicht auf eine Stufe 20 nach Figur 4 dargestellt. Dabei wird die Funktion der Zapfen-Nut-Verbindung 25 resp. 26 verdeutlicht. So sind hier im ersten Stufenelement 21 an der Verbindungskante zum zweiten Stufenelement 22 auf jeder Seite eine Nut 25 ausgebildet, in welche jeweils ein Zapfen 26 des zweiten Stufenelementes 22 eingeführt werden kann, indem das erste Stufenelement 21 von oben in das zweite Stufenelement 22 eingeführt wird. Indem die Nut 25 und Zapfen 26 nur im oberen Bereich der Dicke des beiden Stufenelement 21, 22 ausgebildet sind, wird eine plane Verbindung dieser beiden Stufenelemente 21, 22 erzielt, die durch die schräg ausgebildeten Wangen der Zapfen 26 ein radiales Trennen in der Ebene der beiden verbundenen Stufenelemente 21, 22 verhindert. In Figur 6 ist schematisch der Verbindungsbereich zwischen den vorderen Kanten der beiden Stufenelemente 21, 22 vor der Verbindung dargestellt.
[0033] In Figur 7 ist schematisch die Ansicht einer ganzen Katzentreppe bestehend aus einer Vielzahl von Treppenmodulen dargestellt. Als oberer Abschluss ist anstelle eines Grundkörpers 1 ein Abschlusskörper 15 auf dem letzten Grundkörper 1 aufgesetzt, dessen unteres Ende entsprechend dem unteren Ende eines Grundkörpers 1 ausgebildet ist und damit mit einem Verschlusselement 30 mit dem unteren Grundkörper 1 verbunden werden kann und an dieser Stelle die Stufe 20 fixiert.
Referenztabelle
[0034] 1 Grundkörper 2 Längsachse Grundkörper 3 Erstes Ende des Grundkörpers 4 Aufnahmeöffnung 5 Zweites Ende des Grundkörpers 6 Abschnittslänge erstes Ende 7 Kragen (erster Kragen) 8 Kragenfläche 9 Rippen 10 Zweiter Kragen 11 Positionierungselement (Finger) 12 Kerbe 13 Innere Abschnittslänge zweites Ende 14 Verriegelungsnut 15 Abschlusskörper 19 20 Stufe 21 Erstes Stufenelement 22 Zweites Stufenelement 23 Auflagefläche 24 Rippen 25 Zapfen 26 Nut 27 Rutschhemmende Struktur 28 Sollbruchstelle (Nut) 29 30 Verschlusselement 31 Verriegelungssteg
Claims (12)
1. Treppenmodul zum Aufbau einer Katzentreppe bestehend aus einem rohrförmigen Grundkörper (1) mit an einem ersten Ende (3) ausgebildeten Aufnahmeöffnung (4) mit einem Aufnahmedurchmesser, der im Wesentlichen gleich gross oder grösser ist als der Aussendurchmesser des anderen, zweiten Endes (5) des Grundkörpers (1) und die Aufnahmeöffnung (4) eine Querschnittsform aufweist, welcher der Aussenquerschnittsform des zweiten Endes (5) des Grundkörpers (1) entspricht, wobei sich diese Aussenquerschnittsform über eine Abschnittslänge (6) kleiner als die Hälfte der Gesamtlänge des Grundkörpers (1) erstreckt und wobei sich am ersten Ende (3) von der Aufnahmeöffnung (4) ins Innere entlang der Längsachse (2) des Grundkörpers (1) die Querschnittsöffnung über mindestens eine Länge, die der genannten Abschnittslänge (6) des zweiten Endes entspricht, erstreckt, wobei weiter auf der Aussenseite im mittleren Bereich zwischen den beiden Enden (3;5) des Grundkörpers (1) ein mindestens bereichsweise entlang des Umfangs nach Aussen vorstehender Kragen (7) ausgebildet ist und weiter bestehend aus einer flächigen Stufe (20), welche den Grundkörper (1) umschliesst und eine im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse (2) des Grundkörpers (1) stehende Stufenfläche bildet und in Längsrichtung des Grundkörpers (1) gegen den Kragen (7) im Anschlag steht, und bestehend weiter aus einem Fixiermittel zum lösbaren Fixieren der Stufe (20) am Grundkörpers (1).
2. Treppenmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1) als entlang der Längsachse (2) durchgehend offenen Hohlkörper ausgebildet ist und einen im Wesentlichen runden Querschnitt aufweist, wobei vorzugsweise die Wandstärke im Bereich des zweiten Endes (5) geringer ist als die Wandstärke im Bereich des ersten Endes (3).
