CH496972A - Kontaktraster mit variabler Charakteristik - Google Patents

Kontaktraster mit variabler Charakteristik

Info

Publication number
CH496972A
CH496972A CH1205267A CH1205267A CH496972A CH 496972 A CH496972 A CH 496972A CH 1205267 A CH1205267 A CH 1205267A CH 1205267 A CH1205267 A CH 1205267A CH 496972 A CH496972 A CH 496972A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
grid
negative
positive
raster
layer
Prior art date
Application number
CH1205267A
Other languages
English (en)
Inventor
Seidel Klaus
Franz Dr Tomamichel
Original Assignee
Photographisches Inst Der Eth
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Photographisches Inst Der Eth filed Critical Photographisches Inst Der Eth
Priority to CH1205267A priority Critical patent/CH496972A/de
Publication of CH496972A publication Critical patent/CH496972A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F5/00Screening processes; Screens therefor
    • G03F5/14Screening processes; Screens therefor by contact methods
    • G03F5/18Screening processes; Screens therefor by contact methods using colour half-tone screens

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description


  
 



  Kontaktraster mit variabler Charakteristik
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Kontaktraster zum Aufrastern von   Haibtonvorlagen,    wie dies zur Vorbereitung von Druckträgern üblich ist.



  Die Erfindung besteht darin, dass mit dem zu beschreibenden Raster die Form der resultierenden Punkte, d. h. die Rastercharakteristik, durch Wahl der spektralen Qualität des zur Belichtung benutzten Lichtes in weiten Grenzen variiert und so den Erfordernissen des jeweiligen Druckprozesses angepasst werden kann. Seit 1940 bekannt und im Handel erhältlich sind soge   nannte    Magentaraster, mit deren Hilfe es möglich ist, den vom Raster bewältigten Tonwertumfang in gewissen Grenzen auf den der Vorlage abzustimmen, und zwar durch geeignete Wahl der spektralen Qualität des zur Belichtung notwendigen Lichtes (siehe US-Patentschrift 2 304 988). Die folgenden Darlegungen sollen die Konzeption des neuen Rasters erklären.



   Die Halbtonvorlage wird beim Aufrastern einem zweidimensionalen Modulationsprozess unterworfen.



  Dabei wird die kontinuierliche Halbtondichte d in Flächenbedeckungen bRK auf dem Aufnahmematerial umgesetzt, das man dann als Rasterbild oder Rasterkopie (RK) des   Halbtonoriginals    bezeichnet. Unter der Flächenbedeckung bRK versteht man das Verhältnis des das Licht im wesentlichen total absorbierenden (also undurchsichtigen oder nicht reflektierenden) Anteils einer Einheitsfläche G in der Rasterkopie bezogen auf diese Einheitsfläche G: total absorbierender Flächenanteil von G   baK = mit 0  <  bRK 1
Einheitsfläahe G    Erst beim Integrieren im Auge des Beobachters oder in der Photozelle eines Messinstrumentes liefert die Rasterkopie wieder den Eindruck eines Halbtondichtewertes, den wir im folgenden als integralen Dichte wert DRK bezeichnen wollen.



   Halbtonvorlage und Rasterkopie
Eine wesentliche   Erkenatnis,    die Tritton  &    Wilson    [Phot. J. 79, 396   (1939)j    in ihrer grundlegenden Arbeit gewonnen hatten, besteht darin, dass die Rasterkopie je nach Art der Halbtonvorlage (als Positiv oder Negativ), also je nach Art der weiteren Verarbeitung eine spezielle Tonreproduktionskurve aufweisen muss, d. h.



  (1)   DRK=DK(d)    soll jeweils eine eindeutige Funktion sein.



   Tritton    & Wilson    zeigten, dass beim Rastern   eines    Halbtonpositivs zum Rasternegativ diese Beziehung die Form hat (2)   DRN(d)    =   -lolg      [1 - e':p      ( d3 ]   
In   Fig.la    ist diese Funktion graphisch dargestellt; es bedeuten:
DRN (integrale) Dichte im Rasternegativ, d   kontinuierliche      Halbtondihhte    in   dS    Vorlage.  



  Diese Tonreproduktionskurve ist so konstruiert, dass eine Kopie von diesem Rasternegativ zu einem Rasterpositiv mit  richtiger- Tonreproduktion bezüglich des Originals führt:   DP,P    = d.   DRP    bezeichnet hier die (integrale) Dichte im Rasterpositiv.



