CH484355A - Aussenachsige Kreiskolbenmaschine - Google Patents

Aussenachsige Kreiskolbenmaschine

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CH484355A
CH484355A CH1718867A CH1718867A CH484355A CH 484355 A CH484355 A CH 484355A CH 1718867 A CH1718867 A CH 1718867A CH 1718867 A CH1718867 A CH 1718867A CH 484355 A CH484355 A CH 484355A
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engagement
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labyrinth
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CH1718867A
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Helmut Dipl Ing Hering
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Helmut Dipl Ing Hering
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    • F01C1/02Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents
    • F01C1/04Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents of internal-axis type
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Aussenachsige     Kreiskolbenmaschine       Die vorliegende Erfindung betrifft eine aussenachsige       Kreiskolbenmaschine    mit zwei oder mehr in Hubein  griff miteinander stehenden     Eingriffskörpern.     



       Kreiskolbenmaschinen    als Motoren oder Kompres  soren werden gebaut, um hohe Drehzahlen und damit  grosse Literleistungen zu verwirklichen und kleine Lei  stungsgewichte zu erhalten. Dies wird durch den beson  deren Aufbau der Maschinen erreicht, bei dem nur  gleichförmig bewegte, genau     auswuchtbare    Kolbenläufer  vorgesehen sind. Aussenachsige     Kreiskolbenmaschinen     mit zwei in Hubeingriff miteinander stehenden Ein  griffskörpern sind beispielsweise durch die deutsche Pa  tentschrift Nr. 507 584 bekannt.  



  Bei den meisten bekannten     Kreiskolbenmaschinen     sind die Arbeitsräume durch Berührungsdichtung gedich  tet. Deren Dichtungsteile aus Metall oder anderem Ma  terial unterliegen bei den hohen Maschinendrehzahlen  starkem Verschleiss, und durch mechanische Reibung der  Kolbenläufer und Dichtungsteile tritt Leistungsminde  rung auf. Sodann benötigt eine Berührungsdichtung im  Betrieb ständige     Schmierölzufuhr.     



  Es bringt daher Vorteile, berührungsfrei zu dichten.  Durch die Zeitschrift ATZ,     Jahrgang    56, Nr. 6,  Seite 149, Absatz 8, ist es bekannt, dass bei reinen       Drehkolbenmaschinen    bei sehr hohen Geschwindigkeiten  auf eine mechanische Abdichtung ganz verzichtet wer  den kann. Mit der Anwendung dieser bekannten Me  thode, berührungsfrei zu dichten, erhält man zwischen  Kolbenläufern und feststehenden     Wänden    Spalte, die  jedoch nur sehr kurze Drosselstrecken haben. Dies ver  ursacht grosse     Leckverluste    an Arbeitsmedium, die den  wirtschaftlichen Wirkungsgrad der sich in den Maschi  nen vollziehenden Arbeitsprozesse verschlechtern.

   Es ist  also mit dieser Methode bisher nicht möglich,     Drehkol-          benmaschinen    wirtschaftlich arbeiten zu lassen.  



  Auch bei den bekannten     Kreiskolbenmaschinen     kommt man mit dieser Methode nicht zu einem wirt  schaftlichen Betrieb. Um deren Arbeitsraum dicht zu  halten, benutzt man noch immer die Berührungsdichtung    in Form von Dichtleisten oder -ringen, die verschleissen  und Schmiermittel verbrauchen.  



  Die Nachteile der Berührungsdichtung und die der  berührungsfreien Dichtung durch Fortlassen der Dich  tungsteile werden noch immer in Kauf genommen.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, aussen  achsigen     Krei4olbenmaschinen    mit Hubeingriff, auch  solchen mit Hubeingriff und     Kreiseingriff,    die Vorteile  eines     Dichtungsprinzipes    ohne     Wandberührung    nutzbar  zu machen.  



  Diese Aufgabe wird der Erfindung gemäss dadurch  gelöst, dass bei aussenachsigen     Kreiskolbenmaschinen    mit  zwei oder mehr in     Hubeingriff    miteinander stehenden  Eingriffskörpern die Eingriffskörper     Labyrinthdichtungs-          elemente    tragen, die sich in der Achsrichtung der Rela  tivbewegung der Eingriffskörper zueinander erstrecken  und sich bei der Hubbewegung zu einer     instationären          Vollabyrinthdichtung    zusammenschieben.

   Unter     Voll-          labyrinthdichtung    wird eine     Labyrinthdichtung    verstan  den, bei der mehrmalige Strömungsumkehr durch die       Labyrinthdichtungselemente    erzwungen wird. Bei der  vorliegenden     instationären        Vollabyrinthdichtung    wird  zusätzlich durch den von der oszillierenden Bewegung  ihrer     Labyrinthelemente    bewirkten Staudruck die Dicht  wirkung verstärkt. Wenn im folgenden von Labyrinth  dichtungselementen gesprochen wird, dann handelt es  sich um Elemente von     Vollabyrinthdichtungen.     



  Die Elemente dieser     instationären        Vollabyrinthdich-          tung    können die Form von Lamellen oder Hohlzylindern  bzw.     -prismen    haben. Wenn     lamellenförmige    Labyrinth  dichtungselemente angewendet werden, sind sie senk  recht zur Achsrichtung ihrer Relativbewegung überein  andergeschichtet angeordnet, wobei sie sich überdecken  und zwischen sich Abstände haben, die als Drosselspalte  wirken. Wenn hohlzylindrische bzw. -prismatische La  byrinthdichtungselemente angewendet werden, sind sie  konzentrisch zu ihrer Mittelachse angeordnet, wobei sie  sich überdecken und zwischen sich Drosselspalte haben.  



  Sind     lamellenförmige        Labyrinthdichtungselemente    zu       Labyrinthdichtungsgruppen    zusammengefasst, so können      sie an den     Eingriffskörpern    so angeordnet werden, dass  sie mit den Eingriffskörpern und Seitenteilen den Ar  beitsraum umschliessen.

   Hierbei wirken die Labyrinth  dichtungsgruppen als     instationäre        Vollabyrinthdichtun-          aen.    Es gibt jedoch bei Verwendung     lamellenförmiger          Labyrinthdichtungselemente    auch Ausbildungsformen  der Erfindung, in denen die Eingriffskörper und die in  einer     Labyrinthdichtungsgruppe    zusammengefassten La  byrinthdichtungselemente mit einem sie umgebenden  Mantel und Seitenteilen die Arbeitsräume umschliessen,  wobei die Eingriffskörper gegen den Mantel ebenfalls  mittels einer     Labyrinthdichtung    gedichtet sein können.  



  Zwischen Eingriffskörpern und Seitenteilen können       Labyrinthdichtungen    vorgesehen sein.  



  Sind die     Labyrinthdichtungselemente        hohlzylindrisch     bzw. -prismatisch, so kann der Arbeitsraum von den  Eingriffskörpern und den     Labyrinthdichtungselementen     umschlossen werden.  



  Die Eingriffskörper können durch     Paral_lelkurbelge-          triebe    ihre Führung erhalten, die die Abstände zwischen  den     Labyrinthdichtungselementen    gewährleistet.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den  Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher  beschrieben.  



       Fig.    1     zeigt    einen der Linie     I-I    in     Fig.    2 entspre  chenden Querschnitt einer aussenachsigen Kreiskolben  maschine mit zwei in Hubeingriff miteinander stehenden  Eingriffskörpern, bei der die     Eingriffskörper        und    zwei  aus     lamellenförmigen        Labyrinthdichtungselementen    be  stehende     Labyrinthdichtungsgruppen    zusammen mit zwei  Seitenteilen den Arbeitsraum umschliessen.  



