CH628191A5 - Datenuebertragungsanlage mit in einer geschlossenen schleife angeordneten einheiten. - Google Patents
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Description
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PATENTANSPRÜCHE
1. Datenübertragungsanlage, in welcher eine Vielzahl von funktionellen Einheiten (8) in einer ersten geschlossenen
Schleife (30) in Reihe geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, Die Erfindung betrifft eine Datenübertragungsanlage dass die erste Schleife (30) in mehrere Schleifenabschnitte ( 1 s gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. bis 7) unterteilt ist, dass jede funktionelle Einheit (8) so ausgebil- In der britischen Patentschrift Nr. 1 493 899 ist eine Anlage det ist, dass sie eine Nachricht, eine Einheitsadresse und eine zum Austauschen von Daten zwischen einer Anzahl von Teil-Schleifenabschnittsadresse enthaltende Daten von den beiden nehmerstationen beschrieben. Diese Teilnehmerstationen und benachbarten Einheiten empfängt, Daten zu den benachbarten einige Umschaltstationen sind in Reihe in einer geschlossenen Einheiten sendet, jeder von ihr erzeugten Nachricht ihre Ein- io Schleife geschaltet, welche Schleife die Datensignale in einer heitsadresse zuordnet und beim Empfang von mit ihrer eigenen Richtung überträgt. Jede Umschaltstation ist durch einen Par-Einheitsadresse versehenen Daten zum Verhindern der Weiter- allelleitungsabschnitt überbrückt. Zum Sicherstellen der Übergabe der von ihr selbst erzeugten Nachricht anspricht, dass tragung der Datensignale auch bei einem allfälligen Unter-jeder Schleifenabschnitt (1 bis 7) eine Anzahl der funktionellen bruch der Schleife zu den nachfolgenden Teilnehmerstationen Einheiten (8) aufweist, dass je zwei benachbarte Schleifenab- 15 ist an einen Eingang jeder Umschaltstation einer der die voranschnitte über je eine Abschnittseinheit (10) verbunden sind, gehende Umschaltstation überbrückender Parallelleitungsab-dass die Abschnittseinheiten an eine zweite geschlossene schnitte angeschlossen und der Ausgang der Umschaltstation
Schleife (31) angeschlossen sind, dass mindestens eine der an mit einem der die nachfolgende Umschaltstation überbrückenden beiden Enden jedes Schleifenabschnittes angeordneten den Parallelleitungsabschnitte verbunden. Jede Umschaltsta-funktionellen Einheiten (8) so ausgebildet ist, dass sie auf die 20 tion besitzt einen Interferenzdetektor, der feststellt, ob die auf Abschnittsadresse in den empfangenen Daten anspricht und der Schleife oder dem betreffenden Parallelleitungsabschnitt diese empfangenen Daten nur dann an die ihr benachbarte ankommenden Datensignale weitergeleitet werden. Mit dieser Abschnittseinheit (10) weitergibt, wenn die Daten in dem bekannten Anlage können die Datensignale schnell an alle Teil-
Schleifenabschnitt erzeugt wurden, dem sie selbst angehört, nehmerstationen übermittelt werden. Wenn jedoch die und dass jede Abschnittseinheit (10) so ausgebildet ist, dass sie 25 Schleife an einer Stelle unterbrochen wird, kann der Fall eintre-auf die genannte Abschnittsadresse anspricht, um empfangene ten, dass eine oder mehrere Teilnehmerstationen keine Daten-Daten zur nächsten funktionellen Einheit und in Abhängigkeit signale erhalten.