   Dient als Vorlage ein Halbtonnegativ, so soll der Rasterprozess die einfache Beziehung (3)    DRp(d) = C - d    als Tonreproduktionskurve liefern. Diese Funktion ist in Figur 1b dargestellt mit den genannten Bezeichnungen.



   Der Rasterprozess
Der Raster ist der für den Prozess notwendige zweidimensionale Modulator. Wir betrachten hier den Kontaktraster. Er besteht im einfachsten Fall aus einem in x- und y-Richtung eines rechtwinkligen Koordinatensystems gleichermassen kontinuierlich und periodisch variierenden Dichteaufbau DR. Als Beispiel ist in Figur 2 ein Dichte-Niveaulinien-Diagramm gezeichnet.



     DpmaX    bezeichnet das Maximum im   Dichteauidbau,      DRmiD    das Minimum. Das Aufnahmematerial soll ideale Lithcharakteristik haben, d. h. es existiert ein genau definierter Schwellenwert Eo = (I.t)o der einfallenden Lichtenergie (I Intensität, t Zeit), so dass der Lithfilm nach der Belichtung und Entwicklung bei einer Energie E    < E0    total   dürchsichtig    bei einer Energie E    >     Eo total geschwärzt, also undurchsichtig wird.



   In Figur 3 ist die Schwärzungskurve
S =   S(IogE)    dieses idealen   Lithmaterials      dargestellt.    Es   bedeuten:   
S Schwärzung des   Aufnahieaterials    mit
Maximalwert   SmaX    und Minimalwert   Smin     &gamma; Ableitung der Funktion S (log E) für den Argumentwert E = Eo.



  Mit dieser vereinfachenden Annahme eines idealen Lithprozesses sind wir in der Lage, die physikalischen Vorgänge beim Rasterprozess algebraisch zu formulieren.



   Anstelle der Lithempfindlichkeit Eo kann man auch seinen logarithmischen Wert   Do    = log Eo einführen; dieser entspricht bei konstant gehaltener Einfallsenergie dem Dichtewert eines potentiell vorgeschalteten Graufilters.   Do    ist damit eine Materialkonstante.



   Bei gleichförmiger Beleuchtung entsteht hinter dem Raster (gesteuert durch den Dichtewert d der Halbtonvorlage) eine mit der Periodizität des Rasters auftretende Lichtverteilung, so dass der Lithfilm nach der Belichtung und Entwicklung genau eine Niveaulinie: total geschwärzt erscheint für   d + DR  <  D0    total durchsichtig für d +   DR >       D0    Dies bestimmt im   Grenn'alt    (4) d   +    DR =   DO    genau eine Niveaulinie: DR = konstant im Raster. Die von dieser Niveaulinie DR umschlossene Fläche bezogen auf die Einheitsfläche G des Rasters nennen wir (relative) Niveaufläche b; sie ist im Falle des idealen Lithprozesses zahlenmässig identisch mit der oben definierten Flächenbedekkung   baK    in der Rasterkopie.



   Damit ist ein Zusammenhang aufgestellt zwischen dem Dichtewert d der Vorlage und der bei einem be   stnnmten    Raster resultierenden Flächenbedeckung   bRE    auf dem   Lith*Aufnahmematerial.    Zu dieser Flächenbedeckung gehört die (integrale) Dichte.



     (5 >  DRK = 4og(t -bRK)    Mit andern Worten: Die Form des Niveaulinie im Raster bestimmt die Grösse des geschwärzten Flächenanteils, also die Flächenbedeckung und damit die (integrale) Dichte in der Rasterkopie.



   Die Korrelation zwischen der Niveaulinie DR und der von ihr umschlossenen Niveaufläche b definiert einen Kontaktraster eindeutig. DR(b) heisst Raster Charakteristik.



   Es erscheint wichtig, diesen Zusammenhang zu betonen: Es ist nicht der eindimensionale, mikrodensitometrische Verlauf vom Dichtemaximum zum Dichteminimum eines Rasterpunktes, der den Raster und damit seine Tonreproduktion bestimmt, sondern die Korrelation zwischen den Dichteniveaux und den (zweidimensionalen) Flächenbedeckungen. Ist für einen Kontaktraster diese Korrelation gegeben, so lässt sich die zu diesem Raster gehörende Tonreproduktion ermitteln, wie im folgenden explizit gezeigt wird.



