CH487500A - Verfahren und Einrichtung zum Regeln der Energiezufuhr zu einer Elektronenstrahlkanone eines Elektronenstrahlofens - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Regeln der Energiezufuhr zu einer Elektronenstrahlkanone eines Elektronenstrahlofens

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CH487500A
CH487500A CH1303368A CH1303368A CH487500A CH 487500 A CH487500 A CH 487500A CH 1303368 A CH1303368 A CH 1303368A CH 1303368 A CH1303368 A CH 1303368A CH 487500 A CH487500 A CH 487500A
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CH1303368A
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Raymond Anderson Emmett
Graham Clifford
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Libbey Owens Ford Glass Co
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Description


  Verfahren und Einrichtung     zum    Regeln der     Energiezufuhr        zu    einer       Elektronenstrahlkanone    eines     Elektronenstrahlofens       Die vorliegende     Erfindung    betrifft ein Verfahren  und eine Einrichtung zum Regeln der Energiezufuhr an  mindestens eine     Elektronenstrahlkanone    eines     Elektro-          nenstrahlofens.     



  Der Einsatz von     Elektronenstrahlöfen    bei verschie  densten     Materialbearbeitungsprozessen    wie beispielswei  se Schmelzen, Aufdampfen usw. hat sich immer mehr  verbreitet. Ein typisches     Elektronenstrahlgerät    verwen  det eine     Elektronenstrahlkanone    um einen intensiven       Elektronenstral    zu erzeugen.

   Die     Elektronenstrahlkano-          ne    ist     üblicherweise    in einer evakuierten Kammer  zusammen mit dem zu behandelnden Material angeord  net, wobei Mittel vorgesehen sind, um den Elektronen  strahl auf das Material zu     richten.    Die     Elektronenstrahl-          kanone    besteht normalerweise aus einer Elektronen  emittierenden Quelle, beispielsweise einer geheizten Ka  thode bzw. einem ebensolchen Faden und einer Be  schleunigungsanode, welche bezüglich der Kathode auf  einem hohen positiven Spannungspotential gehalten wird  um ein elektrostatisches Feld zur Beschleunigung der  Elektronen aufzubauen.

   Zudem ist ein geeigneter Ma  gnet vorgesehen, uni die Elektronen auf das Zielmaterial  zu lenken. Wenn der Elektronenstrahl das Material       trifft,    wird dieses dadurch erhitzt und zwar entsprechend  dem Strom des Elektronenstrahles und der durch das  elektrostatische Beschleunigungsfeld bewirkten Ge  schwindigkeit.  



  Während der Beschiessung des Materials mit dem  Elektronenstrahl werden verschiedene dampfartige Ma  terialien zerstäubt, wobei zusätzlich verschiedene     okklu-          dierte    Gase frei werden können, insbesondere wenn sich  das beschossene Material in einem verhältnismässig  unreinen     Zustane    befindet. Das Vorhandensein solcher  gasförmiger Materialien wirkt oftmals im Sinne einer  weitgehenden Abnahme des Widerstands des Elektro  nenstrahls was sich dann natürlich in einem wesentlichen  Stromanstieg des Elektronenstrahls äussert. Dies kann    eine     Lichtbogenbildung    im elektrostatischen Feld erge  ben, welche für die     Elektronenstrahlkanone    sowie für  das beschossene Material nachteilige Folgen haben  kann.

   Aus diesem Grunde wurden verschiedenste     span-          nungs-    und stromregulierte Stromversorgungseinrichtun  gen für     Elektronenstrahlkanonen    entwickelt um dazu  beizutragen, die schädlichen Folgen solcher Effekte  möglichst gering zu halten.  



  Bei einigen bereits bekannten     Stromversorgungsanla-          gen    für     Elektronenstrahlöfen    wurde diese schädliche       Lichtbogenbildung    durch eine Begrenzung des Stroms  beschränkt. Beim Begrenzen des Stromanstiegs bei       Vorhandensein    eines Lichtbogens auf einem maximalen  vorbestimmten Wert, bricht der Lichtbogen oftmals  sofort ab, wonach der normale Betrieb weitergeführt  werden kann. Den Strom begrenzende     Energiezufuhrein-          heiten    mit Spannungsregelung wurden in vielen Fällen  erfolgreich eingesetzt.

   Einige dieser Anlagen sind jedoch       nionozylklischer    Art und benötigen eher aufwendige  Schutzschaltungen, um eine Überbeanspruchung der  verschiedenen Schaltungselemente auszuschliessen. Zu  dem erfordern sie relativ grosse reaktive Elemente.  



  Bei hohen Leistungen, wie z. B. bei 10-20     KW-          Systemen,    welche mit drei oder mehr Ampere starken  Strahl-Strömen arbeiten, tendieren die Lichtbogen zur  Selbsterhaltung. Somit ist es     manchmal    unmöglich einen  vorhandenen Lichtbogen abzubrechen, wenn nicht der  Strahl-Strom gedrosselt oder ausgeschaltet wird. Zudem  können die Lichtbogen, wenn der Strom nicht genügend  lang, z. B. '/a s lang ausgeschaltet wird mit dem Wieder  aufbau des Strahl-Stroms ebenfalls wieder entstehen.  Übermässige Ausschaltperioden des Strahl-Stroms kön  nen natürlich nachteilige Effekte auf die Leistungsfähig  keit des Ofens haben und unerwünschte Temperatur  schwankungen des erhitzten Materials hervorrufen.  



  Es ist deshalb ein Zweck der Erfindung, ein verbes  sertes Verfahren und eine     Einrichtung    zum Regeln der      Energiezufuhr zu einer in einem     Elektronenstrahlofen     vorgesehenen     Elektronenstrahlkanone    zu schaffen.  



  Vorzugsweise sollen mehrere     Elektronenstrahlkano-          nen    in einem     Hochvakuum-Elektronsnstrahlofen    bei  hoher Leistung betrieben werden können.  



  Vorzugsweise soll ausser dem Strom des Elektro  nenstrahls auch die an die     Elektronenstrahlkanone     angelegte Spannung geregelt werden können. Dabei soll  der Strom der     Elektronenstrahlkanone    rasch und ohne  nochmaliges Zünden des Lichtbogens wieder aufgebaut  werden können.  



  Beim Betrieb mehrerer Kanonen soll beim Auftreten  eines Lichtbogens in einem Elektronenstrahl die Rege  lung dieses Strahls den Betrieb der anderen Kanonen  nicht beeinflussen.  



  Schliesslich ist es ein Zweck der Erfindung, eine  Regelung zu schaffen, die im Betrieb relativ einfach zu  bedienen, dauerhaft und von hoher Leistungsfähigkeit  ist.  



  Das Verfahren ist erfindungsgemäss dadurch ge  kennzeichnet,     dass    der Stromanstieg festgestellt wird,  wobei beim Erreichen eines     Ansprechpegels    des Stromes  der zugeführte Strom auf einen Wert reduziert wird, der  ausreicht um den Lichtbogen innerhalb einer Zeitdauer  zu löschen, welche von Moment des     Erreichens    des       Ansprechpegels    an gemessen weniger als 15 ms beträgt,  und dass der Strom der     Elektronenstrahlkanone        an-          schliessend    wieder auf den ursprünglichen Betriebswert  erhöht wird.  



  Die Einrichtung ist erfindungsgemäss dadurch ge  kennzeichnet, dass Mittel zum Feststellen des erfolgten  Stromanstieges auf den     Ansprechpegel    vorgesehen sind,       ferner    an diese Mittel angekoppelte Mittel zum Reduzie  ren der Stromzufuhr zur     Elektronenstrahlkanone    auf  einen Wert, bei welchem der Lichtbogen innerhalb einer  Zeitdauer gelöscht wird, welche vom Moment des       Erreichens    des     Ansprechpegels    an gemessen, weniger als  15 ms, beträgt, und dass Mittel zum anschliessenden  Wiederherstellen der     urpsrünglichen    Stromzufuhr     zur          Elektronenstrahlkanone    vorgesehen sind.  



  Im folgenden wird das Verfahren anhand von  Ausführungsbeispielen der Einrichtung beispielsweise  erläutert. In der Zeichnung zeigt:       Fig.    1 ein schematisches Schaltbild mit einem Teil  der Schaltelemente in Blockdarstellung einer Energiever  sorgungsanlage,       Fig.    2 ein schematisches Schaltbild     bevorzugter     Ausführungen von     Abfühl-    und Schalteinheiten zur  Verwendung mit der Schaltung nach     Fig.    1,       Fig.    3 ein Diagramm der     Spannungs/Strom-Charak-          teristik    der Anlage nach     Fig.    1,

         Fig.    4 ein Diagramm einer typischen Stromände  rung bezüglich der Zeit unter     Lichtbogenbedingungen,     der Anlage nach     Fig.    1.  



  Die dargestellte     Energieversorgtmgsanlagc    liefert  eine Gleichspannung an eine     Elektronenstrahlkanone    12  in einem     Elektronenstrahlofen    14. Der der Elektronen  strahlkanone 12 zugeführte Strom wird durch ein     Strom-          messmittel    24 gemessen.

   Wenn der Strom bis zu einem  vorbestimmten Pegel ansteigt (was anzeigt, dass sich ein  Lichtbogen aufbaut), wird ein elektrisches Signal an eine       Stromsteuervorrichtung    16 angelegt, welches den Strom,  der durch die Steuervorrichtung fliesst     zurückregelt.    Der  die     Elektronenstrahlkanone    12     durchfliessende    Strom  wird dadurch zurückgeregelt, um die     unerwünschten     Effekte der     Lichtbogenerscheinung    zu     verringern.    Durch  eine äusserst rapide Zurückregelung des Stroms, zweck-    mässig innerhalb 15 ms seit Beginn der     Lichtbogenbil-          dung,

      wird der sich bildende Lichtbogen abgedrosselt,  wonach sehr rasch der Normalbetrieb wieder einsetzen  kann, z. B. innerhalb etwa 30 ms.  



  Der Einfachheit halber wird hier eine Einrichtung  mit nur einer     Elektronenstrahlkanone    beschrieben. Es ist  aber ohne weiteres ersichtlich, dass diese Stromversor  gung besonders dann zur Speisung mehrerer     Elektro-          nenstrahlkanonen    verwendbar ist, indem lediglich eine  zusätzliche     Stromsteuervorrichtung    mit den zugehörigen  Steuerschaltungen parallel zur dargestellten an die ge  meinsamen Ausgänge der     Stromversorgungsschaltung    10  angeschlossen werden.

   Dies ergibt sich aus dem beson  deren dargestellten Schaltungsaufbau, in welchem so  wohl die     Stromversogungsschaltung    10 als auch die       Elektronenstrahlkanone    12 geerdet sind, wodurch eine  gemeinsame     Nlasseleitung    für mehrere parallelgeschalte  te, mit ihren zugehörigen Steuerschaltungen an die  gemeinsamen Anschlüsse der     Stromversorgungsschal-          tung    10 angeschlossene     Elektronenstrahlkanonen    vor  handen ist.  



  Im folgenden wird nun besonders auf     Fig.    1 Bezug  genommen. Die     Stromversorgungsschaltung    10 liefert  Gleichstrom bei hoher Spannung. Beim Anschliessen von  zwei     Elektronenstrahlkanonen    an die     Stromversorgungs-          schaltung    10 beträgt der erforderliche, dem     Stromver-          sorgungsteil    28 entnommene Strom selbstverständlich  den doppelten Wert, während bei Verwendung von drei  Kanonen ein dreifacher Strom entnommen wird usw.

    Die     Stromversorgungsschaltung    ist     vorteilhafterweise    mit  einem Eingangstransformator versehen, dessen Wicklun  gen mit Hochspannungsisolationen ausgestattet sind,  damit das Ausgangssignal genügend vom Eingangssignal  isoliert ist. Der     Stromversorgungsteil    28 weist zudem  einen herkömmlichen dreiphasigen     Vollwellen-Brücken-          gleichrichter    und ein Ausgangsfilter auf, das eine mini  male Welligkeit gewährleistet, um Schwierigkeiten bei  der Fokussierung des Elektronenstrahles zu vermeiden.

    Der     Stromversorgungsteil    28 wird durch eine geeignete       Dreiphasen-Wechselstromquelle        gespiesen    (nicht darge  stellt).  



  Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Aus  gang des     Stromversorgungsteiles    28 über die     Stromsteu-          ervorrichtung    16 mit der     Elektronenstrahlkanone    12  verbunden. Bei dieser Verbindung ist die positive     An-          schlussklemme    des     Stromversorgungsteiles    28 mit Masse  verbunden und die negative Anschlussklemme mit der       Stromsteuervorrichtung    16.  



  Die dargestellte     Stromsteuervorrichtung    ist eine Va  kuum-Triode 16 mit einer direkt geheizten Kathode 30,  einer Anode 32 und einem Steuerelement oder Gitter  20. Die Kathode 30 wird durch einen Heiztransformator  34     gespiesen,    dessen Primärwicklung 36 und Sekundär  wicklung 38 gegen Hochspannung isoliert sind. Bei  dieser Schaltung ist die Primärwicklung 36 des Transfor  mators 34 an eine Stromquelle 39 angeschlossen, welche  die Wicklung mit Wechselstrom versorgt. Die Sekundär  wicklung 38 ist mit einem     Mittelabgriff    40 versehen und  an die Kathode 30 angeschlossen. Zusätzlich sind zwei  Kondensatoren 42 und 44 von den Enden der Sekundär  wicklung 38 auf den     Mittelabgriff    40 geschaltet.

   Die  negative     Anschlussklemme    des     Stromversorgungsteils    28  ist mit dem     Nfittelabgriff    30 des Heiztransformators 34  über einen     Mess-Widerstand    46 ( dessen Zweck später  beschrieben wird) und eine Gegenkopplung mit einem  Kathodenwiderstand 48 zur Verhinderung des Schwin-           gens    der Schaltung und zur Unterstützung des Sperrens  der Triode verbunden.  



  Die Anode 32 der Triode 16 ist durch einen Leiter  50     mit    der     Elektronenstrahlkanone    12 verbunden, die  herkömmlicher Art sein kann. Im dargestellten Beispiel  ist die     Elektronenstrahlkanone    12 in einem gut geerde  ten Ofen 14 angeordnet und besitzt eine direkt geheizte  Kathode 54 und eine Beschleunigungsanode 56. Der  Elektronenstrahl, welcher durch die Kathode 54 emittiert  wird, wird durch das zwischen der Kathode 54 und der  geerdeten Anode 56 aufgebaute Beschleunigungspoten  tial beschleunigt und durch einen zweckmässig angeord  neten Elektromagneten 58 auf die Oberfläche eines       Prallmaterials    60 abgelenkt. Die Kathode 54 wird durch  einen Heiztransformator 62 geheizt, dessen Wicklungen  gegen Hochspannung isoliert sind.

   Die Primärwicklung  64 des Heiztransformators 62 ist an das     Stromeinstell-          netzwerk    26 (später genauer beschrieben) angeschlossen,  während seine Sekundärwicklung 66 mit der Kathode 54  verbunden ist. Die Sekundärwicklung 66 besitzt einen       Mittelabgriff    68, der mit dem Leiter 50 und somit mit  der Triode 16 verbunden ist. Zusätzlich sind     zwei     Kondensatoren 70 und 72 von den Enden der Sekundär  wicklung 66 auf den     Mittelabgriff    68 geschaltet.  



  Somit ist ein vollständiger     Serieschaltkreis    vorgese  hen, der sich, ausgehend vom geerdeten positiven  Anschluss des     Stromversorgungsteiles    28, über die nega  tive Anschlussklemme, die Triode 16 und den Leiter 50,  sowie über den durch die Kathode 54 emittierten  Elektronenstrahl zur geerdeten Beschleunigungsanode  56 und zum     Prallmaterial    schliesst. Die Triode 16 ist  demnach elektrisch mit dem Elektronenstrahl in Serie  geschaltet und wie im folgenden beschrieben gesteuert,  um so die Intensität des     Elektronenstrahsl    zu steuern.  



  Es ist grundsätzlich wünschenswert das Auftreten  von wilden Schwingungen in der Schaltung, die die  Regelung beeinflussen könnten, zu verhindern. Dies  wird auf einfache Weise durch die Verwendung eines  induktiv gewickelten Widerstandes 76 erreicht, der mit  der Anode 32 der Triode 16 in Serie geschaltet ist.  



  Die über der     Elektronenstrahlkanone    entwickelte  Spannung wird normalerweise konstant gehalten, dies  mittels eines     Spannungsmesswerkes    18. Die Spannungs  regelung wird dadurch bewirkt, dass ein     Spannungstei-          lernetzwerk    78 über die     Elektronenstrahlkanone    ge  schaltet ist. Der Spannungsteiler 78 weist einen ersten  Widerstand 80 auf, dessen eines Ende zwischen der  Anode 32 der Triode 16 und der Kathode 54 der       Elektronenstrahlkanone    12 angeschlossen ist.

   Ein zwei  ter Widerstand 82 ist einerseits am entgegengesetzten  Ende des ersten Widerstandes 80 angeschlossen und  andererseits mit Masse verbunden, die für beide, die  Anode 56 der     Elektronenstrahlkanone    12 und den       Stromversorgungsteil    28 ein Punkt gemeinsamen elektri  schen Potentials ist.  



  Eine vorbestimmte Teilspannung der über der     Elek-          tronenstrahlkanone    12 entwickelten Spannung erscheint  in Abhängigkeit vom Verhältnis der Widerstände 80 und  82 über dem Widerstand 82 und wird durch eine  herkömmliche     Spannungs-Vergleichsschaltung    86 mit  einer einstellbaren     Bezugsspannungsquelle    84 vergli  chen. Die Differenzspannung wird dazu verwendet, die  gewünschte Spannung über der     Elektronenstrahlkanone     12 aufrecht zu erhalten. Somit wird die Einstellung der  Spannung der     Elcktronenstrahlkanone    durch     Verändern     der einstellbaren Bezugsspannung der Quelle 84 er  reicht.

      Das     Differenzspannungssignal,    welches vom durch  die Triode 16 gelieferten Ausgangssignal abhängt,     wird     an das Gitter 20 der Triode 16 zurückgeführt, um so die  erwünschte Spannungsregelung zu bewirken. In dieser  Schaltung wird die Differenzspannung durch einen  Verstärker 88, der an den Ausgang der     Spannungs-          Vergleichsschaltung    86 angeschlossen ist, verstärkt.

   Das  verstärkte Signal wird in ein     Wechselstromsignal    um  gewandelt und zwar mittels eines herkömmlichen Gleich  strom/Wechselstrom Umwandlers 90, de an den Aus  gang des Verstärkers 88 angeschlossen ist und das       Wechselstromsignal    an die isolierte Primärwicklung 92  eines Trenntransformators 94 abgibt. Das in der Sekun  därwicklung 96 erzeugte Signal wird einem herkömmli  chen Wechselstrom/Gleichstrom Umwandler 98 zuge  führt, der über die Wicklung 96 geschaltet ist.

   Das  resultierende Gleichstromsignal wird dann durch einen  Leiter 100 an einen herkömmlichen     Serie-Spannungs-          regler    102 abgegeben, dessen Ausgang an das Gitter 20  der Triode 16 über das normalerweise geschlossene       Schaltmitteel    22 angeschlossen ist.  



  Der     Serie-Spannungsregler    102 wird gespiesen, in  dem sein Eingang an einen ersten, eine     Vorspannung     erzeugenden     Stromversorgungsteil    104 angeschlossen ist.  Bei dieser Schaltung ist die Positive Ausgangsklemme  des     Vorspannungsteils    104 durch einen Leiter 106 mit  dem Regler 102 verbunden, während die negative  Ausgangsklemme mit der negativen Ausgangsklemme  des     Stromversorgungsteils    28 verbunden ist.

   Der Vor  spannungsteil 104 ist mit seinem Eingang an das       Dreiphasen-Wechselstromnetz    angeschlossen.     \'Während     des normalen Betriebs der     Elektronenstrahlkanone    ist  die positive Anschlussklemme des     Vorspannungsteils     104 über den Regler 102 und das     normalerweise     geschlossene Schaltmittel 22 an das Gitter 20 der Triode  16 angeschlossen.

   Der Spannungsregler 102 erhält vom  Umwandler 98 ein     Gleichstrom-Rückkopplungssignal     und regelt die durch den Spannungsteil 104 gelieferte po  sitive Spannung.     Zweckmässigerweise    besteht der Serie  regler 102 aus einer herkömmlichen Transistorschal  tung, die mit den geeigneten     Begrenzungs-    und     Schwin-          gungsschutzschaltungen    versehen ist, um das Auftreten  hoher, durch     Triggern    des Schaltmittels 22 erzeugter       Schaltüberschwingungen    zu verhindern.

   Während des  Normalbetriebs ist der positive Ausgang des Reglers 102  durch das geschlossene Schaltmittel 22 an einen mit dem  Gitter 20 der Triode 16 verbundenen Gitterwiderstand  <B>108</B> angeschlossen, um die Triode 16 in einem hochgra  dig leitenden Zustand zu halten. Der Gitterwiderstand  108 befindet sich     zweckmässigerweise    nahe beim Gitter  20 um so besser zur Unterdrückung wilder Schwingun  gen in der Schaltung beizutragen.  



  Das Gitter 20 ist zudem mit einem Widerstand<B>110</B>  verbunden, der bei     übermässigem        Stromfluss    durch die  Triode während der Dauer eines Lichtbogens, bewirkt,       dass    an das Gitter 20 negative     Vorspannung    angelegt  wird. Der Widerstand 110 ist einerseits an die Verbin  dungsstelle des Ausganges des Schaltmittels 22 und dem  einen Ende des Gitterwiderstandes 108 angeschlossen  und andererseits mit der negativen Ausgangsklemme  eines     zweiten        Vorspannungsteiles    112 verbunden.

   Der  zweite     Vorspannungsteil    112 weist eine positive Aus  gangsklemme auf, die mit der negativen Ausgangsklem  me des     Stromversorgungsteiles    28 verbunden ist, wobei  sein Eingang an das Wechselstromnetz aneschlossen ist.  Der Ausgang an dem Schaltmittel 22" führt höhere  Spannung als das andere Ende des     Widerstandes    110,      weshalb bei geschlossenem     Schaltmittel    22 positive  Spannung an das Gitter 20 angelegt wird. Wenn aber ein  Lichtbogen auftritt, der die Öffnung des Schaltmittels 22  bewirkt, wie vorangehend beschrieben, liegt die positive       Vorspannung    nicht länger am Gitter 20 an.

   An deren  Stelle wird nun eine negative     Vorspannung    vom zweiten       Vorspannungsteil    112 über den Widerstand<B>110</B> ange  legt, welche die Triode 16 in einen wesentlich weniger  leitenden Zustand versetzt. Wenn die Triode 16 weniger  leitend ist, ist auch die Stromzufuhr zur Elektronen  strahlkanone 12 gedrosselt, wodurch automatisch das  Vorhandensein eines Lichtbogens in der Elektronen  strahlkanone ausgeschlossen wird.  



  Der mit der Triode 16 in Serie geschaltete     Strommess-          widerstand    46 stellt den durch ihn     hindurchgliessenden     Strom fest bzw. zeigt ihn durch eine über     ihm    entwickel  te, dem Strom entsprechende Spannung an. Die     Mess-          Schaltung    24 ist unter den     Strommesswiderstand    46  geschaltet und erhält diese Spannung durch seine Ein  gangsklemmen.

   Die Messschaltung 24 ist so eingestellt,  dass sie ein elektrisches Signal erzeugt, wenn die  Spannung über dem Messwiderstand 46 einen vorbe  stimmten Pegel übersteigt, wie dies während des Auftre  tens eines Lichtbogens in der     Elektronenstrahlkanone     der Fall ist, da die Triode 16 einen Stromanstieg  verzeichnet. Dieses Signal ist an das Schaltmittel 22  angeschlossen und bewirkt die Öffnung des letzteren  wodurch weiter bewirkt wird, dass die positive     Vorspan-          nung    von der Triode 16 weggenommen und eine  negative     Vorspannung    an das Gitter 20 angelegt wird,  die vom     Vorspannungsteil    112 geliefert wird, wodurch  natürlich die Triode 16 weniger leitend wird.  



  Die     Messschaltung    24 wird     geeigneterweie    durch  einen dritten     Vorspannungsteil   <B>113</B>     gespiesen,    an wel  chen sie mit ihrem Eingang angeschlossen ist. Bei dieser  Schaltung steht die negative Ausgangsklemme des Vor  spannungsteiles 113 mit der negativen Ausgangsklemme  des     Stromsversorgungsteiles    28 in Verbindung, während  die positive Ausgangsklemme des     Vorspannun;steils     113 an die     Messschaltung    24 angeschlossen ist, um diese  mit Energie zu versorgen.  



  Der Ausgang der     Nlessschaltung    24 ist an die       Wiederanlass-Schaltung    114 angeschlossen sowie auch  an das Schaltmittel 22. Die     Wiederanlass-Schaltung        11=1     ist dazu ausgebildet, das Schliessen des Schaltmittels 22  zu bewirken, nachdem dieses durch das Vorhandensein  einer übermässigen Spannung über dem Messwiderstand  46 geöffnet wurde. Die     Wiederanlass-Schaltung        114     wird durch die     cIessschaltung    24     getriggert,    wenn diese  erregt wird.

   Nach Ablauf einer zweckmässigen, vorge  wählten     Zeitverzögerung    führt die     Wiederanlass-Schal-          tung    114 dem offenen Schaltmittel 22 einen Signalim  puls zu, wodurch letzteres schliesst, und dadurch be  wirkt, dass eine positive     Vorspannung    an das Gitter 20  angelegt wird. Dadurch wird die Triode 16 wieder  leitend und der Stromversorgungsbetrieb wieder nor  m     a1.     



  Bei der Zündung eines Lichtbogens können verhält  nismässig hohe Schaltströme auftreten, was ein Auftre  ten hoher Spannungen über dem Widerstand 46 bewirkt.  Um eine Beschädigung der     Messschaltung    24 zu ver  hindern ist es     zweckmässig,    eine     Spannungsbegrenzungs-          schaltung    116 vorzusehen, die über den Messwiderstand  46 geschaltet wird. Die     Begrenzerschaltung    116 besitzt  mehrere vorgespannte Dioden<B>118,</B> die miteinander in  Serie über den Messwiderstand 46 geschaltet sind.

   Diese    Dioden 118 sind vorzugsweise herkömmliche     Silizium-          Gleichrichter,    da     Zener-Dioden    mit entsprechenden       Stromführungseigenschaften    nicht ohne weiteres erhält  lich sind. Im vorliegenden Fall werden 7 Dioden  verwendet.  



  Die     Begrenzerschaltung    116 weist zudem eine umge  kehrt vorgespannte Diode 120 auf, die über die Dioden  118 geschaltet ist. Diese Diode 120 schützt die Dio  den 118 vor der Zerstörung im Falle eines     verhältnismäs-          sig    hohen     Rückwärts-Schaltsignals.     



  Bei der Zündung des Lichtbogens in der     Elektro-          nenstrahlkanone    erreicht der Spannungsabfall über der  Kanone den Nullpegel, so dass weitgehend die ganze  Spannung über der Triode 16 anliegen würde. Dies ist  natürlich sehr unerwünscht und wird hauptsächlich  dadurch verhindert, dass eine Drossel 121 zwischen der  Anode 32 und der Kathode 54 der Kanone     in    Serie ge  schaltet ist. In dieser Schaltung dient die Drossel 121  dazu, dass plötzliche Auftreten hoher Spannungsspitzen  in der Schaltung zu verhindern, indem die Anstiegszeit  der Spannungsspitzen gedehnt wird über ein Zeitinter  vall, das durch die Charakteristik der Drossel bestimmt  ist.

   Daraus resultierend hat die     Strombegrenzerschaltung     Zeit, um im Sinne einer Verringerung des der     Elektro-          nenstrahlkanone    12 zugeführten Stromes zu reagieren  und so den Lichtbogen abzubrechen.  



  Während des Normalbetriebs eines     Hochvakuum-          Elektronenstrahlofens    können zwischen     verschiedenen     Elementen der     Elektronenstrahlkanone    und der Zulei  tungen sowie verschiedenen Elementen des Ofens perio  disch Lichtbogen     aufteten.    Obwohl die genauen Um  s     iinde,    welche zu     Lichtbo#,enbildutig    führen, nicht genau  u<B>c</B>  bekannt sind, nimmt man an, dass lokale Heisspunkte,

    welche einen Anstieg     thermionischer    Emission erzeu  gen und das Vorhandensein beträchtlicher     Anonitäten     positiver Ionen in einem bestimmten Abschnitt an der  Bildung eines Lichtbogens beteiligt sind. Nach der  Bildung des Lichtbogens ist es normalerweise notwen  dig, die Energiezufuhr zur Kanone zu drosseln und auf  einem reduzierten Pegel für eine Dauer von etwa 0,4 s  oder länger aufrecht zu erhalten, bevor die Leistung  wieder erhöht werden kann, ohne eine     nochmalige     Bildung des Bogens zu riskieren.

   Man nimmt an, dass  diese Verzögerung es der grossen Menge der Ionen im  Bereich der Bogenbildung erlaubt sich im Vakuumofen  zu verteilen und es den Bereichen, welche auf eine hohe  Temperatur erhitzt wurden und welche einen relativ  hohen Pegel an     thermionischer    Emission aufweisen  können, ermöglicht abzukühlen. Eine     Verzögerung    von  0,4 s oder mehr ist zweckmässig und kann zu einem re  lativ     hohen    Ausmass an Leistungsunfähigkeit im     Ofen-          b.:ti'ICJ        lind    in     Fluktuation    der Energie, welche dem  erhitzten     Material        zugeeführt    wird, beitragen.

   Das letztere       Phänomen    kann eine besondere beseitigende Wirkung  im Falle von     Dampolabscheidunns-Arbeitsgängen    ha  ben, da es eine nicht     toterierbare    Variation in der       Ablagerungsrate    erzeugen kann.  



  Von einem Lichtbogen kann generell gesagt werden,  dass er zwei Stufen aufweist, nämlich eine Anfangsstufe,  die sich durch einen rapiden Anstieg des Stroms in der       Elektronenstrahlkanone    äussert und eine stabile Stufe, in  welcher der Strom sich an einer Stelle stabilisiert, bei  welcher der Lichtbogen die Maximalleistung durchläuft.  Durch Begrenzung des Stroms auf einen     Pe@lel    unterhalb  des hohen Stroms der stabilen Stufe kann eine Beschädi  gung verhindert werden, wobei aber der Lichtbogen  weiter besteht, nämlich auf dem unteren Strompegel,      und auf den höheren Strompegel der     stabilen    Stufe  ansteigen kann, wenn die Strombegrenzung aufgehoben  wird.

   Wenn jedoch der Lichtbogen auf seiner Anfangs  stufe gedrosselt wird, indem der Strom der Elektronen  strahlkanone genügend zurückgeregelt wird, kann der  volle Betriebsstrom sehr rasch wiederhergestellt werden,  ohne dass eine damit verbundene nochmalige Bildung  des Lichtbogens erfolgt. Ohne dass man die Umstände  ganz genau kennt, nimmt man an, dass eine schnelle  Rückbildung des Stroms möglich st, weil eine extensive       Ionisierung    der Dampfpartikel im Bereich des Lichtbo  gens vermieden wird oder weil eine extensive Supererhit  zung der Emissionsflächen für die Elektronen nicht  stattfindet oder weil sogar beide Effekte zusammenwir  ken.  



  Um den Vorteil des raschen     Wiederanlaufens    zu  erreichen, wird wie bereits früher erwähnt der Strom der       Elektronenstrahlkanone    zurückgedrosselt, während der  Lichtbogen sich in seinem Anfangsstadium befindet.  Wie lange die Drosselung des Stroms dem stabilen  Stadium vorausgehen sollte, hängt von der jeweiligen       Schaltungscharakteristika    und den Werten der Schalt  komponenten ab, ferner vom Wert des Vakuums im  Ofen, der Menge und der Art der Dämpfe um die       Elektronenstrahlkanone    herum, sowie von der jeweiligen  Geometrie der     Strahlkanone    selbst und des sie umgeben  den Ofenbaus.

   Bei Öfen mit Leistungspegeln von über  10     kW    ist es normalerweise möglich, wenn der Strom  der     Strahlkanone    nach weniger als 15 ms nach Beginn  des Lichtbogens gedrosselt wird, den Strom innerhalb  von 200 ms wieder aufzubauen, ohne dass eine damit  verbundene nochmalige Bildung des Lichtbogens erfolgt.  Für viele Betriebsarten ist eine 20 ms Verzögerung zu  lang, wobei allerdings eine kürzere Verzögerung durch  Verwendung von     Drosselungszeiten    von weniger als  15 ms erreicht werden kann.  



  Die Erfahrung zeigt, dass für die meisten Ofenarten  die mit mehr als 10     kW        Strahlleistung    und 3 A     Strahl-          strom    arbeiten, der Strom der     Elektronenstrahlkanone     auf einen minimalen Strompegel reduziert werden sollte,  um den Lichtbogen abzudrosseln. Der für einen     zufrie-          denstellenden    Betrieb erforderliche Pegel beträgt übli  cherweise weniger als 2A, wobei es für relativ hohe       Zuverlässigkeeit    zweckmässig ist, dass er auf weniger als       lA    reduziert wird.

   Höchst     zufriedenstellende    Resultate  wurden bei einem Betriebsstrom von 5A dann erreicht,  wenn der Strom auf weniger als 5 0;'o des     Betriebsstroms,     also etwa<B>0, ]A</B> reduziert wurden. Im letzteren Fall und  bei einer Drosselzeit von 10     res    ist es üblicherweise  möglich, den Strom der     Elektronenstrahlkanone    sehr  schnell wieder aufzubauen, in einigen Fällen bis     ztt     1.00     trs    nach der Drosselung, ohne eine     daraufzurückzu-          führende        nochmalige        Bilduno    des Lichtbogens zu bewir  ken.  



  Ein weiterer Vorteil liegt im raschen Drosseln des  Stroms der     Elektronenstrahlkanone    im Anfangsstadium  des Lichtbogens. Dieser Vorteil ist in der Tatsache  begründet, dass das Vorhandensein eines Lichtbogens       üblicherweise    von einem relativ hohen Pegel von     HF-          Schwingungen        be;leitet    ist.

   Die Energieversorgungs  schaltung kann auf solche Schwingungen ansprechen,  weshalb sich während deren Vorhandensein Komplika  tionen ergeben können.     Zweckmässig    werden deshalb       HF-Schwingungsfallen    an geeigneten Stellen der Schal  tung vorgesehen, um die Wirkung der     HF-Schwingungen     zu reduzieren, was sich     natürlich    wiederum in einem  Kostenanstieg der Schaltung bemerkbar macht. Infolge    der Verringerung der HF-Schwingungen, welche durch  die Drosselung der Lichtbögen in ihrem Anfangsstadium  bewirkt wird, wird die Schaltungsauslegung in dieser  Hinsicht beträchtlich vereinfacht.  



  Wie vorangehend erwähnt, ist der durch die     Elektro-          nenstrahlkanone    12 emittierte     Elektronenstrahlstrom     durch Verwendung     eines        Stromeinstellnetzwerkes    26  einstellbar. In dieser Schaltung wird der der     Elektro-          nenstrahlkanone    12 zugeführte Strom     zweckmässiger-          weise    durch einen Messwandler 122 gemessen, der       zwischen    die Triode 16 und die     Elektronenstrahlkanone     12 in Serie geschaltet ist.

   Der Messwandler 122 kann  einen Magnetverstärker oder eine sättigungsfähige reak  torartige Vorrichtung besitzen. Ein     zufridenstellender     sättigungsfähiger Verstärker des Reaktortyps kann einen  einzelnen Leiter aufweisen der sich durch ein Paar       Torodialspulen    mit je einer     Wechselstromwicklung    hin  durch, welche Wicklungen gegensinnig geschaltet  sind.  



  Im     Stromeinstellnetzwerk    26 wird der Ausgang von  der     Wechselstromwicklung    126 des Magnetverstärkers  122 mit dem Ausgang eines einstellbaren Strombezugs  wertmittels 128 durch eine herkömmliche     Stromver-          gleichsschaltung    130 verglichen. Der Differenzwert zwi  schen diesen zwei Signalen wird durch einen herkömmli  chen Verstärker 132 verstärkt. Das Ausgangssignal des  Verstärkers 132 wird dann an die Eingangsklemmen  einer     Heizstromsteuerung    134 angelegt.

   Diese Heiz  stromsteuerung 134 weist normalerweise     eine    Wechsel  stromquelle (nicht dargestellt) auf, deren Ausgang über  eine herkömmliche     Silizium-Gleichrichter-Torschaltung     (nicht dargestellt) mit der Primärwicklung des     Heiz-          transformators    62 verbunden ist. Der     Silizium-Gleich-          richter    wird gezündet oder erregt, wenn ein genügend  grosser Signalunterschied zwischen dem Signal des Be  zugsmittels 128 und dem durch den Magnetverstärker  122 gemessenen Strom besteht. Ein solcher Zustand  bewirkt eine Änderung in dem der Primärwicklung 64  des Heiztransformators 62 zugeführten Strom, welcher  die Heizung der Kathode 54 steuert.

   Somit wird der der       Elektronenstrahlkanone    zugeführte Strom auf     einem     gewünschten Pegel gehalten. Der gewünschte Heizpegel  der Kathode 54 kann bequem einfach durch Verändern  des     Strom-Bezugswertmittelausganges    eingestellt wer  den. Falls gewünscht, können anstelle des     Messwandlers     andere geeignete Mittel zur Angabe des Stroms, bei  spielsweise anhand des     Verdampfungswertes    oder der       Prallmaterial-Temperatur    verwendet werden.  



  Ein Schaltschema einer zweckmässigen Ausfüh  rungsart des Messmittels 24, der     Wiederanlass-Schaltung     114 und des Schaltmittels 22 ist in     Fig.    2 dargestellt.  Zum besseren Verständnis der Schaltung wird zuerst  kurz die Arbeitsweise erläutert.

   Das Stromsignal, das  durch den     Strommesswiderstand    46 gemessen wird, wird  an eine     Ansprechschaltung    140 abgegeben und zwar  über ein zwischengeschaltetes     Potentiometer        1-t2.    Wenn  das Stromsignal einen durch die Stellung des     Potentio-          meters        1=12    bestimmten     Pegel    erreicht, wird die An  sprechschaltung 140 ausgelöst, wodurch diese ihrerseits  an ihrem Ausgang einen Stromimpuls abgibt.

   Dieser  Stromimpuls wird durch einen Verstärker     1-14    verstärkt  und einem Tor 145, bestehend aus dem     gesteuerten          Silizium-Gleichrichter    146, zugeführt, um letzteren zu  zünden. Wenn der gesteuerte     Silizium-Gleichrichter    146  zündet, wird ein Kondensator 147 (im folgenden  Entre  gungskondensator  genannt) über die Primärwicklung  148 eines Eingangstransformators 150 geschaltet. Der           Entregungskondensator    147, der vorangehend aufgela  den wurde, entlädt sich über die Primärwicklung 148,  und der resultierende Stromimpuls wird über die Sekun  därwicklungen 152 des Transformators 150 an ein  torgesteuertes Schaltmittel 154 im Schaltmittel 22 abge  geben.

   Dadurch wird das Schaltmittel 22 nichtleitend  und der     Betriebsstorm    für die     Elektronenstrahlkanone     12 wird unterbrochen. Zur gleichen Zeit erregt der  durch die Entladung des     Entregungskondensators    147  gebildete Stromimpuls durch den leitenden gesteuerten       Silizium-Gleichrichter    146 die     Wiederanlaufschaltung     114. Nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit gibt die       Wiederanlaufschaltung    114 über den Eingangstransfor  mator 150 in einer, zu der durch die Messschaltung 24  gebildeten, umgekehrten Richtung einen Stromimpuls  ab.

   Der Strom in der unigekehrten Richtung bewirkt,  dass das nichtleitende, torgesteuerte Schaltmittel 154 in  den leitenden Zustand übergeht, d. h. das Schaltmittel  22 wird geschlossen und der     Elektronenstrahtkanone    12       erneut    Strom zugeführt.  



  Genauer gesagt, ist im dargestellten Beispiel der       Strommesswiderstand    46 mit dem einstellbaren     Poten-          tiometer    142 verbunden und zwar durch eine normaler  weise     vorwärts    vorgespannte Diode 164 und ein     RC-          Eingangsfilter   <B>166.</B> Eine     Zener-Diode    174 ist über das       Potentiometer    142 geschaltet, so dass die     Ausprech-          schaltung    140 vor hohen Schaltspannungen geschützt  ist.  



  Der Abgriff des     Potentiometers    142 ist an den  Eingang der     Ansprechschaltung    140 angeschlossen, wel  che in diesem Falle ein herkömmlicher     Schmitt-Trigger     ist. Wenn die am Abgriff auftretende Spannung die  Zündspannung der     Ansprechschaltung    140 übersteigt,  wird am Ausgang derselben ein Ausgangsimpuls erzeugt.  Dieser Impuls wird durch den Verstärker 144 verstärkt,  wobei letzterer ein in normaler     Emitterfolge-Schaltung     geschalteter Transistor ist.

   Der verstärkte Impuls wird  dann an das Tor 145 des gesteuerten     Silizium-Gleich-          richters    1.46 über einen Kopplungswiderstand 176 und  eine     Zener-Diode    178 geleitet und verhindert, dass der  gesteuerte     Silizium-Gleichrichter        1=16    gezündet wird,  bevor der Impuls eine vorbestimmte Amplitude erreicht.  Das Tor 145 ist über einen     Vorspannungswiderstand     180 an die durch den     Stromversorgungsteil    28 gelieferte  Spannung angeschlossen. Die Kathode 182 des gesteuer  ten     Silizium-Gleichrichters    146 ist, ebenfalls an die  negative Spannung angeschlossen.  



  Die     Anode    184 des gesteuerten     Silizium-Gleichrich-          ters    146 ist dadurch vorgespannt, dass sie durch eine  vorwärts vorgespannte Diode<B>186</B> und einen     Spannungs-          abfall-Widerstand    183 an den positiven Ausgang des       Stromversorgungsteils        10=1    angeschlossen ist. Zusätzlich  sind der     Entregungskondensator    147 und die Primär  wicklung 148 beide in Serie über die     Anode-Kathode-          Schaltung    des gesteuerten     Silizium-Gleichricliters    146  geschaltet.

   Der     Entregtingskondensator    147 wird somit  über die     Abblock-Diode    186 aufgeladen, während     der     gesteuerte     Silizium-Gleichrichter    146 nichtleitend ist.  Bei der Zündung des     letzteren    entlädt sich der     Entre-          gungskondensator    147 über die Primärwicklung 1-18.

    Der gesteuerte     Silizium-Gleichrichter    146 verbleibt in  seinem leitenden Zustand, bis der durch seine     Anoden-          Kathoden-Strecke    fliessende Strom unter dem Haltewert  liet und das Signal vom Verstärker     14-1    verschwunden  ist.'  Die     Wiederanlauf-Schaltung    114 ist dazu ausgebil  det, bei der Entladung des     Entregungskondensators    147    ausgelöst zu werden. Sie gibt hauptsächlich pulsierenden  Gleichstrom über die Primärwicklung 148 in entgegen  gesetzter Richtung zu dem durch den     Entregungskon-          densator    147 gelieferten, ab.  



  Die     Wiederanlauf-Schaltung    114 ist über den     Span-          nungsab'allwiderstand    18S an dem     StrornversorgungsteiI          l0=1    angeschlossen und weist einen Halbleiterschalter  <B>196</B> auf, der im vorliegenden Fall ein vierschichtiger, mit  zwei Anschlüssen versehener     Silizium-Halbleiter    - be  kannt als     Dioden-Thyristor    - ist. Der Halbleiterschalter  196 wird eingeschaltet, wenn an seinen Anschlüssen eine  die Schalt- oder     Umbruchspannung    übersteigende Span  nung angelegt wird und ausgeschaltet, wenn der durch  ihn hindurchfliessende Strom unter dessen Haltewert  fällt.

   Die Anode 198 des Halbleiterschalters 196 ist über  einen Widerstand 200 und einen     Rheostaten    192 an den       Spannungsabfallwiderstand    188 angeschlossen. Die Kat  hode 202 des Halbleiterschalters 196 ist an die Primär  wicklung 148 und den     Entregungskondensator    147  angeschlossen. Ein     Ansprechkondensator    204 ist über  die in Serie verbundenen Halbleiterschalter 196, Wider  stand 200 und Primärwicklung 148 geschaltet.  



  Da der Kondensator 204 mit dem     Stromversor-          gungsteil    104 verbunden ist, übersteigt die     darüberlie-          gende    Spannung die     Umbruchspannung    des Halbleiter  schalters<B>196.</B> Der Kondensator 204 wird kontinuierlich  durch die Stromquelle 104 aufgeladen und wenn der  Halbleiterschalter 196 leitend wird, entlädt sich der  Kondensator 204 über den Schalter 196. Der Halbleiter  schalter 196 wird nichtleitend, wenn der durch die  Entladung gelieferte Strom auf einen Pegel unterhalb des  Haltewertes abgefallen ist. Die Zeitkonstante für die       Aufladung    des Kondensators 204 wird durch Einstellen  des     Rheostaten    192 bestimmt.

   Zwangsläufig wird im  vorliegenden Fall ein     Sägezahnsignal    mit einer vorbe  stimmten Frequenz kontinuierlich an die Primärwick  lung 148 angelegt, welches der Richtung des durch die  Messschaltung 24 gebildeten entgegengesetzt ist.     Zusätz-          lich        wird     ein     Hochpass-Kondensator     206 über den     Schalter    196 geschaltet, um ein durch  Schaltströme bewirktes Einschalten zu verhindern.

   Eine       Zener-Diode    208 ist über den Eingang der     Wiederan-          laufschaltung    114 geschaltet, um über die ganze Schal  tun] eine konstante Spannung zu gewährleisten und eine       Begrenzer-Diode    210 ist über den     Triggerkondensator     204 geschaltet.  



  Wenn der gesteuerte     Silizium-Gleichrichter    146 zün  det, gibt die im     Entregungskondensator    147 gespeicherte  Ladung eine hohe negative Spannung an die Kathode  202 des Halbleiterschalters 196 ab. Dies bewirkt, dass  der Schalter 196 einschaltet und der Kondensator 204  sich entlädt. Der Widerstand 200 hingegen verringert  diesen Strom, so dass seine Einwirkung auf den Strom  impuls, welcher durch den     Entregerkondensator    147  produziert wird, minimal ist. Als Ergebnis dieser früh  zeitigen Entladung des Kondensators 204 wird die  normale Form der     Sägezahnwellenform,welehe    an der  Primärwicklung 148 anliegt, unterbrochen und es wird  ein neuer Zyklus dadurch sofort eingeleitet, dass der  Schalter 196 eingeschaltet wird.

   Der nächste Sägezahn  impuls, welcher durch die     Wiederanlaufschaltung    114  an die Primärwicklung 148 abgegeben wird. startet die       Elektronenstrahlkanone    12 von neuem, da er bezüglich  des durch den     Entregerkondensator    147 abgegebenen  eine     entgeengesetzte    Richtung aufweist.  



  Um den Betriebsablauf der     11,Iess-    und     Wiederan-          laufschaltungen    kurz zusammenzufassen, kann gesagt      werden, dass der     Triggerkondensator    204 zusammen mit  dem Halbleiterschalter 196 vom     Stromversorgungsteil     104     gespiesen    wird und regelmässig eine     Sägezahn-          Wellenform    an die Primärwicklung 148 anlegt.

   Wenn  ein Stromimpuls an das Tor 145 des     gesteuerten          Silizium-Gleichrichters    146 abgegeben wird und diesen  zündet, entlädt sich der vorangehend aufgeladene     En-          tregungskondensator    147 über den gesteuerten     Silizium-          Gleichrichter    146, und es wird ein Impuls in Richtung  von  a  nach  b  an die Primärwicklung 148 abgege  ben.

   Gleichzeitig liegt die negativ aufgeladene Seite des       Entregungskondensators    147 eine hohe negative Span  nung an den Halbleiterschalter 196 an, und bewirkt die  Zündung desselben, wodurch der Wiederanlauf der       Sägezahnwellenform,    welche der Primärwicklung 148       zugeführt    wird, ausgelöst wird. Nach Ablauf eines  vorbestimmten     Zeitintervalles    ist die Ladung des     Trig-          ger-Kondensators    204 genügend hoch, den Halbleiter  schalter 196 zu kippen, wodurch die Primärwicklung  148 in Richtung von  b  nach  a  mit Impulsen       gespiesen    wird.  



  Das     Wiederanlass-Signal    wird nicht nur dazu ver  wendet, die     Elektronenstrahlkanone    12 nach ihrer     Still-          legung    durch das Messmittel 28 wieder anlaufen zu  lassen, sondern auch dazu, das Schaltmittel 22 in den  leitenden Zustand zu bringen, wenn zum ersten Mal  Energie an die Schaltung angelegt wird.

   Das     Wiederan-          lass-Signal,    das durch die     Wiederanlass-Schaltung    114  geliefert wird, ist durch das     Sekundärwicklungspaar    152  über die     Transformator-Überlastungsschutzschaltung     212 mit den Toren 214 des     doppeltorig        geesteuerten     Schalters 154 verbunden. Dieses Signal     schaltet    die  torgesteuerten Gleichrichter 154 ein und bringt sie in  den leitenden Zustand, wodurch der Spannungsregler  102 an den     Vorspannungswiderstand    103 angeschlossen  wird.

   Darauf folgend wird positive     Vorspannung    an das  Gitter 20 der Triode 16 angelegt und die Elektronen  strahlkanone 12 wird wieder mit Energie versorgt.  



  Im dargestellten Beispiel ist ein Paar torgesteuerter  Gleichrichter 134 vorgesehen, welche beiden zueinander  in Serie zwischen einem Eingangsleiter 216, der an den  Spannungsregler 102 angeschlossen ist und einen an den       Vorspannungswiderstand   <B>108</B> angeschlossenen Leiter  218 geschaltet sind, da die Spannungswerte einer einzel  nen Vorrichtung für bestimmte Anwendungen ungenü  gend hoch sein können. Die Schalter 154 sind vorzugs  weise torgesteuerte     Silizium-Gleichrichter,    deren jeder  eine Steuerelektrode 214, eine Kathode 220 und eine  Anode 222 aufweist.  



  Ein Paar Widerstünde 224 und 226 sind über die  entsprechende     Steuerelektroden-Kathoden-Verbindung     jedes gesteuerten Gleichrichters 154 geschaltet. Die       Vorspannung    für die Kathode 220 des oberen Gleich  richters 154 und für die Anode 222 des unteren  Gleichrichters 154 wird durch die     Vorspannungswider-          stände    228 und 230 geliefert, welche in Serie zwischen  die Eingangs- und Ausgangsleiter 216     bzw.    218 geschal  tet sind.

   Die Verbindungssteile zwischen den     serienmäs-          sig    verbundenen Widerständen 228 und 230 steht mit  der Verbindungsstelle zwischen der Kathode 220 des  oberen Gleichrichters 154 und der Anode 222 des  unteren Gleichrichters 1.54 in Verbindung. Zusätzlich ist  ein     Spitzen-Unterdrückungs-Netzwerk    232 vorgesehen  und zwar     zweckmässigerweise    über die     Vorspannungs-          widerst;inde    228 und 230 geschaltet, um die gesteuerten       Silizium-Gleichrichter    154 zu schützen.

   Das Schaltmittel  22 weist im weiteren ein Paar Eingangswiderstände 234    und 236 auf, die über die Sekundärwicklungen 148       geschaltet    sind.  



  Um die gesteuerten     Silizium-Gleichrichter    154 abzu  schalten, wie vorangehend erwähnt, wird ein Impuls von  dem     Entregerkondensator    147 an den Transformator  150 in Richtung von  a  nach  b  abgegeben. Dieses  Signal bewirkt, dass die Steuerelektroden 214 der  gesteuerten Gleichrichter 154 bezüglich den Kathoden  220 negativ werden. Dadurch werden die Gleichrichter  154 nichtleitend, bis ein Signal von der     Wiederanlauf-          Schaltung    114 an die Steuerelektroden 214 abgegeben  wird, welches bewirkt, dass sie wieder leitend werden,  wie vorangehend beschrieben.  



  Die dargestellte Schaltung kann dazu ausgebildet  sein,     Stromverringerungszeiten    wie beschrieben durch  geeignete Wahl der Werte der Schaltungskomponenten  zu erreichen, z. B. gemäss denn im folgenden vorausge  setzten Beispiel. Das     Potentiometer    142 ist so eingestellt,  dass der Spannungspegel, bei welchem der     Schmitt-          Trigger    149 zündet einem Stromanstieg entspricht, der  genügt, um anzuzeigen, dass sich ein Lichtbogen auf  baut.

   Dieser Strompegel wird so vorgewählt, dass er  wesentlich unterhalb des Strompegels im stabilen Sta  dium des Lichtbogens liegt, wobei für eine normalerwei  se bei 5A arbeitende     Elektronenstrahlkanone    ein zufrie  denstellender     Triggerpegel    bei etwa 5,3 bis 5,5A liegt.  Es ist normalerweise unnötig, den     Triggerpegel    zu  senken, sogar dann wenn mit 3 oder 4A gearbeitet wird,  da die     Stromanstiegszeit    auf den     Ansprechpegel    norma  lerweise     weniger    als 1     ,us    beträgt.  



  Im Folgenden wird auf     Fig.    3 der Zeichnung Bezug  genommen. Darin ist die generelle Betriebscharakteristik  der dargestellten Schaltung enthalten.     Fig.    3 zeigt die  Spannungsänderung über der     Elektronenstrahlkanone     bei den an der     Strahlkanone    vorhandenen Strömen. Die  Spannung A stellt die offene Schaltung oder die unbela  stete Spannung der Energieversorgung 28 dar. Die Linie       A-B    zeigt die charakteristische Spannungsregelung der  Stromversorgung 28 plus den Abfall über der Triode 16  mit konstanter positiver     Vorspannung    am Gitter 20.

   Die  Linie     C-D    zeigt die effektiv regulierte Spannung wie  sie an der     Elektronenstrahlkanone    12 erscheint. Die       Dachflanke    der Linie     C-D    ist von derjenigen der Linie       A-B    um die Pegelschleife, welche den Spannungsregler  102 einschliesst verringert. Der Punkt D zeigt den      cut          off     oder Abfallpunkt des Stromes an. Dies ist der  Punkt, bei welchem die     Strahlkanone    den Maximalstrom  zieht, welcher durch das     Triodensteuersystem    zugelassen  wird.

   Der maximale Strompegel ist im     Strommessmittel     24 voreingestellt und die Schaltung arbeitet bei Errei  chung desselben wie oben beschrieben, um den Strom       entlan(1    der     Gestrichelten    Linie     D-E    auf den Punkt E  zu drosseln. Der Punkt E beträgt wie bereits erwähnt  zweckmässig weniger als     1A.    Der Betriebsstrom kann  etwa 90     %    des      cut        off -Punktes    D betragen.  



  Im Folgenden wird auf     Fig.    4 Bezug genommen. Der  Betrieb der Schaltung kann aus der Beziehung zwischen  dem Strom in der     Flektronenstrahlkanone    und der Zeit  ersehen werden. Während des Intervalls     t"-t,    arbeitet  die     Strahlkanone    normal mit dem Betriebsstrom     1o.    Im  Zeitpunkt t, beginnt sich ein Lichtbogen zu entwickeln  und der Strom steigt sehr schnell an, als typisches  Beispiel in der     Grössenordnung    von 10-100     A,!us.    Das  Zeitintervall     t,-t_@    ist demnach sehr kurz,

       charakteristi-          scherweise    nur ein Bruchteil einer     ,crs.    Wenn der Strom  den durch I, bezeichneten     Ansprechpeael    im Zeitpunkt       r_    erreicht, reagiert das     Stromiuessmittel    24 und bewirkt      dass der Schalter 22 öffnet. Die damit verbundene       Zeitverzögerung    ist durch das Intervall     tz---t3    .darge  stellt, wobei Intervalle von 10-500     sss    ohne weiteres  erreichbar sind.

   Wenn der Schalter 22 einmal geöffnet  hat und die damit verbundene Umkehrung der     Vorspan-          nung    des Gitters 20 in der Triode 16 stattgefunden hat,  fällt der Strom rasch auf den minimalen Pegel     I",     innerhalb des Zeitintervalls     13-t4    ab. Wie bereits  erwähnt, beträgt der minimale Strompegel Im     zweckmäs-          sig    weniger als     IA.    Äusserst     vorteilhafte    Resultate  wurden mit 0,1A erzielt.  



  Wie bereits früher erwähnt, kann, wenn das Zeitin  tervall     tl-t4    genügend kurz gemacht wird, das Zeitin  tervall     t4-t5    beträchtlich kürzer als die 0,4s gehalten  werden, welche für die Rückbildung der Leistung  erforderlich sind, wenn die Entwicklung eines Lichtbo  gens im stabilen Stadium zugelassen wurde. Das Inter  vall     61-t2,    welches nur einen Bruchteil einer     ps    beträgt,  kann praktisch vernachlässigt werden. Dementsprechend  werden die Schaltungskomponenten so gewählt, dass sie  das Zeitintervall     tz---ta    innerhalb der vorausgesetzten  Grenzen halten.  



  Im Zeitpunkt 15 schliesst die     Wiederanlassschaltung     114 den Schalter 122 und der Strom steigt auf den Wert       1o    an, womit die volle Leistung wieder an die     Elektro-          nenstrahlkanone    abgegeben wird, wie durch die festaus  gezogene Linie in     Fig.    4 angezeigt. Gelegentlich können  die     Lichtbogenbedingungen    im Zeitpunkt t5 nicht voll  ständig beseitigt sein und als Resultat einen Anstieg des  Stroms über den Pegel     I"    hinaus fortsetzen, wie durch  die gestrichelte Linie dargestellt ist.

   Wenn dies auftritt,  bewirkt das     Strommessmittel    24 nochmals eine Strom  drosselung, wobei das Zeitintervall     15-t7    generell dem  Zeitintervall     tl-t4    entspricht. Die     Wiederanlassschal-          tung    fährt damit weiter, den Strom wieder ansteigen zu  lassen, dies während den     Intervallen    t5 --t8, bis die       Lichtbogenbedingung    beseitigt ist.  



  Das     Intervall    kann wie bereits erwähnt sehr kurz  gemacht werden, bedingt durch den raschen     Drosse-          lungsvorgang    der Schaltung. Aus praktischen Gründen  wird der minimal mögliche Wert nicht gewählt, da die  Chancen, dass die     Lichtbogenbedingungen    nicht besei  tigt wurden, grösser werden, je kürzer das     Drosselungs-          intervalI    ist. Dafür ist das Intervall     14-t5    so gewählt,  dass der     Energieingang    in das im Tiegel durch die       Elektronenstrahlkanone    erhitzte Material maximal wird.

    In einem typischen Fall liegt dieses Zeitintervall zwi  schen etwa 30-50 ms, je nach Betriebsbedingungen.  Die Zeitkonstanten der     Wiederanlassschaltung    werden  durch Einstellen des     Potentiometers    192 gesteuert, so  dass die     Aufladezeit    des Kondensators 204 das Intervall       14-t5    bestimmt. Sobald der Kondensator 204 aufgela  den ist, schaltet ein Impuls in der Primärwicklung 148  die durch Tore gesteuerten Schalter wieder ein um der       Elektronenstrahlkanone        wiederurn    Strom zuzuführen.

    Das Zeitintervall     t5-t6    ist zweckmässig sehr kurz, in  der Grössenordnung von weniger als einer     /is.    Die  Verzögerungszeit der Primärwicklung 148 und der  torgesteuerten Schalter     15=I    muss ebenfalls als im Zeitin  tervall     1,-t5    stattfindend angenommen werden.  



  Ein zufriedenstellender Betrieb unter Herstellungs  bedingungen nach den vorstehenden Kriterien unter  Verwendung einer dem dargestellten Schema entspre  chenden Schaltung wurde bei folgenden Komponenten  werten erreicht:    Widerstände:  46-1 Ohm  48-5 Ohm  76-50 Ohm  108-10 Ohm  110-2.5 K  142-650 Ohm  166-51 Ohm       176-390    Ohm  180-l K  188-100 K  192-300 K  200-10 Ohm  224-100 Ohm  226-100 Ohm  228-100 K  230-100 K  234-100 Ohm  236-100 Ohm  Kondensatoren:  42-.005     ,uf     44-.005     !af     147-0.47     ,uf     204-0.1     ,uf          206-.0i        pf     Triode:       16-No.    ML 6426 P  Transistoren:

         ALL-G.E.    7A-32  Spulen:       76-100     Windungen bei 5 cm 0     No.    14 Draht       121-40     cm lang, 7,5 cm 0,     No.    14 Draht  mit     Doppelabstand-Faktor          Transformer:     34-8 v.  62-17 v.  



       150-Pulse    Engineering     No.    5258  Übertrager:       122-Stromübertrager    niedriger       Induktanz,    0-5 Ampere  Dioden:  118-IN1191       120-IN1191          164-Diodes        Inc.        SD-2          186-Diodes        Inc.        SD-2          210-Diodes        Inc.        SD-2     in     212-Motorola    MR 1337-2       Zener        Dioden:

            174-Diodes        Inc.        ZD-6.2B          178-Diodes        Inc.        ZD-6.2B          208-Diodes        Inc.    ZD-56B       ;r        212-Diodes        Inc.        ZD-6.2B              Thyristor:          196-Clevite    4E40-28  Gesteuerter Gleichrichter:       146-Motorola        MCR-1604-3     Torgesteuerte Schalter:

         154-Texas    Instruments TIC-15  Somit wurden ein neues Verfahren und eine Einrich  tung geschaffen, welche die über der     Elektronenstrahl-          kanone    entwickelte Spannung regeln und welche es  ermöglichen, den Strom selektiv zwischen vorgewählten  Grenzen einzustellen und auf gewünschten Pegelwerten  zu regeln.

   Gleichzeitig wurde ein Schutz geschaffen, um  den der     Elektronenstrahlkanone    zugeführten Strom zu  drosseln, um so das Auftreten von schädlichen Wirkun  gen während des Vorhandenseins des Lichtbogens     aus-          zuschliessen.    Zusätzlich ist die Energieversorgung dazu  verwendbar mehrere parallel geschaltete Elektronen  strahlkanonen zu speisen und den Strom einer bestimm  ten Kanone beim Auftreten     eilfies    Lichtbogens in dieser  zu begrenzen ohne die Ströme der anderen Kanonen zu  beeinflussen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zum Regeln der Energiezufuhr zu einer Elektronenstrahlkanone eines Elektronenstrahlofens, de ren Strom beim Auftreten eines Lichtbogens rasch von einem Betriebswert aus ansteigt, dadurch gekennzeich net, dass der Stromanstieg festgestellt wird, wobei beim Erreichen eines Ansprechpegels des Stromes der zuge führte Strom auf einen Wert reduziert wird, der aus reicht, um den Lichtbogen innerhalb einer Zeitdauer zu löschen, welche vom Moment des Erreichens des An sprechpegels an gemessen weniger als 15 ms beträgt,
    und dass der Strom der Elektronenstrahlkanone an- schliessend wieder auf den ursprünglichen Betriebswert erhöht wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ansprechpegelwert kleiner ist als der dreifache Betriebswert. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stromzufuhr zur Elektronen strahlkanone während einer Zeitdauer von weniger als 100,us reduziert wird und dass die Stromzufuhr in weniger als 10 ms auf ihren ursprünglichen Betriebswert zurückgebracht wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stromzufuhr zur Elektronen strahlkanone während einer Zeitdauer von etwa 10 lÄs reduziert wird und dass die Stromzufuhr in weniger als 1 ms auf ihren ursprünglichen Betriebswert zurückge bracht wird.
    PATENTANSPRUCH Il Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum Feststellen des erfolgten Stromanstieges auf den Ansprechpegel vorgesehen sind, ferner an diese Mittel angekoppelte Mittel zum Reduzieren der Stromzufuhr zur Elektronenstrahlkanone auf einen Wert, bei wel chem der Lichtbogen innerhalb einer Zeitdauer gelöscht wird, welche vom Moment des Erreichens des An sprechpegels an gemessen, weniger als 15 ms beträgt, und dass Mittel zum anschliessenden Wiederherstellen der ursprünglichen Stromzufuhr zur Elektronenstrahlka- none vorgesehen sind.
    UNTERANSPRÜCHE 4. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die den Strom reduzierenden Mit tel zwischen der Kathode der Elektronenstrah(kanone und dem negativen Pol der Gleichstromquelle des Elektronenstrahlofens liegen. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Reduzieren des Stroms eine Triode aufweisen, deren Anode mit der genannte Kathode der Elektronenstrahlkanone verbun den ist.
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