der genannten Abschnittsadresse zur nächsten Abschnittsein- Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Anlage zu schaffen, bei heit zu übertragen, wobei die in einer der funktionellen Einhei- welcher bei einem Unterbruch der Schleife trotzdem alle Teilten (8) eines der Schleifenabschnitte erzeugten Daten jedem 30 nehmerstationen die übertragene Nachricht sicher empfangen, der anderen Schleifenabschnitte (1 bis 7) über die zweite Die erfindungsgemässe Datenübertragungsanlage ist durch
Schleife (31) übertragen werden. die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angeführ-
2. Datenübertragungsanlage nach Anspruch 1, dadurch ten Merkmale gekennzeichnet.
gekennzeichnet, dass die funktionellen Einheiten (8) und die DieErfindung ist nachstehend mit Bezugnahme auf die
Abschnittseinheiten (10) so ausgebildet sind, dass sie auf Daten 35 Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen mit einem Nachrichtenaufbau, der eine Anzahl der Datenwör- Fig. 1 ein Blockschema der erfindungsgemässen Datenüber-
ter enthält, ansprechen, dass die genannte Anzahl von der tragungsanlage, die zum Anzeigen der Positionen von Zügen
Nachrichtenart abhängig ist und dass alle Datenwörter die verwendet wird,
gleiche Länge aufweisen. Fig. 2 einen Ausschnitt aus dem Blockschema gemäss der
3. Datenübertragungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, 40 Fig. 1, wobei eine Abschnittseinheit und zwei Funktionseinhei-dadurch gekennzeichnet, dass die funktionellen Einheiten (8) ten dargestellt sind, und und die Abschnittseinheiten ( 10) so ausgebildet sind, dass sie die Fig. 3 das Blockschema eines Mikrocomputers, welcher Daten unabhängig voneinander in beiden Richtungen empfan- Bestandteil aller in der Fig. 1 dargestellten Einheiten ist. gen und senden können. Die in der Fig. 1 dargestellte Datenübertragungsanlage ist
4. Datenübertragungsanlage für die Eisenbahn nach einem 45 so ausgebildet, dass sie sich zum Anzeigen der Position von der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Eisenbahnzügen auf dem Steckennetz eignet. Diese Anlage einige der funktionellen Einheiten (8) als Schritteinheiten (8 S) umfasst sieben Abschnitte 1 bis 7. Jeder Abschnitt enthält, wie zum Speichern der empfangenen Daten, die Eisenbahnzüge in dem Abschnitt 1 gezeigt ist, sechzehn funktionelle Einheiten identifizieren und lokalisieren, und zum auf den neusten Stand 8, die alle über Leitungen 9 in Reihe geschaltet sind. Die bringen der gespeicherten Daten bezüglich der in der ersten 50 Abschnitte 1 bis 7 sind ebenfalls in Reihe geschaltet und bilden und zweiten Schleife (30,31 ) zirkulierenden Daten, ausgebildet eine erste geschlossene Schleife 30, wobei die einzelnen sind. Abschnitte 1 bis 7 über je eine Abschnittseinheit 10 und
5. Datenübertragungsanlage nach Anspruch 4, dadurch Anschlussleitungen 11 miteinander verbunden sind. Jede der gekennzeichnet, dass einige der funktionellen Einheiten (8) als Einheiten 8 und jede der Abschnittseinheiten 10 ist so ausgebil-Eingabeeinheiten (81) zum Empfangen und Senden von Eisen- 55 det, dass sie Daten von zwei benachbarten Einheiten empfan-bahnzüge betreffende Daten von der bzw. in die erste Schleife gen und Daten zu den beiden benachbarten Einheiten senden (30) ausgebildet sind. kann, wobei die Daten auf den Leitungen 9 bzw. den Anschluss-
6. Datenübertragungsanlage nach einem der vorangehen- leitungen 11 übertragen werden. Die Abschnittseinheiten 10 den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einige funktio- sind ausserdem über Fernverbindungsleitung 12 mit der voran-nelle Einheiten (8) als Anzeigeeinheiten (8 D) ausgebildet sind, eo gehenden und der nachfolgenden Abschnittseinheit 10 verbun-dass die Anzeigeeinheiten mit einer Anzeigetafel (16) zur sieht- den, wobei die Abschnittseinheit 10 und die Fernverbindungsbaren graphischen Darstellung der in der ersten und zweiten leitungen 12 eine zweite geschlossene Schleife 31 bilden. Die Schlaufe (30,31) zirkulierenden Daten versehen sind. über die Fernverbindungsleitungen 12 direkt miteinander ver-
7. Datenübertragungsanlage nach einem der vorangehen- bundenen Abschnittseinheiten 10 können untereinander direkt den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die funktionellen 6s Daten austauschen.