   Die Form der Niveaulinien ist primär völlig unwichtig; die Punkte eines bestimmten Dichtewertes   DRK    in der Rasterkopie können kreisförmig, elliptisch oder quadratisch sein oder auch jede beliebige   Über-    gangsform besitzen. Wichtig ist, dass der von ihnen bedeckte Flächenanteil pro Einheitszelle gleich der zum Dichtewert   DRK    gemäss Gleichung (5) gehörenden   Flächenibedeckung    baK ist. Erst durch die weitere Verarbeitung der Rasterkopie mag sich eine bestimmte Punktform als besonders günstig erweisen. Siehe in diesem Zusammenhang: Französische Patentschrift 1 382 265 (Maurer  &    Yule,      Kodak-Pathé    1963).

 

   Der Negativraster und der   Posittvraster   
Die Tonreproduktionskurve (1)
DRK =   DRK    (d)  und die   Beziehl,ng    für den   idealen      Lfthprozess    (4)    d + DR(b) = Do m3t b = bRE    sind über die integrale   Dichterelation    (5)
DRK =   -log      (1 - baK)    miteinander verknüpft. Gibt man folglich die Tonre   produktionskurve    vor, so ist die Funktion DR(b) festgelegt. Auf der andern Seite besitzt ein vorgelegter Kontaktraster eine ganz bestimmte Charakteristik und kann damit (bei Annahme eines idealen Lithprozesses) auch nur eine ganz bestimmte Tonreproduktion liefern.



   Tritton  & Wilson fordern für das Rasternegativ eine Tonreproduktion nach Gleichung (2), was nach dem Gesagten die Charakteristik für den Negativraster liefert:   (6) DNR(b) = Do + log b mit 0 # b # 1   
Graphische Darstellung siehe Figur 4a mit den   BeW    zeichnungen:    DRK    Dichte im Negativraster,
Do Maximalwert der Dichte im Negativraster, bRN Flächenbedeckung im Rasternegativ  (in   Analogie    zu   baR).   



   Entsprechend folgt aus der   Tcnreproduktionskti.rve    (3) für das Rasterpositiv die Charakteristik für den Po   sittvraster: (7) DPR (b) = Do - C - = log (1 - b), mit 0 # b # 1.   



   Graphische Darstellung in Figur 4b mit den Be zeichnungen:    DPR    Dichte im Positivraster,    D,-    C Minimalwert der Dichte im Positivraster,    bRp Flächenbedleckung    im Rasterpositiv  (in   Analogie    zu bRK).



   Figur 5 veranschaulicht graphisch den starren Zusammenhang der genannten Relationen:
Quadrant I: (integrale) Dichterelation mit
DRN Dichte im Rasternegativ, bRN   Flächenbedeckung    im Rasternegativ.



   Quadrant II:   Tonreproduktion    mit d Dichte der   }Ialbtonvorlage.   



   Quadrant III:   Lichtverteiiung    hinter dem Raster mit
DR Dichte im Kontaktraster.



      Quadrant IV: RasterCharakteristik.   



   Kontaktraster mit variabler Charakteristik
Wir haben gesehen, dass zum tonwertrichtigen Aufrastern von Halbtonnegativen und Halbtonpositiven verschiedener Charakteristik notwendig sind. Darüber hinaus lässt sich mit einem Raster ohne weitere Hilfsmassnahmen auch nur ein ganz bestimmter Tonwertumfang zur Rasterkopie aufrastern.



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Kontaktraster, mit dem es möglich ist, sowohl Halbtonpositive als auch Halbtonnegative mit nahezu beliebigem Tonwertumfang je nach Verwendung der Wellenlängenverteilung des zur Belichtung notwendigen Lichtes tonwertrichtig aufzurastern.



   Beispiel, wie man sich einen solchen Raster vorstellen kann: In einem Mehrschichten-Farbfilm enthalte die Blaulicht-absorbierende Schicht einen Raster mit der Charakteristik für ein Rasterpositiv gemäss Gleichung (7) und die Grünlicht-absorbierende Schicht einen Raster mit der Charakteristik für ein Rasternegativ gemäss Gleichung (6).



   Beim Aufrastern mit diesem Farbfilm-Raster erhält man bei Verwendung von blauem Licht ein tonwertrichtiges Rasterpositiv, bei Verwendung von grünem Licht ein tonwertrichtiges Rasternegativ. Bei kombinierter Belichtung zeigt sich jedoch erst der entscheidende Vorteil dieses Farbfilm-Rasters: Gibt man   p o/o    der Gesamtbelichtung mit blauem und folglich   (100-p)    % mit grünem Licht, so wirkt beim Aufrastern eine Mischcharakteristik, wie es aus Figur 7 hervorgeht: Bezeichnungen wie in Figur 5, ferner p   Belichtungsanteil    des   Teilrasters    mit der Charakteristik DPR (b),
100 - p   Belichtungsanteil    des Teilrasters mit der Charakteristik   DNR    (b),    Kurve 1: p=5001o   
2: p =   300/o   
3:

   p=   70/o   
4: p =   1 0/o   
Man hat mit diesem Raster die Möglichkeit, die Tonreproduktionskurve zwischen der für ein Rasterpositiv und der für ein Rasternegativ im angezeigten Sinn kontinuierlich zu variieren.  



   Enthält nun eine- dritte nur   Rotlicht-absorbierende    Schicht dieses Farbfilm-Rasters wieder einen Raster mit der Charakteristik für ein Rasterpositiv, jedoch mit wesentlich anderem Tonwert-Umfang, so ist es durch kombinierte Belichtung zwischen den beiden Positivrastern möglich   (auf-panchromatischem    Material), jeden Zwischenwert im Tonwertumfang je nach Vorlage nahezu tonwertrichtig aufzurastern.



   Ferner habe eine vierte Schicht einen separaten Absorptionsbereich gegenüber den anderen Scliichten; wir nennen sie Rot(2)-Licht-absorbierend. In dieser Schicht sei ein zweiter Raster mit der Charakteristik für ein Rasternegativ eingebaut, jedoch mit wesentlich anderem Tonwertumfang gegenüber dem ersten Negativraster. Jetzt kann man bei kombinierter Belichtung zwischen den beiden Negativrastern jeden Zwischenwert im Tonwertumfang je nach Positiv-Vorlage nahezu tonwertrichtig aufrastern.

  Das Schema eines solchen Rasters ist in Figur 6 symbolisch dargestellt:
B-Schicht:   Blaulicht-absorbierende    Schicht mit   Positiv-RasterCharakteris,tik    für den Tonwertumfang TU 1,
G-Schicht: Grünlicht-absorbierende Schicht mit   Negativ-Raster-Charaktenstik    für den   Tonwermfang    TU 1,
R(1)-Schicht: Rot(1)-Licht-absorbierende Schicht mit Positiv-Roster-Charakteristik für den Tonwertumfang TU 2,    R(2)-Schicht:      Rot(2)-Licht-absorbierende    Schicht mit   Negativ-Raster-Charakteristik    für den   Tonwertumfang    TU 2.



  Diesen Aussagen liegt folgende   Überlegung    zugrunde:
Der Überlagerung zweier   Rastercharakteristiken    DR1 (b) und DR2 (b) bei kombinierter Belichtung kann man eine hypothetische Mischcharakteristik   Dg   (b) zuordnen, die für die neue Tonreproduktion verantwort   lich    ist. Die   Gesaintbelichtung    E wird energiemässig aufgespalten in die Anteile    p E    für den ersten Teilraster mit der
Charakteristik DR (b) und  (1 - p)   E    für den zweiten Teilraster mit der    Charakteristik DR2 (b), mit 0 # p # 1.   



   Für die Mischcharakteristik ergibt   sich    dann die Beziehung   (8) DMR (b) = -log [p e::p exp (-Di +       (lp)e::P(D2(b))i    mit   0N < PN < 1    Mit dieser Mischcharakteristik kann man dann explizit über die in Figur 5 angegebenen Beziehungen den Einfluss auf die Tonreproduktion ermitteln.