       Fig.    2 zeigt einen der Linie     II-II    entsprechenden  Schnitt der in     Fig.    1 dargestellten     Maschine.     



       Fig.    3 zeigt einen der     Linie        III-111    in     Fig.    4 ent  sprechenden Querschnitt einer aussenachsigen     Kreiskol-          benmaschine    mit zwei kolbenförmigen, in Hubeingriff  miteinander     :flehenden        Eingriffskörpern,    bei der die Kol  benböden der Eingriffskörper und     hohlzylindrische    La  byrintlidichtungselemente den Arbeitsraum umschliessen.  



       Fig.    4 zeigt einen der Linie     IV-IV    entsprechenden  Schnitt der in     Fig.    3 dargestellten Maschine, in dem  die Schnittflächen der     hohlzylindrischen        Labyrinthdich-          tungselementte    als     Kreisringflächen    und der Kolbenbo  den als     Kreisfläche    sichtbar sind.  



       Fig.    5 zeigt einen Querschnitt einer aussenachsigen       Kreiskolbenmaschine    mit vier in Hubeingriff miteinan  der stehenden Eingriffskörpern, bei der die Eingriffs  körper und vier an diesen im rechten Winkel zueinan  der angeordnete, aus     lamellenförmigen        Labyrinthdich-          tungselementen    bestehende     Labyrinthdichtungsgruppen     zusammen mit zwei Seitenteilen den Arbeitsraum um  schliessen.  



       Fig.    6 zeigt einen Querschnitt einer aussenachsigen       Kreiskolbenmaschine    mit zwei in     Hubeingriff    miteinan  der stehenden     Eingriffskörpern,    die zugleich mit einem  sie umgebenden Mantel in Kreiseingriff stehen; bei die  ser Ausbildungsform der Erfindung umschliessen die  Eingriffskörper und eine aus     lamellenförmigen        Laby-          rinthdichtungselemenien    gebildete     Labyrinthdichtungs-          t=ruppe    zusammen mit dem Mantel und zwei Seitenteilen  den Arbeitsraum.  



  In     Fig.    1 und 2 ist eine aussenachsige     Kreiskolben-          maschine    mit Hubeingriff dargestellt, die aus zwei in  den Kurbelwellen 12 exzentrisch gelagerten Eingriffs  körpern 1, den daran     befestigten    zwei     Labyrinthdich-          tungsgruppen    bildenden     Labyrinthdichtungselementen       2a und 2b und zwei Seitenteilen 9 aufgebaut ist. Der  Arbeitsraum 13 wird von den zwei Eingriffskörpern 1,  den aus den     Labyrinthdichtungselementen    2a bzw. 2b  gebildeten     Labyrinthdichtungsgruppen    und den Seiten  teilen 9 eingeschlossen.

   Die     Labyrinthdichtungselemente     2a und 2b haben die Form von Lamellen. Sie     erstrek-          ken    sich zueinander in der Achsrichtung 3 der Relativ  bewegung der Eingriffskörper 1 und sind, wie     Fig.    2  als Schnitt nach Linie     II-II    der     Fig.    1 deutlich macht,  senkrecht zur Achsrichtung 3     übereinandergeschichtet     angeordnet, wobei sie sich entsprechend der hubverän  derlichen Strecke a in     Fig.    1 überdecken.

   Zwischen den       Labyrinthdichtungselementen    2a     bzw.    2b sind Spalte mit  der Spaltweite s vorgesehen, so dass sie gegenseitig nicht  in     Berührung    stehen. Bei der Hubbewegung der Ein  griffskörper 1 schieben sich die     Labyrinthdichtungsele-          mente    in Achsrichtung 3 zusammen und bilden eine     in-          stationäre        Vollabyrinthdichtung.     



  Durch die     Längenerstreckung    der     Labyrinthdich-          tungselemente    in Achsrichtung 3 der Bewegung der Ein  griffskörper und durch die     vorhandene        überdeckungs-          länge    der     Labyrinthdichtungselemente    entsprechend der  Strecke a ergibt sich eine mehrmalige Strömungsumkehr  der     Leckströmung    und     ein    langer Drosselweg, dessen  Dichtwirkung durch die Spaltweite s     beeinflusst    werden  kann.  



  Die Seitenteile 9 sind, wie aus     Fig.    2 zu ersehen,  senkrecht zu den Achsen der Kurbelwellen seitlich der  Eingriffskörper 1 angeordnet und können gegen die Ein  griffskörper 1 und die     Labyrinthdichtungselemente    2a  und 2b beispielsweise durch     Halblabyrinthdichtung    ge  dichtet werden.  



  Die Differenz der Exzentrizitäten der beiden Ein  griffskörper 1 bedingt den Abstand und damit die Spalt  weite s der     einzelnen        Labyrinthdichtungselemente    2a  und 2b. Wird die     Exzentrizität    der Eingriffskörper 1  gleich gewählt, dann kann die     Labyrinthdichtung    mit  sehr engen Spaltweiten s und dadurch sehr guter Ab  dichtung ausgebildet werden. Dieser Fall ist     in        Fig.    1  dargestellt.  



  Die Eingriffskörper werden durch     Parallelkurbelge-          triebe    mit mindestens zwei Kurbelwellen geführt und  machen eine     Translationsbewegung    längs eines Kreises,  dessen Radius die Exzentrizität der Eingriffskörper ist.  Die     Parallelkurbelgetriebe,    für die die Kurbelwellen 12  als Sinnbilder gelten, sind durch ein formschlüssiges  Getriebe synchronisiert und bewegen sich mit den ent  gegengesetzt gleichen Winkelgeschwindigkeiten     o)1    und       (o..    Die Führung der Eingriffskörper durch die Parallel  kurbelgetriebe gewährleistet die Abstände zwischen den       Labyrinthdichtungselementen.     



  An den Eingriffskörpern 1 befinden sich Ausgleichs  massen 14 und an den Kurbelwellen 12 Gegengewichte  15, die die von den Eingriffskörpern verursachten Flieh  kräfte ausgleichen.  



  Der Einlass des Arbeitsmediums kann beispielsweise  durch     Einlassventile    erfolgen, die in den Seitenteilen an  geordnet sind. Der     Auslass    kann durch     Auslassventile     geschehen, die ebenfalls in den Seitenteilen liegen.  



  In     Fig.    3 und 4 ist eine aussenachsige Kreiskolben  maschine mit Hubeingriff dargestellt, die aus zwei     kol-          benförmigen        Eingriffskörpern    1' und daran befestigten  hohlzylindrischen     Labyrinthdichtungselementen    2' auf  gebaut ist. Der Arbeitsraum 13' wird von den Kolben  böden Il' der     Eingriffskörper    I' und den hohlzylindri  schen     Labyrinthdichtungselementen    2' umschlossen. Die       Labyrinthdichtungselemente    2' haben die Form zylindri-      scher Röhren.

   Sie erstrecken sich zueinander in der       Achsrichtung    3 der Relativbewegung der Eingriffskör  per 1' und sind, wie     Fig.    4 als Schnitt nach Linie       IV-IV    der     Fig.    3 deutlich macht, konzentrisch zum  Kolbenumfang der Eingriffskörper geschichtet angeord  net, wobei sie sieh entsprechend der hubveränderlichen  Strecke ä in     Fig.    3 überdecken. Zwischen den     Laby-          rinthdichtungselernenten    2' sind     kreisringflächige    Spalte  mit der Spaltweite s' vorgesehen, so dass sie gegenseitig  nicht in Berührung stehen.

   Bei der     Hubbewegung    der  Eingriffskörper 1' schieben sich die     Labyrinthdichtungs-          elemente    in Achsrichtung 3 zusammen und bilden eine  irrstationäre     Vollabyrinthdichtung.     



  Durch die Längenerstreckung der     Labyrinthdich-          tungselemente    in Achsrichtung 3 der Bewegung der Ein  griffskörper und durch die vorhandene     überdeckungs-          länge    der     Labyrinthdichtungselemente    entsprechend der  Strecke a' ergibt sich eine mehrmalige Strömungsum  kehr der     Leckströmung    und     ein    langer Drosselweg, des  sen Dichtwirkung durch die     Soaltweite    s'     beeinflusst    wer  den kann, wobei es vorteilhaft ist,

   dass die Dichtungs  flächen einfache Zylinderflächen sind und so die zu  dichtende Begrenzung des Arbeitsraumes in der Form  von     Kreisringflächen    auf ein Minimum herabgeht.  



  In     Fig.    3 ist eine aussenachsige     Kreiskolbenmaschine     mit Hubeingriff dargestellt, bei der die Eingriffskörper 1'  gleiche Exzentrizität haben, so dass sehr enge Spaltwei  ten     s    möglich sind.  



  Die Eingriffskörper werden durch     Parallelkurbelge-          triebe    mit mindestens zwei Kurbelwellen geführt und  machen die in     Fig.    1 beschriebene     Translationsbewe-          gung.    Die     Parallelkurbelgetriebe,    für die die Kurbel  wellen 12' als Sinnbilder gelten,

   sind durch ein form  schlüssiges Getriebe synchronisiert und bewegen sich  mit den entgegengesetzt gleichen Winkelgeschwindigkei  ten     (o'5    und     co'.>.    Die Führung der Eingriffskörper durch  die     Parallelkurbelgetriebe    gewährleistet die Abstände  zwischen den     Labyrinthdichtungselementen.     



  An den Eingriffskörpern 1' befinden sich Ausgleichs  massen 14' und an den Kurbelwellen 12' Gegengewichte  15', die die von den Eingriffskörpern verursachten Flieh  kräfte ausgleichen.  



  Der Einlass des Arbeitsmediums kann beispielsweise  durch ein im Kolbenboden des einen Kolbenkörpers  liegendes     Einlassventil    erfolgen, das mittels der Relativ  bewegung des Kolbenkörpers zur Kurbelwelle oder  durch die Relativbewegung des Kolbenkörpers zum  raumfesten Teil der Maschine gesteuert werden kann.  Der     Auslass    kann durch ein im Kolbenboden des an  deren Kolbenkörpers liegendes     Auslassventil    geschehen,  das wie das     Einlassventil    gesteuert wird. Der     Einl.ass    des       Arbeitsmediums    erfolgt also im Beispielsfalle durch den  einen Kolben hindurch und der     Auslass    durch den an  deren Kolben hindurch.  



  In     Fig.    5 ist eine aussenachsige     Kreiskolbenmaschine     mit Hubeingriff dargestellt, die aus vier in den Kurbel  wellen 12" exzentrisch gelagerten Eingriffskörpern 1",  den daran befestigten, vier im rechten Winkel zueinan  der angeordnete     Labyrinthdichtungsgruppen    bildenden       Labyrinthdichttunselementen    2" und zwei Seitenteilen  9" aufgebaut ist.' Der Arbeitsraum 13" wird von den  vier Eingriffskörpern 1", den vier im rechten Winkel  zueinander stehenden     Labyrinthdichtungsgruppen    und  zwei Seitenteilen 9" eingeschlossen.

   Die     Labyrinthdich-          tungselemente    2" haben die Form von Lamellen und  entsprechen in Aufbau, Anordnung und Wirkungsweise  den in     Fig.    1 und 2 beschriebenen. Sie erstrecken sich    zueinander in der Achsrichtung 3 der Relativbewegung  der Eingriffskörper 1". Bei deren Hubbewegung schie  ben sie sich in Achsrichtung 3 zusammen und bilden  eine     instationäre        Vollabyrinthdichtung.    Ihre hubverän  derlichen     Überdeckungslängen    b und c entsprechen den  jeweiligen Eingriffsstellungen der Eingriffskörper.

   Die  Seitenteile 9" sind senkrecht zu den Achsen der Kur  belwellen seitlich der Eingriffskörper 1" angeordnet und  können gegen die Eingriffskörper l" und die Labyrinth  dichtungselemente 2", beispielsweise durch     Halblaby-          rinthdichtung,    gedichtet werden.  



  In     Fig.    5 ist     eine    aussenachsige     Kreiskolbenmaschine     mit Hubeingriff gezeigt, bei der die Exzentrizität aller  vier Eingriffskörper gleich ist. Daher sind, wie in     Fig.    1,  sehr kleine Spaltweiten zwischen den     Labyrinthdich-          tungselementen    2" möglich.  



  Die vier Eingriffskörper werden von Parallelkurbel  getrieben geführt und machen die in     Fig.    1 beschriebene       Translationsbewegung.    Die Kurbelwellen 12" gelten  hierbei als Sinnbilder für die     Parallelkurbelgetriebe.     Diese sind durch ein formschlüssiges Getriebe synchro  nisiert. Die Kurbelwellen 12" rotieren mit den jewei  ligen Winkelgeschwindigkeiten         ei        It        71   <B>ei</B>  1= -     3=    5    Die durch die Eingriffskörper verursachten Fliehkräfte  können mit Vorkehrungen ähnlich den in     Fig.    1 genann  ten ausgeglichen werden.  



  Der Einlass des Arbeitsmediums kann beispielsweise  durch     Einlassventile    erfolgen, die in den Seitenteilen an  geordnet sind. Der     Auslass    kann durch     Auslassventile     geschehen, die ebenfalls in den Seitenteilen liegen.  



  In     Fig.    6 ist eine aussenachsige     Kreiskolbenmaschine     mit Hubeingriff und Kreiseingriff dargestellt, die aus  zwei in den Kurbelwellen 16 exzentrisch gelagerten Ein  griffskörpern 4, eine     Labyrinthdichtungsgruppe    bilden  den     Labyrinthdichtungselementen    5, einem Mantel 6  und zwei Seitenteilen 10 aufgebaut ist. Der Arbeitsraum  17 und der Raum 18 werden von den Eingriffskör  pern 4, den     Labyrinthdichtungselementen    5, dem Man  tel 6 und den Seitenteilen 10 eingeschlossen. Die La  byrinthdichtungselemente 5 sind     lamellenförmig    und ent  sprechen in Aufbau, Anordnung und Wirkungsweise den  in     Fig.    1 beschriebenen.

   Sie erstrecken sich in der Achs  richtung 3 der Relativbewegung der Eingriffskörper 4.  Bei deren Hubbewegung schieben sie sich     in    Achsrich  tung 3 zusammen und bilden eine irrstationäre     Voll-          labyrinthdichtung.    Ihre hubveränderliche     überdeckungs-          länge    d richtet sich nach der jeweiligen     Eingriffstellung     der Eingriffskörper 4. Die Seitenteile 10 sind senkrecht  zu den Achsen der Kurbelwellen seitlich der Eingriffs  körper 4 angeordnet und können gegen die Eingriffs  körper 4 und die     Labyrinthdichtungselemente    5, bei  spielsweise durch     Halblabyrinthdichtung,    gedichtet wer  den.  



  Die Eingriffskörper 4 können gegen den Mantel 6  an den Eingriffsstellen 7 für den Kreiseingriff zwischen  Mantel und Eingriffskörpern mittels     Labyrinthdichtung,     beispielsweise mittels     Halblabyrinthdichtung,    abgedich  tet sein.  



  Bei der in     Fig.    6 beschriebenen     Kreiskolbenmaschine     haben die Eingriffskörper 4 gleiche Exzentrizität, so dass  sehr kleine Spaltweiten zwischen den     Labyrinthdich-          tungselementen    5 möglich sind.

   Die Eingriffskörper wer  den von     Parallelkurbelgetrieben    geführt und machen die  in     Fig.    1 geschilderte     Translationsbewegung.    Die Kur  belwellen 16 gelten hierbei als Sinnbilder für die Parallel-           kurbelgetriebe,    die durch formschlüssiges Getriebe syn  chronisiert sind und sich mit den entgegengesetzt glei  chen     Winkelgeschwindigkeiten        S21        und        S22    bewegen. Die  durch die     Eingriffskörper    verursachten Fliehkräfte kön  nen mit Hilfe der schon oben beschriebenen Massnah  men     ausgeglichen    werden.  



  Das Arbeitsmedium, beispielsweise Druckluft oder  Dampf, kann durch die     Einlassventile    19 und 20 takt  weise eingelassen werden, worauf der Arbeitstakt be  ginnen und     im    Arbeitsraum 17 Arbeit geleistet werden  kann. Der     Auslass    erfolgt im Falle der Ausführungsform  nach     Fig.    6 selbsttätig durch die     Auslassöffnung    21, so  bald die     Eingriffskörper    4     im    Laufe ihrer Bewegung  während des Auspufftaktes mit den Eingriffsstellen 7  nicht mehr     in        Eingriff    stehen, so dass der Arbeitsraum  17 und der Raum 18 in     Verbindung    kommen.

   Beim  wieder folgenden Arbeitstakt wird das Arbeitsmedium  durch die     Auslassöffnung    21 aus dem Raum 18 ver  drängt.  



  Die in     Fig.    1, 3 und 6 dargestellten aussenachsigen       Kreiskolbenmaschinen    eignen sich auch für eine Serien  schaltung. Diese wird bei der Maschine nach     Fig.    1  dadurch herbeigeführt, dass mehrere Eingriffskörper     in     Richtung der Achse ihrer Hubbewegung zueinander  aufgereiht angeordnet werden.

   Jeder der     Eingriffskörper     trägt hierbei an zwei zueinander entgegengesetzten Sei  ten sich in Achsrichtung der     Relativbewegung        erstrek-          kende        Labyrinthdichtungselemente,    die in solche eines  benachbarten     Eingriffskörpers    eingreifen und eine     Voll-          labyrinthdichtung,    wie in     Fig.    1 besprochen, darstellen.  Die Arbeitsräume werden, wie     in        Fig.    1 gezeigt, ge  bildet.

   Führung und Bewegungsart der Eingriffskörper  sind dieselben wie     in    den oben     geschilderten        Kreiskol-          benmaschinen,    wobei je zwei Eingriffskörper stets par  allele Bewegungen ausführen.  



  Die Serienschaltung für eine     Kreiskolbenmaschine     nach     Fig.    3 erfolgt beispielsweise derart, dass jeder der  in Reihe angeordneten Eingriffskörper an zwei zueinan  der entgegengesetzten Seiten hohlzylindrische Labyrinth  dichtungselemente trägt, die     in    solche eines benachbar  ten Eingriffskörpers     eingreifen    und     eine        Vollabyrinth-          dichtung    gemäss     Fig.    3 darstellen. Die Arbeitsräume  zwischen den     einzelnen        Eingriffskörpern    werden, wie in       Fig.    3 gezeigt, gebildet.  



  Die Serienschaltung für     Kreiskolbenmaschinen    nach       Fig.    6 geschieht     in    der Art, dass mehrere Eingriffskör  per in einem gemeinsamen, aus einem Mantel und Sei  tenteilen bestehenden Gehäuse in einer Reihe angeord  net sind. Jeder der Eingriffskörper trägt an zwei zu  einander entgegengesetzten Seiten     Labyrinthdichtungs-          elemente,    die in solche eines benachbarten Eingriffskör  pers eingreifen und     eine        Vollabyrinthdichtung    der er  wähnten Art bilden.

   Die Arbeitsräume zwischen den  Eingriffskörpern und Mantel und Seitenteilen kommen,  wie     in        Fig.    6 besprochen, zustande.  



  Die durch die Erfindung erzielten Vorteile bestehen  insbesondere darin, dass     Kreiskolbenmaschinen,    die er  findungsgemäss nach dem Prinzip einer irrstationären       Vollabyrinthdichtung    gedichtet sind, ohne Wandberüh  rung abgedichtet werden können. Dieses Prinzip ermög  licht die Konstruktion von     Kreiskolbenmaschinen        für     hohe Drehzahlen, da Reibung und Verschleiss von Kol  benläufern und Dichtungsteilen fortfallen, und sichert  damit lange Lebensdauer der     Maschinen.    Die berüh  rungsfreie Dichtung nach der Erfindung benötigt keine  Schmierung und erspart die kostspielige Schmiermittel-    zufuhr zu den Kolbenläufern und Dichtungsteilen der  bekannten Maschinen.

   Sie gewährleistet auch ölfreie Ar  beitsräume und gestattet damit die Förderung ölfreier  Gase.  



  Im Vergleich zu den bisher bekannten Möglichkei  ten einer berührungsfreien Dichtung von Kreiskolben  maschinen hat die     erfindungsgemässe    Dichtung nach dem  Prinzip der     instationären        Vollabyrinthdichtung    den Vor  teil, dass die langen Drosselwege und die Strömungs  umkehr der     Leckströmungen    eine Verbesserung der  Dichtwirkung erbringen. Mit der dargestellten Dich  tungsart arbeitende     Kreiskolbenmaschinen    können ohne  Kühlung der Arbeitsräume betrieben werden, da die       Vollabyrinthdichtung    nicht temperaturempfindlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aussenachsige Kreiskolbenmaschine mit zwei oder mehr in Hubeingriff miteinander stehenden Eingriffs körpern, dadurch gekennzeichnet, dass die in Hubeingriff miteinander stehenden Eingriffskörper Labyrinthdich- tungselemente tragen, die sich in der Achsrichtung der Relativbewegung der Eingriffskörper zueinander erstrek- ken und sich bei der Hubbewegung zu einer irrstationä ren Vollabyrinthdichtung zusammenschieben. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die in Hubeingriff miteinander stehenden Eingriffskörper und ihre beim Hubeingriff ineinander greifenden Labyrinthdichtungselemente, die die Form von Lamellen haben, zusammen mit den Seitenteilen den Arbeitsraum umschliessen (Fig. 1 und 2). 2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Eingriffskörper die Form von Kolben haben und mit hohlzylindrischen Labyrinthdichtungsele- menten versehen sind, die zusammen mit den Kolben böden den Arbeitsraum umschliessen (Fig. 3 und 4). 3.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass bei einer Serienschaltung der Eingriffs körper von mehr als zwei Einheiten die ineinandergrei- fenden Labyrinthdichtungselemente an den Eingriffskör pern in einem Winkel zueinander .angeordnet sind. 4. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Serienschaltung von mehr als zwei Eingriffskörpern in Reihe dadurch erfolgt, dass die ein ander zugekehrten Seiten der Eingriffskörper Labyrinth dichtungselemente tragen, die in solche des benachbar ten Eingriffskörpers eingreifen. 5.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die in Hubeingriff miteinander stehenden Eintriffskörper gegen die Seitenteile mit Labyrinthdich- tungen abgedichtet sind. 6. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Eingriffskörper zugleich mit einem sie umgebenden Mantel in Kreiseingriff stehen (Fig. 6). 7.
    Maschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Eingriffstellen für den Kreiseingriff zwischen Mantel und Eingriffskörpern als Halblaby- rinthdichtungen ausgebildet sind. B. Maschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die in Hubeingriff miteinander stehenden Eingriffskörper gegen die Seitenteile mit Halblabyrinth dichtungen abgedichtet sind.
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