Einheiten (8) und die Abschnittseinheiten Mikrocomputer ent- Jede der Einheiten 8 ist so ausgebildet, dass sie eine einzige halten.
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Funktion im Zusammenhang mit dem Zugsmeldesystem ausübt. Typische Beispiele sind: eine als Dateneingabeeinheit 81 ausgebildete Einheit 8 empfängt Eingangsdaten von dem Zugsmeldesystem und gibt diese Daten an eine Schritteinheit 8 S, wenn diese Daten eine bestimmte Kombination aufweisen. Die 5 Eingabedaten können von einem lokalen Signalgeber 13 oder von einem Datenempfänger 14 geliefert werden, welch letzterer entsprechend Signale von einer entfernten Stelle empfangen hat.
Die Schritteinheit 8 S ist so aufgebaut, dass sie auf die Züge 10 bezogene Daten speichert und diese Daten an jene Daten anpasst, die sie über die Schleife 30 empfängt. Nachrichten, die diese Daten enthalten, können durch eine Bedienungsperson mit Hilfe eines Bedienungsgerätes 15 eingegeben und durch eine Bedienungseinheit 8 B empfangen werden. 15
Einige der Einheiten 8 sind als Anzeigeeinheit 8 D zum Erzeugen von Ausgangssignalen für eine Anzeigetafel 16 ausgebildet, so dass eine alpha-numerische Darstellung sichtbar wird. Diese alpha-numerische Anzeige umfasst typischerweise vier Buchstaben, welche die Meldung über eine Zugsposition 20 darstellen. Die durch die Anzeigetafel 16 angezeigte Information wird durch die von der Schritteinheit 8 S empfangenen Nachricht auf den neuesten Stand gebracht.
Die Bedienungseinheit 8 B ist so ausgebildet, dass eine Bedienungsperson, die in der Schritteinheit 8 S gespeicherten 2s Daten verändern kann, wobei auch die auf der Anzeigetafel 16 sichtbare Zugsmeldung ändert. Nachrichten, die die Schritteinheit 8 S veranlassen, die gespeicherten Daten zu ändern, werden in das Bedienungsgerät 15 eingegeben. Die Bedienungsperson tippt die Nachricht in das Bedienungsgerät 15 ein und über- 30 prüft die eingegebene Nachricht, bevor diese an die Schritteinheit 8 S gesendet wird. Das Bedienungsgerät 5 erzeugt einen sichtbaren oder akustischen Alarm, wenn die Schritteinheit 8 S ein Alarmsignal von einer Überwachungs- und Alarmeinheit 8 M empfängt. 35
Die Überwachungs- und Alarmeinheit 8 M ist so ausgebildet, dass sie eine Prüfnachricht erzeugt, die auf die erste Schleife 30 in regelmässigen zeitlichen Abständen gesendet werden. Wenn die ausgesandte Prüfnachricht nicht innert einer vorbestimmten Zeit zurück zur Überwachungs- und Alarmein- 40 heit 8 M gelangt, so erzeugt sie eine Alarmmeldung. Wenn eine andere Einheit 8 der Schleife 30 beispielsweise durch einen Defekt die Prüfnachricht nicht an die ihr benachbarte Einheit 8 durchgeben kann, so wird die Prüfnachricht auf dem Wege, auf dem sie gekommen ist, in die Überwachungs- und Alarmeinheit 45 8 M zurückgegeben. Der zurückgegebenen Prüfnachricht wird noch eine Indikation beigefügt, warum diese Prüfnachricht nicht durchgegeben werden konnte. An die Überwachungsund Alarmeinheit 8 M ist ein Fernschreiben 17 angeschlossen, um den Betrieb der Anlage überwachen und steuern zu können. 50
Einige der Einheiten 8 sind als Verbindungseinheiten 8 L zum Austauschen von Daten mit anderen Zugsmeldesystemen, einer kleinen Signalquelle 19 an der Peripherie der überwachten Strecke oder mit anderen nicht dargestellten Überwachungs* und Steuerungsvorrichtungen ausgebildet. Die Verbin- 55 dungseinheiten 8 L senden und empfangen serielle Daten, die synchron oder nicht synchron und mit einer Geschwindigkeit von über 2400 Baud übertragen werden. Die zu sendenden Daten werden aus den in der Schleife 30 zirkulierenden Nachrichten ausgelesen und die von einer entfernten Station emp- 60 fangenen Daten werden kodiert und in den Nachrichtenaufbau des Systemes umgesetzt und in die Schleife eingegeben, damit diese Nachricht von anderen Einheiten 8 aufgenommen werden kann.