3. Treppenmodul nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die senkrecht zur Längsachse (2) stehende Kragenfläche (8) des Kragens (7) mindestens bereichsweise, vorzugsweise über die ganze Kragenfläche (8) verteilt, angeordnete Rippen (9) aufweist, vorzugsweise kantige Rippen, und die Stufenelemente (21;22) ihrerseits formschlüssig in diese Rippen (9) formschlüssig passend ausgebildete Rippen (24) in ihren zur Kragenfläche (8) weisenden Auflageflächen (23) aufweisen.
4. Treppenmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufe zweiteilig, aus einem ersten (21) und einem zweiten (22) Stufenelement form- und/oder kraftschlüssig miteinander verbindbar besteht, wobei die Teilung der Stufe (20) derart ausgebildet ist, dass die Stufenelemente (21;22) nach einer Trennung radial oder axial vom Grundkörper (1) lösbar resp. anbringbar sind.
5. Treppenmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Stufenelement (21) halbringförmig ausgebildet ist und über eine Zapfen-Nut-Verbindung (25;26) mit dem zweiten Stufenelement (22) formschlüssig verbindbar ist, wobei die Zapfen (25) resp. die Nuten (26)vorzugsweise derart ausgebildet sind, dass sie im verbundenen Zustand eine vertikale Verschiebung der beiden Stufenelemente (21;22) in eine Richtung blockieren und eine plane Ausrichtung der beiden Stufenelemente (21;22) zueinander bewirken und eine horizontale Bewegung zueinander blockieren, vorzugsweise mittels einer schwalbenschwanzartigen Form der Zapfen-Nut-Verbindung (25;26).
6. Treppenmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Stufenelement (22) als im Wesentlichen rechteckige Fläche ausgebildet ist und mindestens eine Oberfläche mit einer rutschhemmenden Struktur oder Beschichtung (27) versehen ist.
7. Treppenmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Stufenelement (22) eine im Bereich der Verbindung zum Grundkörper (1) quer in mindestens einer Oberfläche angeordnete Nut (28) als Sollbruchstelle aufweist, vorzugsweise derart dimensioniert, dass die Sollbruchstelle bei einer Belastung von über 20 kg im vom Grundkörper (1) entfernten Bereich der Fläche neben der Sollbruchstelle (28) bricht.
8. Treppenmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein über mindestens das erste Ende (3) des Grundkörpers (1) schiebbares und damit verriegelbares und axial an das Stufenelement in Anschlag bringbares Verschlusselement (30) als Fixiermittel ausgebildet ist.
9. Treppenmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (30) als geschlossener Drehverschlussring ausgebildet ist und an seiner Innenwand angeordnete, teilumlaufende Stege resp. Nasen (31) aufweist, welche in an der Aussenfläche des Grundkörpers (1) angeordnete Nuten eindrehbar sind, die entsprechend der Breite der Stege resp. Nasen (31) ausgebildete Ausnehmungen aufweisen, vorzugsweise identisch ausgebildete Nuten im Endbereich des ersten Endes des Grundkörpers (1) sowie im vom ersten Ende (3) des Grundkörpers (1) entfernten Bereich neben dem Kragen (7) ausgebildet sind, vorzugsweise im Sinn eines Dreh-Bayonettverschlusses.
10. Treppenmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten Ende (3) des Grundkörpers (1) mindestens ein axial von der Stirnfläche des Grundkörpers (1) parallel zur Längsachse (2) abragendes Positionierungselement (11), vorzugsweise als Finger ausgebildet, angeordnet ist und am Umfangsbereich des Grundkörpers (1) ein zweiter Kragen (10) ausgebildet ist, in welchem mindestens eine entsprechend der Form des Positionselementes (11) ausgebildete Nut oder Kerbe (12) ausgebildet ist.
11. Katzentreppe, gebildet aus mindestens zwei Treppenmodulen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Grundkörper (1) der mindestens zwei Treppenmodule ineinander geschoben sind und die beiden Stufenelemente (21;22) eines Stufenmoduls (20) miteinander formschlüssig verbunden auf einen Grundkörper (1) aufgeschoben und durch ein Verschlusselement (30) gehalten sind, wobei das Verschlusselement (30) gleichzeitig einen ersten Grundkörpers (1) des ersten Treppenmoduls mit dem ersten Ende (3') eines zweiten Grundkörpers (1') des zweiten Treppenmoduls zumindest formschlüssig verbindet und fixiert.
12. Katzentreppe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass als oberer Abschluss der Katzentreppe ein Abschlusskörper (13) eingesetzt ist, dessen erstes Ende identisch zum ersten Ende (3) des Grundkörpers (1) eines Treppenmoduls nach Anspruch 1 bis 9 ausgebildet ist und das zweite Ende als Kappe mit abgerundeter Spitze ausgebildet ist.
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