CH487539A - Steuerschalteinrichtung für einen Motor - Google Patents

Steuerschalteinrichtung für einen Motor

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CH487539A
CH487539A CH830468A CH830468A CH487539A CH 487539 A CH487539 A CH 487539A CH 830468 A CH830468 A CH 830468A CH 830468 A CH830468 A CH 830468A CH 487539 A CH487539 A CH 487539A
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CH
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voltage
rotor
signal
motor
control
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CH830468A
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English (en)
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G Fair Donald
T Anderson Bertil
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Sundstrand Corp
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/18Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
    • H02P7/24Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices
    • H02P7/28Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices
    • H02P7/298Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices controlling armature and field supplies

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Description


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    Steuerschalteinrichtung   für einen Motor Gegenstand der Erfindung ist eine    Steuerschaltein-      richtung   für einen Motor mit einem Läufer und wenigstens einer Feldwicklung zur Erzeugung eines magnetischen Flusses, der bei drehendem Läufer unter Erzeugung einer    Gegen-EMK   durch den Läufer geschnitten wird. 



  Wie an sich bekannt, können Gleichstrommotoren innerhalb eines weiten Drehzahlbereiches in der Weise betrieben werden, dass sowohl der Läufer als auch das Feld des Motors    beeinflusst   wird. Bei älteren Schaltungen wird ein Gleichstrommotor in der Weise mit Strom versorgt, dass der Läufer des Motors über gesteuerte Gleichrichter, z. B. gesteuerte    Si-Gleichrichter   an eine    Dreiphasenwechselstromquelle   angeschlossen wird. Der von jedem Gleichrichter hindurchgelassene Teil der Halbperiode der Wechselspannung bestimmt die an den Läufer angelegte Gleichstromklemmenspannung zum Steuern des Motors bei niedrigen Drehzahlen.

   Um den Motor bei höheren Drehzahlen steuern zu können, wurde bei den älteren Schaltungen die Läuferklemmenspannung konstant gehalten, während die Stärke des durch die Feldwicklung    fliessenden   Gleichstromes ver- ändert wurde. 



  Soll ein Gleichstrommotor rasch auf eine niedrige Drehzahl verlangsamt oder angehalten werden, bevor der Drehsinn umgekehrt wird, so müssen die gesteuerten    Si-Gleichrichter   umgesteuert werden, damit zum Abbremsen des Motors der Gleichstrom in der umgekehrten Richtung fliesst. Unglücklicherweise erzeugt ein laufender Motor ungleich den meisten anderen Arten von Verbrauchern am Läufer eine    Gegen-EMK   mit einer grossen Amplitude, die die entgegengesetzte Polarität ausweist wie die von den gesteuerten    Si-Gleichrichtern   normalerweise hindurchgelassene Spannung.

   Werden die entgegengesetzt gepolten gesteuerten    Si-Gleichrichter   zum Abbremsen des Motors gezündet, so addiert sich die Spannung der    Gegen-EMK   zu der Spannung, die in der Bremsrichtung hindurchgelassen wird, wobei grosse Stromstösse erzeugt werden, die den Motor heftig abbremsen. Diese heftigen Stromstösse können zu einer Zerstörung des Motors führen sowie auch    zur   Zerstörung der vom Motor betriebenen Einrichtung. Diese heftige    Abbremsung   wird bei höheren Motordrehzahlen in steigendem Masse gefährlicher, da hierbei bei der    Gegen-EMK   noch höhere Amplituden erzeugt werden. 



  Zweck der Erfindung ist es, die erwähnten Nachteile weitgehend zu vermeiden. Zu diesem Zweck ist die vorgeschlagene    Einrichtung   gekennzeichnet durch eine    Steuersignalquelle,   deren Steuersignal eine den Betriebszustand des Motors darstellende Amplitude aufweist, durch eine an den Läufer gekoppelte    Läufersteuerein-      richtung,   die auf einen ersten    Amplitudenbereich   des genannten Steuersignals anspricht, um dem Läufer Spannungen aufzudrücken, die innerhalb eines zweiten Amplitudenbereiches liegen und die unabhängig von der Amplitude der    Gegen-EMK   sind, wobei die Differenz zwischen den zweiten Spannungen und der    Gegen-EMK   massgebend für den Läuferstrom ist,

   sowie durch eine an den Läufer gekoppelte    Vorsteuereinrichtung,   die mindestens auf die    Gegen-EMK   anspricht, um die Betriebsweise der    Läufersteuereinrichtung   zu verändern und um damit die zweiten, dem Läufer zugeführten Spannungen zu beeinflussen. 



  Die Erfindung wird nunmehr beispielsweise    be-      schrieb,-n.   In den beiliegenden Zeichnungen ist die    Fig.   1 ein Schaltplan für eine Ausführungsform der Erfindung,    Fig.   la ein Schaltplan für einen abgeänderten Teil der Schaltung nach der    Fig.   1,    Fi & 2   ein Schaltplan für die Verstärker,    Begren-      zungs-   und    Phasengegenkreise,   die in der    Fig.   1 symbolisch dargestellt sind,    Fig.   3 ein Schaltplan für die Feldsteuer- und    Feldab-      sperrkreise,   die in der    Fig.   1 symbolisch dargestellt sind,    Fig.   4 bis 7 je eine Darstellung einer Signalwellenform,

   die in verschiedenen Teilen der Einrichtung auftreten, wobei die    Fig.   4 die Wellenform bei der    Dreipha-      senstromquelle   zeigt, die in der    Fig.   1 dargestellt ist, während die    Fig.   S den    Rechteckwellenausgang   der Dioden in der in der    Fig.   1 dargestellten Antriebseinrich- 

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    tung   zeigt. Die    Fig.   6 zeigt die    Sägezahnwelle,   die dem Impulsformer zugeführt wird, der in der    Fig.   1 dargestellt ist, während die    Fig.7   eine    Rechteckwelle   zeigt, die von dem Impulsformer nach der    Fig.   1 erzeugt wird. 



     Fig.   8 eine    PS-Drehzahlkurve   für einen Gleichstrommotor, der von der Einrichtung nach    obenstehenden   Figuren gesteuert wird, und die    Fig.9   eine    Drehmoment-Drehzahl-Kurve   für einen Gleichstrommotor, der von den Einrichtungen nach den    obenstehenden   Figuren gesteuert wird. 



  Arbeitsweise der Steuerschaltung Die    Fig.   1 stellt einen Schaltplan für eine Schaltung zum Steuern der Drehzahl eines Gleichstrommotors 13 dar. Der einen Läufer 12 und eine Feldwicklung 57 aufweisende Motor 13 wird entsprechend einer Information gesteuert, die in einem    Eingangssteuersignal   aus einer    Steuersignalquelle   28 enthalten ist. Die Polarität des Steuersignals zeigt an, in    welchem   Drehsinne der Motor 13 arbeiten soll, während die Stärke des Steuersignals der gewünschten Drehzahl des Motors proportional ist. Als Grunddrehzahl des Motors 13 wird diejenige Drehzahl angesehen, die dann vorliegt, wenn an den Läufer 12 die höchstzulässige Spannung angelegt wird, und wenn durch die Feldwicklung 57 ein Strom mit der höchstzulässigen Stärke fliesst.

   Beträgt die Grunddrehzahl eines Motors z. B. 850 U/min, so wird eine Änderung der Drehzahl von l0:1 von ungefähr 85 U/min bis 850 U/min erhalten, wenn die Läuferspannung ungefähr in demselben Grössenbereich verändert wird, z. B. von 24 bis 240 Volt, während der Feldstrom konstant gehalten wird. Nachdem einmal die Grunddrehzahl erreicht worden ist, kann die Drehzahl auf ungefähr das Vierfache erhöht werden, wenn die Stärke des durch die    Feldwicktung   fliessenden Stromes leerabgesetzt und die Läuferspannung konstant gehalten wird.

   Die Steuerschaltung verändert selbsttätig auf Grund des    Eingangssteuersignals   die Stromversorgung des Läufers und des Motorfeldes in Proportionen, die erforderlich sind, um den Motor von    '/io   bis zu dem Vierfachen der Grundgeschwindigkeit in direkter linearer Beziehung zur Stärke des    Eingangssteuersignals   zu betreiben. 



  Die    Fig.   8 zeigt die    PS-Drehzahl-Kurve   für den Motor 13, wenn der Nennstrom durch den Läufer 12 fliesst. Die    Drehmoment-DCelizalil-Kurve   ist in der    Fig.   9 dargestellt. Wird der Motor vom Stillstand bis zur Nenndrehzahl betrieben, so ist das Feld jederzeit gesättigt, w    'ilirend   die Läuferklemmenspannung verändert wird. Hierbei wird ein konstantes Drehmoment erzeugt, das für Werkzeugmaschinen gut geeignet ist. Tatsächlich stellt dieser Bereich ein konstantes Drehmoment pro .Ampere dar. Wenn der Motor    eincii   schwächeren Strom als den Nennstrom zieht, so wird die    Drchmoment-      Drehzahl-Kurve   nach unten versetzt, behält jedoch immer noch die gleiche Form.

   Ebenso ist bei einem    schwä-      cliercn   Strom als dem Nennstrom die PS-Leistung kleiner, und die Linie    zwischen      dein   Nullpunkt und der    Nenndrehzahl   auf der    PS-Drelizalil-Kurve   ist weniger steil. Nachdem einmal der Motor die    Nenndrehzahl   erreicht hat, so wird die an den Läufer angelegte Spannung auf dem höchstzulässigen Wert gehalten, während das Feld des Motors geschwächt wird durch Schwächen des zur Feldwicklung 57 geleiteten Stromes.    Ob-      wohl   die Drehzahl des Motors sich erhöht, so vermindert sich das Drehmoment proportional mit der Schwächung des Feldes.

   Da die PS-Leistung eine Funktion des Ausdrucks  Drehzahl X Drehmoment  ist, so arbeitet der Motor zu dieser Zeit in seinem konstanten Leistungsbereich. 



  Die Arbeitsweise des    Läufersteuerteiles   der Schaltung wird nur soweit beschrieben, wie es zum Verständnis der Erfindung erforderlich ist. Eine Dreiphasenstromquelle 10 mit den Anschlussklemmen    1l',   11" und 11"' steht mit dem Läufer 12 über eine Gatterschaltung 15 in Verbindung, die aus impulsbetätigten und in einer Richtung leitenden Stromventilen besteht, z. B. aus gesteuerten    Si-Gleichrichtern.   Wie aus der    Fig.4   zu ersehen ist, stehen an den betreffenden    An-      schlussklemmen      1l',   11" und 11"' die Spannungswellen 17', 17" und 17"'    (Fig.4)   einer    Dreiphasenwechsel-      spannung   von 220 Volt zur Verfügung, die um 120   gegeneinander versetzt sind.

   In der nachfolgenden Beschreibung beziehen sich Bezugszeichen mit der gleichen Anzahl von Apostrophen (', ", "') auf dieselbe Phase des Dreiphasenstromes aus der Stromquelle 10. 



  Die    Gatterschaltung   15 enthält die gesteuerten    Si-      Gleichrichter   20, von denen jeder Gleichrichter mit einer Phase der    Dreiphasenstromquelle   in Verbindung steht und so gepolt ist, dass der Strom in einer Richtung hindurchgelassen wird, die willkürlich als  Vorwärtsrichtung  bezeichnet wird, d. h. der Läufer 12 dreht sich in der Vorwärtsrichtung, wenn die gesteuerten Gleichrichter leitend sind. Die gesteuerten Gleichrichter 21 sind in der umgekehrten Richtung gepolt und mit einer Phase der Stromquelle 10 verbunden. Der Punkt auf der Wellenform 17, an dem der zugehörige Gleichrichter zu leiten beginnt, bestimmt die Höhe der Läuferspannung. 



  Zwischen die    Steuersignalquelle   28 und die gesteuerten Gleichrichter ist für jede Phase des Dreiphasenstromes eine Vorwärtsimpulse erzeugende Einrichtung 23 und eine    Rückwärtsimpulse   erzeugende Einrichtung 24    geschaltet.   Die Ausgangsleitungen 26 eines jeden Vorwärtsimpulserzeugers 23 sind direkt verbunden mit dem entsprechenden Eingang der in der Vorwärtsrichtung jepolten gesteuerten Gleichrichter    20.In   der gleichen Weise sind die Ausgangsleitungen 27 der    Rückwärtsimpulserzeu-      ger   24 mit dem betreffenden Eingang der in der Rückwärtsrichtung gepolten gesteuerten Gleichrichter 21 direkt verbunden.

   In irgendeinem Zeitpunkt wird nur der Vorwärts- oder der    Rückwärtsimpulserzeuger   erregt und erzeugt Impulse auf einer der Ausgangsleitungen 26 oder 27, wobei der angeschlossene gesteuerte Gleichrichter dann gezündet wird. 



  Die Impulserzeuger 23 und 24 werden in Abhängigkeit von.    ccm   Vorliegen oder der Abwesenheit eines    Steuersi-nals   aus der    Steuersignalquelle   28 gesteuert. Das    St:uersignal   kann von einem äusseren Bandgerät zugeführt werden, dessen    Ausgangskommandosignal   die Gewünschte Motordrehzahl anzeigt. Mit dem Ausgangssignalkreis kann ein Drehzahlmesser in einer geschlossenen Schleife verbunden werden, der die Momentandrelizahl des Motors anzeigt. Diese Signale können zu einem Steuersignal miteinander vereinigt werden, das die    Aufjage   des Motors zum Erreichen der gewünschten Drehzahl anzeigt.

   Dieses Steuersignal wird zu einem Differentialverstärker 74 in der    Steuersignalquelle   28 und über einen einen Spannungsabfall erzeugenden Widerstand 85 von 5,6 Kiloohm zu einer Leitung 29 geleitet, die mit dem    Läufersteuerkreis   verbunden ist. Die    Po-      laritii#_   des    Steuersijnals   zeigt den Drehsinn an, in dem der    Nlotor   13 sich drehen soll, während die Stärke des Steuersignals die gewünschte Motordrehzahl anzeigt. 



  Z. B. kann das Steuersignal an einem Verbindungs- 

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    punkt   A    zwischen   dem Verstärker 74 und dem Widerstand 85 eine Spannung von 0-  6 Volt aufweisen, wobei   1,5 Volt die Nenndrehzahl des Motors 13 darstellt. Die Klemmenspannung am Läufer 12 wird erhöht, wenn das Steuersignal am Verbindungspunkt A von    0-t   1,5 Volt ansteigt, wonach der durch die Feldwicklung 57 fliessende Strom geschwächt wird, wenn die Steuerspannung sich von        1,5 Volt über den Höchstwert hinaus verändert. 



     Vorzugsweise   wird vom Steuersignal die Drehzahl linear verändert von Null bis zur Höchstdrehzahl (d. h. entspricht ungefähr der vierfachen Nenndrehzahl) in bezug auf das Steuersignal am Verbindungspunkt A. 



  Um die    Klemmspannung   am Läufer 12 zu bestimmen, wenn das Steuersignal am Verbindungspunkt A sich zwischen    :1u11   bis   1,5 Volt verändert, wird der Zündzeitpunkt für die Gleichrichter 20 und 21 entsprechend der absoluten Stärke des Steuersignals ver- ändert. Zu diesem Zweck wird das Steuersignal auf der Leitung 29 zu einer    Emitterfolgeschaltung   31 geleitet, die einen Teil einer    Vorwärtsvorspannungseinrichtung   32 und einer    Rückwärtsvorspannungseinrichtung   33 bildet. Die Ausgangsleitungen 36 und 39 der genannten Einrichtungen führen ein    Vorspannungsausgangssignal,   das innerhalb eines Höhenbereichs beeinflussbar ist.

   An jeder der genannten Leitungen 36 und 39 liegt bei Abwesenheit eines Steuersignals auf der Leitung 29 eine feststehende Spannung. Die    Emitterfolgeschaltung   31 bewirkt einen Stromfluss durch die    Vorspannungsein-      richtungen,   der sich entsprechend der Polarität und der Stärke des Signals auf der Leitung 29 verändert. Dieser sich verändernde Strom bewirkt, dass die    Vorspannungs-      ,      ausgangssignale   auf den Ausgangsleitungen 36 und 39 e    el      t'   sich um den feststehenden Wert herum in derselben Richtung verändern wie das Ausgangssignal auf der Leitung 29. 



  Zum Bestimmen der in einem bestimmten Zeitpunkt bestehenden Phase der jedem Paar Gleichrichter zugeführten Spannung ist an die Klemmen 11 eine Treibereinrichtung 43 für jede Phase der Stromquelle 10 angeschlossen. Jede Treibereinrichtung 43 enthält einen Begrenzer und einen Integrator, welche Mittel die Wellenformen 17 in eine treibende Wellenform 44    (Fig.   6) umwandeln, die auf den Ausgangsleitungen 45 verfügbar ist. Die in der    Fig.   6 dargestellte treibende Wellenform 44' für die Treibereinrichtung 43' weist einen    Betäti-      gungs-   oder Spitzenpunkt 47' auf, der am Ende einer Jeden Halbperiode der betreffenden Wellenform 17' auftritt, die in der    Fig.   4 dargestellt ist.

   In der gleichen Weise    werden   von den Treibereinrichtungen 43" und 43'"' für jede der beiden anderen Phasen gleiche (nicht dargestellte) Wellenformen 44 erzeugt, die die gleiche Phasenbeziehung wie die    Wellenformen   17' und 44' zueinander aufweisen (vgl.    Fig.   4 und 6). 



  Jede    Impulsformungseinrichtun   ; 23 und 24 spricht auf die relativen Höhen der treibenden Wellenformen 44 und auf den    Vorspannun;sausgang   auf einer der Leitungen 36 oder 39 an und erzeugt einen Impuls, der vor    clem   Spitzenpunkt 47 der treibenden Wellenform 44 um eine Zeitspanne früher auftritt, die der Höhe der    Vor-      spznnung   proportional ist, die ihrerseits der Stärke des    Steuersignals   auf der Leitung 29 proportional ist. 



  Dieser, auf den Leitungen 26 oder 27 auftretende Impuls betätigt den angeschlossenen Gleichrichter, wobei dem Läufer 12 des    Motors   gleiche Teile von    mir   einer Halbperiode der Wellenformen 17 zugeführt werden. Die Vorwärts- und Rückwärtsvorspannungseinrichtun- gen können, wenn gewünscht, so eingerichtet werden, dass sie dem Läufer 12 bei Abwesenheit eines Steuersignals    Querfeuerspitzen   zuführen. 



  Steigt das Steuersignal am Verbindungspunkt A über den Übergangspunkt hinaus an, d. h. wird die Trennlinie zwischen den Bereichen eines konstanten Drehmomentes und einer konstanten PS-Leistung (die auch der Nenndrehzahl entspricht) überschritten, so schwächt die Steuerschaltung den durch die Feldwicklung 57 fliessenden Strom. Zu diesem Zweck wird das Steuersignal am Verbindungspunkt A über einen Verstärker 200 zu einem    Feldsteuerkreis   201 geleitet. Der    Feldsteuerkreis   201 leitet durch die Feldwicklung 57 einen Sättigungsstrom. Übersteigt jedoch das Steuersignal am Verbindungspunkt A entweder in der positiven oder in der negativen Richtung den Wert von 1,5 Volt, so bewirkt der Feldsteuerkreis 201 eine Schwächung des durch die Feldwicklung 57 fliessenden Stromes, wobei die Motordrehzahl erhöht wird. 



  Während der Zeit, in der die    Feldsteuerschaltung   201 wirksam ist,    hält   die    Läufersteuerschaltung   die am Läufer liegende Spannung auf einem festgesetzten Wert, der der Nennspannung für den Läufer 12 entspricht. Dies wird in der Weise erreicht, dass das Steuersignal auf der Leitung 29 auf einen Höchstwert begrenzt wird, der bewirkt, dass an den Läufer 12 die Nennspannung angelegt wird. Zu diesem Zweck sind zwischen die Leitung 29 und einem    Erdungspunkt   51 zwei einander nachgestellte Dioden 88 und    zwei   entgegengesetzt gepolte und einander nachgeschaltete Dioden 89 hinter dem Widerstand 85 von 5,6 Kiloohm geschaltet.

   Die Dioden  8 und 89 bestehen aus den gesteuerten    Si-Dio-      den   der Type 1.-"-1696 und erzeugen einen Spannungsabfall von 0,6 Volt, wenn sie leitend sind. Obwohl die absolute Spannung am Verbindungspunkt A den Übergangswert von 1,5 Volt übersteigen kann, so kann jedoch die Spannung auf der Leitung 29 einen Höchstwert von    =   1,2 Volt nicht übersteigen. 



  Wenn der Läufer 12 sich dreht, so wird eine    Ge-      gen-EMK   erzeugt, deren Wert kleiner ist als die Höhe der Spannung, die von den gesteuerten    Si-Gleichrichtern   an den Läufer angelegt wird. Die Differenz zwischen der    zugeführten   Spannung und der Spannung der    Gegen-      EiLIK   bewirkt, dass durch den Läufer 12 ein Strom fliesst, der ein Drehmoment erzeugt, das zum    über < vin-      den   der von der Motorbelastung und der Reibung verursachtet: Verluste ausreicht. Erhöht sich die Belastung des Motors, so wird der Läufer 12 stärker abgebremst, so dass die Drehzahl entsprechend absinkt.

   Hierbei sinkt auch die vom Läufer erzeugte    Gegen-ERIK   ab, so dass die Spannungsdifferenz grösser wird mit der Folge, dass durch den Läufer ein stärkerer Strom fliesst. Der Läufer 12 kann einen Drehzahlmesser antreiben, der mit der    Steuersigralquelle   28 in einer geschlossenen Schleife verbunden ist. Bei einer solchen Schaltung führt eine verminderte Drehzahl des Läufers als Folge einer erhöhten äusseren Belastung zu einem stärkeren Steuersignal, das den    Motor   auf die ursprüngliche Drehzahl zurückführt. 



  Die vom Läufer 12 erzeugte    Gcgen-ENIK   übersteigt zuweilen die Höhe der dem Läufer    zugeführten   Spannung und kann derart hohe    unerwünschte   Werte erreichen, dass der Motor    und/oder   die Steuerschaltung beschädigt wird. Um diese Gefahr zu vermeiden, ist ein    Feldabschaltungskreis   203 vorgesehen, der die überschüssige EPIK ableitet. Der Eingang des    Feldabschalt-      kreises   203 ist mit einem Verbindungspunkt B verbunden, der mit der einen Seite des Läufers 12 direkt in 

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 Verbindung steht.

   Da die andere Seite des Läufers 12 direkt mit dem    Erdungspunkt   51 verbunden ist, so besteht die am Verbindungspunkt B liegende Spannung aus der vom Motor erzeugten    Gegen-EMK.   Übersteigt die    Gegen-EMK   einen vorherbestimmten, übermässig hohen Wert, so erzeugt der    Feldabschaltkreis   203 ein Ausgangssignal, das die Feldsteuerung 201 unwirksam macht, wodurch der Stromfluss durch die Feldwicklung 57 unterbrochen und die Spannung gleichmässig abgeleitet wird, die an der Wicklung 57 von dem zusammenfallenden Magnetfluss erzeugt wird. 



  Es wird darauf hingewiesen, dass, wenn die    Gegen-      EMK   den Höchstwert der Spannung aus der Stromquelle 10 übersteigt, die gesteuerten Gleichrichter, die normalerweise einen Strom durch den Läufer 12 leiten, während dieser Zeit unter der Einwirkung einer Rückwärtsvorspannung stehen und daher    unwirksam   sind. Da durch den Läufer 12 kein Strom fliesst, so befindet sich der Motor im Leerlauf, und es ist daher möglich, den zur Feldwicklung 57 fliessenden Strom zu unterbrechen, ohne dass die normalerweise zu erwartende Erhöhung der Drehzahl erfolgt. 



  Die    Feldsteuereinrichtung   201 und die Feldausschalteinrichtung 203 stellt zusammen mit der Läufersteuerschaltung eine wirksame    Motorsteuerschaltung   dar, mit der ein Gleichstrommotor mit dem höchsten Wirkungsgrad betrieben werden kann. In gewissen kritischen Fällen, wenn z. B. der Motor in Werkzeugmaschinen verwendet wird, treten jedoch besondere Schwierigkeiten auf, die die Verwendung der    Motorsteuer-      schaltung   auf Zwecke begrenzen würden, bei denen eine weniger grosse Genauigkeit erforderlich ist. 



  Die eine dieser Schwierigkeiten tritt auf, wenn der Motor seinen Lauf rasch verlangsamt oder die Laufrichtung umkehrt. Wenn der    Klotor   seinen Lauf allmählich verlangsamt, so treten keine Schwierigkeiten auf, denn das Steuersignal am Verbindungspunkt A wird nur langsam schwächer, und die Steuerschaltung vermindert dementsprechend langsam die Drehzahl des Motors. Sinkt die Drehzahl des Motors jedoch rasch ab, so kann das Steuersignal am Verbindungspunkt A seine Polarität umkehren. Dies kann erfolgen, auch wenn der Motor seinen Lauf auf eine niedrigere Drehzahl verlangsamt und die Drehrichtung nicht umkehrt, wenn der Motor in eine geschlossene Schleife eingeschaltet ist, z. B. mittels eines mit dem Läufer in Verbindung stehenden Drehzahlmessers. 



  Kehrt das Steuersignal seine Polarität um, so werden die entgegengesetzt gepolten gesteuerten    Si-Gleichrichter   gezündet und führen dem Läufer 12 einen Bremsstrom zu. Zu dieser Zeit wird jedoch immer noch die    Gegen-      EMK   erzeugt und weist eine Polarität auf, die den Stromfluss aus den Gleichrichtern zum Abbremsen des Motors verstärkt. Infolgedessen werden dem Läufer 12 starke Bremsstromstösse zugeführt, so dass der Motor heftig und    ungleichmässig   abgebremst wird. Obwohl einige Gleichstrommotoren diesen Betriebsbedingungen widerstehen können, so können dies im allgemeinen jedoch    nicht   die vom    :Motor   angetriebenen Einrichtungen. 



  Um diese Schwierigkeit zu beseitigen, ist eine    Gegen-      phascnschaltung      20-1   vorgesehen, die den Motor auf die neue gewünschte Drehzahl gleichmässig verlangsamt ungeachtet der Geschwindigkeit, mit der das Steuersignal seinen Wert ändert. Der eine Eingang der Gegenphasenschaltung 204 steht mit dem Verbindungspunkt C am Ausgang des Verstärkers 200 in Verbindung. Der andere Eingang der    Gegenphasenschaltung   204 steht mit einem Punkt in Verbindung, an dem ein Signal auftritt, das die Richtung anzeigt, in der der Motor 13 augenblicklich läuft, wie der Verbindungspunkt B im Läuferkreis. Die Schaltung 204 spricht darauf an, in welcher Weise diese Signale ihren Wert ändern, und erzeugt nur dann ein    Gegenphasensignal,   wenn der Motor verlangsamt werden soll.

   Dieses    Gegenphasensignal   bewirkt eine Zündung der gesteuerten    Si-Gleichrichter   zu einem späteren Punkt auf der Wellenform, als es sonst der Fall sein würde, wodurch die zum Läufer 12 geleiteten Stromstösse vermindert werden, wie später noch beschrieben wird. Nachdem der Motor seinen Lauf ausreichend verlangsamt hat, schaltet sich der    Gegenpha-      senkreis   204 selbständig ab und übt keinen    Einfluss   mehr auf die Zündungszeit der gesteuerten    Si-Gleich-      richter   aus. 



  Läuft der Motor mit einer hohen Drehzahl und erzeugt daher eine    Gegen-ENIK   mit einer grossen Amplitude, so können die Bremsstromstösse trotz der Wirkung der    Gegenphasenschaltung   204 eine    unerwünschte   Stärke aufweisen. In einem solchen Falle würde eine heftige    Abbremsung   erfolgen, wie bereits beschrieben, wenn das    Eingangssteuersignal   die Polarität umkehren würde, bevor die    Gegenphasenschaltung   204 reagieren und den Zündwinkel der gesteuerten    Si-Gleichrichter   verzögern könnte.

   Selbst wenn die    Gegenphasenschal-      tung   204 wirksam ist, könnte es umgekehrt    erwünscht   sein, die    Abbremsung      vors   den Gleichrichtern aus zu verhindern, bis die    Gegen-ENIK   auf eine zulässige Höhe herabgesetzt worden ist. Zu diesem Zweck ist eine Begrenzungsschaltung 205 vorgesehen, die eine Erregung der entgegengesetzt gepolten abbremsenden Gleichrichter verhindert, bis die    Gegen-EMK   unter einen vorherbestimmten Wert abgesunken ist. Der Eingangskreis für die Begrenzungsschaltung 205 steht mit der    Gegen-      E11IK   am Verbindungspunkt B in Verbindung.

   Läuft der Motor mit einer oberhalb von ungefähr    =/a   der Nenndrehzahl gelegenen Drehzahl, so wird die Begrenzungsschaltung 205 wirksam und hält die Spannung auf der Leitung 29 auf einer vorherbestimmten    iiIindesthöhe.   Bei der vorliegenden besonderen    Ausführungsform   der Erfindung ist die Spannung auf der Leitung auf einen absoluten Wert von mindestens 0,2 Volt festgelegt, der das Mindestkommando darstellt, um einen Lauf des Motors 13 in derselben Drehrichtung aufrechtzuerhalten. Ist z. B. das Steuersignal auf der Leitung 29 positiv und zeigt einen Lauf in der Vorwärtsrichtung an, so hält die Begrenzungsschaltung 205 auf der Leitung 29 ein Signal mit einer Spannung von    -4-0,2   Volt mindestens aufrecht.

   Die Schaltung 205 verhindert, dass das    Eingangssteuersignal   seine Polarität umkehrt, wenn die    Gegen-EMK   einen vorherbestimmten Wert übersteigt, wodurch ferner verhindert wird, dass die. entgegengesetzt gepolten gesteuerten    Si-Gleichrichter   zünden, bis der Wert der    Gegen-E14K   auf eine sichere Höre absinkt. 



  Nunmehr folgt eine ausführliche Beschreibung der verschiedenen einzelnen Schaltungen, aus denen sich die dargestellte    Motorsteuerschaltung   zusammensetzt. Der Verstärker Das am Verbindungspunkt A auftretende Steuersignal wird zu einem aus einer    Emitterfolgeschaltung   bestehenden    Verstärker   200 geleitet, der in der    Fig.2   ausführlich dargestellt ist, und dessen Ausgang die    Feld-      l#   201 und die    Gegenphasenschaltung   204 betreibt. Der Verstärker 200 weist einen NPN-Transi- 

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    stor   210 z. B. der Type 2N1304 und einen    PNP-Tran-      sistor   z.

   B. der Type 2N305 auf, welche Transistoren    zusammen   eine    Emitterfolgeschaltung   bilden, um eine Isolierung zu bewirken. Der Verstärker 200 könnte natürlich auch so eingerichtet werden, dass eine Verstärkung von mehr als Eins erfolgt, wenn gewünscht. Die zusammengeschalteten Basiselektroden der Transistoren 210 und 211 stehen über einen Widerstand 212 von 5,6 Kiloohm mit dem Verbindungspunkt A in Verbindung. Zwischen dem    Basiselektrodenkreis   und Erde 51 ist ein    überbrückungskondensator   213 von 0,22    ,tcF   geschaltet. 



  Die Kollektor- und    Emitterelektroden   der Transistoren 210 und 211 stehen mit einem    Spannungsteiler-      netzwerk   in Verbindung, das zwischen Spannungsquellen mit gleichen positiven und negativen Potentialen geschaltet ist. Die mit     +    bezeichnete positive Spannungsquelle, die aus jeder herkömmlichen Gleichspannungsquelle bestehen kann, weist einen Ausgang von z. B.    -@   15 Volt auf. Ebenso kann die mit  -  bezeichnete negative Spannungsquelle aus jeder herkömmlichen Spannungsquelle bestehen und weist einen Ausgang von -15 Volt auf. 



  Das    Spannungsteilernetzwerk   besteht aus den einander nachgeschalteten Widerständen 216 von 2,7 Kiloohm, 217 von 27 Ohm, 218 von 27 Ohm und 219 von 2,7 Kiloohm. Da die Widerstände 216 und 219 sowie 217 und 218 den gleichen Wert aufweisen, so liegt am Verbindungspunkt C zwischen den Widerständen 217 und 218 eine Spannung von null Volt in bezug auf die Erdung 51, wenn kein Signal vorliegt, und zwar auf Grund der gleichen und entgegengesetzten Spannungsabfälle an den einander nachgeschalteten Widerständen. 



  Die    Kollektorelektrode   des Transistors 210 steht mit der positiven Spannungsquelle in Verbindung, während die    Emitterelektrode   mit dem Widerstand 218 verbunden ist. Ebenso weist die    Kollektorelektrode   des Transistors 211 eine Verbindung mit der negativen Spannungsquelle und die    Emitterclektrode   eine Verbindung mit dem Widerstand 217 auf. An den Widerständen 217 und 218 fällt eine kleine Spannung von etwa 0,3 Volt ab, die an der    Emitterelektrode   des Transistors 211 positiv und an der    Emitterelektrode   des Transistors 210 negativ ist, so dass an der    Emitter-Basis-Verbindung   eines jeden Transistors eine    Vorspannung   in der    Vorwärtsrichtung   liegt.

   Liegt an den Basiselektroden der Transistoren kein Signal vor, so leitet jeder Transistor einen nur schwachen Strom. 



  Tritt z. B. am Verbindungspunkt A eine positive    Spannung   auf, so leitet der Transistor 210 einen stärkeren Strom und der Transistor einen schwächeren Strom, so dass die am Verbindungspunkt C liegende Spannung positiver ist in bezug auf das Potential am    Erdungspunkt   51, da der Transistor 210 einen Teil des Stromes vorbeileitet, der normalerweise an den Widerständen 216, 217 und 218 einen Spannungsabfall verursachen würde. Der    Emitterfolge-Verstärker   200 bewirkt daher, dass das Ausgangssignal am    Verbindungs-      punkt   C sich in derselben Richtung ändert wie das Eingangssteuersignal am Verbindungspunkt A.

   Wenn bei den    gegebenenWerten   das Steuersignal    amVerbindungs-      punkt   A eine Spannung von 11,5 Volt aufweist, so wird am Verbindungspunkt C ein Signal mit einer Spannung von    @   1,2 Volt erzeugt. 



  Die Feldsteuerung Das Ausgangssignal am Verbindungspunkt C des Verstärkers 200 wird zur    Feldsteuerschaltung   201 geleitet, die in der    Fig.   3 ausführlich dargestellt ist. Zwischen eine    Wechselstromquelle   227 und die Feldwicklung 57 sind zwei gegenpolig zusammengeschaltete gesteuerte    Si-Gleichrichter   224 und 225 zusammen mit einem    Vollwellengleichrichter   226 geschaltet, um die Stärke des Magnetfeldes zu beeinflussen.

   Die Feldsteuerschaltung 201 soll bewirken, dass die Gleichrichter 224 und 225 im wesentlichen beide Teile der Wechselstromwellenform aus der Quelle 227 weiterleiten, wenn das Signal am    Verbindungspunkt   C eine Spannung von weniger als 1,2 Volt aufweist, so dass ein starker Vollwellengleichstrom zur Feldwicklung 57 geleitet wird, das das Magnetfeld des Motors sättigt. 



  übersteigt das Eingangssignal entweder positiv oder negativ den Schwellenwert von 1,2 Volt am Verbindungspunkt C, so versetzt die    Feldsteuerschaltung   201 den    Zündwinkel   der Gleichrichter    22.1   und 225 zurück, wodurch der zur Feldwicklung 57 geleitete Strom geschwächt wird. Wie bereits ausgeführt, bewirkt die Schwächung des Feldes, dass der Motor seine Drehzahl erhöht. 



  Bei Gleichstrommotoren ist normalerweise eine    Hilfsfeldwicklung   vorgesehen, die beständig mit einem Gleichstrom gleichbleibender Stärke versorgt wird, um zu verhindern, dass die Drehzahl bis zu einer gefährlichen Höhe ansteigt, wenn das Motorfeld zu irgendeiner Zeit ausfällt. Ohne eine solche    Hilfsfeldwicklung   würde die Drehzahl theoretisch auf einen unendlich grossen Wert ansteigen, wenn durch die Feldwicklung 57 plötzlich kein Strom mehr    fliessen   würde, z. B. als Folge eines Ausfalles der Feldwicklung selbst oder bei einem Versagen gewisser Schaltungselemente in der    Feldsteuerschal-      tung   201. Wenn ein solcher Fall eintritt, so könnte der Motor zerstört werden.

   Um aus Sicherheitsgründen ein    It-lindestmagnetfeld   aufrechtzuerhalten, ist eine Hilfswicklung 230 vorgesehen, die über einen Vollwellengleichrichter 231 an die    Wechselstromquelle   227 angeschlossen ist. Die Hilfswicklung 230 und die zugehörige Schaltung kann natürlich weggelassen werden, wenn andere Mittel vorgesehen werden, die ein Ansteigen der Drehzahl auf einen ausserordentlich hohen Wert verhindern. 



  Die    Feldsteuerschaltung   201 weist ein Eingangsnetzwerk 233 auf, das die    Feldsteuerschaltung   aktiviert, wenn das Steuersignal am Verbindungspunkt C absolut über 1,2 Volt hinaus ansteigt. Zu diesem Zweck ist ein aus vier Dioden bestehender    Vollwellengleichrichter   zwischen den Verbindungspunkt C und den    Erdungspunkt   51 geschaltet. An jeder Diode 234 tritt ein Spannungsabfall von 0,6 Volt auf, wenn die Diode leitend ist. Diese, sowie alle anderen Dioden in der Schaltung, die einen    Spannungsabfall   von 0,6 Volt in der Durchlassrichtung erfordern, können aus    Si-Gleichrichtern   der Type W1696 bestehen.

   An den    Ausäang   der Diodenschaltung ist der Reihe nach angeschlossen ein Widerstand 236 von 2,7 Kiloohm, ein Widerstand 237 von 56 Kiloohm und ein Widerstand 238 von 2,7    Kiloohm.   Zum Widerstand 237 ist ein Kondensator 239 von 3,3 Mikrofarad parallelgeschaltet. 



  An das Eingangsnetzwerk 233 ist eine    Differenz-      Ernitterfolgeschaltung   242 mit zwei Ausgangsleitungen    23=l   und    2.14   angeschlossen. Wie später noch erläutert wird, liegen an den Ausgangsleitern 243 und 244 jederzeit gleiche Ausgangsspannungen, die die entgegengesetzte Polarität in    bezug   auf die Polarität einer Bezugsleitung 245 aufweisen. Steigt die Spannung des Eingangs- 

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    signals   am Verbindungspunkt C über 1,2 Volt hinaus an, so erhöhen sich die Spannungen auf den Leitungen 243 und 244 proportional gegenüber der Spannung auf der Leitung 245. 



  Die    Differenz-Emitterfolgeschaltung   242 besteht aus einem    NPN-Transistor   248, z. B. aus der Type 2N1304, und einem    PNP-Transistor   249, z. B. aus der Type 2N305. Zwischen die Basiselektroden der beiden Transistoren 248 und 249 ist ein Widerstand 237 geschaltet. Die Kollektor- und die    Emitterelektroden   der beiden Transistoren sind zwischen die 15 Volt- und die -15    Volt-Gleichspannungsquelle   geschaltet.

   Diese    Serienschaltung   besteht aus einem Widerstand 251 von 680 Ohm, der    zwischen   die    -f-15      Volt-Spannungsquelle   und die    Kollektorelektrode   des Transistors 248 geschaltet ist, aus zwei    100-Ohm-Widerständen   252 und 253, die zwischen die    Emitterelektroden   der Transistoren 248 und 249 geschaltet sind, und aus einem zweiten    680-Ohm-Widerstand   254, der zwischen die Kollektorelektrode des Transistors 249 und die    -15-Volt-Span-      nungsquelle   geschaltet ist. Die Bezugsleitung 245 ist an den Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 252 und 253 angeschlossen.

   Die Ausgangsleitungen 243 und 244 der    Differenz-Emitterfolgeschaltung   stehen mit den Widerständen 252 und 253 in Verbindung. 



  Das am Verbindungspunkt C auftretende Signal, ganz gleich ob dieses positiv oder negativ ist, in bezug auf die Erdung 51, wandert durch die beiden entsprechend gepolten Dioden 234    zur   Serienschaltung des Eingangsnetzwerkes 233. Bei Signalen, die unter dem Schwellenwert liegen, erfolgt der grösste Spannungsabfall an den leitenden Dioden. Da jedoch die Dioden 234 einen Spannungsabfall von höchstens 0,6 Volt erzeugen, bewirkt ein Eingangssignal, das den Wert von 1,2 Volt absolut übersteigt, dass die zu einer Basiselektrode der Transistoren 248 und 249 geleitete Spannung zur Stärke des Signals direkt proportional ansteigt. Es sei beispielsweise angenommen, dass am Verbindungspunkt C ein Signal mit einer Spannung von -4,0 Volt vorliege.

   Im Bereiche der konstanten PS-Leistung wird dieses willkürlich gewählte Signal in Verbindung mit den Zeichnungen    zum   Beschreiben der Arbeitsweise der Schaltung für ein bestimmtes Signal benutzt. 



  Liegt am Verbindungspunkt C eine Spannung von -4,0 Volt, so tritt an den beiden leitenden Dioden 234 ein Spannungsabfall von insgesamt -1,2 Volt auf, während am übrigen Teil des Eingangsnetzwerkes 233 ein Spannungsabfall in Höhe der restlichen -2,8 Volt auftritt. Da der Widerstand 237 einen viel höheren Wert aufweist als die Widerstände 236 und 238, so tritt an diesem Widerstand im wesentlichen der gesamte Spannungsabfall auf. An der Basiselektrode des Transistors 248 liegt daher eine Spannung, die im wesentlichen gleich dem Spannungsabfall an der Diode 234 ist, nämlich -0,6 Volt. Ein weiterer Spannungsabfall von -2,8 Volt erfolgt am Widerstand 237, der bewirkt, dass an der Basiselektrode des Transistors 249 eine Spannung von ungefähr -3,4 Volt liegt. An der anderen leitenden Diode 234 erfolgt ein Spannungsabfall in Höhe der restlichen -0,6 Volt. 



  Die an der Basiselektrode des Transistors 249 liegende    Vorspannung   von -3,4 Volt bewirkt, dass in der an die    Kollektor-Emitter-Elektroden   angeschlossenen Serienschaltung ein starker Strom fliesst. Da die    Emit-      ter-Basis-Verbindung   des Transistors 248 von dem negativen Eingangssignal noch nicht beeinflusst worden ist, so weist der Transistor 248 einen verhältnismässig ho-    hen   Widerstand in    bezug   auf den Widerstand des Transistors 249 auf. Der resultierende Stromfluss zwischen der positiven und der negativen Spannungsquelle bewirkt einen Spannungsabfall von 2,4 Volt an den Widerständen 252 und 253. 



  Da die Transistoren 248 und 249 in der Serienschaltung verschiedene Impedanzen darstellen, so liegt an dem der Leitung 245 entsprechenden Verbindungspunkt nicht mehr eine Spannung von im wesentlichen null Volt, sondern diese Spannung ändert sich proportional zum Signal am Verbindungspunkt C. Da jedoch die Widerstände 252 und 253 den gleichen Wert aufweisen, so weisen die Spannungen an den Leitungen 243 und 244 immer den gleichen absoluten Wert auf in    be-      zug   auf die an der Leitung 245 liegende Momentanspannung und die entgegengesetzte Polarität. Die    Diffe-      renz-Emitterfolgeschaltung   242 erzeugt daher zwei Ausgangssignale mit der gleichen Stärke und mit der entgegengesetzten Polarität, deren Amplitude von der Amplitude des Signals am Verbindungspunkt C abhängt.

   Da die Spannung des Signals bei C zwischen Null und   1,2 Volt schwankt, so verbleibt die Spannung an den Leitungen 243 und 244 im wesentlichen auf dem Wert Null. Erhöht sich die Spannung am Verbindungspunkt C in positiver oder negativer Richtung über 1,2 Volt hinaus, so erhöhen sich die absoluten Werte der Spannungen an den Leitungen 243 und 244, von der Spannung auf der Bezugsleitung 245 ausgehend in direkter Proportion zur Amplitude des Signals am Verbindungspunkt C. 



  Die Ausgangssignale auf den Leitungen 243 und 244 der    Impulsformungsschaltungen   257 und 258 bestimmten den Zeitpunkt der Erzeugung der Impulse, die die gesteuerten    Si-Gleichrichter   224 und 225 zünden. Weisen die Ausgangssignale auf den Leitungen 243 und 244 eine Spannung nahe am Wert Null auf, so erzeugen die    Impulsformungsschaltungen   257 und 258 einen Impuls, der im wesentlichen am Anfang einer jeden Halbperiode der Wechselspannung aus der Stromquelle 227 liegt mit der Folge, dass die Gleichrichter 224 und 225 im wesentlichen die ganze Welle der Wechselspannung weiterleiten. Erhöht sich jedoch der absolute Wert der Signale auf den Leitungen 243 und 244, so wird der Zeitpunkt des Zünders der Gleichrichter verzögert, wobei der zur Feldwicklung 57 geleitete Strom geschwächt wird. 



  Die in jedem Zeitpunkt vorliegende Phase des Wechselstromes aus der Stromquelle 227 muss überwacht werden, damit der richtige Zeitpunkt zum Zünden der    Impulsformungsschaltungen   257 und 258 bestimmt werden kann. Zu diesem Zweck ist an die Wechselstromquelle 227 eine Treibereinrichtung 260 mit einer treibenden Wellenform als Ausgang auf einer Leitung 261 angeschlossen. Die Leitung 261 steht mit beiden    Im-      C,   257 und 258 in Verbindung. Durch Vergleichen der relativen Höhe des treibenden Signals auf der Leitung 261 mit dem    Vorspannungs-      signal   auf den Leitungen 243 und 244 wird der Zeitpunkt des    Zündens   der gesteuerten Gleichrichter 224 und 225 festgesetzt. 



  Die Stromquelle 227 besteht aus einem Transformator 263 mit einer    Primärwicklung   264 und einer    Sekundärwicklung   265. Da die Wellenform der Wechselspannung aus der Spannungsquelle 227 zur Phase dem Läufer des    'Motors   zugeführten Wellenformen 17 keine Beziehung aufzuweisen braucht, so kann die Primärwicklung 264 an jede Phase der in der    Fig.   1 darge- 

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 stellten Spannungsquelle 10 angeschlossen werden oder auch an eine unabhängige Spannungsquelle. Die Sekundärwicklung 265 ist einseitig geerdet, während die andere Seite eine Wechselspannung von 160 Volt    rms   in bezug auf Erde 51 aufweist.

   Die    Sekundärwicklung   265 ist ferner mit einer    Anzapfung   267 versehen, an die ein    Vollwellengleichrichter   231 angeschlossen ist, der einen konstanten Gleichstrom für die    Hilfsfeldwicklung   230 erzeugt. An der    Anzapfung   237 liegt eine Spannung von 55 Volt    (quadrat.      illittelwert)   in bezug auf die Seite 266. 



  Das    Einphasenwechselstromsicnal   auf der Leitung 266 wird über einen    Gleichstromsperrkondensator   270 zu einer Leitung 271 geleitet, die zu den    Gleichrichtern   224 und 225, dem Eingang der Treiberschaltung 260 und zum    Vollwellengleichrichter   231 führt. 



  Die Treiberschaltung 260 zusammen mit den Impulsformungsschaltungen 257 und 258 wirkt in der gleichen Weise wie die    Treib--rschaltung   43 und die Impulsformungsschaltungen 23 und 24 für eine Phase des Wechselstromes in der    Läufersteuerschaltung.   



  Die Wellenform der Wechselspannung auf der Leitung 271 gleicht der in der    Fig.4   dargestellten Wellenform 17'. Diese Wellenform wird über einen    20-      Kiloohm-Widerstand   273 zu den entgegengesetzt gepolten    Dämpfungsdioden   274 und 275 geleitet. Der    0,6-Volt-Vorwärtsspannungsabfall   an jeder leitenden Diode erzeugt ein    Rechteckwellensignal   mit niedriger Amplitude gleich der    Rechteckwelle   98', die in der    Fig.5   dargestellt ist. ES wird darauf    hingewiesen,   dass die Wellenformen in den Figuren 5, 6 und 7 in bezug auf die in der    Fig.   4 dargestellte Wellenform stark    vergrös-      sert   gezeichnet sind. 



  Die    Rechteckwelle   98' wird von einem    1000-Ohm-      Widerstand   276 und einem    3,3-Mikrofarad-Kondensa-      tor   277 integriert, wobei auf der Leitung 261 eine    säge-      zahnförmige   Wellenform erzeugt wird, ähnlich der in der    Fig.   6 dargestellten Wellenform 44'. Diese treibende Wellenform weist einen    Betätigungs-   oder Spitzenteil auf gleich dem Teil 47'. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die treibende Wellenform auf der Leitung 261 sich in bezug auf das an der Leitung 245 liegende Potential verändert und nicht in bezug auf Erde 51 wie die treibende Wellenform aus der Treiberschaltung 43 in der    Fig.   1. 



  Die treibende Wellenform auf der Leitung 261 weist ein Spitzenpotential von   1,1 Volt auf. Diese Wellenform wird über einen    5,7-Kiloolim-Widerstand   280 zur Basiselektrode eines    NPN-Transistors   281 in der Impulsformungsschaltung 257 und über einen    2,7-Kiloohm-      Widerstand   282 zur Basiselektrode eines    PNP-Tran-      sistors   283 in der    Impulsformungsschaltung   258 geleitet. Die    Emitterelektrode   des Transistors 281 steht über einen    100-Ohm-Widerstand   285 mit    derAusgangsleitung   243 der    Differcnz-Emittertolgeschaltung   242 in Verbindung.

   Ebenso steht die    Emitterelektrode   des Transistors 283 über einen    100-Ohm-Widerstand   282 mit der Ausgangsleitung    2=44   der    Differenz-Emitterfolgeschaltung   in Verbindung. 



  Die Transistoren 281 und 283 erzeugen einen Impuls, wenn die Potentialdifferenz zwischen den Wellenformen auf der Leitung 261 im Vergleich zu den Wellenformen auf einer der Leitungen 243 oder 244 die    Emitter-Basis-Verbindung   des Transistors in der Vorwärtsrichtung vorspannt. Wenn die Steuerschaltung im Bereich eines konstanten Drehmomentes arbeitet, so liegt an den Leitungen 243 und 244 ein Potential von im wesentlichen Null. Die in der    Fig.   6 dargestellte treibende Wellenform versetzt den Transistor 281 während der ersten oder positiven    Halbperiöde   in den leitenden Zustand, wenn die treibende Wellenform die Nullachse überquert und am Punkt 153 positiv wird.

   Ebenso versetzt die negative treibende Wellenform den Transistor 283 in den leitenden Zustand während der zweiten oder negativen Halbperiode, wenn die Wellenform die Nullachse wieder überschreitet und negativ wird. Diese Kreuzungspunkte liegen ungefähr 30   nach dem Anfang einer jeden Halbperiode der Wellenform 17. Die Transistoren 281 und 282 sind daher für ungefähr 150   jeder Halbperiode der Wellenform auf der Leitung 271 leitend. Dies reicht aus, um der Feldwicklung 57 einen im wesentlichen vollständig gleichgerichteten Strom zuzuführen. 



  Die übrigen Schaltungselemente in den    Impulsfor-      mungsschaltungen   257 und 258 sind lediglich für die Bildung und Gestaltung des Impulsausganges von Nutzen, wenn an den Transistoren 281 und 283 eine Vorspannung in der    Vorwärtsrichtung   liegt. Die Impulsformungsschaltung 258 erzeugt einen Ausgangsimpuls auf den Leitungen 289, der den zugehörigen Gleichrichter im wesentlichen zu der Zeit    triggert,   in der die Transistoren 281 oder 283 leitend werden. 



  Wenn das    Eingangssteuersignal   am Verbindungspunkt C über den    Cbertragungspunkt   hinaus ansteigt, so erhöhen sich die    absolutenWerte   der Spannungen auf den Leitern 243 und    2.14,   die die Transistoren im Rückwärtssinne vorzuspannen suchen, in bezug auf die an der Leitung 245 liegende Spannung. Dies hat zur Folge, dass die Transistoren in der Halbperiode in einem späteren Zeitpunkt eine    Vorspannung   im Vorwärtssinne erhalten, wenn das Potential der treibenden Wellenform die Höhe des    Vorspannungsausgangssignals   aus der    Diffe-      renz-Emitterfolgeschaltung   242 übersteigt.

   Da die Leitung immer positiv und die Leitung 244 immer negativ in    bezug   auf die Leitung    2=t5   ist, so können die Transistoren 281 und 283 nur während der positiven und negativen Halbperioden der Wellenform auf der Leitung 271 erregt werden. 



  Liegt z. B. am Verbindungspunkt C ein    -4-Volt-      Signal   vor, so wird die Leitung 243 um ungefähr 1,2 Volt positiv und die Leitung    2:14   um ungefähr 1,2 Volt negativ in bezug auf die Leitung 245. Da die    sägezahn-      förmige   treibende Wellenform auf der Leitung 261 niemals den Wert von ungefähr        1,1 Volt in bezug auf die Leitung 145 übersteigt, so erhalten beide Transistoren eine    Vorspannung   im    Rückwärtssinne.   Hierbei wird verhindert, dass ein Impuls erzeugt wird und dass die Gleichrichter 224 und 225 einen Teil der Wellenform zum    Vollwellenglcichrichter   226 leiten.

   Infolgedessen hört der Stromfluss in der Feldwicklung 57 auf, so dass der Motor mit seiner Höchstdrehzahl läuft. Die Werte für die Widerstände und anderen Schaltungselemente können natürlich verändert werden und damit die Stärke des Steuersignals am Verbindungspunkt C, das den Stromfluss zur Feldwicklung 57 sperrt. 



  Da die entgegengesetzt gerichteten Teile der treibenden Wellenform auf der Leitung 261 symmetrisch sind, und da die    Vorspannungssignale   auf den Leitungen 243 und 244 jederzeit das gleiche, jedoch entgegengesetzte Potential aufweisen, so leiten die Gleichrichter 224 und 225 gleiche Teile der Wellenform, z. B. die letzten 120   jeder Halbperiode, weiter, so dass der Gleichstromausgang aus dem Gleichrichter 226 die geringste Welligkeit 

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 aufweist.

   Die    Differenz-Emitterfolgeschaltung   sowie die    Impulsformungsschaltung   und die    Gleichrichterdurch-      lass-Schaltung   sind vielfach von Nutzen, wenn ein Strom zu einem Verbraucher geleitet werden soll, und deren    Verwendung   ist nicht auf eine    1,Iotorsteuerschaltung   begrenzt. 



  Der    Vollwellengleichrichter   226 besteht aus vier Dioden 291, 292, 293 und 294, die so gepolt sind, dass ein in einer Richtung leitender Strompfad zur Feldwicklung 57 gebildet wird, wobei abwechselnd weitergeleitete Teile der Wechselspannung gleichgerichtet werden. Die verhältnismässig grosse Impedanz der Feldwicklung unterstützt die    Glättung   des gleichgerichteten Stromes. 



  Wird ein Stromfluss in einer    Induktivität   geschwächt, so versucht das zusammenfallende Magnetfeld um die    induktivität   herum den Stromfluss in der ursprünglichen Richtung aufrechtzuerhalten, wie an sich bekannt. Infolgedessen sinkt die Spannung an der Feldspule langsam ab, welcher Vorgang bei Schaltungen zum Regulieren der    h,Iotordrehzahl   unerwünscht ist. Hier sind jedoch die Dioden 293 und 294 vorgesehen, die einen    Nebenschlusspfad   für die Feldwicklung 57 bilden.    Eb,nso   bilden die Dioden 291 und 292 einen zur Erdung 51 führenden    Nebenschlusspfad   für die Feldwicklung 57.

   Die Dioden    291-29=1   sind so gepolt, dass die von dem zusammenfallenden Magnetfeld um die Feldspule herum erzeugte Spannung kurzgeschlossen wird, wobei diese    unerwünschte   Energie rasch abgeleitet wird, so dass der    'Motor   auf neue Drehzahlkommandos rasch reagieren kann. 



  Die    Feldabschalteinrichtung   Die    Feldabschalteinrichtung   203, die die gesteuerten    Si-Gleichrichter   224 und 225 sperrt, ist in der    Fig.   3 dargestellt. Es sind zwei    Feldabschaltsteuerungen   vorgesehen, und zwar eine selbsttätige Steuerung, die auf übermässig hohe Werte der    Gegen-EIIK   anspricht, und eine von Hand    bedienbare   Steuerung zum Abschalten der Feldwicklung, um die Erhitzung des Motors herabzusetzen, wenn der Motor nicht läuft. 



  Für die selbsttätige    Abschaltungssteuerung   wird die    Gegen-EMK   am Läufer auf einen Wert herabgesetzt, der bei Transistoren verwendet werden kann. Zwischen den Verbindungspunkt B und die Erdung 51 ist ein    Spannungsteilernetzwerk   geschaltet, das aus einem 330Kiloohm-Widerstand 300 und aus einem    560-Ohm-Wi-      derstand   301 besteht. Zum Widerstand 301 ist ein    0,2-Mil;rofarad-Kondensator   302 parallelgeschaltet. Die    Widerstandswerte   des    Spannungsteilers   sind so gewählt, dass an einem Verbindungspunkt 303 zwischen den Widerständen 300 und 30l eine Spannung von 10,8 Volt liegt, wenn die    Gegen-EMK   einen    übermässig   HohenWert erreicht, z. B. 280 Volt. 



  Der Verbindungspunkt 303 ist mit den Basiselektroden eines    NPN-Transistors   (z. B. Type 2N1304) 305 und eines    PNP-Transistors   306 (z. B. Type 2N1305) direkt verbunden. Die    Emitterelcktrode   des Transistors 305 ist über eine Diode 307 mit der Erdung 5 1 verbunden. Ebenso ist die    Emitterelektrodc   des Transistors 306 über eine entgegengesetzt gepolte Diode 308 mit der Erdung verbunden. Die Dioden 307 und 308 sind so    ge vählt,   dass an diesen ein Spannungsabfall von 0,6 Volt auftritt, wenn sie leiten.

   Da ungefähr 0,2 Volt erforderlich sind, um die    Emitter-Basis-Verbindung   der Transistoren 305 und 306 im Vorwärtssinne vorzuspannen, so bewirkt ein    0,8-Volt-Signal   am Verbindungs-    punkt   303, dass entweder der Transistor 305 oder der Transistor 306 leitend wird, je nach der Polarität der Spannung. 



  Die Transistoren 305 und 306 bilden einen Teil eines    Spannungsschaltkreises,   der mit dem Eingang der    Differenz-Emitterfolgeschaltung      2:12   in der Feldsteuereinrichtung 201 verbunden ist. Die    Kollektorelektrode   des Transistors 305 steht über einen    5,6-Kiloohm-Wi-      derstand   310 mit der    -,15-Volt-Spannungsquelle   in Verbindung und mit der Basiselektrode eines    PNP-      Transistors   311 über einen    2,7-Kiloohm-Widerstand   312.

   Die    Emitterelektrode   des Transistors 311 steht mit der    +l5-Volt-Spannungsquelle   in Verbindung, während die    Kollektorelektrode   über einen    56-Kiloohm-      Widerstand   313 mit der Basiselektrode des Transistors 248 in der    Emitterfolgeschaltung   242 in Verbindung steht. Ebenso steht die    Kollektorelektrode   des    Transi-      tors   306 über einen    5,6-Kiloohm-Widerstand   315 mit der    -15-Volt-Spannungsquelle   in Verbindung sowie mit der Basiselektrode eines    NPN-Transistors   316 über einen    2,7-Kiloohm-Widerstand   317.

   Die    Emitterelektrode   des Transistors 316 steht mit der    -15-Volt-Spannungs-      quelle   in Verbindung, während die    Kollektorelektrode   über einen    56-Kiloohm-Widerstand   318 mit dem Basiseingang des Transistors 249 in der    Emitterfolgeschaltung   242 in Verbindung steht. 



  Angenommen, die    Gegen-EVIK   erreicht bei einem im Vorwärtssinne laufenden Motor einen Wert von 280 Volt, so liegt am Verbindungspunkt 303 eine Spannung von -0,8 Volt. Diese Spannung versetzt den Transistor 306 in den leitenden Zustand, wobei die Spannung an der Basiselektrode des Transistors 316 auf einen Wert festgesetzt wird, der fast gleich dem Potential der Erdung 51 ist. Infolgedessen ist der Transistor 316    gu@   leitend und führt die -15 Volt an der    Emit-      terelektrode   dem Widerstand 318 im    Kollektorkreis   zu.

   Diese Spannung von -15 Volt wird über den Widerstand 318 zur Basiselektrode des Transistors 249 geleitet und    bewirkt,   dass die    Diff,renz-Emitterfolgeschaltung   242 zwei    Vorspannungssignale   erzeugt, die die gesteuerten    Si-Gleichrichter   224 und 225 sperren, wie bereits beschrieben für den Fall, wenn ein    -4,0-Volt-Steuersignal   am Verbindungspunkt C bewirkt, dass die Basiselektrode des Transistors 249 negativ wird. 



  Liegt am Verbindungspunkt 303 ein    +0,8-Volt-      Signal   vor, so werden die Transistoren 305 und 311    iii   den leitenden Zustand versetzt und treiben die Basiselektrode des Transistors 248 ins Positive. Hierbei werden    Vorspannungssignale   erzeugt, die das Auftreten der Leitimpulse so weit verzögern, dass die gesteuerten    Si-      Gleichrichter   224 und 225 gesperrt werden. 



  Bei der beschriebenen Schaltung werden die gesteuerten Gleichrichter von einer übermässig hohen    Gegen-      ENIK   rasch gesperrt, die den Strom zur Feldwicklung 57 leiten. Weiterhin leiten die Dioden    291-1-94   die Spannung ab, die von dem zusammenfallenden Magnetfeld der Wicklung 57 erzeugt wird, so dass die übermässig hohe    Gegen-ENIK   am Läufer rasch auf eine sichere Höhe zurückgeführt wird, zu welcher Zeit die Feldsteuerung selbsttätig in    Betrieb   gesetzt wird und die weitere Steuerung des    Motcrs      übernimmt.   



  Soll die Feldwicklung von Hand abgeschaltet    wer-      d;,n,   so wird ein Schalter 320    geschlossen,   wobei die    -15-Volt-Spannungsquelle   mit der    Kollektorelektrode   des Transistors 316 direkt verbunden wird, wobei die gesteuerten    Si-Gleichrichter   in der gleichen Weise gesperrt werden, als wenn der Transistor 316 selbsttätig 

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 umgeschaltet würde. Der Schalter 320 könnte natürlich auch zwischen die    +l5-Volt-Spannungsquelle   und die    Kollektorelektrode   des Transistors 311 geschaltet werden. 



  Die    Gegenphasenschaltung   Soll der Lauf des Motors verlangsamt werden, so wird die in der    Fig.   1 dargestellte    Gegenphasenschaltung   204 wirksam und verzögert die Zündwinkel für die gesteuerten    Si-Gleichrichter   20 und 21 im Motorläuferkreis. Die Gründe zum Verzögern des Zündwinkels und die allgemeine Arbeitsweise der    Gegenphasenschaltung   werden nunmehr unter Hinweis auf die    Fig.   1 und auf die in den Figuren 4-7 dargestellten Wellenformen erläutert. Jede Wellenform 17 aus der Stromquelle 10 wird über    24-Kiloohm-Widerstände   94 zu den Dioden 95, 96 in der    Sägezahnwellen   erzeugenden Schaltung 43 geleitet, wobei ein    Rechteckwellenausgang   98 erzeugt wird.

   Diese    Rechteckwelle   wird von einem Widerstand 99 und einem Kondensator 100 integriert und die    sägezahnförmige   treibende Wellenform 44 erzeugt, die die Transistoren in den    Impulsformungsschaltungen   23 und 24 erregt, übersteigt die treibende Wellenform 44 den Pegel der    Vorspannung   127 auf der Ausgangsleitung 39 oder den Pegel 128 auf der Ausgangsleitung 36, so wird die    Rückwärtsimpulsformungsschaltung   24 oder die    Vorwärtsimpulsformungsschaltung   23 erregt und erzeugt einen Ausgangsimpuls 139 zum Beeinflussen des zugehörigen Gleichrichters 21 oder 20.

   Dieser Vorgang ist der gleiche, wie in bezug auf die    Fig.   3 für die    Impulsformungsschaltungen   257 und 258 beschrieben, bei denen an der Leitung 261 eine    sägezahnförmige   treibende Wellenform und an den Leitungen    2=13   und 244 ein    Vorspannungseingang   liegt. 



  Liegt z. B. am Verbindungspunkt A ein negatives Eingangssignal vor, das bei 39' eine durch die Linie 127 in der    Fig.   6 dargestellte    Vorspannung   erzeugt, so wird die    Rückwärtsimpulsformungsschaltung   24' zu der Zeit erregt, in der die    Sägezahnwelle   44' den    Vorspannungs-      pegel,   d. h. den Punkt 129 überschreitet. Die Schaltung 24' erzeugt einen Impuls 139, der den Gleichrichter 21' zu einem Zeitpunkt erregt, der dem Punkt 47' um ungefähr 100' vorangeht, wie durch die unterbrochene Linie 330 dargestellt. Der Gleichrichter 21' leitet jedoch nicht    während   der übrigen 100   der Halbperiode der    @N'ellen-      form   17' als Folge der Art der Motorbelastung.

   D. h., unter der Annahme, dass der Motor sich fortlaufend in Betrieb befindet, und dass die am Läufer erzeugte    Ge-      gen-ENIK   den in der    Fig.4   bei 331 dargestellte Höhe aufweist, die nur etwas niedrigerer ist als der Scheitel der Wellenform 17', so wird der Gleichrichter 21' nur im Vorwärtssinne vorgespannt, bis die Wellenform 17' unter die Höhe der    Gegenvorspannung   331 am Punkt 332 absinkt, so dass die    Vorspannung   des Gleichrichters wieder umgekehrt wird. Dieser kleine Winkel des leitenden Zustandes führt dem Läufer eine Spannung zu, die höher ist als die Spannung der    Gegen-ENIK,   wobei ein Stromfluss bewirkt wird, der die Verluste gerade überwindet und bei dem Läufer dieselbe Drehzahl aufrechterhält. 



  Es sei nunmehr angenommen, dass der Motor seine Drehrichtung umkehren soll, und    dass   die Gegenphasenschaltung 204 aus der Steuerumschaltung entfernt ist. Das    Eingangssteuersignal   am Verbindungspunkt A wird positiv, kurz nachdem der Punkt 332 aufgetreten ist (wodurch verhindert wird, dass die    Rückwärtsimpuls-      formungs-Schaltung   24 erneut Impulse erzeugt). Zugleich werden alle Vorwärtsimpulsformungsvorspan-    nungspegel   128 positiver in Richtung zu den negativen Spitzen 47 der treibenden Wellenformen. Welcher Gleichrichter 20 zuerst in der    Strombremsrichtung   zuerst gezündet wird, hängt von der Geschwindigkeit ab, mit der der    Vorspannungspegel   128 sich ändert.

   Als Beispiel sei angenommen, dass der Pegel 128 zuerst die treibende Wellenform auf der Linie 45"' überschreitet, wobei der Gleichrichter 20"' zu der Zeit des Auftretens eines Punktes 334 auf der Wellenform 17"' in der    Fig.   4 betätigt wird. 



  Da der Punkt 334 nur um einige Grade vor dem Überschreiten der Null-Achse gelegen ist, so wäre zu    erwarten,   dass vom Gleichrichter ein kleiner Stromimpuls zur Belastung weitergeleitet wird, der proportional der kleinen negativen Spannung am Punkt 334 ist. Da die Belastung jedoch aus dem sich drehenden Läufer besteht, so liegt an der Anode des gesteuerten    Si-Gleichrichters   nicht eine Spannung von null Volt, sondern der Pegel der positiven    Gegen-ENIK,   die immer noch am Läufer besteht. Wenn der Gleichrichter 20"' gezündet wird, so leitet er einen Stromimpuls weiter, der proportional dem gesamten schraffierten Bezirk 335 in der    Fig.   4 ist, d. h. proportional der Differenz zwischen der Spannung 17"' am Punkt 334 und dem Spannungspegel 331.

   Dieser starke Stromimpuls bremst den Motor heftig ab und kann zu einer Beschädigung führen, wie bereits ausgeführt. 



  Die    Gegenphasenschaltung   204 verhindert das Auftreten starker Bremsstromstösse, wie in der    Fig.4   bei 335 dargestellt. Wenn die Änderung der Drehzahl, die durch eine Änderung des Steuersignals am Verbindungspunkt A angezeigt wird, und wenn die augenblickliche Drehrichtung und Drehzahl des Motors, die von der    Gegen-EMK   am Verbindungspunkt B bestimmt wird, anzeigt, dass der Lauf des Motors verlangsamt werden soll, so wird ein in der    Fig.   1 nicht dargestelltes Relais RR im    Gegenphasenkreis   204 mit Strom versorgt, wobei die Kontakte R', R" und R"' sich schliessen.

   Der einpolige    Einwegkontakt   R ist zwischen einen Verbindungspunkt 336 zwischen den Widerständen 94 und 95 und einen    36-Kiloohm-Widerstand   337 für jede Phase der Stromquelle 10 geschaltet. Jeder Widerstand 337 ist seinerseits mit der Phase der Wellenform verbunden, die der Wellenform am Verbindungspunkt 336 um 120   nacheilt, der mit dem zugehörigen Relaiskontakt R in Verbindung steht. Erhält das Relais RR in der    Gegenpliasenschaltung   204 Strom, so addiert sich die um 120 \ nacheilende    Sinuswelle   zur    Sinuswelle   aus der Stromquelle 10. Hierbei wird auf den Leitungen zwischen den Widerständen 94 und 99 eine neue    Sinuswelle   erzeugt, die bei den gegebenen Werten der ursprünglichen    Sinuswelle   um 55   nacheilt. 



  Da die neuen    Sinuswellen   zu den Dioden 95 und 96 geleitet werden, so wird für jede Phase eine neue Rechteckwelle erzeugt, die in    bezug   auf die in der    Fig.   5 dargestellte Stelle 98 um 55' verzögert ist. Diese phasenverschobene    Rechteckwelle   wird vom Widerstand 99 und vom Kondensator 100 für jede Phase integriert, wobei drei treibende Wellenformen erzeugt werden, die um 55   in    bezug   auf die in der    Fig.   6 dargestellte Stelle 44 verzögert sind. 



  Die verzögerten treibenden Wellenformen bewirken, dass die    Impulsformungseinrichtunb   24 auf den Leitungen 27 einen Impuls erzeugt, der um 55   in    bezug   auf die in der    Fig.   7 dargestellte Stelle 139 nacheilt. Der gesteuerte    Si-Gleichrichter   21"' leitet daher die Wellenform 17"' am Punkt 334 nicht weiter, sondern vielmehr 

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 an einem neuen Punkt 340, der in bezug auf den Punkt 334 um 55   verzögert ist. Der durch den Gleichrichter 21"' fliessende resultierende Bremsstrom ist dem schraffierten Bezirk 341 proportional und daher wesentlich schwächer als der Stromimpuls 335, der andernfalls ohne die    Gegenphasenschaltung   204 weitergeleitet werden würde. 



  Der vom    Gleichrichter   21"' weitergeleitete    Strom-      stoss   bewirkt, dass die Drehzahl des Läufers 12 absinkt. Da bei kleineren Drehzahlen eine schwächere GegenEMK erzeugt wird, so sinkt die    Gegen-EMK   auf einen neuen Pegel 343 ab, der niedriger ist als der Pegel 331, der zuvor am Läufer bestand. 



  Angenommen, der Motor 13 laufe nunmehr in der Vorwärtsrichtung, so verstärkt sich das Steuersignal am Verbindungspunkt A nach dem Überqueren der    Null-      Achse   immer noch positiv und bewirkt, dass die Läufersteuerschaltung den Zündwinkel der gesteuerten Gleichrichter 21 vergrössert. Jeder Gleichrichter 21 wird der Reihe nach bei einem Winkel gezündet, der vorherigen Zündwinkel um einen kleinen Wert vorangeht. Hierbei wird in der Folge dem Läufer 12 ein    Bremsstromimpuls   zugeführt, der die Drehzahl des Läufers herabsetzt und den Pegel der    Gegen-EMK   auf einen neuen Wert vermindert, wie in der    Fig.   4 für mehrere Arbeitsperioden dargestellt. 



  Nachdem je nach der ursprünglichen Drehzahl des Motors dem Läufer 12 eine genügende Anzahl von Bremsstromstössen zugeführt worden sind, sinkt die    Ge-      gen-EMK   auf einen Pegel 345 ab, der nicht ausreicht, um die    Gegenphasenschaltung      20-1   erregt zu halten. Zu dieser Zeit wird die Stromversorgung des Relais RR in der    Gegenphasenschaltung   204 unterbrochen, wobei die Kontakte R geöffnet werden, so dass der nächste    Zünd-      winkel   um 55   zu einem Punkt 346 vorverlegt wird, wie aus der    Fig.4   zu ersehen ist.

   Der resultierende Stromstoss, der stärker ist als die vorhergehenden    Strom-      stösse,   bewirkt eine zu grosse Korrektur im Vergleich zu den bisherigen Änderungen der Drehzahl des Motors. Da der Motor im allgemeinen in eine eine geschlossene Schleife bildende Anlage eingeschaltet ist, z. B. durch einen Drehzahlmesser, der mit der    Steuersignalquelle   28 in Verbindung steht und bei Drehzahländerungen das Steuersignal ändert, so wird sofort ein Steuersignal mit einer kleineren Amplitude erzeugt, um diese Oberkorrektur zu kompensieren. Die    Läufersteuerschaltung   spricht auf dieses schwächere    Steucrsignal   an und setzt den Zündwinkel auf einen neuen Punkt 347 zurück, der die gewünschte    Geschwindigkeitsänderung   darstellt. 



  Wenn die Drehzahl des Motors in der entgegengesetzten Richtung ansteigt, so erhöht sich der absolute Pegel der    Gegen-EMK   in bezug auf die    Null-Achse   151. Der Pegel der    Gegen-EMK   steigt an, bis ein Dauerzustand erreicht ist, bei dem die Spannungsdifferenz bewirkt, dass ein Strom mit einer Stärke fliesst, der zum    Überwinden   der Verluste des laufenden Motors ausreicht. 



  Aus der    obenstehenden   Beschreibung geht    hervor,   dass die    Gegenphasenschaltung   204 selbsttätig den    Zündwinkel   der gesteuerten Gleichrichter zurücksetzt, um den Lauf des Motors allmählich zu verlangsamen, und die Schaltung schaltet sich selbst ab, nachdem der Motor genügend abgebremst worden ist. Obwohl ein besonderes Ausführungsbeispiel gewählt und ein Phasenwinkel von 55   benutzt wurde, so können jedoch auch andere Winkel, z. B. 80 , gewählt werden. Da der Läufer 12 induktiv ist, so bleibt die Spannung am Läu-    fer   selbst noch etwas stehen und bewirkt, dass während einer verhältnismässig unbedeutenden Periode noch ein Strom fliesst, nachdem die Gleichrichter gesperrt worden sind. 



     Ausf      ührliche   Beschreibung der    Gegenphasenschaltung   Die    Fig.   2 zeigt die    Gegenphasenschaltung   204 zum Erregen des Relais RR, wobei die drei Kontakte R in der    Fig.   1 geschlossen werden. Das    Eingangssteuersignal   am Verbindungspunkt C wird über einen    5,6-Kiloohm-      Widerstand   350    zur      Gegen-EMK   über einen    220-Kilo-      ohm-Widerstand   351 und einen    1,5-Megohm-Wider-      stand   352 addiert.

   Das resultierende summierte Signal, das an einem Verbindungspunkt 353 zwischen den Widerständen 350 und 352 auftritt, weist eine positive oder eine negative Polarität auf je nach der relativen Stärke der Signale an den Verbindungspunkten B und C. Dieses summierte Signal wird von einem Differentialverstärker 355 verstärkt und über eine    Emitterfolge-      schaltung   356 zu den Doppeltransistoren 358 und 359 geleitet. Von dem Signal am Verbindungspunkt 353 wird nur einer der Doppeltransistoren erregt und bildet einen in einer Richtung leitenden Strompfad zu der einen Seite des Relais RR. Die andere Seite des Relais RR steht mit dem Verbindungspunkt 361 in Verbindung, an dem die    Gegen-EMK   von den Zehnerdioden 362 und 363 auf eine kleine Amplitude von z. B.    -1-18   Volt begrenzt wird.

   Das begrenzte Signal ist entweder positiv oder negativ je nach der augenblicklichen Polarität der    Gegen-EMK.   



  Die Widerstandswerte sind so gewählt, dass der Verbindungspunkt 353 das entgegengesetzte Potential aufweist wie der Verbindungspunkt 361. Soll der Lauf des Motors verlangsamt werden, so ändert sich die Polarität des Potentials am Verbindungspunkt 353, wobei der andere der Doppeltransistoren 358 und 359 erregt wird, wodurch über das Relais RR ein leitender Strompfad zur Erdung 51 gebildet wird. Hierbei    fliesst   ein    Gegenphasensignal   zwischen dem Verbindungspunkt 361 und Erde 51. Da das Relais RR mit dem Signalpfad in einem Stromkreis liegt, so wird es zu dieser Zeit erregt, so dass die normalerweise offenen Kontakte R    (Fig.   1) geschlossen werden mit der Folge, dass der Zündwinkel der Läufer-Transistoren verzögert wird, wie bereits beschrieben. 



  Der Wert des Widerstandes 350 ist so bemessen, dass bei einem stetigen Lauf des Motors durch den Widerstand 350 ein stärkeres Signal geleitet wird als durch den Widerstand 352, so dass am Verbindungspunkt 353 das gleiche Potential liegt wie am Verbindungspunkt C. Da die    Gegen-EMK   immer das entgegengesetzte Potential aufweist wie das Steuersignal, so weist auch der Verbindungspunkt 353 immer das entgegengesetzte Potential auf wie der Verbindungspunkt 361, wenn der Motor stetig läuft. 



  Soll die Drehzahl des Motors erhöht werden, so wird das Signal am Verbindungspunkt C verstärkt. Hierbei wird lediglich das summierte Signal am Verbindungspunkt 353 verstärkt, während die Polarität dieselbe bleibt. Soll jedoch der Lauf des Motors verlangsamt werden, so wird das Signal am Verbindungspunkt C geschwächt, d. h. das Potential gleicht sich dem Potential der    Gegen-EN1K   an, so dass das Potential am Verbindungspunkt 353 die Polarität ändert und die gleiche Polarität aufweist wie das Signal am Verbindungspunkt 361. 

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 Der Verbindungspunkt 353 steht mit der Basiselektrode eines    NPN-Transistors   366 (z. B. Type 2N1613) in Verbindung, der einen Teil des Differentialverstärkers 355 bildet.

   Die    Kollektorelektrode   des Transistors 366 steht über einen    2,7-Kiloohm-Widerstand   367 mit der    15-Volt-Spannungsquelle   in Verbindung. Die    Emit-      terelektrode   des Transistors 366 steht über einen    1-      Kiloohm-Widerstand   368, über einen von 0-800 Ohm einstellbaren Widerstand 369 und über einen    2,2-Kilo-      ohm-Widerstand   mit der    -15-Volt-Spannungsquelle   in Verbindung.

   Ein zweiter    NPN-Transistor   372, der aus derselben Type besteht wie der Transistor 366, steht mit der    Kollektorelektrode   über einen    5,6-Kiloohm-Wider-      stand   373 mit der    +15-Volt-Spannungsquelle   in Verbindung, während die    Emitterelektrode   über einen    1-      Kiloohm-Widerstand   375 mit dem Regelwiderstand 369 in Verbindung steht. Die Basiselektrode des Transistors 372 steht über einen    5,6-Kiloohm-Widerstand   375 mit Erde 51 in Verbindung. 



  Die    Emitterfolgeschaltung   356 weist einen    NPN-      Transistor   378 auf (z. B. Type 2N1304), dessen Basiselektrode mit dem Widerstand 373 des Verstärkers 355 verbunden ist. Die    Kollektorelektrode   des Transistors 378 steht mit der    -r      15-Volt-Spannungsquelle   direkt in Verbindung. Die    Emitterelektrode   dieses Transistors steht über einen    5,6-Kiloohm-Widerstand   379 mit der    -15-Volt-Spannungsquelle   in Verbindung. 



  Die    Emitterelektrode   des Transistors 378 steht über einen    1,2-Kiloohm-Widerstand   380 mit den Basiselektroden der Doppeltransistoren 358 und 359 direkt in    Ver-      bindung,während   die    Emitterelektroden      derDoppeltran-      sistoren   bei 51 geerdet sind. Die    Kollektorelektrode   des Transistors 358 steht über eine Diode (z. B. Type 1N4001) mit der einen Seite des Relais RR in Verbindung. Ebenso steht die    Kollektorelektrode   des Transistors 359 über eine Diode 383 (gleichfalls Type 1N4001), jedoch entgegengesetzt gepolt, mit derselben Seite des Relais RR in Verbindung. Die Doppeltransistoren 358 und 359 sind komplementär (wie die Typen 2N1304 bzw. 2N2305). 



  Nunmehr soll die Arbeitsweise der Gegenphasenschaltung 204 beschrieben werden, wobei ein    gleich-      mässiger   Lauf des Motors angenommen wird, und wobei am Verbindungspunkt B eine    Gegen-EMK   von    -+-240   Volt und an der Verbindungsstelle C ein Steuersignal von -4,0 Volt vorliegt. Der Widerstand 351 bewirkt einen Abfall der    Gegen-EMK   auf ungefähr    l@a   des Wertes an der Verbindungsstelle B oder auf    -r80   Volt. Ein    0,46-pF-Kondensator   385 leitet alle der    Ge-      gen-E@-iK   überlagerten Störspannungen zur Erde 51 ab. Das resultierende summierte Signal am Verbindungspunkt 353 beträgt ungefähr -0,2 Volt. 



  Der Regelwiderstand 369 wird so eingestellt, dass der Transistor 366 leitend wird, so dass der Verstärker 355 als herkömmlicher Differentialverstärker arbeitet und einen    Gesamtverstärkungsgrad   von ungefähr drei aufweist. Das resultierende    -0,6-Volt-Signal   am Widerstand 380 wirkt für den Transistor als    Vorspannung   in der Vorwärtsrichtung. Über das Relais RR wird jedoch kein Strompfad zur Erde 51 geschlossen, da die    Emitter-      elektrode   des Transistors 359 und die Diode 383 so gepolt sind, dass sie für die positive    Gegen-ENfK   gesperrt sind, die nunmehr am    Verbindungspunkt   361 liegt. 



  Soll die Drehzahl des Motors erhöht werden, so wird das    -0,4-Volt-Signal   am Verbindungspunkt C weiter    negativ   und bewirkt, dass das summierte Signal negativer wird. Dies führt lediglich dazu, dass der Tran-    sistor   359 weiter leitend bleibt, so dass kein Strompfad für das Relais RR geschlossen wird. Ändert sich jedoch das Steuersignal am Verbindungspunkt C in Richtung    zu   0 Volt, wodurch angezeigt wird, dass der Motor seinen Lauf verlangsamt, so steigt das Potential am Verbindungspunkt 353 auf einen Wert von    -+-0,2   Volt an, so dass an die Basiselektroden der Doppeltransistoren eine Spannung von +0,6 Volt angelegt wird.

   Dieses Signal versetzt beide Transistoren in den leitenden Zustand und den Transistor 359 in den nichtleitenden Zustand, während der Transistor 358 in den leitenden Zustand versetzt wird. Infolgedessen wird ein Strompfad geschlossen von dem Verbindungspunkt 361 aus über das Relais RR, die Diode 382 und den leitenden Transistor 358 zur Erde 51, wobei das Relais RR Strom erhält und die    Ge-      genphasenschaltung   aktiviert. 



  Zum Erzeugen des begrenzten    Gegen-EMK-Signals   am Verbindungspunkt 361 wird der Verbindungspunkt B über einen    750-Ohm-Widerstand   386 und über die entgegengesetzt gepolten    Zenerdioden   362 und 363 mit Erde 51 verbunden. Diese    Zenerdioden   weisen in der Sperrichtung einen Spannungsabfall von 18 Volt auf und erzeugen am Verbindungspunkt 361 ein Potential von   18 Volt je nach der Polarität der    Gegen-ELIK.   An die    Zenerdioden   sind zwei Relais 388 und 389 angeschlossen, wie in der    Fig.   2 dargestellt.

   Ist die Gegenvorspannung positiv, wodurch angezeigt wird, dass der Motor im    Uhrzeigersinne   oder im    Rückwärtssinne   läuft, so erhält das Relais 388 Strom, während das Relais 389 von der in der Vorwärtsrichtung leitenden Diode 363 kurzgeschlossen wird. In der gleichen Weise erhält das Relais 389 Strom bei einer negativen    Gegen-ENIK,   wodurch angezeigt wird, dass der Motor im Uhrzeigergegensinne oder in der Vorwärtsrichtung läuft. Diese Relais können mit einer äusseren Einrichtung verbunden werden, die den jeweiligen Drehsinn des Motors anzeigt. Wenn die beschriebene Steuerschaltung nicht in eine grössere Anlage eingeschaltet ist, so können die Relais 388 und 389 natürlich weggelassen werden. 



  Obwohl die    Gegenphasenschaltung   nach der    Fig.   1 vorzuziehen ist, bei der eine Schalteinrichtung    verwendet   wird, die nur wirksam ist, wenn der Lauf des Motors verlangsamt, werden soll, so ist jedoch die in der    Fig.   la dargestellte abgeänderte Schaltung in gewissen weniger kritischen Verwendungsgebieten von Nutzen. 



  Die Schaltung nach der    Fig.   la wird verwendet anstelle der    Gegenphasenschaltung   204, der Relaiskontakte R und der Widerstände 337 in der    Fig.   1, wodurch eine wesentliche Vereinfachung erzielt wird, während anderseits einige erwünschte Merkmale der    bevorzugten   Einrichtung erhalten bleiben. Eine    Gleichspannungs-      quelle   160 steht über die Widerstände 161 mit allen Verbindungspunkten 336 in Verbindung, die mit den Dioden 95, 96 in der    Fig.   1 verbunden sind. Die Spannungsquelle 160 weist einen positiven oder negativen Spannungsausgang auf, der entgegengesetzt zu der Spannung ist, die zum Läufer des Motors geleitet wird.

   Diese Gleichspannung aus der Spannungsquelle 160 versetzt entweder die Diode 95 oder die Diode 96 in den leitenden Zustand, wodurch die scheinbare    Null-      Linie   151 in der    Fig.   4 verändert wird. Daher wird der Teil der     Wellenform   17, der zur Rechteck-welle 98 in der    Fig.5   abgeschnitten wird, verändert, wodurch die    Rechteckwelle   nach rückwärts verschoben und der    Zündwinkel   der gesteuerten Gleichrichter verzögert wird wie bei der zuvor beschriebenen    Gegenphasen-      Schaltung.   

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 Für diese Schaltung ist jede Spannungsquelle 160 geeignet, deren Gleichspannung der vom Läufer erzeugten    Gegen-EMK   proportional ist.

   Der Punkt 160 könnte z. B. mit einem Spannungsteiler verbunden werden, der zwischen den Verbindungspunkt B und Erde 51 geschaltet ist. Ferner könnte eine von einem mit dem Läufer verbundenen Drehzahlmesser erzeugte Spannung verwendet werden. 



  Obwohl die Schaltung nach der    Fig.la   jederzeit wirksam ist (unter Einschluss des grössten Teiles der Zeit, in der der Motor seinen Lauf nicht verlangsamt), so werden die gesteuerten Gleichrichter am meisten mit der Gegenphase    beaufschlagt,   wenn die    Gegen-EMK   sehr stark ist und daher dann, wenn die Verlangsamung des Motorlaufes die grössten Bremsstromstösse verursachen würde. Diese Schaltung bietet daher den    gröss-      ten   Schutz, wenn er am meisten benötigt wird, obwohl die Schaltung das Arbeiten des Motors bei hohen Drehzahlen behindert. 



  Die Schaltung nach der    Fig.la   kann natürlich entsprechend der    Gegenphasenschaltung   nach der    Fig.   1 dadurch abgeändert werden, dass    zwischen   dem Punkt 160 und den Widerständen 161 ein Relaiskontakt R eingeschaltet wird, der nur dann geschlossen wird, wenn der Motor langsamer laufen soll. 



  Die    Begrenzungsschaltung   Die Begrenzungsschaltung 205 (Linie 29 in der    Fig.   1), die die Spannung am Verbindungspunkt D auf eine Mindesthöhe begrenzt, wenn der Motor fast mit der Nenndrehzahl läuft oder diese überschreitet, ist in der    Fig.   2 ausführlich dargestellt. Die Schaltung enthält zwei Transistoren 400 und 401, die normalerweise gesperrt gehalten werden. überschreitet die    Gegen-EMK   am Punkt B einen    vorherbestimmten   Wert, so wird einer der beiden Transistoren 400, 401 erregt und begrenzt das Signal am Punkt D auf einen Mindestwert. 



  Zu diesem Zweck ist zwischen dem Widerstand 351 und Erde 51 ein    Spannungsteilernetzwerk   mit einem    100-Kiloohm-Widerstand   403 und einem    1-Kiloohm-      Widerstand   404 eingeschaltet. Der Verbindungspunkt 405 zwischen den Widerständen 504 und 404 ist mit der Basiselektrode eines    NPN-Transistors   407 direkt verbunden (Type 2N1304) und mit der Basiselektrode eines    PNP-Transistors   408 (Type 2N1305). Die    Kollek-      torelektroden   der Transistoren 407 und 408 stehen mit der    -i-15-Volt-Spannungsquelle   bzw. mit der    -15-Volt-      Spannungsquelle   in Verbindung.

   Die    Emitterelektrode   des Transistors 407 steht über zwei Dioden 410 und 411 (Type 1N4001), die in leitendem Zustand einen Spannungsabfall von 0,6 Volt aufweisen, mit der    Emit-      terelektrode   des Transistors 408 in Verbindung. Der Verbindungspunkt 412 zwischen den Dioden 410 und 411 dient als Ausgangsklemme, die auf ein endliches Potential geschaltet wird, wenn der Motor eine vorherbestimmte Drehzahl überschreitet. 



  Die Werte für die Widerstände 403 und 404 sind so gewählt, dass am Verbindungspunkt 405 eine positive oder eine negative Spannung von 0,8 Volt liegt, wenn die Begrenzungsschaltung 205 erregt werden soll. Bei den angegebenen besonderen Werten liegt am Punkt 405 eine Spannung von   0,8 Volt, wenn am Verbindungspunkt B eine Spannung von ungefähr   240 Volt liegt. 



  Die Transistoren 407 und 408 erfordern eine Spannungsdifferenz von ungefähr 0,2 Volt zwischen Basis und    Emitter,   um in den leitenden Zustand versetzt zu werden. Da die    Emitterelektrode   eines jeden Transistors mit einer Diode in einem Stromkreis liegt, die in leitendem Zustand einen Spannungsabfall von 0,6 Volt erzeugt, so bleiben die Transistoren 407 und 408 gesperrt, bis an deren    Emitter-Basis-Verbindung   eine Spannungsdifferenz von 0,8 Volt in der richtigen Richtung auftritt, zu welcher Zeit die Transistoren in den leitenden Zustand versetzt werden. 



  Als Beispiel sei angenommen, dass die    Gegen-EMTK   am Punkt B auf    -f-240   Volt ansteigt, so tritt am Verbindungspunkt 405 eine Spannung von +0,8 Volt auf, die den Transistor 407 in den leitenden Zustand versetzt. Infolgedessen wird die Spannung am Verbindungspunkt 412, die normalerweise 0 Volt beträgt, auf +5,0 Volt erhöht. Steigt die    Gegen-EMK   über 240 Volt hinaus an, so wird der Transistor 407 lediglich weiter in Richtung der Sättigung betrieben, wobei am Verbindungspunkt 412 eine positive Spannung mit einer    grös-      seren   Amplitude erzeugt wird. Dieses positive Signal versetzt den Transistor 400 in den leitenden Zustand.

   Läge am Verbindungspunkt    =105   eine Spannung von -0,8 Volt, so würde der Transistor 408 eine    Vorspan.-      nung   im Vorwärtssinne erhalten mit der Folge, dass am Verbindungspunkt 412 eine Spannung von -5,0 Volt auftritt, die den Transistor 401 in den leitenden Zustand versetzen würde. 



  Die Transistoren 400 und 401 sind komplementär (z. B. Type    NPN   2N1304 bzw.    PNP   2N1305). Die Basiselektroden der Transistoren 400 und 401 stehen über die    2,7-Kiloohm-Widerstände   414 und 415 mit dem Verbindungspunkt 412 in Verbindung. Zwischen die Basiselektrode des Transistors 400 und die    -15-Volt-      Spannungsquelle   ist ein    47-Kiloohm-Widerstand   417 geschaltet. Ebenso ist ein    47-Kiloohm-Widerstand   418 zwischen die Basiselektrode des Transistors 401 und die    +      15-Volt-Spannungsquelle   geschaltet. 



  Die    Emitterelektrode   des Transistors 400 steht mit einer Quelle einer konstanten Spannung in Verbindung, die aus einem    2,7-Kiloohm-Widerstand   420 und einer    1N4001-Diode   412 besteht, welche Elemente zwischen Erde 51 und die    -15-Volt-Spannungsquelle   in Reihe geschaltet sind. Ein Verbindungspunkt 422 zwischen der Diode 421 und dem Widerstand 420 ist mit der    Emitterelektrode   des Transistors 400 direkt verbunden. Die Diode 421 wird so gewählt, dass sie in leitendem Zustand einen Spannungsabfall von -0,6 Volt erzeugt.

   Da diese Diode so gepolt ist, dass sie den Strom beständig durch die Serienschaltung leitet, so liegt am Punkt 422 beständig eine Spannung von -0,6 Volt, d. h. der Spannungsabfall an der Diode 421 ungeachtet der in der Schaltung bestehenden anderen Spannungen. 



  Ferner ist eine zweite Spannungsquelle mit einer konstanten Spannung vorgesehen, die aus einer    1N-4001-      Diode   425 und einem    2,7-Kiloohm-Widerstand   426 besteht und zwischen die    +l5-Volt-Spannungsquelle   und Erde 51 geschaltet ist. Ein Verbindungspunkt 427 zwischen der Diode 425 und dem Widerstand 426, an dem der Spannungsabfall der Diode 425 von +0,6 Volt liegt, ist mit der    Emitterelektrode   des Transistors 401 direkt verbunden. Die    Kollektor;      le'troden   der Transistoren 400 und 401 stehen über die Dioden 429 und    =130   mit dem Verbindungspunkt D in Verbindung. Die Dioden sollen in leitendem Zustand einen Spannungsabfall von 0,2 Volt erzeugen. 



  Sind im Betrieb die Transistoren 407 und 408 nichtleitend, so fliesst ein Strom aus der    +l5-Volt-Span-      nungsquelle   aus über die Widerstände 418 und 415 zum Verbindungspunkt 412 und über die Widerstände 414 

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 und 417 zur    -15-Volt-Spannungsquelle.   Hierbei erhalten die Basiselektroden der Transistoren 401 und 400 eine    Vorspannung   von +0,5 Volt bzw. -0,5 Volt. Da jedoch an der    Emitterelektrode   des Transistors 401 eine Spannung von +0,6 Volt liegt und an der    Emitterelek-      trode   des Transistors 400 eine Spannung von -0,6 Volt, so bleiben beide Transistoren gesperrt. 



  Die    Kollektorelektroden   der Transistoren liegen daher in einem offenen Stromkreis, und die Dioden 429 und 430 haben auf den Verbindungspunkt D keinen    Einfluss,   so dass an der Leitung 29 in der    Fig.   1 jede Spannung zwischen dem höchsten positiven und dem höchsten negativen Wert liegen kann, der vom     1,2-      Volt-Spannungsabfall   an den Dioden 88 und 89 bestimmt wird. 



  Wird an den Verbindungspunkt 412 eine Spannung von    -i-5   Volt angelegt, beispielsweise, so wird der Transistor 400 gesättigt. Der Verbindungspunkt D steht nunmehr über die Diode 429 und den Transistor 400 mit dem Verbindungspunkt 422 in Verbindung, an dem die Spannung von -0,6 Volt verbleibt. Es wird daran erinnert, dass zu dieser Zeit die    Gegen-EVIK   positiv ist, so dass das Steuersignal am Verbindungspunkt D negativ sein muss. Da an dem Verbindungspunkt 422 eine Spannung von -0,6 Volt verbleibt, so wird offenbar kein Strompfad geschlossen über die Diode 429 und die    Kol-      lektor-Emitter-Verbindung   des Transistors 400, wenn am Verbindungspunkt D eine Spannung von -0,6 Volt oder negativer liegt.

   Selbst wenn die Spannung am Verbindungspunkt D auf -0,4 Volt ansteigt, so dass am Verbindungspunkt 422 eine Spannung von    -1-0,2   Volt in bezug auf den Verbindungspunkt D liegt, so wird kein Strompfad geschlossen, da eine Spannung von    -f-0,2   Volt zum Umschalten der Diode 429 und weitere    -j-0,2   Volt zum Umschalten der    Kollektor-Emitter-Ver-      bindung   des Transistors 400 benötigt werden. Besteht jedoch die Tendenz, dass das Steuersignal am Verbindungspunkt D dem absoluten Wert nach unter -0,2 Volt absinkt, z.

   B. auf -0,1 Volt, so wird der Verbindungspunkt 422 positiv in    bezug   auf den Verbindungspunkt D, wobei ein Wert erreicht wird, der zum Überwinden des gesamten Spannungsabfalls von 0,4 Volt ausreicht, der an der Diode 429 und am Transistor 400 benötigt wird, so dass die Spannung am Verbindungspunkt D auf einem absoluten Mindestwert von -0,2 Volt festgehalten wird. 



  Bei einem positiven Steuersignal würde die    Gegen-      EivIK   negativ sein. Übersteigt die    Gegen-EMK   den vorherbestimmten Wert, so wird der Transistor 401 erregt, wobei am Verbindungspunkt D eine Spannung von    -1-0,2   Volt oder positiver aufrechterhalten wird. Hieraus geht hervor, dass die Begrenzungsschaltung 205 auf der Leitung 29 eine absolute Spannung aufrechterhält, deren Wert so gewählt wird, dass ein    Rückwärtszünden   verhindert wird, wenn die    Gegen-EMK   einen vorherbestimmten Wert überschreitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuerschaltungseinrichtung für einen Motor mit einem Läufer und wenigstens einer Feldwicklung zur Erzeugung eines magnetischen Flusses, der bei drehendem Läufer unter Erzeugung einer Gegen-ENIK durch den Läufer geschnitten wird, gekennzeichnet durch eine Steuersignalquelle (28), deren Steuersignal eine den Betriebszustand des Motors (13) darstellende Amplitude aufweist, durch eine an den Läufer gekoppelte Läufersteuereinrichtung (15, 23, 24, 31-33), die auf einen ersten Amplitudenbereich des genannten Steuersignals anspricht, um dem Läufer (12) Spannungen aufzudrük- ken,
    die innerhalb eines zweiten Amplitudenbereiches liegen und die unabhängig von der Amplitude der Ge- gen-EMK sind, wobei die Differenz zwischen den zweiten Spannungen und der Gegen-EMK massgebend für den Läuferstrom ist, sowie durch eine an den Läufer gekoppelte Vorsteuereinrichtung (204, 205), die mindestens auf die Gegen-ENIK anspricht, um die Betriebsweise der Läufersteuereinrichtung zu verändern und um damit die zweiten, dem Läufer zugeführten Spannungen zu beeinflussen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wechselspannungsquelle (10) vorgesehen ist, dass die Läufersteuereinrichtung eine Gatterschaltungsanordnung (15) aufweist, die proportional zur Grösse des Steuersignals veränderliche Teile der von der Wechselspannungsquelle gelieferten Wechselspannung weiterschaltet, wobei die Vorsteuereinrich- tung (204, 205) auf die Gegen-EMK und auf das Steuersignal anspricht, um den Zeitpunkt, in dem die Gat- terschaltungsanordnung (15) den Teil der Wechselspannung weiterschaltet, zu verzögern und um damit die Läuferspannung zu verändern. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsteuereinrichtung (204) Schaltmittel (RR) aufweisen, die nur in erregtem Zustande den Schaltzeitpunkt der Gatterschaltungsanord- nung (15) verzögern, wobei bei vorgesehener Verlangsamung der Motordrehzahl betätigbare :Mittel (355, 356, 358, 359) vorgesehen sind, die einen die Schaltmittel (RR) umfassenden Stromkreis (353-361) schliessen, um die Schaltmittel (RR) zu erregen und dadurch den Schaltzeitpunkt der Gatterschaltungsanordnung (15) zu verzögern. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsteuereinrichtung (205) auf einen vorbestimmten Wert der Gegen-ENIK anspricht, um das Steuersignal auf einen Mindestwert zu begrenzen und um die Läuferspannung beim Vorhandensein von Signalen im ersten Amplitudenbereich zu verändern. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine an die Steuersignalquelle (28) gekoppelte Feldsteuerungseinrichtung (201) vorgesehen ist, um im Verhältnis zu in einem dritten Amplitudenbereich liegende Steuersignale die Stärke des Ni-Iagnetflusses zu verändern, wobei auf einen vorbestimmten Wert der Gegen-ENIK ansprechende Mittel (203) vorgesehen sind, um die Stärke des i@-Iagnetflus- ses zu vermindern. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wechselspannungsquelle (10) vorgesehen ist, die eine erste Spannung mit einer Wellenform (17') erzeugt, dass die Läufersteuereinrichtung (15, 23, 24, 31-33) eine zwischen der Wechselspannungsquelle und dem Läufer (12) geschaltete Gatterschaltungsanordnung (15) aufweist, welche in eingeschaltetem Zustand einen Teil der Wechselspannung aus der Wechselspannungsquelle (10) weiterschaltet, wobei eine Gattersteuereinrichtung (23, 24) vorgesehen ist, die die Gatterschaltungsanordnung (15) in dem Ampli- tudenbereich des Steuersignals einschaltet, und wobei die Vorsteuereinrichtung (204)
    ebenfalls an die Steuersignalquelle (28) gekoppelt ist, um ein Gegenphasen- <Desc/Clms Page number 14> signal in Abhängigkeit der Gegen-EMK sowie eine Änderung der Amplitude des Steuersignals im Sinne einer Verlangsamung der Motordrehzahl zu erzeugen, wobei ein auf das Gegenphasensignal ansprechender Verzögerungsschaltkreis (RR) vorgesehen ist, um den Einschaltzeitpunkt der die Gatterschaltungsanordnung (15) einschaltenden Gattersteuereinrichtung (23, 24) zu verzögern. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsteuereinrichtung (204) zur Erzeugung des Gegenphasensignals eine Vergleichsschaltung (350, 352, 353) mit einem ersten und einem zweiten Eingang (C, B) aufweist, wobei dem ersten Eingang das Steuersignal und dem zweiten Eingang ein den Drehsinn und die Drehzahl des Motors (13) darstellendes Ist-Si- gnal zugeführt ist, und wobei die Vergleichsschaltung (350, 352, 353) aus den beiden zuletzt genannten Signalen das Gegenphasensignal erzeugt. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die durch den drehenden Läufer (12) erzeugte Gegen-EMK das den Drehsinn und die Drehzahl darstellende Ist-Signal ist. B.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselspannungsquelle eine zweite Spannung mit einer Wellenform (17") erzeugt, die bezüglich der ersten Wechselspannung phasenverschoben ist, wobei der genannte Verzögerungsschalt- kreis (RR) einen Teil der zweiten Wechselspannung mit der ersten Wechselspannung kombiniert, um den Einschaltzeitpunkt der Gattersteuereinrichtung (23, 24) zu verzögern. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Läufersteuerungseinrichtung (15, 23, 24, 31-33) eine einseitig leitende Leitungsanordnung (43) zur Erzeugung eines Treibsignals mit einer vorbestimmten Phasenlage in bezug auf die erste Wechselspannung aus der Wechselspannungsquelle aufweist, wobei das Steuersignal an dem Treibersignal einen Zündpunkt zur Einschaltung der Gatterschaltungsanordnung (15) bestimmt, und wobei der genannte Verzögerungs- schaltkreis in Abhängigkeit des Gegenphasensignals der einseitig leitenden Leitungsanordnung (43) ein weiteres Signal zuführt, das die Phasenlage des Treibersignals verzögert, um dadurch den Zeitpunkt des Auftretens des Zündpunktes zu verzögern. 10.
    Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Signal eine Wellenform aufweist, die im wesentlichen der Wellenform (17') der von der Wechselspannungsquelle erzeugten ersten Wechselspannung entspricht und bezüglich derselben phasenverschoben ist. 11. Einrichtung nach Unteranspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Signal in seiner Grösse proportional zur Grösse der Gegen-EMK am Motor ist. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer Wechselspannungs- quelle (10) und dem Motor (13) eine impulsgesteuerte Gatterschaltungsanordnung (20, 21) geschaltet ist, um einen Teil der Speisespannung mit der Wellenform (17) an den Motor durchzuschalten, eine Signalquelle (28), deren Signal massgebend für den an den Motor durchzuschaltenden Teil des Wechselstromes ist, eine zwischen der Signalquelle (28) und der Gatterschaltungsanord- nung (20, 21) gestaltete Steuerschaltungsanordnung (23, 24, 43), um die zur Steuerung der Gatterschaltungsan- ordnung (20, 21)
    notwendigen Impulse zu erzeugen und um den Zeitpunkt des Auftretens des genannten Impulses in bezug auf vorbestimmte Punkte der Wellenform des Wechselstromes nach Massgabe der Grösse des Signales zu verändern, wodurch der die Gatterschal- tungsanordnung (20, 21) steuernde Impuls den an den Motor weitergeschalteten Strom steuert, und dass ferner eine Verzögerungseinrichtung (RR) vorgesehen ist, die auf eine zur genannten Gegen-ENIK proportionale Spannung anspricht, um den Zeitpunkt des Auftretens des genannten Impulses zu verzögern. 13.
    Einrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Steuerschaltungsan- ordnung (43) eine Diodenschaltungsanordnung (95, 96) mit zwei Eingangsklemmen aufweist, von denen die eine (11) mit der genannten Wechselstromquelle (10), und die andere (336) mit der Verzögerungseinrichtung (RR) verbunden ist, um den Punkt an der Wechselstromwel- lenform zu verändern, an welchem die Diodenschal- tungsanordnung (95, 96) leitend ist. 14.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuersignalquelle (28) ein Steuersignal mit einem ersten und einem zweiten, höheren Amplitudenbereich erzeugt, wobei die Amplitude des Steuersignals die erwünschte Drehzahl des Motors (13) angibt, dass ferner eine Wechselstromquelle (10, 227) vorgesehen ist, dass die Läufersteuereinrichtung (15, 23, 24, 31-33) eine der Veränderung der an den Läufer abgegebenen Spannung dienende Läufergatterschaltungs- anwendung (15) aufweist, dass Mittel (226, 266) vorgesehen sind, um die Feldwicklung (57) mit einem Gleichstrom zu versehen, wobei diese Mittel eine Feldgatterschaltungsanordnung (224, 225) aufweisen,
    die in einem Seriekreis mit einem Vollwellengleichrichter (266) geschaltet sind, wobei dieser Seriekreis zwischen die Wech- selstromquelle (10, 227) und die Feldwicklung (57) geschaltet ist und wobei eine Feldsteuereinrichtung (201) mit Halbleiterkreisen (233, 242, 260) vorgesehen ist, die auf Steuersignale im genannten zweiten Amplitudenbereich ansprechen, um die genannte Feldgatterschal- tungsanordnung (224, 225) zu steuern und damit den der Feldwicklung (57) zugeführten Strom zu verändern. 15.
    Einrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Vollwellengleichrichter (226) zwischen der Feldgatterschaltungsanordnung (224, 225) und der Feldwicklung (57) eingeschaltet ist, wobei der Vollwellengleichrichter (226) derart gepolte Dioden (291 bis 294) aufweist, dass die beim Zusammenbrechen des Magnetflusses um die genannte Feldwicklung induzierte Spannung abgeleitet wird, um dadurch unerw ,ünsclite Feldenercie abzuleiten. 16.
    Einrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Feldgatterschaltungsanord- nttng (224, 225) zwei parallelgeschaltete, entgegengesetzt gepolte und impulsgesteuerte Stromventile (224, 225) aufweist, wobei die genannte Feldsteuereinrich- tung (201) Impulse für die genannten Stromventile erzeugt, und wobei der Zeitpunkt des Auftretens dieser Impulse proportional zur Amplitude des genannten Steuersignals im zweiten Amplitudenbereich verzögert wird. 17. Einrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass auf eine höhere Gegen-ENIK ansprechende Schaltmittel (203) vorgesehen sind, um die genannte Feldgatterschaltungsanordnung (224, 225) auszuschalten. 18.
    Einrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 12 oder Unteranspruch 14, dadurch gekenn- <Desc/Clms Page number 15> zeichnet, dass ein eine zur Drehzahl des Motors (13) proportionale Spannung erzeugender Tachogenerator (B) vorgesehen ist, an den eine Begrenzerschaltungsan- ordnung (205) angeschlossen ist, um das genannte Steuersignal auf einen Mindestwert zu begrenzen, wenn die Tachogeneratorspannung einen vorbestimmten Wert überschreitet. 19. Einrichtung nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Tachogenerator (B) die vom Motor erzeugte Gegen-EMK anzeigt. 20.
    Einrichtung nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzerschaltung (205) Halbleiter (400, 401) aufweist, wobei der genannte Mindestwert dem in Vorwärtsrichtung gemessenen Spannungsabfall der Halbleiter (400, 401) entspricht. 21. Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Wechselstromquelle (10), eine Feldwicklung (57), eine an die Wechselstromquelle angeschlossene Gatterschaltungsanordnung (224, 225), ein an die Feldwicklung (57) angeschlossenes Stromventil (226, 266), um der Feldwicklung (57) einen Gleichstrom zuzuführen, durch mit dem Läufer (12) verbundene Abschaltmittel (203) mit einem auf eine vorbestimmte Amplitude der Gegen-EMK ansprechenden Netzwerk (300- 318),
    um die genannte Gatterschaltungsanordnung (224, 225) zu sperren, wobei das genannte Stromventil (226, 266) derart geschaltet ist, dass die vom zusammenbrechenden Magnetfluss der genannten Feldwicklung induzierte Spannung abgeleitet wird, um dadurch die überschüssige Gegen-Ei%IK vom Läufer abzuleiten. 22.
    Einrichtung nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Netzwerk (300-318) Halbleiter (307, 308) aufweist, die in leitendem Zustande einen vorbestimmten Spannungsabfall besitzen, dass an die Halbleiter (307, 308) angeschlossene und auf den genannten Spannungsabfall ansprechende Schaltmittel (305, 306) vorgesehen sind, um die genannte Gatterschaltungsanordnung (224, 225) zu sperren, dass ferner ein Spannungsteiler (300-303) mit einem ersten Impedanzglied und einem zweiten Impedanzglied (300, 301, 302) an den Läufer (12) geschaltet ist, wobei der Verbindungspunkt (303) zwischen den beiden Impendanzgliedern (300, 301, 302) an die Halbleiter (307, 308) geführt ist, und wobei die Werte des ersten und zweiten Impendanzgliedes (300, 301, 302)
    derart gewählt sind, dass die Spannung am Anschlusspunkt (303) den Wert des vorbestimmten Spannungsabfalles erreicht, wenn über dem Läufer (12) die vorbestimmte Amplitude der Gegen-ENIK vorhanden ist, um dadurch die Schaltmittel (305, 306) zur Spernin; der Gatterschaltungsanordnung (224, 225) zu betätigen. 23. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (RR) zur Erzeugung eines Verzögerungssignals in Abhängigkeit einer eine vorgesehene Verlangsamung der Motorendrehzahl anzeigenden Änderung des Steuersignals vorgesehen sind. 24.
    Einrichtung nach Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsteuereinrichtung (204) auf das Verzögerungssignal anspricht, um die Höhe des Stromes zu verändern, der sonst in Abhängigkeit der Änderung des Steuersignals dem Läufer (12) des Motors zugeführt würde. 25.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein Paar parallel geschaltete, gesteuerte, entgegengesetzt gepolte und zwischen der Feldwicklung (57) und einer Wechselstromquelle (227) geschaltete Stromventile (224, 225), wobeiWechselstromhalbwellen entgegengesetzter Polarität abgegeben werden, durch eine Signalquelle (28), deren Signal die Zeitdauer der Einschaltung der Stromventile (224, 225) angibt, durch einen Bezugsleiter (245), durch an die Signalquelle (28) angeschlossene Mittel (242) mit zwei Ausgangsschaltungen (243, 244), die zwei Ausgangssignale erzeugen, deren Absolutwert in Bezug auf die Spannung des Bezugsleiters (245) gleich ist, die aber von entgegengesetzter Polarität sind, welche Mittel (242) auf eine Änderung des Signals der Signalquelle (28) ansprechen,
    um den Absolutwert der Ausgangssignale um denselben Absolutbetrag zu verändern, und durch ein Paar je auf eines der Ausgangssignale ansprechende Einschaltmittel (257, 258), um die Stromventile (224, 225) für eine dem Absolutwert der Ausgangssignale proportionale Zeitdauer einzuschalten und dadurch entsprechende Teile der Wechselstromhalbwellen weiterzuleiten. 26.
    Einrichtung nach Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die an die Signalquelle (28) angeschlossenen Mittel (242) einen ersten und einen zweiten Transistor (248, 249) aufweisen, von denen jeder eine erste und eine zweite Ausgangselektrode (248c, 248e; 249c, 249e) sowie eine Steuerelektrode (248b, 249b) aufweist, ferner ein Paar gleicher Impedanzglie- der (252, 253), die in Serie zwischen den Ausgangselektroden (248e, 249e) des ersten und zweiten Transistors geschaltet sind, wobei der Anschlusspunkt (245) zwischen den beiden Impedanzgliedern (252, 253) dem genannten Bezugsleiter (245) entsprechen, und wobei die Steuerelektroden (248b, 249b) mit der genannten Signalquelle (28) verbunden sind.
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