Eine der Einheiten 8 ist als Anzeigeeinheit 8 V ausgebildet, 65 um zu bewirken, dass in der Schleife 30 zirkulierende Nachrichten auf einer in der Nähe des Bedienungsgerätes 15 angeordnete Anzeigevorrichtung 20 sichtbar werden. Die angezeigten
Daten können durch eine Bedienungsperson mittels einer der Anzeigevorrichtung 20 zugeordneten Tastatur oder mittels einer dem Bedienungsgerät 15 zugeordneten Tastatur modifiziert werden.
Das Grundelement jeder Einheit 8 oder 10 ist ein Mikrocomputer 21, dessen Blockschema in der Fig. 3 dargestellt ist. Der Mikrocomputer 21 enthält vier Seriendatenübertrager 22, einen Paralleldatenübertrager 23 für sechszehn parallele Bits, einen Speicher 24 mit wahlfreiem Zugriff und einem Speichervermögen von Vi K. Byte, einen Festwertspeicher 25 mit einem Fassungsvermögen von 4 K Byte, und Ausgangsanschlüsse 26 zum Anschliessen eines nicht dargestellten Überwachungsgerätes. Zusätzlich zum Mikrocomputer 21 ist ein Adressenvermittler 27 zum Identifizieren der betreffenden Einheiten 8 oder 10, ein Steuergerät 28 und ein Dekoder 29 vorhanden. Im Festwertspeicher 25 sind je ein unterschiedliches funktionelles Programm für jede Einheit 8 bzw. 10 und ein für alle Einheiten bestimmtes Nachrichtenschaltprogramm gespeichert.
Die Abschnittseinheiten 10, die als Nachrichtenschaltstelle wirken, benützen alle vier Seriendatenübertrager 22 A, 22 B, 22 B und 22 D zum Austauschen von Daten mit den direkt benachbarten funktionellen Einheiten 8 bzw. den benachbarten Abschnittseinheiten 10. Aus der Fig. 2 ist ersichtlich, dass die Seriendatenübertrager 22 A und 22 B für die Übertragung von Daten über die Fernleitungen 12 zu benachbarten Abschnittseinheiten 10 vorgesehen sind und dass die Seriendatenübertrager 22 C und 22 D zur Übermittlung von Daten über die Anschlussleitungen 11 zu direkt benachbarten funktionellen Einheiten 8 bestimmt sind. Die funktionellen Einheiten, z.B. die Dateneingabeeinheit 81, verwendet die Seriendatenübertrager 22 A und 22 B für die Übermittlung von Nachrichten über die Leitungen 9 zu benachbarten funktionellen Einheiten 8, während die anderen Seriendatenübertrager 22 C und 22 D sowie der Paralleldatenübertrager 23 zum Senden von Daten zu und zum Empfangen von Daten von den peripheren Geräten bestimmt sind.
Das oben angeführte Zugsmeldesystem arbeitet auf folgende Weise: jede funktionelle Einheit 8 beginnt bei Empfang von Daten von einer benachbarten Einheit zu arbeiten. Die empfangenen Daten werden auf irgendeine Weise bearbeitet und wenn die Daten als tauglich befunden worden sind, werden die empfangenen Daten zur nächsten benachbarten Einheit übermittelt. Die eingegebenen Daten und die ausgegebenen Daten können von Geräten ausserhalb des Systems stammen oder für Geräte ausserhalb des Systems bestimmt sein. Diese Daten können auch von anderen funktionellen Einheiten 8 herkommen. Die Nachrichten zirkulieren in der ersten Schleife 30 in beiden Richtungen, indem sie von der einen funktionellen Einheit zur nächsten übermittelt werden. Um eine zu grosse Verzögerungszeit zwischen dem Erzeugen der Nachricht und dem Empfang derselben am weitest entfernten Punkt der Schleife 30 zu verhindern, sind die Fernverbindungsleitungen 12 vorgesehen. Trifft eine Nachricht bei einer der Abschnittseinheiten 10 ein, so wird die empfangene Nachricht über die Fernverbindungsleitungen 12 in beiden Richtungen zu benachbarten Abschnittseinheiten 10 übermittelt.
Jede durch irgendeine der funktionellen Einheiten 8 erzeugte Nachricht weist den folgenden Nachrichtenaufbau auf:
STX = Nachrichtenbeginnzeichen
Adresse = Angabe des Ursprunges
(Einheitsadresse und Abschnittsadresse)
N achrichtennummer,
Nachrichtenart = Angabe der Ausführenden Text = N-Wörter
ETX = Nachrichtenendzeichen
BCC = Sicherungszeichen
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Jedes Wort weist die Länge eines Byte auf und ein Bit ist ein Paritätsbit. Das erste Wort STX zeigt dem Empfänger den Start einer neuen Nachricht an. Die Adresse des Ursprungs der Nachricht ist beigefügt, um die Feststellung, dass die aus dem System zu eliminierende Nachricht vollständig aus der Schleife entfernt worden ist, zu ermöglichen. Drei Bit des Wortes stellen die Adresse desjenigen Schleifenabschnittes 1 bis 7 dar, in welchem sich die die neue Nachricht aussendende Einheit 8 befindet. Die vier restlichen Bit zeigen die Lage der genannten Einheit innerhalb des betreffenden Abschnittes dar. Die Nachrichtennummer gestattet den Einheiten 8 festzustellen, ob sie diese Nachricht schon empfangen haben oder nicht und gegebenenfalls die zweite Annahme zu verweigern. Jede Art von Nachricht besitzt eine fest zugeteilte Anzahl von Wörtern und dementsprechend weisen unterschiedliche Nachrichtenarten verschiedene Anzahlen von Wörtern auf.
Es sei nun angenommen, dass im Uhrzeigersinn gesehen die vorletzte Einheit 8 I im Abschnitt 1 eine Nachricht erzeugt. Diese Nachricht wird in beiden Richtungen der ersten Schleife 30 gesendet. Der Einfachheit halber wird jetzt nur die Ausbreitung der Nachricht im Uhrzeigersinn betrachtet. Die Ausbreitung der Nachricht im Gegenuhrzeigersinn erfolgt aber in analoger Weise. Die Nachricht wird zur benachbarten Einheit 8 L mit der auf null gesetzten Abschnittsadresse gesendet, weil die die Nachricht aussendende Einheit 8 I nicht weiss, in welchem Abschnitt sie sich befindet. Wenn die Nachricht die erste Abschnittseinheit 10 A erreicht, so wird die Abschnittsadresse (für den Abschnitt 1 gleich 1) in die Nachricht eingefügt. Die vervollständigte Nachricht wird über die Fernverbindungsleitung 12 direkt zur zweiten Abschnittseinheit 10 B und gleichzeitig über die Anschlussleitung der ersten funktionellen Einheit 8 im Abschnitt 2 übermittelt. Die Nachricht gelangt von einer der funktionellen Einheiten 8 zur anderen funktionellen Einheit 8 im Abschnitt 2 bis sie die letzte funktionelle Einheit 8 im Abschnitt 2 erreicht und von dort aus nicht mehr weitergegeben wird.
Die Nachricht, die bei der zweiten Abschnittseinheit 10 B ankommt, wird einerseits direkt an die dritte Abschnittseinheit IOC und andererseits den funktionellen Einheiten 8 des dritten Abschnittes weitergeleitet. Wie oben, wird die Nachricht von der letzten funktionellen Einheit 8 des dritten Abschnittes 3 nicht weitergegeben. Die oben beschriebenen Vorgänge wiederholen sich bis die Nachricht schliesslich die Abschnittseinheit 10 G erreicht hat. Da die Nachricht im Abschnitt 1 erzeugt wurde, wird die in der Abschnittseinheit 10 G empfangene Nachricht nicht mehr direkt an die Abschnittseinheit 10 A weitergegeben. Die Nachricht wird jedoch an die funktionellen Einheiten 8 des Abschnittes 1 weitergeleitet, wobei die Abschnittsadresse auf 0 zurückgesetzt wird. Wenn die Nachricht jene funktionelle Einheit 8 I, die diese Nachricht erzeugt hatte, erreicht, wird die Übermittlung dieser Nachricht gestoppt, da dieselbe die ganze Schleife 30 durchquert hat.
Beim Empfangen der Nachricht in jeder Einheit 8 bzw. 10 wird die Quer- und Längsparität geprüft. Wenn die Paritätskontrolle ergibt, dass die Nachricht gut empfangen worden ist, so wird ein Bestätigungssignal ACK zur Einheit zurückgesendet, die die Nachricht ausgesendet hat. Ergibt die Paritätskontrolle keine Übereinstimmung, so wird ein Fehlersignal NAK an die aussendende Einheit zurückgegeben. Wenn die aussendende Einheit ein derartiges Fehlersignal NAK empfängt, wiederholt sie die Aussendung der Nachricht. Es werden mindestens drei Versuche gemacht, um die Nachricht auszusenden. Nachdem danach immer noch kein korrekter Empfang der Nachricht möglich ist, wird die Aussendung der Nachricht nach einer vorbestimmten Zeitintervall nochmals wiederholt.
Eine Zugsmeldung wird auf der Anzeigetafel 6 oder der
Anzeigevorrichtung 20 von einer Anzeigeposition in eine andere geschoben, wenn gewisse Kombinationen von Eingangsdaten am Dateneingang der Dateneingabeeinheit 81 eintreffen. Diese Eingangsdaten können in zwei Arten eingeteilt werden, in sogenannte Zustandseingangsdaten und Steuerungseingangsdaten. Eine Verschiebung zwischen zwei Anzeigepositionen auf der Anzeigetafel 16 bzw. der Anzeigevorrichtung 20 findet nur dann statt, wenn die betreffenden Steuereingangsdaten erscheinen und wenn bestimmte Zustandseingangsdaten vorhanden sind.
Alle Eingangsdaten werden durch die Dateneingabeeinheiten 8 I regelmässig abgetastet und die Steuereingangsdaten werden überprüft, um gegebenenfalls einen Wechsel des Zustandes einzuleiten. Wenn ein Zustandswechsel erfolgt, so sendet die Dateneingabeeinheit 8 I eine entsprechende Nachricht in die erste Schleife 30, und zwar in beiden Richtungen. Wenn diese Nachricht durch die zugehörige Schritteinheit 8 S empfangen wird, so prüft diese, welcher Schritt oder welche Schritte angesteuert werden sollen und erzeugt dann eine durch die Zustandsänderung bedingte Nachricht. Die Dateneingabeeinheit 8 I reagiert darauf mit der Aussendung dieser Nachricht
Wenn die Bedingungen für einen Schritt zum Ausführen eines Zustandswechsels erfüllt sind, so erzeugt die Schritteinheit 8 S eine Nachricht, die beispielsweise aussagt, dass die Anzeige auf der durch die Anzeigeeinheit 8 D des Abschnittes 1 gesteuerten Anzeigetafel 16 nunmehr die neue Zugsmeldung gemäss der Nachricht sein sollte und dass die vorangehende Anzeige auf der Anzeigetafel 16, die durch die Anzeigeeinheit 8 D des zweiten Abschnittes 2 gesteuert wird, nach einer vorbestimmten Verzögerungszeit gelöscht werden soll. Diese Zeitverzögerung bewirkt, dass die Anzeige auf der Anzeigetafel 16, die durch die Anzeigeeinheit 8 D des Abschnittes 1 gesteuert wird, die Zugsmeldung gemäss der Nachricht enthält, bevor die Anzeige der Zugsmeldung der Anzeigetafel 16, die durch die Anzeigeeinheit 8 D des zweiten Abschnittes 2 gesteuert wird, gelöscht wird.
Die Bedienungseinheit 8 B steuert ihre eigene Anzeigevorrichtung direkt. Die Bedienungsperson kann deshalb eine Anzeigeadresse und eine Zugsmeldung in das Bedienungsgerät 15 oder in die Anzeigevorrichtung 20 eintippen und prüfen, bevor eine entsprechende Nachricht in die erste Schleife 30 eingegeben wird. Wenn die Bedienungsperson die Anzeige überprüft und als richtig befunden hat, so betätigt sie eine entsprechende Steuertaste (Einfügen, Löschen oder Wiederholen), welche bewirkt, dass die Nachricht, die in der Anzeige enthalten ist, über die Bedienungseinheit 8 B oder eine Video-Anzeigeeinheit 8 V in das System eingefügt wird. Wenn eine der Schritteinheiten 8 S diese Nachricht enthält, erzeugt sie eine Nachricht zum Wechseln der Anzeige an den entsprechenden Anzeigetafeln 16 gemäss der übermittelten Nachricht.
Wenn eine der Einheiten 8 bzw. 10 dauernd ein Fehlersignal NAK erzeugt, oder von keiner der benachbarten Einheiten eine Antwort erhält, erzeugt sie eine Alarmmeldung. Wenn die Alarmmeldung in einer der Überwachungs- und Alarmeinheit 8 M empfangen wird, vergleicht sie die Alarmmeldungen die auch von anderen Stellen eintreffen und erzeugt ein akustisches Alarmsignal und veranlasst den Fernschreiber 17, die Angaben über den Ort der fehlerhaften Einheit auszudrucken. Diese ausgedruckten Angaben erleichtern die Unterhaltsarbeiten und beschleunigen die Fehlerbehebung. Die Überwachungs* und Alarmeinheit 8 M ermöglicht dem technischen Personal Prüf- und Abfragenachricht zu erzeugen und in die Schleife 30 einzugeben, wodurch die Fehlersuche erheblich erleichtert wird. Es kann noch eine weitere Einheit, eine Übertragungseinheit vorhanden sein, die Alarmmeldungen zu erzeugen vermag, welche für spezielle Bedienungspersonen notwendig sind. Derartige Alarmmeldungen werden vom Fernschrei-
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ber 17 ebenfalls ausgedruckt, welcher der Überwachungs- und keit der verbleibenden Einheiten nicht beeinträchtigt wird. Alarmeinheit 8 M zugeordnet ist. Weiter werden diese Alarm- Durch das Aussenden der Nachrichten in der Schleife in beiden meidungen auch vom entsprechenden Bedienungsgerät 15 Richtungen wird die Ausfallquote begrenzt und die Anlage angezeigt. kann weiter betrieben werden, auch wenn irgendeine der ein-
In einem grossen Zugsmeldesystem ist es notwendig, viele 5 zelnen Einheiten ausfällt. Durch die Verwendung der Fernver-gleichartige Einheiten, zum Beispiel Anzeigeeinheiten 8 D, vor- bindungsleitung 12 erreichen die Nachrichten schneller ihr zusehen. Dementsprechend können alle diese Anzeigeeinhei- Ziel.
ten 8 D das gleiche Programm enthalten, daher ist es notwen- Weiter gestattet die oben beschriebene Datenübertra-dig, denselben zuerst eine Information zuzuführen, beispiels- gungsanlage den Einsatz von verschiedenen physikalisch und weise die Anzeigenummer für die Anzeigeeinheit 8 D, um anzu- ]0 funktionell verteilten Komponenten. Beispielsweise kann jede geben, welches die Steuerdaten für die Schritteinheit 8 S sind funktionelle Einheit 8 in der Nähe einer mit ihr zusammen und um die Konfiguration der Anzeigevorrichtung 20 zu arbeitenden Interface-Ausrüstung angeordnet werden, bestimmen. Diese anfänglichen Informationen können erzeugt wodurch sich eine Reduktion der Länge der Verbindungskabel werden durch manuelle Rücksetzung, durch Einschalten der ergibt.
Schritteinheit 8 S, welche die Information erzeugt, oder auf |5 Die oben beschriebene Datenübertragungsanlage ist im Verlangen von einer anderen Einheit, wenn diese eingeschaltet Zusammenhang mit einem Zugsmeldesystem beschrieben und worden ist. besitzt nebst den Abschnittseinheiten 10 verschiedene funktio-
Verschiedene Ausführungen sind möglich, um die Anlage nelle Einheiten 8, die sich insbesondere für ein Zugsmeldesy-an unterschiedliche Zugsmeldesysteme anpassen zu können, stem eignet. Zum Beispiel Einheiten zum Empfangen von Bei kleinen Zugsmeldesystemen können für den Zustandswech-20 Daten, die sich auf ein Anzeigesignal beziehen, Einheiten zum sei alle Eingangssignale durch die Dateneingabeeinheit 81 Empfangen von Daten, die der Position eines Zuges auf dem geprüft werden und die entsprechende Nachricht in dieser Ein- überwachten Streckenabschnitt entsprechen, Einheiten zum gabeeinheit erzeugt werden. Dadurch wird die Anzahl der Empfangen von Eingabedaten, die Angaben über einen Zug auf Nachrichten von der Schritteinheit 8 S reduziert, wenn Ein- einem bestimmten Streckenabschnitt enthalten, Einrichtungen gangssteuerdaten vorliegen, aber die Gesamtzahl der Nach-2£ zum Anzeigen von Signalisierungen und der Position eines richten von der Dateneingabeeinheit 8 I wird erhöht. Obwohl Zuges auf dem Streckenabschnitt und Einheiten zum Anzeigen die oben angeführten Anzeigeeinheiten 8 D und die Videoan- der Art des Zuges auf einem bestimmten Streckenabschnitt. Zeigeeinheiten 8 V so ausgebildet sind, dass sie eine alpha- Weitere Einheiten sind vorgesehen, damit das Bedienungsper-numerische Anzeige auf einer Anzeigetafel ergeben, sei sonai die angezeigten Daten motifizieren kann und dass Infor-erwähnt, dass die Anzeigeeinheit 8 D und 8 V ausgebildet sein30 mationen von anderen Zugsmeldeanlagen empfangen oder zu können, dass sie eine graphische oder halbgraphische Darstel- denselben übertragen werden können.
lung anzeigen. Die oben beschriebene Datenübertragungsanlage kann
Die oben beschriebene Datenübertragungsanlage besitzt selbstverständlich nicht nur in Zugsmeldesystemen verwendet den Vorteil, dass sie sehr flexibel ist. Es ist ohne weiteres mög- werden, sondern überall dort eingesetzt werden, wo es notwen-lich weitere Einheiten in die Schleife 30 einzufügen oder Einhei-35 dig ist, ein Überwachungssystem zu haben, das in mehrere ten aus der Schleife zu entfernen, wobei die Funktionstüchtig- Funktionen aufgeteilt werden kann.
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