CH508948A - Verfahren und Anordnung zur Darstellung von aus geraden Strichen zusammengesetzten Zeichen auf dem Bildschirm einer Kathodenstrahlröhre - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Darstellung von aus geraden Strichen zusammengesetzten Zeichen auf dem Bildschirm einer Kathodenstrahlröhre

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CH508948A
CH508948A CH48369A CH48369A CH508948A CH 508948 A CH508948 A CH 508948A CH 48369 A CH48369 A CH 48369A CH 48369 A CH48369 A CH 48369A CH 508948 A CH508948 A CH 508948A
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Baumgartner Heinrich
Joneleit Rudi
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Siemens Ag
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Description


  
 



   Verfahren und Anordnung zur Darstellung von aus geraden Strichen   zusammengesetzten    Zeichen auf dem Bildschirm einer Kathodenstrahlröhre
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Darstellung von aus geraden !Strichen zusammengesetzten Zeichen oder Zeichnungen' auf dem Bildschirm einer Kathoden   strahiröhre    sowie eine Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens.



   Es sind zahlreiche   Verfahren      bekannt,      mittels      Kat-    hodenstrahlröhren Schriftzeichen wiederzugeben, welche   beispilelsweise    von   Datenverarbeitungsanlagen      ausgege-    bene Daten darstellen. Ferner ist es bekannt, bildliche Darstellungen wie Schaltbilder,   Diagramme    und dergleichen auf diese Weise sichtbar zu machen. Dabei wird jedoch nicht die in Fernsehempfängern   gebräuchhche    Art der Wiedergabe verwendet;   vielmehr    ist es üblich, bei den   bekannten      Verfahren    besondere Kathodenstrahlröhren, wie sie in Oszillographen   üblich    sind, zu benutzen.

  Diese Kathodenstrahlröhren sind mit elektrostati   schein    Ablenkeinrichtungen versehen und verhältnismäs-   sig    kostspielig. Auch ist es bekannt, zur Anzeige von Schriftzeichen   je ein    elektrostatisches und ein   lelektroma-    gnetisches Ablenksystem bei der Kathodenstrahlröhre vorzusehen.   Daher    ist der Aufwand bei diesen bekann   ten Sichtgeräten    im Vergleich zu einem üblichen Fern   sehsichtgerät      für    industrielle   Zwecke      unverhältnismässig    hoch.



   Es ist ferner   bekannt,    bei Anordnungen zum Wiedergeben von Schriftzeichen auf   Bildschirmen    von Kathodenstrahlröhren als   Signalquelle    eine Tastatur, Daten   verarbeitungsanlage    oder dergleichen   vorzusehenl,    welche ein digitales Signal ähnlich einem Fernschreibsignal liefert. Bei den bekannten Anordnungen wird dieses Signal in aufwendigen Speichereinrichtungen in zur Wiedergabe auf dem Bildschirm der Kathodenstrahlröhre geeigneten   Signale      umgewandelt.    Hierbei wird vielfach von bewegten Speichermedien, wie Trommeloder Plattenspeichern, Gebrauch gemacht.

  Auch besteht bei bekannten Anordnungen der Nachteil, dass das Sichtgerät nur in geringem Abstand von   den DSpeichleran-    ordnungen aufgestellt werden kann.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Darstellung von Zeichen, insbesondere   von Schriftzeichen, auf dem IBiljdschirm einer Kathoden    strahlröhre zu   schaffen,    welches im Gegensatz zu   tbe-    kannten Anordnungen nur einen verhältnismässig gerin- gen technischen Aufwand erfordert, jedoch die Möglich   keit bietet, eine verhältn,issmässig grosse Anzahl verschie-    dener Schriftzeichen wahlweise auf einen Bildschirm zu   übertragen, ohne Idass hierfür eine seihr grosse grund damit    aufwendige   Speicherkapazität    vorgesehen werden muss.



   Aus der   Vielzahl    von Möglichkeiten der Darstellung von Schriftzeichen auf dem Bildschirm von Kathodenstrahlröhren kann z. B. das sogenannte Griffelverfahren benutzt werden, bei dem die einzelnen Schriftzeichen aus kurzen geraden Strichen in einem   Zeichengrunid-    raster bestehen. Hierauf wird später noch näher   einge-    gangen.



   Zur Lösung der   eingangs    geschilderten Aufgabe wird gemäss der Erfindung ein Verfahren vorgeschlagen, das sich dadurch auszeichnet, dass zur Darstellung von Zeichen, diesen Zeichen entsprechende Signale von einer   Signalquelle    in   binärcodierter    Form an   einen als    Bildlwiederholspeicher dienenden Speicher geleitet werden, aus dem die eingeschriebenen Zeichen   nacheinan    der entsprechend der Billdwechselfrequenz wiederholt einem in einem Bildgenerator enthaltenen Festwertspeicher zugeführt werden,

   welcher darauf die den   einzelnen    Zeichen zugeordneten Grössen der   Strahlibewegunig    als digitale   Signale      ausgibt      sowie    die zugehörigen Helltastimpulse erzeugt, und dass die Grössen der   Strahlbe-    wegung über   tDigital-Analog-Wandler    in Form von Halte- und Beschleunigungsspannungen   zusammen    mit den Rücklaufsignalen den   Ablenkspulen    einer   Fernseh-    'bildröhre in einem Sichtgerät zugeführt werden.  



   Zweckmässig erfolgt das Schreiben der Zeichen durch den Strahl der Bildröhre   jeweils    von einer Grundstellung in einem Feinraster ausgehend und es ist von Vorteil, wenn die Zeichen derart gewählt werden, dass jeweils Elemente eines Zeichens in einem oder mehrere andere Zeichen mitverwendet werden können.



  Eine   4xbesonders    zweckmässige Ausführungsform der Erfindung ist   dadurch    gekennzeichnet,   dass    als Bildwiederholspeicher ein Laufzeitspeicher dient.



   Gemäss Weiterbildung des Verfahrens nach der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die laufende Nummer jedes Zeichens, das in den Bildwiederholspeicher eingeschrieben wird, fortlaufend in einem ersten Zähler festgelegt wird und dass ein zweiter, proportional zum Takt eines bzw. mehrerer   Laufzeitspeicher    fortgeschalteter Zähler vorgesehen ist.



   Zweckmässig wird derart verfahren, dass der im Takt des   Laufzeitspeichers      fortgeschaltete    zweite Zähler hinsichtlich seines Standes ständig mit dem ersten Zähler für die zu speichernden Zeichen verglichen wird und dass jeweils bei   Gleichsband    beider Zähler die   tÇbernah-    me eines Zeichens von einer Tastatur in ein Register erfolgt, aus welchem dieses Zeichen in den   Bildw,ieder-    holspeicher eingespeichert wird.



   Bei einer   Ausführungsfofm .des      erfindungsgemässen    Verfahrens ist ferner vorgesehen, dass von dem synchronen mit dem Laufzeitspeicher   fortgeschalteíen    zweiten Zähler die Adresse abgeleitet wird, welche der Stellung des Zeichens auf dem Bildschirm entspricht. Hierbei ist zweckmässig der erste Zähler, der jeweils die   eingegebe-    nen Zeichen zählt, durch eine Steuerschaltung voreinstellbar, so dass lauf diese Weise jedes Zeichen bei der Wiedergabe beliebig auf dem Bildschirm verschdben bzw. an einer wählbaren Stelle geschrieben werden kann.



     Zweckmässig    ist ferner vorgesehen, dass die vom Bildwiederholspeicher an einen Bildgenerator übertragenen Zeichen wahlweise durch andere Zeichen ersetzbar sind, indem z. B. eine Schreibmarke oder ein   sSchmier-    zeichen eingesetzt wird. Eine   vorteilhafte    Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes sieht vor, dass ein Zähler, welcher die von der   Signaiquelle    kommenden Zeichen zählt, laufend in seiner Einstellung durch eine Steuerung veränderbar ist, so dass es möglich ist, eine Schreibmarke bzw. die   Schreibstelle    an   jede'belieNbige    Stelle zu verschieben.



   Ferner besteht eine Ausführungsform des Verfahrens gemäss der Erfindung darin,   dass    bei jeder Ein- und Ausgabe eines Zeichens an den Bildwiederholspeicher eine Schreibmarke selbsttätig an die Steile des nächsten Zeichens gesetzt wird. Zur   Vereinfachung    der Bedienung ist es ferner zweckmässig, das Verfahren derart auszubilden, dass durch Betätigung   bestimmter    Bedienungselemente, z. B. Tasten im   Eilngabetastenfeld      einer    Tastatur, ein die eingegebenen Zeichen zählender Zähler auf eine bestimmte Stellung voreinstellbar ist, z. B. in der Weise, dass durch Betätigung einer bestimmten Taste eine   Schreibmarke    auf die erste Schreibstelle in der oberen Zeile links im Bildfeld gesetzt wird.



   Eine   Weiterbildung    des Verfahrens gemäss der Erfindung sieht vor, dass zur Anzeige von   beliebigen    graphischen Darstellungen die   Zeilenrücklaufimpulse    abschaltbar sind und der Strahl vom jeweiligen Anfangspunkt zum nächsten Zielpunkt geführt wird, wobei der Zielpunkt jeweils der Anfangspunkt des nächsten Strichelementes ist.



   Eine Vereinfachung lässt sich ferner dadurch erreichen, dass der Zeilen- und Bildrücklauf   abhängig    vom Stand eines Synchron-Zählers des   Billdwiederhol-    speichers über Zähler nach Ausgabe des jeweiligen letzten Zeichens erfolgt, welche   Digital-Analog-Umset-    zer ansteuern.



   Zweckmässig ist bei dem Verfahren gemäss der Erfindung vorgesehen, dass die vom Bildgenerator empfangenen Zeichen des   Bildwiederholspeichers    einem Festwertspeicher zugeleitet werden, der die Differenzkoordinaten zum Schreiben der einzelnen Zeichen daraufhin   nacheinander    ausgibt.



   Eine Ausführungsform sieht dabei vor, dass der Festwertspeicher des Bildsymbolgenerators einen In   lialtsverzeichnisteil    enthält, in welchen zunächst die vom Bildwiederholspeicher gegebenen Zeichen geleitet werden, und dass das   Inhaltsverzeichnis    die   Beginn-Adres-    sen der Blöcke von Differenzkoordinaten zur Darstellung von   aiphanumerischen    Zeichen, Sonderzeichen und Symbolen im   Koordinatenteil    enthält, welche in Abhängigkeit der vom Bildwiederholspeicher kommenden Zeichen ausgegeben werden.

  Eine vorteilhafte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass im Festwertspeicher des   Bildsymlbolgenerators      Differenlzkoordinlaten    blockweise gespeichert sind, deren Beginnadressen im Inhaltsverzeichnisteil gespeichert sind, welcher durch die Zeichen vom Bildwiederholspeicher ansteuerbar ist, und dass im Koordinatenteil neben den Differenzkoordinaten auch weitere Beginn-Adressen gespeichert sind, die Zeichenteilen zugeordnet sind, welcher dem betreffenden Zeichen von einem anderen Zeichen her zugeführt werden können.

  Eine Weiterbildung des Verfahrens gemäss der Erfindung sieht in diesem Zusammenhang vor, dass die vom Symbolgenerator ausgegebenen Zeichen, nämlich Differenzkoordinaten und weitere Beginn Adressen in einer Decodierschaltung darauf geprüft werden, ob es sich um eine Koordinate oder Endkoordinate oder um eine Adresse handelt, und dass die ausgegebenen Adressen wieder dem Eingang des Festwertspeichers zugeführt werden, so dass der Symbolgenerator bei Ausgabe einer Adresse daraufhin die Koordinaten des von dieser Adresse bezeichneten Zeichenteiles ausgibt.



   Das Verfahren gemäss der Erfindung lässt sich in einfacher Weise derart abwandeln, dass der Abstand der Mittelpunkte zwischen jeweils zwei Zeichen nicht konstant gehalten wird, sondern von der   Zeichenbreite    abhängig ist. Auf diese Weise ist es möglich, die Bildschirmfläche besonders gut auszunutzen bzw. eine gute Lesbarkeit der Zeichen zu erreichen.



   Eine Anordnung zur Durchführung des geschilderten Verfahrens nach der Erfindung .ist dadurch gekennzeichnet, dass als Bildwiederholspeicher mehrere magnetostriktive   Laufzeitspeicher    vorgesehen sind, die nacheinander mit Zeichen beaufschlagt werden und   ausgangsseitig    mit dem Bildgenerator verbunden sind.

 

   Weiterhin lässt sich der Aufwand dadurch gering halten, dass   der    Bildgenerator einen Festwertspeicher enthält. der durch eine Anzahl   übertragener      mlit    weichmagnetischen Kernen gebildet ist, durch welche je einem   Informationswort    entsprechende Drähte gefädelt sind.



  wobei das Informationswort eine Koordinate oder eine Adresse   darstellt.   



   Auch die   Umwandiungseinrichtungen    zur Umwandlung der vom Bildgenerator ausgegebenen digitalen Signale in das zur Steuerung der Bildwiedergaberöhre geeignete Signal sind   verhältnismässig    einfach. Eine   Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass für die Aufnahme der vom Speicher des   Bil,dgenerators    nacheinander ausgegebenen, eine Koordinate darstellenden   Informationswörter    Register vorgesehen sind, in denen die Bits für das Vorzeichen, die   Helligkeit    und die   Differenzkoordinatenwerte    gespeichert werden   und dass    für die   beidentKoord.imatenrichtungen    (x und y) je ein von den Beschleunigungsimpulsen taktweise   fortgeschal    teter Zähler vorgesehen ist,

   dessen Stellung über einen Digital-Analog-Umsetzer in Spannungswerte umgesetzt wird, indem die entsprechenden. Stufen des Digital   Anlalog-Umisetzers    von den zugehörigen Stufen des Zählers angesteuert werden.



   Der Aufwand bei dem Sichtgerät ist besonders gering, wenn zur Wiedergabe der Zeichen eine bei
Fernsehempfängern übliche Bildröhre mit induktiver Ablenkung vorgesehen ist, deren   Ablenkspulen    mit    eingeprägter    Spannung gesteuert werden.



   Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeich nungen beispielsweise erläutert.



   Figur 1 zeigt eine schematische Übersicht einer Anordnung zur   Darstelllung    von Schriftzeichen,   Ibei    der das Verfahren gemäss der Erfindung benutzt wird,
Figur 2 zeigt ein Blockschaltbild,
Figur 3 ist eine   D;arstellung      des    Zeichenvorrats bei einer Ausführungsform gemäss der   Erfindung.   



   Figur 4 dient zur Verdeutlichung des   Schrei'bverfah-    rens in sogenannten Differenzkoordinaten,
Figur 5 dient zur Erläuterung eines Verfahrens zur besonders guten   Ausnutzung,der    Kapazität des die Bildsymbole enthaltenden Festwertspeichers,
Figur 6 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der Schaltungsanordnung des   Digital-AnalogUmsetzers.   



   In Figur 1, welche eine   Übersicht    über eine Anordnung zur   Übertragung    von Schriftzeichen. u. dgl. auf mehrere Sichtgeräte 1 zeigt, die mit einer   Fernsehlbild-    röhre 2 ausgestattet sind, ist mit 3 eine Tastatur bezeichnet, welche neben Tasten für   Schriftzeichen    entsprechend einer Schreibmaschinentastatur 4 zusätzli che Tastenfelder 5, 6 besitzt, welche Tasten zum Einschalten, Löschen, Bewegen der Schreibmarke, Ein fügung neuer Zeichen und zum Aussenden des gespei cherten Textes an eine Empfangsstelle, wie Datenver    arbeitungsaniage    7 enthalten. Die Tastatur 3 erzeugt    beispielsweise    Zeichen gemäss dem CITT Nr. 5 Code, d. h., jedes Zeichen besteht aus 7 Bit und einem
Paritätsbit.

  Da die Zeichen wesentlich sohneller ilm
Sichtgerät angezeigt werden als die   manuelle    Eingabe möglich ist, ist es nicht erforderlich, eine Tastensperre vorzusehen, wie dies bei üblichen Fernschreibmaschinen stets notwendig ist.



   In Figur 1 sind die Leitungswege, welche die    Übertragung    der Schriftzeichen entsprechenden Signale ausführen, durch verstärkte Linien gekennzeichnet. Die in schwächeren Linien dargestellten   tbertragungswege    führen die Steuersignale.



   Die in der Tastatur 3 erzeugten digitalen Zeichen signale werden   zunächst    an den   Bildwiederholspeicher    8 geleitet. Dieser gibt die Zeichensignale periodisch ent sprechend der Bildwechselfrequenz im Sichtgerät 1 an den
Bildgenerator 9 in der   Reihenfolge    ihrer   Einschaltung    aus. Ferner sind im Bildwiederholspeicher 8 besondere Einrichtungen vorgesehen, die dazu dienen, die Zeichen an der gewünschten Stelle   der    wiedergegebenen Bildfläche   anzubringen,    die Schreibstelle zu verschieben, einzelne Zeilen zu löschen und dergleichen mehr.

  Hierzu   arbeitet    der   Bildwiederholspeicher    8 mit einer Steueranordnung 10 zusammen, die über besondere Steuer   leitungen    11, 12, 13, 14, 15 mit den   Grundbausteinen    der Anordnung verbunden ist.



     tDer      Bildgenerator    9 enthält einen Festwertspeicher 16   sowie      ein,Signalumwanldluan!gsteil    17, welcher die von dem Festwertspeicher 16 als digitale Signale ausgegebenen Bildsymbole in   analoge    Signale umwandelt, die den   Sichtgeräten    1 über   Koaxialkabel    zugeführt werden.. Die beschriebene Anordnung gestattet es, an einen' Bildgenerator 9 mehrere Sichtgeräte 1 anzuschliessen, so dass   be.ispielsMZIeise    wie in Figur 1 dargestellt, ein Sichtgerät in der Nähe der Eingabetastatur 3 und ein weiteres Sichtgerät davon entfernt an einem Kontrollplatz aufgestellt werden kann.

  Die   Verbindung    zwischen den Sichtgeräten 1 und dem Bildgenerator 9 kann gemäss einer Ausführungsform der   Erfindung    durch drei Koaxialkabel erfolgen,   welche    jeweils die   Helltastsignale    und die   Abienksignale    in der horizontalen und in der vertikalen Richtung übertragen. Die   Entfernung    zwi   sehen    Sichtgerät und dem Bildgenerator 9 kann   dabei    jeweils in   Grössenanordnung    von   100 m betragen    Daher ist es möglich, innerhalb   eines    Gebäudekomplexes mehrere   Siohtgeräte    wahlweise mit einer Speicher   anordnung    zu verbinden.



   In dem in Figur 1 dargestellten   Ausführungsbeispiel    ist ferner die   Verbindung    der   Anzeigeanordnung    mit einer Datenverarbeitungsanlage 7 gezeigt, wodurch es möglich wird,   mittels    der Tastatur 3 ilm sogenannten Dialogverfahren mit der Datenverarbeitungsanlage 7 in Verbindung zu treten, dieser Aufgaben zu stellen und deren Ergebnis über den Bildschirm 2 des Sichtgerätes 1   übernittelt    zu bekommen. Hierzu wird der Bildwiederholspeicher 8 zusätzlich mit einem Steuergerät 18 für die Datenübertragung verbunden. Dieses steuert den Datenfluss von und zur Datenverarbeitungsanlage 7. Derartige Geräte sind bereits vorgeschlagen worden.

  Sie dienen der Umsetzung in der typischen   Übertragu.ngs-      geschwindigkeit,    beispielsweise 1200 und   2400fgegebe-    nenfalls auch 4800 Bit/s. Hierauf soll hier jedoch nicht näher eingegangen werden. Zu erwähnen ist lediglich, dass neben einer Tastatur 3 auch als Eingabegerät noch   Kartenabtaster, Magnetbandgeräte, Lochstreifenabtaster    usw. verwendet werden können, um mit der Datenverarbeitungsanlage 7 in Verkehr zu treten. Die Bedienung wird dabei wesentlich erleichtert, wenn über ein   Sieht    gerät 1   die    Eingabe der Signale   überwacht    werden kann und   gegebenenfalls    mit der   Datenverarbeitungsanlage    in einen direkten Nachrichtenaustausch getreten werden kann. 

  Die bisher zu diesem Zwecke benutzten Fernschreibmaschinen, die selbstverständlich auch zur Er   gänzung    eines   tmit    einem Sichtgerät   ausgestatteten      Datenendplatzes    dienen können, haben jedoch den Nachteil, dass die Ausgabe von Zeichen   verhältilis-    mässig langsam erfolgt und dass Texte auf einem Blatt Papier ,abgedruckt werden, deren Speicherung in dieser Form tatsächlich nicht notwendig ist.



   Eine Ausführungsform der Erfindung ist nachstehend anhand des Blockschaltbildes in Figur 2 näher erläutert.



  Dort ist die Eingabetastatur mit 23 bezeichnet. Diese liefert für jedes eingegebene Zeichen ein digitales Signal, z. B. im CCITT Code Nr. 5 an ein Register 22, sowie Steuersignale über die Leitung 21 an den Zähler 20. Der   Zähler 20 dient in erster Linie dazu, jedes von der Tastatur 23 in das Register 22 überführte Zeichen zu zählen. Er kann aber auch dazu benutzt werden, die Schreibstelle zu verschieben usw. Hierzu lässt sich der Zähler 20 über die Verbindung 21 von der Tastatur 23 her in seiner Einstellung verändern bzw. voreinstellen.



  Darauf wird jedoch später noch eingegangen werden.



   Ein in dem Register 22 gespeichertes Signal wird zum geeigneten Zeitpunkt von der Steuerschaltung 24 in den Bildwiederholspeicher 25 überführt. Der Bild   wiederholspeieher    25   besteht    im dargestellten Ausführungsbeispiel aus 5 Laufzeitspeichern 26...30. Bei den   Laufzeitspeichern    26...30 handelt es sich um   magnetostriktive Speicher,    wie sie für die Anwendung in   Telefonvermittlungen    u. dgl. bereits bekannt sind. Auf den Aufbau dieser Speicher braucht daher nicht näher eingegangen zu werden.   Die Speicher      26.. .30    gestatten beim dargestellten   Ausführungsbeispiel    die Speicherung jeweils von 1856 Bit. Die von einem Taktgeber 31 gelieferte Taktfrequenz beträgt 1,8 MHz.

  Die Anordnung ist dabei   derarttgetroffen,    dass jeweils auf den nächsten Speicher umgeschaltet wird, wenn der vorhergehende Speicher vollgeschrieben ist. Um ein   flimmer-    freies Bild auf dem Bildschirm zu erreichen, ist eine Bildwiederholfrequenz erforderlich, die in Grössenordnungen von 30 Hz liegt, da es sich jla bei der Wiedergabe   -meist    um stillstehende Bilder handelt, bei denen das   Flimmern    besonders störend in Erscheinung tritt, falls die Bildwiederholfrequenz zu   niedrig    gewählt ist.



   Bei dem besprochenen   Ausführungslbeispiel    der Erfindung ist eine   Bildwiederholfrequenz    von 38,8 pro Sekunde vorgesehen. Damit stehen für die Wiedergabe eines Bildes jeweils 25,6 ms zur   Verfügung.      Davon    sind für Zeilen- und Bildrücklauf 1,6 ms erforderlich. Beträgt die   Bildschirmkapazität    z. B. 1080 Zeichen, so muss jedes Zeichen in   22,2Crs    geschrieben werden.

  Der Bildwiederholspeicher 25 muss also mindestens in diesem zeitlichen Abstand die Zeichen zur   Übertragung      anbieten.    Um nun   am.Ausganlg    des Speichers 25 jeweils alle   22,us    ein neues Zeichen zu erhalten, werden die von der   Tastatur    23 erzeugten Zeichen jeweils nicht aneinander unmittelbar   ansohliessend,      sondern    mit einem Versatz von 5 Zeichen gespeichert. Der von Taktgeber 31 gleichzeitig synchron fortgeschaltete Zähler 33, dessen   Stellenkapazität    der Speicherkapazität des Speichers 25 für die einzugebenden Zeichen entspricht, gibt jeweils die laufende Nummer eines am Ausgang 32 des Laufzeitspeichers 25 abgegebenen Zeichens an.

  Der jeweilige Stand des Zählers 33 und des Zählers 20 wird in einer Vergleichsschaltung 24 verglichen und bei Gleichstand ein    Markenimpuls     an die Steuerschaltung 24   ,ahgege-    ben, wodurch ein neues Zeichen in den Laufzeitspeicher 25 eingeschrieben   wird    Auf diese Weise ist sichergestellt, dass neue Zeichen jeweils an die nächste freie Stelle hinter das zuletzt eingeschriebene Zeichen gesetzt werden,   falls    ,nicht von der Tastatur 23 eine Verschiebung der   Schreibstelle    willkürlich vorgenommen wird, indem der Zähler 20 eine Voreinstellung oder zwangsläufige Weiterschaltung erfährt.

  Der   Laufzeitspeicher    25 ist derart ausgebildet, dass bei   erneutem    Einschreiben jeweils eine Löschung des vorher an der   betreffenden   
Speicherstelle -stehenden Zeichens erfolgt. Eine Verschiebung der Information im Speicher 25 um ein Zeichen lässt sich in   einfacher    Weise   dadurch    erreichen, dass der Speicher durch ein   Schieberegister    für 8 Bit verlängert wird, d. h. dieses Schieberegister wird zwischen den Zeichen von der   Laufzeitschleife    empfangenden und den an das andere Ende der   Laufzeitsohleife    Zeichen abgebenden Wandler geschaltet, so dass eine Speicherung für ein Zeichenintervall zusätzlich möglich ist.



   Die Anordnung wird zweckmässig derart getroffen, dass durch Druck auf eine von 4 Bedienungstasten   die      Schreibstelle,    die durch eine im Ruhezustand blinkende Marke gekennzeichnet wird, nach links, rechts, oben und unten transportiert wird. Dies erfolgt in einfacher Weise durch zwangsläufige Veränderung des   Standes    des Zählers 20. Die Bedienung lässt sich dadurch erleichtern, dass bei   dauerndem    Druck auf eine dieser Tasten, z. B. nach 0,4 Sekunden,   ein    automatischer Transport der   Schreibstelle    mit einer Geschwindigkeit von 10 Schritten pro Sekunde eingeleitet wird.

  Hierzu sind lediglich ein die erforderliche   Fortschaltfrequenz,      lieferndes    Generator und einige   Steuerschaltungen    erforderlich, die aus Gründen der Vereinfachung in Figur 2 nicht dargestellt sind.



   In Abhängigkeit von   einer    auf dem Bildschirm durch Blinken angezeigten Schreibmarke lassen sich weitere Befehle über die Tastatur 23 eingeben, z. B. könnte die Schreibmarke auch als Begrenzung bei zeilenweisem Löschen innerhalb einer Zeile angewendet werden. In jedem Fall ergibt der Vergleich zwischen dem Stand des Zählers 20 und dem Stand des Zählers 33 mittels der Vergleichsschaltung 23   die Stellung      der    Marke auf dem Bildschirm an. Ein leichtes Auffinden der Schreibstelle im Text lässt sich   dadurch    ermöglichen, dass im Still   stand    die Marke mit einer Frequenz von 2,5 Hz   klinkt,    während sie für die Dauer des Transportes ständig aufleuchtet.

  Durch zwangsläufige Vorstellung des Zählers 33, beispielsweise von der Tastatur aus, lässt sich ferner eine   Verschiebun,g    der Information auf dem Bildschirm in der Weise vornehmen, dass die Zeilen nach oben oder unten verschoben werden und ggf. die nicht mehr wiedergegebenen untersten Zeilen dafür am oberen Bildrand erscheinen und umgekehrt.



   Die im Laufzeitspeicher 25 (Bildwiederholspeicher) gespeicherten und entsprechend der Bildwechselfrequenz   ausgegebenen Signale    werden in der gleichen Schrittfolge, wie sie die Tastatur 23 geliefert hat, an den Bildgenerator 35 geleitet. Der Bildgenerator 35 enthält einen Festwertspeicher 36 für die   Zeichensymbole.    Jedes dem Festwertspeicher zugeführte Zeichen wird durch 8 Bit dargestellt, wobei 1 Bit zur Paritätsprüfung ausser Betracht bleibt. Ein aus 7 Bit bestehendes Zeichen bietet eine Übertragung von 128 Möglichkeiten. Die an den dick ausgezogenen, die Zeicheninformation übertragenden Linien angebrachten Ziffern 7, 9, 12 geben an, wieviele Bit für die Übertragung eines Zeichens bzw.



  einer Differenzkoordinate verwendet werden. Zweckmässig erfolgt hierbei Parallelübertragung.

 

   Der Festwertspeicher 36 ist als   Übertrager-    speicher mit   weichmagnetischen    Kernen ausgeführt, in welche Drähte wahlweise entsprechend der zu speichernden Information eingelegt, werden können. Derartige Festwertspeicher sind bereits bekannt, so dass auf deren   Wirkungsweise    nicht näher eingegangen wird.



   Bemerkenswert ist jedoch die beim   Ausführungs    beispiel der Erfindung   vorgesehene -Aufteilung    des Spei chers 36 in einen  Adressenteil  und einen  Koordinatenteil , welch letzterer die Differenzkoordinaten der einzelnen Elemente für die auf dem Bildschirm zu schreibenden Zeichen sowie weitere Adressen enthält.



   Der Adressenteil dient   gewissermassen    als Inhalts  verzeichnis und die zur Verfügung stehenden 128 verschiedenen Zeichen aus dem Laufzeitspeicher 25 werden hier entsprechend einem   Inhaltsverzeichnis    in   eine    Adresse umgewandelt, welcher im  Koordinatenteil  des Speichers einer Reihe von Differenzkoordinaten (Block) entspricht, die bei Ansteuerung dieser Adresse ausgegeben werden. Diese Reihe enthält jeweils die Differenzkoordinaten, welche der Strahl der Kathodenstrahlröhre,   ausgehend    von einer   Anfangs-    koordinate   innerhalb    eines   Zieichenrasters    nacheinander anzusteuern hat.

  Ferner sind auch die zugehörigen Signale für die Hell- und   Dunkelsteuerung    des Strahls im   Koordinatenbereich      des Speichers    enthalten.



   Als Beispiel für den Zeichenvorrat in einer Anordnung nach   der    Erfindung sei auf Figur 3 verwiesen. Aus dieser Darstellung ist ersichtlich, dass sämtliche Zeichen aus waagrechten, senkrechten und unter dem Winkel einer Diagonale des Zeichenrasters verlaufenden Zeichen zusammengesetzt sind. Figur 4 zeigt das Zeichenraster, welches in senkrechter Richtung 7 Schritte und   in    waagrechter   Richtung    4 Schritte für die Strahlbewegung enthält, für   welche      {Differenzkoordinlaten    festgelegt sind.



  Der Festwertspeicher 36 dient jedoch nicht der   un;mittel-    baren Steuerung der   Strahibewegung    im Sichtgerät, sondern gibt die   Differenzkoordinaten    in digitalen Signalen aus. Jede derartige Koordinate ist in einem  Wort  mit 12 Bit   enthalten.    Dabei dienen 9 Bit als eigentliche   Di'fferenzkoordinate,    aus   welcher    die Halte- und Be   schleun.igungsspannung    für die   Strahibewegung      abgelei-    tet werden, wie später noch erläutert ist. Ein weiteres Bit dient der Anzeige, ob es sich um eine Koordinate oder eine Adresse handelt.

  Dieses ist für den weiter unten erläuterten Fall der Verwendung gleicher Zeichenelemente beim Schreiben   verschiedeniartiger    Zeichen von Bedeutung. Zwei weitere Bit   enthalten    die Information, ob es sich um eine allgemeine Koordinate, d. h. den Schluss des Zeichens oder um ein   Sonderzeichlen    handelt.



   Zur Erläuterung der   Wirkunlgsweise    des Festwertspeichers   36    sei nachstehend auf Figur 5 verwiesen. Der von den   Signalen aus    dem Laufzeitspeicher 25 angesteuerte  Inhaltsverzeichnisbereich  enthält jeweils   die    Adresse der ersten Differenzkoordinate eines   Zeichens    bzw.



  von dessen   Koordinlate.nblock,    welcher in dem Koordinatenbereich des Speichers 36 enthalten ist. Soll beispielsweise gemäss der Figur 5 der   Buchstabe    B auf dem Bildschirm   des Sichtgerätes    geschrieben werden, so wird nach Druck lauf die entsprechende   Taste    der Eingabetastatur (23 in Fig. 2) über den Laufzeitspeicher dem Festwertspeicher des Bildgenerators   die      enbsprechende    Information, bestehend aus 7 Bit, zugeleitet. Im Adressenteil für den Buchstaben B steht die Adresse der ersten   Differenzkoordin'ate,    ausgehend von   der Grund-    stellunlg des Strahl es   links    unten im Zeichenraster.

  Auf die erste Differenzkoordinate folgen jedoch nur 3 weitere Koordinaten, welche das Schreiben der unteren Schleife des   Buchstabens    B festlegen. Darauf ist im Koordinaten teil eine weitere Adresse   enthalten,    welche die Adresse einer Koordinate des Zeichens P darstellt, worauf in gleicher Weise durch Schreiben des Buch   stabens    P der Buchstabe B vollendet wird. Wie aus Figur 3 ersichtlich, lässt sich. die mehrfache Verwendung einzelner Zeichenelemente gleichzeitig für eine grosse Anzahl von Zeichen durchführen, wodurch sehr viel Speicherkapazität eingespart werden kann.

  Die Anord    nung      lässt    sich noch dadurch vereinfachen, dass   íaus    dem Festwertspeicher 36 jeweils   Koordinaten    und Adressen gemischt wieder   ausgegeben    werden und   eine SchlaltunWg    zur Unterscheidung zwischen Adresse   und Koordinate    vorgesehen ist, die bewirkt, dass   die    durch ein Informationsbit, wie oben   erwähnt,    besonders   gekennzeichnete    Adresse erneut im Speicher angesteuert wird, worauf die zu dieser Adresse gehörenden Differenzkoordinaten ausgegeben werden.



   Nach dieser Erläuterung der Wirkungsweise des Festwertspeichers bei einem Ausführungsbeispiel nach der   Erfindung    wird   die    Beschreibung der   Anordnung    nach Figur 2 fortgesetzt. Wie erwähnt, liefert der Festwertspeicher 36 eine Folge von als binäre Signale dargestellte   Differenzkoordinaten.    Jedes abgegebene Zeichen stellt ein Wort mit 12 Bit dar, wobei die Koordinate nur durch 9 Bit dargestellt wird. Davon zeigt ein Bit an, ob der Strahl hell oder dunkel getastet werden muss und weitere Bit dienen der Unterscheidung, ob es sich   um    eine Adresse, eine allgemeine   XKoordinate,      und    koordinate oder um ein Sonderzeichen handelt.

  Von den 8 Bit, welche die Differenzkoordinate   selbst kennzeich-    nen (1 Bit dient der Anzeige    Hell/Dun!kel )    geben jeweils 3 Bit die Anzahl der Schritte   m    horizontaler Richtung   (Ex)    an.



   Es ergeben sich also maximal 7   lKoordinatenlschritte.   



  Ausgenutzt werden beispielsweise je   22    Schritte in positiver x-Richtung und 21 Schritte in negativer x Richtung   (#x).    Dabei gibt 1 Bit jeweils das zugehörige Vorzeichen plus oder minus an. 3 weitere Bit sowie 1 Bit für das Vorzeichen sind für die   ausszuführen/den    Schritte des Strahls in senkrechter Richtung   (Ay)    vorgesehen. Nach Umwandlung des digitalen   Signals    in ein   Analogsignal    führt eine Superposition dazu, dass die   Strahlbewegung      auch      in      d,iagonaler      Richtung    des Rasters (vgl.

  Fig.   4) erfolgen kann   
Wie   erwähnt,    befindet sich das von dem Festwertspeicher 36   ausgegelbene    Zeichen für die Koordinate zunächst in einem Register, welches in Figur 2 mit 37 bezeichnet ist. Auf ein   Signal    über das   UNlDWGatter    38 an das   Register    37   erfolgt    die Parallelausgabe der gespeicherten Differenzkoordinate, welche durch 9 Bit ausgedrückt wird. Unter Aufteilung auf die Registerstufen 41, 42, 43, 44, 45.

  Dabei enthialten die Register 42, 43 jeweils die 3 Bit für die   IDifferenzkoordinlaten      Ex    und   Ay.    Die   Registerstufen    41, 44 speichern das Vorzeichen für   tx    und ty, während die Registerstufe 45 den Helligkeitswert speichert. Ist die jeweilige Koordinate von Null verschieden, so sorgt eine Abfrageschaltung 46 bzw. 47 dafür, dass die entsprechende Anzahl von Impulsen des Taktgebers 31, welche über die Leitung 48 zugeführt werden, über elektronische Schalter 50, 51 jeweils einem weiteren elektronischen Schalter 52, 53 zugeleitet werden. Die Anordnung ist dabei derart getroffen, dass die Register 42 und 43 leer gezählt werden. 

  Sind diese beide leer, d. h.   #y    = 0, so erfolgt über das UND-Gatter 38 ein Freigabesignal für die im Register 37 stehende neue Koordinate. Die der jeweiligen Differenzkoordinate   #x    und   #y    entsprechende Impulsreihe wird je nach ihrem Vorzeichen über elektronische Schalter 52 und 53, welche unter dem Einfluss des Vorzeichensignals in den Registerstufen 41 und 44 umgeschaltet werden, auf eine der beiden Leitungen 54, 55 für die Beschleunigungsimpulse in x-Richtung und 56, 57 für die Beschleunigungsimpulse in y-Richtung geleitet. Die Zähler 58 und 59 werden dabei von den über die Leitungen 54, 55 bzw. 56, 57 übertragenen Impulse in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung entsprechend dem  zugehörigen Vorzeichen fortgeschaltet und stellen Register zur Speicherung der jeweiligen Differenzkoordinate dar.

  Die Zähler 58 und 59 sind ferner über die Leitung 60 mit dem Zähler 33 verbunden, aus welchem sie Signale zur zwangsläufigen Voreinstellung entsprechend der Umschaltung auf eine neue Zeile sowie für den Bildrücklauf erhalten. Zusammen mit den Beschleunigungsimpulsen, welche über Leitungen   54.. .57    übertragen werden, erfolgt eine (Parallel)-Übertragung des Standes der Zähler 58 und 59 auf die Digital-Analog Umsetzer 61, 62 über die Leitungen 67, 68. Die Anordnung wird dabei zweckmässig derart getroffen, dass Ausgänge 58, 59 mit entsprechenden Eingängen der Digital-Analogumsetzer 61, 62 verbunden sind.



   Der Digital-Analog-Umsetzer 61 dient zur   Umset-    zung der Koordinaten in horizontaler, d. h. in x Richtung, in der die erforderlichen analogen Werte der Halte- und Beschleunigungsspannungen, die über das Koaxialkabel 63 zum   Horizontalablenlkverstärker    im Sichtgerät übertragen werden. Die   Verbindung      zwischen    dem   Digital-Analog-Umsetzer    62 und   zudem      V;ertikalab-    lenkverstärker im Sichtgerät erfolgt durch das Koaxialkabel 64. Ein weiteres Koaxialkabel 65 überträgt die Impulse zur Hell- und   Dunkeltastung    des   Kathoden-    strahls der Bildröhre. Dabei ist mit 66 ein Verstärker bezeichnet, der vom Register 45 her angesteuert wird.



  Die   Analog-Digital-Umsetzer    61 und 62 enthalten neben der eigentlichen Umsetzerschaltung zusätzliche Endverstärker für die Leitungsübertragung.



   Eine Ausführungsform eines   Digital-Analog-Wand-    lers, wie er im Rahmen der Erfindung mit Vorteil anwendbar ist, zeigt die Figur 6. Wesentlich für die Güte der Darstellung der Zeichen auf dem Bildschirm ist die Linearität eines derartigen   Digital-Analog-Wandlers.    Jede Koordinate ist durch digitales Signal mit 8 Bit dargestellt, welches in   Paralleldarstellung    vom zugehörigen Zähler aus übertragen wird. Dabei ist für jedes Bit ein Transistorschalter vorgesehen, welcher in Figur 6 mit   71... 73... usw.    bezeichnet ist.

  Diese Transistorschalter schalten jeweils den zugehörigen Widerstand 81, 82, 83 ... an eine konstante Spannung Us, so dass am Punkt 80, an welchem die Koaxialkabel 90 und 91 angeschlossen sind, die zu zwei   Sichtgeräten    führen, eine unterschiedliche, genau gestufte Spannung erhalten wird. Der Strom durch den Widerstand 92 wird nämlich genau proportional dem Wert der Widerstände 81, 82, 83... bei der Ansteuerung der   zugehörigen    Transistorschalter 71, 72, 73... geändert. Zur Temperaturkompensation und Konstanthaltung der Speisespannung   Ur    ist eine Kompensationsschaltung, bestehend aus den Transistoren 93, 94, 95 vorgesehen, welche mit der Zenerdiode 96 zusammenarbeitet.



   Jeder   Digi,tal Analog-Umsetzer    (61, 62 in Fig. 2) besitzt ferner 3 Transistorschalter und jeweils   einen    zugehörigen Widerstand für die   Differenzkoordinaten,    aus welchen die einzelnen Zeichen gebildet werden.



  Ferner sind 5 weitere derartige Stufen beim Digital Analog-Umsetzer 61 für die Bezeichnung der Zeile im Bild vorgesehen   (Anfiangs-      undsEnldkoordinate    in Zeilenraster), während der   Digital-Analog-Umsetzer      62    entsprechend den Spalten bzw. der Anzahl der Zeichen in einer Zeile hierfür 9 Stufen erfordert. Zwei weitere
Stufen werden von den Leitungen 54, 55 bzw. 56, 57 angesteuert und erzeugen die positiven und negativen Beschleunigungsimpulse für die Bewegung des Strahles nach oben oder unten bzw. nach links oder nach rechts.



   Schliesslich ist noch eine weitere Stufe für das Rücksetzsignal zum Zwecke des Zeilen- und   Biidrücklaufes    vorgesehen. Die Widerstände 81, 82... im Digital Analog-Wandler nach Fig. 6 werden zweckmässig in einer ganz besonderen Weise gestuft, z. B. derart, dass jeder Widerstand jeweils den doppelten Wert des Widerstandes der vorhergehenden Stufe besitzt. Es ist bekannt, in ähnlicher Weise wie bei der Darstellung von Schriftzeichen auch   bildlich    Darstellungen., wie   einfache      Schaltbilder    o. dgl. auf einem Bildschirm einer Katho   denstrahlröhre    zur Anzeige zu bringen. Hierbei werden   beispielsweise    jeweils zwei durch Koordinaten festgelegte Punkte durch Striche verbunden.

  Das beschriebene Verfahren lässt sich in   einfacher    Weise auch zur Wiedergabe graphischer   Darstellungen    abwandeln, indem die Bedeutung der Tasten der Tastatur bzw. der vom Bildwiederholspeicher abgegebenen Zeichen   geän-    dert wird, und zwar in dem Sinn, dass den einzelenen Tasten Strichelemente verschiedener Richtung, Länge und Helligkeit zugeordnet werden. Dies kann nach Art der bei   Fernschreibmaschinen    üblichen Buchstaben/Ziffernumschaltung erfolgen,   wodurch    der Festwertspeicher umgeschaltet oder ein weiterer Speicher zugeschaltet wird.

  Der Endpunkt eines Striches lässt sich dabei als Anfangspunkt des nächsten Striches verwenden, denn der Strahl der Bildröhre ist prinzipiell nicht an ein Zeilenraster gebunden, sondern beliebig über den Bildschirm steuerbar, wenn die bei der Wiedergabe von Schriftzeichen bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel benutzte zeilenweise   Abl enkbewegung    des Strahles unterdrückt wird, die den   AlblenlZbewegungen    zum Schreiben der einzelnen Zeichen überlagert ist.



  Dies kann durch   Abschaltung    des Zählers 33 in Fig. 2 bzw. durch Unterbrechung der Leitung 60 erfolgen.



      PATENTANSPRÜCHE   
I. Verfahren zur Darstellung von aus geraden Strichen zusammengesetzten Zeichen oder Zeichnungen auf dem Bildschirm einer Kathodenstrahlröhre, dadurch gekennzeichnet, dass zur Darstellung von Zeichen, diesen Zeichen entsprechende Signale von einer Signalquelle (3, 7, 23) in binärcodierter Form an einen als Bildwiederholspeicher (8, 25) dienenden Speicher geleitet werden, aus dem die eingeschriebenen Zeichen nacheinander   entsprechend    der   Bildwechselfrequenz    wiederholt einem in einem Bildgenerator (9, 35) enthaltenen Festwertspeicher (16, 36) zugeführt werden, welcher darauf die den einzelnen Zeichen,

   zugeordneten Grössen der   Strahibewegung    als   digitale    Signale ausgibt sowie die zugehörigen   Helltastimpulse    erzeugt,   çund    dass die Grössen der Strahlbewegung über   Digital-Analog-    Wandler in Form von Halte- und Beschleunigungsspannungen zusammen mit den   Rücklaufsignalen    den Ablenkspulen einer   Fernsehbildröhre    (2) in einem Sichtgerät (1) zugeführt werden.

 

   II. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als Bildwiederholspeicher (25) mehrere magnetostriktive   Laufzeitspeicher    (26 bis 30) vorgesehen sind, die   nach-    einander mit Zeichen beaufschlagt werden und ausgangsseitig mit dem Bildgenerator (35) verbunden sind.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Schreiben der Zeichen durch den 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. zugehörigen Vorzeichen fortgeschaltet und stellen Register zur Speicherung der jeweiligen Differenzkoordinate dar. Die Zähler 58 und 59 sind ferner über die Leitung 60 mit dem Zähler 33 verbunden, aus welchem sie Signale zur zwangsläufigen Voreinstellung entsprechend der Umschaltung auf eine neue Zeile sowie für den Bildrücklauf erhalten. Zusammen mit den Beschleunigungsimpulsen, welche über Leitungen 54.. .57 übertragen werden, erfolgt eine (Parallel)-Übertragung des Standes der Zähler 58 und 59 auf die Digital-Analog Umsetzer 61, 62 über die Leitungen 67, 68. Die Anordnung wird dabei zweckmässig derart getroffen, dass Ausgänge 58, 59 mit entsprechenden Eingängen der Digital-Analogumsetzer 61, 62 verbunden sind.
    Der Digital-Analog-Umsetzer 61 dient zur Umset- zung der Koordinaten in horizontaler, d. h. in x Richtung, in der die erforderlichen analogen Werte der Halte- und Beschleunigungsspannungen, die über das Koaxialkabel 63 zum Horizontalablenlkverstärker im Sichtgerät übertragen werden. Die Verbindung zwischen dem Digital-Analog-Umsetzer 62 und zudem V;ertikalab- lenkverstärker im Sichtgerät erfolgt durch das Koaxialkabel 64. Ein weiteres Koaxialkabel 65 überträgt die Impulse zur Hell- und Dunkeltastung des Kathoden- strahls der Bildröhre. Dabei ist mit 66 ein Verstärker bezeichnet, der vom Register 45 her angesteuert wird.
    Die Analog-Digital-Umsetzer 61 und 62 enthalten neben der eigentlichen Umsetzerschaltung zusätzliche Endverstärker für die Leitungsübertragung.
    Eine Ausführungsform eines Digital-Analog-Wand- lers, wie er im Rahmen der Erfindung mit Vorteil anwendbar ist, zeigt die Figur 6. Wesentlich für die Güte der Darstellung der Zeichen auf dem Bildschirm ist die Linearität eines derartigen Digital-Analog-Wandlers. Jede Koordinate ist durch digitales Signal mit 8 Bit dargestellt, welches in Paralleldarstellung vom zugehörigen Zähler aus übertragen wird. Dabei ist für jedes Bit ein Transistorschalter vorgesehen, welcher in Figur 6 mit 71... 73... usw. bezeichnet ist.
    Diese Transistorschalter schalten jeweils den zugehörigen Widerstand 81, 82, 83 ... an eine konstante Spannung Us, so dass am Punkt 80, an welchem die Koaxialkabel 90 und 91 angeschlossen sind, die zu zwei Sichtgeräten führen, eine unterschiedliche, genau gestufte Spannung erhalten wird. Der Strom durch den Widerstand 92 wird nämlich genau proportional dem Wert der Widerstände 81, 82, 83... bei der Ansteuerung der zugehörigen Transistorschalter 71, 72, 73... geändert. Zur Temperaturkompensation und Konstanthaltung der Speisespannung Ur ist eine Kompensationsschaltung, bestehend aus den Transistoren 93, 94, 95 vorgesehen, welche mit der Zenerdiode 96 zusammenarbeitet.
    Jeder Digi,tal Analog-Umsetzer (61, 62 in Fig. 2) besitzt ferner 3 Transistorschalter und jeweils einen zugehörigen Widerstand für die Differenzkoordinaten, aus welchen die einzelnen Zeichen gebildet werden.
    Ferner sind 5 weitere derartige Stufen beim Digital Analog-Umsetzer 61 für die Bezeichnung der Zeile im Bild vorgesehen (Anfiangs- undsEnldkoordinate in Zeilenraster), während der Digital-Analog-Umsetzer 62 entsprechend den Spalten bzw. der Anzahl der Zeichen in einer Zeile hierfür 9 Stufen erfordert. Zwei weitere Stufen werden von den Leitungen 54, 55 bzw. 56, 57 angesteuert und erzeugen die positiven und negativen Beschleunigungsimpulse für die Bewegung des Strahles nach oben oder unten bzw. nach links oder nach rechts.
    Schliesslich ist noch eine weitere Stufe für das Rücksetzsignal zum Zwecke des Zeilen- und Biidrücklaufes vorgesehen. Die Widerstände 81, 82... im Digital Analog-Wandler nach Fig. 6 werden zweckmässig in einer ganz besonderen Weise gestuft, z. B. derart, dass jeder Widerstand jeweils den doppelten Wert des Widerstandes der vorhergehenden Stufe besitzt. Es ist bekannt, in ähnlicher Weise wie bei der Darstellung von Schriftzeichen auch bildlich Darstellungen., wie einfache Schaltbilder o. dgl. auf einem Bildschirm einer Katho denstrahlröhre zur Anzeige zu bringen. Hierbei werden beispielsweise jeweils zwei durch Koordinaten festgelegte Punkte durch Striche verbunden.
    Das beschriebene Verfahren lässt sich in einfacher Weise auch zur Wiedergabe graphischer Darstellungen abwandeln, indem die Bedeutung der Tasten der Tastatur bzw. der vom Bildwiederholspeicher abgegebenen Zeichen geän- dert wird, und zwar in dem Sinn, dass den einzelenen Tasten Strichelemente verschiedener Richtung, Länge und Helligkeit zugeordnet werden. Dies kann nach Art der bei Fernschreibmaschinen üblichen Buchstaben/Ziffernumschaltung erfolgen, wodurch der Festwertspeicher umgeschaltet oder ein weiterer Speicher zugeschaltet wird.
    Der Endpunkt eines Striches lässt sich dabei als Anfangspunkt des nächsten Striches verwenden, denn der Strahl der Bildröhre ist prinzipiell nicht an ein Zeilenraster gebunden, sondern beliebig über den Bildschirm steuerbar, wenn die bei der Wiedergabe von Schriftzeichen bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel benutzte zeilenweise Abl enkbewegung des Strahles unterdrückt wird, die den AlblenlZbewegungen zum Schreiben der einzelnen Zeichen überlagert ist.
    Dies kann durch Abschaltung des Zählers 33 in Fig. 2 bzw. durch Unterbrechung der Leitung 60 erfolgen.
    PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Darstellung von aus geraden Strichen zusammengesetzten Zeichen oder Zeichnungen auf dem Bildschirm einer Kathodenstrahlröhre, dadurch gekennzeichnet, dass zur Darstellung von Zeichen, diesen Zeichen entsprechende Signale von einer Signalquelle (3, 7, 23) in binärcodierter Form an einen als Bildwiederholspeicher (8, 25) dienenden Speicher geleitet werden, aus dem die eingeschriebenen Zeichen nacheinander entsprechend der Bildwechselfrequenz wiederholt einem in einem Bildgenerator (9, 35) enthaltenen Festwertspeicher (16, 36) zugeführt werden, welcher darauf die den einzelnen Zeichen,
    zugeordneten Grössen der Strahibewegung als digitale Signale ausgibt sowie die zugehörigen Helltastimpulse erzeugt, çund dass die Grössen der Strahlbewegung über Digital-Analog- Wandler in Form von Halte- und Beschleunigungsspannungen zusammen mit den Rücklaufsignalen den Ablenkspulen einer Fernsehbildröhre (2) in einem Sichtgerät (1) zugeführt werden.
    II. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als Bildwiederholspeicher (25) mehrere magnetostriktive Laufzeitspeicher (26 bis 30) vorgesehen sind, die nach- einander mit Zeichen beaufschlagt werden und ausgangsseitig mit dem Bildgenerator (35) verbunden sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Schreiben der Zeichen durch den
    Strahl der Bildröhre (2) jeweils von einer Grundstellang dn einem Feinraster ausgehend erfolgt und dass jeweils Elemente eines Zeichens in einem oder mehreren anderen Zeichen mitverwendet werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als Bildwiederholspeicher (25) ein Laufzeitspeicher (26 bis 30) dient.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die laufende Nummer jedes Zeichens, das in den Bildwiederholspeicher (25) eingeschrieben wird, fortlaufend in einem ersten Zähler (20) festgelegt wird und dass oi!n zweiter, proportional zum Takt eines bzw. mehrerer Laufzeitspeicher fortgeschal- teter Zähler (33) vorgesehen ist.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet dass der im Takt des Laufzeitspeichers fortgeschaltete zweite Zähler (33) hinsichtlich seines Standes ständig mit dem ersten Zähler (20) für die zu speichernden Zeichen verglichen wird, und dass jeweils bei Gleichstand beider Zähler die Übernahme eines Zeichens von einer Tastatur (23) in ein Register (24) erfolgt, aus welchem dieses Zeichen in den Bildwiederholspeicher (25) eingespeichert wird.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vergleich sich lediglich auf den Speicherplatz selbst bezieht, so dass bei Aufteilung des Speichers in mehrere Einheiten die Zugrifizeit auf die wenige einer Einheit verkürzt wird.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass von dem synchron mit dem Laufzedt- speicher (26 bis 30) fortgeschalteten zweiten Zähler (33) die Adresse abgeleitet wird, welche der Stellung des Zeichens auf dem Bildschirm entspricht.
    7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zähler (20), der jeweils die eingegebenen Zeichen zählt, durch eine Steuerschaltung voreinstelibar ist, so dass auf diese Weise jedes Zeichen 'bei der Wiedergabe beliebig Eauf indem Bildschirm verschoben bzw. an einer wählbaren Stelle geschrieben werden kann.
    8. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Bildwiederholspeicher (25) an den Bildgenerator (35) übertragenen Zeichen wahlweise durch andere Zeichen ersetzbar sind, indem z. B.
    eine Schreibmarke oder ein Schmierzeichen eingesetzt wird.
    9. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zähler (20), welcher die von der Signalquelle kommenden Zeichen zählt, laufend in seiner Einstellung durch eine Steuerung veränderbar ist, so dass es möglich ist, eine Schreibmarke bzw. die Schreiben stelle an jede beliebige Stelle des Bildfeldes zu verschieben.
    10. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass durch Betätigung (bestimmter Bedienungselemente, z. B. Tasten im Eingabe-Tastenfeld einer Tastatur (23), ein die eigegebenen Zeichen zählender Zähler (20) auf bestimmte Stellungen voreinstellbar ist, z. B. in der Weise, dass durch Betätigung einer bestimmten Taste eine Schreibmarke auf die erste Schreibstelle in der obersten Zeile links im Bildfeld gesetzt wird.
    11. Verfahren nach Patetntanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei jeder Ein und Ausgabe eines Zeichens an den Bildwiederholspeicher (25) eine Schreibmarke selbsttätig an die Stelle des nächsten Zeichens gesetzt wird.
    12. Verfahren nach Piatentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Darstellung einer aus geraden Strichelementen bestehenden Zeichnung die Zeilenrücklaufimpulse abschaltbar sind und der Strahl vom jeweiligen Anfangspunkt zum nächsten Zielpunkt geführt wird, wobei der Zielpunkt jeweils der Anfangspunkt des nächsten Strichelementes ist.
    13. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeile und Bildrücklauf ab gängig vom Stand eines Synchronzählers (33) des bildwiederholspeichers über Zähler (58, 59) nach Ausgabe des jeweils letzten Zeichens erfolgt, welche Digital Analog-Umsetzer (61, 62) ansteuern.
    14. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Bildgenerator (35) empfangenen Zeichen des Bildwiederholspeichers (25) einem Festwertspeicher (36) zugeleitet werden, der die Diffe renzkoordin'aten zum Schreiben der einzelnen Zeichen daraufhin nacheinander ausgibt.
    15. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Festwertspeicher (36) des Bildgenerators (35) einen I,nhaltsverzeichnisteil enthält, in welchen zunächst die vom Bildwiederholspeicher (25) ausgegebenen Zeichen geleitet werden, und dass das Inhaltsverzeichnis die Beginnadressen von Blöcken von Differenzkoordinaten zur Darstellung von alphanumen- schen Zeichen, Sonderzeichen und Symbolen im Koordinatenteil enthält, welche in Abhängigkeit der vom Biidwiderholspeicher (25) kommenden Zeichen auslgege- ben werden.
    16. Verfahren nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass im Festwertspeicher (36) des Bildgenerators (35) Differenzkoordinaten blockweise gespeichert sind, deren Beginn-Adressen im Inhaltsverzeichnisteil gespeichert sind, welcher durch die Zeichen vom Bildwiederholspeicher (25) ansteuerbar ist, und dass im Koordinatenteil neben den Differenzkoordinaten weitere Beginn-Adressen gespeichert sind, die Zeichenteilen zugeordnet sind, welche dem betreffenden Zeichen von einem anderen Zeichen her hinzugefügt werden.
    17. Verfahren nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Bildgenerator (35) ausgegebenen Zeichen, nämlich Differenzkoordinaten und Beginn-Adressen in einer Decodierschaltung darauf geprülft werden, ob es sich um eine Koordinate oder Endkoordinate oder um einer Adresse handelt und dass die ausgegebenen Adressen wieder dem Eingang des Festwert-Speichers (36) zugeführt werden, so dass der Generator (35) bei Ausgabe einer Adresse daraufhin die Koordinaten des von dieser Adresse bezeichneten Zeichenteiles ausgibt.
    18. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Mittelpunkte zwischen jeweils zwei Zeichen nicht konstant gehalten wird, sondern von der Zeichenbreite abhängig ist.
    19. Anordnung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schieberegister für ein Zeichenwort vorgesehen ist, durch welches die Laufzeitspeicher wahlweise derart verlängert werden können, dass eine Verschiebung des dargestellten Zeichens um ein Zeichen möglich ist.
    20. Anordnung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der BildPgenerator (35) einen Fest wertspeicher (36) enthält, der durch eine Anzahl Über- trager mit iweichmagnetischen Kemen gebildet ist, durch welche je einem Informationswort entsprechend Drähte gefädelt sind, wobei das luformationswort eine Koordinate oder eine Adresse darstellt.
    21. Anordnung nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass für die Aufnahme der vom Speicher des Bildgenerators nacheinander ausgegebenen, eine Koordinate darstellenden B.its Register (41 bis 45) vorgesehen sind, in denen die Bits für das Vorzeichen, die Helligkeit und für Differenzkoordinatenwerte gespeichert werden und dass für die beiden Koordinatenrich- tungen x und y je ein von Beschleunigungsimpulsen taktweise fortgeschalteter Zähler (58, 59) vorgesehen ist, dessen Stellung über einen Digital-Analog-Umsetzer (61, 62) in Spannungswerte umgesetzt wird, indem die entsprechenden, Stufen des Digital-Analog-Umsetzers (61, 62) von zugehörigen Ausgängen des Zählers (58, 59) angesteuert werden.
    22. Anordnung nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass zur Wiedergabe der Zeichen eine Fernsehlbildröhre mit induktiver Ablenkung vorgesehen ist, deren Ablenkspulen aus einer Spannungs-Quelle mit vernachlässigbaren Innenwiderstand entsprechend dem Signal des Digital-Anailog-Umsetzers (61, 62) gesteuert werden.
CH48369A 1968-01-16 1969-01-16 Verfahren und Anordnung zur Darstellung von aus geraden Strichen zusammengesetzten Zeichen auf dem Bildschirm einer Kathodenstrahlröhre CH508948A (de)

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