   PATENTANSPRUCH 1
Kontaktraster zur Erstellung von gerasterten Vorlagen für die Herstellung von Druckformen, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer Vielzahl von ineinander oder übereinander liegenden, verschieden eingefärbten, aber im übrigen   koinzidenten    Teilrastern mit verschiedenen Charakteristiken besteht.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Kontaktraster nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zum mindesten einer der Teilraster eine Dichteverteilung aufweist, die aus der Flä   chenbedeckung-    errechnet von einem Halbtonnegativ eine befriedigende Tonreproduktion bei dem Druckprozess erzeugt (Positivraster), während mindestens ein weiterer Teilraster die Erfordernisse zum Aufrastern eines Halbtonpositivs befriedigt (Negativraster).

 

   2. Kontaktraster nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben einem Positiv- und Negativraster mindestens ein weiterer Positiv- und/oder Negativraster eingebaut ist, dessen Dichteumfang verschieden von demjenigen des erstgenannten Positiv- bzw. Negativrasters ist.



      PATENTANSPRUCH II   
Verfahren zur Herstellung von Kontaktrastern nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Mehrschichtenfarbfilm verwendet wird, in dessen Schichten die Teilraster durch geeignete Belichtung erzeugt werden.



   PATENTANSPRUCH III
Verwendung von Kontaktrastern nach Patentanspruch I zur Herstellung von Rasternegativen und/oder Rasterpositiven, dadurch gekennzeichnet, dass die Tonreproduktion durch die relative spektrale Verteilung der belichtenden Strahlung gesteuert wird.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Enthält nun eine- dritte nur Rotlicht-absorbierende Schicht dieses Farbfilm-Rasters wieder einen Raster mit der Charakteristik für ein Rasterpositiv, jedoch mit wesentlich anderem Tonwert-Umfang, so ist es durch kombinierte Belichtung zwischen den beiden Positivrastern möglich (auf-panchromatischem Material), jeden Zwischenwert im Tonwertumfang je nach Vorlage nahezu tonwertrichtig aufzurastern.
    Ferner habe eine vierte Schicht einen separaten Absorptionsbereich gegenüber den anderen Scliichten; wir nennen sie Rot(2)-Licht-absorbierend. In dieser Schicht sei ein zweiter Raster mit der Charakteristik für ein Rasternegativ eingebaut, jedoch mit wesentlich anderem Tonwertumfang gegenüber dem ersten Negativraster. Jetzt kann man bei kombinierter Belichtung zwischen den beiden Negativrastern jeden Zwischenwert im Tonwertumfang je nach Positiv-Vorlage nahezu tonwertrichtig aufrastern.
    Das Schema eines solchen Rasters ist in Figur 6 symbolisch dargestellt: B-Schicht: Blaulicht-absorbierende Schicht mit Positiv-RasterCharakteris,tik für den Tonwertumfang TU 1, G-Schicht: Grünlicht-absorbierende Schicht mit Negativ-Raster-Charaktenstik für den Tonwermfang TU 1, R(1)-Schicht: Rot(1)-Licht-absorbierende Schicht mit Positiv-Roster-Charakteristik für den Tonwertumfang TU 2, R(2)-Schicht: Rot(2)-Licht-absorbierende Schicht mit Negativ-Raster-Charakteristik für den Tonwertumfang TU 2.
    Diesen Aussagen liegt folgende Überlegung zugrunde: Der Überlagerung zweier Rastercharakteristiken DR1 (b) und DR2 (b) bei kombinierter Belichtung kann man eine hypothetische Mischcharakteristik Dg (b) zuordnen, die für die neue Tonreproduktion verantwort lich ist. Die Gesaintbelichtung E wird energiemässig aufgespalten in die Anteile p E für den ersten Teilraster mit der Charakteristik DR (b) und (1 - p) E für den zweiten Teilraster mit der Charakteristik DR2 (b), mit 0 # p # 1.
    Für die Mischcharakteristik ergibt sich dann die Beziehung (8) DMR (b) = -log [p e::p exp (-Di + (lp)e::P(D2(b))i mit 0N < PN < 1 Mit dieser Mischcharakteristik kann man dann explizit über die in Figur 5 angegebenen Beziehungen den Einfluss auf die Tonreproduktion ermitteln.
    PATENTANSPRUCH 1 Kontaktraster zur Erstellung von gerasterten Vorlagen für die Herstellung von Druckformen, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer Vielzahl von ineinander oder übereinander liegenden, verschieden eingefärbten, aber im übrigen koinzidenten Teilrastern mit verschiedenen Charakteristiken besteht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kontaktraster nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zum mindesten einer der Teilraster eine Dichteverteilung aufweist, die aus der Flä chenbedeckung- errechnet von einem Halbtonnegativ eine befriedigende Tonreproduktion bei dem Druckprozess erzeugt (Positivraster), während mindestens ein weiterer Teilraster die Erfordernisse zum Aufrastern eines Halbtonpositivs befriedigt (Negativraster).
    2. Kontaktraster nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben einem Positiv- und Negativraster mindestens ein weiterer Positiv- und/oder Negativraster eingebaut ist, dessen Dichteumfang verschieden von demjenigen des erstgenannten Positiv- bzw. Negativrasters ist.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung von Kontaktrastern nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Mehrschichtenfarbfilm verwendet wird, in dessen Schichten die Teilraster durch geeignete Belichtung erzeugt werden.
    PATENTANSPRUCH III Verwendung von Kontaktrastern nach Patentanspruch I zur Herstellung von Rasternegativen und/oder Rasterpositiven, dadurch gekennzeichnet, dass die Tonreproduktion durch die relative spektrale Verteilung der belichtenden Strahlung gesteuert wird.
CH1205267A 1967-08-23 1967-08-23 Kontaktraster mit variabler Charakteristik CH496972A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1205267A CH496972A (de) 1967-08-23 1967-08-23 Kontaktraster mit variabler Charakteristik

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1205267A CH496972A (de) 1967-08-23 1967-08-23 Kontaktraster mit variabler Charakteristik

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH496972A true CH496972A (de) 1970-09-30

Family

ID=4379387

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1205267A CH496972A (de) 1967-08-23 1967-08-23 Kontaktraster mit variabler Charakteristik

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH496972A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69418932T2 (de) Verfahren zur automatischen Bestimmung von Farbtrennflächen zur Korrektur von Fehlüberdeckungen beim Mehrplatten-Farbdruck
DE3338828C2 (de) Verfahren zur Erzeugung von Halbtonpunkten auf einem lichtempfindlichen Material
DE10136423A1 (de) Kantenverbesserung von Graustufenbildern
DE10137211A1 (de) Kantenverbesserungsprozessor und Verfahren mit einstellbarer Graustufenausgabe
DE3878282T2 (de) Fotomechanischer apparat unter verwendung von fotoelektrischer abtastung.
EP0065281A2 (de) Abtastverfahren und Abtastblende zum Unterdrücken von Moiré bei der Abtastung gerasterter Vorlagen
DE69517236T2 (de) Verfahren und Gerät zur Erzeugung der digitalen Halbtondarstellung eines Bildes
DE69331569T2 (de) Verfahren zur Zuweisung einer Farbindikation zu Bildelementen in einem Farbeproduktionssystem
DE2516907C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Farbauszuges zum Farbendrucken
CH496972A (de) Kontaktraster mit variabler Charakteristik
DE3442955A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung fotografischer bilder durch punktweises aufbelichten
DE1622768A1 (de) Elektrische schaltungsanordnung zur korrektur von bei mehrfarbendrucken verwendeten farbauszugssignalen
WO1998048380A1 (de) Verfahren zur grössenänderung von strichelementen
DE477540C (de) Rastrierverfahren fuer Illustrationsdruck von insbesondere bildtelegraphisch uebermittelten Bildern mit Rasterlinien wechselnder Breite
DE1042374B (de) Verfahren zur Herstellung von Farbkopien
DE2435980A1 (de) Kontaktschirm und verfahren fuer nichtlineare umwandlungen und filterung in kohaerenten optischen systemen
DE882038C (de) Linsenrasterfilm mit beidseitiger Rasterung und Verfahren zu dessen Herstellung
AT118252B (de) Rastrierverfahren für Illustrationsdruck von insbesondere bildtelegraphisch übermittelten Bildern mit Rasterlinien wechselnder Breite.
DE2025609A1 (en) Screen for prod of printing forms
DE832547C (de) Verfahren zur Herstellung von Aufnahmen oder Kopien mit Skalenrastern
DE1597058C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen von Belichtungsweilen
DE3929559C2 (de)
AT233603B (de) Verfahren zur Herstellung von Druckformen für den Rakeltiefdruck
DE3217752A1 (de) Abtastverfahren und abtastblende zum unterdruecken von moire bei der abtastung gerasterter vorlagen
DE244025C (de)

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased