CH504789A - Austauschteil für ein Primärelement - Google Patents

Austauschteil für ein Primärelement

Info

Publication number
CH504789A
CH504789A CH1423470A CH1423470A CH504789A CH 504789 A CH504789 A CH 504789A CH 1423470 A CH1423470 A CH 1423470A CH 1423470 A CH1423470 A CH 1423470A CH 504789 A CH504789 A CH 504789A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
cathode
replacement part
electrolyte
anode
Prior art date
Application number
CH1423470A
Other languages
English (en)
Inventor
C Hill Richard
J Pollack Michael
Original Assignee
Honeywell Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Honeywell Inc filed Critical Honeywell Inc
Priority claimed from CH1370669A external-priority patent/CH508990A/de
Publication of CH504789A publication Critical patent/CH504789A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/22Electric drives
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/24Details or accessories for drive mechanisms, e.g. means for winding-up or starting toy engines
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/36Selection of substances as active materials, active masses, active liquids
    • H01M4/58Selection of substances as active materials, active masses, active liquids of inorganic compounds other than oxides or hydroxides, e.g. sulfides, selenides, tellurides, halogenides or LiCoFy; of polyanionic structures, e.g. phosphates, silicates or borates
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/36Selection of substances as active materials, active masses, active liquids
    • H01M4/60Selection of substances as active materials, active masses, active liquids of organic compounds
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/04Cells with aqueous electrolyte
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/30Deferred-action cells

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Primary Cells (AREA)

Description


  Austauschteil für ein Primärelement    Die Verwendung von Primärelementen, vielfach  auch Batterie genannt, zur Versorgung von beliebigen  Verbrauchern wie Taschenlampen,     Spielzeugen,    Blitz  geräten, Rundfunkgeräten und dgl. ist bekannt. Wenn  ein solches Primärelement entladen ist und keinen Strom  mehr zu liefern vermag, wurde es bisher weggeworfen  und durch ein neues ersetzt. Obwohl eigentlich nur Teile  davon wirklich verbraucht sind, nämlich die eine Elek  trode und der Elektrolyt.

   Es sind eine Vielzahl von  Spielzeugen auf dem Markt, die von solchen Batterien  angetrieben werden und oftmals einen relativ hohen  Stromverbrauch haben, so dass die Batterien relativ  schnell verbraucht :sind und schnell ersetzt werden,  wodurch der Betrieb des     Spielzeuges    relativ teuer     wird.     Der Betrieb solcher Geräte     lässt    sich verbilligen, wenn  .das Primärelement in einen bleibenden Teil und einen  austauschbaren Teil unterteilt ist, welcher sich während  des Betriebes verzehrt bzw.

       unbrauchbar    wird,     während     der bleibende Teil auch     nach    völliger Entladung des  Primärelementes unbeschädigt     zurückbleibt.    Ersetzt  werden nur die tatsächlich bei der Entladung der  Batterie verbrauchten Teile. Hierdurch wird eine we  sentliche Verbilligung der Austauschteile erreicht, weil  nur die verbrauchten Teile ausgetauscht werden, wäh  rend man bisher stets die gesamte Batterie weggeworfen  hat.

   Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass sich solche  Primärelemente nicht nur für Spielzeuge, sondern auch  für beliebige andere Anwendungsfälle eignen, insbeson  dere dann, wenn aus Platz- oder     Gewichtsgründen    nur  Batterien von relativ geringer Kapazität und Lebens  dauer eingesetzt     werden    können, welche demzufolge  schnell entladen sind und oft ausgetauscht werden  müssen.     Hier    macht sich der Vorteil der billigen Aus-    tauschteile besonders bemerkbar. Aber auch für viele  andere Anwendungsfälle     erweist    sich das neue Primär  element als vorteilhaft.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, das Austauschteil für  das Primärelement so zu ,gestalten, dass es einerseits  möglichst billig, andererseits aber auch möglichst lange  langerfähig ist. Die bisher üblichen Batterien haben  nämlich den Nachteil, dass sie während längerer Aufbe  wahrung auch ohne Anschluss eines äusseren Verbrau  chers sich in Folge von Leckströmen allmählich selbst  entladen und dann beim Einsatz nur noch eine verrin  gerte Leistungsfähigkeit haben.  



  Die gestellte Aufgabe löst die Erfindung dadurch,  dass das Austauschteil eine zweite Elektrode, einen  Separator sowie wenigstens einen Bestandteil des Elek  trolyten enthält.  



  Besonders günstig ist es, wenn das Austauschteil ein  durch Zugabe eines Lösungsmittels eine     Elektrolytflüs-          sigkeit    bildendes Salz enthält. Die in Reserve gehaltenen  Austauschteile werden also erst beim oder nach dem  Einsetzen des Austauschteils in das bleibende Teil  aktiviert. Durch späteres Einfüllen eines Elektrolyten in  den     Elektrodenraum    zu beliebiger Zeit     aktivierbare     Batterien sind an sich bekannt; jedoch nicht bei Unter  teilung in ein bleibendes Teil und ein Austauschteil.  



  Die chemische Zusammensetzung der Bestandteile  der heute üblichen Batterien ist in vielen Fällen giftig  und deshalb für die     Verwendung    durch Laien nicht  ungefährlich. Es wird deshalb     bei    den heute üblichen  Batterien meistens     empfahlen,    diese, wenn sie ver  braucht sind, möglichst unverzüglich aus     den    Geräten  herauszunehmen, weil sie sich     sonst        gänzlich    zersetzen  und sowohl das Gerät als auch gegebenenfalls denjeni-      gen gefährden, welcher sie später aus dem Gerät  herausnimmt.

   Dieser Nachteil fällt natürlich besonders  bei der     Verwendung    von Batterien in     Spielzeugen    ins  Gewicht, weil damit gerechnet werden muss, dass  Kinder die Batterie herausnehmen und anschliessend mit  Hand, Mund oder Augen berühren, was im Falle     giftiger     Substanzen zu beträchtlichen Schädigungen führen  kann.  



  Für Batterien, welche in einen bleibenden Teil und  ein Austauschteil unterteilt sind, empfiehlt es sieh,  zumindest das Austauschteil aus ungiftigen Substanzen  aufzubauen,     indem    die Kathode - aus einem Stoff der  Gruppe Ferrizitrat, Ferriazetat, Kobaltzitrat, Kobaltaze  tat besteht und der Elektrolyt eine wässerige Lösung  eines Salzes enthält aus der Gruppe Chlorkalium,  Magnesiumsulfat und Mischungen dieser beiden Salze.  Die Anode kann aus Magnesium bestehen. Diese Sub  stanzen sind weder für sich giftig noch erzeugen sie bei  der Reaktion mit den anderen Substanzen der     Batterie     giftige Stoffe. Der Ausdruck  ungiftig  soll hierbei  Stoffe bezeichnen, welche keinen grösseren Grad der  Giftigkeit haben, als er in der zweiten Ausgabe des  Buches  Dangerous Properties of Industrial Materials   von N.

   Irving Sax, Reinhold Publishing Corporation,  unter dem Begriff  Moderate Toxicity  :definiert ist.  



  Wie     erwähnt    besteht :die Anode aus einem stark  elektropositivem Metall, vorzugsweise Magnesium. Die  für die Kathode beispielsweise vorgeschlagenen oben  erwähnten Stoffe sind ebenfalls nicht giftig. Der Elektro  lyt enthält vorzugsweise ein Salz eines Leichtmetalls,  beispielsweise Chlorkalium und Magnesiumsulfat oder  eine Mischung der beiden Salze     in    einem ungiftigen  Lösungsmittel, vorzugsweise Wasser.     Eine    bevorzugte  Konzentration für den Elektrolyten sieht vor, dass etwa  10 g Chlorkalium und 20 g Magnesiumsulfat auf 100m1  Wasser kommen. Ein poröser Separator trennt die  Anode von der Kathode.  



  Bei Anwendung der zuvor beschriebenen Primärele  mente, in mit Strom zu versorgenden Geräten, insbeson  dere Spielzeugen, ergibt sich eine besonders     günstige     Lösung, wenn das Gerät zwei     abgeteilte    Räume auf  weist, in dem ersten Raum ein Stromverbraucher ange  ordnet und mit Leitungen zum Anschluss an eine  Stromquelle versehen ist, der zweite Raum     eine    dichte,  schliessbare, zur Aufnahme einer Elektrolytflüssigkeit  geeignete Kammer ist, in welcher eine :

  erste Elektrode  fest angebracht ist, in die Kammer das Austauschteil  einsetzbar ist, welches beispielsweise einen als Separator  dienenden topfförmigen porösen Mantel hat, auf     und    in  der Wand des Mantels ein elektrolytbildendes Salz und  vom Mantel umschlossen eine zweite Elektrode aufweist,  und elektrische Kontakte die beiden Elektroden mit den  Anschlussleitungen .des Verbrauchers verbinden. Der  Verbraucher kann beispielsweise :ein Elektromotor, eine  Lampe oder dgl. sein. Die Primärelemente mit Aus  tauschteil können, wie bereits erwähnt, jedoch keines  wegs nur in Spielzeug, sondern auch in anderen batterie  betriebenen Geräten, wie Taschenlampen, Rasierappa  raten, Werkzeugen, Rundfunkempfängern, Warn- und  Notleuchten sowie für viele andere Zwecke eingesetzt  werden.

   Die Verwendung nicht giftiger Substanzen in  Batterien ist darüberhinaus nicht nur bei aus einem  bleibenden Teil und einem austauschbaren Teil beste  henden Primärelementen, sondern auch bei allen Batte  rien von     Vorteil,    die, wie bisher üblich, als Einheit  ausgetauscht werden, insbesondere dann, wenn damit zu    rechnen ist, dass Kinder mit den Batterien bzw. deren  Bestandteilen in Berührung kommen, sei es, dass die  Batterie bei unsachgemässer     Behandlung    des von der  Batterie angetriebenen Gerätes zerstört wird, sei es,     :dass     ein Kind versucht, sich Einblick in :das Innere einer  solchen Batterie zu verschaffen.  



  Die Erfindung soll im folgenden     anhand    einiger in  den Zeichnungen schematisch dargestellter Ausfüh  rungsbeispiele erläutert werden. Hierin zeigt  Figur 1 ein Primärelement, bestehend aus einem  bleibenden und einem Austauschteil,  Figur 2 das Austauschteil     eines    solchen Primärele  ments im Schnitt und  Figur 3 ein mit einem solchen Primärelement ausge  stattetes Spielzeug.    Zunächst wird anhand der Figuren 1 und 2 der  Aufbau des Primärelements erläutert.

   Es sei vorausge  schickt,     dass    mehrere solcher Primärelemente zu einer  Batterie zusammengefasst werden können,     indem    bei  spielsweise die bleibenden Teile all     dieser    Primärele  mente zusammen eine Einheit bilden, in welche die  Austauschteile einsetzbar sind. Ein weiterer Vorteil  solcher in zwei Teile unterteilter Primärelemente besteht  übrigens darin, dass sich der Benutzer gleich mehrere  Austauschelemente auf Vorrat     beschaffen    und aufbe  wahren kann und im Bedarfsfall zur Hand hat, ohne dass  er Gefahr läuft, dass sich diese Austauschteile während  einer längeren Lagerzeit verbrauchen oder unwirksam  werden.

   Wie Figur 1 zeigt, hat das Primärelement ein im  wesentlichen     zylindrisches    Gehäuse 35, welches, wie  Figur 3 erkennen lässt, Teil des Spielzeugs selbst sein  kann. Innerhalb des Gehäuses 35 und an diesem  befestigt, ist die zylindrische Anode 36 und zwar  konzentrisch und gleichachsig in dem Gehäuse 35. Das  Austauschteil 37 befindet sich in der zentralen zylindri  schen Öffnung der Anode 36. Es hat einen Anschluss 38  für die elektrischen Zuleitungen. Die andere     Anschluss-          leitung    liegt an der Anode 36 bzw. am     Gehäuse    35.  Öffnungen 39 in der Anode 36 erlauben den Durchtritt  des     Elektrolyt-Lösungsmittels    zum     Austauschteil    37.

    Dieses     besteht,aus    einem porösen topfförmigen Mantel  40, der zugleich als Behälter für :das     Kathodenmaterial     43 dient. Ein Kathodenanschluss 42 aus stromleitendem  Material, beispielsweise rostfreiem Stahl, liegt zentrisch  innerhalb des Topfes 40 und erstreckt sich durch einen  den Topf am Ende     abschliessenden    Deckel 41     hindurch     und bildet mit seinem herausragenden Teil den     An-          schlusskontakt    38.  



  Der Topf 40 dient nicht nur als Behälter für das  Kathodenmaterial, sondern gleichzeitig auch als     Separa-          tor.    In der bevorzugten Ausführungsform ist das     elektro-          lytbildende    Salz an der Wand des Topfes in den porösen  Zwischenräumen niedergeschlagen. Solches Salz kann  sich auch innerhalb des Topfes 40 mit dem Kathoden  material befinden. Wird Wasser oder ein anderes Lö  sungsmittel in die Zelle eingeführt, so geht das     Elektro-          lytsalz    in Lösung und erzeugt einen Elektrolyten.

   Indem  Masse, wie das Salz gelöst     wird,    öffnen sich die  Zwischenräume in der Topfwand und der     Druchtritt    des  Elektrolyten zwischen Anode und Kathode wird ermög  licht. Der Topf 40 kann aus Kunststoff, Papier oder  anderem geeigneten Material bestehen. Es ist ein neues  Merkmal der Erfindung, dass diejenigen Teile, welche  bei der Benutzung des Primärelements, d. h. während      der Stromnetnahme am ehesten verbraucht werden, zu  einer einzigen entfernbaren Einheit, dem sogenannten  Austauschteil, zusammengebaut     sind,    dessen Austausch  und Ersatz durch ein neues     Austauschteil        praktisch    eine  völlige Erneuerung des     Primärelements    zur Folge hat.  



  Im folgenden werden Beispiele für die Herstellung  und den Betrieb ungiftiger Primärelemente mit Aus  tauschteilen gemäss der Erfindung erläutert, ohne dass  hierdurch der Umfang der Erfindung beschränkt werden  soll:    <I>Beispiel 1</I>  Der Aufbau des Primärelements entspricht     etwa     dem in den Figuren 1 und 2 gezeigten. Die Anode  besteht aus Magnesium, der Separator ist ein     topfförmi-          ges    Kunskstoffziehteil, welches gleichzeitig als Behälter  für das Kathodenmaterial dient. Letzteres besteht aus  Ferrizitrat. Als Elektrolyt wird eine Lösung von Chlor  kalium (KCl) in Wasser verwendet.

   Der Kathodenan  schluss besteht aus rostfreiem Stahl und liegt zentrisch  im Separatortopf in engem und gutem Kontakt mit dem  Kathodenmaterial, wie dies aus Figur 2 ersichtlich ist.  Beim Aktivieren des Elements durch Eingiessen von  Wasser zeigte sich bei Raumtemperatur und einer  konstanten Stromentnahme von 50     mA    folgender Span  nungsverlauf in Abhängigkeit von der Zeit:  
EMI0003.0008     
  
    Zeit
<tb>  in
<tb>  Minuten <SEP> 0 <SEP> 10 <SEP> 20 <SEP> 30 <SEP> 40 <SEP> 50 <SEP> 60
<tb>  Volt <SEP> 1;9 <SEP> 1,9 <SEP> 1,7 <SEP> 1,'6 <SEP> 1,5 <SEP> 1,2 <SEP> 1,0       <I>Beispiel 11</I>  Der Aufbau der Zelle ist ähnlich wie der beim  Beispiel I entsprechend -den     Figuren    1 und 2, mit der  Ausnahme, dass anstelle von Kaliumchlorid nunmehr  Magnesiumsulfat (MgSO4) als Elektrolytsalz verwendet  wird.

   Wiederum bei einer konstanten Stromentnahme  von 50 mA ergibt sich folgender     Spannungs-Zeitver-          lauf:     
EMI0003.0012     
  
    Zeit
<tb>  in
<tb>  Minuten <SEP> 0 <SEP> 8 <SEP> 16 <SEP> 24 <SEP> 32 <SEP> 40 <SEP> 48
<tb>  Volt <SEP> 1,5 <SEP> 1,5 <SEP> 1,5 <SEP> 1,4 <SEP> 1,3 <SEP> 1,1 <SEP> 0,6       <I>Beispiel 111</I>  Wie beim Beispiel I dient Magnesium als Anode und  Wasser als Lösungsmittel. Als Elektrolytsalz wird eine  Mischung von Chlorkalium und Magnesiumsulfat im  Verhältnis von 20 g Magnesiumsulfat und 10 g Chlorka  lium pro 100 ml Wasser verwendet. Als Kathode dient  Ferriazetat.

   Mit einer Belastung von 47 Ohm wurde  folgende Spannungs-Zeitkurve beobachtet:  
EMI0003.0013     
  
    Zeit
<tb>  in
<tb>  Minuten <SEP> 0 <SEP> 10 <SEP> 20 <SEP> 30 <SEP> 38 <SEP> 45
<tb>  Volt <SEP> 1,7 <SEP> 1,6 <SEP> 1,5 <SEP> 1,4 <SEP> 1,2 <SEP> 0,0       <I>Beispiel IV</I>  Der Aufbau des Primärelements ist ähnlich dem  beim Beispiel III mit Ausnahme, dass Kobaltazetat  anstelle von Ferriazetat als Kathodenmaterial verwendet  wird.

   Bei einer Belastung von 47 Ohm ergibt sich  folgende Spannungskurve:  
EMI0003.0014     
  
    Zeit
<tb>  in
<tb>  Minuten <SEP> 0 <SEP> 10 <SEP> 20 <SEP> 40 <SEP> 60 <SEP> 80 <SEP> 100
<tb>  Volt <SEP> 1,7 <SEP> 1,0 <SEP> 0,9 <SEP> 0,8 <SEP> 0,8 <SEP> 0,75 <SEP> 0,75       <I>Beispiel V</I>    Abgesehen von der Verwendung von Kobaltzitrat  anstelle von Kobaltazetat als Kathodenmaterial ist das  Primärelement gleich aufgebaut wie beim Beispiel IV.  Es ergibt sich eine Leerlaufspannung von 1,95 V.

   Bei  einem     konstanten    Entnahmestrom von 60     mA    wurde  folgender Spannungs-Zeitverlauf gemessen:  
EMI0003.0017     
  
    Zeit
<tb>  in
<tb>  Minuten <SEP> 0 <SEP> 10 <SEP> 20 <SEP> 30 <SEP> 40 <SEP> 50 <SEP> 60 <SEP> 70
<tb>  Volt <SEP> 1,6 <SEP> 1,45 <SEP> 1;41 <SEP> 1,35 <SEP> 1,21 <SEP> 1,15 <SEP> 1,05 <SEP> 0,75       Zur Erläuterung der Anwendung des Primärele  ments in einem Spielzeug ist in Figur 3 ein     Spielzeug-U-          Boot    10 dargestellt, dessen Aussenmantel :aus einem  dauerhaften Material, beispielsweise     Kunststoff,    besteht.

    Der Bootskörper enthält wenigstens zwei     Kammern.    Die  eine Kammer 11 liegt etwa in der Mitte und     umschliesst     einen als Antrieb für das Boot dienenden Elektromotor  12. Die Kammer 11 ist nach aussen hin abgedichtet.  Über eine Welle 15 treibt der Motor die Schiffsschraube  16 an. Am Bug des Bootes ist eine     zweite    Kammer 18  vorgesehen,     welche    ein     Primärelement    20 aufnimmt.  Dieses besteht aus einer Anode 21,     einem    Austauschteil  22 und einem Hohlraum 23 für das Elektrolyt-Lösungs  mittel. Ein abnehmbarer Deckel 24 schliesst die Kam  mer 18 nach vorn ab.

   Er gestattet das     leichte    Heraus  nehmen und     ersetzen    des     Austauschteils    22, sobald das  Primärelement entladen ist. Eine Einfüllöffnung 25 für  das     Elektrolyt-Lösungsmittel    ist durch eine Kappe 26  verschlossen. Durch die     Einfüllöffnung    25 kann der  Hohlraum 23 mit Wasser oder     einemanderen    Lösungs  mittel gefüllt werden. Das Austauschteil 22 wird durch  eine Feder 28 in der richtigen Lage     gehalten,    die sieh am  Deckel 24 abstützt.

   Elektrische Anschlussleitungen 30  und 31 verbinden die Anode und die Kathode des  Primärelements durch die     Trennwand    zwischen den  beiden Kammern 18 und 11 hindurch mit dem Motor.  



  Wie ohne weiteres ersichtlich ist, stellt Figur 3 nur       ,eine    besondere Ausführungsform eines allgemeineren  Prinzips dar, nämlich des Zusammenbaus der bleiben  den Teile einer in zwei Gruppen von Teilen, nämlich  bleibende und austauschbare Teile, unterteilten Batterie,  mit dem durch die Batterie     anzutreibenden    Gerät,  Werkzeug, Spielzeug oder dgl. Diese mit dem Gerät  verbundenen bleibenden Teile können beispielsweise zur  Aufnahme mehrerer Austauschteile ausgebildet sein, so  dass für den Betrieb des Gerätes die Kapazität mehrerer  in geeigneter Weise elektrisch     zusammengeschalteter     Primärelemente zur     Verfügung    steht.

   Diese Primärele  mente können ausser einem Motor     auch    beliebige      andere Verbraucher wie Lampen oder dgl. gemein  schaftlich oder wahlweise antreiben. Zwischen Strom  quelle und Verbraucher können Schalter oder Anzeige  vorrichtungen     eingefügt    sein. Es ist auch nicht erfor  derlich, dass, wie im gezeigten Ausführungsbeispiel, die  Kammer 11 nach aussen hin völlig abgedichtet ist. Bei  Spielzeugen, die nicht zum Gebrauch im Wasser be  stimmt sind, kann -der     Verbraucher    auch im Freien oder  in einem offenen Raum untergebracht sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Austauschteil für in einen eine erste Elektrode enthaltenden bleibenden Teil und ein Austauschteil unterteilte Primärelemente, dadurch gekennzeichnet, dass das Austauschteil (37) eine zweite Elektrode (43), einen Separator (40) sowie wenigstens einen Bestandteil des Elektrolyten enthält. UNTERANSPRÜCHE 1. Austauschteil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass es ein durch Zugabe eines Lösungs mittels eine Elektrolytflüssigkeit bildendes Salz ent hält. 2. Austauschteil nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es eine im wesentlichen topfförmige als Separator dienende, zumin dest teilweise poröse Umhüllung (40) aufweist. 3.
    Austauschteil nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Elektrode (43) die Kathode ist. 4. Austauschteil mach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Topfes (40) ein Kathodenanschluss (42) in engem Kontakt mit der Kathode (43) angeordnet ist. 5. Austauschteil nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode (43) aus einem Stoff der Gruppe Ferrizitrat, Feriazetat, Kobaltzitrat, Kobalt azetat besteht, dass ein Kathodenanschluss (42) in engem Kontakt mit der Kathode (43) angeordnet ist und dass das zur Bildung des Elektrolyten dienende Salz Chlorkalium, Magnesiumsulfat oder eine Mischung die ser beiden Salze ist und auf bzw. in dem porösen Wandteil angebracht ist. 6.
    Austauschteil nach Unteranspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Konzentration der Elektrolytsalze 10g Chlorkalium und 20 g Magnesium- sulfat auf 100 ml Wasser beträgt.
CH1423470A 1968-09-11 1969-09-11 Austauschteil für ein Primärelement CH504789A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US75902468A 1968-09-11 1968-09-11
CH1370669A CH508990A (de) 1968-09-11 1969-09-11 Primärelement

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH504789A true CH504789A (de) 1971-03-15

Family

ID=25712871

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1423470A CH504789A (de) 1968-09-11 1969-09-11 Austauschteil für ein Primärelement

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH504789A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69501695T2 (de) Wasseraktivierte Batterie
DE2807033C3 (de) Alkalische galvanische Zelle
DE2358042C3 (de) Batteriehalter
DE1571961A1 (de) Gasdicht verschlosener Bleisammler mit antimonfreien Gitterplatten
DE2542703A1 (de) Taschenlampe mit einer magnet- schalterkombination
DE2754651A1 (de) Galvanisches lagerelement
DE2540718B2 (de) Schwimmfaehige seenotleuchte
DE2445042C2 (de) Fotografische Filmkassette
DE1945697A1 (de) Stromerzeugendes Primaerelement
CH504789A (de) Austauschteil für ein Primärelement
DE2856772A1 (de) Reservezelle
DE2312819C3 (de) Galvanisches gas-depolarisiertes Element
DE3844390A1 (de) Elektrisch betriebene einheit mit integrierter batterie
DE2043200A1 (de) Elektrochemische Zelle
DE1596187A1 (de) Stromversorgungsgeraet mit wenigstens einer durch Zusatz einer waessrigen Fluessigkeit aktivierbaren galvanischen Zelle
DE1696563C3 (de) Alkalische Akkurrmlatorenzelle mit positiven Silberelektroden und negativen Zinkelektroden
DE1926551C3 (de) Vorrichtung zum elektrischen Zünden einer Sprengladung unter Wasser
DE2612712C3 (de) Galvanisches Füllelement
DE2336838A1 (de) Indikator fuer primaerbatterien
DE2363651C3 (de) Durch Wasserzugabe aktivierbares galvanisches Element
DE314811C (de)
DE4014945A1 (de) Aufladbare zink-mangan-batterie
DE2106580A1 (de) Stromerzeugendes Primärelement
DE3618589A1 (de) Chemische stromquelle
AT233087B (de) Wiederaufladbare Zelle

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased